http://nestormachno.blogsport.de/2011/01/16/tunesiens-praesident-gestuerzt/
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http://www.ad-hoc-news.de/tunesien-soll-heute-uebergangsregierung-bekommen--/de/Fotostrecke/21853267/0
http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE70G0J420110117
http://web.de/magazine/nachrichten/ausland/11978920-uebergangsregierung-in-tunesien-steht.html#.A1000107
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http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/01/13/lehrerin-bezichtigt-schuler-anonym-als-terroristen/
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Und der gängigen Linken: Die Marxsche Theorie ist nicht moralisch, sondern beschreibt Strukturen.
Musste ich mal loswerden.
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http://www.youtube.com/watch?v=im4hOTRYUsg&feature=related
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Momentan sind die verarmten Massen fröhlich am Einplündern, aber selbst Milizen nutzen das Chaos, um sich im großen Stil zu versorgen. Ansonsten herrscht weiter Ausnahmezustand.
Von anstehenden Neuwahlen ist die Rede.
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Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung startet in der malischen
Hauptstadt Bamako. Das afrikanisch-europäische Kooperationsprojekt
bekommt mittlerweile auch prominente Unterstützung.
„Ein neues Europa, ein neues Afrika, neue Räume der Freiheit und
Gleichheit, entwickelt in den Bewegungen und Kämpfen der Migration:
dafür steht in meinen Augen die Buskarawane in Westafrika“ - Lest, warum Sandro Mezzadra aber auch Antonio Negri, Corinna Milborn
und Elias Bierdel, Sevim Dagdelen und Sister Fa, Wolf-Dieter Narr und
Margareta Steinrücke, Ulrich Brand sowie weitere Prominente diese
außergewöhnliche Protesttour zum Weltsozialforum nach Dakar
unterstützen.
Afrique Europe Interact besteht aus Graswurzel-Initiativen beider
Kontinente, die Bustour steht unter dem Motto: für globale
Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung. Der Protest richtet sich
gegen das tödliche EU-Grenzregime und thematisiert gleichzeitig die
Hintergründe von Flucht und Migration. Die Buskarawane fordert "das
Recht zu gehen" UND "das Recht zu bleiben", wie in einer
Projektzeitung , die am 24.12.2010 der Taz beigelegt war, in
Berichten und Interviews ausgeführt wird (siehe http://www.afrique-
europe-interact.net/?article_id=332&clang=0 )
Unten angehängt findet Ihr den Spendenaufruf „Projekt Zurück“. In
diesem Flyer wird nochmals auf das Besondere dieses Projektes
hingewiesen: „15 Flüchtlinge und MigrantInnen reisen zurück nach
Afrika. Sie werden dort von ihrer Fluchtgeschichte erzählen, von
ihren Erfahrungen auf dem Weg nach Norden und von ihren Kämpfen im
europäischen Woanders.“
Weil sich mittlerweile auch Sans Papiers aus Paris dem Projekt
angeschlossen haben und die Busse der westafrikanischen AktivistInnen
Finanzhilfen benötigen, gilt weiter: „Es ist eine Reise, die Unterstützung braucht. Die Reisenden benötigen Fahrkarten und Wegzehrung. Sie hoffen dabei auf Euer Interesse und Eure Solidarität.
Werde ReisebegleiterIn und unterstütze dieses Projekt mit
einer Spende.“
Für alle weiteren Informationen, auch zum laufenden Spendenfluss:
www.afrique-europe-interact.net
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http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/verteidigung-hofft-erneut-auf-freispruch/
http://www.ouryjalloh-derfilm.de/
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http://foxxiblog.blog.de/2009/08/25/fantasy-film-fest-2009-tag-6817092/
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Weiß man noch, dass Haiti deswegen so arm ist, weil seine Staatsgründung auf einem Sklavenaufstand und daraus begründeten jahrzehntelangen Reparationszahlungen - man kann auch Schutzgelder sagen - an Frankreich wurzelte?
Weiß man noch, dass ein Staat Kurdistan durch einen Öldeal verhindert wurde oder dass die Demokratie im Iran durch einen CIA-Putsch abgeschafft wurde?
Weiß man noch, dass die Piraterie an afrikanischen Küsten mit dem Verkauf von Fischereirechten an Europäer und Japaner zusammenhängt?
Die Welt ist ein Schlachthof, und fast alles, was hierzulande Öffentlichkeit heißt, ist dazu da, darüber hinwegzutäuschen.
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Friedrich Engels
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Und der guckt ganz unschuldig und wirkt irgendwie dicker als sonst.

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http://www.hrw.org/en/reports/2010/12/12/rights-line-0
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7000 KM mit dem Rad durch Deutschland gegen Diskriminierung und Ausgrenzung - 70 Konzerte. "Strom und Wasser" starten und beenden ihre Konzerttour für eine menschliche Flüchtlingspolitik in Bayern.
www.1000bruecken.de
11. Jan Regensburg Mälzerei
12. Jan Ingolstadt Mana
13. Jan Fürth/Nürnberg Kofferfabrik
14. Jan Bamberg Morph-Club
15. Jan Wunsiedel Ewige Baustelle
[...]
03. Apr Augsburg Abraxas
04. Apr München Feierwerk
Alle Termine: www.1000bruecken.de/termine
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Hmm. Habe ich zu oft "Friedman" gesagt?
Woanders ist jemand der Meinung, ich hieße mit Vornamen Wolf-Dieter. Das weise ich in aller Form von mir. Obwohl ich weiß, wer da gemeint ist und wieso jemand darauf kommt;-)
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kurdische Yezidin über den Frankfurter Flughafen nach Syrien abgeschoben
werden. Die Abschiebung konnte jedoch in letzter Minute durch einen
Folgeantrag gestoppt werden.
Die alleinstehende Frau kam vor 7 Jahren nach Deutschland und beantragte
Asyl. Sie wohnte bis zur Zeit des Abschiebungsversuchs im LK Fulda
(Hessen) .
Die Frau besuchte ihre kranke Mutter in Vechta ( Niedersachsen), als sie festgenommen und zum Frankfurter Flughafen gebracht wurde. Sie hatte die entsprechende Besuchserlaubnis von der Ausländerbehörde bekommen.
Sie hat keine Angehörigen in Syrien mehr. Alle ihre Geschwister haben
Aufenthaltserlaubnisse aufgrund ihrer Staatenlosigkeit in Syrien ( Rote Syrische
Ausweise), ein Bruder ist sogar in Fulda eingebürgert.
Obwohl das deutsch-syrische Rücknahmeabkommen die Abschiebung von
Staatenlosen nach Syrien ermöglicht, ist dies nach unserer Information
der erste dokumentierte Abschiebeversuch von Staatenlosen nach Syrien.
Vorher dachte man, dass die syrische Seite kein Interesse daran hat,
staatenlose Kurden aufzunehmen.
Nun ist unbedingt zu klären, welche Ersatzpapiere die syrische Seite den
deutschen Behörden für die Durchführung der Abschiebung zur Verfügung
gestellt hat. Mit diesem Fall sind wir mit einer neuen Qualität von
Abschiebungen nach Syrien konfrontiert.
Die Frau befindet sich z.Z in Abschiebehaft in Frankfurt /M
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Drei Genossinnen von mir hatten sich kurzfristig auf einer Baustelle als Handlangerinnen verdingt. Ihnen gefiel die Arbeit, war zwar ein Knochenjob, sie nahmen den aber sportlich und fanden es nett, von den Bauarbeitern angehimmelt oder doch zumindest mit Komplimenten versorgt zu werden. Doch eines Tages bestellte der Chef sie zu sich und meinte, man müsste sich voneinander trennen, sie gefährdeten den Arbeitsfortschritt auf der Baustelle. Wieso, entgegneten sie, sie arbeiteten doch fleißig, das Klima wäre auch sehr kollegial, wo läge denn das Problem. Der Chef druckste ziemlich lange herum, dann meinte er, das Problem bestehe darin, dass die Bauarbeiter eine bestimmte Sorte von Kalksandsteinen, die in der Mitte ein sphärisch-ovales Loch hätten wegen der Form dieses Lochs als <frauenfeindliches Wort mit F> bezeichneten. Da sie alle bemüht seien, die drei Ladies höflich zu behandeln, sei es nicht mehr möglich, laut über die Baustelle "Günter, bring mal ne Karre mit ****** rüber!" zu brüllen, und deshalb kämen die Steine nicht an ihren Platz.
Meine Gesprächspartnerin ging ziemlich hoch und meinte, so ein abgefahrener durchgeknallter Kram hätte doch überhaupt nichts mit feministischen Diskursen zu tun. Ich machte damals Marketing für ein Unternehmen der Bauindustrie und antwortete "Wie sich Bauarbeiter gegenüber Frauen verhalten, hat mit meinem momentanen Leben sehr viel mehr zu tun als die von Dir angesprochenen Diskurse!" Und sie meinte dann: "Cut. Da weiß ich nicht mehr weiter."
Bis heute fällt mir dazu auch keine Lösung ein, finde aber den grobschlächtigen Sprachgebrauch viel harmloser als komplexe sexistische Zuschreibungsmuster "von oben", und meine Genossinnen fanden das eher abgefahren-komisch als bedrohlich.
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Karl Marx
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Solche Familienszenen liebe ich.
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Nicht alle gönnen mir immer diese Neigung zum Luxusgastrokonsum. Ab und an sagt schon mal jemand pikiert "Ich brauche solche Statussymbole nicht", und das finde ich dann wiederum ziemlich panne. Erstens, weil gehaltvolle Wein- und Whiskeysorten ebenso wie Meeresfrüchte vor allem gut schmecken, Status im Sinne sozialer Distinktion ist mir in diesem Kontext nicht wichtig, steht jedenfalls nicht im Vordergrund. Zum Anderen aber ist da noch eine ganz andere sozioökonomische Komponente mitverbunden: Die Ichbrauchkeinestatussymbolesager in meinem Dunstkreis kommen nämlich ausnahmslos aus akademischen Mittelschichtfamilien. Da gilt Luxunahrungsmittelkonsum als dekadent und vulgär und bewusste Bescheidenheit als distinguiert, in Schattierungen, die von bewusst proletarisch-bodenständiger Hausmannskost über Asiaküche und Vollwerternährung bis hin zu Vegetarismus und Veganismus reichen. Hummer, Langusten und Co. gelten als Aushängeschilder der Bourgeoisie, die Frage, ob des Essen lecker ist oder nicht spielt aus dieser Perspektive keine Rolle.

Der Witz ist dabei der, dass ich das Seafoodessen, Singlemalttrinken und Zigarrenrauchen im Wesentlichen mit Freunden und -Dinnen kultiviert und entfaltet habe, die aus Arbeiterfamilien stammen, Haupttendenz Küstenproletariat. Der Geiz bzw. bewusste Verzicht hinsichtlich Luxusnahrung ist eben etwas genuin protestantisch-kleinbürgerliches, in Relation zur Höhe des Einkommmens geben, so meine persönliche Erfahrung, Arbeiterhaushalte bzw. arbeiterfamiliensozialisierte Leute viel mehr Geld für Essen und Trinken aus - allein schon, weil ein gepflegtes Gelage oft schon der höchste Luxus ist, den man sich leisten kann und man sich vielfach daran erinnert, dass sich den die eigenen Kreise vor geraumer Zeit noch nicht leisten konnten. Da zählt dann der Status tatsächlich, aber nicht in dem Sinne, wie einige mit der eigenen Bescheidenheit herumschnöselnde Bekannte meinen als Insignie der Zugehörigkeit zur Bourgeoisie, sondern eher in dieser Richtung "Vater hat noch auf der Werft geknülzt, ich kann mir Singlemalt leisten."
Nicht umsonst ist ja auch die Grillparty klassischerweise eine überwiegend proletarisch geerdete Veranstaltung, die der grünen Lehrerfamilie mit Vollwertspaghettiernährung mit Bärlauchsoße eher nicht einfiele. Ich erinnere mich mal an eine Diskussion um Ernährungsfragen, in der die entschiedenste Großemengenfleischvertreterin eine griechische Migrantin war.
In meiner Studienzeit wohnte ich in einer Art Spontivilla in einer WG, wo immer gemeinsam gut gekocht wurde und wir nur Premiumbiere tranken. Dafür kritisierten uns die Nachbar-WGs, wir galten als "unproletarisch" - bei Leuten, die sich zwar als links verstanden, aber entweder aus Mittelschichts- oder aus Bauernfamilien kamen, wir hatten ja hingegen einen Müllergesellen und eine studierende VW-Arbeitertochter unter uns.



Howauchever, auch für mich ist Edelfood keineswegs etwas, mit dem ich aufgewachsen wäre oder was in meiner Familie Tradition hätte, sondern etwas, von dem ich sehr genau weiß, dass man sich das erstmal leisten können muss, ein rares Gut, für das man dankbar ist. Wobei ich dann weit genug außerhalb der normalen Esstradition stehe, um zu Sylvester Heringssalat mit Langostinhos und Bockwürsten mit Senf zu kredenzen. Man gönnt sich ja sonst alles.



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http://www.news.de/politik/855100189/die-militarisierung-der-gesellschaft/1/
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