Der K2 über die Nordroute. Schon die Anreise erfolgte spektakulär auf Kamelrücken durch die wüsteste aller Wüsten, die Takla Makan, was eine Woche dauerte.

8611 m ohne Sauerstofflasche und ohne Träger.
Wir erfuhren, dass eine vegane, hauptsächlich aus Obst bestehende Ernährung die Voraussetzung ist das zu schaffen, denn Fleisch oder auch Käse oder fetthaltige Mehlspeisen würden so viel Sauerstoff in der Leber binden, dass man Gefahr läuft zu ersticken.

Klettern bei - 27 Grad und 2 m Neuschnee, das liegt jenseits meiner Vorstellungskraft. Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann ist die Begeisterung bei einer solchen Tour, die auch für mich Ansporn zu neuen Unternehmungen ist. Der Funke sprang über.



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Vorsicht, Laura - da kommen Steine auf Dich zu! Schade, Du warst zur falschen Zeit am falschen Ort! Was sagst Du? So wie es gekommen ist, war es gut, weil es Dich bei dem erwischt hat, was Du liebtest? Naja, ich und Millionen Menschen hätten Dich gerne weiterhin beim Biathlon gesehen. Spielt keine Rolle - eine Bergsteigerin muß tun, was eine Bergsteigerin tun muß!
Frau Kaltenbrunner ist schon 55 Jahre alt. Sie hat Bergkameraden neben sich in den kalten Tod fallen sehen. Egal, immer weiter! Nur nicht beeindrucken lassen! Und Vorträge halten, denn die Flachland-Tiroler wissen ja nicht, wie toll es ist, kurz vorm Sterben seine Leistungsgrenzen neu zu erleben!
Wenn ich den großen Bergsteiger Reinhold M. richtig verstanden habe, will er uns sagen, man muß dorthin gehen, wo man sterben könnte, um nicht zu sterben! Wenn Berge nicht gefährlich wären, würden sie ihn nicht interessieren!
Alles klar?
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Und als ich mit Lisi Steurer https://de.wikipedia.org/wiki/Lisi_Steurer auf einem Klettergrat unterwegs zu einem ganz normalen 3000er Gipfel in den Alpen war fragte sie mich: "Was machen wir beide gerade?" und ich antwortete: "Wir klettern zusammen eine für uns neue Route." "Wir riskieren gerade unsere Leben, um auf der schwierigsten Route einen weitgehend unbekannten Berg zu besteigen. Findest Du das vernünftig?" "Nein, aber es ist das ganz große Erlebnis!" "Und genau deshalb sind wir hier!".
Zu meinen Bergerlebnissen gehört die Erfahrung totaler innerer Stille, das Aussetzen aller Gedanken, ein Gefühl des inneren Schweigens, das Stunden anhalten kann und verknüpft ist mit dem Gefühl einer Verbundenheit mit dem gesamten Kosmos. Dazu fallen mir glatt Begriffe wie "unio mystica" und "Gotteserfahrung" ein. Diese Erlebnisse sind für mich, nicht nur, aber zu einem großen Teil, der Sinn meines Lebens. Natürlich kennt Gerlinde das erst recht, darüber haben wir uns auch unterhalten. Sie hatte auch ein Mantra für uns, das ich wirksam fand.
Das erste Mal hatte ich eine solche Erfahrung mit 16, als ich beim Abstieg vom völlig vereisten Ankogel fast abgestürzt wäre, mich an zwei Fingern an einem Felsvorsprung hochgezogen und dann das Gefühl hatte, quasi wiedergeboren zu sein.
Solche Erlebnisse kann man wahrscheinlich bergunerfahrenen Menschen nur sehr schwer schildern, es ist vielleicht so wie einer künstlichen Intelligenz, einer seit Geburt impotenten/frigiden Person oder etwa einem Kleinkind einen Orgasmus zu beschreiben.
@ "Klettern bei -27 Grad und 2 m Neuschnee - was soll das? Allein den Gedanken zu haben, verläßt den Rahmen jeder menschlichen Vernunft! Und dann nichts Ordentliches im Magen! Ohne Fett erfrierst Du doch!"
......... Der Gipfel des K2 hat die Temperaturverhältnisse der Zentralantarktis (-30 im Sommer und -65 im Winter) und gehört meteorologisch schon fast zur Stratosphäre, da wird es nie sehr viel wärmer. Mit Fett im Magen erstickst Du. Als sie wieder im Basislager waren haben sie etwa 12 Stunden lang gegessen. Es waren mehr Menschen im Weltraum als auf dem K2.
Ich bin sehr weit entfernt so etwas zu wagen, es ist nun einmal die extremste Bergtour die es gibt, wie ich oben schrieb das Nonplusultra.
Gerlinde Kaltenbrunner ist 55, wirkt aber eher wie 38. Ich bin mit 62 auch eher wie Anfang 40 und bin der Meinung, dass ich meine größten Bergtouren noch vor mir habe.
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Mich nervt diese Arroganz! Das Leben anderer soll um Gottes Willen nicht in Gefahr gebracht werden, aber das eigene Leben setzt man bewußt großer Gefahr aus, weil man, Dein Beispiel nutzend - die totale innere Stille empfinden möchte, die Verbundenheit mit dem Kosmos, das Aussetzen aller Gedanken!
Selbst nach einem tödlichen Unfall will man noch Regeln für andere aufstellen und gleichzeitig den eigenen Tod, und die Verantwortung daran, verharmlosen!
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Und dieses geschilderte Erlebnis ist für mich tatsächlich das höchste der Gefühle. Etwas, für das allein es sich schon zu leben lohnt, und das wieder zu erlangen ich nicht missen möchte. Ich denke auch, dass es dem, was Buddhisten die Erleuchtung nennen ziemlich nahe kommt.
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https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/alpinwelt/blog/best-of-alpinwelt/lebensgefuehl-berg
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I read, much of the night, and go south in the winter.
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https://www.sac-cas.ch/de/die-alpen/maenner-am-berg-25059/
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Sicher kennst Du den 'Watzmann' von Ambros, Tauchen und Prokopetz. Ich hörte die LP 1975 das erste Mal. Wenn der Bua affi geht, gehört ihm die Gailtalerin ganz alleine. Diese Motivation zum Gipfelsturm ist leichter zu verstehen als die Sehnsucht nach innerer Stille!😀
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Ich erinnere mich an eine Übernachtung auf der Lucknerhütte, da war neben mir eine Seilschaft junger Männer aus Göttingen, die wollten den Großglockner besteigen. Sie brachen 50 m unter dem Gipfel ab, weil der mit Rauhreif bedeckt war und es keinen Halt gegeben hätte. Das ist verantwortungsvolles Handeln.
Es gibt aber auch menschliche Inkompetenz von Dritten, gegen die man wenig machen kann. Wir waren zu dritt auf dem Detmolder Grat, einem der schwierigeren Anstiege zur Hochalmspitze. Vor uns war eine andere Dreierseilschaft, zu der gehörte eine Frau, die ihr Steigeisen verlor. Das waren noch diese alten Steigeisen mit einer Bindung aus Lederriemen mit Schnallen, sie hatte ihres nicht richtig gebunden, und dann ´flog das runter über den Firn des Trippkeeses. Sie geriet in Panik und fing an zu schreien, und dann wurde die ganze Gruppe, Person für Person, mit dem Heli ausgeflogen. Das dauerte anderthalb Stunden, anderthalb Stunden die wir fast reglos auf dem Detmolder Grat standen. Der ist 30cm breit, und auf der einen Seite geht eine glatte Felswand mehrere hundert Meter runter und auf der anderen Seite die 40, am oberen Rand bis zu 70 Grad steile Eisfläche des obersten Trippkeeses. Als wir mit großer Verzögerung auf dem Gipfel der Hochalmspitze eintrafen konnten wir schon das Gewitter aus dem Tal hinaufziehen sehen in das wir hinabsteigen würden. Tolles Gefühl- es regnet auf einen Gletscher. Man hängt mit einem stählernen Karabinerhaken eingeklinkt an einem Drahtseil und sieht Blitze.
Wir hatten geplant um 15 Uhr auf der Gießener Hütte zu sein, wir trafen spät abends in völliger Dunkelheit und bis auf die Unterwäsche durchnässt dort ein. "Wo kommt Ihr denn jetzt her?" "Von der Hochalmspitze. Wir bekamen Probleme mit einer anderen Gruppe und unserem eigenen Tempo." "Um das auszuprobieren habt Ihr Euch nicht gerade den kleinsten Berg ausgesucht."


Oben der Abstieg auf das Trippkees von der Lassacher Winkelscharte, unten Blick auf den Detmolder Grat in seiner vollen Länge, im Hintergrund die Hochalmspitze.
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Sie hatte ja nicht das Glück der Erfahrung des überragenden Abenteuers, bei blitzezuckendem Unwetter und triefender Unterhose eine Berghütte zu erreichen, wo sie bei Kaiserschmarrn und heißem Kaffee ihre Lebensgeister zurückgewinnen konnte!
Leider schreibst Du nichts über Deine Emotionen. Die unprofessionelle Dame hat mit eurem Leben gespielt!
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Immerhin kam die Dame in de Genuss eines Hubschrauberflugs am pendelnden Außenseil, ein Vergnügen das ich erst 8 Jahre später hatte. Während des Gewitters empfand ich Stress, Adrenalinrausch, aber keine spezifischen Emotionen, ich war mit Überleben beschäftigt. Als ich um Mitternacht in mein Hotel in Mallnitz kam wo man für uns schon die Kerzen aufgestellt hatte brauchte ich erstmal eine Flasche Rotwein die ich in einem Zug austrank.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ankogel
Als ich ein paar Tage später auf den Ankogel, 3252 m stieg kostete mich das große Überwindung obwohl es eigentlich eine schöne Tour war. Aber mir steckte die blanke Angst in den Knochen. Nur musste ich diese Tour jetzt gehen, sonst wäre ich nie wieder auf einen großen Berg gestiegen. Jedoch ging von jetzt an die Angst immer mit. Die fröhliche Unbefangenheit mit der ich bis dahin Berge angegangen war dahin. Ich wurde zu einem sehr vorsichtigen und Touren sorgfältig vorbereitenden Alpinisten. Was mich allerdings nicht davon abhielt beim Abstieg von der Marmolada in eine Gletscherspalte zu fallen oder in der berüchtigten Schotterrinne zwischen Dürrenfeldscharte und Kendlspitze auszurutschen oder bei der Abfahrt vom Glödis mich langzumachen und mir die Stöcke zu brechen.
Ein Wendepunkt kam dann beim Abseilen von der Großen Zinne.



Ich verseilte mich in dem vertikalen Labyrinth und landete nicht auf einem Standplatz sondern mit Luft unter den Sohlen an der senkrechten Wand. Da durchlief mich ein warmer Gedanke der geradezu körperlich spürbar war: "Gestorben wird heute nicht! Entweder Herbert holt mich hier raus oder es gibt nen Hubschrauberflug." Ich versuchte mich mit einem Klimmzug in eine bessere Position zu bringen, dann sah ich aber mein rotes Blut am grünen Seil mir entgegenlaufen. Ich hatte mit den Fingerkuppen in Bergkristalle hineingefasst.
Schließlich gelang es Herbert sich auf einem Standplatz neben mir zu positionieren, er warf mir eine Rettungsleine zu und ich pendelte mich rüber zu seinem Platz. Im Vorjahr hatte sich Ines Papert, ich meine an der Aiguille d´Entreves den Arm an einem Bergkristall geritzt, Lisi hatte sie gerettet, und die Geschichte hatte in der Community die Runde gemacht.

Deshalb kommentierte Herbert, als wir unten waren und er mich blutüberströmt aber nicht ernst verletzt vor sich sah: "Du tust aber auch alles, um Deinen Vorbildern nachzueifern!".
Von da an war die Angst weg und die Unbefangenheit wieder da. Nach einem gemütlichen Mittagessen auf der Auronzohütte - wir waren morgens um 5 aufgebrochenund um 13 Uhr unten - machte ich noch eine gemütliche Wanderung über die gesamte Lange Alm bis ich zum Abendessen zurück in der Drei-Zinnen-Hütte war.


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In Gruppen zu gehen habe ich mir damals abgewöhnt, hauptsächlich deshalb, weil viele Teilnehmer einfach nicht die Regeln der Akklimatisation befolgen wollten (gerade Asiaten und Amerikanern dauerte sowas zu lange). Und dann gab's natürlich Probleme.
Heute mache ich lieber Trekkingtouren in wenig begangenen Regionen. Und lasse mir Zeit.
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Habe aber wortwörtlich einen Amerikaner fragen hören, ob man die Akklimatisation stark abkürzen könne, wenn er mehr für die Tour zahle.
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Die Berge mit den meisten tödlichen Unfällen sind der Mount Everest, der Montblanc, Matterhorn auf der Normalroute, Großglockner, Watzmann, Mount Washington.
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Auf den Everest torkeln Buchungstouristen beladen mit Sauerstofflaschen wie ein Gerätetaucher, ein Sherpa zieht und einer schiebt. Der Mount Washington ist nicht einmal 2000 m hoch, aber da gehen Leute in Shorts, Turnschuhen und T-Shirt hoch und stehen dann oben im Schneesturm
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Die faszinierndste Trekkingtour meines Lebens spielte sich aber wesentlich weiter "unten" ab: Die zehntägige Umrundung (nicht Besteigung) von Cerro Fitzroy und Cerro Torre über den Hielo Continental. Der Führer war Ralf Gantzhorn.
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Dann fuhr ich mit dieser Begeisterung im Herzen mehrmals zum Skifahren nach Südtirol und sah hinter jedem Gartenzaun einen geistig Behinderten blöd glotzen. Jedenfalls kam es mir so vor! In den Dolomiten empfand ich das Leben als langsam und alt. Da lebten nicht meine Brüder und nichts lockte mich auf die 'Drei Zinnen' oder in den 'Rosengarten'. Die mußte ich mir schön schauen, was mir gelang!
Ich weiß nicht, warum ich z.B. auf 6000 Metern schweren Schrittes laufen soll? Ich verstehe, daß ich auf einem Berggipfel eine besonders schöne Aussicht genießen und tiefe Freude empfinden kann, aber ich will nicht ums Verrecken stundenlang auf einem schmalen Grat stehen und befürchten müssen, weiche Knie zu bekommen und einem Karabinerhaken ausgeliefert zu sein.
Eine Bekannte ist querschnittsgelähmt, stürzte beim Klettern ab und erzählte mir: "Ich hing kopfüber im Seil, das Blut lief mir in die Augen!" Sie hatte sich wenige Jahre zuvor für einen anderen entschieden, einen Kletterer! Wäre sie mal lieber mit mir gegangen! 😉
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Und den Anblick von einem Gipfel aus zu genießen ist mit dem Dopaminrausch nach mehrstündiger körperlicher Höchstanstrengung etwas ganz Anderes als ohne diesen Hintergrund. So wie neben einer Frau im Theater zu sitzen etwas anderes ist als mit ihr einen gleichzeitigen Orgasmus zu haben.
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Können wir nicht gegen unsere Natur? Ist des Menschen Wille sein Himmelreich? Kant hat gesagt, Du sollst als Vorbild das Beste für alle wollen, denn Deine Freiheit verpflichtet Dich, das Bestmögliche zu tun. Er war der 'Oberaufklärer' in unserem Land! Nur Gott stand über ihm. Der sagte, sei demütig und vermeide die Eitelkeit. Was also ist zu tun? 😉
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Du sollst ja auch nicht sollen. Ich muss heute auch nicht mehr auf einen 6000er. Aber gehe in Patagonien trekken. Da fragen sich dann auch wieder Leute: Warum gehst Du da trekken, bei dem (meist) schlechten Wetter?
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https://on.orf.at/video/14301822/dok-1-lisa-am-limit-was-wir-von-extremsportlern-lernen-koennen
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Höchstleistungen im Sport sind etwas für Wenige, die dabei ohne Frage Außergewöhnliches erleben können. Alles okay, aber den meisten Menschen ist dieser Weg versperrt, vor allem, weil sie sich nicht ohne Not quälen wollen und können.
Immer sein Bestes zu geben ist ebenfalls eine 'Höchstleistung', die kaum einer erreicht. So ist das Tun bzw. Lassen der meisten Menschen, also die 'Normalität', selten spektakulär, aber das verständlichste Verhalten!
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Das, was Frau Kaltenbrunner macht ist masterpiece cutting edge,
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Also stellt sich u.a. die Frage, warum soll ich wollen, etwas Außergewöhnliches zu können? Und wenn ich es kann, wie bewahre ich es? Ein Leben am beständigen Limit wäre wohl 'ungesund', also nicht erstrebenswert. Vorteilhaft für Leib und Leben ist dosiertes Sporttreiben, wie Du es heute beschreibst!
Das normale Sporttreiben, auch die Höchstleistung, ist etwas ganz anderes, als der unbedingte Wille der Frau Kaltenbrunner, die höchsten Berggipfel ohne zusätzlichen Sauerstoff zu bezwingen. Das hat z.B. auch der Reinhold Messner gemacht, und sagte (mit meinen Worten): "Ich mußte den Atem des Todes spüren, um zu lernen, ihm aus dem Weg zu gehen".
Das ist es, worum es mir von Anfang an ging und was ich nicht verstehe! Welche Motivation trieb ihn an? Er scheint ja recht gehabt zu haben und lebt glücklich mit seiner jungen Frau, ohne weiterhin sein Leben zu riskieren.
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Auch die After-Work-Sportler, die am Nachmittag klettern oder paragliden oder in den Boxring steigen riskieren etwas, wenn auch nicht in solch extremer Weise wie Expeditionsbergsteiger.
Auf dem Gipfel der Blauspitze war ich mit jemanden, der nach überstandener und ausgeheilter Leukämie überglücklich war diese Tour geschafft zu haben. Ich gratulierte ihm herzlich und freute mich mit ihm darüber, es war seine Höchstleistung. Für mich war das eine Einlauftour zum Akklimatisieren.




Das oben geschilderte Gespräch, das ich mit Lisi bei einer Gratkletterei in den Hohen Tauerm geführt hatte hatte den Ausgangspunkt gehabt, dass ich den Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck für verrückt erklärt hatte; darauf war ihre Antwort dass der bildlich gesprochen mit Blick auf die Eiger-Nordwand geboren wurde. Für den wäre der Maßstab für großartiges Bergerlebnis und Grenzerfahrung ein anderer als für mich. Aber in unterschiedlichen Ligen spielend machten wir eigentlich das Gleiche.
Das subjektive Erlebnis der Grenzüberschreitung ist nicht quantifizierbar.
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https://www.bachelor-master-publishing.de/document/297584 Ein wissenschaftsnahes Schneehuhn!
Meins erschien nicht am Berg oder auf einer Leiter, sondern vorgestern in der Ausschussschachtel vor der Tür eines Antiquariats auf dem Umschlag eines frz. Kochbuchs 🐓. Hm.
Dieser Herr https://www.suedkurier.de/ueberregional/panorama/wir-taeuschen-uns-selbst-warum-bergsteiger-extreme-risiken-eingehen;art409965,12138443 hier hat ähnliche Erfahrungen wie Du gemacht mit leichtsinnigen (Wäscheleine!) "Kollegen". Aber bei ihm liegt der Schwerpunkt auf der toxischen Männlichkeit (der der anderen, nicht seiner natürlich ;) Täuscht mich das, oder findest Du Frauen am Berg auch vernünftiger? Ich bin mir da nicht so sicher. Die Frau eines Freundes (natürlich auch mit Bergblick aufgewachsen) hat es beim Freeclimbing nicht nur einmal runtergeschmissen, was er jetzt auch nicht so prickelnd findet. Wie ich die diversen Scherze gesetzter Vertreter der Rotlicht-, Musikkritik- und Investigativmedienbranche. Sei froh, dass Du in einem seriösen Beruf gelandet bist!
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Jacques Cousteau und Dirk Steffens in einem Atemzug zu nennen und die Unterschiede zwischen kolonialer Eroberung, Sklavenfang, christlicher Missionierung, Naturforschung, Umweltschutz und Fernsehunterhaltung einzuebnen. Und was haben Wanda Gumplowicz, Lynne Hill, Gerlinde Kaltenbrunner und Ines Papert mit toxischer MÄNNLICHKEIT zu tun?
Den Pionieren ging es darum, IRGENDWIE auf einen Berg zum ersten Mal raufzukommen, als das geschafft war, eine bestimmte Route oder Wand irgendwie erstmals zu schaffen. Dazu war jedes Mittel recht, es wurden Haken in den Fels gekloppt oder sogar gebohrt, es gibt da eine Strecke in Patagonien, da wurden sogar Pressluftbohrer eingesetzt und man spricht deshalb von der Kompressorroute. Felsüberhänge wurden nicht akrobatisch durchgeklettert sondern durch am Lastgurt mitgeführte Strickleitern überwunden, die man in in den Fels gehauene Haken einhängte und damit den Dachüberhang nicht eigentlich durchkletterte sondern umging. Ich habe auch schon Überhänge überwunden, aber mit Reibungskletterei, dem Arbeiten mit der eigenen Körperspannung, nie mit technischen Hilfsmitteln.
Dann kam das Sportklettern, und es ging darum eine möglichst gerade Linie, die Direttissima zu klettern. Seit den 1970ern setzten sich mehr und mehr Kletterer von der technischen Kletterei ab und machten Freeclimbing: Sicherung nur um den Sturz zu verhindern, keine technischen Hilfsmittel, es werden keine Haken auf Dauer im Fels fixiert, Keile und Friends werden nur kurzfristig angebracht und wieder mitgenommen. Der frühe Messner hat sogar die Mauerhaken aus Kletterstrecken rausgeräumt. Die neue Philosophie hieß: "Man tut dem Berg nicht weh". Wir Freeclimber bezeichnen die alte, technische Art des Kletterns süffisant als "Schlosserei".
Und dazu gehört es dann auch, dass Leute wie Kammerlanders oder Kaltenbrunner auf Trägerkarawanen verzichten und nur tragen, was sie selber tragen können (Alpin- vs. Kolonialstil) und die Ernährung den Verhältnissen anpassen anstatt sich medizinisch aufzupeppen oder Sauerstofflaschen zu verwenden, eine Art "Zurück zur Natur" auch und gerade im Extembergsteigen.
Ich habe kein Verständnis für Rekordjagd und würde mich nie in die Todeszone wagen, wäre dazu körperlich auch gar nicht in der Lage, möchte aber doch ein wenig Verständnis schaffen für eine alpinistische Entwicklungsgeschichte und Philosophie, von der obige AutorInnen nichts zu wissen scheinen.
Aber schön, dass die wunderbare Barre des Ecrins erwähnt wird:

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Dass fast niemand soviel Ahnung hat wie Du ist jetzt auch nichts Neues;) Besagte Kärntner Freundin würde vielleicht gerade noch Gnade vor Deinem strengen Urteil finden.
Der Herr mit der toxischen Männlichkeit will halt ein Buch verkaufen. Das mit der Kompetenzillusion finde ich nicht uninteressant und wollte nur von Dir wissen, ob Du da auch geschlechtsspezifische Unterschiede siehst.
Danke für den blauen Himmel!
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Ansonsten google mal "Lisi Steurer" und "Verhältnis Männer - Frauen Bergsteigen". Niemand kann das kompetenter erzählen als sie.
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Verrückt, wie Du es schaffst, alles auf das Thema Corona umzubiegen!
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https://www.youtube.com/watch?v=EalPchO_qRk
Gewichtheben, Hammer Strength, Klettern in Halle und Klettergarten und mindestens einmal im Monat 1000 Höhenmeter Anstieg mit schwerem Rucksack nach Stoppuhr. Bewahren heißt niemals ganz aus dem Training kommen solange mein Körper mitmacht.
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https://www.kleinezeitung.at/steiermark/19992229/warum-es-in-oesterreich-noch-immer-wenige-bergfuehrerinnen-gibt
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BTW in einem der krassesten erlebten Fälle wurde das von einem begeisterten Fußballfan vertreten, der, wäre er konsequent, eigentlich vom FC St. Pauli verlangen müsste, übergewichtige Raucher aufs Spielfeld zu schicken.
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https://www.youtube.com/watch?v=AV1r_pNSI1s
Übt mal schön!
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Viele Kritiker lehnen Selbstoptimierung als solche ab, weil der Begriff des "Optimierens" aus dem technisch-ökonomischen Bereich stammt und daher mit Kriterien der Effizienz- und Produktivitätssteigerung in Verbindung gebracht wird. Eine ökonomisch-technische Grundhaltung scheint aber unangemessen zu sein für die menschliche Lebensführung und das praktische Selbstverhältnis von Personen. Seit Ulrich Bröcklings Diagnose eines "unternehmerischen Selbst" wird Selbstoptimierung in der Soziologie häufig als Chiffre oder Metapher für die neoliberale "Ökonomisierung des Sozialen" gelesen.
"Ökonomisierung" meint das Eindringen der Kriterien und Regulierungsmechanismen des kapitalistischen Marktes wie Konkurrenz, Durchorganisation und Vorteils-Nachteils-Kalkulationen in immer mehr Lebensbereiche. Wie berechtigt und wichtig aber diese Kritik an der Ökonomisierung der Lebenswelt und einem ausbeuterischen neoliberalen Wirtschaftssystem auch ist, handelt es sich bei der beliebten Deutung der Selbstoptimierung als Symptom einer Wettbewerbsgesellschaft um eine reduktionistische Sichtweise. Denn Selbstoptimierungspraktiken wie z.B. die eben erwähnte digitale Selbstvermessung müssen nicht notwendig unter ökonomischem Druck stattfinden, sondern können auch im Rahmen einer "Ästhetik der Existenz" ein experimentell-spielerisches Selbstverhältnis zum Ausdruck bringen oder zu einer "Selbstexpertisierung" und Emanzipation von standardisierten medizinischen oder gesellschaftlichen Normen führen.Selbst wenn die Deutung korrekt wäre, würde die Verwerfung sämtlicher Selbstoptimierungsbestrebungen lediglich eine Symptombekämpfung darstellen.
Selbstoptimierung und Enhancement
"Selbstoptimierung" und "Enhancement" sind Formen menschlicher Selbstverbesserungen. "Selbstoptimierung" ist aber mit Blick auf die dabei verwendeten Mittel der weitere Begriff. Denn Selbstoptimierung umfasst alle möglichen Methoden der Selbstverbesserung, sowohl neuste Technologien als auch weitgehend technikfreie traditionelle Praktiken wie Bildung, Körpertraining, Diät oder Meditation. Auch im Zeitalter der Selbstoptimierung verbessern sich die Menschen keineswegs nur mit technischen Mitteln, sondern zu einem großen Teil durch Überwindung von Gewohnheiten und Feilen an der eigenen Lebensführung, durch Arbeit an sich selbst und ihrer Persönlichkeit: Der Selbstoptimierungstrend hat einen riesigen Selbstentwicklungsmarkt mit einer Fülle an Lebenshilfe- und Ratgeberliteratur, Coaching-Angeboten, Blogs, Vorträgen, Seminaren und Workshops z.B. zum lebenslangen Lernen, Zeit- und Selbstmanagement, Willens- und Motivationstraining hervorgebracht.
Enhancement bildet eine Sonderform der Selbstoptimierung und ist insofern der engere Begriff, als er sich auf bio- und neurowissenschaftlich fundierte technologische Methoden beschränkt. Der Neologismus "Enhancement" von engl. "to enhance" "steigern, erhöhen" impliziert zwar keine Vorstellung von einem optimalen Zustand, aber zur Selbstoptimierung werden durchaus auch sukzessive Selbstverbesserungen gezählt. Ebenso wenig lassen die konkreten Selbstverbesserungsmaßnahmen eine klare Unterscheidung zwischen qualitativen Veränderungen bei der "Selbstoptimierung" und rein quantitativen beim "Enhancement" zu, wie die beiden Termini "Optimum" und "to enhance" nahelegen könnten. Denn beim "emotionalen Enhancement" ("mood enhancement") z.B. ist das Ziel eine Stimmungsaufhellung oder Verbesserung des Wohlbefindens oder Wohlergehens mit eindeutig qualitativer Dimension. Bisweilen wird "Enhancement" wie bei der viel zitierten welfarist definition der Transhumanisten so weit verstanden, dass sie jede physische und psychische Veränderung umfasst, die "die Chancen erhöhen, ein gutes Leben zu führen" Diese Definition scheint aber schon deswegen zu weit zu sein, weil dann auch therapeutische medizinische Maßnahmen zum Enhancement gezählt würden. In den meisten bioethischen Begriffsbestimmungen wird aber das "Enhancement" insofern von einer medizinisch indizierten "Therapie" abgegrenzt, als es dabei um Verbesserungen über ein bestimmtes Maß an "Normalität" oder "normalem Funktionieren" hinausgeht."
------- Die Extrembergsteigerei oder den Trend zum Bergsteigen überhaupt in erster Linie unter Selbstoptimierung einseitig im kritisierten neoliberalen Sinne einer "Ökonomisierung des Sozialen" zu kontextualisieren erscheint mir themenfremd.
Wobei ich weder mit Rekordsucht noch mit Gipfelsammeln oder den Körperweltidealen der Muscle-Beach-Athleten oder Bulämie-Anjatanjas etwas anfangen kann, aber die Fitness- und Leistungssportkritiken von Leuten die selber keinen Sport treiben oder mit speziellen von ihnen kritisierten Sportarten nichts am Hut haben meist völlig daneben finde. Die Möglichkeit, dass jemand an seinem Sport schlicht Spaß hat kommt darin meist überhaupt nicht vor.
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Hier jedenfalls bezweifelt wohl keiner, dass Du Spaß an Deinem Sport hast, wäre ich ihn jüngeren Jahren schon draufgekommen, wie saugeil Wildwasserkajak ist, könnte ich jetzt in einen Bildstreckenwettkampf mit Dir einsteigen. So reichte es nur zu Blümelein am Wegesrand.
Und zu erfolgreicher Comedy, bei euren Landsleuten geht so einiges, sogar Simultankritik von Links/Mitte/Rechts, gelacht wird trotzdem.
Das Toxische manifestiert sich ebenfalls in harmonischer, geschlechtergerechter Bewertungslust.
Woraus sich also ein ganz natürlicher Führungsanspruch nicht nur am Berg ableiten lässt.
Ois fia Deitschlond!
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https://netbitch1.twoday.net/stories/2601667/#2609872
https://netbitch1.twoday.net/stories/4157083/
https://netbitch1.twoday.net/stories/6274120/
https://netbitch1.twoday.net/stories/4352143/
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An Spezialisten gebricht es eh nicht, aber wenn meine Knochen brechen..
Ich sehe Seekajak. Wilde Zeiten auch schon vorbei?
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Aber heißt das jetzt, sie fährt gar nicht mehr?
Den talentierten Ilia hat es jetzt auch zerlegt, habe ich gelesen, aber ohne Unfall gottseidank.
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Soweit ich weiß hat Netbitch in jüngster Zeit das Stechpaddel gegen Segel und die Wildwässer gegen Ozeane ausgetauscht.
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https://bookdna.com/best-books/women-at-sea-through-history-including-pirates#female-tars
Und ich erlaube mir, hier diesen Deinen Beitrag mit interessanten Kommentaren zu verlinken.
https://che2001.blogger.de/stories/2635784/#2639235,
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Dieser Ruoß taucht auch bei der Großglocknergeschichte auf. https://www.derstandard.at/story/3000000307822/grossglockner-prozess-tod-am-berg Denen hätte mehr Schweinehund auch nicht geschadet.
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Mit dem Problem stehe ich aber nicht alleine. Zum Beispiel hatte eine absolute Weltspitzenbergsteigerin eine neue Route auf einen der schwierigsten Gipfel der Welt eröffnen wollen und war daran gescheitert dass ihre Expeditionsmitglieder im entscheidenden Moment meuterten so dass sie gezwungen wurde eine Route zu nehmen die schon mal jemand gemacht hatte.
Das führte bei ihr zu einem Gefühl tiefer Niedergeschlagenheit, von dem sie mir berichtete. Ich tröstete sie damit, sie höre sich an wie Buzz Aldrin, der einen Minderwertigkeitskomplex davon hatte, nur der Zweite auf dem Mond gewesen zu sein.
Mich wiederum tröstete ein Buch von Alexander Huber: Die Angst, mein bester Freund.
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ich kann hier bald eine Karnerzweigstelle (was das wieder gekostet hat!😜) eröffnen (Tulln samt Jungfrauen mit und ohne Öl!) und ALLe sind grantig. Dann noch ein Buch und ich sitz aus Statikgründen wieder einen Stock tiefer, hehe - mit Badewanne. Da lachen natürlich nicht nur die Hühner und deshalb bin ich für allerstrengstes Internetverbot für ALLE über 59!
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Der Vergleich mit Bindungsangst/Traumfrau ergibt sich daraus, dass ich nicht weiß, worum es bei meinem häufigen Umkehren vor Gipfeln wirklich geht.
Ist das eine begründete Angst vor zu hohem Risiko und körperlicher Erschöpfung, die mich eigentlich beschützt?
Oder ist das eine destruktive Kraft in mir, die verhindern will, dass ich glücklich bin und daher vor Gipfelsiegen die traumhafte, rauschartige Erlebnisse wären zurückscheuen lässt?
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https://www.swr.de/swrkultur/wissen/woher-kommt-den-inneren-schweinehund-ueberwinden-106.html
https://www.youtube.com/watch?v=rqmFmttQm6o
Hm, verschwunden.
Kannst Du mir jetzt sagen, was da im Frühjahr 2023 los war?
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Super Abenteuer, wenn ich deshalb jemandem hinter einem Baum auflauern muss. Das wird ein Rausch!
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