Das läuft dann auf unseren Hausberg hinaus. Aufgrund der Witterungsbedingungen (glühende Hochsommerhitze und Unwetterwarnung für den Nachmittag) bin ich der einzige Mensch auf der Tour, lediglich ein Rabe und ein Falke leisten mir Gesellschaft.


Vor Jahren hatte ich einige hundert Höhenmeter unterhalb, in einer Gegend wo überhaupt nur ganz selten mal ein Mensch vorbeikommt, vögelnde Murmeltiere fotografiert und mir dafür dann seitens der üblichen Verdächtigen den Vorwurf eingehandelt, bei theoretischem queerem Anspruch homophobe Vorurteile im Kopf zu haben die mich zu solchen Bildern trieben. Dass ein Naturfreak es toll findet, schwer zu machende Wildlife-Fotos zu posten, auf die Idee kam der Kollege nicht. Tatsächlich mache ich mir beim Wandern und Klettern auch höchst wenig Gedanken über Homo-Hetero-Probleme, genauer gesagt: Überhaupt gar nicht. Aber wahrscheinlich haben ja auch meine diesjährigen Begegnungen mit Adlern und Hornvieh symbolische Bedeutungen, die mir gar nicht bewusst sind;-)

Die Tour an sich ist bequem zu gehen, und da die exponierten Stellen gut durchgesichert sind problemlos solo zu machen.
Vor Jahren war ich, nach Schwerstverletzung als wahrscheinlich langfristig behindert eingestuft, die hier gezeigte senkrechte Kante im Rahmen einer öffentlichen Erstbegehung geklettert, um es den Ärzten und Pflegern und mir selber so richtig zu zeigen, wozu ein menschlicher Wille fähig ist. Mit nachhaltigem Erfolg.

Nun, diese Zeit des Schmerzes liegt hinter mir. Heute nur ein leichter Gipfel bei schwülem Wetter, anschließend der Abstieg ins heraufziehende Unwetter, Hauptsache weg vom Grat wenn die ersten Tropfen fallen.

Als die dann fielen war ich so weit unten wie notwendig, ich kenne mich mit diesem Berg und den Wetterverhältnissen dort gut genug aus, hatte dann auch meine Gore-Tex-Klamotten übergezogen, womit ich aber nicht gerechnet hatte waren die plötzlich einsetzenden Orkanböen. Ich musste mit beiden Händen die Brille festhalten, weil der Wind sie mir aus dem Gesicht ziehen wollte. Zwischendurch stellte ich mich unter, dann kam ich trotz patentiert regendichter Bekleidung der arschteuren Marke The North Face streckenweise durchnässt unten an. Der erste Tag. Kneippsche Wechselbäder. Ein Auftakt für das Bergabenteuer.
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Eigentlich beruhigend. Und ganz kontra Szene-Umgangsformen. Aber Letzteres wusste ich ja schon.
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Am 2. August 1944 ermordete die SS in den Gaskammern von Auschwitz die letzten 2900 Roma und Sinti Kinder, ihre Mütter und alte Menschen. Unmittelbar zuvor selektierten die SS-Ärzte noch 3000 Roma und Sinti als sog. „Arbeitsfähige“ und man verschleppte sie als Sklavenarbeiter in andere Konzentrationslager. Im besetzten Europa wurden 500.000 Roma und Sinti Opfer des Holocaust.
Dieses nehmen wir als Anlass, derer zu gedenken, die man nie vergessen sollte. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie und Ihre Liebsten gemeinsam mit uns diesen Tag begehen.
Wo: am Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas, Simsonweg/Scheidemannstraße – zwischen Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude, 10117 Berlin
Wann: 2. August. 2013, 16.00 Uhr
Herzlichst,
Kenan Emini
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http://www.sprachnudel.de/woerterbuch/spacko
http://de.wiktionary.org/wiki/Spacko
wundere ich mich doch. Ich kenne den Begriff als "Spacke", seit etwa 1990 in der Bremer linken Jugendszene gebräuchlich, bzw. "Spacken", etwa seit der gleichen Zeit in Hannover, mit der Wortbedeutung "Depp", "Trottel" aber auch "Nervensäge". Politisch übermäßig korrekte Leute speziell Göttinger Provenienz wurden/werden auch Moralspacken genannt.
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Jede/r im Land sollte erfahren, was durch Entscheidungen in Hannover jetzt in der Ferienzeit klammheimlich im Landkreis Goslar passiert.
Das schwer herzkranke 8jährige Romamädchen Anita Memeisevic aus Clausthal – Zellerfeld und ihre Familie haben noch bis zum 31.7.2013 Zeit auszureisen. Danach werden sie abgeschoben.Wie unter Innenminster Uwe Schünemann hat auch die neue SPDgeführte Härtefallkommission es abgelehnt den Fall zur Beratung anzunehmen. Vom angekündigtem Paradigmenwechsel in der Flüchtlingspolitik durch den neuen Innenminster keine Spur.
Im Moment liegt die Mutter von Anita mit einem Nervenzusammenbruch in der Psychiatrie. Es entsteht der Eindruck, dass mit der Erteilung der sog. Reisefähigkeit für die kranke Anita Politiker und Verwaltungen erleichtert sind, dass endlich nach über einem Jahr das politisch gewünschte Vorhaben umgesetzt werden kann. Sie haben lange gesucht bis sie in dem Direktor des pädiatrischen Herzzentrums in Göttingen einen Arzt gefunden haben, der die Verantwortung für diese politische Entscheidung übernimmt.
Wir fragen: Was zählt das Leben eines Kindes in der Politik? Wollen wir, dass die Behandlung und Begleitung eines Patienten durch Ärzte zur Nebensache werden, weil es politisch so gefordert wird?
Wir teilen und unterstützen die Meinung von Dr. Till Liebau, der in seinem Brief an Minsterpräsident Stephan Weil, Innenminister Boris Pistorius, Petra Tiemann und Landesbischof Ralf Meister sich dafür einsetzt, dass Ärzte das oft leidvolle Leben der Patienten erleichtern und nicht wie im Fall Anita Memisevic durch Billigung einer Abschiebung es noch erschweren.
Die kranke Anita darf nicht abgeschoben werden! Denn sie wird als Romakind in der Umgebung von Elend, Müll und Dreck leben müssen. Wir tragen hier gemeinsam Verantwortung für das Leben des Kindes.
Wir sind ratlos wie die Abschiebung noch zu verhindern sei. Es ist Ferienzeit. Die Zeit drängt. Vielleicht helfen Protestschreiben an das Innenministerium ( pressestelle@mi.niedersachsen.de )oder Landrat Thomas Brych (thomas.brych@landkreis-goslar.de). Aber vor allem denkt bei der Bundestagswahl daran, wem Ihr Eure Stimme gebt! Parteien, die Kinder, kranke und alte Menschen abschieben lassen, sind nicht wählbar!
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das Antirassistische Plenum Hannover und der Flüchtlingsrat Niedersachsen haben anlässlich der Räumung des Camps der Hunger- und Durststreikenden in München am 30.06.2013 eine Solidaritätserklärung verfasst, die den Streikenden übergeben werden soll.
Wir wollen diese Erklärung gerne als eine gemeinsame Erklärung vieler Organisationen abgeben. Es haben bereits einige Organisationen als Erstunterzeichner die Erklärung unterstützt. Wir wollen hiermit weitere Organisationen und Initiativen auffordern, die Erklärung zu unterzeichnen.
Wer die Erklärung unterzeichnen will, melde sich bitte bis Montagmorgen, 22.07.2013 beim Flüchtlingsrat Niedersachsen unter dieser Email oder beim Antirassistischen Plenum Hannover unter dieser Email-Adresse: solidaritaetserklaerung@gmx.de
Dear people,
because of the eviction of the camp of hungerstriking refugees in Munich on 30th of June the Antiracist Plenary Hannover and Flüchtlingsrat Niedersachsen (refugee council of Lower Saxony) created a declaration of solidarity. This declaration will be handed to the refugees.
We want to commit it to the refugees as a common declaration of several organisations. There are already some organisations that subscribed the declaration. We now ask for more initiativs and organisations to sign the declaration.
If you want to subscribe, please send an email to Flüchtlingsrat Niedersachsen (this address) or to Antiracist Plenary Hannover to this email address: solidaritaetserklaerung@gmx.de
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http://www.youtube.com/watch?v=xV4H0bv3-rc
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http://www.youtube.com/watch?v=OWUal58aNjY
http://www.youtube.com/watch?v=N7vCww3j2-w
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http://www.youtube.com/watch?v=Wxhbj9LVAx8
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http://www.youtube.com/watch?v=Q6dAV5kB9CY
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=HM-E2H1ChJM&feature=fvwp
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http://shiftingreality.wordpress.com/2013/07/05/offentlichkeit-und-filterblasen-5
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Hier die Links:
1. http://www.maltatoday.com.mt/en/newsdetails/news/national/UNHCR-demands-access-to-asylum-seekers-as-pushback-is-halted-20130709
2. http://www.maltatoday.com.mt/en/newsdetails/news/national/Pushbacks-suspended-as-European-Court-demands-explanation-from-Malta-20130709
3. http://www.maltatoday.com.mt/en/newsdetails/news/national/62-migrants-rescued-by-AFM-20130710
4. http://www.maltatoday.com.mt/en/newsdetails/news/national/NGOs-tell-government-illegal-pushbacks-will-return-migrants-to-their-death-20130709
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Vom 11.-13.7.2013 wird in Berlin im Radialsystem V hieran in außergewöhnlicher Form musiktheatral erinnert.
http://www.radialsystem.de/rebrush/rs-programme-monatsuebersicht_neu.php?id_event_date=11649658&language=de_DE
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