Gnnniiiiihhiii!
http://www.testticker.de/news/netzwerke/news20060323009.aspx
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Ich zitiere das Hamburger Abendblatt:
"Ausgeschlossen werden sollen z.B. Personen, denen "Sozialhilfebetrug"
vorgeworfen wird. Mit derartigen Vorwürfen ist die Verwaltung oft
schnell bei der Hand, auch wenn keine strafrechtliche Verurteilung
vorliegt, z.B. wenn die Betroffenen Schmuck besitzen, der nach
Auffassung der Verwaltung vor der Inanspruchnahme öffentlicher
Leistungen hätte verpfändet werden müssen. Auch der Vorwurf, die
"Identität verschleiert" zu haben, wurde in der Vergangenheit
insbesondere gegenüber der Gruppe der Mahalmi geäußert. Dabei sind die
Betroffenen sich subjektiv oft keiner Schuld bewusst, da sie arabisch
sprechen und sich auch als Araber und nicht als Türken verstehen, selbst
wenn ihre Vorfahren aus der Türkei stammen. Die Petition von Sami Meri
hat das MI beispielsweise mit der Begründung abgelehnt, dass der Mann,
der die ersten sieben Jahre seines Lebens im Libanon verbrachte und
danach 17 Jahre in Deutschland, seine "türkische Identität" nicht
offengelegt habe. Nicht hinnehmbar ist der formale Ausschluss von
Personen, die öffentliche Leistungen beziehen. Folteropfer, Behinderte,
Alleinerziehende oder Kriegsversehrte, die nicht oder nur eingeschränkt
erwerbsfähig sind, können nur dann als Härtefall anerkannt werden, wenn
die Kirchen oder eine andere Körperschaft ihnen ein Gnadenbrot
garantiert. Genau gegen diese Form der Abwälzung staatlicher
Verantwortung sind die Kirchen in der Vergangenheit Sturm gelaufen. Auch
wäre es widersinnig und kontraproduktiv, jungen Flüchtlingen, die noch
zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder studieren wollen, unter
Verweis auf fehlende Arbeit die Anerkennung als Härtefall zu versagen.
Absurd erscheint schließlich der Ausschluss von Personen, die zur
Abschiebung angemeldet sind: Soll der Bauunternehmer Brahimi aus Peine,
der seit fünf Jahren arbeitet, allein deshalb vom Härtefallverfahren
ausgeschlossen werden, weil eine übereifrige Ausländerbehörde den
Unternehmer bereits zur Abschiebung angemeldet hat?"
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asks, "What are you doing?"
She answers, "I'm moving to Nevada. I heard prostitutes there get paid
$400 for doing what I do for you for free."
Later that night, on her way out, the wife walks into the bedroom and
sees her husband packing his suitcase. When she asks him where he's
going, he replies,
"I'm coming, too. I want to see how you live on $800 a year".
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http://modeste.twoday.net/stories/1718405/#1719374
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Enkel, Frechheit. Da bin ich noch nichtmal bis zur Kinderplanung vorgdrungen, und schon unterstellt man mir enkelfähiges Alter. Hätte er Onkel gesagt, Ok, aber so *vormichhinmaul*.....
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Beim dritten Mal kamen die wahrscheinlich von Rinderwahnsinn befallenen Beamten, nachdem sie unsere fröhliche Partygesellschaft etwa eine Stunde lang beobachtet haben mit unfallgefährlichem Speed in Selbige hineingerast, sprangen cowboymäßig aus dem Einsatzwagen und löschten das Feuer mit dem Handlöscher, während die Kurden um das Auto tanzten und skandierten "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!".
Die Rinderwahnsinnverdächtigen sprangen in ihren Wagen und brausten davon. Am nächsten Tag war in der Zeitung zu lesen, dass das entführte Kind aufgrund der konsequenten Geheimhaltung und diskreten Vorgehensweise der Polizei gerettet werden konnte. Aha. Als ich später das Einsatzprotokoll der Beamten zu lesen bekam, stand da sinngemäß, eine Gruppe Extremisten aus dem Nahen Osten hätte mit ihren deutschen Genossen eine illegale Party mit hoher waldbrandgefahr veranstaltet, unter Einsatz ihrer körperlichen Unversehrtheit hätten die Beamten das Feuer gelöscht, mussten sich dann sehr schnell zurückziehen.
Denn wir hatten ja Dönerspieße und Sägemesser griffbereit liegen, und sie hatten ja nur Sig Saur und MPi 5 zur Verfügung.
Oh Man, this world is mad.
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Nun bekam ich Gelegenheit zum Materialtest und konnte feststellen, dass das angebliche gebürstete Vanadiumstahl vernickeltes Zink ist. Toll, wird demnächst aluminiumeloxiertes Blei als Silber und verchromtes Zinn als Titan angeboten?
Je mehr ich lerne, desto besser verstehe ich Dons Liebe zu Antiquitäten.
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John Scott Haldane
Dieser ehrfurchtgebietende Satz ist den Meisten nur als Persiflage beim Anhalter bekannt, so wie die Bildungsfernen nicht wissen, welche Palästinenserorganisationen mit Bezeichnungen wie Judäische Volksfront und Volksfront von Judäa verarscht werden. Schade eigentlich - denn nur der Kundige weiß den Witz wahrhaft zu genießen.
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In Europa aber formulieren sich antiegalitäre, emanzipationsfeindliche Ideologien anders. Wenn sie erfolgreich sein wollen, trten sie nicht als Neonazis auf, wenn auch bisweilen im Bündnis mit diesen. Haider, die Pia Kjaersgaard, Berlusconi und Pim Fortuyn repräsentieren eine andere Art von Rechtsradikalismus. Seymour Martin Lipsets Terminus vom Extremismus der Mitte, den dieser, meiner Auffassung allerdings zu Unrecht, für die Nazis gebrauchte, hier passt er wie Arsch auf Eimer. Der neue europäische Rechtsradikalismus kann ohne Weiteres anerkennen, dass die Shoah das größte Verbrechen des 20. Jahrhunderts war (allerdings sagte auch schon Kühnen, er stehe in der SA-Tradition, die mit KZ-Morden nichts zu tun habe), gegen die Todesstrafe oder für alternative Wohnformen und liberale Abtreibungsregelung sein. Was die postneofaschistischen Rechtsextremisten aus zeichnet, ist WOHLSTANDSRASSISMUS.
Die Frontstellung verläuft bei diesen Leuten zwischen den europäischen Metropolen und den Einwanderern aus den Armutsregionen der Welt. Sie hassen Muslime, sie hassen (nicht immer) Schwarzafrikaner, sie hassen (fast immer) Asylbewerber, sie ziehen Law- and-Order-Politik vor und sind gegen allzuviele soziale Förderung gesellschaftlich Schwacher. Sind die traditionellen Naziglatzen auf eine vulgäre und unausgegorene Weise irgendwie auch Sozialpopulisten, sozusagen der Sozialismus der dummen Kerle, so sind die dynamischen neuen Euro-Rechten eher das Gegenteil. Ihr Sozialpopulismus beschränkt sich auf "Ausländer klauen Arbeitsplätze", ansonsten tendieren sie zum selbstgefälligen Besitzstandwahren der europäischen Mittelschicht. Die Lega Nord ist ja nichtmal nationalistisch, sie richtet sich gegen Sizilianer, Apulier und Kalabresen als die schmutzigen Armen aus dem Süden. Im Gegentum zu traditionellen Faschisten sind die neuen Euro-Rechten, wie sich gezeigt hat, in der Lage, Wahlen zu gewinnen.
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Kongolesin Tshiana Nguya im einem Militärcamp des afrikanischen Landes
verstorbenen. Die Frau lebte in Hameln. Zum Zeitpunkt ihrer Abschiebung
war sie in der 17. Woche schwanger.
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Alltag in der Hamburger Ausländerbehörde wird der Filmemacher
Michael Richter mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch!
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Nun haben wir es schwarz auf weiß: Kosovaren sollen allein deshalb nicht
unter Hinnahme von Mehrstaatigkeit (also im Ergebnis überhaupt nicht)
eingebürgert werden, "weil sie Roma" sind. So schreibt es die Stadt
Lüneburg - Frau Neumann - in einer Einbürgerungssache an das VG Lüneburg:
"Der Kläger ist nicht - wie es der Erlaß voraussetzt - albanischer
Volkszugehöriger, sondern seinen Angaben in der Anhörung im Asylverfahren
zufolge Angehöriger der Volksgruppe der Roma."
Die Deutschen fordern ein Ende der Diskrminierung der Roma und Ashkali im
Kosovo und was machen sie: Anstatt an das Recht anzuknüpfen und zur Kentnnis
zu nehmen, daß alle Kosovaren in Serbien keinen zu einer
Ausbürgerungsentscheidung befugten Beamten finden können, werden Albaner
privilegiert und - wie bei Frau Neumann nachzulesen - Minderheitenangehörige
diskriminiert, obwohl im übrigen alle Einbürgerungsvoraussetzungen
vorliegen.
Diese Sauerei sollte öffentlich gemacht werden. Termin vor dem VG Lüneburg
ist am 23. März 2006.
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So einfach ist das nicht immer, aber in bestimmten Fällen eben doch. So wie hier:
http://www.abschiebemaschinerie-stoppen.de/aktuell/
Solidarität ist eine Waffe. Immer noch.
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Liebe Freundinnen und Freunde
Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh sucht Eure Solidarität.
Seit vielen Jahren kämpfen wir gegen staatlichen Rassismus in seinen
vielfältigen Erscheinungsformen, gegen die alltägliche erniedrigende und
entwürdigende Sonderbehandlung durch die Behörden, gegen faschistische
Angriffe, gegen die lebensbedrohenden Kontinuitäten der deutschen
Geschichte, gegen die weiße Barbarei, die nach den kolonialen Verbrechen
der Europäer und den Verbrechen der Nazi-Faschisten die universalen
Menschen-rechte erklärte und im gleichen Atemzug Apartheid lokal, regional
und global manifestiert. Daß der kompromißlose Kampf für die
Menschenrechte auch in Deutschland sowie die Unteilbarkeit der
Menschenwürde die Vorraussetzung für fortschrittliche gesellschaftliche
Entwicklung sind, wird oft übersehen….!
Ihr alle habt von dem Tod Oury Jallohs gehört - wer die Umstände kennt,
kann nicht an Selbstmord glauben.
Gericht und Staatsanwaltschaft glauben es offensichtlich auch nicht; …und
so werden der Prozeß verschleppt und die Ermittlungen eingeschränkt - geht
in Dessau alles seinen alten Gang?
Wir wollen nicht klaglos auf den nächsten Toten warten müssen – wir wollen
nicht, daß die Verantwortlichen straffrei ausgehen und sich ermutigt
fühlen….so weiter machen zu können! Wir wollen auch nicht, daß die
Stim-men derjenigen, welche Aufklärung und Gerechtigkeit fordern
kriminalisiert werden und ihre Existenz in Frage gestellt wird!
Wir können das Schweigen nicht akzeptieren, denn „ES“ hat getötet und
bedroht unser Leben.
OHNE plausible Erklärungen,
- WIE nach sorgfältiger Durchsuchung ein Feuerzeug in die Zelle gelangt,
- WIE jemand verbrennt, der an Händen und Füßen fixiert ist,
- WIE das unter Polizeiaufsicht passieren kann,
- WIESO Hilferufe ignoriert wurden,
- WIESO der Feueralarm mehrmals abgestellt wurde,
- WIESO ein den Hitzetod gestorbener und an allen vier Gliedmaßen
fixierter Mensch einen Nasenbeinbruch hat,
- OHNE den erkennbaren Willen einen Prozeß führen zu wollen, der
wirklicher Aufklärung dient
- OHNE die Unverfrorenheit aufzugeben die Elternschaft der Eltern
anzuzweifeln
- OHNE dem Fall des Menschen Oury Jalloh, in einer Stadt in der Alberto
Adriano von Nazi- schlägern ermordet wurde höchste Priorität einzuräumen,
liegt nur eines Nahe: OURY JALLOH - DER MORD WIEDERHOLT SICH!
Drohungen und Repression gegen diejenigen, die die Version des Selbstmords
nicht glauben oder die, welche Versuche den Prozeß zu behindern oder gar
aufhalten wollen nicht hinnehmen können, sollen die wenigen Stimmen im
tödlichen Schweigen auch noch verstummen lassen.
Wir rufen Euch alle nach Dessau am 1. April, wir rufen Eure Solidarität,
durchbrecht das Schweigen!
Es gibt immer viel zu tun und viele Aktivitäten, aber manchmal müssen alle
zusammen kommen….-nämlich dann, wenn sich alte Qualitäten immer wieder
„neue“ Formen suchen!
Alle und alles, was das Gedenken an Oury Jalloh am leben hält, alle und
alles, was Aufklärung und Gerechtigkeit verlangt, ist von den
Verantwortlichen in Dessau nicht erwünscht. Das gilt auch und gerade für
die Demonstration am 1. April in Dessau, welche wird ein Gradmesser für
den praktikablen staatlichen Rassismus und die gesellschaftliche Akzeptanz
desselben sein (werden) wird!
Kommt nach Dessau und helft mobilisieren, verbreitet die Informationen und
den Aufruf in Euren Medien, Internetseiten und -listen, plakatiert,
organisiert Veranstaltungen, zeigt den Film "Tod in der Zelle", tragt die
Forderungen der "Initiative in Gedenken an Oury Jalloh" überall in die
Öffentlich-keit.
Wenn Ihr Plakate braucht, schreibt uns eine E-Mail. Wer spenden will, kann
unter die folgende Konto
spenden: antirassistische initiative, e.V.
Kontonummer: 3039600 Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 10020500 Stichwort: Dessau
MOBILISIERT EUCH!
DURCHBRECHT DAS VERSCHWEIGEN!
Filmdiskussion und Mobilisierungstermine: mit WDR-Filmdokumentation „Tod
in der Zelle“
12.03.2006, 18:00 UHR ACUD KINO 2- GLOBALE 06 Veteranenstraße 21, Berlin
14.03.2006, 19:00 Uhr Salon Konetzny - Humboldtstrasse 18-Weimar
16.03.2006, 20:00 Uhr VL - Ludwigstrasse 37 - Halle/Saale
19.03.2006, 15:00 Uhr, Kesselstr. 26, Dortmund
19.03.2006, 15:00 Uhr, Callebas, Yorkstr. 62, Berlin
19.03.2006, 19:30 Uhr, AZ-Wuppertal, Markomannenstr. 3
20.03.2006, 20:00 Uhr Cafe Wagner - Wagnergasse 26 - Jena
21.03.2006, 20:00 Uhr, Yenigün Kulturzentrum, Alexanderstr. 23, Nürnberg
23.03.2006, 20:00 Uhr, im Rahmen des Cafés bunte Bilder im Hinterhof,
Corneliusstr. 108, Düsseldorf
23.03.2006 19.30 Uhr Internationales Zentrum B5, Brigittenstr.5,
Hamburg/St.Pauli
24.03.2006, 20.00 Uhr, Kafe Marat, Thalkichnerstr. 104 Aufgang II Munchen
24.03.2006, 20.00 Uhr - Gartenstraße 37, Pirna
25.03.2006, 20:00 Uhr, Dritte Welt Haus, Falkstr. 74 60487 Frankfurt/ Main
29.03.2006, 20Uhr, Bauhaus Uni, Studentinnen Cafe, Marienstrasse 18,Weimar
There will also be a solidarity protest at the german embassy in italy...
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Geld gibt der pakistanische Staat eigentlich nur für Waffen aus, wie amerikanische F 16-Kampfflugzeuge. Der War on terror hat das Ganze noch einmal verschärft.
In dieser Situation sind Koranschulen für Söhne von Unterschichtsfamilien die einzige Möglichkeit, überhaupt eine Schulbildung zu erlangen - zu einem hohen Preis, den der völligen religiösen Indoktrination. Während diese in vielen Fällen eine zuverlässige Rekrutenproduktion für die Taliban darstellt, gibt es zur Al Kaida keinen Zusammenhang. Bin Ladens Leute sind absolute Profis, gut ausgebildete Ingenieure des Terrors, keine religiös agitierten Straßenkinder. Dalrymple bezeichnet den djihadistischen Terror als "ein vorwiegend bürgerliches Unternehmen". Die Gotteskrieger sind nach Gilles Keppel die "privilegierten Kinder einer merkwürdigen Ehe zwischen Wahabismus und Silicon Valley, das al-Sawahiri in den 1990er-Jahren auch besucht hat. Sie sind nicht nur die Erben des Dschihad und der Uma, sondern auch der elektronischen Revolution und der Globalisierung amerikanischen Typs."
Und eben mit Letzterer hat der Kampf der Al Kaida zu tun; was bekämpft wird, ist die Anwesenheit amerikanischer Truppen in der arabisch-islamischen Welt. Hielten sich sich dort nicht auf, gäbe es wahrscheinlich auch den Terror der Al Kaida nicht. Bin Laden selbst hat gesagt, wenn es Al Kaida darum ginge, die Freiheit des Westens zu bekämpfen, hätte er Schweden angegriffen. Der Kampf der Djihadisten wird so zu einer Art "Antiimperialismus" religiöser Fanatiker. Diese sind selber ein Stück weit Produkt der US-Globalstrategie. Ich meine nicht so sehr die Verbindungen der Bush-Führungsclique zur Familie Bin Laden, sondern die Tatsache, dass die Strukturen, aus denen Kaida hervorgegangen ist, von CIA und Special Forces in den 80er Jahren aufgebaut wurden, um den Russen in Afghanistan und der PFLP in den arabischen Ländern etwas entgegenzusetzen. Nach den schrecklichen Bombenanschlägen in Kenya und Tansania hatte in "Konkret" Herman Gremliza zutreffend geschrieben, Clinton habe versprochen, alle Verantwortlichen für diese Abnschläge zur Strecke zu bringen, was seltsam sei, hätten doch einige der Verantwortlichen gerade um ihn herumgestanden.
So hat Osama etwas mit Ronald Reagans Frontmann fürs ganz Grobe gegen die Ayatollahs gemein, Saddam Hussein. Wenn beide auch die USA bekämpften, so sind sie doch Produkte des US-Imperialismus. Ein kurdischer Freund sagte zu Saddam einmal: "Er ist ein Kettenhund des US-Imperialismus, der sich losgerissen hat."
Würden die USA ihre Truppen aus der Region zurückziehen, wäre vielleicht der Terror der Kaida zu Ende. Im Irak allerdings, so befürchte ich, gäbe es einen Bürgerkrieg, gegen den der Jugoslawienkrieg eine gemütliche Veranstaltung wäre. Die Kurden waren gut beraten, als sie an der Grenze zum sunnitischen Dreieck Panzer aufmarschiren ließen.
Gegen den Terror einer islamistischen Gesellschaft in den Ländern selber aber hilft vor allem eins: Schulen und Universitäten bauen, laizistische, westlich orientierte LehrerInnen einstellen, Geld nicht für Waffen, sondern für das Volk ausgeben. Und an dieser Stelle ergibt sich in vielen Fällen bereits eine Konfliktlinie mit der derzeitigen Außenpolitik der USA.
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Dabei fällt mir ein, dass es zu dem Thema einen Beitrag gibt, der das besser ausdrückt, als ich als unmittelbar Betroffener es könnte:
http://netbitch1.twoday.net/stories/1679959/#1684884
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Und als kürzlich dieser serbische Kriegsverbrecher, der in Den Haag angeklagt ist, Selbstmord beging: "Das ist praktisch, da verkürzt er das Verfahren. Do it yourself!"
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http://www.bootsektorblog.de/2006/02/yahoo_verbannt_.html
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Da sehen wir, wohin uns das Konzept der multikulturellen Gesellschaft gebracht hat, das von uns sozialrevolutionäen Autonomen immer bekämpft worden ist. Für uns war die Multikultur der Multirassismus, eine Nebeneinander voneinander abgeschotteter Kulturen nicht das, was wir wollten. Als wir auf die Hetze von der "Asylantenflut" die "Kampagne für freies Fluten" organisierten, schwebte uns schöpferische Zerstörung vor: Die Aufweichung und Veränderung der deutschen Kultur durch fremde Einflüsse und die Veränderung der Kultur der Einwandernden durch Vermischung mit der deutschen Kultur, eine Transformation der bestehenden Kultur durch Synthese, kurz: Der Schmelztiegel. Was wir heute vorfinden und was selbst im Geist der Kritischen Theorie aufgewachsene Linke wie Georg Seeßlen OK finden, ist nichts weiter als der "Ethnopluralismus" der Neuen Rechten.
Ich scheiße auf jede ethnische Identität, Kampf der Tyrannei des Nationalen!
Und statt Religionsfreiheit wäre mir die Freiheit von der Religion lieber.
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Dabei ist festzustellen, dass ich die schwerwiegendste Wirkung, die ich jemals erreichte, mit einem simplen Fax bewerkstelligte. Es gelten halt immer noch die Worte Abd el Kaders: "Zwei Dinge beherrschen die Welt, das Schwert und die Feder, doch die Feder ist mächtiger."
Und vielleicht hat ausgerechnet der alte Freischärler die Zivilgesellschaft vorausgesehen. Wer weiß!
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, aber mit den Jahren habe ich den Komfort der Deutschen Bahn schätzen gelernt, zumal das Wetter sehr zu wünschen übrig ließ. Es war ein wunderschönes, dekadentes, extrem genussvolles Wochenende, und abseits der gelebten Dekadenz, die man genießt und schweigt, stellte sich heraus, dass auch Göttinger Antikmöbelläden Dinge zu bieten haben, die sich nicht hinter einem Herrn Miri zu verstecken brauchen:

.Das darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stadt arm ist und sukzessive verslumt. Nachdem einíge gute und renommierte Lehrstühle von der niedersächsischen Landesregierung aus ideologischen und klientelistischen Gründen dicht gemacht werden, ist die Destruktion einer der traditionsreichsten deutschen Universitäten bereits eingeleitet. "Aufstieg durch Bildung", das war das seinerzeit ausgerechnet vom Gewerkschaftsflügel der
SPD und dem gelben Koalitionspartner in trauter Zweisamkeit betriebene Konzept der 70er Jahre, das die elitäre und verknöcherte Ordinarienuiversität in die moderne Massenuniversität umwandelte und mit Gesamtschulen und Orientierungsstufen neue Wege auch in der schulischen Bildung beschritt. Ach ja, das war auch erst die Zeit, als koedukativer Unterreicht begann und die Lehrer aufhörten, Schüler zu schlagen.
Nun, offensichtlich soll das Ganze umgedreht werden: Universitäten sollen verschlankt, in Profit Center verwandelt und verkleinert werden. Wer braucht schon Politikwissenschaftler oder Interkulturalismusexperten? Die sind nicht verwertbar und produzieren am Ende noch kritisches Bewusstsein. Bewusstsein ist ja überhaupt so eines von diesen komischen linken Schlagwörtern.
Hieß also das Konzept damals Aufstieg durch Bildung, so kann man wohl annehmen, dass "Abstieg durch weniger Bildung" oder "Zurück zur geschichteten Gesellschaft" das Konzept aktueller, besonders aber Wulff´scher Bildungspolitik ist. Dass auf diese Stadt noch ganz andere Probleme warten, wird unmittelbar neben dem Campus deutlich, übrigens unweit von der Stelle, wo seinerzeit Conny getötet wurde.
http://netbitch1.twoday.net/stories/1575267
Hier blühte auch in Göttingen die New Economy, hier ist sogar eine international tätige PR-Agentur ansässig, die als AG firmiert.

Schauen wir aber näher hin, so fällt mal wieder auf, dass unheimlich viele Büroflächen günstig zu haben sind, und da die Geschehnisse um die Göttinger Gruppe nichts Gutes vermuten lassen
http://www.ra-hahn-mcl.de/goettingergruppe.htm#endgueltig
so ist zu erwarten, dass der Crash erst noch kommt. Etwas Tröstliches gibt es ja: Von diesem Bürogebäude sind es zum Gericht keine 100 Meter :-)

Anyway, für mich war es ein perfektes Wochenende.
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