Und noch ne kleine Nachtmusik:
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Guten Morgen!
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Immer wieder zu und zu schön
Karatemeister Haubold, Hubschrauberbordmechaniker Werner Brumm, Frau Grillow kam bei einem Brand ums Leben, ein Fährmann heißt Bernd Ufermann und ein Berufstaucher Andreas Grundmann. Da ist die Welt noch, wie sie sein soll.
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Ganz der Alte
Im zarten Alter von 18 hatte ich mit meinem Vater ein heftige Auseinandersetzung. Es ging um mein politisches Engagement für einen Kurden, der von Abschiebung bedroht war. Man hatte seinen Asylantrag als offenkundig unbegründet abgelehnt, da es den kurdischen Arbeiterverein dem er angehörte in seinem Heimatdorf nicht gäbe und er ihm daher auch nicht angehören könnte. Die Türkei wurde damals von einer Generalsjunta regiert, und es ist da wohl verständlich, dass verbotene Organisationen keine Mitgliederlisten führten. Es wurde ihm verboten, seine deutsche Freundin zu heiraten, weil das eine Scheinehe zur Erlangung des Bleiberechts sei. Daraufhin klagte er gegen die Ablehnung seines Asylantrags und legte einen Brief vor, der seine Vereinsmitgliedschaft belegte, wurde aber erneut abgelehnt und in Abschiebehaft genommen. Nun arrangierte mein Vater ein Treffen mit Leuten aus unserer Antirassismusgruppe, dem Leiter der Ausländerbehörde und Vertretern der Ratsfraktionen von SPD, FDP und CDU, um dem Mann zu helfen. Bei diesem Gespräch kippte er um. Der Leiter der Ausländerbehörde erzählte, die Freundin des Kurden sei überhaupt keine Studentin, wie sie selber angäbe, sondern habe sich nur immatrikuliert, um die Leistungen des Studentenwerks in Anspruch nehmen zu können und würde mit einem gelben Sari bekleidet abends in einem Restaurant bedienen. Dabei grinste er süffisant, es war dieses Herrenwitz-na-sie-wissen-schon-Grinsen. Der Kurde sei ein ungelernter Arbeiter, bei dem schon mal Drogenbesitz festgestellt worden war und könne gar kein Linksradikaler sein, da ihm das intellektuelle Rüstzeug dazu fehle. Das war wohl so die Vorstellung, Exilanten wären alles nur Leute vom Schlag Tucholskys. Das Ergebnis war niederschmetternd. Die Vertreter der Parteien weigerten sich, irgend etwas für den Mann zu tun, und zuhause angekommen brüllte Vater mich an, wie ich denn dazu käme, ihn und damit seinen guten Namen für solches "Gesocks" einzusetzen. Für ihn waren das eine Prostituierte und ein Krimineller, und solchen Leuten hülfe man nicht. Der Kurde wurde dann abgeschoben.
Das ist Jahrzehnte her, und eigentlich hat mein Vater sich seither nach links entwickelt, meinte sogar erst kürzlich, das einzige, was in der aktuellen Krise helfe sei eine Revolution, und zwar eine tatsächliche.
In der Praxis sieht es aber doch wohl anders aus. Als er kürzlich mit einer BI, so einer richtig klassischen ökopazifistischen 40+-Initiative zu tun bekam regte er sich tierisch über diese auf, meinte, wer immer nur auf der Seite der Verlierer stünde könnte es zu nichts bringen und nannte sie samt und sonders Kommunisten, was für ihn plötzlich wieder etwas ganz ganz Schlimmes war und ebenso unzutreffend füpr leute, die ich eher als konsequente Linksliberale bezeichnen würde. Irgendwie hatte ich den Eindruck, seine Entwicklung der letzten Jahrzehnte habe nicht stattgefunden.
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Die schönen Redewendungen meiner Jugendzeit
kennen immer weniger Jugendliche, und der Schulhof redet heute eher wie das RTL/Sat1-Nachmittagsprogramm, voll krass ey.
"Ab in die Klafalle, der Spökenkieker sagt, es wird schütten wie mit Mollen, ich fin das nicht so toff." "Dufte finde ich das auch nicht, aber der Dösbaddel ist doch nen Happen detsch, den hab ich schon lange auf dem Kieker. Ich glaube eher, das wetter wird knorke!"
So redet heute niemand mehr.
Bei meinen Eltern hieß schlittschuhlaufen noch glisseken und Knast Kittchen. Konsequent sagte ich im Englischunterricht, gefragt, was Kitchen sei "Jail".
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Norwegen ist besser als Toitschland, und der Wahnsinn wurde auch hier geboren
Während Herr Stoltenberg "Mehr Demokratie wagen" fordert und die politische Öffentlichkeit des möglicherweise sozial und ethnisch egalitärsten Landes der westlichen Welt ausgewogen, demokratisch, liberal und schlicht menschlich verhält spielen Teile der verwebten Öffentlichkeit verrückt. Ob nun der Broderich, die Pipis
http://www.pi-news.net/2011/07/antwort-an-den-tagesspiegel/#more-202810
die österreichischen Möchtergernseyssinquarts
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/681093/FPOeAbgeordneter_Islamismus-schlimmer-als-OsloAttentat?direct=681432&_vl_backlink=/home/politik/index.do&selChannel=101
oder Einer, der locker die RAF mit AL Kaida und dem Oslo-Killer gleichsetzt (Also: falsch verstandenen Klassenkampf mit gezielten Attentaten, Massenmord an ungezielt ausgewählten Opfern aus religiöser Armageddon-Mythologie und gezielten Massenmord an Jugendlichen aus rassistischen Motiven)
http://zettelsraum.blogspot.com/2011/07/propaganda-der-tat-die-morderische.html
Um einen meiner Lieblingsfilme zu zitieren, in einer wahnsinnig gewordenen Welt ist er die vernünftigste Alternative. Allerdings nicht der Terminator, sondern der Don.
http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1859777/#comments
Das ganze Gutachsler- und Blog"liberale" Spektrum kann nicht davon ausgenommen zu werden, das Klima geschürt zu haben. Statler hatte rechtzeitig die Folgen geahnt, die ihm aus seiner Kommentarkurve entgegenkläfften und sich konsequent verabschiedet, Andere nicht. Die Saat ging auf.
Es lebe die antifaschistische Front!
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Zu den Hintergründen von Breivik
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Das deutsche Asylrecht: Die schärfste Sache seit Erfindung der Guillotione
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Und jetzt sage ich mal ausnahmsweise: Lesebefehl!
Die Muster sind immer gleich: Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen. Inspektor van Dyck, stets voreilig, hat drei Täter schon im Verdacht - die Wirtin zur Schleuse, denn die schielt und die hinkt, den Käptn, der schifbrüchig im Rum ertrinkt, und so war es vor einigen Jahren in Madrid, als aus innenpolitischer Opportunität zunächst die ETA für die Al Kaida-Anschläge auf die U-Bahn verantwortlich gemacht wurde. Der Anarchist Pinelli wurde aus dem Fenster geworfen und und der Tänzer Leo Valpreda jahrelang unschuldig eingeknastet, weil man die Anarchisten von Carrara für den Gladio-Anschlag auf eine Mailänder Bank verantwortlich machte - ein Attentat, das überhaupt nur begangen worden war, um es den Linken in die Schuhe schieben zu können. Und so verdächtigten ausgerechnet jene Medien, die das Ihrige dazu beigetragen haben, dieses fürchterliche Attentat herbeizuschreiben vorsichtshalber erstmal die Islamisten. Hätte kein Oliver Stone besser inszenieren können.
momorulez Juli 24, 2011 um 1:13 pm
http://redblog.twoday.net/stories/34639389/
momorulez Juli 24, 2011 um 1:21 pm
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/feiges-journalistenpack/
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Und, übrigens, Kurdistan gehört nicht zur Türkei
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Und nochmal, gerade in dieser Zeit
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Tschüß, Atlantis!
Ein bißchen sentimental werde ich ja doch. as gerade in einem Buch aus dem Jahr 1970, dass Anfang der Achtziger jahre die ersten Menschen auf dem Mars landen würden. Das waren noch Perspektiven damals...
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Besuch der großen Schwester
In meiner Jugend und bis weit in meine Studienzeit hinein war meine große Schwester für mich bewundertes und geliebtes Vorbild. Eine schöne, leidenschaftliche, hedonistische, promiskuitive und kompromisslose Frau, die, als sie arbeitslos war und Vater ihr über Vitamin B einen Job verschaffen wollte ihm "Ich scheiß auf deine Beziehungen!" ins Gesicht sagte, eine Frau, die sich auch in der Zeit der großen RAF-Hysterie lautstark zu ihrem Linksradikalismus bekannte. Ich wurde der, der ich bin nicht zuletzt dank ihrem Einfluss. Als unsere Mutter im Krankenhaus war kam sie zu Besuch, und gemeinsam besuchten sie und ich die Mutter. Der Besuch dauerte zwei Stunden, in denen sie Mutter zutextete. Das kenne ich von ihr nun seit Jahrzehnten, Gespräche mit meiner Schwester sind Monologe. Entscheidender war aber, was sie erzählte: Alle ihre Nachbarn seien scheiße und Arschlöcher, aber unterschiedliche Sorten von Arschlöchern. Ganz schlimm seien zum Beispiel diejenigen, deren Hunde im Garten laut bellen und die im Garten grillen, so dass sie den Gestank riechen müsste.
Aus der radikalen, wilden hedonistischen großen Schwester ist eine Picket-Fences-Spießerin geworden.
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Nein, so ist es nicht
Das Identitätskonzept der Heterosexualität wird nicht von der Angst vor den "Devianten" zusammengehalten oder von dem Ekel vor ihnen. Jedenfalls nicht bei allen Heteros oder der Mehrzahl von ihnen. Was sich in der Queer-Theory flott liest und von homo versus hetero betrachtet Sinn macht ist als Generalmodell dafür, wie sich Heterosexualität begründet oder formuliert völlig unbrauchbar.
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Sowas kommt von sowas oder man liest es gern
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Aus immergültigem Anlass
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Zieht den Bayern...
Nein, Ingolstädter tragen gar keine Lederhosen. Sie sind auch ganz anders als die kracherten Urbayern auis den Alpensommerfrischen - Ingolstadt ist eine Industriestadt in der Donauebene, wirtschaftlich betrachtet eine Art zweites Wolfsburg, architektonisch ein Kleinod der Donaurenaissence, die ebenso wie unsere Weserrennaissance einen Stil für sich bildet.
Aber St. Pauli hat auswärts gesiegt, das ist die bisher beste Meldung des Tages.
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FBI ermittelt gegen Murdoch-Imperium
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Thanx an Netbitch
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Was für ein Tag!
Heute ist Tag der Revolution, und Leo Kirch stirbt. Dabei ist der gegen Rupert Murdoch längst ein Gnom und ein Kirchenschüler gewesen.
Na, dann mal "Ca ira"!
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Demokratie zum Auswürfeln
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