Donnerstag, 24. September 2026
Dr. Matthias-Lange-Fluchthilfepreis 2026 für das CompassCollective
Flüchtlingsrat Niedersachsen würdigt zivile Seenotrettung und den Kampf gegen die europäische Abschottungspolitik

Hannover, 20.9.2026. Der Flüchtlingsrat Niedersachsen verleiht den Dr. Matthias-Lange-Fluchthilfepreis 2026 an das CompassCollective aus dem Wendland. Die Initiative wird für ihre zivile Seenotrettung im zentralen Mittelmeer, die Beobachtung und Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen sowie ihren politischen und juristischen Einsatz für die Rechte von Menschen auf der Flucht ausgezeichnet.



„Die Auszeichnung des CompassCollective ist auch eine Antwort auf eine europäische Flüchtlingspolitik, die den Zugang zu Schutz immer weiter erschwert und die Verantwortung für Flüchtlinge zunehmend auslagert. Während Europa seine Grenzen nach außen verschiebt, geht das CompassCollective dorthin, wo die Folgen dieser Politik sichtbar und tödlich werden. Die Trotamar III rettet Menschen, dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und kämpft dafür, dass Gerettete nicht zurück in Gefahr gebracht werden. Damit setzt das CompassCollective der Logik der Abschottung eine menschenrechtliche Praxis entgegen.“
Claire Deery, Vorsitzende des Flüchtlingsrats Niedersachsen



In der Laudatio würdigte Prof. Dr. Sabine Hess, Direktorin des Zentrums für Globale Migrationsstudien in Göttingen die Preisträger:
„Der Flüchtlingsrat hätte gerade angesichts der sich hierzulande verschärfenden Anti-Migrationspolitik keine aussagekräftigere Initiative finden können:“Segeln gegen die Festung Europa“ – ein wunderbarer Titel und eine großartige gelebte Praxis der Flüchtlingsunterstützung und dies noch aus dem tiefsten Wendland.
Ich weiß aus meiner Jahrzehnte langen Beschäftigung als Wissenschaftlerin mit dem europäischen europäischen Grenzregime: Das Ringen um Bewegungsfreiheit und um die Durchsetzung des Rechts auf Rettung und der Ausschiffung in einen Hafen, der Sicherheit verspricht.“
Mit dem Dr. Matthias-Lange-Fluchthilfepreis würdigt der Flüchtlingsrat Niedersachsen deshalb nicht allein die Zahl der geretteten Menschen. Ausgezeichnet wird die Verbindung von praktischer Hilfe, Menschenrechtsbeobachtung und politischem Widerstand.
Das CompassCollective übernimmt Verantwortung dort, wo europäische Politik Verantwortung zunehmend auslagert. Es rettet Menschen, dokumentiert das Geschehen auf dem Mittelmeer und widersetzt sich einer Politik, die Schutzsuchende möglichst früh abfangen und von Europa fernhalten will.
Es wurde 2023 von dem Trägerverein Grenzenlos- People in Motion e.V. aus dem Wendland gegründet, der es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen auf der Flucht solidarisch zu unterstützen. Mit ihrem Segelboot TROTAMAR III haben die ehrenamtlichen Crews bisher dazu beigetragen, dass 2017 Menschen von der italienischen Küstenwache gerettet wurden, 423 wurden direkt an Bord genommen und nach Lampedusa gebracht.



„Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die ohne Hilfe möglicherweise nicht überlebt hätten. Genau deshalb ist Seenotrettung keine Frage von Migrationssteuerung, sondern eine Frage des Menschenrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Ein Mensch in Seenot muss gerettet werden – unabhängig davon, warum er aufgebrochen ist und welchen Aufenthaltsstatus er später haben wird.“
Claire Deery

Die Trotamar III steht dabei für eine einfache Grundentscheidung: Wenn Menschen in Seenot geraten, müssen sie gerettet werden. Und wenn sie gerettet sind, müssen sie an einen sicheren Ort gelangen. Diese Grundsätze gegen die zunehmende europäische Abschottung zu verteidigen, ist die besondere Leistung des CompassCollective – und der Grund für die Verleihung des Dr. Matthias-Lange-Fluchthilfepreises 2026
n um Bewegungsfreiheit und um die Durchsetzung des Rechts auf Rettung und der Ausschiffung in einen Hafen, der Sicherheit verspricht.“
Mit dem Dr. Matthias-Lange-Fluchthilfepreis würdigt der Flüchtlingsrat Niedersachsen deshalb nicht allein die Zahl der geretteten Menschen. Ausgezeichnet wird die Verbindung von praktischer Hilfe, Menschenrechtsbeobachtung und politischem Widerstand.
Das CompassCollective übernimmt Verantwortung dort, wo europäische Politik Verantwortung zunehmend auslagert. Es rettet Menschen, dokumentiert das Geschehen auf dem Mittelmeer und widersetzt sich einer Politik, die Schutzsuchende möglichst früh abfangen und von Europa fernhalten will.
Es wurde 2023 von dem Trägerverein Grenzenlos- People in Motion e.V. aus dem Wendland gegründet, der es sich zum Ziel gemacht hat, Menschen auf der Flucht solidarisch zu unterstützen. Mit ihrem Segelboot TROTAMAR III haben die ehrenamtlichen Crews bisher dazu beigetragen, das 2017 Menschen von der italienischen Küstenwache gerettet wurden, 423 wurden direkt an Bord genommen und nach Lampedusa gebracht.
„Hinter diesen Zahlen stehen Menschen, die ohne Hilfe möglicherweise nicht überlebt hätten. Genau deshalb ist Seenotrettung keine Frage von Migrationssteuerung, sondern eine Frage des Menschenrechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Ein Mensch in Seenot muss gerettet werden – unabhängig davon, warum er aufgebrochen ist und welchen Aufenthaltsstatus er später haben wird.“
Claire Deery

Die Trotamar III steht dabei für eine einfache Grundentscheidung: Wenn Menschen in Seenot geraten, müssen sie gerettet werden. Und wenn sie gerettet sind, müssen sie an einen sicheren Ort gelangen. Diese Grundsätze gegen die zunehmende europäische Abschottung zu verteidigen, ist die besondere Leistung des CompassCollective – und der Grund für die Verleihung des Dr. Matthias-Lange-Fluchthilfepreises 2026

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Freitag, 18. September 2026
Hubertus Heil nimmt ab
Und jedes Mal wenn er abnimmt hat er etwas vor. Und etwas vor sich. In diesem Fall die Nachfolge von Lars Klingbeil.

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Medscape Nachrichten „Alarmstufe Rot“ bei den Pflegekassen: Finanzierung von Leistungen in Gefahr?
Christian Beneker, Medscape

Interessenkonflikte
02. September 2026

Die Pflegekassen sind fast leer. Es fehlen bis zum Jahresende rund eine halbe Milliarde Euro. Der Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Oliver Blatt, sprach im Zusammenhang mit dem zu erwarteten Defizit in den Pflegekassen am vergangenen Montag von „ Alarmstufe Rot“. „Die Ausgaben steigen fast 3-mal stärker als die Einnahmen, die Dramatik ist offensichtlich“, so Blatt.

Defizite in diesem und im kommenden Jahr
In Zahlen: Im1. Halbjahr 2026 hat sich nach Angaben des GKV SV in der sozialen Pflegeversicherung ein Defizit von 770 Millionen Euro angesammelt. Einnahmen und Ausgaben stehen in einem krassen Missverhältnis: Die Ausgaben sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11 % gestiegen, die Einnahmen aber nur um 3,9%.

Blatt: „In diesem Jahr wird die Pflegeversicherung ein Defizit von 4,4 Milliarden Euro machen. Selbst mit dem bereits laufenden Notdarlehen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro und mit dem letzten Geld aus dem Pflege-Ausgleichsfonds kann das Defizit nicht vollständig ausgeglichen werden.


Im Oktober werden die Einnahmen nicht mehr reichen, um die Pflegeleistungen voll zu finanzieren. Es fehlen bis zum Jahresende schätzungsweise 500 Millionen Euro.“

Im kommenden Jahr sieht es nicht besser aus. 2027 erwarte die Pflegeversicherung einen zusätzlichen Bedarf von 10 Milliarden Euro, der bisher nicht gegenfinanziert sei. Zudem müssten die Pflegekassen unbedingt ihre Betriebsmittel auffüllen, um zahlungsfähig zu bleiben, hieß es.

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Dienstag, 15. September 2026

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Montag, 7. September 2026
"Wer sich über den Wahlsieg der AfD freut ist ein Idiot oder ein Verräter."

Donald Tusk

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Freitag, 4. September 2026
Ja, die Partei der kleinen Leute
Das eiskalte Gesicht der AfD:
Was ihr Programm bei Arbeitslosigkeit wirklich für uns bedeutet!
Viele glauben immer noch, die AfD sei die Partei des „kleinen Mannes“.
Doch wer einen Blick in ihr offizielles Parteiprogramm wirft, reibt sich verwundert die Augen.
Wenn diese Partei an die Macht kommt, droht Millionen Arbeitnehmern der totale soziale Kahlschlag.
Übersetzen wir das AfD-Parteiprogramm einmal in die nackte, harte Realität:

1. Der Absturz nach dem Jobverlust
Heute gilt:
Wer seinen Job verliert, bekommt erst einmal Arbeitslosengeld (ALG I) aus der Versicherung, in die er jahrelang eingezahlt hat. Schon nach 12 Monaten Arbeit hat man Anspruch darauf.
Die AfD will: Du musst mindestens
DREI JAHRE am Stück eingezahlt haben, um überhaupt einen Cent ALG I zu sehen!
Die brutale Folge:
Wer nach zwei Jahren harter Arbeit unverschuldet gekündigt wird, fliegt sofort und ohne Auffangnetz in die staatliche Grundsicherung.
Und wer die drei Jahre geschafft hat, bekommt das Geld für gerade
einmal 6 Monate (statt heute bis zu 12 oder 24 Monate).
Um die alte Höchstdauer zu erreichen, müsste man rechnerisch fast 40 Jahre am Stück eingezahlt haben!
2. Zwangsarbeit im Niedriglohnsektor

Die AfD will:
Wer nach 6 Monaten Arbeitslosigkeit keinen Job findet, wird zu gemeinnütziger „Bürgerarbeit“ verpflichtet.
Die brutale Folge:
Das ist staatlich verordneter Arbeitszwang. Wer sich weigert oder den Job nicht annehmen kann, dem werden die Bezüge komplett gestrichen.
Das trifft vor allem Regionen, in denen es ohnehin zu wenig gut bezahlte Jobs gibt.
Das Paradoxon in Sachsen-Anhalt:
Knapp 90.000 Betroffene!
Gerade im Osten wird die AfD stark gewählt.
Schauen wir uns die nackten Zahlen an:
In Sachsen-Anhalt sind aktuell
knapp 90.000 Menschen arbeitslos gemeldet (eine Quote von 8,1 %).
Obwohl es hier kaum AusländerInnen gibt, schiebt die AfD ständig jede Schuld auf Migranten und Alice Weidel fantasiert von millionenfachen Abschiebungen.

Die Wahrheit ist:
Wenn alle AusländerInnen weg sind, löst das kein einziges Problem auf dem Arbeitsmarkt.

Im Gegenteil:
Es fehlen noch mehr Arbeitskräfte in der Pflege, im Handwerk und in der Gastronomie.
Und das eiskalte Arbeitslosenprogramm der AfD trifft dann zu 99 % die einheimischen, deutschen ArbeitnehmerInnen!

Knallhart betroffen wären genau diese 90.000 Menschen vor Ort, denen man sofort das Geld kürzen und ein eiskaltes Sparprogramm aufdrücken würde!

Und was verdient das AfD-Spitzenpersonal
währenddessen?
Während die 90.000 arbeitslosen Menschen im Land bei einem Jobverlust sofort fallen gelassen und in den Arbeitszwang geschickt werden sollen, bedient sich die AfD-Elite schamlos selbst.

Wenn die AfD in Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten stellen würde und ein Mann wie Ulrich Siegmund an die Macht käme, sieht das Gehalt auf Kosten der Steuerzahler so aus:
ca. 16.000 Euro bis 18.000 Euro Grundgehalt als Ministerpräsident (je nach Bundesland).
Dazu kommen saftige, steuerfreie Dienstaufwandsentschädigungen, Dienstwagen mit Chauffeur und
eine Luxus-Pension nach nur wenigen Jahren im Amt.
Zur Erinnerung:
Das ist derselbe Politiker, dessen Vater aktuell fast 7.725 Euro im Monat aus Steuergeldern über das Büro eines Parteikollegen kassiert der sein Büro von Siegmunds Wohnsitz 200Km entfernt hat, alleine die Sprit-Kosten für täglich 400Km
Fazit:
Die AfD fordert für die Bevölkerung das härteste Sparprogramm und den Abbau von Arbeitnehmerrechten, den es je gab.
Wer seinen Job verliert, wird fallen gelassen. Aber für sich selbst und die eigene Familie baut man Luxus-Versorgungsnetzwerke aus Steuergeldern.
Und über die zukünftige Rente darf man dann gar nicht nachdenken!

Hinter der AfD stehen Superreiche wie Gloria von Thurn und Taxis, die die AfD mit Millionenspenden finanziert und in ihrer Unterstützung dieser Partei eng mit Trump und dem Opus Dei zusammenarbeitet. Die Rolle Russlands müsste noch näher beleuchtet werden.

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Dienstag, 1. September 2026
Unentwegt auf Tour
Und diesmal war eine der schönsten Bergtouren meines Lebens dabei, geplant über Jahre. Und ich habe mir anderthalb Jahre Kraft antrainiert um sie machen zu können.






































Und ewig grüßt das Murmeltier, die alpine Manifestation des Heterosexismus.

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Dienstag, 25. August 2026
Die Gebirgsmarine
Mitten in den Alpen ein 8 Meter Motorkreuzer neben dem Schild "autofreie Zone"? Das muss die Gebirgsmarine sein!

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Montag, 24. August 2026
Blauspitze auf die lange Tour
Die Blauspitze habe ich nun auf allen Routen bestiegen die es gibt, vom Spaziergang aus dem Hochtor über den Nordwestgrat und über den Klettersteig (dessen touristischer Erstbegeher ich einst war) sowie die freie Kletterei. Heute auf die lange Tour, d.h. Nordwestgrat und die 5-Gipfel-Krone, und ohne Seilbahn nach unten. Das nennt man wirklich eine Tagestour!










Da gehts gleich rauf!




Nach Überschreitung von Kalser Höhe, Ganothkogel, Weißem Knopf und Blauem Knopf nun auf dem Nordwestgrat zur eigentlichen Blauspitze.





Die Mühe wird mit großartiger Nah- und Fernsicht belohnt. Hier Blick ins Teischnitztal.





Die Kendlspitze, eines meiner nächsten Ziele, hüllt sich in Wolken.



Hier nochmal der Blick zurück auf die Anmarschroute.





Blick auf den Glödis, das "Tiroler Matterhorn".



Die 5 überschrittenen Gipfel noch einmal von unten.





Allmählich gelange ich ins Tal und schaue noch einmal hinauf. Mit allen Rauf-Runters über 3000 Höhenmeter insgesamt.



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Freitag, 21. August 2026
Rebecca Helm says

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Donnerstag, 20. August 2026
Kommentare zur Tagespolitik





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Übrigens, nicht zu vergessen

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Back were I belong














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Freitag, 7. August 2026
Millionen Honorarverluste: Was das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Kassenärzte kosten wird – eine Beispielrechnung
Christian Beneker, Medscape

05. August 2026

Die finanziellen Verluste der Praxen durch das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sind bedeutend. Allein in Niedersachsen wird der Honorarverlust für die Praxen im Land ab dem Jahr 2027 rechnerisch jährlich 380 Millionen Euro betragen, wie die KV Niedersachsen (KVN) auf Nachfrage von Medscape mitteilt. Das bedeute für die Praxen einen durchschnittlichen Honorarverlust von 7,4 %.

„Der daraus resultierende Rückgang des Gewinns wird je nach Kostenanteil der Praxis deutlich höher ausfallen“, so die KVN. „Der Verlust wird von Arztgruppe zu Arztgruppe und von Praxis zu Praxis je nach Leistungsspektrum stark variieren.“ Eine HNO-Praxis mit voll ausgelasteter, offener Sprechstunde muss sich auf einen jährlichen Honorarverlust von durchschnittlich 16 % einstellen. Und ein Kardiologe mit einem großen Anteil an Hausarztvermittlungsfällen wird mit minus 25 % deutlich stärker belastet als etwa ein konventionell tätiger Orthopäde, der an der Terminvermittlung gar nicht teilgenommen hat.

Der Verlust wird von Arztgruppe zu Arztgruppe und von Praxis zu Praxis je nach Leistungsspektrum stark variieren.

KV Niedersachsen

„Nach Bewertung der KVN werden mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz die Strukturen der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung insbesondere in finanzieller Hinsicht nachhaltig geschwächt und destabilisiert. Dies wird Auswirkungen auf die tägliche Arbeit in ihren Praxen haben“, so die KVN.


Mit dem Beitragssatzstabilisierungsgesetz werden die Strukturen der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung insbesondere in finanzieller Hinsicht nachhaltig geschwächt und destabilisiert



Die Gesamtkürzungen resultieren in erster Linie aus der Streichung der Neupatientenregelung (TSVG-Boni), strikten Deckelungen der Honorare und dem Wegfall von Extrabudgets (extrabudgetäre Leistungen), was gravierende Einzelverluste verursacht.

So fällt zum Beispiel unter anderem die extrabudgetäre Vergütung der TSS-Vermittlungsfälle weg. Das gilt auch für die Hausarztvermittlungsfälle und die Fälle der offenen Sprechstunde. Außerdem entfallen alle extrabudgetären Vergütungen von EBM-Leistungen. Es gelten hier aber eine Reihe von Ausnahmen, zum Beispiel die Substitutionsbehandlungen, nicht-ärztliche Dialyseleistungen oder Leistungen der kinderpsychiatrischen Grundversorgung.

Darüber hinaus gilt zukünftig die anteilige Rücknahme der Entbudgetierung der Hausärzte. Zudem fallen weg: Die Vergütung der ePA-Erstbefüllung, die Hygienezuschläge auf Versicherten- und Grundpauschalen, die homöopathischen und anthroposophischen Leistungen einschließlich Arzneimitteln oder die Vergütung für die ärztliche Beratung zur Organ- und Gewebespende.


Eine Beispielrechnung
Addiert man die wegfallenden Extrabudgets und die strikten Budgetkürzungen, ergebe sich zum Beispiel für eine durchschnittliche kardiologische Praxis ein geschätzter Honorarverlust von rund 24.000 bis 30.000 Euro pro Jahr, rechnet die KV Niedersachsen vor.

Die Musterberechnung zeigt den Verlust an einem repräsentativen Quartalsbeispiel, basierend auf durchschnittlichen Praxiskennzahlen. Für kardiologische Praxen fallen ab dem 1. Januar 2027 demnach primär folgende Positionen weg:

Die finanziellen Anreize für schnelle Termine (TSVG-Anreize): Die extrabudgetären finanziellen Anreize für Terminvermittlungen von 16,69 Euro fallen weg. Bei angenommenen 35 Fällen pro Quartal beträgt der Verlust jährlich 2.336 Euro.
Sämtliche Vergütungsanstiege für medizinische Leistungen werden gesetzlich gedeckelt, und die Gesamtvergütung im ambulanten Bereich wird spürbar gekürzt: minus 22.000 Euro pro Jahr.
Die Vergütung für die Erstbefüllung der ePA von 11,03 Euro sowie KV-spezifische Hygienepauschalen fallen weg: minus 1.200 Euro pro Jahr.
Bei den Hygienezuschlägen gibt es allerdings eine große Spanne, so die KV. Insgesamt gibt es 66 spezifische Zuschläge für den erhöhten Aufwand bei Instrumentenaufbereitung und OP-Dauer. Sie liegen zwischen 3,34 Euro (zum Beispiel für kleinere chirurgische Ziffern) und 62,18 Euro (bei sehr aufwendigen Eingriffen).

des Verbandes: „Offene Sprechstunden werden reduziert, kurzfristige Termine verschwinden und die Wartezeiten auf fachärztliche Behandlung werden massiv ansteigen. Mindestens 46 Millionen Facharzttermine werden dadurch im kommenden Jahr ersatzlos wegfallen.“

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Donnerstag, 6. August 2026
Rassistische Willkür statt Rechtsstaat: Wie eine integrierte Frau nach 20 Jahren von deutscher Insel deportiert wurde
Auf Borkum hat sich vor wenigen Tagen eine menschliche Tragödie vollzogen, die sprachlos macht, schockiert und wütend zurücklässt. Nancy Mensah, eine Frau, die seit über 20 Jahren auf der Insel lebt, fest im Berufsleben steht, vollkommen integriert ist und ihren pflegebedürftigen Lebenspartner betreut, wurde mitten in der Nacht von der Polizei abgeholt und nach Ghana abgeschoben.
Während Tausende Touristen unbeschwert ihren Urlaub genießen, schafft eine Behörde Fakten und reißt eine Frau aus ihrem Leben. Der formale Vorwand der Ausländerbehörde des Landkreises Leer: Eine abgelaufene Aufenthaltsgenehmigung und eine verstrichene Frist. Dass das Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht noch gar nicht abgeschlossen ist und die rechtliche Rechtmäßigkeit überhaupt noch nicht abschließend geklärt wurde, spielte für die Entscheidungsträger offenbar keine Rolle. Hauptsache vollstrecken, Hauptsache deportieren.
Wo Ermessensspielräume existieren - und das Aufenthaltsrecht bietet diese Spielräume für Härtefälle, Pflegeangehörige und gut Integrierte durchaus -, wird die Menschlichkeit von den Behörden gezielt über Bord geworfen. Es ist eine bewusste Entscheidung gegen jede Menschlichkeit.
Man muss die Dinge beim Namen nennen: Hier zeigt sich der rassistische Grundkonsens in vielen Amtsstuben. Wenn politische Hardliner seit Jahren Stimmung gegen Geflüchtete und Migranten machen, nutzen rassistische Beamte diesen Nährboden gnadenlos aus. Sie verstecken ihre Unbarmherzigkeit hinter Paragrafen und greifen sich gezielt die Menschen, die ehrlich arbeiten, eine feste Adresse haben und sich nicht verstecken. Eine schwarze Frau, die seit zwei Jahrzehnten Teil unserer Gesellschaft ist, wird einfach abserviert, weil es die Statistik bedient und das eigene Weltbild bauchpinselt.

Ein Staat, der arbeitende und pflegende Menschen nachts aus ihren Wohnungen holt und außer Land bringt, hat seinen moralischen Kompass komplett verloren. Wir dürfen diese rassistische Willkür in den Ämtern nicht länger hinnehmen. Die Verantwortlichen in den Behörden gehören zur Rechenschaft gezogen und Nancy Mensah gehört zurück nach Borkum - zu ihrem Partner, ihrer Arbeit und in ihr Leben

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Dienstag, 4. August 2026
Wurden schon Windkraftanlagen wegen zuwenig Kühlwasser abgeschaltet?

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Montag, 3. August 2026
Eine Bilanz

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