Mittwoch, 6. September 2017
Die Streifzüge des Bizarrologen, heute: neu.de
che2001, 01:01h
Im Wunderland der Foren stieß ich auf neu.de wieder einmal auf etwas aus meiner Sicht Bizarres.
Ich schrieb in diesem Partnersucheportal wie meine eigenen Vorlieben und Gewohnheiten
aussehen, privat, ästhetisch, kulinarisch und sexuell (wobei ich schrieb, dass meine sexuellen Präferenzen nicht gerade in Richtung missionarsstellungmäßiger Rammelsex gingen und ich da sehr variantenbreit wäre) und erntete das Echo einer Frau,
die Interesse an mir geäußert hatte dass ich mich im falschen Forum befände. Für mich
wäre ein Sexportal das Richtige und kein Partnersucheportal. Es entspann sich ein längerer
Mailaustausch in dem ich erklärte dass mir Sex in einer Liebesbeziehung nunmal sehr wichtig
sei und es sinnvóll finden würde von vornherein Präferenzen abzuklären und sie immer wieder
darauf insistierte dass die wahre Liebe nichts mit Sex zu tun habe, dass meine Äußerungen
für jede Frau jeden Zauber des Kennenlernens zerstören würden, das alles sehr moralisierend
und vom Thron des selber Rechthabens vorgetragen.
Es kam dann auch wieso ich keine ethischen Schwierigkeiten damit hätte Testosteron-gesteuert zu sein
und dass einer wie ich bei den Kölner Sylvesterübergriffen mit Sicherheit jubeln würde.
Darauf antwortete ich: "Du hast mich genau durchschaut. Das mit dem Massaker in Sreberenica war ich auch, und als die Mongolen 1276 Teheran belagerten war ich es, der den Säbel zog und den Horden zurief: "Ich schenke Euch diese Stadt. Nehmt sie Euch!"
Das fand sie nicht lustig, die Ironie erkannte sie auch nicht. Nach ihren eigenen Präferenzen gefragt kam ein Courths-Mahler-mäßiger Schwulst von einem Mann der sie über den Tod hinaus liebe. In welcher Welt lebt die?
Ich schrieb in diesem Partnersucheportal wie meine eigenen Vorlieben und Gewohnheiten
aussehen, privat, ästhetisch, kulinarisch und sexuell (wobei ich schrieb, dass meine sexuellen Präferenzen nicht gerade in Richtung missionarsstellungmäßiger Rammelsex gingen und ich da sehr variantenbreit wäre) und erntete das Echo einer Frau,
die Interesse an mir geäußert hatte dass ich mich im falschen Forum befände. Für mich
wäre ein Sexportal das Richtige und kein Partnersucheportal. Es entspann sich ein längerer
Mailaustausch in dem ich erklärte dass mir Sex in einer Liebesbeziehung nunmal sehr wichtig
sei und es sinnvóll finden würde von vornherein Präferenzen abzuklären und sie immer wieder
darauf insistierte dass die wahre Liebe nichts mit Sex zu tun habe, dass meine Äußerungen
für jede Frau jeden Zauber des Kennenlernens zerstören würden, das alles sehr moralisierend
und vom Thron des selber Rechthabens vorgetragen.
Es kam dann auch wieso ich keine ethischen Schwierigkeiten damit hätte Testosteron-gesteuert zu sein
und dass einer wie ich bei den Kölner Sylvesterübergriffen mit Sicherheit jubeln würde.
Darauf antwortete ich: "Du hast mich genau durchschaut. Das mit dem Massaker in Sreberenica war ich auch, und als die Mongolen 1276 Teheran belagerten war ich es, der den Säbel zog und den Horden zurief: "Ich schenke Euch diese Stadt. Nehmt sie Euch!"
Das fand sie nicht lustig, die Ironie erkannte sie auch nicht. Nach ihren eigenen Präferenzen gefragt kam ein Courths-Mahler-mäßiger Schwulst von einem Mann der sie über den Tod hinaus liebe. In welcher Welt lebt die?
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Montag, 28. August 2017
Dirty talking
che2001, 01:23h
Beim gemütlichen Grillfest kam ich mit einer ebenso schönen wie kessen jungen Frau ins Gespräch, und sehr schnell waren erotische Schlüpfrigkeiten das Thema - genauer, die Bedeutung von Anspielungen. "Was tierlieb heißt weißt du sicher." kam es von ihr. "Gut zu vögeln" erwiderte ich. "Ja genau. Und was heißt musikalisch?" "Weiß ich nicht." "Ich gebe dir eine Hilfe: Kann nur eine Frau sein." "Weiß ich trotzdem nicht." "Ganz einfach: Auf drei Löchern bespielbar."
Heißa, diese jungen Leute sind nicht ohne. Kein Vergleich mit der nervigen politischen Korrektheit, die bei meiner Kohorte in dem Alter Usus war.
Heißa, diese jungen Leute sind nicht ohne. Kein Vergleich mit der nervigen politischen Korrektheit, die bei meiner Kohorte in dem Alter Usus war.
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Donnerstag, 17. August 2017
Traditionspflege in der Bundeswehr
che2001, 21:14h
Vor einer Elitetruppe soll der Feind Angst haben, und neben dem Missionsauftrag ist auch immer noch die Abschreckung ein Parameter. Wie sollte man das besser hinbekommen als mit Nazis in Uniform?
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Sonntag, 13. August 2017
Ein kosmisches Jubiläum nähert sich - 40 Jahre Wow-Signal
che2001, 20:31h
Das einzige Indiz für ein Funksignal, das von außerirdischen Intelligenzen ausgesandt wurde wird demnächst 40. Happy Birthday! Jetzt will ein Astronom herausgefunden haben, dass das Signal doch natürliche Ursachen ohne Beteligung extraterrestrischer Intelligenzen hat, nämlich den Durchflug eines damals noch gar nicht entdeckten Kometen durch eine Sauerstoffwolke. Astrophysiker halten diese Erklärung allerdings für völlig unplausibel.
Btw
Nie was von Alabrickern, Gelenoques, Gelenogariern und Turu-Ta-Maifi gehört, die Leute, Tststs .....
Btw
Nie was von Alabrickern, Gelenoques, Gelenogariern und Turu-Ta-Maifi gehört, die Leute, Tststs .....
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Montag, 7. August 2017
Oma fiel ins Klo revisited
che2001, 02:20h
Es ist immer wieder geil, was es so für sprachliche Mißverständnisse bei Songtexten gibt. Udo Lindenbergs Penny-Lane-Coverversion "Reeperbahn" verstand ich Jahrzehnte als "Riverband". "Riverband, wenn ich dich heute so anseh...."
Die Black Eyed Peas hießen für mich lange Black IPs, und ich dachte dabei an das Darknet. "What she wants is another Baby" wurde in meinem Bekanntenkreis als Pro-Abtreibungssong verstanden (what she not wants is another Baby"), meine Schwester, erklärter Gianna-Nannini-Fan verstand "Bello invincibile" (nicht gewinnbarer Krieg) als "unbesiegbarer Schönling" und Cäsars "De Bello Gallico" als "Vom schönen Gallien", frankophil wie sie ist. Bob Marleys "No woman no cry" (nein Frau, weine nicht) wurde als frauenfeindliches Lied verstanden (ohne Frauen muss ein Mann nicht weinen), usw.
Bei dem Song "Herz über Kopf" von Joris verstand ich bis heute immer statt "wenn es jetzt wäre Zeit zu gehen" "wenn es jetzt seitwärts geht."
Ach ja: Bei der Formulierung "Das macht den Kohl nicht fett" dachte ich jahrzehntelang "Der ist ja fett genug", denn ich assoziierte dazu kein Gemüse, sondern den früheren Bundeskanzler.
Calcha Candela buchstabierte ich jahrelang Culture Candela.
Als in der Papiermühle Adelebsen, einer heute nicht mehr existierenden Disco im Solling, in der bis in die Neunziger Hippie-Lifestyle gepflegt wurde ein bundesweites Rockkonzert stattfand fragten mich Leute aus Hanau: "Wo geht es hier zum Hartelesben?"
Die Black Eyed Peas hießen für mich lange Black IPs, und ich dachte dabei an das Darknet. "What she wants is another Baby" wurde in meinem Bekanntenkreis als Pro-Abtreibungssong verstanden (what she not wants is another Baby"), meine Schwester, erklärter Gianna-Nannini-Fan verstand "Bello invincibile" (nicht gewinnbarer Krieg) als "unbesiegbarer Schönling" und Cäsars "De Bello Gallico" als "Vom schönen Gallien", frankophil wie sie ist. Bob Marleys "No woman no cry" (nein Frau, weine nicht) wurde als frauenfeindliches Lied verstanden (ohne Frauen muss ein Mann nicht weinen), usw.
Bei dem Song "Herz über Kopf" von Joris verstand ich bis heute immer statt "wenn es jetzt wäre Zeit zu gehen" "wenn es jetzt seitwärts geht."
Ach ja: Bei der Formulierung "Das macht den Kohl nicht fett" dachte ich jahrzehntelang "Der ist ja fett genug", denn ich assoziierte dazu kein Gemüse, sondern den früheren Bundeskanzler.
Calcha Candela buchstabierte ich jahrelang Culture Candela.
Als in der Papiermühle Adelebsen, einer heute nicht mehr existierenden Disco im Solling, in der bis in die Neunziger Hippie-Lifestyle gepflegt wurde ein bundesweites Rockkonzert stattfand fragten mich Leute aus Hanau: "Wo geht es hier zum Hartelesben?"
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Montag, 24. Juli 2017
Der herrliche Garten
che2001, 01:19h
Leider komme ich diesen Sommer aus beruflichen Gründen nicht zu meinem geliebten Bergurlaub. Was ein Unglück ist, denn meine Hoch- und Klettertouren sind mein eigentlicher Lebensinhalt, und für diesen Sommer war der Campanile Basso vorgesehen. Aber es läuft nicht alles wie geplant. So muss ich leider mit dem eigenen Garten vorlieb nehmen. Der allerdings ist wunderbar.






Na ja, zumindest im Kleinen, an den Talleitwänden und Klippen des Okertals lässt sich noch klettern.








Na ja, zumindest im Kleinen, an den Talleitwänden und Klippen des Okertals lässt sich noch klettern.


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Freitag, 7. Juli 2017
Ayatollah Raabe
che2001, 10:22h
Bin kürzlich am Wilhelm-Raabe-Haus in Braunschweig vorbeigefahren, dessen Fassade mit einem Portrait des Poeten verziert ist. Spontan dachte ich beim Anblick des Mannes mit dem langen weißen Bart: "Das ist der Imam Khomeiny!" Tempora mutandur.
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Samstag, 1. Juli 2017
Willkommen unter Normalos
che2001, 21:24h
Ich habe zwar einen sehr großen Bekanntenkreis, aber von der Zusammensetzung her ist der schon speziell, sozusagen selektiert. Ich nenne mal die Kriterien, nach denen mensch die Leute sortieren kann, wobei die teilweise entweder-oder und teilweise sowohl-als-auch-Kriterien erfüllen.
1) Linke, teils mit Szenehintergrund, zumindest aber das was früher einmal alternatives Milieu genannt wurde
2) Akademisches Publikum, Studierte (durchaus nicht immer links)
3) Malocher, Industriearbeiter mit straightem gewerkschaftlichen Hintergrund, mensch könnte durchaus klassenbewusste Proleten dazu sagen
4) Kletterfexe und Abenteurer
All diese Leute zeichnet aus dass ihre Ansichten nicht allzu konventionell und stromlinienförmig sind, und vieles was wohl gesellschaftlicher Mainstream ist ging in meinem bisherigen Leben an mir vorbei. Das bekam ich nun bei etlichen Workshops mit jungen KollegInnen mit, die derartig krass Klischees leben wie ich es mir bisher nicht hatte vorstellen können. Männer, die damit prahlen wieviel Alkohol sie vertragen können und wieviele Frauen sie schon gepimpert haben, dasselbe aber Frauen nicht zugestehen - das sind dann Schlampen - und Frauen, die mit dem schlechten Gewissen gegenüber ihren Typen und ihren Familien kämpfen weil sie Karriere machen und die im Übrigen der Meinung sind jede Frau müsste totalkörperenthaart sein und deshalb qualvolles Epilieren über sich ergehen lassen (ohne begründen zu können warum eigentlich) und generell Leute, die absolut nicht nachvollziehen können wieso ich mich politisch engagiere oder warum ich bergsteige und die mir meine turbolente Szenebiografie nicht glauben wollen weil sie sich so etwas gar nicht vorstellen können. Auch nicht etwa Rucksackurlaub in fernen Ländern zu machen. Urlaub ist chillen oder Ballermann, etwas riskieren tut mensch nur im Bereich Drogen, aber doch nicht um politischer Ideale willen oder aus reinem Abenteuer heraus. Sportlich sein bedeutet pure Kraft und klassisches Pumpen in der Muckibude, Klettern oder Kampfsport sind da geradezu etwas Außerirdisches. Richtig religiös ist niemand von denen, aber so ein Quäntchen Aberglaube und Esoterik verbreitet.
Wenn so die anschlussfähige Mehrheit der Gesellschaft gestrickt ist bekommen im Nachhinein so einige der Äußerungen von Leuten wie Momo oder Loellie noch Sinn. Bisher hatte ich mir Menschen mit solchen Ansichten in der erlebten Reinkultur nicht vorstellen können.
1) Linke, teils mit Szenehintergrund, zumindest aber das was früher einmal alternatives Milieu genannt wurde
2) Akademisches Publikum, Studierte (durchaus nicht immer links)
3) Malocher, Industriearbeiter mit straightem gewerkschaftlichen Hintergrund, mensch könnte durchaus klassenbewusste Proleten dazu sagen
4) Kletterfexe und Abenteurer
All diese Leute zeichnet aus dass ihre Ansichten nicht allzu konventionell und stromlinienförmig sind, und vieles was wohl gesellschaftlicher Mainstream ist ging in meinem bisherigen Leben an mir vorbei. Das bekam ich nun bei etlichen Workshops mit jungen KollegInnen mit, die derartig krass Klischees leben wie ich es mir bisher nicht hatte vorstellen können. Männer, die damit prahlen wieviel Alkohol sie vertragen können und wieviele Frauen sie schon gepimpert haben, dasselbe aber Frauen nicht zugestehen - das sind dann Schlampen - und Frauen, die mit dem schlechten Gewissen gegenüber ihren Typen und ihren Familien kämpfen weil sie Karriere machen und die im Übrigen der Meinung sind jede Frau müsste totalkörperenthaart sein und deshalb qualvolles Epilieren über sich ergehen lassen (ohne begründen zu können warum eigentlich) und generell Leute, die absolut nicht nachvollziehen können wieso ich mich politisch engagiere oder warum ich bergsteige und die mir meine turbolente Szenebiografie nicht glauben wollen weil sie sich so etwas gar nicht vorstellen können. Auch nicht etwa Rucksackurlaub in fernen Ländern zu machen. Urlaub ist chillen oder Ballermann, etwas riskieren tut mensch nur im Bereich Drogen, aber doch nicht um politischer Ideale willen oder aus reinem Abenteuer heraus. Sportlich sein bedeutet pure Kraft und klassisches Pumpen in der Muckibude, Klettern oder Kampfsport sind da geradezu etwas Außerirdisches. Richtig religiös ist niemand von denen, aber so ein Quäntchen Aberglaube und Esoterik verbreitet.
Wenn so die anschlussfähige Mehrheit der Gesellschaft gestrickt ist bekommen im Nachhinein so einige der Äußerungen von Leuten wie Momo oder Loellie noch Sinn. Bisher hatte ich mir Menschen mit solchen Ansichten in der erlebten Reinkultur nicht vorstellen können.
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Sonntag, 18. Juni 2017
Staatstrauer für Helmut Kohl
che2001, 19:33h
Was ist zu erwarten? Werden die Kurt-Schmacher- und die Konrad-Adenauer-Brücke jetzt in "Über den Jordan 1" und "Über den Jordan 2" umbenannt? Wird er standesgemäß in einer birnenförmigen Urne beigesetzt?
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Montag, 5. Juni 2017
Von der Bedeutung der Begriffe
che2001, 02:00h
Es ist immer wieder interessant zu sehen welche Begrifflichkeiten wir verwenden, wo sie herkommen und welche Bedeutungswandel sie in den Zeitläuften vollzogen haben. Während "geil" heute so etwas bedeutet wie früher "toll" (was zu einer anderen Zeit wahnsinnig meinte) oder "toff" hieß das früher mal sexuell extrem erregt und war ein Ausdruck der absoluten Vulgärsprache. "Die Katze aus dem Sack holen" bedeutete mal, die neunschwänzige Katze aus dem roten Beutel in dem sie verwahrt wurde herauszuholen, um eine Auspeitschung zu vollstrecken (der Nierengurt wurde übrigens ursprünglich nicht für Motorradfahrer erfunden sondern für zur Auspeitschung Verurteilte, um diese lebenswichtigen Organe zu schonen).
In meiner Kindheit gab es noch die Drohung "Du bekommst eine Naht", und das bedeutete im Ursprung, so schwer gepeitscht oder gestockprügelt zu werden dass die Wunden genäht werden mussten.
"Spitz auf Knopf" kommt daher, dass ein unterlegener Gladiator entweder erstochen wurde oder den Schwertgriff in die Hand bekam und würdevoll fortgehen konnte. "Bankrott" bedeutete ursprünglich die umgestoßene Bank des Geldwechslers ("Banco rotto", Banken waren damals keine Institutionen, sondern schlicht die hölzernen Bänke von Geldwechslern und Geldverleihern), von der sich in diesem Fall Gläubiger oder unzufriedene Kunden das heruntergeworfene Geld nahmen. Ein Korso war mal eine Rundfahrt von Seeräubern ums Mittelmeer, bei der sie alles plünderten was zu kriegen war, die Teilnehmer waren die Korsaren und hinter ihnen standen Aktiengesellschaften, die die Piraterie als Geschäft betrieben. Das Versicherungswesen hatte seinen Ursprung darin, Handelshäuser für die damit verbundenen Verluste zu entschdigen.
In meiner Kindheit gab es noch die Drohung "Du bekommst eine Naht", und das bedeutete im Ursprung, so schwer gepeitscht oder gestockprügelt zu werden dass die Wunden genäht werden mussten.
"Spitz auf Knopf" kommt daher, dass ein unterlegener Gladiator entweder erstochen wurde oder den Schwertgriff in die Hand bekam und würdevoll fortgehen konnte. "Bankrott" bedeutete ursprünglich die umgestoßene Bank des Geldwechslers ("Banco rotto", Banken waren damals keine Institutionen, sondern schlicht die hölzernen Bänke von Geldwechslern und Geldverleihern), von der sich in diesem Fall Gläubiger oder unzufriedene Kunden das heruntergeworfene Geld nahmen. Ein Korso war mal eine Rundfahrt von Seeräubern ums Mittelmeer, bei der sie alles plünderten was zu kriegen war, die Teilnehmer waren die Korsaren und hinter ihnen standen Aktiengesellschaften, die die Piraterie als Geschäft betrieben. Das Versicherungswesen hatte seinen Ursprung darin, Handelshäuser für die damit verbundenen Verluste zu entschdigen.
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