Meine früheste bewusste Erinnerung ist es, dass ich als Baby gewickelt wurde. Als ich davon auf der Grundschule erzählte, bescheinigten meine Lehrerinnen eine „krankhafte Fantasie“, weil es damals Lehrmeinung war, dass ein Kind sich nicht weiter als bis 5 zurückerinnern könnte. Als ich sagte, von Fünfjährigen verstünde ich mehr als sie, das wäre bei mir ja erst 2 Jahre her bekam ich einen Eintrag wg. Frechheit. Meine Mutter sagt ja heute, bei der Erziehung meiner Lieblingsschwester sei sie an ihre Grenzen gestoßen, daher habe sie gar nicht erst versucht, mich zu erziehen. Das ist so natürlich überspitzt, aber im Großen und ganzen ließ sie mich machen, was ich wollte und gab mir kein Rollenmuster vor. Vater brüllte mich öfter mal übel an, wenn ihm meine Kleidung oder meine politischen Ansichten nicht passten, hielt aber Erziehung für Frauensache und mischte sich daher in den permissiven Erziehungsstil meiner Mutter nicht ein. Ein Großteil meiner MitschülerInnen wurde hingegen klassisch autoritär erzogen, das beinhaltete auch Schläge mit Gegenständen. Mein auf dem Gymnasium bester Freund wurde regelmäßig von seinem Vater, einem Dachdeckermeister mit Geltungswahn (umgab sich nur mit porschefahrenden Mittelständlern, aß in Restaurants, wo es auf Hundert Mark mehr oder weniger nicht ankam und führte seinen alteingessesenen Traditionsbetriieb in den Konkurs) mit Gürteln oder Latten versohlt. Ein paar Tage später musste er seinem Vater dann die Striemen zeigen, ob die auch ausreichten oder im wahrsten Sinne des Wortes Nachschlag fällig sei. Der arme Junge wohnte zeitweise im Exil bei mir, und meine Eltern dachten sogar daran, ihn zu adoptieren. Eine solche Erziehung traumatisierte zwar, aber nicht in die Richtung, Maßstäbe der Eltern zu verinnerlichen un die eigene Persönlichkeit in Frage zu stellen, sondern eher in Richtung Abgrenzung und „ich will nicht werden, was mein Alter ist“. Die Kinder-Eltern-Konflikte meiner meisten MitschülerInnen in den 1970ern bis frühen 80ern waren noch die gleichen wie die der 67er.r
In unserem Viertel haben wir ständig draußen gespielt. Überall waren Labyrinthe und Himmel-und-Hölle-Spiele mit Kreide auf die Bürgersteige gezeichnet, an bald jedem Vorgartenzaun hing ein Gummitwist, und wir machten Seilspringen. Es standen noch ungeräumte Trümmerhäuser aus dem Zweiten Weltkrieg rum, und es war herrlich, wenn auch streng verboten, darin Verstecken zu spielen. Einmal bekamen wir furchbaren Ärger, als wir in so einem Trümmerhaus ein Lagerfeuer machten. An jeder Straßenecke war ein Tante-Emma-Laden, es gab noch einen Milchmann, und einmal die Woche kam der Kartoffelmann mit seinem Lieferwagen, bimmelte und rief „Kattoffeln, Kattofeln, lange gelbe“, und ich verstand „Plagegeld“. Auch die Bettler waren noch nicht diec Berber von heute, sondern gingen in den Häusern von Wohnung zu Wohnung, klingelten und baten um eine Spende. Abgesehen davon gab es auch Hausierer, die Seife, Kurzwaren und Spielzeug aus dem Bauchladen anboten. Die wichtigste Supermarktkette neben ALDI und EDEKA (das waren damals aber eher Tante-Emma-Läden von der Größe her) hieß VIVO und gehörte dem DGB.
Das Alles ist kaum über 30 Jahre her.
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Freitag, dem 15. Januar 2010 um 16.00 Uhr eröffnet im Foyer der Lokhalle Göttingen (direkt am Bahnhof in Göttingen, Bahnhofsallee 1b) die Geschichtsausstellung zur Zwangsarbeit. Gemeinsam mit der FH Hannover haben mehrere Geschichtswerkstätten sowie Opferverbände in Italien, den Niederlanden und Polen ein von der EU gefördertes Projekt
"Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit"
durchgeführt. Das Ergebnis ist eine eindrucksvolle Wanderausstellung, die das Thema exemplarisch an Beispielen aus Süd-Niedersachsen behandelt.
Weitere Informationen findet ihr hier in den Anhängen und unter:
http://www.fakultaet3.fh-hannover.de/fileadmin/media/img/f3/oeffentlichkeitsarbeit/Flyer_Auf_der_Spur_041209.pdf
sowie
http://www.fakultaet3.fh-hannover.de/aktivitaeten/veranstaltungen/sys/ws-2009-2010/2009-12-10-ausstellungseroeffnung-zwangsarbeiterprojekt/index.html
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Seit dem vom BMI verfügten Abschiebungsmoratorium für Flüchtlinge aus Syrien am 16.12.2009 war dies bundesweit der bislang erste und einzige Abschiebungsversuch nach Syrien. Das BMI hatte aufgrund diverser Fälle von Festnahme nach Abschiebung die Bundesländer gebeten, auf Abschiebungen nach Syrien vorerst zu verzichten und auf die Möglichkeit der Folgeantragstellung hinzuweisen.
Das nach Bekanntwerden des Abschiebungsversuchs um 10 Uhr eingeschaltete niedersächsische Innenministerium hatte die Abschiebung bis 13.00 Uhr nicht gestoppt und war für uns telefonisch nicht mehr zu erreichen. Die Ausländerbehörde des Landkreis Wesermarsch teilt stattdessen mit, dass das Innenministerium die Abschiebung befürwortet habe. Daraufhin stellte der vom Refugium Wesermarsch kurzfristig beauftragte Rechtsanwalt Hausin aus Oldenburg beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Asylfolgeantrag beim Bundesamt in Oldenburg. Dieses ordnete vor einigen Minuten an, dass die Abschiebung nicht vollzogen werden dürfe.
Es spricht für sich, wie das niedersächsische Innenministerium mit der Bitte des BMI verfahren ist, vor dem Hintergrund mehrerer Fälle von Inhaftierungen nach Abschiebung vorerst keine Flüchtlinge mehr nach Syrien abzuschieben. Auch drei Wochen nach Eintreffen des Schreibens des Bundesinnenministeriums weiß in Niedersachsen offenbar keine einzige Ausländerbehörde davon.
Einzugreifen ist also nötig, sinnvoll und möglich. In diesem Sinne frohes Schaffen an alle Aktiven!
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http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/530693/index.do?direct=530956&_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/530799/index.do&selChannel=107
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Am Schluss, als ich mich völlig erschöpft wähnte, musste ich dann noch wieder auf Posten, weil ein Bergkamerad vermisst wurde und kam, aufgebrochen um 6.30, um 22.30 unten an, mitten in einem schweren Gewitter. Das war mein gefühltes äußerstes Können, zumindest konditionell. Jetzt geht es darum, die Leistungsgrenze nach oben zu verschieben.





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Bin gespannt, was da noch kommt. Vielleicht gibt es ja wirklich einen heißen Frühling.
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http://damenwahl.blogger.de/stories/1554099/#
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http://loghmanahmedi.com/2009/12/20/clash-between-the-irgc-and-residents-of-deolan/?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+loghmanahmedi%2FChPX+(Loghman+H.+Ahmedi)
http://loghmanahmedi.com/2009/12/24/mustafa-hijris-latest-interview/
http://www.komala-germany.com/komala/html/Deutsch/07-2008-deutsch/todesstrafe%20weblagnewis%20wa%20sahebane%20saytl.htm
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http://video.web.de/watch/7208401
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Blond und schlüpfrig
Hoden-Tattoo
Rechts von Dschingis Khan
Objektiv erkennbare Wirklichkeit Lacans
Geh an Deinen Trog, Du Schwein
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Als man mir nach einer Schwerstverletzung eröffnete, dass ich wohl mit bleibenden Bewegungseinschränkungen zu rechnen hätte, fing ich nur kurze Zeit später das Sportklettern an mit dem Impetus "Euch werde ich es zeigen!" im Hinterkopf. Und ich würde heute sagen, dass ich mit über 40 weitaus fitter, vitaler und insgesamt zufriedener mit meiner Körperlichkeit bin als damals in meinen 20ern. Und auch emotional habe ich wenig gemein mit dem irritierbaren Nervenbündel von früher. Von der allgemein veränderten Grundhaltung abgesehen: Ein paarmal dem Tod ins Auge geschaut zu haben festigt das Selbstbewustsein ungemein.
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Antideutsche Stefan Herre
Antiimps
Autonome Antifa (M)
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Übrigens gab es damals Eintopfgerichte auch am oberen Ende der feudalen Nahrungskette. Eine der vornehmsten Speisen überhaupt, wie sie bei Herzögen und Erzbischöfen oder großen Handelsherren auf den Tisch kamen war die Blanchemanger, die weiße Speise, eine Terrine aus verschiedenen Weißfischsorten, Hühnerfleisch, Mehl und Reis in Milch, gewürzt mit Kapern und Rosenwasser. Eine Variante wurde zu einer puddingartigen Paste aus geschnetzeltem Fisch, Gelatine und Mandelmilch bereitet.
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http://bloegi.wordpress.com/2009/11/22/rassismus-in-hessen-als-lustiges-volksfest/#091220
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