Samstag, 1. August 2020
Wie wäre es eigentlich mit unterlassener Hilfeleistung
in Form von Therapieverweigerung für an Covid19 erkrankten Antidistanzmaßnahmen-Demonstranten?

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Freitag, 31. Juli 2020
Zum Umgang mit Paranoia
Dr. Dean zeigt hier mustergültig, wie man mit Verschwörungstheorien bzw. Verdachtsvermutungen mit paranoider Grundstruktur umgeht:

https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2767816/#2778026

Es werden einfach sehr naheliegende Fragen gestellt, auf die wir in früheren Diskussionen auf diesem Blog sehr leicht hätten kommem können. Warum wurde in einem Labor, das Mitte April einen allgemeinen Screening-Test anstelle des ORF1-Tests einsetzte bzw. auf den ORF1-Test verzichtete nicht einfach angerufen, um zu fragen, warum die das machen?


Stattdessen unterstellte gelegentlich2020, ohne das aber ganz explizit auszudrücken, ominöses Geraune gehört zum Geschäft, dass wohl viele wenn nicht alle Labore in Deutschland so vorgehen würden und wir daher keinerlei vailde Zahlen hätten.


Ich kenne nun paranoides Denken - also strukturell paranoides Denken, nicht das was im Kopf eines Psychotikers vorgeht - aus eigenem Erleben aus der Zeit, als ich mich kurzzeitig in der Suchoptik der Terroristenfahndung befand. Meine Briefe kamen eine Stunde später an als die meiner Mitbewohner und waren geöffnet, mein Telefon wurde überwacht. Das Haus wurde observiert. Ich besuchte eine Szene-WG, anschließend kam ein Justizbeamter in Uniform und schrieb die Namen auf den Klingelköpfen auf. Ein Scherenschleifer eines Betriebes, der nicht im Telefonbuch stand klingelte an der Wohnungstür, bot seine Dienste an und fragte, ob es Waffen im Hause gäbe.

Es war ganz offensichtlich dass ich das merken sollte, es war Psychoterror. Irgendwann wusste ich nicht mehr wem ich noch trauen konnte, Kommilitonen meinten ich wirke gehetzt.

Dann hatte mein Anwalt eine gute Idee: Scheinwerfer umdrehen. Immer Kamera dabei, wenn ich mich beobachtet fühlte, umdrehen, Beobachter fotografieren.

Es gab in jener Zeit ein Szene-Magazin "Bullenpest", das über illegale Aktivitäten der Polizei informierte. In jeder Ausgabe gab es ein Centerfold das eine Demo zeigte, auf der sich ein Zivilbeamter im "Glückskreis" befand - mit dem Subtext, der Fotografierte könne sich gegen Vorlage seines Dienstausweises eine Flasche Sekt abholen.

Aus Angst wurde Gaudi. Die beste Art mit Paranoia umzugehen ist offensiver Faktencheck.


Auf eine ganz andere Art praktizierte es Genossin Netbitch, die auf Anmache bzw. penetrantes Arschgestiere von Typen mit einem strahlenden Lächeln und einem laut über den Platz gerufenen "Ich weiß dass ich nen geilen Arsch habe, da musst Du mich nicht extra drauf aufmerksam machen!" reagierte.

Have fun!

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Sonntag, 26. Juli 2020
Wunderbar entspannt
Eine halbe Stunde Karate, eine halbe Stunde Capoeira. Alle denkbaren Aggressionen abreagiert.
Eine Trainingskumpeline ist auf den Händen durch den gesamten Dojo gelaufen.

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Freitag, 24. Juli 2020
Ich bin kein Lebemann
Eine Frau, mit der ich früher mal ein Techtel, aber nichts Ernstes hatte erklärte mir, wieso ich sie nicht bekommen hätte. Ich sei kein Lebemann, und Männer, mit denen sie etwas anfängt, müssten Lebemänner sein.


Nun verstehe ich unter einem Lebemann einen reichen Playboy, aber der Begriff ist bei ihr, wie sie dann ausführte völlig anders definiert. Ein Lebemann ist für sie ein Punk, HartzIVer mit einem oder mehreren großen Hunden.

Die Frau ist Straßensozialarbeiterin. Wie es scheint hat sie sich ihren Beruf nach ihren erotischen Vorlieben ausgesucht.

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Wie true fruits Coca Cola ärgert
https://www.instagram.com/p/CDAbFBgn3lc/?utm_source=ig_embed&utm_campaign=loading

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Freitag, 17. Juli 2020
"Beweglich wie mit 25 Jahren"
war in einer Werbespammail für ein Nahrungsergänzungsmittel zu lesen.

Nun, ich trainere im Dojo, auf dem Laufband, in der Boulderwand und auf dem Kettler und bin infolgedessen mit über 50 beweglicher, als ich mit 25 war. Sollte ich vielleicht wieder kiffen, um den alten Zustand wiederherzustellen?

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Freudscher Verhörer
Dass Liedtexte oder Radiowerbespots auf lustige Weise falsch verstanden werden ist nichts neues. Darüber gibt es eigene Bücher ("Der weiße Neger Wumbaba") und Sendungen ("Oma fiel ins Klo").

In der Schule sang ich bei dem Kinderkanon "Jetzt fahrn wir übern See" an der Stelle, wo es "in einer hölzern Wurzel" heisst "Kennt keiner unsern Purzel".

Wenn früher auf Parties Pete Townshends "Face the face" gespielt wurde sangen die Leute "Face to face" mit, Marleys "No, woman, noch cry" wurde als frauenfeindlich missverstanden, ich verstehe bei Joris "Herz über Kopf" "immer, wenn es seitwärts geht", wo es "immer, wenn es Zeit wär zu gehen" heißt.


Bei Nek, Laura con Ce verstehe ich bei "Mi mancha da spezzare" ( was so viel heißt wie "Ich möchte mit Dir nicht brechen" oder sinngemäß "Verlass mich nicht") "Wer kann das bezahlen?".

So richtig klasse war das Verhören aber bei einer WG radikalfeministischer heterosexueller Studentinnen, die bei Ace of Base "All that she wants is another babe" "what she not wants is another baby" verstanden und dieses Lied für einen Pro-Verhütungs- und Abtreibungssong halten.

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Donnerstag, 16. Juli 2020
Tag des Beiboots
Es begann heute damit, dass ich ein Zodiac sah das ein Surfbrett geladen hatte. Dann kamen in kurzer Folge ein Auto mit einem Fahrrad auf dem Gepäckträger, ein Wohnmobil das ein Motorrad hängen hatte und eine Radfahrerin mit einem Skateboard im Rucksack. Was kommt als nächstes? Ein Surfer mit Wasserskiern auf dem Rücken? Eine Skateboarderin mit Inlinern am Gurt? Ein Bus mit einem Mini auf dem Dachgepäckträger?

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Dienstag, 14. Juli 2020
Zwischenfrage
Wenn der Dax fällt, steigt dann eigentlich der Fux?

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Sonntag, 12. Juli 2020
Next Level
Heute beim Training wieder einen Zacken schärfer. Höheres Tempo, Box- und Kicktechniken streng getrennt, bis zum Ende das harte Training durchgezogen ohne die sonst üblichen Abwärm- und Yogaphasen. 1000 Kalorien in einer Stunde. Bringt Laune!

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