Montag, 26. Januar 2026
Ich halte ja wenig von Frau Meloni, aber...
sie hat als Reaktion auf Präsident Trumps jüngste Behauptungen über die Nato ein schweres diplomatisches Ultimatum gestellt und drohte, die kritischen Säulen der Präsenz der Vereinigten Staaten in Italien zu entfernen. Melonis Vorschlag beinhaltet die mögliche Schließung wichtiger strategischer Knotenpunkte wie Aviano Air Base und NAS Sigonella, was die amerikanische Militärprojektion über das Mittelmeer und Nordafrika effektiv lahm legen würde. Neben militärischen Veränderungen fordert ihre Haltung eine vollständige Anpassung an die Aussetzung des Handels der Europäischen Union und einen symbolischen Boykott der ikonischen amerikanischen Marken wie McDonald's, um die kulturelle Soft Power der USA abzulehnen. Diese Ablehnung eines traditionell konservativen Verbündeten signalisiert eine beispiellose Vereinigung europäischer politischer Fraktionen gegen Washingtons aktuelle Außenpolitik und markiert einen möglichen Zusammenbruch langjähriger transatlantischer Sicherheits- und wirtschaftlicher Bündnisse.

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Nun ja, vielleicht weiß eine Neurechte am Ehesten, womit ein Trump zu treffen ist.

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Du solltest nicht alles glauben
was irgendein fabulierender Instagram Post verbreitet.

Das hat Meloni wirklich gesagt:

https://www.governo.it/it/articolo/dichiarazione-del-presidente-meloni/30927

Il Governo italiano ha appreso con stupore le dichiarazioni del Presidente Trump secondo cui gli alleati della NATO sarebbero “rimasti indietro” durante le operazioni in Afghanistan.

Dopo gli attacchi terroristici dell’11 settembre 2001, la NATO ha attivato l’Articolo 5 per la prima e unica volta nella sua storia: un atto di solidarietà straordinario nei confronti degli Stati Uniti.

In quell’imponente operazione contro chi alimentava il terrorismo, l’Italia rispose immediatamente insieme agli alleati, dispiegando migliaia di militari e assumendo la piena responsabilità del Regional Command West, una delle aree operative più rilevanti dell’intera missione internazionale.

Nel corso di quasi vent’anni di impegno, la nostra Nazione ha sostenuto un costo che non si può mettere in dubbio: 53 soldati italiani caduti e oltre 700 feriti mentre erano impegnati in operazioni di combattimento, missioni di sicurezza e programmi di addestramento delle forze afghane.

Per questo motivo, non sono accettabili affermazioni che minimizzano il contributo dei Paesi NATO in Afghanistan, soprattutto se provengono da una nazione alleata.

Italia e Stati Uniti sono legati da una solida amicizia, fondata sulla comunanza di valori e sulla collaborazione storica, ancora più necessaria di fronte alle molte sfide in atto. Ma l'amicizia necessita di rispetto, condizione fondamentale per continuare a garantire la solidarietà alla base dell’Alleanza Atlantica.
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Die italienische Regierung hat mit Erstaunen die Äußerungen von Präsident Trump zur Kenntnis genommen, wonach die NATO-Verbündeten während der Operationen in Afghanistan „zurückgeblieben“ seien.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat die NATO zum ersten und einzigen Mal in ihrer Geschichte Artikel 5 aktiviert: ein außergewöhnlicher Akt der Solidarität gegenüber den Vereinigten Staaten.

Bei dieser imposanten Operation gegen die Unterstützer des Terrorismus reagierte Italien sofort gemeinsam mit den Verbündeten, entsandte Tausende von Soldaten und übernahm die volle Verantwortung für das Regionalkommando West, eines der wichtigsten Einsatzgebiete der gesamten internationalen Mission.

Im Laufe von fast zwanzig Jahren Engagement hat unser Land Kosten getragen, die nicht zu leugnen sind: 53 italienische Soldaten sind gefallen und über 700 wurden bei Kampfeinsätzen, Sicherheitsmissionen und Ausbildungsprogrammen für die afghanischen Streitkräfte verletzt.

Aus diesem Grund sind Äußerungen, die den Beitrag der NATO-Länder in Afghanistan herabsetzen, nicht akzeptabel, insbesondere wenn sie von einem verbündeten Land stammen.

Italien und die Vereinigten Staaten sind durch eine solide Freundschaft verbunden, die auf gemeinsamen Werten und einer historischen Zusammenarbeit basiert und angesichts der vielen aktuellen Herausforderungen noch notwendiger ist. Aber Freundschaft erfordert Respekt, eine Grundvoraussetzung, um die Solidarität zu gewährleisten, die die Grundlage des Atlantischen Bündnisses bildet.

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Die verfäschenden Posts gehen auf eine PK Melonis zurück, in dem sie auf Forderungen politischer Gegner, sich von den USA zu distanzieren (aufgrund von Differenzen mit US-Präsident Trump über Zölle und Grönland) ihre Kritiker spöttisch fragte, ob sie damit meinten, man solle die NATO verlassen, US-Stützpunkte (wie Aviano) schließen, Handelsbeziehungen abbrechen oder gar "McDonald’s angreifen". Sie nutzte diese extremen Beispiele, um die Forderungen nach einer Distanzierung als absurd darzustellen.

Diverse Postings griffen diesen Halbsatz aus dem Zusammenhang gerissen auf und stellten ihn als eine tatsächliche diplomatische Drohung Melonis gegen die USA dar.

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Uuuuups, na dafür habe ich ja ein aufmerksames Kommentariat, danke dafür! Ich habe das allerdings von Facebook, was es nicht besser macht.

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Hier die PK (übrigens VOR Trumps despektierlichen Äußerungen über die Nato.

https://www.lastampa.it/politica/2026/01/09/video/meloni_non_sempre_daccordo_con_trump_ma_qual_e_lalternativa_assaltare_i_mcdonalds-15461545/

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Und hier die gesamte PK von der offiziellen Website der italienischen Regierung. Money Quote:

Dopodiché, su Trump. Beh, ci sono molte cose sulle quali io non sono d'accordo, l'ho detto, lo ribadisco. Penso per esempio che il tema del diritto internazionale sia invece qualcosa che va ampiamente difeso. Penso che quando saltano le regole del diritto internazionale siamo tutti molto più esposti. E quindi sì, quando non sono d'accordo lo dico. Ma guardi, lo dico a lui non ho neanche difficoltà e penso che se parlaste con i miei partner lo sapreste molto bene anche voi. Dopodiché questo racconto continuo che io ascolto - “la Meloni”, “le distanze”, “prenda”, “dica”-, non ho capito che cosa si sta chiedendo quando si dice che “l'Italia deve prendere le distanze dagli Stati Uniti”. Perché questa è geopolitica, non sono comitive, è geopolitica. Nella geopolitica quando si prendono delle posizioni si è conseguenti. Allora io penso che la politica estera italiana sia quella che il Presidente Mattarella ci ha ricordato qualche giorno fa dicendo che le direttrici della nostra politica estera sono l'Unione europea e l'Alleanza Atlantica. E quindi che cosa faccio? Cerco le luci piuttosto che le ombre nel mio rapporto e nel rapporto italiano con i suoi partner europei e atlantici, perché a noi conviene rafforzare questo ambito che è il nostro ambito di appartenenza. È sbagliata questa strategia? Allora mi si deve formalizzare l'alternativa, mi si deve dire quindi che cosa si intende fare. Cioè dobbiamo prendere distanze nel senso che dobbiamo uscire dalla NATO? Dobbiamo chiudere le basi americane? Dobbiamo rompere i rapporti commerciali? Dobbiamo assaltare i McDonald's? Non lo so. Che dobbiamo fare? Che dobbiamo fare? Altrimenti, chiaramente, io certo che non sono d'accordo con tutto quello che dicono i miei partner, con Trump sono stata d'accordo sul Venezuela, non sono stata d'accordo sulla Groenlandia. Qualsiasi altro nome voi doveste farmi qui vi dirò una cosa sulla quale sono d'accordo e una cosa sulla quale non sono d'accordo. E se voi chiedeste a tutti i miei partner cosa pensano di quello che dico io vi diranno che su alcune cose sono d'accordo e su alcune cose non sono d’accordo. Si chiama difendere il proprio interesse nazionale. Perché gli interessi delle Nazioni non si sovrappongono sempre perfettamente. Questa è la politica estera, questa è la geopolitica. Tutto il resto è buono per il gossip, ma la geopolitica secondo me non è gossip.

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Danach zu Trump. Nun, es gibt viele Dinge, mit denen ich nicht einverstanden bin, das habe ich gesagt und ich wiederhole es. Ich denke zum Beispiel, dass das Thema des Völkerrechts etwas ist, das umfassend verteidigt werden muss. Ich denke, wenn die Regeln des Völkerrechts außer Kraft gesetzt werden, sind wir alle viel stärker gefährdet. Und ja, wenn ich nicht einverstanden bin, sage ich das auch. Aber sehen Sie, ich sage ihm das auch ganz offen, und ich denke, wenn Sie mit meinen Partnern sprechen würden, würden Sie das auch sehr gut verstehen. Was dann diese ständige Rede angeht, die ich höre – „die Meloni”, „die Distanz”, „nehmen”, „sagen” –, habe ich nicht verstanden, was gemeint ist, wenn gesagt wird, dass „Italien sich von den Vereinigten Staaten distanzieren muss”. Denn das ist Geopolitik, das sind keine Cliquen, das ist Geopolitik. In der Geopolitik muss man konsequent sein, wenn man Positionen bezieht. Ich denke also, dass die italienische Außenpolitik die ist, an die uns Präsident Mattarella vor einigen Tagen erinnert hat, als er sagte, dass die Leitlinien unserer Außenpolitik die Europäische Union und das Atlantische Bündnis sind. Und was mache ich also? Ich suche eher nach den Lichtseiten als nach den Schattenseiten in meiner Beziehung und in der Beziehung Italiens zu seinen europäischen und atlantischen Partnern, denn es liegt in unserem Interesse, diesen Bereich zu stärken, der unser Bereich ist. Ist diese Strategie falsch? Dann muss man mir die Alternative konkretisieren, mir sagen, was man zu tun gedenkt. Müssen wir uns distanzieren, indem wir aus der NATO austreten? Müssen wir die amerikanischen Stützpunkte schließen? Müssen wir die Handelsbeziehungen abbrechen? Sollen wir McDonald's angreifen? Ich weiß es nicht. Was sollen wir tun? Was sollen wir tun? Ansonsten bin ich natürlich nicht mit allem einverstanden, was meine Partner sagen. Mit Trump war ich in Bezug auf Venezuela einverstanden, in Bezug auf Grönland war ich nicht einverstanden. Welchen Namen Sie mir hier auch immer nennen, ich werde Ihnen eine Sache nennen, mit der ich einverstanden bin, und eine Sache, mit der ich nicht einverstanden bin. Und wenn Sie alle meine Partner fragen würden, was sie von dem halten, was ich sage, würden sie Ihnen sagen, dass sie mir in einigen Punkten zustimmen und in anderen nicht. Das nennt man die Verteidigung der eigenen nationalen Interessen. Denn die Interessen der Nationen decken sich nicht immer perfekt. Das ist Außenpolitik, das ist Geopolitik. Alles andere ist Klatsch und Tratsch, aber Geopolitik ist meiner Meinung nach kein Klatsch und Tratsch.

https://www.governo.it/it/articolo/conferenza-stampa-di-inizio-anno-del-presidente-meloni/30709#:~:text=Conferenza%20stampa%20di%20inizio%20anno%20del%20Presidente%20Meloni%20%7C%20www.governo.it.

https://www.youtube.com/live/81tuXQg_axo?si=MMGB21yUugsdSFx7&t=5692

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