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Verantwortlichen in der Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen
*********
Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lavesallee 6
30169 Hannover
Tel.: 0511/120-0
FAX: 0511/120-6555
pressestelle@mi.niedersachsen.de
Betrifft:
Abschiebung der Geschwister Djeljana und Emran Shaqiri aus Duderstadt
nach Serbien
Sehr geehrter Herr Pistorius,
am 19. Februar diesen Jahres sollten die Geschwister Djeljana und Emram
Shaquiri nach Serbien abgeschoben werden. Hierzu kam es allerdings
nicht. Djeljana befindet sich nach einem Suizidversuch in einem
Krankenhaus. Nun sollen sie am Donnerstag, den 14. März, abgeschoben werden.
Djeljana ist 1991 im Kosovo geboren und mit ihrer Familie 1993 nach
Deutschland gekommen, wo sie seitdem in Duderstadt wohnen. Nach einem
regulären Schulbesuch, unterbrach sie in der 9. Klasse kurzzeitig die
Schule, da sie gezwungen war arbeiten zu gehen, um den Lebensunterhalt
für die Familie und damit ihren Aufenthalt zu unterstützen und zu
sichern. Djeljana geht momentan in Duderstadt zur Berufsschule und macht
im Sommer ihren Abschluss.
Als bekannt wurde, dass die Geschwister am 19. Februar diesen Jahres
nach Serbien abgeschoben werden sollten, unternahm Djeljana am 16.
Februar einen Suizidversuch, in dem sie aus dem Fenster springen wollte.
Die Gründe waren die angedrohte Abschiebung sowie die
Perspektivlosigkeit in Serbien, da auch alle Familienangehörigen hier in
Deutschland leben. Sie konnte gerade noch rechtzeitig von ihrem Onkel
davon abgehalten werden. Seitdem befindet sie sich in einem Krankenhaus
und muss fachärztlich behandelt werden.
Emram ist 1993 in Deutschland geboren. Er hat die Schule bis zur 10.
Klasse besucht und arbeitet seitdem. In seiner Freizeit spielt Emram im
Verein Fußball.
Seine Frau ist im siebten Monat schwanger und erwartet im Mai ihr
gemeinsames Kind. Bei ihr wurde von Ärzten eine Risikoschwangerschaft
festgestellt. Obwohl er die Vaterschaft anerkannt hat, wird diese nicht
von der Ausländerbehörde anerkannt.
Als er von seiner bevorstehenden Abschiebung erfährt, sagt er „Lieber
sterbe ich hier als in Serbien oder im Kosovo, weil ich hier geboren
bin.“ Der neue Abschiebetermin für ihn ist Donnerstag der 14. März.
Die ganze Familie Shaqiri hat Angst vor der Abschiebung und viele von
ihnen leiden unter Schlaflosigkeit und Depressionen aufgrund des seit 23
Jahren unklaren Aufenthaltes und der Angst vor Abschiebung.
Wir fordern Sie auf, Ihre Wahlkampfversprechen in die Tat umzusetzen und
nicht die unmenschliche Abschiebepraxis Ihres Vorgängers fortzusetzten.
Weisen Sie die Verantwortlichen in der Ausländerbehörde des Kreis
Göttingen an, die Abschiebung auszusetzen und Djeljana und Emran einen
Aufenthalt zu geben, damit Emran sich um sein Kind und seine Frau
kümmern kann und sich Djeljanas gesundheitlicher Zustand stabilisieren
kann und sie ihren Abschluss in Ruhe zu Ende bringen kann.
Es darf nicht schon wieder eine Familie auseinander gerissen werden.
Familie Shaquiri lebt hier nun seit 23 Jahren, sie müssen gemeinsam
hierbleiben und einen unbefristeten Aufenthalt bekommen. Die ständige
Ungewissheit und das Hinhalten seitens der Behörde muss beendet werden.
Für ein bedingungsloses Bleiberecht sowie Bewegungsfreiheit für alle
Menschen
Mit freundlichen Grüßen
*********
Landkreis Göttingen
SG Ordnungsangelegenheiten
Herr M. Fraatz
Reinhäuser Landstraße 4
37083 Göttingen
Telefon: 0551 525 - 355
Telefax: 0551 525 - 6355
fraatz.manfred@landkreisgoettingen.de
Betrifft:
Abschiebung der Geschwister Djeljana und Emran Shaqiri aus Duderstadt
nach Serbien
Sehr geehrter Herr Fraatz,
am 19. Februar diesen Jahres sollten die Geschwister Djeljana und Emram
Shaquiri nach Serbien abgeschoben werden. Hierzu kam es allerdings
nicht. Djeljana befindet sich nach einem Suizidversuch in einem
Krankenhaus. Nun sollen sie am Donnerstag, den 14. März, abgeschoben werden.
Djeljana ist 1991 im Kosovo geboren und mit ihrer Familie 1993 nach
Deutschland gekommen, wo sie seitdem in Duderstadt wohnen. Nach einem
regulären Schulbesuch, unterbrach sie in der 9. Klasse kurzzeitig die
Schule, da sie gezwungen war arbeiten zu gehen, um den Lebensunterhalt
für die Familie und damit ihren Aufenthalt zu unterstützen und zu
sichern. Djeljana geht momentan in Duderstadt zur Berufsschule und macht
im Sommer ihren Abschluss.
Als bekannt wurde, dass die Geschwister am 19. Februar diesen Jahres
nach Serbien abgeschoben werden sollten, unternahm Djeljana am 16.
Februar einen Suizidversuch, in dem sie aus dem Fenster springen wollte.
Die Gründe waren die angedrohte Abschiebung sowie die
Perspektivlosigkeit in Serbien, da auch alle Familienangehörigen hier in
Deutschland leben. Sie konnte gerade noch rechtzeitig von ihrem Onkel
davon abgehalten werden. Seitdem befindet sie sich in einem Krankenhaus
und muss fachärztlich behandelt werden.
Emram ist 1993 in Deutschland geboren. Er hat die Schule bis zur 10.
Klasse besucht und arbeitet seitdem. In seiner Freizeit spielt Emram im
Verein Fußball.
Seine Frau ist im siebten Monat schwanger und erwartet im Mai ihr
gemeinsames Kind. Bei ihr wurde von Ärzten eine Risikoschwangerschaft
festgestellt. Obwohl er die Vaterschaft anerkannt hat, wird diese nicht
von der Ausländerbehörde anerkannt.
Als er von seiner bevorstehenden Abschiebung erfährt, sagt er „Lieber
sterbe ich hier als in Serbien oder im Kosovo, weil ich hier geboren
bin.“ Der neue Abschiebetermin für ihn ist Donnerstag der 14. März.
Die ganze Familie Shaqiri hat Angst vor der Abschiebung und viele von
ihnen leiden unter Schlaflosigkeit und Depressionen aufgrund des seit 23
Jahren unklaren Aufenthaltes und der Angst vor Abschiebung.
Setzen Sie als Verantwortlicher in der Ausländerbehörde des Kreis
Göttingen die Abschiebung aus und geben Sie Djeljana und Emran einen
Aufenthalt, damit Emran sich um sein Kind und seine Frau kümmern kann
und sich Djeljanas gesundheitlicher Zustand stabilisieren kann und sie
ihren Abschluss in Ruhe zu Ende bringen kann.
Es darf nicht schon wieder eine Familie auseinander gerissen werden.
Familie Shaquiri lebt hier nun seit 23 Jahren, sie müssen gemeinsam
hierbleiben und einen unbefristeten Aufenthalt bekommen. Die ständige
Ungewissheit und das Hinhalten seitens der Behörde muss beendet werden.
Für ein bedingungsloses Bleiberecht sowie Bewegungsfreiheit für alle
Menschen
Dieser Brief geht parallel an den Innenminister Herrn Pistorius sowie an
die Presse
Mit freundlichen Grüßen
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http://immobilienmakler.blogger.de/stories/489436
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auf rassistische Gesetze aufmerksam zu machen und diese zu bekämpfen. In
Berlin angekommen besetzten sie zunächst den Oranienplatz und folgend
eine Schule um weiter für ihre Rechte einzutreten. Von diesen Protesten
wurde vielfältig in den Medien berichtet.
Nun hat sich eine Gruppe der Protestierenden auf den Weg gemacht , um
weitere Flüchtlinge für den Kampf für ihre Rechte zu mobilisieren und
die Öffentlichkeit über ihre Forderungen zu informieren.
Das Antiraplenum Hannover organisiert die Pressekonferenz, für
inhaltliche Nachfragen benutzen Sie bitte die unten aufgeführten
Kontakte zur Bustour. Der unternstehende engelische Text ist von
Aktivist_innen der Bustour verfasst.
Mit freundlichen Grüßen
Antiraplenum Hannover
Press Invitation
Refugees Revolution Bustour from 26th of February until 20th of March, 2013
Following a long tradition of refugee struggles against the violation of
our human rights, we set up the Refugee Protestcamp at Oranienplatz,
Berlin on the 6th of October. To exchange experiences, put aside our
common fears and start fighting together, we are heading for a ‚Refugee
Revolution Bus Tour‘ which will start on the 26th of February from
Oranienplatz, Berlin. For three weeks we will visit Lagers in different
federal states of Germany in order to spread information about the
protest and the current situation about the refugees in Germany. We are
resisting against the inhuman laws in a mass protest, we call refugees
and German citizens to stand up with us hand in hand to.
In every city on our bustour, we would like to get in touch with the
local media. Therefore we are inviting you to our press conference, on
Thursday, March the 14th at 10 am at Kargah.
Abolish the inhuman deportation law
Close the Refugee camps
Abolish „Residenzpflicht“
For more information: refugeesrevolution.blogsport.de
aysylstrikeberlin.wordpress.com
please contact us: 017626027757 (Media)
015216758096 (Bustourcrew)
Die Route der Bustour
Augsburg, 05.03.2013
Mindelheim, 06.03.2013
Stuttgart, 07.03.2013
Karlsruhe, 08.03.2013
Frankfurt am Main, 09.03.2013
Köln, 10.03.2013
Düsseldorf, 11.03.2013
Bramsche (bei Osnabrück), 12.03.2013
Hannover, 13.03.2013
Bremen, 14.03.2013
Oldenburg, 15.03.2013
Hamburg-Bergedorf, 16.03.2013
Hamburg-Horst, 17.03.2013
Neumünster (bei Kiel), 18.03.2013
Rostock, 19.03.2013
Berlin, 20.03.2013
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http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83588405.html
Und andererseits finde ich manche Kontaktanzeigenmagazine mit ihren Mösen- und Schwanzfotos geradezu ekelerregend.
Shades of Grey habe ich erst mal weggelegt *Gähn*.
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http://entdinglichung.wordpress.com/2013/03/07/sabino-romero-ermordet/
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Damit verlieren die US and a einen Hauptopponenten und die sozialen Bewegungen Südamerikas eine ziemlich umstrittene Identifikationsfigur. In Anbetracht der Entwicklungen dort stellt sich allerdings die Frage, inwieweit das jetzt noch relevant ist.
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http://www.youtube.com/watch?v=gaLWqy4e7ls
http://www.youtube.com/watch?v=o_bYb-Mces4
http://www.youtube.com/watch?v=kG9c5ieKIv4
http://www.youtube.com/watch?v=0uNSjlCkxwA
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http://blog.katrin-roenicke.net/?tag=lantzschi
Nicht, weil ich die Diskriminierungserfahrung einer Lesbe und eines Schwulen nicht wahrnehmen würde oder nicht wahrnehmen wolle oder nicht wichtig finden würde, wie mir da jemand ganz sicher unterstellt, sondern aus einem ganz anderen Grunde. Wegen einer Perspektive, die ich als Selbstviktimisierung bezeichnen möchte. Es kommt mir nicht zu, als heterosexueller Mann etwas zu schwullesbischer Marginalisierungserfahrung zu sagen - aber wenn jemanden als Schwuler oder Lesbe das Grillen einer Familie mit Kindern in einem öffentlichen Park deswegen stört, weil diese eine/n selbst nicht selbstverständlich akzeptieren würden (gut, jetzt weniger Lantzschis Problem), so wäre die naheliegende Forderung doch z.B., ein schwullesbisches öffentliches LoveIn in dem Park zu veranstalten, um Bürgers langsam mal daran zu gewöhnen, Lesben und Schwule und deren Art zu lieben zu akzeptieren, als umgekehrt von Heten zu verlangen, "Rücksicht" zu nehmen, indem sie nicht fröhlich und unbeschwert mit Kindern im Park grillen. Diskriminierung zu bekämpfen setzt den Mut voraus, sich zu zeigen, die eigene Lebensweise wahrnehmbar werden zu lassen - aber nicht, zu sagen, weil ich in meiner Handlungs- und Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, sollen die Mehrheitsgesellschaftler sich auch einschränken. Das Eine ist eine Perspektive der Befreiung, das andere eine Form von Regression.
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http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-03/gazale-salame-niedersachsen
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http://www.daserste.de/unterhaltung/talk/menschen-bei-maischberger/sendung/26022013-armutseinwanderer100.html
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http://blogs.faz.net/wost/2013/02/21/twitter-ist-wie-die-ddr-21/
Hervorgehoben und voll zugestimmt:
"Was nämlich dabei verloren geht ist das Politische an sich: Pluralismus der Meinungen in einem öffentlichen Raum, natürlich auch Streit um Hegemonie, aber mit Respekt für die Andersdenkenden im Sinne Rosa Luxemburgs: Denn die Freiheit ist immer auch die Freiheit derer, denen ich widerspreche. Dazu gehören auch Kritikfähigkeit, Skepsis und Selbsthinterfragung – auch sie sind Kennzeichen des Politischen, wie wir es bei Hannah Arendt, Chantal Mouffe und auch Linda Zerilli finden. Das politische Streiten ist nicht selten ein kleiner Kampf um das bessere Argument. Und das sollte uns etwas wert sein! Umso schmerzlicher wird es, wenn Menschen, die dieses politische Streiten lieben und debattieren, an den Kopf geworfen wird, sie seien „zu dominant“. Wenn man ihnen den Mund verbietet mit der Begründung, sie sollten erst einmal ihre „Privilegien checken“ gehen. Für mich ist das Politische auch immer konfliktuell."
Und in diesem Sinne ist der Debattierstil, der bei der aktuellen Mädchenmannschaft und der Cloud an Blogs drumherum, zwischen St. Pauli und Wolkenkuckucksheim, bei RS usw. gepflegt wird entpolitisierend. Politische Debatten als eine Mischung aus moralischer Besserungsanstalt, Selbsthilfegruppe und Selbstdarstellung in Form des sich Überbietens in Distinktionsgewinnen, deren Inhalt ein moralisches Bessersein ist. Alles ja auch aus linken Zusammenhängen altbekannt, wo solche Leute, die zeitweise szeneprägend wirkten, "Die Dominikaner" genannt wurden. Wie in einem Orden strikter Observanz geht es auf manchen Sprachumschreibungs-Blogs auch zu.
BTW ausdrücklich nicht damit gemeint sind damit Versuche, Sprache tatsächlich ernsthaft neu zu erfinden wie z.B. durch die Einführung geschlechtsneutraler Personalpronomina, was mir Respekt abnötigt.
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http://metalust.wordpress.com/2013/02/18/die-kohl-generation-der-deckel-auf-dem-topf/
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