Freitag, 28. Februar 2025
Fragen, die das Leben stellt 0.25
Es ist schon merkwürdig: Hübsche Frauen um die 20-30 sind bei heterosexuellen Männern jeder Altersgruppe beliebt. Hübschen Frauen wiederum schenkt mann gerne Blumen, besonders Rosen. Da ist mit dem Valentinstag für dieses Jahr der Anfang schon gemacht, und ich freue mich schon auf das Blütenmeer, das sich bald in unserem Garten breitmachen wird.

Eine Sorte Blumen will aber niemand haben: Gürtelrosen. Deshalb habe ich mich auch gerade impfen lassen.

Was auch niemand will sind Terroranschläge, und vor Karneval stellt sich die bange Frage, ob Islamisten oder sonstige Spinner da schon wieder was planen.

Wobei der Terror auch nicht mehr das ist was er mal war. Meine Kindheit und Jugend fällt in die Hochzeit des RAF-Terrorismus. Damals wurde nicht blindwütig gemordet sondern sehr gezielt, so dass ein Freund von mir meinte: "Ich habe weder eine Nazivergangenheit noch ein Nummernkonto in der Schweiz, also muss ich mich nicht fürchten."

Das ist heute anders, es kann buchstäblich jedeN treffen. Gleichzeitig haben die Mittel des Terrors sich inflatoniert. Heute reichen schon Messer und Kleinwagen als Terrorwaffen aus.

Die RAF brachte noch Maschinenpistolen, Sturm- und Scharfschützengewehre sowie Panzerfäuste und sogar eine Stalinorgel in Anschlag. P.J. Boock war ein international nachgefragter Spezialist für Sprengfallen.

Verglichen mit der damaligen Professionalität sind unter ausrüstungs- und ausbildungsmäßigen Aspekten die heutigen Massenmörder nur noch peinlich bis zur Lächerlichkeit. Die Beliebigkeit mit der gemordet wird lässt keinerlei Zielgruppenansprache mehr erkennen.

Vielleicht treffen sich mal die IG Terror und der Geiselgeberverband auf der Terrorismusmesse EXPLO am Messestand des Crimson Djihad, um Richtlinien für Qualitätsterrorismus bzw. ein Qualitätsmanagement im Terrorismus festzulegen. So geht es ja nicht weiter.

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Ich muss sagen ich verstehe die islamischen Gewalttäter eher mehr als die Terroristen der RAF. Die kommen in eine Gesellschaft die ihnen völlig fremd ist, deren Sitten und Regeln sie nicht verstehen. Sie haben plötzlich Freiheiten, die sie nie gekannt hatten, Alkohol und Drogen gibt es überall, Umgang mit Mädchen ist völlig unproblematisch.

Es gibt hier ein schönes spanisches Video, in dem ein Marrokkaner erklärt, wie die das erleben.

https://www.youtube.com/watch?v=rkuySxpBXsk

Diese jungen Männer haben wahrscheinlich nie in ihrem Leben Alkohol getrunken, weil der in Marokko kaum zu bekommen ist, und sie sind auch nie mit Mädchen allein gewesen, ohne dass jemand aus ihrer Familie dabei war. Verständlich dass sie mit der Situation nicht zurecht kommen und irgendwann austicken.

Was das ganze natürlich nicht entschuldigt; die Verantwortung haben die Leute, die sie massenhaft nach Europa holen und dann ihrem Schicksal überlassen.

Die RAF-Leute habe ich dagegen immer als eiskalte Killer empfunden, die wegen einer bescheuerten Ideologie über Leichen gingen. Sie haben ja auch nicht an den Verhandlungen teilgenommen, bei denen es um die Polizisten, Fahrer und Leibwächter ging, die bei ihren Aktionen ums Leben kamen. 34 Menschen hat die RAF getötet.

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Als langhaariger Volvo-Fahrer wurde ich zu RAF-​Zeiten ange­halten, mußte aber nicht in den Knast, sondern nur die Reini­gung meines schlecht les­baren Nummern­schildes nach­weisen. Keiner hatte Ver­ständ­nis für den Dreck daran, weil ich doch als Gammler sozia­lisiert war.

Wenn heute ein Fahrer eines blitz­blanken alten schwarzen Mercedes wegen seines martia­lischen Haar­schnit­tes ange­halten wird und 10 Stun­den­kilo­meter zu schnell fuhr, dann pas­siert auch nicht mehr, sofern er sich wie ich damals legal in Deutsch­land aufhält. Für Her­kunfts­gedusel fehlt mir der Sinn.

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@willy, manche Deiner Überlegungen zu RAF und Islamisten teile ich, andere ganz und gar nicht, aber darum geht es in diesem Beitrag nicht, der in erster Linie humoristisch gemeint und unter dem Label "Spaß" verschlagwortet ist, in der Geschmacksrichtung so zwischen Titanic und Postillon.
Es ist Karneval;-)

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