Freitag, 7. August 2026
Millionen Honorarverluste: Was das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Kassenärzte kosten wird – eine Beispielrechnung
Christian Beneker, Medscape

05. August 2026

Die finanziellen Verluste der Praxen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind bedeutend. Allein in Niedersachsen wird der Honorarverlust für die Praxen im Land ab dem Jahr 2027 rechnerisch jährlich 380 Millionen Euro betragen, wie die KV Niedersachsen (KVN) auf Nachfrage von Medscape mitteilt. Das bedeute für die Praxen einen durchschnittlichen Honorarverlust von 7,4 %.

„Der daraus resultierende Rückgang des Gewinns wird je nach Kostenanteil der Praxis deutlich höher ausfallen“, so die KVN. „Der Verlust wird von Arztgruppe zu Arztgruppe und von Praxis zu Praxis je nach Leistungsspektrum stark variieren.“ Eine HNO-Praxis mit voll ausgelasteter, offener Sprechstunde muss sich auf einen jährlichen Honorarverlust von durchschnittlich 16 % einstellen. Und ein Kardiologe mit einem großen Anteil an Hausarztvermittlungsfällen wird mit minus 25 % deutlich stärker belastet als etwa ein konventionell tätiger Orthopäde, der an der Terminvermittlung gar nicht teilgenommen hat.

Der Verlust wird von Arztgruppe zu Arztgruppe und von Praxis zu Praxis je nach Leistungsspektrum stark variieren.

KV Niedersachsen

„Nach Bewertung der KVN werden mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Strukturen der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung insbesondere in finanzieller Hinsicht nachhaltig geschwächt und destabilisiert. Dies wird Auswirkungen auf die tägliche Arbeit in ihren Praxen haben“, so die KVN.


Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz werden die Strukturen der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung insbesondere in finanzieller Hinsicht nachhaltig geschwächt und destabilisiert



Die Gesamtkürzungen resultieren in erster Linie aus der Streichung der Neupatientenregelung (TSVG-Boni), strikten Deckelungen der Honorare und dem Wegfall von Extrabudgets (extrabudgetäre Leistungen), was gravierende Einzelverluste verursacht.

So fällt zum Beispiel unter anderem die extrabudgetäre Vergütung der TSS-Vermittlungsfälle weg. Das gilt auch für die Hausarztvermittlungsfälle und die Fälle der offenen Sprechstunde. Außerdem entfallen alle extrabudgetären Vergütungen von EBM-Leistungen. Es gelten hier aber eine Reihe von Ausnahmen, zum Beispiel die Substitutionsbehandlungen, nicht-ärztliche Dialyseleistungen oder Leistungen der kinderpsychiatrischen Grundversorgung.

Darüber hinaus gilt zukünftig die anteilige Rücknahme der Entbudgetierung der Hausärzte. Zudem fallen weg: Die Vergütung der ePA-Erstbefüllung, die Hygienezuschläge auf Versicherten- und Grundpauschalen, die homöopathischen und anthroposophischen Leistungen einschließlich Arzneimitteln oder die Vergütung für die ärztliche Beratung zur Organ- und Gewebespende.


Eine Beispielrechnung
Addiert man die wegfallenden Extrabudgets und die strikten Budgetkürzungen, ergebe sich zum Beispiel für eine durchschnittliche kardiologische Praxis ein geschätzter Honorarverlust von rund 24.000 bis 30.000 Euro pro Jahr, rechnet die KV Niedersachsen vor.

Die Musterberechnung zeigt den Verlust an einem repräsentativen Quartalsbeispiel, basierend auf durchschnittlichen Praxiskennzahlen. Für kardiologische Praxen fallen ab dem 1. Januar 2027 demnach primär folgende Positionen weg:

Die finanziellen Anreize für schnelle Termine (TSVG-Anreize): Die extrabudgetären finanziellen Anreize für Terminvermittlungen von 16,69 Euro fallen weg. Bei angenommenen 35 Fällen pro Quartal beträgt der Verlust jährlich 2.336 Euro.
Sämtliche Vergütungsanstiege für medizinische Leistungen werden gesetzlich gedeckelt, und die Gesamtvergütung im ambulanten Bereich wird spürbar gekürzt: minus 22.000 Euro pro Jahr.
Die Vergütung für die Erstbefüllung der ePA von 11,03 Euro sowie KV-spezifische Hygienepauschalen fallen weg: minus 1.200 Euro pro Jahr.
Bei den Hygienezuschlägen gibt es allerdings eine große Spanne, so die KV. Insgesamt gibt es 66 spezifische Zuschläge für den erhöhten Aufwand bei Instrumentenaufbereitung und OP-Dauer. Sie liegen zwischen 3,34 Euro (zum Beispiel für kleinere chirurgische Ziffern) und 62,18 Euro (bei sehr aufwendigen Eingriffen).

des Verbandes: „Offene Sprechstunden werden reduziert, kurzfristige Termine verschwinden und die Wartezeiten auf fachärztliche Behandlung werden massiv ansteigen. Mindestens 46 Millionen Facharzttermine werden dadurch im kommenden Jahr ersatzlos wegfallen.“

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Donnerstag, 6. August 2026
Rassistische Willkür statt Rechtsstaat: Wie eine integrierte Frau nach 20 Jahren von deutscher Insel deportiert wurde
Auf Borkum hat sich vor wenigen Tagen eine menschliche Tragödie vollzogen, die sprachlos macht, schockiert und wütend zurücklässt. Nancy Mensah, eine Frau, die seit über 20 Jahren auf der Insel lebt, fest im Berufsleben steht, vollkommen integriert ist und ihren pflegebedürftigen Lebenspartner betreut, wurde mitten in der Nacht von der Polizei abgeholt und nach Ghana abgeschoben.
Während Tausende Touristen unbeschwert ihren Urlaub genießen, schafft eine Behörde Fakten und reißt eine Frau aus ihrem Leben. Der formale Vorwand der Ausländerbehörde des Landkreises Leer: Eine abgelaufene Aufenthaltsgenehmigung und eine verstrichene Frist. Dass das Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht noch gar nicht abgeschlossen ist und die rechtliche Rechtmäßigkeit überhaupt noch nicht abschließend geklärt wurde, spielte für die Entscheidungsträger offenbar keine Rolle. Hauptsache vollstrecken, Hauptsache deportieren.
Wo Ermessensspielräume existieren - und das Aufenthaltsrecht bietet diese Spielräume für Härtefälle, Pflegeangehörige und gut Integrierte durchaus -, wird die Menschlichkeit von den Behörden gezielt über Bord geworfen. Es ist eine bewusste Entscheidung gegen jede Menschlichkeit.
Man muss die Dinge beim Namen nennen: Hier zeigt sich der rassistische Grundkonsens in vielen Amtsstuben. Wenn politische Hardliner seit Jahren Stimmung gegen Geflüchtete und Migranten machen, nutzen rassistische Beamte diesen Nährboden gnadenlos aus. Sie verstecken ihre Unbarmherzigkeit hinter Paragrafen und greifen sich gezielt die Menschen, die ehrlich arbeiten, eine feste Adresse haben und sich nicht verstecken. Eine schwarze Frau, die seit zwei Jahrzehnten Teil unserer Gesellschaft ist, wird einfach abserviert, weil es die Statistik bedient und das eigene Weltbild bauchpinselt.

Ein Staat, der arbeitende und pflegende Menschen nachts aus ihren Wohnungen holt und außer Land bringt, hat seinen moralischen Kompass komplett verloren. Wir dürfen diese rassistische Willkür in den Ämtern nicht länger hinnehmen. Die Verantwortlichen in den Behörden gehören zur Rechenschaft gezogen und Nancy Mensah gehört zurück nach Borkum - zu ihrem Partner, ihrer Arbeit und in ihr Leben

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Dienstag, 4. August 2026
Wurden schon Windkraftanlagen wegen zuwenig Kühlwasser abgeschaltet?

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Montag, 3. August 2026
Eine Bilanz

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Sonntag, 2. August 2026
Kommentar zu Ceuta von Karl Kolb
Der marokkanische Ironman vor Ceuta hat erneut gezeigt, wie dünnhäutig der europäische Kleinbürger, speziell der deutsche, auf die Bedrohung seines Wohlstands reagiert. Während der umgekehrte Weg per Flugzeug in die nordafrikanischen Sehnsuchtsorte des deutschen Urlaubs-Spießers - also etwa in das magische Marrakesch, das Badeparadies Agadir oder die charmante Hafenstadt Essaouira - als gelungener Höhepunkte der Saison gilt, ist der gefährliche Wasserweg nach Norden, zurückgelegt von muskulösen Minderjährigen, suspekt und natürlich ein Angriff auf unsere abendländische Zivilisation. Plötzlich ist von „Zombie-Horden“ die Rede, „von einem Ansturm krimineller Banden“, die vermutlich morgen schon die Domplatte unsicher machen, obwohl man ihnen gestern noch auf irgendeinem Basar einen orientalischen Schnickschnack abgekauft hat. Selten war die verhaltensauffällige Doppelmoral der Europäer verräterischer.
Tatsächlich ist - wie jeder inzwischen wissen sollte - Ceuta nicht Europa, nicht Schengenraum. Der Weg zur Fähre nach Spanien ist mit hohen Mauern abgesichert. Es ist so, als hätte ein Ossi vor 1989 in einem Intershop an der Transitautobahn Asyl gesucht.
Was genau diesen Massenansturm - ebenso wie die hysterischen Reaktionen darauf - ausgelöst hat, weiß man nicht. Ein Gerichtsurteil? Eine politische Volte der marokkanischen Regierung. Nicht einmal die Teilnehmer dieses partiell tödlichen Schwimmwettbewerbs wissen es. Ein Schwimmer aus Tanger gab gegenüber Reuter zu Protokoll: „Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, warum ich hergekommen bin, und jetzt gehe ich wieder zurück.“
Das haben offensichtlich inzwischen 48.000 getan. Also letztendlich ein merkwürdiges Massenphänomen, gespeist aus irgendeiner jugendlichen Sehnsucht nach Bedeutung, besserem Leben und der Bewältigung einer Herausforderung?
Also: Ball flach halten. Europa steht noch. Was nicht heißt, dass man Ceuta als Signal verharmlosen sollte. Der Hitzesommer, die Brände, die unübersehbaren Folgen einer ignoranten Klimapolitik, die vor allen Dingen von den kriminellen Idioten aus der AfD, verwandten Organisationen bis hin zu der dummen Reiche befeuert wird, zeigen, dass man hierzulande immer noch nicht begriffen hat, welche auch demographischen Folgen das Global Warming haben wird. Wenn sich irgendwann einmal die Bevölkerungen der bald unbewohnbaren Fluss-Deltas in Südostasien auf den Weg nach Westen machen, wird Ceuta in der Erinnerung nur noch ein nettes kleines Sommerloch-Event sei

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Unsere ruhmreiche Wirtschaftsministerin
Gefunden auf Facebook:

"Bundeswirtschaftsministerin dreht am ganz großen Rad!
Katherina Reiche sorgt für den nächsten Skandal – Wann zieht diese Ministerin endlich Konsequenzen?!
Es ist wirklich kaum noch zu fassen, was sich in unserem Land abspielt. Katherina Reiche, die Wirtschaftsministerin, liefert einen handfesten Skandal nach dem anderen und das Ministerium hinter ihr tut mal wieder genau das, was man von staatlichen Behörden wohl kaum erwarten sollte: vertuschen, abwiegeln und die Öffentlichkeit dreist für dumm verkaufen. Diesmal spielt sich die Posse im absoluten Luxus-Setting an der Fifth Avenue in New York ab. Dort lässt sich Frau Ministerin in einem Hotel bewirten, das für Normalsterbliche schlicht unerschwinglich ist. Ein Treffen von anderthalb Stunden im exklusiven Restaurant Arva at Aman – man stelle sich vor, ohne Hotelzimmer oder Mitgliedschaft ist der Zugang schlicht nicht möglich und die Preise? Schlappe 185.000 Euro pro Person.
Doch worum geht es bei diesem teuren Essen? Reiche trifft sich mit dem Chef von Apollo Global Management, einem US-Finanzinvestor mit einem Vermögen von 100 Milliarden Dollar, der in Deutschland kräftig in Rüstung und Infrastruktur investieren will. Und natürlich steht diese mächtige Lobbyfirma bis heute nicht im deutschen Lobbyregister – ein weiteres Zeichen, wie hemmungslos hier agiert wird, ohne Transparenz, ohne Kontrolle.
Und was macht das Wirtschaftsministerium, wenn naive Transparenzplattformen nachhaken? Es lügt der Öffentlichkeit dreist ins Gesicht! In einem offiziellen Bescheid behauptet das Ministerium eiskalt, während Reiches gesamter New-York-Reise habe es außer dem Luxus-Lunch keine weiteren dienstlichen Termine gegeben. Doch als der öffentliche Druck wächst, gesteht man plötzlich ein, dass da ja vorher noch ein Business-Frühstück stattfand. „Ups, ganz vergessen!“ Eingeladen hatte General Catalyst, eine Investmentfirma, die tief beim Drohnen-Milliardär Helsing drinsteckt. Und das Ministerium? Behauptet, es existierten keinerlei Akten, Einladungen oder Protokolle zu diesem Frühstück. Einfach komplett am Rechtsstaat vorbei!
Diese Frau benimmt sich nicht wie eine Bundesministerin, die dem Wohl der Bürger verpflichtet sein sollte, sondern wie eine Cheflobbyistin auf Dauer-Dienstreise in Luxushotels. Allein der Flug im Linienjet verschlingt mal eben 10.600 Euro Steuergeld – und wer sie begleitet hat oder die Kosten der Hotelmitgliedschaft trägt, wird eisern verschwiegen. Bereits bei dem dubiosen Netzwerktreffen ihres Lebensgefährten Karl-Theodor zu Guttenberg in Tirol wurde gelogen und gemauert, bis nicht einmal mehr die Nutzung des Dienstwagens abgestritten werden konnte. Und wenn Bürger oder Journalisten nachfragen, droht das Ministerium gleich mit absurden Bearbeitungsgebühren in Höhe von bis zu 4.000 Euro, um kritische Recherchen abzuwürgen.
Kein Wunder das ihr lover die Schnauze voll hat. Von Gutenberg hat sich von Reiche getrennt.
Es reicht endgültig! Wer direkt vom Vorstandsposten eines Energiekonzerns in ein Ministeramt wechselt, Vorlagen der Energieindustrie eins zu eins kopiert, die eindeutig Wunschzettel der Industrie sind, und so weitermacht wie bisher, hat in einer demokratischen Bundesregierung keinen Platz. Katherina Reiche ist als Ministerin nicht mehr tragbar – sie muss sofort zurücktreten!
Und es hört nicht auf: Nach den geleugneten Treffen in Tirol kommen nun weitere geheime Zusammenkünfte ans Licht. Kein Wunder, dass die Union die Informationsfreiheitsgesetze abschaffen oder so reformieren will, dass Transparenz vollkommen ausgeschlossen wird. Während Treffen mit Umweltministern, der Heizungs- und Solarbranche abgesagt werden, trifft sich Reiche heimlich mit Öllobby, Atomlobby und dubiosen Investmentfirmen – selbstverständlich alles auf unsere Kosten. Ihre Berater, angeblich verbunden mit Firmen wie KKR, kosten uns Millionen, während sie die Energiewende sabotiert, an der Rente spart und so tut, als ginge es ihr nur um Bürokratieabbau – aber nur da, wo’s ihr und ihren Konzernfreunden nützt.
Katerina Reiche und ihr Chef Friedrich Merz tun alles damit die Rendite von 10% der super Reichen Investoren weiter in Deutschland garantiert wird.
Wie lange sollen wir uns das noch gefallen lassen? Wie viele Skandale braucht es, bis diese Ministerin endlich zur Verantwortung gezogen wird? Wann wird das Wohl der Bürger wieder über Lobbyinteressen gestellt? Es ist Zeit für Konsequenzen – und zwar sofort."

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Ceuta - Invasion oder Flashmob?
Anatomie einer Inszenierung

Am Donnerstag gelangten 49.000 Menschen aus Marokko nach Ceuta, spanisches Staatsgebiet. Die Bilder gingen um die Welt. Menschen schwammen ohne Gepäck oder Proviant nach Ceuta, Massen folgten. Rassisten weltweit reagieren mit regelrechter Panikmache. Gehen wir in 5 Punkten durch, was passiert ist und was dahinter steckt.

1) Ceuta ist nicht Europa . Ceuta ist eine Enklave Spaniens in Nordafrika, ein Überbleibsel der spanischen Handelsaußenposten und des Kolonialismus. Es ist also niemand nach Europa gekommen. Alles spielte sich in Afrika ab. In Ceuta leben auch überwiegend Marokkanischstämmige.

2) Weltweit wird von Rechten und Rassisten von einer „Invasion“ gesprochen. Die Darstellung wird durch Panikmache künstlich ausgeschlachtet. Die Realität ist weitaus nüchterner und sachlicher. Wer in Ceuta einreist - ob legal oder illegal - ist offiziell noch nicht in die EU eingereist. Ceuta gehört nicht zum Schengen-Raum. Um selbständig von Ceuta aufs spanische Festland zu gelangen, braucht man entweder eine EU-Staatsbürgerschaft, eine gültige Einreiseerlaubnis wie etwa ein gültiges Visum oder einen positiv abgeschlossenen Asylprozess. Hier verweise ich auch auf den Kommentar von Arboretum.

Spanien und Marokko kündigten bereits am Donnerstag an, alle Ankömmlinge nach Marokko zurückzuführen. Am Freitag wurde mit den Rückführungen begonnen. Über 40.000 seien bereits zurück.

3) Der Zeitpunkt ist relevant. Spaniens Premier Pedro Sanchez hat letzte Woche nach vier Jahren erstmals wieder Algerien besucht, Marokkos Rivalen in der Region. Spanien will seine Beziehungen zu Algerien verbessern. Das missfällt mehreren Akteuren. Nicht nur den USA, die Algerien isolieren wollen, sondern auch dem König Marokkos, der Algerien als Hauptfeind marokkanischer Interessen betrachtet. Dass Marokkos Regierung die Migranten selbst zur Grenze gebracht haben könnte, zeigen Videos von Transportern voller Menschen, die unter Aufsicht marokkanischer Polizei in Grenznähe halten. Auch Recherchen der New York Times belegen die Annahme. Zahlreiche Beteiligte berichten darin von Aufforderungen durch marokkanische Polizisten, an die Grenze zu gehen.

Marokko hat in der Vergangenheit immer wieder Migrationsströme nach Ceuta und Melilla als politisches Druckmittel gegen Spanien eingesetzt, z.B. 2021. Damals hatte Spaniens Regierung den Anführer der Westsahara-Unabhängigkeitsbewegung Polisario, unter falschem Namen aus dem algerischen Exil einfliegen und wegen schwerer Corona-Erkrankung behandeln lassen, ohne Marokko zu informieren. Für Marokko war das eine Provokation, weil es die Polisario als Gegner in der Westsahara-Frage betrachtet und Algerien Marokko ebenfalls als Feind betrachtet.

4) Spanien hat aktuell extrem schlechte Beziehungen zu Israel und den USA , nachdem Spaniens Regierung Israels Kriegführung in Gaza als Genozid kritisierte und sich nicht am Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran beteiligen wollte. Das sind zwei der engsten politischen Partner des marokkanischen Königs. Israels UN-Botschafter Danny Danon reagierte am Freitag mit Häme auf das Geschehen in Ceuta und brachte es in Zusammenhang damit, dass Spanien ständig „Israel Predigten halten” würde. Bereis 2019 rief Yair Netanyahu, der Sohn des israelischen Premierministers, dazu auf, Ceuta aus spanischer Kontrolle zu „befreien”. Auch die US-Regierung übt sich in offener Feindseligkeit gegenüber Spanien. “Sprecht gar nicht erst mit ihnen. Die sind hoffnungslos. Das sind schlechte Menschen”, sagte US-Präsident Trump Anfang Juli. Dass auch Israel und die USA ein Interesse an Problemen für Spanien haben, liegt auf der Hand.

5) Die Emotion der Menschen in Ceuta ist echt. Selbst wenn zunächst einige der Menschen gezielt geschickt worden sein könnten, versuchten im Laufe des Tages Tausende ihr Glück. So viele, dass im gesamten Norden Marokkos Sicherheitskräfte ausrückten, um Jugendliche und junge Erwachsene von der Weiterreise abzuhalten. 49.000 Menschen schafften es laut Zahlen der spanischen Regierung nach Ceuta. So viele waren es noch nie. Es ist kein Geheimnis, dass die Jugend in Marokko kaum eine Zukunft sieht. Es fehlt an Arbeitsplätzen und Perspektiven. Kosten steigen. Für viele wird es eine Spontanentscheidung gewesen sein, ohne Mittel den Strandabschnitt entlang nach Ceuta zu schwimmen. Um die 60 Menschen starben beim Versuch. Die spanischen Behörden geben an, die Kontrolle in Ceuta wiederhergestellt zu haben. Vereinzelte Auseinandersetzungen soll es dennoch gegeben haben. In marokkanischen Medien heißt es, kriminelle Organisationen würden Jugendlichen falsche Hoffnungen machen und sie zur Grenze fahren. Das mag stimmen, es kann auch sein, dass die marokkanische Regierung da selbst ihre Hand im Spiel hat.

Das Geschehen hat somit keine konkreten Folgen. Außer dass weltweit gegen Sanchez, Spanien , Migranten und Muslime gehetzt wird. Sanchez und Spanien gelten als Kritiker und Gegenmodell zu rechten, netanjahufreundlichen Regierungen weltweit wie die USA, Italien und Co. Das Netz füllt sich mit Endzeitszenarien, Schreckensdarstellungen und Panikmache. Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, ein bekennender Rechter und Unterstützer der US-Regierung , verglich die Situation mit einer Zombieapokalypse. AfD-Politiker schwadronierten von „Angriff”, „Kriegserklärung” oder „Terror”. Stimmen aus der israelischen Regierung und ihrer Nähe stellten die Situation als Bestrafung für Spanien dar. Italiens rechte Premierministerin Meloni kündigte an, das Schengen-Abkommen mit Spanien zu pausieren. Wie gesagt, Ceuta gehört nicht zum Schengen-Raum. Kurz: Alle scheinen die vorübergehenden Bilder ohne jede Beachtung von Hintergründen für ein Feindbild ausschlachten zu wollen.

Es ist also durchaus deutlich, wessen Interessen aktuell bedient werden. Ob direkt oder indirekt.

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Eigene Ernte


Nur eine Handvoll. Aber leckerer als alles, was ich von der Sorte je im Supermarkt gekauft habe. Und täglich ernte ich von irgendwas eine Handvoll.

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Mittwoch, 29. Juli 2026
Bestandsaufnahme
Die Menschen sind erschöpft und wollen ihre Zukunft einigermassen planen und in Ruhe leben können.

Die Aufnahme von sehr vielen Flüchtlingen, der Terror des IS, die Anstrengungen und Auswirkungen einer Pandemie, jeden Tag die schrecklichen Bilder von einem Krieg in Europa und einem Mehrfrontendauerkrieg im Nahen und Mittleren Osten sowie diversen Terrorakten.

Und jeden Tag Bilder von brennenden Wäldern, Sturzfluten, Überschwemmungen oder Hitzetoten.

Aber all das ist noch lange kein Grund anzunehmen, dass die eigene Erschöpfung und die aktuelle Situation durch die Wahl von ewiggestrigen, völkisch nationalistischen und faschistischen Parteien verschwinden wird.

Bezogen auf die AfD ist das eine Rückprojektion auf eine Vergangenheit, die es nie gegeben hat: Eine Art Restauration der Fünfziger und frühen Sechziger Jahre inklusive einer Weltsicht, in der es keine menschengemachte Klimakatastrophe gab weil man davon noch nichts wusste und die globale Erwärmung sich noch nicht spürbar auswirkte. Wie jemand, der sich die Augen zuhält und meint, wenn er den Gegner nicht sieht sieht der ihn auch nicht. Regression im klassisch Freudschen Sinne.

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Stellungnahme Berliner Imame zum Anschlag auf den CSD

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Warum greifen Islamisten so gut wie nie AfD-Veranstaltungen an?
Weil sie Brüder im Ungeist sind!

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Dienstag, 28. Juli 2026
Frühsport
Neue Regel: Morgens vor dem Aufstehen ähn nee vor dem Frühstück eine Runde joggen, dann 50 Liegestütze, 50 Deep Crunches, 30 Situps und 30 Burpees. Möglichst jeden Morgen.

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3 D - Drucker
Ich las immer wieder, Terroristen hätten sich Schusswaffen, sogar Sturmgewehre, mit dem 3 D-Drucker selber hergestellt.

Hmmm. Der Lauf eines Sturmgewehrs besteht aus Chrom-Vanadium-Molybdänstahl. Der hat einen Schmelzpunkt von 1500 Grad. Wie soll ich mir das vorstellen? Haben die einen kleinen Hochofen bei sich zu Hause? Dagegen erscheint mir die Methode, sich zur Waffenbeschaffung mit einer Sauerstofflanze durch die Betonwand eines Munitionsbunkers zu schweißen als vergleichsweise unaufwendig.

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Mittwoch, 22. Juli 2026
Wahre Worte
Victor Dorn zum Nahostkonflikt und anderen Basisbanalitäten

"IHR SEID ENTTÄUSCHT, WEIL ICH DERSELBE GEBLIEBEN BIN
Ihr habt meine Unabhängigkeit für Loyalität gehalten. Das war euer Fehler.
Die Hamas ist eine Terrororganisation. Die israelische Regierung ist rechtsradikal und handelt völkerrechtswidrig. Palästinensische Zivilisten sind keine Hamas-Terroristen. Israelische Zivilisten sind keine Verlängerung der Regierung Netanjahu. Die Geschichte dieses Konflikts begann weder am 7. Oktober 2023 noch mit der Gründung der Hamas. Das alles sind für mich miteinander vereinbare Feststellungen.
Offenbar habe ich damit etwas geradezu Ungeheuerliches getan: Ich habe mehrere Tatsachen gleichzeitig betrachtet.
Seitdem werde ich von zwei Seiten misstrauisch beäugt, beschimpft und beleidigt. Für die einen bin ich Antisemit, weil ich die israelische Regierung kritisiere, ihre Verbrechen benenne und die Staatsgründung Israels mitsamt Nakba, Vertreibung und Besatzung nicht als makellose Heldengeschichte erzähle. Für die anderen bin ich offenbar Zionist, Genozidverteidiger oder irgendeine weitere Vokabel aus dem politischen Beschimpfungsautomaten, weil ich die Hamas als Terrororganisation bezeichne und mich weigere, den 7. Oktober nachträglich in eine missverstandene Form folkloristischen Widerstands umzudeuten.
Beide Seiten sind enttäuscht von mir.
Und ich frage mich ernsthaft: Was habt ihr eigentlich von mir erwartet?
Dass ich plötzlich eine Fahne auswähle und anschließend nur noch die Toten der anderen Seite sehen kann? Dass ich Terrorismus verharmlose, sobald seine Täter sich auf Palästina berufen? Dass ich Kriegsverbrechen übersehe, sobald sie von einem Staat begangen werden, der sich auf sein Existenzrecht und seine Sicherheit beruft? Sollte ich mein Urteilsvermögen am Eingang abgeben und mich anschließend einer Mannschaft anschließen, deren Aufgabe darin besteht, die eigenen Verbrechen sprachlich zu verkleinern und die gegnerischen möglichst großflächig zu beleuchten?
Falls das eure Vorstellung von mir war, habt ihr meine Texte offenbar mit bemerkenswerter Ausdauer missverstanden.
Ich habe immer analytisch geschrieben. Ich betrachte einen Vorgang, prüfe die bekannten Tatsachen, suche nach Widersprüchen und ziehe daraus meine Schlüsse. Meine einzelnen Prüfschritte sind häufig beinahe binär: Ist eine Behauptung wahr oder falsch? Ist eine Handlung vertretbar oder unvertretbar? Gibt es einen historischen Zusammenhang oder wird gerade ein handlicher Ausschnitt verkauft? Wird derselbe moralische Maßstab auf alle Beteiligten angewendet oder dient Moral lediglich als Vereinswappen?
Aus diesen einzelnen Fragen entsteht ein komplexes Gesamtbild. Die Tiefe liegt in den Zusammenhängen. Die Klarheit liegt in den Antworten.
Genau deshalb folgen mir viele Menschen. Zumindest dachte ich das.
Inzwischen zeigt sich, dass manche meine Denkweise lediglich so lange schätzten, wie sie beim gewünschten Ergebnis ankam. Wenn ich ihre politischen Gegner zerlegte, galt ich als klarsichtig, mutig und unabhängig. Jetzt richtet sich derselbe Blick auf ihre eigenen Überzeugungen, und plötzlich soll genau diese Unabhängigkeit ein moralischer Defekt sein.
Ich habe mich nicht verändert. Mein Gegenstand hat sich verändert.
Ich lege an die Hamas denselben Maßstab an wie an jede andere Organisation, die Zivilisten ermordet, verschleppt und Terror als politisches Instrument einsetzt. Ich lege an die israelische Regierung denselben Maßstab an wie an jede andere Regierung, die zivile Opfer produziert, internationales Recht missachtet und ihre Gewalt mit einem grenzenlos dehnbaren Begriff der Selbstverteidigung rechtfertigt. Ich verweigere beiden Seiten den Anspruch, ihre Opfer als Blankoscheck für die eigenen Taten zu benutzen.
Das ist keine Neutralität. Es ist auch keine Äquidistanz. Ich sitze nicht irgendwo in der Mitte und verteile aus Höflichkeit an beide Seiten dieselbe Menge Kritik. Ich beurteile jede Handlung für sich. Terror bleibt Terror. Ein Kriegsverbrechen bleibt ein Kriegsverbrechen. Ein totes Kind gewinnt keine andere moralische Bedeutung durch die Sprache, Religion oder Flagge seiner Eltern.
Ich lebe weder in Israel noch in Gaza. Ich verfüge über keine persönliche Kriegserfahrung aus dieser Region, keine familiäre Geschichte dort und keinen geheimen Zugang zur absoluten Wahrheit. Ich habe historische Quellen, dokumentierte Ereignisse, politische Entscheidungen und das sichtbare Handeln der Beteiligten. Mehr steht einem Menschen aus Deutschland seriös kaum zur Verfügung. Daraus bilde ich meine Meinung. Mit dem Blick von außen, den ich immer hatte.
Gerade dieser Blick scheint nun das Problem zu sein.
Die einen erwarteten, dass ich aus dem Terror der Hamas irgendwann doch noch Widerstand mache. Die anderen erwarteten, dass ich jede Handlung der israelischen Regierung als bedauerliche Notwendigkeit akzeptiere. Beide wollten keine Analyse. Sie wollten eine Loyalitätserklärung. Eine moralische Dauerkarte für ihren jeweiligen Block, am besten mit eingeschränkter Sicht auf die eigenen Verbrechen.
Ich liefere sie nicht.
Wer Juden mit Netanjahus Regierung gleichsetzt, betreibt dieselbe geistige Verwüstung wie jemand, der Palästinenser mit der Hamas gleichsetzt. Millionen Menschen werden dabei zu bloßen Verlängerungen politischer Führungen und bewaffneter Organisationen erklärt. Ihre individuellen Ansichten, ihr Widerstand, ihr Leid und schließlich auch ihr Tod verschwinden in einer Mannschaftswertung.
Dann wird jeder getötete Israeli zum Argument für die israelische Regierung und jeder getötete Palästinenser zum Argument für die Hamas. Die Toten erhalten nachträglich politische Mitgliedsausweise. Widerstand zwecklos. Sie sind schließlich bereits tot und können der Vereinnahmung kaum widersprechen.
Mit dieser Art des Denkens kann ich nichts anfangen.
Wer mir deshalb Antisemitismus vorwerfen will, darf gehen. Wer mir Terrorismusbefürwortung unterstellen will, darf ebenfalls gehen. Ihr müsst mir keine privaten Rechtfertigungsromane schicken, keine letzten Worte verkünden und mich anschließend blockieren, bevor ich antworten kann. Entfolgen genügt. Still, heimlich und gern ohne Zeremonie.
Eure Enttäuschung sagt wenig über meine Haltung aus. Sie verrät vor allem, welche Form von Gefolgschaft ihr euch von mir erhofft habt.
Ihr dachtet, mein Blick von außen richte sich ausschließlich auf eure Gegner. Ihr habt meine analytische Unabhängigkeit für persönliche Loyalität gehalten. Solange meine Schlüsse zu eurem Weltbild passten, war ich einer von euch. Jetzt entdeckt ihr, dass ich nie einer von euch war.
Ich war die ganze Zeit derselbe.
Der Bedienungsfehler lag bei euch. Die Anleitung lag offen daneben"

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Montag, 20. Juli 2026
Mann mit kompletter Querschnittlähmung kann nach Tauchunfall wieder fühlen und greifen – dank neuartigem Kombisystem mit Brain-Computer-Interface
Michael van den Heuvel, Medscape

20. Juli 2026

Ein 42-jähriger Mann mit einer kompletten Querschnittlähmung ab dem 4. Halswirbel kann dank eines neuartigen Hirn-Computer-Systems wieder selbstständig essen, ein rohes Ei greifen, ohne es zu zerdrücken, und sogar die Hand seiner Schwester spüren. Möglich macht dies ein System, das US-Forscher als „Double Neural Bypass" bezeichnen – eine doppelte neuronale Umgehung, die Bewegungsabsichten direkt aus dem Gehirn ausliest und gleichzeitig verlorenes Tastempfinden zurückbringt. Bemerkenswert ist, dass ein Teil der erzielten Verbesserungen selbst dann bestehen bleibt, wenn das System ausgeschaltet ist. Veröffentlicht wurde die Studie in Nature Medicine.

Brain-Computer-Interface lässt gelähmten Mann wieder fühlen und greifen

Der Patient Keith Thomas zusammen mit dem Forschungsteam der Feinstein Institutes for Medical Research von Northwell Health. Über mehrere Monate hinweg arbeitete das Team eng mit ihm zusammen, um die Bewegungsfähigkeit sowie das Tastempfinden in seinem Arm und seiner Hand teilweise wiederherzustellen.

„Ich sehe das Hauptziel der Studie im Nachweis der grundsätzlichen Machbarkeit des Ansatzes einer per Brain-Computer Interface (BCI) kontrollierten Orthese mit biomimetischer sensibler Rückmeldung“, erklärt Prof. Dr. Rüdiger Rupp vomUniversitätsklinikum Heidelberg gegenüber dem Science Media Center Germany. „Es geht aus meiner Sicht weniger darum, zu zeigen, dass ein Nutzer mehr Unabhängigkeit bei Alltagsaufgaben gewinnt.“

Zu einer ähnlichen Bewertung kommt Prof. Dr. Surjo R. Soekadar, Charité – Universitätsmedizin Berlin: „Das Besondere an dieser Arbeit ist nicht eine einzelne technische Innovation, sondern die intelligente Kombination mehrerer Ansätze zu einem therapeutischen Gesamtsystem.“ Erstmals seien ein invasives Brain-Computer-Interface, Rückenmarksstimulation, sensorisches Feedback und lernende Algorithmen so miteinander verknüpft worden, dass sie sich gegenseitig ergänzen könnten.


Innovative Hilfe bei verschiedenen Krankheitsbildern
Der Bedarf an innovativen Technologien ist jedenfalls groß: Weltweit leben Millionen Menschen aufgrund von Rückenmarksverletzungen, Schlaganfällen oder anderen neurologischen Erkrankungen mit erheblichen Bewegungs- und Gefühlsstörungen. Und mehr als die Hälfte aller Rückenmarksverletzungen führt zu einer Tetraplegie, also zu einer Lähmung von Armen und Beinen.

Menschen mit einer solchen Verletzung nennen nahezu übereinstimmend ein Ziel als höchste Priorität: die Beweglichkeit von Händen und Armen zurückzugewinnen – noch vor der Fähigkeit, zu gehen oder die Kontrolle über Blase und Darm zu haben.

Experimentelle Therapieansätze bei Querschnittslähmung
Schutz des Rückenmarks (Neuroprotektion): Medikamente sollen in der akuten Phase Entzündungen und weitere Nervenschäden begrenzen, um möglichst viel funktionsfähiges Gewebe zu erhalten.
Förderung der Nervenregeneration: Wirkstoffe sollen regenerationshemmende Proteine blockieren und so das Nachwachsen von Nervenfasern im Rückenmark unterstützen.
Zelltherapien: Stamm- oder Nervenzellen sollen geschädigtes Gewebe ersetzen oder die Regeneration durch Wachstumsfaktoren und entzündungshemmende Effekte fördern.
Technische Unterstützung (Neurotechnologien): Elektrische Stimulation, Exoskelette und Gehirn-Computer-Schnittstellen sollen verlorene motorische Funktionen unterstützen oder teilweise wiederherstellen.
Kombinierte und personalisierte Therapien: Künftig könnten biologische und technische Ansätze kombiniert werden, da einzelne Verfahren bislang nur begrenzte Erfolge zeigen.

Besonders schwierig ist die Situation bei einer kompletten Rückenmarksverletzung. In diesen Fällen sind unterhalb der Schädigungsstelle weder willentliche Bewegungen noch irgendeine Form von Empfindung möglich. Eine relevante funktionelle Erholung gilt bislang als äußerst selten.


Genau für diese Patientengruppe entwickelte ein Team um Chad Bouton vom Feinstein Institutes for Medical Research in New York ein System, das 2 zentrale Probleme angeht: den Verlust der Bewegungsfähigkeit und des Tastempfindens.

Frühere Studien hatten gezeigt, dass sich mithilfe einer Hirn-Computer-Schnittstelle Bewegungsabsichten direkt aus der Hirnrinde auslesen und in elektrische Muskelstimulationen umsetzen lassen. Auf diese Weise konnten selbst bei kompletter Tetraplegie wieder gedankengesteuerte Handbewegungen erzeugt werden. Diese Systeme hatten jedoch einen entscheidenden Nachteil: Es fehlte jegliche Form sensorischer Rückmeldung. Ohne Tastsinn ist ein fein abgestimmtes Greifen kaum möglich. Zudem boten die bisherigen Ansätze keine Möglichkeit, eine dauerhafte Erholung der Nervenfunktion anzustoßen.

Wie das System im Gehirn und Rückenmark arbeitet
Der „Double Neural Bypass" kombiniert 2 implantierte Elektrodensysteme im Gehirn mit einer gezielten elektrischen Stimulation des Rückenmarks und der Hirnrinde.


Das Modell half dabei, 5 winzige Hirnimplantate präzise zu platzieren, um Bewegung und Tastsinn wiederherzustellen. Bild: Feinstein Institute for Medical Research
Im primären motorischen Kortex – jener Hirnregion, die Bewegungen plant und einleitet – implantierten die Forscher 2 Mikroelektroden-Arrays. Diese zeichnen kontinuierlich die Aktivität einzelner Nervenzellgruppen auf. Ein künstliches neuronales Netzwerk wertet die Signale in Echtzeit aus und erkennt daraus die Absicht des Patienten, die Hand zu öffnen oder zu schließen.

Parallel dazu wurden im primären somatosensorischen Kortex, der für die Verarbeitung von Berührungsreizen zuständig ist, weitere Elektroden-Arrays implantiert. Über diese Elektroden kann gezielt elektrischer Strom in die Hirnrinde geleitet werden. Dadurch entstehen beim Patienten künstliche Tastempfindungen an exakt definierten Fingerpositionen, beispielsweise an der Daumen- oder Zeigefingerkuppe.

Ergänzt wird das Hirnimplantat durch eine nichtinvasive transkutane Rückenmarksstimulation. Dabei erfolgt die elektrische Stimulation über eine elektronisch steuerbare Elektrodenmatte, die auf dem Nacken und dem oberen Rücken aufliegt. Die Stimulation richtet sich gezielt an bestimmte Nervenwurzeln der Halswirbelsäule und erhöht die Erregbarkeit der dortigen Nervenschaltkreise.

Damit vereint das System 2 unterschiedliche Funktionsprinzipien: Zum einen ersetzt es während der Nutzung unmittelbar verlorene Bewegungs- und Tastfunktionen. Zum anderen verfolgt es einen therapeutischen Ansatz, der echte biologische Erholungsprozesse fördern soll – also Verbesserungen, die auch dann bestehen bleiben, wenn das System nicht mehr aktiv ist.

Der Patient und sein langer Weg
Studienteilnehmer war ein 42-jähriger Mann, der sich 13 Monate zuvor bei einem Tauchunfall eine komplette Rückenmarksverletzung auf Höhe des 4. und 5. Halswirbels zugezogen hatte. Seitdem bestand unterhalb von C4 ein vollständiger Ausfall des Tastempfindens und ab C5 eine komplette motorische Lähmung. Er konnte weder seine Hände zum Gesicht führen noch Gegenstände halten. Auch jede Form der Wahrnehmung an Unterarmen und Händen war verloren gegangen.

In der 1. Phase der Studie, die mehr als ein Jahr gedauert hat, untersuchten die Forscher zunächst, welche Verbesserungen sich allein durch die transkutane Rückenmarksstimulation erzielen ließen, bevor das Hirnimplantat eingesetzt wurde.

Bei der Ellenbogenbeugung, also einer eher körpernahen Bewegung, führte die alleinige Rückenmarksstimulation bereits nach 15 Wochen zu einer deutlichen und statistisch signifikanten Kraftsteigerung: rechts um 61% und links um 25% gegenüber dem Ausgangswert. Nach insgesamt 35 Wochen hatten sich diese Werte sogar auf 86 beziehungsweise 62% erhöht. Dadurch war der Patient erstmals wieder in der Lage, seine Hand selbstständig bis zum Gesicht zu führen und sich zu berühren.

Für die Handmuskulatur und das Tastempfinden zeigte die Rückenmarksstimulation allein jedoch keinerlei messbaren Effekt. Gerade in den am stärksten betroffenen, körperfernen Bereichen reichte dieser Ansatz also nicht aus. Für eine Wiederherstellung der Handfunktion war offensichtlich ein direkter Zugang zum Gehirn erforderlich.

Wie die Hand wieder greifen lernt
Nach der Implantation der Hirnelektroden konnte der Patient seine zuvor vollständig gelähmte Hand durch seine Gedanken wieder öffnen und schließen.

Dazu wurden Elektrodenpflaster auf dem Unterarm eingesetzt, die die jeweils benötigten Muskeln elektrisch stimulierten. Gleichzeitig erfassten Kraftsensoren in der Handfläche die tatsächlich ausgeübte Greifkraft. Diese Informationen wurden über die Elektroden im somatosensorischen Kortex wieder an das Gehirn zurückgeleitet und dort als künstliches Tastgefühl wahrgenommen.

In einer besonders eindrucksvollen Demonstration griff der Patient auf diese Weise die Hand seiner Schwester und konnte dabei tatsächlich spüren, dass er sie festhielt – obwohl seine Hand zuvor vollständig gelähmt und gefühllos gewesen war.

Da die elektrische Muskelstimulation allein nicht zu genügend Kraft geführt hat, ergänzte das Forschungsteam das System mit einer leichten, per 3D-Druck hergestellten Handorthese. Über ein künstliches Sehnensystem unterstützt sie gezielt die Beugung von Zeige- und Mittelfinger und wird ebenfalls direkt durch die aus dem Gehirn ausgelesenen Signale gesteuert.

Mit dieser Kombination konnte der Patient wieder einige Aufgaben im Alltag bewältigen. So war er in der Lage, selbstständig zu trinken oder zu essen – Fähigkeiten, die für Menschen mit einer kompletten hohen Tetraplegie bislang als unerreichbar galten.

Feinfühliges Greifen dank lernfähiger Software
Besonders schwierig war, die Greifkraft so präzise zu steuern, dass auch empfindliche Gegenstände sicher gehalten werden konnten. Eine direkte Übersetzung der Hirnsignale in Muskelstimulation führt häufig dazu, dass der Patient entweder zu fest oder zu schwach zugriff. Um dieses Problem zu lösen, entwickelten die Forscher eine Software, die 2 künstliche neuronale Netzwerke miteinander kombiniert.

Wie wirkungsvoll dieser Ansatz ist, zeigte ein Versuch mit leeren Eierschalen. Mithilfe der zusätzlichen Kraftregelung gelang dem Patienten in 87% der Durchgänge ein erfolgreiches Greifen, ohne die Eierschale zu beschädigen. Ohne diese intelligente Regelung lag die Erfolgsquote lediglich bei 27%.

War zusätzlich die künstliche Tastrückmeldung über die Hirnrindenstimulation aktiviert, konnte der Patient bei verbundenen Augen außerdem nahezu immer korrekt erkennen, ob sich überhaupt ein Gegenstand in seiner Hand befand. Ohne diese sensorische Rückmeldung entsprach seine Trefferquote dagegen nahezu dem Zufall.

Wenn das Gefühl auch nach dem Abschalten bleibt
Der vielleicht bemerkenswerteste Teil der Studie betrifft jene Effekte, die über die eigentliche Nutzung des Systems hinaus bestehen blieben. Ziel der Wissenschaftler war es, das verlorene Tastempfinden am rechten Handgelenk dauerhaft wiederherzustellen. Sie entwickelten eine Methode, die sie als „kortikales Spiegeln" bezeichnen.

Dabei wird das räumliche Aktivitätsmuster im somatosensorischen Kortex, das normalerweise beim Beobachten oder Vorstellen einer Berührung entsteht, gezielt durch elektrische Hirnstimulation nachgebildet. Dieses künstlich erzeugte Aktivitätsmuster wird anschließend wiederholt mit einer transkutanen Rückenmarksstimulation und mit einer Vibrationsreizung der Haut gekoppelt. Die Forscher wollten so die natürlichen Mechanismen der neuronalen Plastizität gezielt aktivieren und den Wiederaufbau sensorischer Funktionen fördern.

Nach Abschluss dieser kombinierten Behandlung zeigte sich tatsächlich eine deutliche Verbesserung des Tastempfindens. Am rechten Handgelenk konnte der Patient erheblich schwächere Berührungsreize wahrnehmen und ihre Position genauer bestimmen als vor der Behandlung. Diese Verbesserung erwies sich auch in einem strengen statistischen Test als signifikant und blieb über mehr als 2 Monate bestehen – obwohl die Stimulation längst beendet war.

Auch bei einer weiteren Untersuchungsaufgabe zeigte sich dieser Effekt. Dabei wurden definierte Druckreize auf verschiedene Bereiche der Hand ausgeübt. Am behandelten rechten Handgelenk erkannte der Patient die Berührungen anschließend mit einer Genauigkeit von 81% – deutlich besser als an vergleichbaren, unbehandelten Handregionen.

Parallel dazu erfassten die Forscher die Aktivität des Gehirns. Dabei zeigte sich, dass die entsprechenden Signale nicht unmittelbar nach der Behandlung wieder abnahmen. Stattdessen nahm die Aktivität im somatosensorischen Kortex sogar noch bis zu 92 Minuten nach Ende der eigentlichen Stimulation weiter zu. Dies spricht dafür, dass die Behandlung tatsächlich kurzfristige Plastizitätsprozesse im Gehirn angestoßen und nicht lediglich einen vorübergehenden Effekt erzeugt hat.

Grenzen und Ausblick
„Für diesen einzelnen Patienten sind die erzielten Alltagsfunktionen, etwa selbstständiges Trinken und Essen, eindrucksvoll und persönlich bedeutsam", kommentiert Prof. Dr. Simon Jacob von derTechnischen Universität München (TUM). „Wichtig ist jedoch die Unterscheidung: Die länger anhaltende motorische Verbesserung betraf die bereits teilweise erhaltene Ellenbogenbeugung und trat während der Rückenmarkstimulation und dem Training auf.

Jacob: „Eine eigenständige willkürliche Handbewegung wurde nicht wiederhergestellt; für das Greifen waren weiterhin die implantierte Schnittstelle, elektrische Stimulation beziehungsweise eine motorisierte Orthese erforderlich. Auch die anhaltende sensorische Verbesserung beschränkte sich auf einen Bereich am Handgelenk, während an Daumen und Fingern keine wiederhergestellte natürliche Sensibilität nachweisbar war.“

Hinzu kommt, dass der „Double Neural Bypass" derzeit noch ein hochkomplexes Forschungssystem ist, dessen Einsatz ein erfahrenes Team aus Spezialistinnen und Spezialisten erfordert. Für eine breite klinische Anwendung müssen daher noch zahlreiche technische Herausforderungen gelöst werden. Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie sich die Stimulationsparameter künftig automatisch an individuelle anatomische Unterschiede verschiedener Patienten anpassen lassen.

Als wesentlicher Vorteil des entwickelten Systems gilt, dass sowohl die Rückenmarks- als auch die periphere Muskelstimulation nicht invasiv erfolgen. Anstelle chirurgisch implantierter Elektroden kommt eine transkutane Stimulation über die Haut zum Einsatz. Dadurch sinkt das operative Risiko erheblich und die Chancen steigen, den Ansatz künftig auch auf andere neurologische Erkrankungen – etwa den Schlaganfall – zu übertragen.

Insgesamt liefert die Arbeit nach Einschätzung der Autoren einen Machbarkeitsnachweis dafür, dass sich Hirn-Computer-Schnittstellen, gezielte Rückenmarksstimulation und elektrische Muskelstimulation zu einem integrierten System kombinieren lassen, das nicht nur während der Anwendung verloren gegangene Funktionen ersetzt, sondern zugleich biologische Erholungsprozesse anstoßen. Sollte sich ihr Ansatz in weiteren Studien bestätigen, könnte er den Weg zu einer neuen Generation neuroprothetischer Therapien ebnen, die Menschen mit schweren Rückenmarksverletzungen mehr Selbstständigkeit zurückgeben.

Quelle: Medscape

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Mehr als zwei Geschlechter
Nicht nur im AfD-Lager, aber besonders bei denen, aber auch sonst von konservativer Seite wird ein ziemliches Aufheben von dem Umstand gemacht, dass sowohl die Sozialwissenschaft als auch das LGBTQ-Lager davon ausgehen, dass es außer weiblich und männlich noch weitere Geschlechter gibt.

Immer wieder bemerkenswert was für ein Problem die mit dem Thema sexuelle Diversität haben, deutet darauf hin, dass sie ihrer Geschlechtsidentität alles andere als sicher sind.

Es ist doch faszinierend, wie der sexuelle Dekonstruktivismus, der sich seit Butlers Gender Troubles und dem linguistic turn entwickelt hat so interpretiert wird.

Biologie und Medizin: Das biologische Geschlecht (Sex) wird durch Chromosomen, Hormone und Anatomie bestimmt. Die Biologie erkennt an, dass diese Merkmale nicht immer eindeutig männlich oder weiblich sind. Bei intergeschlechtlichen Menschen (auch Variationen der Geschlechtsentwicklung genannt) stimmen diese Faktoren nicht mit der klassischen Zweiteilung überein. Abweichende Chromosomensätze (wie XXY, YY oder X0) oder hormonelle Besonderheiten belegen ein biologisches Spektrum. Dabei steht nicht die Tatsache in Frage, dass zum Kinder zeugen und kriegen männliche und weibliche Partner Voraussetzung sind, sondern vielmehr sind neben dieser Grundeinteilung noch eigenständige Varianten vorhanden, so, wie es unterschiedliche Blutgruppen gibt.

Soziales Geschlechte im Sinne der Sozial-, Kultur- und Geisteswissenschaften (Gender): Hierunter fällt die Geschlechtsidentität und die soziale Rolle. Psychologie, Soziologie und Gender Studies erforschen, wie sich Menschen definieren und wie Geschlechterrollen gesellschaftlich konstruiert sind. Da Identität und soziale Dynamiken höchst individuell sind, geht die Wissenschaft hier weit über zwei Kategorien hinaus.

Anthropologie und Geschichte: Historische und völkerkundliche Studien zeigen, dass das Konzept von "mehr als zwei Geschlechtern" in vielen Kulturen seit Jahrhunderten existiert.

Ethnologen stellten bei exotischen Ethnien in Papua-Neuguinea oder Sibirien fest, dass es dort bis zu 7 Geschlechter gibt, weil Transen, Schwule, Lesben und sehr alte Menschen als eigenständige Geschlechter angesehen werden, für die es auch eigene grammatikalische Genera und eigene Fürwörter gibt.

Die queere Szene hat diesen Aspekt mit Begeisterung aufgegriffen, da solche ethnologischen Erkenntnisse die eigenen Diversitätsvorstellungen wissenschaftlich zu bestätigen schienen. Hierbei wurde aber völlig außer Acht gelassen, dass das bei den indigenen Völkern nichts mit Freiheit im Sinne von "die eigene Rolle neu erfinden" zu tun hat, denn auch bei mehr als zwei Geschlechtern werden die Rollen oft so rigide definiert wie in der heterosexistischen Bipolarität im Patriarchat, nur halt ausgefächerter. Transen zum Beispiel werden in den meisten dieser archaischen Gesellschaftsordnungen immer Schamanen, Schwulen und Lesben werden besondere Aufgaben zugewiesen die damit zusammenhängen dass sie mit der Nachkommensreproduktion nicht beschäftigt sind.

Das ganze Thema der Mehrgeschlechtlichkeit geriet durch die postkonstruktivistische Philosophie aus dem Spezialdiskurs der Ethnologie und der Alltagsgeschichte in die Öffentlichkeit der queerfeministischen Szene und wurde dort mit einer Bedeutung aufgeladen, die ihm eigentlich nicht zukommt, mit hineinprojiziertem Sehnsuchtspotenzial.

Die radikale Rechte kolportiert das Thema dann auf ihre Weise, macht aus mehr als 2 möglichen Geschlechtern, etwa im Sinne von genetischen Sondergruppen einerseits und andererseits Nichtbinär, Transsexuell, Transgender, Travestie-Schwulen und Butch-Lesben, was ganz verschiedene Kategorien durch- und nebeneinander sind behauptete 37 oder gar 300 Geschlechter und verfolgt diese rein projizierte, in der LGBTQ-Welt oder der Linken sooo gar nicht vorhandene Geschlechterkonstruktion mit geiferndem Hass.

Dieser wiederum ist für mich nur erklärbar mit einer tiefsitzenden Angst, die eigene, rigide-spießig-heterosexistische Rollendefinition sei gar nicht so stabil, tief im Inneren stecke vielleicht eine Tunte, man muss auch an Freuds Kastrationskomplex denken.

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Freitag, 17. Juli 2026
Lohnt sich Kreatin auch als Booster fürs Gehirn?
Was Studien über Schutz vor Demenz und geistige Leistungsfähigkeit aufzeigen
Heidi Moawad, MD


Kreatin gilt als Nahrungsergänzungsmittel für den Muskelaufbau. Doch inzwischen rückt eine weitere Indikation in den Fokus: das Gehirn. Wissenschaftler untersuchen, ob Kreatin die mentale Gesundheit fördern und möglicherweise sogar vor Demenz schützen kann. Angesichts fehlender Behandlungsmöglichkeiten wäre das ein vielversprechender Ansatz – vorausgesetzt, die Präparate erweisen sich als sicher und wirksam.

Welche Rolle spielt Kreatin in den Muskeln?
Unser Körper produziert Kreatin in der Leber und in den Nieren. Aminosäure-Vorstufen nimmt er über die Nahrung auf – unter anderem aus Fleisch und Gemüse. Rund 95% des Kreatins werden als Phosphokreatin in Muskelzellen gespeichert. Dort sorgt es dafür, dass der Energieträger Adenosintriphosphat (ATP) bei körperlicher Belastung rasch wieder zur Verfügung steht. Deshalb gehören Kreatinpräparate seit Jahren zu den beliebtesten Nahrungsergänzungsmitteln im Kraftsport und im Fitnessbereich.

Wie Kreatin unser Gehirn beeinflussen könnte
Kreatin wird nicht nur in der Leber und den Nieren, sondern auch im Gehirn und in der Netzhaut gebildet. An diesem Prozess ist das Enzym Guanidinoacetat-Methyltransferase beteiligt, das besonders stark in Gliazellen vorkommt. Neben Erkenntnissen über die Biosynthese und den Stoffwechsel von Kreatin verdichten sich die Hinweise darauf, dass das Molekül im Gehirn wichtige Funktionen erfüllt.


Die Vermutung, Kreatin könne womöglich das Gehirn schützen, geht auf die Beobachtung zurück, dass ein Kreatinmangel oder eine gestörte Kreatinfunktion die kognitive Leistungsfähigkeit beeinträchtigen kann. Defekte im Gen des Kreatintransporters (CRT, SLC6A8) führen zu einem Mangel an Kreatin im Gehirn und verursachen schwere neurologische Symptome. Das Krankheitsbild wird als Kreatin-Transporter-Mangel bezeichnet. Wie es im Detail zu den neurologischen Störungen kommt, haben Forscher bislang nicht vollständig geklärt. Eine wirksame Behandlung gibt es derzeit nicht.

Kreatin ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. In wissenschaftlichen Studien kommt am häufigsten Kreatinpulver zum Einsatz, das in Wasser gelöst wird und dessen Bioverfügbarkeit am besten untersucht ist. Darüber hinaus sind Kreatinpräparate auch als Tabletten, Kapseln oder Fruchtgummis erhältlich.

Die entscheidende Frage ist, ob Supplemente den Kreatingehalt im Gehirn tatsächlich erhöhen. Einige kleinere Studien am Menschen sprechen dafür. Der Anstieg fällt jedoch deutlich geringer aus als in der Skelettmuskulatur. Die Autoren einer Übersichtsarbeit schreiben, dass Kreatinpräparate bei gesunden Erwachsenen die Stimmung, die kognitive Leistungsfähigkeit und den Schlaf verbessern könnten. Die beobachteten Effekte waren bei Frauen insgesamt stärker als bei Männern. Als mögliche Erklärung vermuten Wissenschaftler, dass Frauen von Natur aus über geringere körpereigene Kreatinspeicher verfügen als Männer.


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photo of Kann Kreatin das Gehirn vor Demenz schützen?
Eine Studie aus dem Jahr 2026 mit 29 gesunden Erwachsenen mit Schlafentzug wiederum hat ergeben, dass die Einnahme von 0,2 g Kreatin-Monohydrat pro kg Körpergewicht die durch Schlafmangel verursachte Verschlechterung der kognitiven Leistungsfähigkeit um bis zu 12% abmildert. Für einen Erwachsenen mit einem Körpergewicht von rund 68 kg entspricht das einer täglichen Dosis von etwa 14 g Kreatin.

Kreatin zur Behandlung neurologischer Erkrankungen
Dass Kreatinpräparate bei gesunden Menschen positive Effekte zeigen könnten, bedeutet nicht automatisch, dass sie auch bei Erkrankungen des Gehirns wirksam sind. Doch es gibt immer mehr Hinweise, dass Kreatin bei einigen neurologischen Erkrankungen als ergänzende Therapie Potenzial haben könnte.

Einer in Nutrients veröffentlichten Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 zufolge könnte eine Kreatinsupplementierung dazu beitragen, bestimmte Beschwerden nach einer traumatischen Hirnverletzung oder einer Gehirnerschütterung zu lindern.


Auch als möglicher Therapieansatz bei der Alzheimer-Krankheit wird Kreatin untersucht – sowohl zur Linderung von Symptomen als auch mit Blick auf einen möglichen Einfluss auf den Krankheitsverlauf. Im Rahmen einer einarmigen Pilotstudie mit 20 Patienten mit Alzheimer erhielten die Teilnehmer 8 Wochen lang täglich 20 g Kreatin-Monohydrat. Die Behandlung ging mit einem Anstieg des gesamten Kreatingehalts im Gehirn sowie mit moderaten Verbesserungen in kognitiven Tests einher.


Ist Kreatin auch für gesunde Erwachsene sinnvoll?
Ob Kreatinpräparate gesunden Menschen einen Nutzen bringen, wurde bislang nicht eindeutig belegt. Zwar gilt Kreatin als gut verträglich. Es wird seit Jahren zur Unterstützung von Training und Muskelaufbau eingesetzt. Dennoch lassen sich mögliche Sicherheitsbedenken derzeit nicht vollständig ausschließen. Hinzu kommt, dass es bislang weder einheitliche Dosierungsempfehlungen noch verbindliche Richtwerte für die Einnahme gibt.

Trotz dieser Limitationen könnte ein Versuch mit Kreatin für gesunde Erwachsene oder Menschen mit leichten kognitiven Beschwerden sinnvoll sein. Die bisherigen Studien deuten darauf hin, dass Kreatin kurzfristig die geistige Leistungsfähigkeit verbessern könnte – auch wenn die Ergebnisse nicht konsistent sind. Hinweise auf einen nachhaltigen Schutz vor kognitivem Abbau gibt es dagegen bislang nicht.

Der Beitrag ist im Original erschienen auf Medscape.com.

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Mittwoch, 15. Juli 2026
Flower Power
Gehe ich durch meinen liebevoll gepflegten Garten umgibt mich eine Duftwolke wie in einer Parfümerie. Allein 36 Lilien verströmen einen geradezu narkotisch wirkenden Wohlgeruch.



















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Dienstag, 14. Juli 2026
14. Juli
https://www.youtube.com/watch?v=4vXU1vm01Ig&list=RD4vXU1vm01Ig&start_radio=1


https://www.youtube.com/watch?v=pXXyEkwQdVw&list=RDpXXyEkwQdVw&start_radio=1

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Freitag, 10. Juli 2026
Keimschleuder Küchenschwamm: BfR-Studie deckt auf, dass selbst „saubere" Schwämme gefährliche Krankheitserreger verbreiten
Michael van den Heuvel, medscape

08. Juli 2026

Der Küchenschwamm zählt zu den am häufigsten verwendeten Reinigungsutensilien im Haushalt – und gleichzeitig zu den am stärksten unterschätzten Infektionsquellen. Eine aktuelle Untersuchung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt, dass sich pathogene Bakterien wie Escherichia coli, Salmonella Enteritidis und Staphylococcus aureus selbst aus geringsten Ausgangskeimzahlen innerhalb weniger Tage massiv vermehren. Weder unangenehmer Geruch noch Verfärbungen oder eine schleimige Oberfläche liefern dabei verlässliche Hinweise auf die tatsächliche mikrobielle Belastung. Details sind im Journal of Food Protection nachzulesen [1][2].

Küchenschwämme bleiben als Infektionsquelle häufig unbeachtet
Lebensmittelbedingte Infektionen verursachen weltweit erhebliche gesundheitliche und volkswirtschaftliche Schäden. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jährlich rund 600 Millionen Menschen durch kontaminierte Lebensmittel. In der öffentlichen Wahrnehmung geht es meist um Ausbrüche in Großküchen, Restaurants oder lebensmittelverarbeitenden Betrieben. Tatsächlich entsteht jedoch ein erheblicher Teil dieser Infektionen im privaten Haushalt – dort, wo Hygienefehler oft unbemerkt bleiben.

Genau deshalb warnt das BfR vor klassischen Küchenschwämmen. Ihre poröse Struktur, die dauerhaft hohe Feuchtigkeit und anhaftende Speisereste schaffen ideale Bedingungen für das Wachstum zahlreicher Mikroorganismen. Frühere Untersuchungen hatten bereits hohe Keimzahlen in Küchenschwämmen nachgewiesen. Die nun veröffentlichte Studie geht jedoch deutlich weiter: Erstmals analysierten Wissenschaftler systematisch, wie sich relevante lebensmittelassoziierte Krankheitserreger in einem bereits von typischen Haushaltsbakterien besiedelten Schwamm verhalten und wie hoch das tatsächliche Risiko einer Weiterverbreitung ist.


Bakterien vermehren sich massiv
Die Forscher kontaminierten sterile Küchenschwämme zunächst mit einem für Haushalte typischen Mikrobiom. Anschließend brachten sie definierte Mengen von Escherichia coli, Salmonella Enteritidis und Staphylococcus aureus auf die Schwämme auf. Mithilfe mikrobiologischer Kulturverfahren, metagenomischer Analysen sowie konfokaler Lasermikroskopie verfolgten sie die Entwicklung der Erreger über einen Zeitraum von 14 Tagen. Das Studiendesign ermöglichte damit eine detaillierte Analyse des mikrobiellen Zusammenlebens innerhalb eines Schwammmodells.

Bereits sehr geringe Ausgangskeimzahlen genügten, damit sich die Bakterien dauerhaft etablieren konnten. E. coli und Salmonella Enteritidis erreichten innerhalb weniger Tage Populationen von bis zu 10⁹ koloniebildenden Einheiten pro Schwammabschnitt. Die vorhandene Haushaltsmikrobiota verhinderte diese Entwicklung nicht. Vielmehr bot der Schwamm ein stabiles mikrobielles Ökosystem, das den Krankheitserregern langfristig günstige Lebensbedingungen verschaffte.

Ein anderes Verhalten zeigte Staphylococcus aureus. Dieses Bakterium vermehrte sich deutlich langsamer und erreichte niedrigere Keimzahlen. Dennoch überlebte auch S. aureus den gesamten Untersuchungszeitraum und blieb nachweisbar. Gerade dieser Befund besitzt klinische Relevanz, da S. aureus hitzestabile Enterotoxine bilden kann, die selbst nach dem Absterben der Bakterien Lebensmittelvergiftungen auslösen. Schon vergleichsweise geringe Bakterienzahlen können unter geeigneten Bedingungen eine relevante Toxinproduktion ermöglichen.


Austrocknung verringerte das Risiko keineswegs
Viele Verbraucher gehen davon aus, dass ein trockener Schwamm hygienisch unbedenklich sei. Die Untersuchung widerlegt diese Annahme jedoch eindrucksvoll: Während einer 3-tägigen Austrocknungsphase verloren die Krankheitserreger ihre Lebensfähigkeit praktisch nicht. Der Schwamm fungierte selbst ohne sichtbare Feuchtigkeit weiterhin als stabiles Reservoir für pathogene Mikroorganismen.

Diese Beobachtungen erklären, warum selbst vermeintlich trockene Küchenschwämme ein relevantes Übertragungsrisiko darstellen. Offenbar verbleiben im komplexen Porensystem ausreichend feuchte Mikrohabitate, die den Erregern Schutz vor Austrocknung bieten. Gleichzeitig erschwert die tief liegende Besiedlung eine vollständige Reinigung oder Desinfektion des Materials.

Krankheitserreger gelangen mühelos auf Küchenoberflächen
Besonders praxisrelevant ist auch der Nachweis der Kreuzkontamination. Bereits leichter Druck auf kontaminierte Schwämme genügte, um erhebliche Mengen lebender Krankheitserreger auf typische Küchenoberflächen zu übertragen. Dabei registrierten die Forscher bis zu 100.000 koloniebildende Einheiten pro Kontaktfläche. Diese Belastung blieb über den gesamten Untersuchungszeitraum nahezu konstant bestehen.


Gelangen die Erreger zunächst auf Arbeitsflächen, Schneidebretter oder Spülbecken, können sie anschließend leicht auf Lebensmittel, Hände oder Küchenutensilien übertragen werden. Besonders kritisch ist diese Situation bei verzehrfertigen Lebensmitteln, die nicht mehr erhitzt werden. Schon geringe Keimmengen können unter günstigen Bedingungen eine Infektion auslösen oder das Erkrankungsrisiko deutlich erhöhen.

Fehlender Geruch bedeutet keineswegs fehlende Keimbelastung
Die Studie räumt zudem mit einer weiteren weit verbreiteten Fehlannahme auf. Während des gesamten 14-tägigen Beobachtungszeitraums entwickelten die untersuchten Schwämme weder einen auffälligen Geruch noch sichtbare Verfärbungen oder eine schleimige Oberfläche. Gleichzeitig enthielten sie hohe Konzentrationen lebensmittelassoziierter Krankheitserreger. Die Forscher konnten keinen Zusammenhang zwischen der Keimbelastung und dem äußeren Erscheinungsbild feststellen.

Diese Beobachtung widerspricht dem Verhalten vieler Verbraucher. Häufig wird ein Küchenschwamm erst nach Wochen ausgetauscht, wenn er unangenehm riecht oder sichtbar verschmutzt erscheint. Aus mikrobiologischer Sicht stellt diese Strategie jedoch ein erhebliches Risiko dar. Ein optisch sauberer Schwamm kann bereits Milliarden von Bakterien enthalten und diese bei jeder Benutzung weiterverbreiten. Weder Geruch noch Aussehen eignen sich daher als zuverlässige Entscheidungshilfe für einen notwendigen Wechsel.

Moderne Untersuchungsmethoden liefern ein detailliertes Bild der Keimbesiedlung
Die Arbeit ging noch einen Schritt weiter. Das Forschungsteam kombinierte klassische mikrobiologische Anzuchtmethoden mit metagenomischen Analysen sowie Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung und konfokaler Lasermikroskopie. Dadurch ließ sich erstmals dreidimensional darstellen, wie sich verschiedene Bakterienarten innerhalb der Schwammstruktur organisieren.

Die mikroskopischen Aufnahmen zeigten, dass sich Mikroorganismen keineswegs gleichmäßig verteilen. Stattdessen bilden sie dichte bakterielle Cluster und Biofilm-ähnliche Strukturen, die tief in den Poren des Schwamms liegen. Diese Mikrohabitate schützen die Erreger vor Austrocknung und erschweren ihre Entfernung erheblich.

Gleichzeitig identifizierten Wissenschaftler eine stabile Kernmikrobiota, die über den gesamten Untersuchungszeitraum erhalten blieb. Krankheitserreger integrierten sich in dieses bestehende mikrobielle Netzwerk, anstatt verdrängt zu werden. Dieses Ergebnis könnte erklären, warum selbst wiederholtes Ausspülen oder kurzfristiges Trocknen die hygienische Situation kaum verbessert.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kleinkinder und Immunsupprimierte
Damit stellen kontaminierte Küchenschwämme für viele Menschen eine potenzielle Infektionsquelle dar. Zwar verlaufen lebensmittelbedingte Infektionen bei den meisten gesunden Erwachsenen selbstlimitierend. Dennoch verursachen bakterielle Gastroenteritiden jedes Jahr zahlreiche Krankenhausaufenthalte. Vor allem ältere Menschen, Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere sowie Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Immunfunktion tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe.

Dazu zählen beispielsweise Menschen mit chronischen Leber- oder Nierenerkrankungen, Tumorerkrankungen, nach Organtransplantationen oder unter immunsuppressiver Therapie. Für diese Personengruppen besitzt die Vermeidung häuslicher Infektionsquellen einen besonders hohen Stellenwert. Bereits vergleichsweise geringe Keimmengen können hier schwerwiegende Erkrankungen verursachen.

Fazit: Mit einfachen Maßnahmen Infektionsrisiken verringern
Die aktuelle Untersuchung des BfR zeigt, dass Küchenschwämme weit mehr sind als harmlose Alltagsgegenstände. Innerhalb kürzester Zeit entwickeln sie sich zu stark besiedelten mikrobiellen Reservoiren, in denen sich lebensmittelassoziierte Krankheitserreger dauerhaft etablieren können.

Gerade bei älteren Menschen oder chronisch Erkrankten kann bereits die Beachtung einfacher Hygienemaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Infektionsprävention leisten. Das BfR empfiehlt, Küchenschwämme regelmäßig auszutauschen – spätestens jedoch nach dem Kontakt mit rohem Geflügel oder anderen potenziell stark kontaminierten Lebensmitteln. Lässt sich ein sofortiger Austausch nicht umsetzen, kann eine thermische Behandlung mit Wasser über 70 °C für mindestens 2 Minuten die Keimzahl deutlich verringern.


Generell sind Reinigungsutensilien zu bevorzugen, die schneller trocknen und sich regelmäßig bei mindestens 60 °C in der Wasch- oder Spülmaschine reinigen lassen. Bürsten oder Mikrofaser-Tücher schnitten in früheren Untersuchungen hinsichtlich der Keimbelastung besser ab.

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Montag, 6. Juli 2026
Alternative Hymnen zum US Independence Day
https://www.youtube.com/watch?v=SxHK9Io1cLE


https://www.youtube.com/watch?v=oY_a-HjdiOE&list=RDoY_a-HjdiOE&start_radio=1



https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=+this+land+is+your+land+so+take+your+bullshit&&mid=3514FD50C64DF31418953514FD50C64DF3141895&churl=https%3a%2f%2fwww.youtube.com%2fchannel%2fUCb4PXbobGVpThYu2gb4_X6g&FORM=VRDGAR

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Summer continues
Und die sind alle eigenhändig gepflanzt und hochgepäppelt.









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