Samstag, 18. März 2017
Neuer Anfang
Wieder mal mich beruflich selbst neu erfinden, 2 Alternativen zur Auswahl. Das Erfreuliche: Beide Seiten wollen unbedingt, dass ich für sie arbeite. Qual der Wahl, aber kein Bewerbungsstress. Es kann nur aufwärts gehen.

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Donnerstag, 16. März 2017
Was es mit Milo Yannopoulos wirklich auf sich hat
Lesenswerter Beitrag von Don:

http://blogs.faz.net/deus/2017/03/03/europaeischer-tod-in-la-la-land-4185/

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Mittwoch, 15. März 2017
Ewiges Rumgeloope
Hörst Du einen Dudelsong hast Du alle gehört. Ob der aktuelle Song von Jennifer Lopez oder Rockabye Baby - immer das gleiche. Im Hintergrund irgendwelche Rapepisoden, die den Hauptsong hinterlegen und sich anhören wie aus einem anderen Titel herauskopiert.

Gähn. Die Klangwolken gehen mir auf den Sender.

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Dienstag, 14. März 2017
Gespenstisches Universum - oder Multiversum
Alle Zeitpunkte und ihre Bezugssysteme sind gleich wirklich.
Es gibt kein Jetzt, weil die Zeit selber eine Dimension ist.
Eine reale vierte Dimension zusätzlich zu den Raumdimensionen.
Zukunft und Vergangenheit sind gleichermaßen wirklich.
Objekte existieren nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in Vergangenheit und Zukunft, weil sie raumzeitlich ausgedehnt sind.
Es gibt bis zu 8 weitere Dimensionen, von denen wir keinerlei Vorstellung haben, die aber mathematisch bewiesen wurden.
Es gibt verschränkte Quanten, die unter Umständen über Milliarden Lichtjahre Entfernung GLEICHZEITIG identische Zustände zeigen, was wiederum den Vektor Zeit als Dimension in Frage stellt. Es gibt Nichtörtlichkeit. Es gibt Teleportation. Verglichen mit den neuesten Erkenntnissen der Quantenphysik ist das Einsteinuniversum simpel. Lässt sich der Kosmos überhaupt erklären, wenn man nicht zwölfdimensional denken kann?

Einstein: "Gott würfelt nicht."
Hawking and Followers: "Gott würfelt doch."

Realismus -was für eine Realität, Papa? Gibt es sie wirklich? Oder ist die Realität in Wirklichkeit ganz anders?

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Samstag, 11. März 2017
Schöner Migrantenhumor
Azad eröffnet ein orientalisches Spezialitätenrestaurant. Bei der Abnahme durch das Ordnungsamt fragt dessen Vertreter: "Herr Mahmood, was für ein Landsmann sind sie denn?"

"Kurde." "Ja, und woher?" "Aus Kurdistan." Schreibt der Mann "Kurdistan" in seine Kladde. Am Ende der Betriebsüberprüfung stellt Herr Ordnungsamt fest, dass alles tiptop ist. "Herr Mahmood, ich habe nichts zu beanstanden, Sie haben hier einen sehr ordentlichen, sauberen, gut aufgeräumten Laden, nur eine Sache wundert mich: Sie haben hier nur Elektroherde. Normalerweise ist es in der Gastronomie üblich, dass es gleich viel Gas- und Elektroherde gibt. "Wir Kurden haben etwas gegen Gas. Das ist fast dieselbe Sache wie bei den Juden."

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Freitag, 10. März 2017
Perfekter Tag
Heute hatte ich ein Vorstellungsgespräch, und ich habe den Job. Plus supergutem Feedback: Ich wäre eine sehr beeindruckende Persönlichkeit, bewundernswerter Mensch und man freue sich sehr, mit mir zusammenzuarbeiten. Nachdem dieses Gespräch gelaufen war wartete ich auf dem Bahnhof auf den Zug nach Hause. Mit mir wartete eine wunderschöne Frau, die perfekt meinem Beuteschema entspricht: Groß, schlank, lange schwarze Haare, hohe High-Heels-Stiefel, kurzer Rock, Netzstrümpfe. Da ich sie einerseits nicht belästigen, mich ihr andererseits aber aufmerksamkeitstechnisch nahebringen wollte, scharwenzelte ich hin-und-hergehend und ihr freundliche Blicke zuwerfend so lange vor ihr rum, bis sie mich selber ansprach. Es entspann sich ein nettes Gespräch, eine gemeinsame Bahnfahrt und ein unverbindlicher Flirt, eine Verabschiedung mit Umarmung und Kuss. Daraus folgt nichts, aber: Ich weiß wieder, wer ich bin und wie ich wirke. Alles sehr gut!

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Dienstag, 7. März 2017
Auf der Suche nach der außerirdischen Intelligenz
Diese Meldung hier legt nahe, dass Sonnensysteme mit Gesteinsplaneten die Regel und nicht die Ausnahme sind.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/trappist-1-sieben-erdaehnliche-planeten-entdeckt-14891074.html

Die Frage ist allerdings wie verbreitet Leben und wie verbreitet intelligentes Leben im Universum ist. Auf die Funksignale des SETI-Projekts hat es keine Antwort gegeben, und außer dem Wow-Signal, das nicht aufgezeichnet wurde gibt es keinen Hinweis auf Funksignale von Außerirdischen. Aber was sagt das? Zivilisationen von der Antike bis zur Industrialisierung kannten keine Funksignale. Ist es eine physikalische Notwendigkeit, dass technisch hochentwickelte Zivilisationen über Radiowellen kommunizieren, oder verdankt sich dies mehr den Erfindungen von Marconi und Morse? Wenn sich anderswo gepulste Laserstrahlen oder modulierte Gammastrahlen durchgesetzt haben, würden wir von dieser Art Kommunikation etwas mitbekommen?

Wir wissen es einfach nicht.

Btw

Und die Alabricker kommunizieren bekanntlich mit in Nullzeit teleportierten Photonen und die Gelenogarier mit Quantentunneln, ist klar.

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Montag, 6. März 2017
Nachbarschaftsrelationen
Das ist so die Art von Migrantenhumor, die ich schätze:Mein türkischer Nachbar meinte, dass er in einer wesentlich besseren Umgebung wohnen würde als ich. Ich erwiderte, das könne doch gar nicht sein, wir wohnten doch direkt nebeneinander. "Ja, aber Du wohnst neben einem Türken, ich wohne neben einem Doktor!"

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Karnevals-Reminiszenzen
Unser letzter Karnevalsumzug war echt gut. Etwas zeitverzögert also die Bilder dazu, bei der alten Nikon brauchte ich etwas, die zu entwickeln.










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Sonntag, 5. März 2017
Konsequenz
In der PC-Moralspackenfraktion gibt es ja die Auffassung, das Tragen von Rastafrisuren durch Weißdeutsche sei eine illegitime Aneignung von PoC-Inhalten, und eigentlich gehörten den Leuten ihre Haare gewaltsam abgeschnitten. Es gibt auch Gerüchte, dass PoC-Aktivisten das bereits getan hätten, ich weiß aber nicht ob das mehr ist als die Spinne in der Yuccapalme. Wenn wir nun konsequent sind und das auf alle Lebensbereiche anwendeten käme eine lustige Art von, öhm, Apartheid heraus: Krawatten dürfen nur von Kroaten getragen werden (bitte Pass vorlegen), Anoraks nur von Inuit, Pelzmützen nur von Russen und Kanadiern, tätowieren lassen dürfen sich nur Polynesier, Maori und Kelten usw. Das wäre konsequent.

Btw: Möglich wäre auch konsequente Nostalgie - wenn wir in Physik schön fleißig und nicht dumm sind wärs möglich dass bald schon wir im Paläzoikum sind.

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Ein lustiges Missverständnis
Es mag 10 Jahre her sein oder mehr, da fiel mir ein Paar auf das in der Nachbarschaft wohnt, ich weiß gar nicht mehr wieso und warum. Jedenfalls ist die Frau schwarz und ich meinte sie wäre gebürtige Kubanerin, der Mann hingegen weiß und Träger einer seltsamen Barttracht, so in der Art der Musketiere, Menjoubärtchen heißt das, glaube ich. Howauchever, ich fragte damals ob er diese Leute kenne. Da sagte er: "Der Mann ist Maler und ein großer Idiot. Fang mit dem besser gar kein Gespräch an, der zettelt mit jedem sinnlosen Streit an. Die Schwarze ist keine Kubanerin sondern geborene Deutsche. Die ist ihrem Mann weit überlegen und ist auch diejenige im Haus die das Geld hat."


OK, das merkte ich mir, und die Jahre über sprachen wir ab und an über diese Leute, wobei nie ein Name fiel, sondern immer nur "Der Maler und die Schwarze" gesagt wurde. Zu Weihnachten haben die eine extrem aufwändige, grellbunte Weihnachtsbeleuchtung im Garten, die keinen Ast ausspart, und als ich das Vater erzählte, meinte der "Ich hab Dir ja gesagt, der Mann hat keinen Stil und keinen Geschmack." Ich hatte abgespeichert dass den beiden das Haus gehört und der Mann Malermeister ist. Als kürzlich das Gespräch wieder auf die Leute kam und ich den "Malermeister" erwähnte sagte Vater, zum Meister hätte der nie das Zeug gehabt, dazu wäre der viel zu blöd, er sei nur Geselle gewesen. Wieso gewesen, fragte ich zurück, was mache er denn jetzt. Darauf erwiderte Vater, naja Rentner natürlich, der Mann ist 80. Worauf ich erwiderte, der Mann von dem ich die ganzen Jahre gesprochen hätte sei so alt wie ich, die Frau auch. Und dann stellte sich heraus, dass Vater stets Leute gemeint habe die ein Haus daneben wohnten, bei "Schwarze" hatte er auch stets eine Frau mit schwarzen Haaren gemeint. Bei ihm muss man schon das N-Wort gebrauchen, damit er versteht was man meint. Ich habe mir dann den Spaß gemacht auf das Klingelschild zu schauen. Ein deutscher Name und einer, der so kreolkubanisch klingt wie es überhaupt nur geht. Vor dem Haus ein Auto mit der kubanischen Flagge am Rückspiegel. Also auch keine "geschmacklose" Weihnachtsbeleuchtung, sondern eine karibische;-)

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Samstag, 4. März 2017
Diskriminierung "Besorgt über die Ausmaße staatlicher Übergriffe"
UN-Vertreter kritisieren die Situation von Menschen afrikanischer Abstammung in Deutschland.

Von Constanze von Bullion, Berlin

Menschen afrikanischer Abstammung sind in Deutschland häufig mit Diskriminierung konfrontiert. Sie werden von der Polizei oft nur aufgrund ihres Aussehens kontrolliert und kämpfen mit Rassismus im Bildungssystem und am Arbeitsplatz. Zu dieser Einschätzung ist eine Expertengruppe der Vereinten Nationen nach einem Deutschlandbesuch gekommen. "Die Arbeitsgruppe ist tief besorgt über die Situation von Menschen afrikanischer Abstammung in Deutschland", sagte UN-Chefberichterstatter Ricardo Sunga am Montag in Berlin. Der Alltag schwarzer Menschen in der Bundesrepublik sei "gezeichnet von negativer Stigmatisierung", viele hätten Angst um ihre Sicherheit.

Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte überprüft regelmäßig die Menschenrechtslage einzelner Nationen. Schon 2011 bemängelten die UN, dass Deutschland keine belastbaren Daten über ethnische und religiöse Minderheiten erhebe und deren Gleichstellung oder Benachteiligung nicht messbar sei. Damals gelobte Deutschland Besserung. Passiert aber sei wenig, stellten Vertreter der UN-Arbeitsgruppe für Menschen afrikanischer Abstammung nun fest. Auf Einladung der Bundesregierung hatten sie sich in Dessau, Dresden, Berlin, Düsseldorf, Wiesbaden und Hamburg bei Behörden und zivilgesellschaftlichen Initiativen informiert. Qualifizierte Daten gebe es immer noch nicht, kritisierten die Experten, und wenig Bewusstsein für die Problemlage.

Rund 800 000 Menschen mit afrikanischen Wurzeln leben in Deutschland, schätzen die UN-Experten, weitere 200 000 seien in zweiter Generation im Land. Dennoch würden sie nicht als eigene Minderheit wahrgenommen, deren Gleichstellung vorangetrieben werden müsse. "Menschen afrikanischer Abstammung bleiben in Deutschland unsichtbar", sagte UN-Berichterstattung Sunga. Und das, obwohl mit der Angst vor islamistischem Terror auch Fremdenfeindlichkeit und Angriffe auf diese Menschen zugenommen hätten.

Der deutsche Rechtsstaat garantiere Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung, auf dem Papier. Es fehle auch nicht an historischem Bewusstsein, etwa über deutsche Weltkriegsverbrechen an Juden, so Sunga. Dieses Wissen aber überschatte die Verbrechen der deutschen Kolonialgeschichte wie der Völkermord an Herero und Nama vor dem Ersten Weltkrieg. Nötig sei hier mehr Aufarbeitung, ein direkter Diskurs mit den Nachkommen der Opfer sowie deren Entschädigung.


In Deutschland, so die Experten, sei "Racial Profiling" weit verbreitet, also Kontrollen und Festsetzung von Personen nur aufgrund ihres Aussehens oder der Ethnie. Das ist mit dem UN-Zivilpakt und der Europäischen Menschenrechtskonvention unvereinbar, nach Aussage der UN-Berichterstatter aber "endemisch" in Deutschland. "Racial Profiling ist falsch und muss aufhören", so Sunga. "Die Arbeitsgruppe ist besorgt über die Ausmaße staatlicher Übergriffe auf Personen afrikanischer Herkunft." Bei Polizei und Justiz gebe es institutionellen Rassismus und abwertende Stereotype. In Schulen würden schwarze Schüler auf wenig Erfolg versprechende Bildungswege geleitet. Die UN-Arbeitsgruppe rief Deutschland auf, einen nationalen Aktionsplan zur Verbesserung der Menschenrechtslage aufzulegen. Das Land müsse alle Formen von Diskriminierung bekämpfen und "seine Anstrengungen verstärken".

http://www.sueddeutsche.de/politik/diskriminierung-besorgt-ueber-die-ausmasse-staatlicher-uebergriffe-1.3397608

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