Sonntag, 28. September 2014
Kommt alle zur Refugees-Soli-Doppeldemo in Braunschweig!
Hallo zusammen,

nachdem in einem Refugee-Camp der unbeteiligte Refugee Mr S.U., der
einem um Hilfe rufenden Mann zu helfen versuchte, erschossen wurde, gibt
es vor der 11 Uhr-Refugee-Demo in BS noch eine 9 Uhr-Demo in Wolfsburg.
Es ist eine Doppeldemo, also man kann an beiden Demos nacheinander
teilnehmen.

In Wolfsburg werden nach Auskünften vom Freitag neben dem Konzept des
"Lagers" an sich und seinen tödlichen Folgen auch Teile der bisherigen
Berichterstattung ebenso kritisiert wie die Tatsache, dass die aus
Ermittlungsgründen ausquartierten Refugees scheinbar immer noch keine
Möglichkeit haben, Wechselkleidung, Geld oder Telefone aus Ihren Zimmern
zu bekommen.

Die Demonstration beginnt um 9 Uhr am Lager in der Hafenstraße
Wolfsburg-Fallersleben (Bahnhof Fallerslebeen) und geht zum Hauptbahnhof.

In Braunschweig richtet sich die Demonstration, die als Teil der
europaweiten Proteste Geflüchteter stattfindet, gegen Abschiebungen,
Ablauf des Asylverfahrens und Asylgesetzgebung.

Die Demonstration in Braunschweig beginnt um 11h am Tostmannplatz
(Haltestelle Tostmannplatz, vom Hauptbahnhof mit BUS 436 oder M19/ 416
erreichbar)

Abfahrt ab Hannover 7:46 mit dem RE ab Gleis 12 Hannover Hbf, Treffen
7:30 am Pferd zum Tickets kaufen. Weitersagen und Mitkommen!

mit freundlichen Grüßen
Refugee Supporter Hannover

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Samstag, 27. September 2014
30 Jahre Flüchtlingsrat Niedersachsen
Happy Birthday! Stay tuned! Weiter im Kampf für Menschenrechte und gegen die Abschottung Europas! Hoch die Internationale Solidarität!

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Dienstag, 16. September 2014
Winzige Punkte in der Wand
Das sind kletternde Menschen. Die sind mitten in einer der der schwersten Touren die es gibt, nachmittags, eigentlich viel zu spät. Beste Wünsche für sie, Bewunderung, Glücksgefühle, Sorge. Und der Wunsch, so toll drauf zu sein wie sie. Bin halt nur Normalalpinist.



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Montag, 15. September 2014
Ein Loch im Berg
Der Paternkofel in den italienischen Dolomiten ist durchzogen von zwei Stollenanlagen, in denen sich im Ersten Weltkrieg jeweils Italiener und Österreicher gegenüberstanden. Tausende sind dort verreckt, überwiegend nicht durch feindliche Geschosse, sondern durch Hunger, Kälte und Grippe. Einer der schönsten Ausblicke auf die Drei Zinnen, neben dem Matterhorn das beliebteste Postkartenmotiv der Alpen ist der Blick durch eine Schießscharte für MGs.

Das Leiden einer vergangenen Zeit findet sich heute nicht wieder auf einer großartigen Bergtour, bei der sich die sich dann und wann begegnenden Kletterer respektvoll mit "Salve!" grüßen.

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Samstag, 13. September 2014
Asylbewerber kicken in Schöningen
Sehr zu empfehlen: Mit viel Spaß in der deutschen Provinz.


https://navigator.gmx.net/navigator/show?sid=5ae89cfa5129dd45578546a261c05c0d9b05fbba54a020f5cb8e9ac6691415679c449f0ace9809351510c8cd52c6e0ab#mail

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Mittwoch, 10. September 2014
Die feministische Feuerwehr
So zustimmenswert dieser Beitrag hier ist


http://maedchenmannschaft.net/die-feministische-feuerwehr/


so desillusionierend ist das Thema auch: Das hätte so auch 1990 oder 1984 veröffentlicht werden können, verändert hat sich nichts. Mein persönliches Drama mit den Genderdebatten: Es geht nicht voran, höchstens im Rahmen individueller Prozesse, nicht aber auf breiter gesellschaftlicher Ebene.

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Sonntag, 7. September 2014
Sonnenaufgang in der Wand
Um 6 Uhr Morgens Einstieg in die Südwand. Ein fantastisches Erlebnis - der Beginn eines Abenteuers!
12 Stunden am Berg, keine Sekunde bereut. Alle Kräfte und alle Sinne sind gefordert. Glück, einfach nur Glück. Die ganze NORMale Welt lasse ich hinter mir. Nur der eigene Rhythmus, die eigene Kraft und das eigene Können sind gefragt. Es könnte tödlich enden, aber das weiß ich ja. Der Berg war heute sehr gut zu uns. Für derartige Erfahrungen lebe ich schließlich. Und danke allen, die mir durch ihr überlegenes Können ermöglicht haben, solcher Erfahrungen teilhaftig zu werden.



Der weitere Aufstieg war ein Gedicht, eine Orgie in Erfahrungen und Ausblicken.







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Total relaxed
In der Wiese liegen auf 2450 m, völlige Ruhe, totaler Abstand vom Alltagsgetriebe. Mein Jausenbrot essen, einzige Gesellschaft sind Murmeltiere und ein Vogel, der gleichzeitig mit mir seine Mahlzeit - oder die Versorgung für die Küken - zu sich nimmt.



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Freitag, 5. September 2014
100 Tage Refugee Protest Camp Hannover
Anlässlich jüngster kleiner Erfolge und dem Start einer weitreichenden neuen politischen Kampagne (im Anhang die gestrige Pressemitteilung dazu) lädt das Flüchtlingscamp am Weißekreuzplatz alle Freunde und Unterstützer zu einer Bestehensfeier und Demonstration ein:


Kundgebung auf dem Weißekreuzplatz

Samstag, 6.9.2014, 14.00 – 21.00 Uhr

Unser Recht, genau hier, genau jetzt!


Timetable

Beginn 12.00 Uhr

Demonstration 14.00-16.00 Uhr

Kundgebungen 16.30-21.00 Uhr: Rede - Pause, Musik - Rede - Dinner


"Wenn Menschen von dem eingenommen sind, was richtig ist und bereit sind, dafür Opfer zu bringen, dann gibt es kein Halten bis zum Sieg." Martin Luther King Jr.

Wir laden alle Flüchtlinge aus Hannover und Niedersachsen, Unterstützer/-innen, Aktivist/-innen, NGO´s, Medien, unsere Nachbar/-innen und alle Interessierten herzlich zu uns aufs Camp ein, um gemeinsam 100 Tage Refugee Camp Hannover - Einheit, Widerstand und Herausforderungen - mit uns zu feiern! Am 24. Mai 2014 startete das Camp als deutliches Zeichen des Protests gegen die Situation von Flüchtlingen in Deutschland, die Situation von sudanesischen Flüchtlingen in Niedersachsen und die Position der Deutschen Bundesregierung zur Lage im Sudan.

Wir, die Flüchtlinge auf dem Camp in Hannover, möchten:

über die aktuelle Situation auf dem Camp und unsere politische Haltung gegenüber der Reaktion der Offiziellen und Politiker/-innen in Hannover und Niedersachsen informieren, diskutieren und uns austauschen.


die Einheit und Solidarität unter Flüchtlingen zum Ausdruck bringen.


die nächsten Schritte erklären und eine neue Phase des Widerstands beginnen.


Eine Solidaritäts-Kampagne anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von „ The Voice Refugee Forum“ (1.-5. Oktober 2014) starten


Sudanesische Kultur und politische Themen mit einer Ausstellung und Videoshow zeigen


zu sudanesischem Essen und Trinken einladen




Wir freuen uns auf Euer Kommen!


P.S.: Bitte Pressemitteilung im Anhang beachten!

Weitere Terminankündigung: Großdemonstration Sa., 20.09.14, Hannover

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Sonntag, 31. August 2014
Demo am Sonntag gegen behördlichen Rassismus
Demo: So. 31. August 2014
17.00 Uhr | S+U-Bhf. Warschauer Str. | bei Kaisers

Rassismus war lange nicht mehr so offensichtlich wie in diesen Tagen!
Vor knapp 2Wochen wurde in den USA ein schwarzer Jugendlicher von
Polizisten erschossen. Seit dem ertranken mehr als 300 Flüchtlinge auf
dem Weg in die EU im Mittelmeer. Nach einer von der CSU initiierten
Medienkampagne gegen “Roma” verschärfen CDU/CSU und SPD die deutschen
Einwanderungsgesetze für EU-Ausländer. In den letzten 2 Wochen gab es 3
Brände in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen, dabei starb
mindestens ein Mensch, Brandstiftung ist die Ursache. Seit vergangenem
Dienstag hat der Berliner Senat entgegen seiner Absprachen knapp 100
Refugees aus ihren Unterkünften geworfen und verweigert ihnen jede
weitere Unterstützung. Die ca.10 Refugees, die aus Protest das Dach
ihrer ehemaligen Unterkunft besetzt haben, werden von der Berliner
Polizei isoliert, zermürbt und ausgehungert. Wir sagen: Es reicht!

Es wird Zeit den Rassisten in Politik, Institutionen, Medien und Polizei
entgegen zu treten. Es gibt zu viele Beispiele in denen der Staat
rassistische Gewalt verharmlost oder selbst rassistisch handelt, als das
wir Ihm im Kampf gegen Rassismus noch vertrauen könnten, falls wir dies
jemals getan haben. Es liegt an uns für ein Bleiberecht für Alle und ein
solidarisches Miteinander zu kämpfen.

Refugee-Soli-Demo wegen Gürthelstraße:
http://antifa-nordost.org/873/antira-demo-gegen-senat-buergermobs-lampedusa-abschiebungen-branddstifter/

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Samstag, 30. August 2014
Klettertour mit Blut am Seil oder ein Leben an der Rettungsschlinge
Das war an sich eine großartige Bergtour, obwohl oder vielleicht auch weil ich mit meinen Schwächen konfrontiert wurde. Normaltouristen würden von diesem Tag vielleicht sagen, dass er wolkenverhangen und nicht sonderlich tourengeeignet war, aber das stimmt nicht. Richtig zugezogen war es erst ab Mittag. Wir hingegen brachen früh auf, und den Sinn von "Im Frühtau zu Berge" bekam ich vielleicht erstmals in vollster Bedeutung mit. Ich stand um 4.30 auf, verließ um 5 die Hütte und ging mit starker Halogenlampe los, als es noch sehr dunkel war, unter sternklarem Himmel sich aber die schwarzen Silhouetten der Berge schon sehr klar zeichneten. Treffen und Einstieg war um 6, und dann ging es in die Höhe.












Großartiger Blick, leider stellt die Blogsoftware das Alles im rechten Winkel dar, ich weiß nicht warum, daher sind leider die besten Bilder jetzt erstmal nicht vorführbar.
Die Schwierigkeiten begannen beim Abstieg, der ein Abseilen war. Ich habe zwar Erfahrung mit Abseilen, aber bisher nicht über mehrere Hundert Meter. Kurz und schlecht: Ich verfehlte einen Zwischenstopp, sah den fürs weitere Abseilen angebrachten Bohrhaken nicht und hing dann buchstäblich in der Luft: 30m Seil über mir, Luft unter den Sohlen. Ich versuchte, wieder hinaufzuklettern, aber rutschiger Sand in meinen Griffen, eine leicht überhängende Wand und der straffe Zug des Seils, der mir behendes Klettern nicht ermöglichte, zudem die Tatsache, dass das Seil an einer Felszacke klemmte und kurz vorm Durchscheuern war, das sah alles nicht gut aus. Irgendwann bemerkte ich, dass das grüne Seil sich rot von meinem Blut färbte. Meine Fingerkuppen, mit denen ich mich an der von scharfen Kristallen gespickten Wand hochzuarbeiten versucht hatte bluteten, Blut drang auch aus meiner Treckinkhose von innen nach außen. Die gute Hose! Ich hatte sie mir schon mal in Kroatien im Biakovo-Gebirge an einer Calzitwand aufgeschlitzt mit einer Fleischwunde am Bein. Schmerzen fühlte ich nicht, auch keine Angst, sondern das Gefühl: "Entweder findet der H. eine Lösung, oder der Hubschrauber fliegt mich heim."


Der H. fand eine Lösung. Er kletterte auf einen Standplatz in meiner Nähe und ich schwenkte eine Rettungsschlinge zu ihm hinüber. Damit zog er mich auf seinen Standplatz, und wir konnten uns weiter abseilen.


Am Ende der Tour, ich war um 17 Uhr wieder auf der Hütte, also 12 Stunden unterwegs gewesen, war ich nichtmal erschöpft, hatte am nächsten Morgen auch keinen Muskelkater und das Gefühl, dass ich mich hinsichtlich meiner schlechten Einschätzung meiner Leistungsfähigkeit sträflich selbst unterschätzt hatte: Da wäre noch viel mehr drin gewesen.
Ach ja, Prellungen, Hautabschürfungen am ganzen Körper, Hose kaputt, Kapselríss, nun ja, das gehört dazu.

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Matrix Reloaded
Ist "Welt am Draht" bald Realität?

http://www.gmx.at/themen/wissen/weltraum/98b9eoa-universum-computer-genaueste-simulation-kosmos

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