Donnerstag, 17. Oktober 2013
Braunschweiger Flüchtlingsinitiative veranstaltet Filmabend, für Flüchtlinge kostenlos
Das Universum Filmtheater (http://www.universum-filmtheater.de) zeigt in Zusammenarbeit mit der „Refugium“ Flüchtlingshilfe e.V. am
23.10.13 um 19.00 Uhr den Film „Le Havre“ von Aki Kaurismäki in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

23.10.2013 um 19:00 Uhr Freier Eintritt für Flüchtlinge - Free entrance for Refugees – Accès libre pour réfugiés

Der Film

Marcel Marx (André Wilms), früher Autor und wohlbekannter Bohemian, hat sich vor längerer Zeit in sein frei gewähltes Exil, die Hafenstadt Le Havre, zurückgezogen. Hier geht er inzwischen der ehrenwerten, aber nicht sonderlich einträglichen Tätigkeit eines Schuhputzers nach. Der Traum vom literarischen Durchbruch ist längst begraben und trotzdem führt er ein zufriedenes Leben mit seiner Frau Arletty (Kati Outinen). Doch plötzlich erkrankt Arletty schwer, gleichzeitig kreuzt das Schicksal seinen Weg in Gestalt des minderjährigen Flüchtlings Idrissa (Blondin Miguel) aus Afrika.Und so ist Marcel gezwungen sich erneut gegen die menschliche Gleichgültigkeit zu erheben. Seine einzigen Waffen sind sein unerschütterlicher Optimismus und die ungebrochene Solidarität der Mitbewohner seines Quartiers. Mit ihrer Hilfe tritt er gegen den blindwütigen Machtapparat des Staates an, der die Schlinge um den Flüchtlingsjungen immer enger zieht. Es wird Zeit für Marcel, seine Schuhe zu polieren und die Zähne zu zeigen...In Le Havre, den er nach längerer Abstinenz zum ersten Mal wieder außerhalb von Finnland drehte, wirkt Aki Kaurismäki erneut so kämpferisch wie in Der Mann ohne Vergangenheit, gleichzeitig aber auch so poetisch wie in seinem ebenfalls in Frankreich realisierten Film Das Leben der Bohéme.



Der Eintritt für Flüchtlinge ist frei!

In Einzelfällen ist es möglich, dass die Fahrtkosten übernommen werden.

Für 6 Personen besteht die Möglichkeit, nach dem Kino an Ihren Wohnort transportiert zu werden.

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Donnerstag, 17. Oktober 2013
Die Perspektive des Goldenen Platzhirschen
Was die Solidarität mit den Refugees und die Wut über das Arschkrampenverhalten des Hamburger Senats angeht stimme ich mit Momorulez ja völlig überein. Sein Vermischen von politischen Analysen mit persönlichen, intersubjektiven Erfahrungen mit anderen Menschen und dann noch höchst eigener Subjektivität bis zur völligen Untrennbarkeit ruft allerdings meinen heftigsten Widerspruch hervor.

http://metalust.wordpress.com/2013/10/15/bell-hooks-uber-jean-michel-basquiat-und-lampedusa-teil-1/

Wenn da von Platzhirschen in der Antirassismusarbeit die Rede ist meint er genau Einen: Mich. Es ist da ja ständig betriebene Technik, singuläre Konflikte mit anderen Einzelpersonen auf die Ebene eines falschen Allgemeinen hochzuextrapolieren, um zu behaupten, dies sei etwas generell Politisches - wohl, um Klein-Klein-Konflikte im Persönlichen quasi aufzuwerten und sich selbst als politisch handelnde Person darzustellen, die er nicht ist. Was mich angeht bin ich zwar seit gut 30 Jahren flüchtlingspolitisch engagiert, dies aber eher auf der Ebene des Kärrners, Zuträgers und Netzwerkers, des Teamworkers, dessen Verhalten im Team von GenossInnen schon mal als "devot" bezeichnet wurde. Ich bin der, der Nachts um halb eins noch am Layout sitzt, weil der Reader einen Drucktermin hat, und weniger der, der im Plenum große Reden schwingt. Auch bezüglich meiner Nichtwirkung auf Frauen wäre Platzhirsch die schlechteste Bezeichnung, die mir jemand geben könnte. Treuer Diener, das passte vielleicht.

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Niedersachsen handelt -Perspektivkonferenzen zu EU-Sozialfonds-geförderter Entwicklungsarbeit
Landesregierung startet Zukunftskonferenzen in Niedersachsens Regionen - Staatssekretärin Birgit Honé erörtert Perspektiven mit regionalen Akteuren
Die Landesregierung lädt alle politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten regionalen Akteure in den Monaten Oktober und November 2013 zu insgesamt fünf Zukunftskonferenzen ein. Die Konferenzen werden von Staatssekretärin Birgit Honé geleitet. Honé ist in der Landesregierung verantwortlich für die Großthemen Europa und Regionale Landesentwicklung.

Vor Beginn der neuen EU-Förderperiode 2014 bis 2020 ist es aus Sicht der Landesregierung zwingend notwendig, einen kritischen Blick auf den Stand und die Perspektiven der zukünfti­gen regionalisierten Landesentwicklungspolitik in Niedersachsen zu werfen. Es haben sich tiefgrei­fende Veränderungen in der EU-Förderpolitik ergeben. Zudem sind Bestandsaufnah­men und insbesondere auch Schlussfolgerungen daraus dringend erforderlich, da sich die niedersächsischen Regionen und deren Zukunftsaussichten sehr unterschiedlich entwickeln.

Die niedersächsische Landesregierung hat deshalb immer wieder ihre Absicht bekräftigt, schnell die notwendigen finanziellen und organisatorischen Schritte einzuleiten, die allen Regionen im Land eine positive Entwicklungsperspektive eröffnen können. Welche Kon­zepte dafür entwickelt, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden und welche noch zu ergreifen sind, wird Staatssekretärin Honé mit den Konferenzteilnehmern erörtern.

Die Termine für die Veranstaltungen (beabsichtigte Veranstaltungsorte in Klammern):

23. Oktober: Braunschweig (IHK)

24. Oktober: Lüneburg (Ritterakademie)

28. Oktober: Hildesheim (Landkreis)

15. November: Göttingen (Lokhalle)

(speziell für das so genannte Südniedersachsen-Pro­gramm der Landesregierung)

20. November: Oldenburg (Alter Landtag)

siehe http://www.stk.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/landesregierung-startet-zukunftskonferenzen-in-niedersachsens-regionen---staatssekretaerin-birgit-hon-eroertert-perspektiven-mit-regionalen-akteuren-118233.html
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Helft den Lampedusa-Flüchtlingen in Hamburg und macht der SPD Dampf!
Kleinlich und engherzig ist das Verhalten des Hamburger Senats, insbesondere der SPD und des "Klare-Linie-Neumann" angesichts der Bootsflüchtlinge in Hamburg.Schon Kirchenasyl wird von diesen <ganz schlimmes Wort> als "krimininelle Handlung" angesehen.

Dabei steht die hanseatische Spezialdemokratie damit bereits rechts von Manchem, was in Unionskreisen diskutiert wird. Hierzu der NDR:

http://www.ndr.de/regional/hamburg/lampedusakommentar101.html

und die HAZ:


In der Politik wächst der Unmut über die Asylpolitik - in Deutschland und an
EU-Außengrenzen

Was nun?

Berlin. Angesichts der Missstände in der Flüchtlingspolitik werden auch in der
CDU Forderungen nach einer grundlegenden Reform lauter. Der sächsische
Innenminister Markus Ulbig sprach sich dafür aus, hoch qualifizierten
Flüchtlingen hierzulande mehr Chancen auf eine Arbeitsmöglichkeit zu geben.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) verlangte einen Verteilungsschlüssel,
der die Aufnahme von Migranten in den EU-Mitgliedstaaten regelt.
Seit zehn Jahren sind, zumindest im Grundsatz, die Ankunftsländer an den
EU-Außengrenzen allein für die Betreuung der Flüchtlinge zuständig.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) lehnt eine Asylreform weiter ab.
Zehn Prozent der voraussichtlich rund 100.000 Antragsteller auf Asyl in diesem
Jahr seien so hoch qualifiziert, dass sie in Deutschland arbeiten könnten, sagt
Ulbig. Er schließt sich damit einem Vorschlag des Präsidenten des Bundesamts für
Migration und Flüchtlinge (BAMF), Manfred Schmidt, an. Der fordert eine neue
Vorstufe des Asylverfahrens. Es gehe darum, bereits im Vorfeld die Möglichkeit
der Arbeitsmigration zu überprüfen. Es sei „schizophren“, dass Studenten und
qualifizierte Fachkräfte abgelehnt werden – obwohl gleichzeitig gut ausgebildete
Arbeitskräfte im Ausland angeworben würden: „Nur weil ihnen Schlepper erzählt
haben, sie sollen ,Asyl? sagen und ihre Papiere wegwerfen, sitzen sie in der
Falle des Systems.“
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), hatte sich
offen für den Vorschlag gezeigt. Im Bundesinnenministerium ist man skeptisch.
„Man darf nicht denken, dass ein humanitäres Problem mit den Mitteln der
Arbeitsmigration gelöst werden kann“, sagte ein Sprecher mit Blick auf die
Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa. Schon jetzt hätten geduldete Asylsuchende
die Möglichkeit, sich über ihre Qualifizierung eine Aufenthaltserlaubnis zu
verschaffen. Davon hätten 2012 jedoch nur 37 Menschen Gebrauch gemacht. Doch für
Ulbig sind gerade die nur 37 Aufenthaltsgenehmigungen ein Beleg dafür, dass sich
einiges ändern muss: „Das bestehende System funktioniert nicht.“ Allein 30
Prozent der iranischen Asylantragsteller verfügten über einen Hochschulabschluss
– für die Asylfrage spiele dies jedoch keine Rolle. „Wir sollten dieses
Potenzial nicht verschenken“, sagt Schmidt und verweist auf den fortschreitenden
Fachkräftemangel.
Für Bernd Mesovic, Vize-Geschäftsführer der Hilfsorganisation Pro Asyl, setzt
Ulbig falsche Präferenzen: „Grundsätzlich sollte bei entsprechenden
Anhaltspunkten der politischen Verfolgung auch eine asylrechtliche Regelung
angestrebt werden“, sagte Mesovic. EU-Parlamentspräsident Schulz betonte,
Deutschland müsse als reichstes Land in Europa mehr Flüchtlinge aufnehmen. Alle
großen Einwanderungsregionen hätten moderne Gesetze, die die legale Zuwanderung
regelten, sagte Schulz. Diese hielten Menschen davon ab, sich Schleppern
auszuliefern. Schulz verlangte auch eine Reform der Dublin-II-Verordnung. 10.000
Flüchtlinge auf Lampedusa sei für die Insel mit ihren 6000 Einwohnern eine
Katastrophe. „Wenn Sie 10.000 Menschen unter 507 Millionen Europäern in 28
Mitgliedstaaten verteilen, ist das machbar“, sagte er. Ein Schlüssel, nach dem
die Flüchtlinge nicht an der Außengrenze betreut, sondern auf die EU-Länder
verteilt werden müssten, könne die Situation entschärfen.

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Against Racial Profiling! Den behördlichen Rassismus bekämpfen.
Christiane Schneider stellt Anfrage wg. rassistischen Personenkontrollen durch die Hamburger Polizei. Wobei das kein Hamburger Phänomen ist, von der Göttinger Polizei kenne ich rassistische Übergriffe aus den 90ern, Oury Yalloh sollte sattsam bekannt sein, eine Polizeiwache in Bremen ist als "die Folterwache" bekannt, und selbst eine Flüchtlingsratsaktivistin fragte mich, als ich für eine Ausstellung zum Alltag von AsylbwerberInnen ein Foto verwendete, das die Festnahme eines Schwarzen zeigte, was denn dieser "Drogendealer" mit dem Thema zu tun habe. Behördlicher Rassismus gegen Schwarze ist nicht nur allenthalben verbreitet, sondern auch stillschweigend oder klammheimlich akzeptiert. Das ist beschissene Realität.

http://www.linksfraktion-hamburg.de/fraktion/abgeordnete/christiane_schneider/detail/zurueck/christiane-schneider-1/artikel/die-linke-erfragt-weisung-fuer-diskriminierende-kontrollen/

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So wird man Milliardär
Lesenswerter Beitrag beim Dean:


http://dermorgen.blogspot.de/2013/10/wie-milliardenvermogen-entstehen-das.html

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Blickdicht oder Höhepunkte politischer Korrektheit
Im Gespräch mit einer Runde verschiedener linker Leute beschrieb ich eine Frau, die ich nicht kannte, die aber vorher in der Runde gewesen war, u.a. mit dem Attribut "blickdichte Strumpfhose". Da begann ein Student, der mir stets schon durch eine besondere PCness aufgefallen war zu kichern. Ich fragte ihn, was daran zu kichern sei, und da erwiderte er, das sei wieder typisch ich, ich müsste immer provozieren und den Frivolen machen, von wegen der Formulierung "blickdicht". Darauf antwortete ich, was da denn daran frivol sei, blickdicht ist eine offizielle Bezeichnung für einen Konfektionstyp des Gewebes. Davon hatte er noch nie etwas gehört und war geradezu empört. Einer Frau auf die Beine zu blicken sei bereits eine Form sexueller Belästigung oder zumindest ein Vorstadium, und wenn eine Konfektionssorte offiziell "blickdicht" heiße sei das Zeugnis einer zutiefst sexistischen Gesellschaft.

Ah ja.

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Mittwoch, 16. Oktober 2013
Netbitch sagt mal wieder, wie es ist
Vielleicht wäre ja mal eine Abschiebung teutscher Sozial-und AsylpolitikerInnen in die Innere Mongolei, nach Burundi oder nach Hinterkannitverstan angesagt, oder nach Hundindenschneegeschisnogorsk. Und den potenziellen Lynchmob gleich mit. Liebe MigrantInnen, lasst uns nicht mit den Deutschen allein.

http://netbitch1.twoday.net/stories/506933980/

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Wie die Hamburger SPD rechts vom Pferd fällt, Neumann einen auf Carl Schmitt macht und das nicht einmal merkt, oder auch: Lampedusa ist überall!
http://metalust.wordpress.com/2013/10/14/neumann-und-schillz-als-vollstrecker-des-endlosen-niedergangs-der-sozialdemokratie/#more-5286

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Montag, 14. Oktober 2013
War die letzte Flüchtlingsbootskatastrophe blanker Mord?
Überlebende der Schiffstragödie vom 11.10.2013 berichten, dass ihnen
über sechs Stunden ein Patrouillenschiff der militarisierten libyschen
Küstenwache gefolgt ist. Sie schossen immer wieder auf das
Flüchtlingsschiff, weil es nicht kehrt machte. Mit ihren Schüssen
töteten sie zwei Flüchtlinge. Schließlich bewirkte der Beschuss, dass
das Flüchtlingsschiff kenterte. Diese Version der Überbelebenden
widerspricht der ersten offiziellen maltesisch-italienischen Version,
die das Kentern darauf zurückführte, dass ein maltesisches Flugzeug das
Schiff überflog und sich die Flüchtlinge bemerkbar zu machen versuchten.
Zudem seien nach Auskunft der Überlebenden über 400 Flüchtlinge an Bord
gewesen, so dass ca. 200 Flüchtlinge ertrunken sind.
Das Patrouillenschiff der libyschen Küstenwache dürfte ein italienisches
“Geschenk” gewesen sein, und zu fragen ist, ob bei dem Beschuss
italienische Grenzpolizisten an Bord waren:
Am 07.10.2013 haben die italienische und libysche Grenzpolizei sowie
zugehörige weitere Grenzüberwachungsbehörden ein Übereinkommen
abgeschlossen. Demnach wird ab sofort die libysche Grenzgendarmerie mit
den italienisch-libyschen Schiffen patrouillieren, überwacht durch
italienische Grenzpolizisten. Einzelheiten über die Modalitäten
gemeinsamer Patrouillen wurden nicht veröffentlicht. Eingesetzt werden
alle Patrouillenschiffe, die Italien dem nordafrikanischen Land seit
2009 (damals an Gaddafi) geliefert hat. Das ist die
italienisch-europäische Antwort auf die Schiffstragödie vor Lampedusa am
03.10.2013, die 363 eritreischen und somalischen Flüchtlingen das Leben
gekostet hat.

http://ffm-online.org/2013/10/13/libysche-kuestenwache-schoss-auf-fluechtlingsschiff-dadurch-kenterte-es/

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Sonntag, 13. Oktober 2013
Zweimal das Gleiche - und doch grundverschieden
Die Lektüre von Shades of Grey hatte ich irgendwann in der Buchmitte gelangweilt abgebrochen. Kurz darauf las ich dann allerdings einen Roman, der sich sehr grob betrachtet mit dem gleichen Thema beschäftigt - einer BDSM-Amour fou mit unerfahrerner weiblicher Sub und erfahrenem männlichem Dom - aber im Gegentum zu EL James liest sich 80 Days von Vina Jackson wie ein rasanter Thriller. Das Buch habe ich verschlungen.

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Dienstag, 8. Oktober 2013
Erschreckender Blick nach Frankreich - Faschisten auf dem Vormarsch
Danke an Tuc für den Link!



http://derstandard.at/1379293376804/Marine-Le-Pen-profitiert-von-der-
Krise

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Montag, 7. Oktober 2013
Kristina Schröder, es reicht!
Löblich, dass sie als Ministerin abtritt, aber ihr reaktionäres Weltbild nochmal rauszuposaunen kann sie halt nicht lassen, Kernaussage: Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind halt naturgegeben und nicht zu ändern. Das hätte sie jetzt nicht gebraucht. Verglichen mit der <zensiert> ist ja selbst Zensursula vergleichweise fortschrittlich. Und Zensursula ist ganz und gar nicht fortschrittlich.

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Sonntag, 6. Oktober 2013
Neulich, im REWE-Markt - Migrantinnenhumor
Ha, das war wieder so eine Situation wie ich sie liebe. Im REWE-Markt frug eine deutsche Verkäuferin ihre kroatische Kollegin: "Ivana, hast du mal ein Messer? Ich habe meins liegengelassen!" "Klar habe ich, die Kroatin hat immer ein Messer dabei, das weißt du doch."

Hah, köstlich! So kenne ich es.

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Neulich, im Fitnesscenter - die Kampfmaschine
Sonntags mache ich regelmäßig Training für Brains and Muscles. Das heißt, ich trainiere im Fitnesscenter bis es kracht und lese in den Trainingspausen und auf dem Laufband wissenschaftliche Texte, z.B. Grabungsberichte oder Artikel über Quanten- und Astrophysik. So hatte ich diesmal einen Beitrag über den Mechanismus von Antikythera, einen uhrwerksgetriebenen Computer der alten Griechen gelesen, der 1.500 Jahre vor der Zeit als es sowas normalerweise gab gefertigt worden war. Ich war mit dem Laufband fertig und ging weiter zum Reck, um da Klimmzüge und Sit-Ups im Hängen zu trainieren. Da kam ein Mann den ich noch nie in unserem Club gesehen hatte daher, wahrscheinlich ein Neuling, war aber nicht jung, eher so um die 60 und mit einem Körperbau der am Ehesten die Bezeichnung "Brocken" verdiente. Der sagte zu seiner ebenfalls unerfreulich geformten weiblichen Begleitung: "Ich muss hart trainieren, ich bin eine Kampfmaschine!". Dann machte er Bauchaufzüge auf der Matte, wobei er laut stöhnte - während ich oben im Reck meine Klimmzüge und Sit-Ups, die viel anspruchsvoller waren als die der Kampfmaschine, geräuschlos und ohne besondere Anstrengung durchzog. Schließlich blieb die Kampfmaschine hechelnd liegen und bat Madame ihm aufzuhelfen, er käme aus eigener Kraft nicht mehr hoch. Im Abgang dann: "Ja früher, da waren die Menschen viel schneller und beweglicher, als man noch dem Säbelzahntiger entkommen musste, weisste, anno 1883 im Kartoffelkrieg!".

Gnade. Das ist Historikerfolterung;-)

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Der Humor, den ich meine
Vor einigen Monaten hatte Distelfliege angesichts eines Twitter-Beitrags von Accalmie, bei dem die sich darüber aufregte, dass ich eine Kritik an dem CW-Konzept nicht so sehr der Mädchenmnnschaft sondern hauptsächlich von der schon wieder untergegangenen Gruppe Reclaim Society in eine jahrzehntelange Kontinuitätslinie innerlinker Zerknirschungsdiskurse gestellt habe einige Überlegungen angestellt.

http://distels.wordpress.com/2013/05/02/schnaps-zur-hand/

Hinsichtlich meines Bekentnisses zu einem in der MigrantInnen- und Flüchtlingsszene mit der ich so zu tun habe verbreiteten subversiv-ironischen Humor meinte Distelfiege, dann müsste mir Accalmies Blog doch gefallen, denn die schreibe sehr ironisch. Nun, abgesehen von der witzigen Bezeichnung Stop! Talking. hat sie tatsächlich einen oft lesenswerten Stil und bringt wunderschön sarkastische Polemiken. Was ich aber meine und worin ich zuhause bin ist etwas ganz und gar anderes. Die politisch durchaus unkorrekten Leute aus "meinen" Flüchtlingssolikreisen haben einen Humor, mit dem sie sich selber auf die Schippe nehmen, und nun gerade solche PC-Sprachstile wie sie bei MM zelebriert werden werden da eher veralbert. Selbstironie ist da ja eher völlig unbekannt und eher ein Tonfall der permanenten Schnappatmung angesagt. Aktive Antiras die reden wie die Titanic schreibt oder auch wie Walter Moers, das ist meine Welt.

http://che2001.blogger.de/stories/641613/

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Dienstag, 1. Oktober 2013
Was heißt hier eigentlich Supermacht?
Wäre "Der blanke Sam", "Papiertiger" oder "der kranke Mann vom Potomac" nicht passender?

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Montag, 30. September 2013
Einmal anders herum
Diese ganzen moralinübersäuerten Genderdiskurse sind eine Sache, ihre Wahrnehmung durch Dritte eine andere. Insofern fand ich diesen Link hier sehr interessant:

http://www.danisch.de/blog/2013/04/07/mein-bericht-von-der-piratinnenkon/


Besonders verräterisch mal wieder dieses rein wortschrittliche, das handfeste Realität gar nicht mehr kennt. "Reden ist unser Privileg. Wenn wir ein Problem haben, das wir nicht durch Reden lösen können, dann hat alles keinen Sinn." Ich weiß jetzt nicht, ob das von Rosa Luxemburg oder Mario Adorf ist. Da kenne ich jedenfalls einen anderen Standpunkt zu, nämlich: "Es geht nichts über ein gutes Gespräch. Führt es zu nichts, braucht man ein gutes Gewehr" (Al Capone).

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Sonntag, 29. September 2013
Genova bringt eine Sache gut auf den Pumkt
Hier Lesen:


http://exportabel.wordpress.com/2013/09/28/die-aufgabe-der-europaischen-eliten/#comments

Tatsächlich sieht es so aus, dass der aktuelle Krisenzyklus durchaus dazu führen kann, dass das gesamte Weltwirtschaftssystem zusammenbricht, bis hin zu der extremen Konsequenz: Zurück zum Naturaltausch. Oder halt zur sozialen Revolution, da das bestehende System intransingent wird. SOLCHE Fragestellungen müssten eigentlich die aktuelle politische Diskusion bestimmen. Die weltwirtschaftliche Entwicklung ist so krisenhaft-schwerwiegend, dass tatsächlich darüber nachgedacht werden muss, was denn passiert, wenn es Geld nicht mehr gibt.

Hätte gern mal eine Partei, die DAS im Wahlkampf thematisiert.

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Freitag, 27. September 2013
Syrien: Islamistische Rebellen beschießen kurdische Dörfer
Appell an Bundeskanzlerin Merkel: Islamisten könnten profitieren - Rüstungsexport an Saudi-Arabien und die Türkei sofort einstellen!

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürchtet, dass deutsche Rüstungsgüter über Saudi Arabien und die Türkei in die Hände der radikalen Islamisten in Syrien gelangen. Deshalb appellierte die in Göttingen ansässige internationale Menschenrechtsorganisation am Freitag dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Rüstungsexporte an diese beiden Staaten, die die radikalen Gruppen in der syrischen Opposition unterstützen, nicht zu zulassen. Bereits jetzt führten islamistische Rebellen aus den Reihen der so genannten Freien Syrischen Armee (FSA) und Gruppen, die dem Terrornetzwerk Al Kaida nahestehen, Krieg gegen die nicht-sunnitische und nicht-arabische Bevölkerung Syriens. Insbesondere den Minderheiten wie assyro-aramäischen, armenischen und arabischsprachigen Christen, Yeziden und auch muslimischen Kurden droht durch die totalitäre islamistische Ideologie von Jihadisten und Salafisten aus der ganzen Welt große Gefahr.

Wie Kurden aus dem Nordwesten des Landes der GfbV in der Nacht zum Freitag telefonisch berichteten, haben Islamisten im syrisch-türkischen Grenzgebiet Atma die beiden friedlichen kurdischen Dörfer Til Slor und Dschalame mit Granatwerfern angegriffen. In Dschalame wurde ein zehnjähriges Mädchen getötet, mehrere Zivilisten wurden verwundet. Die beiden Dörfer gehören zum Distrikt Afrin 30 Kilometer nordwestlich von Aleppo. Diese kleine Region hat nach GfbV-Angaben mindesten 300.000 Binnenflüchtlinge aufgenommen - vor allem Kurden, aber auch arabische Sunniten.

Kurdische Politiker vermuten, dass die Islamisten die kurdische Bevölkerung in der Region Afrin an der Oliven-Ernte hindern wollen. Oliven sichern dort das Auskommen der Menschen. Unterstützt von der türkischen Regierung blockieren syrische oppositionelle Gruppen seit Monaten die Zufahrtsstraßen nach Afrin. Obwohl die Kurden mehrheitlich Muslime sind, sind sie den Islamisten verhasst, weil sie den Kampf für die Errichtung eines islamischen Staates in Syrien nicht unterstützen wollen. Zudem bekämpfen die Islamisten die Entstehung einer Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Syriens.


Der GfbV-Nahostreferent Kamal Sido ist erreichbar unter Tel. 0173 67 33 980.

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Sonntag, 22. September 2013
Ein Mann wie ich
Da war wieder einer dieser Stehempfänge, sehr interessante Veranstaltung im Umfeld eines humanitären Projektes das wir angeleiert hatten. Da frug mich die C., ob ein Mann wie ich sich nicht eigentlich kaum retten könnte vor Angeboten von Frauen. Ich fragte zurück wie sie darauf käme. Da erwiderte sie, na ja, politisch engagiert, überall unterwegs, bekannt, öfter auch in der Zeitung, sehr interessanter Gesprächspartner, gut aussehend, und dann da dieser Bergsteiger-Thrill-Faktor, da käme ja allerhand zusammen. Hätte ich ehrlich sein sollen? Dann hätte ich jetzt antworten müssen, ja, und notorisch pleite, auch wenn da jetzt ein Hoffnungsstrahl sich abzeichnet, und wider Erwarten ganz und gar ohne Liebesleben, den letzten Geschlechtsverkehr vor Jahren gehabt, und mit deutlich über 40 sicher nicht mehr sexuelle Erfahrung als Andere mit Anfang 20. Aber so etwas erzählt man ja nicht.

So sagte ich nur: Ach, das wäre nicht so wild, wie die Meisten es sich vorstellen würden.

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Die Partei der Zahnwälte und Immobilienbörsianer ist draußen
so scheint es, und die Linke dritte Kraft. Meine Prognose ist ja, dass in 4 Jahren rot-rot-grün möglich sein wird.

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It lüt Fleisch in Pott
Das sagte man, als meine Eltern jung waren, wenn Sonntags morgens die Kirchenglocken läuteten. Denn Fleisch gab es nur Sonntags.

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Montag, 16. September 2013
Pressemittteilung der Initiative In Gedenken an Oury Jalloh e.V Oury Jalloh Das war Mord !!!!!
Telefonische Morddrohung gegen Mouctar Bah den Gründer der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh und seine Familie.
Heute am 14. September 2013 wurde Mouctar Bah von einer unbekannten Nummer angerufen:
um 15:02 Uhr und wieder um 15:07 Uhr.
"..Ich bringe dich um und bringe auch deine Kinder um".
Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V verurteilt die telefonische Morddrohung.
In der Nacht zum Montag den 02. September 2013 wurde das Telecafé in Dessau, ein Treffpunkt für Geflüchtete und Migranten, von einem Unbekannten mutwillig beschädigt.

Kontakt: Mouctar Bah
015210836914

Komi E. Initiative Togo Action Plus e.V / Im Auftrag der Initiative in Gegenken an Oury Jalloh e.V

Interview von Komi E. mit Mouctar Bah wegen Mordbedrohung am 14. September 2013

Komi: Hallo Mouctar, wir haben heute mitbekommen, dass du heute eine telefonische Morddrohung bekommen hast?
Mouctar: Ja, mich hat heute eine unbekannte Person um 15.02 Uhr angerufen. Ich hörte nur " Motherfucker,... ich bringe dich um und bringe auch deine Kinder um. " Danach um 15.07 Uhr rief dieselbe unbekannte Person wieder an und sagte dieselben Worten. Ich habe Nadine das Telefon gegeben." Hör mal " sagte ich.
Sie hörte genau dasselbe wie ich: "Motherfucker, ich bringe dich um."
Komi: Was für eine Stimme hast du gehört, Mann oder Frau?
Mouctar: Das war eine Frauenstimme mit vielen Kindern im Hintergrund.
Komi: Was denkst du, woher haben sie deine Nummer?
Mouctar: Die steht jetzt in Internet auf unserer Webseite.
Komi: Weißt du, wer hinter der Sache stecken könnte? Letzte Woche gab es in Dessau auf das Internetcafé einen Anschlag. Die Schaufensterscheibe wurde eingeschlagen und jetzt eine Morddrohung.
Mouctar : Ich weiss nicht, ich weiss wirklich nicht, ich möchte nicht spekulieren.
Komi: Bist du vorher bedroht worden?
Mouctar: Meinst du telefonisch? Nein, aber Rechtsradikale haben mich zusammengeschlagen.
Komi: Hast du Anzeige erstattet wegen der Morddrohung ?
Mouctar: Nein.
Komi: Warum nicht?
Mouctar: Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren sowieso eingestellt hat.
Komi: Hast du keine Angst um dein Leben?
Mouctar: Ich, nein. Angst zu haben gehört nicht zu unserer Arbeit, sonst müsste ich sofort aufhören.
Komi: Danke, Mouctar.
Mouctar: Ich danke Dir.

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Der SPIEGEL fragt
Warum sind Möpse neuerdimgs so beliebt?


Wegen der Almased-Werbung. Was sonst.

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