Freitag, 28. Februar 2025
In Erwartung
Das war ein großartiges Erlebnis:

Ich war beim Abstieg von der Marmolada in eine Gletscherspalte gestürzt und musste von meinen KameradInnen herausgezogen werden. Nicht ohne die Aufforderung: "Versuch mal selbst Dich zu befreien!"

Ich stemmte meine Steigeisen spreizbeinig gegen das glatte Eis, ich setzte meinen Eispickel ein, aber keine Chance. Hätten sie mich nicht rausgezogen wäre ich gestorben.

Bei der letzten Rast während des Abstiegs fühlte ich mich aber keineswegs schlecht, noch nicht einmal erschöpft, sondern eher wie neu geboren. Es war ein "Verweile doch, du bist so schön"-Moment.

Für eine Weile dachte ich gar nichts, mein Kopf war völlig leer, und das war ein großartiges Gefühl, zu dem ein intensives Empfinden der Verbundenheit mit dem ganzen Kosmos gehörte.

Und dann begann schon die Planung der nächsten Bergtouren.



Und jetzt plane ich die Touren für den kommenden Sommer, erfüllt von schwelgerischer Begeisterung und Vorfreude.

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Fragen, die das Leben stellt 0.25
Es ist schon merkwürdig: Hübsche Frauen um die 20-30 sind bei heterosexuellen Männern jeder Altersgruppe beliebt. Hübschen Frauen wiederum schenkt mann gerne Blumen, besonders Rosen. Da ist mit dem Valentinstag für dieses Jahr der Anfang schon gemacht, und ich freue mich schon auf das Blütenmeer, das sich bald in unserem Garten breitmachen wird.

Eine Sorte Blumen will aber niemand haben: Gürtelrosen. Deshalb habe ich mich auch gerade impfen lassen.

Was auch niemand will sind Terroranschläge, und vor Karneval stellt sich die bange Frage, ob Islamisten oder sonstige Spinner da schon wieder was planen.

Wobei der Terror auch nicht mehr das ist was er mal war. Meine Kindheit und Jugend fällt in die Hochzeit des RAF-Terrorismus. Damals wurde nicht blindwütig gemordet sondern sehr gezielt, so dass ein Freund von mir meinte: "Ich habe weder eine Nazivergangenheit noch ein Nummernkonto in der Schweiz, also muss ich mich nicht fürchten."

Das ist heute anders, es kann buchstäblich jedeN treffen. Gleichzeitig haben die Mittel des Terrors sich inflatoniert. Heute reichen schon Messer und Kleinwagen als Terrorwaffen aus.

Die RAF brachte noch Maschinenpistolen, Sturm- und Scharfschützengewehre sowie Panzerfäuste und sogar eine Stalinorgel in Anschlag. P.J. Boock war ein international nachgefragter Spezialist für Sprengfallen.

Verglichen mit der damaligen Professionalität sind unter ausrüstungs- und ausbildungsmäßigen Aspekten die heutigen Massenmörder nur noch peinlich bis zur Lächerlichkeit. Die Beliebigkeit mit der gemordet wird lässt keinerlei Zielgruppenansprache mehr erkennen.

Vielleicht treffen sich mal die IG Terror und der Geiselgeberverband auf der Terrorismusmesse EXPLO am Messestand des Crimson Djihad, um Richtlinien für Qualitätsterrorismus festzulegen. So geht es ja nicht weiter.

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