Sonntag, 27. August 2017
Dirty talking
Beim gemütlichen Grillfest kam ich mit einer ebenso schönen wie kessen jungen Frau ins Gespräch, und sehr schnell waren erotische Schlüpfrigkeiten das Thema - genauer, die Bedeutung von Anspielungen. "Was tierlieb heißt weißt du sicher." kam es von ihr. "Gut zu vögeln" erwiderte ich. "Ja genau. Und was heißt musikalisch?" "Weiß ich nicht." "Ich gebe dir eine Hilfe: Kann nur eine Frau sein." "Weiß ich trotzdem nicht." "Ganz einfach: Auf drei Löchern bespielbar."

Heißa, diese jungen Leute sind nicht ohne. Kein Vergleich mit der nervigen politischen Korrektheit, die bei meiner Kohorte in dem Alter Usus war.

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Mit dem Kahn durch die Stadt
Per Boot durch die Innenstadt hat was - man kommt an idyllischen Plätzen und architektonischen Kostbarkeiten vorbei, an einem der vielleicht letzten heißen Sommertage.
















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Weil es so schön ist - noch einmal Gartencontent















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Freitag, 25. August 2017
Schreiße! Indymedia verboten
Nach Hamburg war damit zu rechnen, trotzdem kommt das zum jetzigen Zeitpunkt überraschend. Eines der wichtigsten linken Medien soll zum Verstummen gebracht werden. Hoffen wir mal, das ausländische Server Abhilfe schaffen.

https://www.gmx.net/magazine/politik/schlag-linksextreme-szene-bundesinnenministerium-verbietet-linksuntenindymediaorg-32495126

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Mittwoch, 23. August 2017
25 Jahre Pogrom in Rostock-Lichtenhagen: Stellungnahme von Pro Asyl
Presseerklärung
22. August 2017
Erschreckend hohes Maß an rassistischer Gewalt 25 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen

PRO ASYL fordert Solidarität mit Opfern rechter Gewalt.

Anlässlich des 25 jährigen traurigen Jahrestages des Rostocker Pogroms fordert PRO ASYL ein Bleiberecht für die Opfer rassistischer Gewalt. Ein Bleiberecht ist ein starkes politisches Signal gegen rechte Gewalt. Die Opfer brauchen Schutz und Sicherheit. Sie werden in die Lage versetzt, in Strafverfahren gegen die Täter mitzuwirken.

Im ersten Halbjahr 2017 gab es laut Bundeskriminalamt 153 Delikte gegen Asylunterkünfte und 787 Delikte direkt gegen Asylsuchende/Flüchtlinge außerhalb ihrer Unterkünfte. Das sind über 5 rechts motivierte Straftaten gegen Flüchtlinge oder deren Unterkünfte pro Tag!

Parallel dazu hat sich der gesellschaftliche Diskurs merklich geändert. Im Internet werden Hassbotschaften und Gewaltaufrufe ungehemmt und weitgehend ungebremst veröffentlicht und weiterverbreitet. Politische Verantwortungsträger haben sich gegen Gewaltanwendung und Internet-Hassattacken klar abgegrenzt. Dem den Taten zugrunde liegenden Denken haben sie aber wenig entgegengesetzt.

Im Gegenteil: Von Verantwortlichen großer Parteien kommen vermehrt öffentliche Aussagen und Konzepte zur Abwehr von Schutzsuchenden, die das Asylrecht und die Menschenrechte beschädigen.

Die demokratischen Parteien sind anfällig für den Druck von rechts geworden und übernehmen Teile der rechtspopulistischen Agenda. Eine Asylrechtsverschärfung nach der anderen, eine härtere Gangart bei Abschiebungen, die zunehmende Abschottung an Europas Außengrenzen – all das suggeriert Bürger*innen, Rechtspopulisten hätten nicht Unrecht. Solidarität mit Opfern von rechter Gewalt sieht anders aus.

Gerichtsprozesse gegen Gewalttäter scheitern bisweilen daran, dass Opfer und Zeugen nicht aussagen können, weil sie abgeschoben wurden. Nur angemessen wäre eine spezifische Regelung, die Opfern rassistischer Gewalt ein Bleiberecht gewährt. Um ihre Erfahrungen angemessen verarbeiten zu können, sind sie erfahrungsgemäß auch psychisch auf aufenthaltsrechtliche Sicherheit angewiesen. Ein solches Bleiberecht hält überdies den Täter*innen das eindeutige Bekenntnis des Staates gegen Hass und Gewalt entgegen. Es wurde 2017 in einigen wenigen Bundesländern beschlossen – eine bundesweite gesetzliche Regelung steht aus.







PRO ASYL steht Ihnen für Rückfragen und weitere Informationen gerne zur Verfügung:

069 / 24 23 14 30 | presse@proasyl.de | Postfach 160624 | 60069 Frankfurt a.M. | www.proasyl.de

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Dienstag, 22. August 2017
Hintergrundinformation zur afrikanischen Misere
"Mit dem Auftreten der Europäer nahm der Sklavenhandel, der vorher noch begrenzt war, die erste Stelle ein. Es wurde Krieg geführt, um Sklaven zu rauben. Die Europäer verkauften den Königen und Kriegern Waffen und Pferde, mit denen sie Kriege führen und Gefangene machen konnten. Um sich Menschen zu verschaffen, die als Sklaven an die Europäer verkauft werden konnten, wurden die Könige und ihre Krieger zu Räubern. Jetzt gab es in ganz Afrika Krieg, da der Sklave die begehrteste Handelsware war. Die Negerjäger plünderten, töteten und brandschatzten; die Menschen flohen und versteckten sich in den Wäldern und in den Bergen. Die Frauen verloren ihre Männer, und die Kinder verhungerten hilflos im Busch....Der Sklavenhandel hat Afrika um Millionen und Abermillionen Menschen beraubt. .... Mit den Menschen, die in die Sklaverei geführt wurden, verlor Afrika ebenso viele Bauern, Weber und Schmiede.... Die Reeder von Nantes und Bordeaux, Amsterdam und Liverpool und anderen Hafenplätzen häuften unermessliche Vermögen an. Dieser nach Europa strömende Güterstrom, der aus dem Negerhandel stammte, ermöglichte später (im 19. Jahrhundert) die Entwicklung des europäischen Kapitalismus".


Niane, Djibril Tamsir, Jean Suret-Canale und Hermann Venedey, Afrikanisches Geschichtsbuch, Accra 1963.

So, und vor diesem Hintergrund, der von der Zeit Vasco da Gamas bis ins 19. Jahrhundert reichte fand die Kolonialgeschichte überhaupt erst statt, die Afrika dann anderthalb Jahrhunderte auf einem moderneren Niveau ausplünderte. Und nach dieser Ausplünderung eines Kontinents erfrechen sich Europäer, den Afrikanern die mangelnde Effizienz ihrer Wirtschaftssysteme vorzuhalten. Es ist ein sich selbst erzählender Witz, über den niemand lacht

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Samstag, 19. August 2017
Noch ein Nachklapp zu G20 in Hamburg
Ob "sehr gute Analyse" ernst gemeint oder ironisch ist weiß ich nicht, möchte dem lesenden Publikum diesen Beitrag aber jedenfalls nicht vorenthalten:


https://exportabel.wordpress.com/2017/07/08/eine-sehr-gute-analyse-der-ereignisse-in-hamburg/

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Freitag, 18. August 2017
Integration einmal anders - Flirtschule für Flüchtlinge
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ein-flirtkurs-fuer-fluechtlinge-15097150.html?GEPC=s2

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Donnerstag, 17. August 2017
Traditionspflege in der Bundeswehr
Vor einer Elitetruppe soll der Feind Angst haben, und neben dem Missionsauftrag ist auch immer noch die Abschreckung ein Parameter. Wie sollte man das besser hinbekommen als mit Nazis in Uniform?

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Sonntag, 13. August 2017
Streit um Steinwurf bei G-20-Demonstration
SZ 10. August 2017, 22:19 Uhr
Hamburg
Ein Video, das Auseinandersetzungen zwischen Polizeibeamten und aufgebrachten Protestierenden am Morgen des 7. Juli im Stadtteil Altona zeigt, sorgt für Diskussionen.
Ein Drittel der Ermittlungsverfahren gegen G-20-Demonstranten beziehen sich auf einen einzelnen Vorfall, eine Auseinandersetzung zwischen Protestierenden und Polizei am Morgen des 7. Juli in Altona. Über die Interpretation des Vorfalls gibt es in Hamburg nun Streit. Die Polizei hat Kritik zurückgewiesen, wonach sie die Gewalt der Demonstranten dort aufgebauscht habe. Die Süddeutsche Zeitung hatte ein Polizeivideo ausgewertet, wonach es nicht, wie von der Polizei behauptet, einen "massiven Bewurf mit Flaschen, Böllern und Bengalos" gab, bei dem "die Beamten und die Fahrzeuge" getroffen wurden. Auf dem Video ist zu sehen, wie lediglich ein Gegenstand geworfen wird, der ein Stein sein könnte. Die SZ hatte diesen nicht als Stein gewertet und geschrieben: "Was man in dem Video nicht sieht: ein einziger Steinwurf. Oder eine einzige Flasche."
Ein Sprecher der Hamburger Polizei räumte nun zwar ein, dass von einem "massiven Bewurf" nicht gesprochen werden könne. "Das Wort "massiv" würde ich streichen", sagte er der Wochenzeitung Die Zeit. Jedoch erklärte Polizeipräsident Ralf Martin Meyer auch: "Mir ist es schleierhaft, wie man bei der zugrunde liegenden Beweislage aus den sichergestellten gefährlichen Gegenständen, dem Video, das Steine und Pyrotechnik zeigt, und den Zeugenaussagen zu Zweifeln am Sachverhalt kommen kann." Weiter ging der Inspektionsleiter der Bundespolizei, Norman Großmann. Der Welt sagte er: Die Aufnahmen zeigten "eindeutig den massiven Bewurf der Einsatzkräfte mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik".
Nach SZ-Informationen entließ das Oberlandesgericht am Donnerstag eine der auf der Grundlage des angeblich massiven Steinbewurfs Inhaftierten, eine 23-jährige Italienerin, aus der Untersuchungshaft. Es sah keine Fluchtgefahr mehr. Auf dem Video, das inzwischen verschiedene Medien einsehen konnten und das der NDR am Mittwoch auch veröffentlichte, ist ein massiver Steinbewurf auch bei intensiver Betrachtung nicht zu sehen. Ein Polizeisprecher bekräftigte, dass es nur ein Video von dem Einsatz gebe.

Und was es auf sich hat, dass u.a. der Bundesinnenminister bestimmte Demonstranten nicht mehr als radikal sondern extremistisch bezeichnet zeigt der Politikwissenschaftler Wolfgang Kraushaar in der SZ auf.
SZ 2. August 2017, 15:26 Uhr

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Damals war´s oder Erinnerungen beim Kundenbesuch
Ich war die Tage bei einem Kunden im Harz und kam bei der Anreise an einem Vivo-Markt vorbei. Dass es so etwas noch gibt! Sogleich kamen bei mir nostalgische Erinnerungen hoch.


Als ich ein Kind war gab es in Deutschland noch wenige Supermärkte, jedenfalls nicht in Form von flächendeckenden Ketten, mit der Ausnahme Aldi, damals der absolute Billigdiscounter mit einem sehr eingschränkten Angebot. Die beiden Giganten Real und Allkauf dominierten das hochwertige Segment, die normalen täglichen Besorgungen machten die meisten Leute aber noch in Tante-Emma-Läden bzw. bei den Kleindiscountern Vivo, Konsum, Coop und EDEKA, wobei die ersten drei Verbrauchergenossenschaften mit DGB-Beteiligung und Raiffeisen-Anteil waren. Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Shoppingwelt war in Händen der organisierten Arbeiterbewegung.

Meine Mutter indes kaufte nur in Einzelläden, also Getränke und Tee beim EDEKA 50 m von unserem Haus entfernt, Obst und Gemüse beim Tante-Emma-Laden 50m weiter, Brot und Kuchen beim Bäcker 200 m weiter, Fleisch beim Schlachter, Garn und Bindfäden beim Kurzwarenhändler usw., alles separate Besorgungen bei separaten Geschäften. Die Welt der Supermärkte wurde als eine feindliche Welt, als eine brave new world wahrgenommen, die die Welt der gewachsenen Beziehungen und der persönlichen Kontakten zu den vielen LadenbesitzerInnen bedrohte.

Ähnlich regional zugeschnitten war etwa auch die Getränkeauswahl. Cola, Sprite und Fanta kannte ich nur aus dem Urlaub. Zuhause bekam ich Malzbier von unserer lokalen Brauerei zu trinken (das schmeckte wie Guinness Stout ohne Alkohol, nicht vergleichbar mit der süßen Vitamalz-Plürre) und Limonaden die Orvetta und Silvetta hießen, Harzer Mineralbrunnen mit Orangen- oder Zitronenaroma. Das Angebot an Limonaden in den kleinen Läden stammte immer von Lieferanten aus der Region, kein Betrieb der Getränkeindustrie war weiter als 100 Km von den Abnehmern entfernt. Entsprechend war der Beruf "Getränkeingenieur" ("Getränkemechaniker", wie meine Schwester sagte) weit verbreitet und bot eine gute Einkommensquelle. Was für ein Idyll war diese Welt verglichen mit heute...

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Fuck off, America!
Das ultrabrutale Auftreten der US-Faschos, die behelmt und mit Schilden ausgerüstet in Formationen aufmarschieren gegen die der Schwarze Block ein Sonntagsspaziergang ist wird von Mr. President windelweich kommentiert, ist es doch his own breed, die da rfandaliert.

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Ein kosmisches Jubiläum nähert sich - 40 Jahre Wow-Signal
Das einzige Indiz für ein Funksignal, das von außerirdischen Intelligenzen ausgesandt wurde wird demnächst 40. Happy Birthday! Jetzt will ein Astronom herausgefunden haben, dass das Signal doch natürliche Ursachen ohne Beteligung extraterrestrischer Intelligenzen hat, nämlich den Durchflug eines damals noch gar nicht entdeckten Kometen durch eine Sauerstoffwolke. Astrophysiker halten diese Erklärung allerdings für völlig unplausibel.

Btw

Nie was von Alabrickern, Gelenoques, Gelenogariern und Turu-Ta-Maifi gehört, die Leute, Tststs .....

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Samstag, 12. August 2017
Und nicht vergessen: Solidarität ist immer noch eine Waffe
https://www.youtube.com/watch?v=RqA1up7IHdU


https://www.youtube.com/watch?v=Z86S4RoCZyQ

Muss mal wieder betonen dass die Leute die hier kämpfen mir sehr viel näher stehen als die teutschen Moralinlinken.

Und vergesst niemals Said Soltanpour und Marzia Ahmadi Ozkoi.

https://www.youtube.com/watch?v=tl7m1YJzO48

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Montag, 7. August 2017
Oma fiel ins Klo revisited
Es ist immer wieder geil, was es so für sprachliche Mißverständnisse bei Songtexten gibt. Udo Lindenbergs Penny-Lane-Coverversion "Reeperbahn" verstand ich Jahrzehnte als "Riverband". "Riverband, wenn ich dich heute so anseh...."

Die Black Eyed Peas hießen für mich lange Black IPs, und ich dachte dabei an das Darknet. "What she wants is another Baby" wurde in meinem Bekanntenkreis als Pro-Abtreibungssong verstanden (what she not wants is another Baby"), meine Schwester, erklärter Gianna-Nannini-Fan verstand "Bello invincibile" (nicht gewinnbarer Krieg) als "unbesiegbarer Schönling" und Cäsars "De Bello Gallico" als "Vom schönen Gallien", frankophil wie sie ist. Bob Marleys "No woman no cry" (nein Frau, weine nicht) wurde als frauenfeindliches Lied verstanden (ohne Frauen muss ein Mann nicht weinen), usw.



Bei dem Song "Herz über Kopf" von Joris verstand ich bis heute immer statt "wenn es jetzt wäre Zeit zu gehen" "wenn es jetzt seitwärts geht."

Ach ja: Bei der Formulierung "Das macht den Kohl nicht fett" dachte ich jahrzehntelang "Der ist ja fett genug", denn ich assoziierte dazu kein Gemüse, sondern den früheren Bundeskanzler.


Calcha Candela buchstabierte ich jahrelang Culture Candela.


Als in der Papiermühle Adelebsen, einer heute nicht mehr existierenden Disco im Solling, in der bis in die Neunziger Hippie-Lifestyle gepflegt wurde ein bundesweites Rockkonzert stattfand fragten mich Leute aus Hanau: "Wo geht es hier zum Hartelesben?"

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