Freitag, 26. Mai 2017
Vaterwitz oder "Was ist Normalität?"
Zum trockenen Humor meiner Mutter hatte ich unter der Rubrik "Mutterwitz" ja etliche Postings geschrieben https://che2001.blogger.de/search?q=Mutterwitz&submit=start , nachdem sie gestorben ist ist es damit leider zu Ende. Um sie selbst zu zitieren: Nun ist sie ja still (Zitat meiner Mutter zum Tod von Regine Hildebrand: "Die SPD-Tante mit der lauten Klappe aus Brandenburg ist gestorben. Na ja, nun ist sie ja still."). Mein Vater allerdings, mit 88 auch kein Jungspund mehr ist da auch nicht zu verachten. Er sagte kürzlich Folgendes: "Ich habe da im Radio so eine katholische Predigt gehört in der ein Priester sagte, die Homoehe könne von der Kirche nicht akzeptiert werden da nur die Ehe zwischen Mann und Frau heilig sei und Schwule und Lesben widernatürlich und nicht normal seien. Das ist schon ganz doll: Die glauben daran, dass Jesus über das Wasser gegangen ist, aus Nichts Fisch und Brot gemacht hat um Zehntausend Leute zu speisen und von einer Jungfrau geboren wurde. Das glauben die alles, aber dass Männer Männer und Frauen Frauen lieben soll widernatürlich und unnormal sein? Bei deren eigener Gedankenwelt sind die schon disqualifiziert über so etwas zu sprechen, erschwerend hinzu kommt dass sie Sex selber gar nicht haben dürfen und darüber reden wie Blinde über grün und violett."

Klasse!

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