Mittwoch, 25. März 2026
Eine Hasskampagne
Montag abend wurde, nur wenige Tage nach dem Bekanntwerden des Mobbings gegen Coleen Fernandes, "Eine Bessere Welt" im Fernsehen gezeigt, die Geschichte einer Professorin und Umweltaktivistin, die fürchterlichem Mobbing mit Morddrohungen ausgesetzt ist, zwischenzeitig fast den Verstand verliert und am Ende, als es nach langen paranoiden Angstzuständen zu einer realen Attacke in Form eines Angriffs eines Lynchmobs auf das Haus der Protagonistin kommt, sich und ihre Familie durch Rückzug in einen selbstgebauten Panikraum rettet.

Die Art Angst kenne ich, war ich doch als ich vor langen Jahren massiven Observationen ausgesetzt war selber mal der Paranoia nahe gewesen. Dennoch, würde ich Derartiges erleben - Die Mobber lassen sich nicht ausfindig machen, die Polizei tut nichts, die eigenen Haustiere werden ermordet, es gibt eindeutige Mordaufrufe - verhielte ich mich nicht so verhuscht-passiv wie die Protagonistin. Ich würde nach Antwerpen fahren, einen der spezielleren Flohmärkte dort besuchen und mir mindestens eine Schrotflinte, eher ein Sturmgewehr besorgen um das Mörderpark beim Showdown am Ende des Films vor der eigenen Haustür mit "Bumm" oder "Rattattatat" zu begrüßen.


https://www.stern.de/kultur/tv/streaming--und-tv-ausblick--zdf-film--eine-bessere-welt---es-ist-doch-nur-ein-shitstorm-37245344.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_bessere_Welt_(2025)

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In der Tat, eine gewisse Larmoyanz und ein gewisser Fatalismus prägt die ganze Debatte um Cybermobbing, #meetoo etc.

Das Opfer als wehrloses Objekt.

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Die Fassung mit dem bewaffneten Showdown wäre vielleicht die spannendere Lösung. Im deutschen Fernsehen wäre ein Film mit der Message "Individuelle Gewalt mit illegalen Waffen ist die befreiende Lösung" allerdings nicht durchsetzbar, anders als im amerikanischen.

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Die Fassung mit dem bewaffneten Showdown wäre vielleicht die spannendere Variante. Im deutschen Fernsehen wäre ein Film mit der Message "Individuelle Gewalt mit illegalen Waffen ist die befreiende Lösung" allerdings nicht durchsetzbar, anders als im amerikanischen.

Und gar: Die irgendwie-grüne Wissenschaftlerin und Mutter greift Sarah-Connor-mäßig zur Knarre, wie Un-PC!

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Also genau das, was Autonomen und Anarchos Spaß macht! Erinnert mich an die Frauen-schlagt-zurück Debatte rund um Netbitch vor langen Jahren.

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