Sonntag, 20. Oktober 2024
Der Höhepunkt des Verschwörungswahnsinns, oder eine seiner Wurzeln
Mich macht das sprachlos, obwohl ich
da so Einiges wiedererkenne:

https://steadyhq.com/de/mimikama-direkt/posts/5602fb51-6c7f-49f7-8c00-805427606953


Es geht halt noch platter als Chronist & Co.

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ZDDK in Austria
Wer braucht schon Telegram, Youtube oder Mimikama. Ältere Althistoriker schaffen Aufklärung via Faltershop.
https://shop.falter.at/detail/9783982033655/pandemische-irrtuemer
https://wien.orf.at/stories/3253181/

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Ich konzidiere gerne, dass der Bilik witzig ist. Ansonsten widerspreche ich ihm gleich in mehrfacher Hinsicht, wenn ich denn dazu die Zeit finde.


Was das Urteil gegen Baumgartner angeht: Im wahrsten Sinne des Wortes Recht so!

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Zunächst einmal gibt der Beitrag auf dem österreichischen Blog das fast so heißt wie eine linksextreme türkische Kleinpartei eine Ansicht wieder, die in der Querdenkerszene extrem verbreitet, aber dennoch nicht wahr ist:

"Spätestens seit der Coronazeit wird von der Bevölkerung ein geradezu religiös anmutendes Bekenntnis zu „der“ Wissenschaft gefordert. Wer diese Glaubenswahrheiten nicht annimmt, gilt als Wissenschaftsfeind und Wissenschaftsskeptiker, das so definierte Themengebiet Wissenschaftsskepsis wird intensiv untersucht und propagiert. Nach der (Theo-)Logik dieser szientistischen Propaganda-Hysterie ist es auch erlaubt Vertreter anderer wissenschaftlicher Theorien als Verschwörungstheoretiker und Rechtsextreme zu diffamieren."

Niemand von den ProtagonistInnen der staatlichen Corona-Politik, jedenfalls in der BRD, hat behauptet, "die" Wissenschaft zu repräsentieren oder in der Auseinandersetzung Staat vs. Maßnahmengegner den Standpunkt der Wissenschaft zu vertreten. Von politisch und seuchenhygienisch notwendigen Sicherheitsmaßnahmen war die Rede, Drosten hatte explizit gesagt, dass es hier um Politik, nicht um die medizinische Wissenschaft ginge. Der sogenannte Szientizismus, die Wissenschaftsgläubigkeit, ist ein Popanz, der von der Querdenkerszene aufgeblasen wurde. Besonders auch von Deinem Chronisten.

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C´est ca!
Das bringst Du sehr schön und exakt auf den Punkt. Nach all dem, was in den ganzen Querdenkerdiskursen so zu lesen war haben die auch keinerlei Ahnung von Wissenschaftskritik im akademischen Kontext. Nicht einmal der Aschmoneit versteht irgendetwas davon, wie man an seinem "das ist wirr" bei meiner Bezugnahme auf positivismuskritische Naturwissenschaftkritik feststellen konnte. Wenn man denen mit dem Werturteilsstreit in den Sozialwissenschaften oder der Sokal-Debatte kommt werden die wahrscheinlich nur "Häh?" zu sagen haben. Natürlich in elegantere Formulierungen verpackt. ;-)



Was da unter "Szientizismus-Kritik" verstanden wird ist eher ekletizistische Pseudowissenschaft gegen die etablierten Wissenschaftsdiskurse. Das hatte der Chronist mit all dem pseudowissenschaftlichen Blödsinn auf seinem Blog ja gut vorgemacht.

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Für etwas mehr Offenheit im Diskurs wäre ich in der "heißen Zeit" übrigens durchaus gewesen. Etwa in eine Talk Show Drosten, Lauterbach, Wodarg und Streeck einzuladen und diskutieren zu lassen. Aber bestimmt keinen Jebsen oder Füllmich.

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Überhaupt, Streeck...
Das ist ein wissenschaftlicher, medizininterner Kritiker der praktizierten Maßnahmen, dessen Stimme durchaus gehört wurde. Weil es sich um seriöse wissenschaftliche Kritik eines Insiders und nicht um Obskurantismus handelte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hendrik_Streeck

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!!!

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@Was da unter "Szientizismus-Kritik" verstanden wird ist eher ekletizistische Pseudowissenschaft gegen die etablierten Wissenschaftsdiskurse.

In Teilen ist das sogar Esoterik vs. Naturwissenschaft.

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In Schwurbler-Kreisen war öfters davon die Rede dass man den Streeck totgeschwiegen bzw. weggemobbt hätte, wofür sich aber kein Beleg findet.

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Streeck hat ja jetzt schön aufgearbeitet, aber es kommt halt beim wissenschaftsfernen Volk noch nicht so richtig an.
https://x.com/pommi_wtal/status/1840514329738637562

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Und was soll uns dieser X-Kommentar in der Angelegenheit Streeck sagen?

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Dass er es anscheinend wenigen recht machen kann.

"Als Gegenspieler von Christian Drosten wurden Sie oft kritisiert, sogar angefeindet. 2020 verbreitete sich in Sozialen Medien der Hashtag #SterbenMitStreeck. Wie war das für Sie?
Ich war geschockt und überrascht über die Härte des Umgangs und, dass die Gesellschaft verlernt hat, eine gute Debattenkultur zu pflegen. Mich hat zudem gestört, dass die Wissenschaft in Teilen in einen Aktivismus verfallen ist und nicht bereit war, in einen Dialog zu treten. In der Rückschau hat mir die Zeit zum Glück in vielen Punkten recht gegeben."
https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/viele-haben-aus-angst-nichts-gesagt-virologe-hendrik-streeck-spricht-ueber-corona-pandemie-art-1008757

https://www.perlentaucher.de/buch/hendrik-streeck/nachbeben.html

"Manfred S.
Veröffentlicht vor 4 Wochen | Eingereicht vor 4 Wochen
Nach meiner Erinnerung wusste Streeck 2020 schon sehr früh, was Sache ist. Und dass die Maßnahmen vollkommen überzogen waren. Trotz seiner Expertise hat er sich damals, zugegebenermaßen auch durch viel Druck von außen, unterbuttern lassen. Man kann nur hoffen, dass seine Mitgliedschaft im Expertenrat und die Veröffentlichung seines Buches nicht nur opportunistische Gründe hat, sondern wirklich dazu dient, andere Sichtweisen als den politischen Mainstream zu stärken."
"Ich teile Ihre Einschätzung. Streek wäre, denke ich, gerne den Schweden-Weg gegangen, doch wenn er gesagt hätte, was er dachte, wäre er in die Schwurbler-Ecke gestellt und medial hingerichtet worden. Ich erinnere mich noch gut, wie Streek in Talkshows um Formulierungen gerungen hat, um nicht zur Zielscheibe von gewissen Moderatoren und "Wissenschaftskollegen" wie Drosten zu werden."
https://www.welt.de/gesundheit/plus253756278/Corona-Aufarbeitung-Hendrik-Streeck-kritisiert-den-Fokus-auf-Inzidenzen.html#Comments
Paul G. ist auch nicht schlecht.
" Hätte, hätte Fahrradkette..... wo bleiben die Kosequenzen? Während der Pandemie war man schnell dabei mit harten Strafen für Menschen, die "illegale Kundergeburtstage gefeiert haben. Und jetzt gilt "Schwamm drüber, kann ja mal passieren" oder was? Alle reden davon, dass man "aufarbeiten" muss, aber eine Entschuldigung dafür. dass Menschen ihre Freiheit und ihre Grundrechte genommen wurde, habe ich bisher noch nicht gehört.
Wann tritt der Gesundheitsminister zurück? Wieso veröffentlichen Sie nicht mal die Namen der Politiker, die damals für eine Impfpflicht gestimmt haben? Wo bleibt die Debatte über den sogenannten "Ethikrat" und die unsägliche Rolle von Frau Buyx? Wie kann es sein, dass dieselben Personen, die "Hass und Hetze" und die "Spaltung der Gesellschaft" voragetrieben haben , jetzt in den Gremien zur Aufarbeitung sitzen? Warum hat Frau Bosetti immer noch ihre Show im ÖRR, die auch von den Menschen zwangsfinaziert werden muss, die die Dame wie einen Blinddarm aus der Gesellschaft hat entfernen lassen wollen? Wer hat entschieden, dass man einen Maoist ein Paper als Anleitung verfassen lässt, wie man Kindern Angst macht, dass sie am Tod ihrer Oma Schuld sind. Wieso fällt niemandem die große Schnittmenge derer auf, die damals stramm auf Linie waren und immer noch härtere Maßnahmen forderten und derer, die nun bei jeder Landtagswahl ein neues 1933 wittern? Werden Sie doch mal konkret."
Und erst Frank Georg N.
" Mir ist diese sanfte, wunderbar abgewogene Kritik der Coronamaßnahmen zu wenig. Ein Virus aus einem US-/Chinesischen Gain-of-function-Labor entfleucht. Die Virologen-Community, die gemeinsam mit den WHO-Einflussreichen hat Angst, dass ihr Fehler die Menschheit dahinrafft (und ihre Budgets, falls das nicht passiert und nur ein bisschen übel ist), erzeugt eine maximale Angst-Kampagne, die die Politik zwingt, nie zuvor gekannte Maßnahmen wie Lockdowns nach chinesischem Vorbild zu veranstalten.

Jede kritische Nachfrage - auch von renommierten Wissenschaftlern wie den Autoren der Great Barrington Declaration - wird in die rechtsextreme Verschwörerecke gedrängt.

Die Medien freuen sich über hohe Auflagen und Klickzahlen. Selbst Die Welt produziert mit Olaf Gersemann einen täglichen, alarmistischen Bericht mit "Den Zahlen".

Populisten wie Markus Söder und möglicherweise sehr verstrickte Hypochonder wie Karl Lauterbach überbieten sich mit "Härte" bei den Maßnahmen. Zum Glück ist der Bauplan des Virus den Verursachern gut bekannt, so dass die Pharma-Industrie endlich eine neue Produktionsmethode bei Medikamenten in den Markt bringen kann. Damit das abgesichert wird, braucht es weitere Panik, selbst als Omikron nur noch Halskratzen verursachte.

Ein herrliches, sich selbst verstärkendes Meinungsnetz von Pandemiegewinnern in Politik, Pharmakonzernen, Journalismus und all den gut abgesicherten Bürojobs, die nun nicht mehr den beschwerlichen Weg zur Arbeit aufnahmen müssen, sondern im Pyjama "Home-Office" machen und bei Facebook "Wir bleiben zu Hause und retten Menschenleben" posten. Die Zeche zahlen andere."

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Der Abendzeitung-Artikel ist interessant. Alles, was unter dem Perlentaucherlink kommt ist nur das hysterische Gefasel von Fanatikern. Man kann das im Einzelnen auseinandernehmen, aber allmählich verliere ich die Lust an so etwas.

@" Ich erinnere mich noch gut, wie Streek in Talkshows um Formulierungen gerungen hat, um nicht zur Zielscheibe von gewissen Moderatoren und "Wissenschaftskollegen" wie Drosten zu werden."


------ Ich fand Streeck wie Drosten stets sehr ausgewogen und vorsichtig in ihren Formulierungen und verstehe überhaupt nicht die Aggressionen, die Drosten entgegengebracht werden. Ich erinnere mich noch gut daran, dass Streeck, Drosten, Kekulé und Schmidt-Chanasit alle für mich als im Fernsehen auftretende Pandemie-Experten auf Augenhöhe rüberkamen.

Unsägliche Rolle von Frau Buyx? Die kam mir allenfalls überfordert vor, und, das mag mein Alter-Weißer-Mann-Chauvinismus sein, wie eine Frau vom ASTA, eine studentische Hochschulpolitikerin die noch Welpenbonus genießt.

Die Querdenker, die sich so gern mit NS-Verfolgten vergleichen sollten mal präzisieren mit welcher Gruppe. Ich denke da an die Insassen der Heil- und Pflegeanstalten.

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Ist Deutschlands Bevölkerung katastrophenresilient?
Machen wir mal ein kleines Gedankenexperiment.
Es kommt zu einem Tsunami in der Nordsee. Die Wassermassen rollen bis Diepholz und Lüneburg. Alle Autobahnen und Bundesstraßen werden für den Privatverkehr gesperrt und für Hilfskonvois reserviert. Polizei und Bundeswehr sorgen für echte Ausgangssperren, obdachlose BewohnerInnen küstennaher Regionen werden bis hinauf nach Bayern vom Staat in Privatwohnungen einquartiert, es kommt zur zentralen Wohnraumzwangsbewirtschaftung.

Ich gehe jede Wette ein, das Schwurblerspektrum wird zur Sabotage der Katastrophenschutzaßnahmen aufrufen und zur Weigerung, Flutopfer aufzunehmen.

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Das ist in der Tat ein interessantes Szenario. Ließe sich auch ein Film draus machen. "Aufstand der Quertreiber" oder so. Denn, treiben tun die im Wasser ja echt.

BTW meine Mutter selig meinte angesichts einer Flutkatastrophe in Australien mal: "Die Krokodile probieren jetzt die Australier und dann kommen sie auf den Geschmack."

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Unsere 2 Deiche
Wir haben einen Außendeich und auch noch den alten, jetzt Innendeich. Der Innendeich zweigt ein paar Kilometer von hier vom Außendeich ab. Beide Deiche formen ein Y, das nach Norden hin offen ist. Geht der Blanke Hans über den Außendeich, fließt erstmal alles Wasser nach Dänemark ab. Die Höhe der Kirchturmspitze in Tondern gleicht etwas der Höhe des Schlüssellochs von unserer Kirche. Weiß nicht, ob das stimmt, sagen aber die Alten..

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"Aufstand der Quertreiber" - die müssen sich doch mit ganz anderen Problemen wie nietzscheanischen Weltverschwörungen und dem Gschiss mit den Milliardären herumschlagen.
https://tkp.at/2024/10/21/vom-niedergang-des-westens-zur-neuerfindung-europas/

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Wenn ich mich nicht verhört habe und die Darstel­lung stimmte, dann ist der Boden­verlauf der Nordsee für einen Tsunami bekannten Ausmaßes völlig unge­eignet. Jahr­hun­derte baut man aber Deiche und Häuser auf Wurten und Warften, sichert Häfen durch Sperr­werke. Viel­leicht begreifen das Austra­lier und Fluß­lauf­verschan­deler auch irgend­wann, denn im Landes­inneren weiß man ja: Keine Gezeiten, kein Tsunami, das Waser fließt nur bergab.

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Das Nordseebecken ist sogar die erdbebenfreieste Region der Welt. Wer allerdings Frank Schätzings "Der Schwarm" gelesen hat kennt die Geschichte vom Supertsunami in der Nordsee, der klimakatastrophenbedingt durch das Auftauen von Methanhydrat am Meeresboden und dem kompletten Abrutschen riesiger Gletscher zustandekommt. Netbitch schrub etwas von einem Tsunami bis Diepholz. Das hieße 40 Meter Wellenhöhe. Da sind Deiche egal. Da liegen dann die Bohrinseln in der Heide verteilt.

@manhartsberg, das´von Dir verlinkte Buch gibt zwar die Ideologie der US Neocons und der klassischen Rechten in den USA wieder, ist aber ansonsten in weiten Teilen Kremlpropaganda reinsten Wassers. Welcher Autor kommt als Nächster? Medwedjew?

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Leider habe ich Schätzing gelesen, und natürlich ist keiner vor solchen Abstrusitäten geschützt.br>

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Hier wird zwar auf Ritz nicht näher eingegangen, aber der Vorwurf ist der gleiche.
https://www.wienerzeitung.at/h/putins-trollin.

Kürzlich gabe es eine Nacht lang die Schwarm-Verfilmung auf 3sat, kurzweilig war das nicht gerade. Und so ein Feigling hat seine Freundin einfach im Tsunami stehen und treiben gelassen. Der sah aber eher nach Impfbefürworter aus.

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Ich habe Schätzing mit sehr großer Faszination und Genuss gelesen, aber auch völlig unplausibel und unlogisch gefunden. Aber man liest ja auch den Chtlulhu-Mythos oder den Herrn der Ringe nicht mit Realitätsanspruch. Die Verfilmung fand ich richtig Scheiße.

Den Beitrag aus der Wiener Zeitung kann ich nur unterschreiben.

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Bei Ulrike Guerot verwundern ihre heutigen politischen Standpunkte insbesondere anhand der Tatsache dass sie mal RCDS-Vorsitzende war.

Hauke Ritz scheint mir so ein deutscher Altlinker zu sein, der, von der Revisionismus-Theorie ausgehend und mit einer profunden und richtigen Kritik an den Machenschaften der CIA im Rahmen von COINTELPRO in den 60er und 70ern wie manch Anderer bei einer bedingungslosen Putin-Unterstützung angelangt ist, die Tatsache, dass das heutige russische Regime mit Kommunismus überhaupt nichts mehr zu tun hat völlig ignorierend. Kennen wir ja auch z.B. von den Nachdenkseiten und multipolar.

https://che2001.blogger.de/stories/479548/

dazu auch:

https://che2001.blogger.de/stories/475134/

https://che2001.blogger.de/stories/479987/

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Sehr interessant, danke!

Ansonsten, Tomaten auf den Augen.
"Ich erinnere mich noch gut daran, dass Streeck, Drosten, Kekulé und Schmidt-Chanasit alle für mich als im Fernsehen auftretende Pandemie-Experten auf Augenhöhe rüberkamen."
https://x.com/le_dux_du_cerf/status/1849158238681407541

Welpe, hm.
https://x.com/LiberalMut/status/1841715952074752026

"Niemand von den ProtagonistInnen der staatlichen Corona-Politik, jedenfalls in der BRD, hat behauptet, "die" Wissenschaft zu repräsentieren oder in der Auseinandersetzung Staat vs. Maßnahmengegner den Standpunkt der Wissenschaft zu vertreten."
Bist Du Dir da sicher? Bei uns gab es da schon den einen oder anderen Gesundheitsminister.
Wir sind halt auch international erstmalig einmalig..
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/Forschung/Aktuelles/Ursachenstudie.html

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Wenn der Russe am Grund der Nordsee eine Megatonnenbombe zündet käme ein Tsunami solchen Ausmaßes auch ganz ohne Klimakatastrophe oder Seebeben zustande.

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@Welpenbonus: Ich weiß wer Frau Buyx ist und wie alt sie ist. Mir ist auch die Kritik an ihrer Rolle bekannt und nachvollziehbar.

https://www.nzz.ch/der-andere-blick/bundesverdienstkreuz-fuer-ex-chefin-des-ethikrats-ein-falsches-signal-ld.1850931

Dennoch, und ich habe ja schon eingeräumt dass da ein gewisser Altherrendünkel bei mir mitschwingen mag oder auch spezifische Erfahrungen aus meiner eigenen Studienzeit, von Aussehen, Redestil und Gestik her wirkt sie für mich wie eine studentische Aktivistin in ihren Zwanzigern.


BTW teile ich sehr viel von den unterschiedlichen Kritiken am Krisenmanagement oder, um das so auszudrücken, an der Corona-Gouvernementalität und bin schon sehr gespannt darauf, was Detlef Hartmann dazu schreibt. Aber das heißt halt nicht, die verschwörologischen Thesen des Querdenkerspektrums zu übernehmen.

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Die Torfmoorklinik - Neue Folge
https://taz.de/Christian-Drosten/!6061896/
https://x.com/p3likaan/status/1883250823209365522

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Ein hochinteressantes Interview und ein wie immer bei X brunzdoofer paranoider Kommentar.

Ich kenne auch von Kongressen und Tagungen her diverse Mitarbeiter diverser Organisationen, ohne da gleich von persönlichen Verbindungen in die Organisation hinein sprechen zu können.

Kleingeister die unbedingt jemanden anscheißen wollen. Irgendwo zwischen "Herr Lehrer, ich weiß was!" und Zuträger der Inquisition.

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Man muss schon zugestehen, Satire könnte es auch nicht besser: "Nein. Meine (Drostens) Assoziation war eher: Das trifft sich ja gut." Hut ab.

Das war wirklich nett von den zwei nötigen Wildtieren, sich auf dem Marktstand nearby einzufinden, bevor das eine seine Viren auf den ersten Menschen loslässt, der es in die Pfanne haut oder sonstwas.

Und deshalb dachte der Herr Professor, "das trifft sich gut!", dass von allen Orten auf der Welt, dass von allen 100000 Städten Chinas, ausgerechnet vor dem Tor des Virenforschungslabor eine Coronaviruspandemie auf dem Markt entsteht und keinem anderen. Donnerwetter, das trifft sich wirklich gut, noch mal Glück gehabt.

In der BZ wird eine Defätistin zitiert, die sagt, dass Drostens Positionen schneller mutieren als das Virus (nicht meine Worte).

Er, der den Covid-Jüngern damals zum Heiland erkoren ward, hat exakt die Position, die er heute als völlig naheliegende Möglichkeit benennt, 2020 als Verschwörungstheorie abgekanzelt und wörtlich "aufs Schärfste verurteilt", Stichwort Lancet-Brief.

Tonfall und Rigorosität von maßgeblichen Figuren, die gute Vorbilder hätten sein müssen und schlechte Vorbilder waren, hat den Diskurs geprägt, und letztlich auch das hysterische Frontmachen mit aufs Gleis gesetzt, von dem auch Blogs wie dieses hier ein Liedchen singen konnten.

Das entmenschlichte Darstellen jeglichen Abweichlers von der Parteilinie war unnötig und unwürdig. Das Hitlerisieren von Hanseln, die sich gegen Impfen entschieden haben. Pfff, sinnlos, kindisch. Ein Zeitvertreib des Hasses o. ä. niederer Gelüste.

Das sich gegenseitig Hochpeitschen gegen die Abweichler war schon damals hässlich und falsch, als Drosten noch als der eine Heiland galt, als er die anderen Figuren "aufs Schärfste", Sie wissen schon, verunglimpft hat, die dasselbe ohne zu keifen ein paar Jahre früher gesagt haben, was er jetzt auch sagt.

Der ganze miese Tonfall war unnötig, die Feindbilder, you name it, und Drosten ist kein Waisenknabe. Auch nicht die meisten Politiker, von denen sich viele auf ihn berufen haben, einer im Austeilen gegen das Feindbild unwürdiger und peinlicher als der andere.

"Das war kein Heldenstück, Octavio!", aber ich möchte jetzt nicht noch den Schiller mit hineinziehen, der war stets Ehrenmann.

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Die Torfmoorklinik - Alte Folgen
https://www.cicero.de/innenpolitik/corona-drosten-interview-wuhan
2021
"Sollten Sie auf die „Gain-of-function“-Forschung Bezug nehmen, so ist deutlich zu unterstreichen: Biologisch betrachtet führen „Gain-of-function“-Experimente in der Regel nicht zu einer Erhöhung von Pathogenität oder Übertragbarkeit. Erfahrungsgemäß sind gentechnisch veränderte Organismen in ihrer Gefährlichkeit gegenüber dem natürlich vorkommenden Erreger abgeschwächt."
2022
"Doch jetzt äußerte er sich in der Süddeutschen Zeitung zu den Vorkommnissen in Wuhan. Und seine Aussagen lassen aufhorchen. Denn Drosten verweist auf angeblich neue Erkenntnisse und sagt: „Eine andere Sache hat mich aber auch überrascht: Es wurden Projektberichte öffentlich, aus denen hervorgeht, dass das Institut für Virologie in Wuhan tatsächlich in einem Projekt der US-amerikanischen NGO Ecohealth Alliance sogenannte Gain-of-function-Experimente gemacht hat. Dabei wurden Fledermausviren mittels Gentechnik neue Spikeproteine eingebaut. Es zeigte sich, dass die so konstruierten Viren sich besser vermehren konnten. Es wurde auch bekannt, dass Pläne zum Einbau von Furinspaltstellen bestanden, aber das sollte in einem amerikanischen Labor gemacht werden, und das Projekt wurde nicht finanziert.“

Auf die Nachfrage des Journalisten, ob die Viren durch diesen gentechnischen Eingriff gefährlicher geworden seien, antwortet Drosten: „Das kann sein. So sah es laut den Projektberichten zumindest in Versuchen an Mäusen aus.“ Etwas später wird es noch interessanter: „Es wurden in Wuhan durchaus Sachen gemacht, die man als gefährlich bezeichnen könnte. Aber dabei hätte nicht das Sars-CoV-2-Virus herauskommen können. Die haben zwar Fledermausviren neue Eigenschaften eingebaut, aber nicht solchen, die als Vorgänger von Sars-CoV-2 infrage kommen.“ "

"Wie eng der deutsche Starvirologe, der sehr früh sein PCR-Testprotokoll für das neuartige Coronavirus veröffentlichte, in diese Wuhan-Connection eingebunden war oder ist, bleibt eine der offenen Fragen, die in der deutschen Medienöffentlichkeit bislang kaum gestellt worden sind.
Immerhin trat Drosten 2017 als „Editor“ eines Artikels in Erscheinung, den Peter Daszak und die Fledermaus-Forscherin aus Wuhan, Zheng-Li Shi, geschrieben haben."

https://www.washingtonexaminer.com/policy/healthcare/3265327/rand-paul-hold-fauci-accountable-chairmanship-role/
Aussagen wird Fauci, da ja bereits begnadigt, wohl jetzt müssen.

che, Herr Lehrer, ich weiß von nichts.
https://dailysceptic.org/2024/03/03/the-greatest-story-never-told-german-virology-in-wuhan-and-montana/

Helden für keinen Tag
https://x.com/zukunft37/status/1720719691860123963
Lustig war das nicht. Die Reden von Schulze, Fester etc. sind doch beim besten Willen nicht durch Angstgetriebenheit zu entschuldigen. Und auch in Bücherregalen von Linken stand doch früher mindestens ein pharmakritisches Buch. Diese gewaltige Sehnsucht nach Highlanden und Sündenböcken, die da zutage getreten ist, ist das eine, aber dass z.B. gerade Drosten oder in anderem Zusammenhang euer Vizekanzler die Ansprüche an erstere erfüllen, bleibt rätselhaft. Die faseln doch. Aber den Teufel spürt das Völkchen nie.

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@fritz_ "Er, der den Covid-Jüngern damals zum Heiland erkoren ward, hat exakt die Position, die er heute als völlig naheliegende Möglichkeit benennt, 2020 als Verschwörungstheorie abgekanzelt und wörtlich "aufs Schärfste verurteilt", Stichwort Lancet-Brief.

Tonfall und Rigorosität von maßgeblichen Figuren, die gute Vorbilder hätten sein müssen und schlechte Vorbilder waren, hat den Diskurs geprägt, und letztlich auch das hysterische Frontmachen mit aufs Gleis gesetzt, von dem auch Blogs wie dieses hier ein Liedchen singen konnten.

Das entmenschlichte Darstellen jeglichen Abweichlers von der Parteilinie war unnötig und unwürdig. Das Hitlerisieren von Hanseln, die sich gegen Impfen entschieden haben. Pfff, sinnlos, kindisch. Ein Zeitvertreib des Hasses o. ä. niederer Gelüste." ------

Bezogen auf das, was auf diesem Blog verhandelt wurde und was ich in den mir geläufigen politischen Diskursen wahrnehmen konnte, für eine ganz allgemeine mediale Öffentlichkeit mag ich nicht sprechen trifft dies nicht zu . Nicht zum ersten Mal veweigerst Du Dich, bestimmte Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen. Es gibt nun einmal tatsächlich sogar weltweit ag(it)ierende Netzwerke von Verschwörungsideologen, von denen wir es auf meinem Blog und in der Umgebung mit ein paar Prachtexemplaren zu tun hatten. Diese vertraten und vertreten die Behauptung, bei Covid 19 habe es sich um eine "Plandemie" gehandelt, die, herbeimanipuliert durch absichtlich falsche Messungen bzw. Messmethoden, der weltweiten Machtergreifung einer Verschwörung dienen sollte, die von der Gates-Stiftung bis zum Weltwirtschaftsforum Davos reichen würde, mit dem Ziel, eine totalitäre Hygienediktatur zu errichten. Diese Verschwörungshetze kenntlich zu machen, zu kritisieren und zu demontieren hat nichts mit hysterisch Frontmachen zu tun, sondern allein mit Aufklärung. Dafür konnten sich meine engeren MitstreiterInnen und ich selbst dann wüst beschimpfen lassen, unter anderem als "Pharmastricher", "Merkels Wadenbeißer" und "Die Infantilen".

Das Lager der Verschwörologen schwenkte dann unmittelbar nach der Corona-Krise teilweise nahtlos in Richtung Putin-Unterstützung ab.


Und diese Nichtzurkenntnisnahme von Fakten und das Verächtlichmachen von begründeter Kritik zu kindischem und hysterischem Reden und Handeln um des Rechthabens und Showeffekts willen ist mir auch sattsam bekannt aus den Bereichen Esoterikkritik und Campact-Kampagne gegen X, wo ebenfalls alles Substanzielle an der Kritik geleugnet bzw. veralbert wird.

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@manhartsberg, dass wissenschaftliche Erkenntnisse, ich nahm gerade an der TU-Braunschweig an einer sehr interessanten Expertenrunde zu der Thematik teil, öfter mal überarbeitet und völlig über den Haufen geworfen werden und mitunter Publikationen aufgrund neuer Experimentenergebnisse sogar zurückgezogen werden ist in der Medizin, gerade der Virologie, der Biologie, der Pharmazie und in der Physik Alltag. Das ist einer so wissenschaftsfernen Person wie Dir wahrscheinlich nicht klarzumachen, und dem wissenschaftsfernen Leserkreis rechtspopulistischer Publikationen, wozu Cicero sich entwickelt hat auch nicht.

Gab gerade in Bild der Wissenschaft in der Rubrik "Die Forschperspektive" und im Laborjournal Beiträge dazu.

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Da täuscht Du Dich aber, natürlich ist mir das von Dir Angeführte klar. Genauso klar, wie Drosten die GoF-Problematik von Anfang an war und er sich mit seinen Erkenntnisgewinnen aus neuerer Forschung nur aus der Bredouille retten will. Ein wenig wundert mich jedoch, wie Du mit Deiner Wissenschaftsnähe so ein Fan des Faselkings werden konntest. Dass Dich der in seinem beruflichen Umfeld vorherrschende "morgenländische" Polemikstil des Chronisten derart mitgenommen hat, ebenso.

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Ein "Fan" von Herrn Drosten bin ich in keiner Weise.
Und was heißt hier aus der Bredouille retten? Die zum Teil falschen Aussagen Drostens aus dem Frühjahr 2020 oder auch noch von 2021 erfolgten vor dem Hintergrund eines minimalen Forschungsstandes zu dem damaligen Zeitpunkt.


Wäre der Stil des Chronisten morgenländisch gewesen so wäre er blumig und voll in Komplimenten verpackter Kritik gewesen. Stattdessen war er zunächst ausgesucht höflich und zugleich auf paternalistische Weise besserwisserisch, man könnte onkelhaft dazu sagen und nach Ablauf der Einschleichphase dann vulgär, primitiv und schwer beleidigend, und ansonsten ein klischeehafter Remix von allem, was gerade in der Verschwörungsirrenszene en vogue war.

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Ich kann mich nicht erinnern, dass in diesem Blog irgendjemand ein "Fan" von Drosten gewesen ist. Höchstens fand ich den Aufbau eines absoluten Feindbildes der Verschwörungsszene abwegig. Fauci benötigt in den USA ja sogar Personenschutz (den ihm Trump gerade entzogen hat).

Am Ende widerspricht sich die Verschwörungsszene ja in den banalsten Dingen. Einerseits ist das Virus gar nicht existent, harmlos oder nicht testbar, auf der anderen Seite ist das unglaublich gefährliche, mit "gain of function" veränderte Virus aus dem Chinalabor entsprungen.

Es hat auch niemand die Laborthese bestritten, nur lagen eben 2020 keine Beweise dafür vor. Noch heute stufen US Geheimdienste die Laborthese mit "low confidence" ein. So lange sie das im Trumpamerika noch dürfen.

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Was soll denn das berufliche Umfeld des Chronisten sein? Der Berufsstand der pensionierten Lehrer, die mit Schwarzkümmelöl handeln? Und die haben als Gruppe einen bestimmten Umgangston?

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Für den onkelhaften Oberlehrerton am Anfang mag das sogar zutreffen. Das wüste Gekeife und irre Gezänke das dann kam war schon einzig.

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"Einerseits ist das Virus gar nicht existent, harmlos oder nicht testbar, auf der anderen Seite ist das unglaublich gefährliche, mit "gain of function" veränderte Virus aus dem Chinalabor entsprungen."
Da hast Du einen fetten Punkt, avantgarde.

Deshalb die Anführungszeichen, che. Nein, are, das hatte weniger etwas mit Lehrern oder Naturheilmitteln zu tun, sondern mit Kunst und Handwerk aus dem Morgenland, wo ein eifersüchtiger Wettkampf unterschiedlicher Menschen mit mehr oder weniger feinsinnigem Naturell aus verschiedenen Nationen um Wissen, Deutungshoheiten und natürlich schnöden Mammon stattfindet. Auch auf wissenschaftlicher Ebene.
Für wüstes Gekeife muss man aber im übrigen gar nicht so weit reisen, das hat bersarin auch nicht schlecht drauf. Und der kann auch anders.

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Mit dem letzten Satz hast Du zweifellos Recht. Und da Du den Chronisten scheinbar kanntest dürftest Du auch bei dem Einblicke haben die mir fehlen.

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"Für wüstes Gekeife muss man aber im übrigen gar nicht so weit reisen, das hat bersarin auch nicht schlecht drauf."

Wenn Du Blödsinn und Unfug schreibst, dann werde ich auch benennen, daß Du Blödsinn und Unfug schreibst. Nicht mehr und nicht weniger habe ich getan. Und ich sehe auch nicht, warum ich das, zumal wenn Du hier das ad nauseam-Verfahren durchziehst, in einer freundlichen Variante machen sollte. Verschwörungsdödel nenne ich nicht rational argumentierende Menschen, sondenr eben Verschwörungsspinner. Du, manhartberg, gehörtest hier niemals zu jenen, die auf sinnvolle Weise bestimmte Maßnahmen kritisiert hast.

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Womit der letzte Satz "Und der kann auch anders" bestätigt wird, denn das ist eine rationale und zutreffende Ansage ;-)

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Na, ich denke, gegen den Nörgler bin ich eine ziemlich freundliche Gestalt. Ein anderer Bloger, der es mit Kritik an Murmeltierbildern wegen Heternormativität hat, würde ich wiederum eine gewisse Hysterie bescheinigen. Und der Loellie war teils tatsächlich bedrohlich. Während wiederum der ziwo andere zur Verzweiflung bringen konnte - was auch immer ihn angetrieben haben mag. Mal auf lustige Weise mal etwas daneben. Je nachdem. Und wenn ich an die Zeit der großen Blogschlachten denke, die ich auch erst an ihrem Ende erlebte und betrachtete: dagegen war all das hier relativ zivilisiert noch.

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In der Zeit der großen Blogschlachten gab es im real life, per Zettel im Briefkasten, die Drohung, einem Mitblogger die Zähne einzuschlagen und Knochen zu brechen, online Morddrohungen und eine witzige "Enttarnung" meiner Person, wo dann der aktuelle Lebenspartner der Exfreundin eines alten Freundes von mir angeblich ich war, wobei dieser Mann sich wiederum justiziell dagegen wehrte.

Und verbal wurde mit stacheldrahtumwickelten Eisenstangen in den Arsch gefickt.

Aber gerade die Exponeten der letztgenannten Auseinandersetzung haben sich zuletzt als Gentlemen verhalten.

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@Murmeltiere: Der betreffende Blogger ist ein Filmproduzent, der die Welt durch eine sehr spezifische Brille sieht, als Filmemacher, als Schwuler und als woker Antirassist. Für ihn ist ein Antipode jeglicher progressiver Filmproduktion der Heimatfilm, dessen Sujet für ihn daraus besteht, dass in die heile Welt des Bergdorfs böse Gestalten von außerhalb, aus der städtischen Zivilisation, einbrechen und am Ende das Idyll durch einen konservativen Helden, oft einen Oberförster, wiederhergestellt wird. Zu einem Zeitpunkt, als auf seinem Blog gerade eine Art Universalienstreit über Queerness vs. normalisierenden Anpassungsdruck stattfand fotografierte ich auf einer Bergtour fickende Murmeltiere. Das war für ihn eine Art Gegendiskurs gegen sein Blog mit den Mitteln des Heimatfilms.

Dass ein Bergsteiger auf seinen Touren Natur um ihrer selbst willen fotografiert und dass es ziemlich schwierig ist solche Bilder zu machen und ich daher stolz darauf war sie präsentieren zu können und ich dabei nicht im Traum an Schwule und Queerdiskurse dachte, auf die Idee wäre er gar nicht gekommen und hat es nicht mal begriffen als ich es ihm zu erklären versuchte.

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Interessant ist bei solchen Leuten vor allem, daß sie in bezug zu ihrem eigenen Stadtviertel und dem darin residierenden Fußballverein im Grunde kein anderes patriotisch-heimatliches Verhältnis haben als jene dörflichen Heimatfreunde, die da von ihm in die Kritik genommen werden. Und auch in jenem präferierten Stadtteil gibt es ja den einen oder den anderen linken Oberförster. Purer Regionalismus. (Wobei ich gegen den eigentlich nichts habe.)

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Und, als die eigene linksalternative Heimatliebe und die Aufladung des Fußballfantums mit extatischer Begeisterung und einer regelrechten Heilserwartung in Kombination mit Rekurs auf eine mythische Vergangenheit als im Grunde völkische Haltung kritisiert wurde ward diese Kritik sofort als Schwulenhass in der Schlagt-sie-alle-tot-Variante gedeutet.

Und als existenzieller Angriff auf das eigene Leben wahrgenommen, während es für das Gegenüber nur eine spöttelnde Sofaplauderei war.

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Deutsche!🙄 Haben es echt sauschwer..
Kommt wieder runter und schaut euch einen schönen Film an.
https://www.youtube.com/watch?v=faGioTSA7gk

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Ach nee! Der BND ist seit 5 Jahren sicher -->Link<--
und nun zu 95 % sicher, dass das beliebte Coronavirus, liebevoll SARS-CoV-2 genannt, aus einem chinesischen Labor stammt.

Und dass die Gefährlichkeit absichtlich durch Experimente erhöht wurde ("Gain of function"). Und genau in diese menschheitsdienliche Forschung sind offenbar die Gelder geflossen, die das Labor bekanntermaßen aus den USA erhalten hat, Minimum 94 Millionen USD Steuergelder seit 2008 aus der Fauci-Behörde.

tldr: alle Verschwörungstheorien haben von Anfang an gestimmt.
tldr2: ganze Kompanien von Virologen haben darüber bewusst gelogen, dass die Schwarte kracht :-) Follow the science!

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Wenn das stimmt wäre es ein Hammer. Nur ist die Berliner Zeitung keine seriöse Quelle, sondern ein Etwas zwischen Stasi-Hinterlassenschaften und Putinfreunden. "Das berichten NZZ, Zeit und SZ" ist leider mit keinem Link hinterlegt. Ich liefere also nach:

https://www.zeit.de/2025/11/coronavirus-ursprung-wuhan-labor-china-bnd

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/wuhan-coronavirus-bnd-wuhan-china-who-e374149/?reduced=true

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/brisanter-bericht-unter-verschluss-bnd-sieht-laborunfall-in-wuhan-als-ursache-f%C3%BCr-corona-pandemie/ar-AA1ALocS?ocid=BingNewsSerp


"Alle Verschwörungstheorien haben von Anfang an gestimmt" ist völliger Unsinn. Das würde heißen, dass Bill Gates und Klaus Schwab am allgemeinen Bevölkerungsaustausch arbeiten würden, bei den Impfungen bewusst schädliche Stoffe injiziert würden, der PCR-Test bewusst so gemacht worden sei, dass er falsche Messergebnisse liefere, um Lockdowns zu rechtfertigen et´cetera. pp.

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Das ist so und in dieser Diktion leider falsch, fritz. Herwig Finkeldey schreibt es auf Fb treffend:

"Georg Mascolo hat in seinem Dialogbuch mit Christian Drosten bereits auf die fatale Einseitigkeit hingewiesen, mit der während der Pandemie über die Herkunft des Virus diskutiert wurde.

Wer meine Ergüsse hier seit Jahren verfolgt hat, der weiß, dass ich die Laborhypothese lange schon ähnlich wie Mascolo immer als eine absolut mögliche, rationale Erklärung gesehen habe. Und nicht als Verschwörungstheorie. Lob hierbei auch dem SPIEGEL, der mit einer Titelstory erstmals die Phalanx der Gleichförmigkeit durchbrach und ebenfalls das Labor in Wuhan ins Visier nahm.

Noch einmal: Die Lüge ist nicht die Zoonosenhypothese! Sondern die dreiste Behauptung, alles andere wäre bloßes Verschwörungsirresein."

Und genau letzteres ist der Punkt. Es gab hinreichend ernszunehmende Kritiker, die dieses Szenario als realistisch genommen haben.

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Auf diesem Blog hatte ich 2020 während des ersten Lockdowns ausgebreitet, was ich beim Strampeln auf dem Kettler im Radio gehört hatte, unter anderem die Story einer chinesischen Virologin, die in tiefen, von Menschen bis dahin nie betretenen Höhlen an Fledermäusen geforscht und deren Viren von der Höhle ins Labor in Wuhan gebracht hatte und die Vermutung, dass diese Proben der Ursprung von Covid 19 waren. Eine etwas andere Version die aber in eine ähnliche Richtung geht wie die BND-Theorie.

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Ihr seid alle etwas aus der Übung, oder? Das geht so:
"Der BND ist ein Instrument des imperialistischen Klassenfeindes und keine zuverlässige Quelle, bis seriöse Aktivisten des Volkes wie Correctiv darübergeschaut haben und das offizielle Narrativ bekanntgeben."

Von den Erkenntnissen des Artikels ist überhaupt nichts neu - das sollte jedem klar sein, der nicht unter einem Stein lebt.

Lediglich wurde erneut und diesmal tötlich entblößt, was für dämliche und selbstverliebte/eitle Luftnummern einige der Hasskampagnen der ach so guten Menschen gegen Abweichler der offiziellen Corona-Narrative waren.

Das eigentlich Traurige ist, dass - auch hier - niemand Manns genug ist, seine Fehler und Dummheiten und seine menschlichen Abgründe zuzugeben, die während der Corona-Hysterie so schön plastisch offenbar wurden.

Nur wieder eitles Drumherumgerede und das übliche Ablenken und Herausreden. Nirgendwo Selbstreflektion, Lernfähigkeit, menschliche Weiterentwicklung. Wer es schafft, sich vor einen Spiegel zu stellen, sich selbst in die Augen zu schauen und laut "Ich lag falsch!" zu sagen, der werfe den ersten Stein.

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Was für Hasskampagnen und menschlichen Abgründe denn? Tatsächliche Hasskampagnen habe ich nur seitens jener Querdenker erlebt, die ins völlig Durchgeknallte abdrifteten, z.B. Morddrohungen gegen impfende ÄrztInnen.

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Es lässt sich gerne darüber reden dass das schwedische Modell so schlecht nicht war, allerdings auch aus Gründen die zum Teil spezifisch schwedisch waren. Ebenso wie die Katastrophe von Modena auch etwas mit spezifisch italienischen Besonderheiten zu tun hatte. Beides Dinge, die auf diesem Blog zumindest angesprochen wurden. Und für mich nehme ich in Anspruch, solche Diskussionen sine ira et studio zu führen.


Und nicht mit Schaum vor dem Mund.

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Sine ira et studio
"Ich bin ein „Blinddarm“. Ein „Leugner“. Ein „Nazi“ – „rechts“, „unsolidarisch“ und „egoistisch“. Ich bin „dumm“, ein „Aasgeier“ und „Verweigerer“. Und ich bitte um Verständnis, ich unterscheide nicht mit Sternchen zwischen Aasgeiern und Aasgeierinnen. Das Geschlecht spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Ich bin eine „dumme Sau“, „zu kennzeichnen“ und soll „Sticker tragen“. Ich bin ein „Gefährder“, ein „Mörder“ und ein „Todesengel“. Ich bin ein „Gegner“. Gegen was? Ich bin ein „Muffel“. Eine „dunkle Gestalt“. Und soll „in einem Loch verschwinden, aus dem ich rausgekrochen bin“. Ich bin ein „Sozialschädling“. Und „bekloppt“. Sie kennen die Gründe für diese Bezeichnungen. "
https://www.nachdenkseiten.de/?p=102165

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Die einzige Kirche die ich wirklich schätze ist die, die im Dorf gelassen wird
Als Maskenverweigerer wurden die Leute bezeichnet, die sich weigerten, Masken zu tragen. Pandemieleugner nannte man die, die behaupteten, die Pandemie gäbe es gar nicht oder sie wäre nicht schlimmer als ein normaler grippaler Infekt oder - s.u.- an eine "Plandemie" glaubten. Der Noergler machte daraus "Maskenleugner und Pandemieverweigerer". Als Verschwörungsspinner, Verschwörungsirre und Ähnliches bezeichnete man nicht Diejenigen, die das Schwedische Modell befürworteten oder die These vom Laborvirus für wahrscheinlich hielten, sondern Solche, die behaupteten, der PCR-Test sei bewusst fehlerhaft gemacht, um massenweise falsch-positive Ergebnisse herbeizuführen ("Plandemie") als Grundlage für flächendeckende Lockdowns, die gemeinsam mit Maskenpflicht, Massentests, Impfungen und 3-G-Regelung eine weltweite Notstandslage herstellen sollten.

Diese sei ein von der WHO, der Gates-Stiftung und dem Weltwirtschaftsforum Davos sowie den "Globalisten" (eine Chiffre für "Großjudentum") betriebener Putsch zur Abschaffung der Demokratie und Errichtung einer globalen Hygienediktatur mit einem Sozialpunktesystem nach chinesischem Vorbild.

Alle, die dran nicht glaubten wurden von diesen Dir sehr wohl bekannten Kreisen als "Schlafschafe" bezeichnet, daneben fielen Ausdrücke wie "Pharmastricher", "Merkels Wadenbeißer", "Die Infantilen", die Frau mit dem Blinddarm, Sarah Bosetti, wurde "Rolanda Freisler" genannt, das Massaker von Butcha ein "ukrainisches Aktionstheater".


Und dann ist zu prüfen, ob Begriffe wie "bekloppt", "rechts" oder faschistisch nicht durchaus anwendbar sind für Leute die Solches vertreten oder es eben sehr wohl unsolidarisch und von mir aus auch asozial ist wenn Menschen sich aus "Ich will aber nicht"-Motiven weigern, Masken zu tragen oder Abstandsregeln einzuhalten und trotzdem in öffentliche Restaurants wollen. Der Begriff infantil fiele mir dazu noch ein.

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In meinem Besitz befinden sich sowohl Kuschelschwein, Schmusedecke als auch Birnenbaum, bin also gesichert infantil und Schlafschaf, bekloppt sind allerdings immer die anderen. Der Chronist war kein Kreis.
Auf dem Weg zum Klo Maske zu tragen, war mir ein Vergnügen. "Ich will aber nicht" dabei mitspielen, die Naivität vieler Mitmenschen vor manch bitterer Wahrheit in Schutz zu nehmen.
Du immer mit Deinem Großjudentum, hat das echt alleinigen Anspruch auf Gier, Schlauheit und Bosheit?
So, da war jetzt einiges an Sarkasmus dabei, dafür gibt es sicher auch bereits eine Meldestelle bei euch.
https://de.brownstone.org/Artikel/Chor-der-Pudel/
https://x.com/ArtikeIEins/status/1899586041574510903
fritz, follow the science?
https://x.com/IndikativJetzt/status/1900235788329025717
https://hcfricke.com/2023/04/05/c29-j-j-couey-sie-haben-unser-denken-veraendert-ein-c-update-ueber-vieles/

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Bestens auf den Punkt gebracht, che. Wenn da Leute wie Ken Jebsen, die Nach"denk"seiten und Betrüger wie Ballweg auf den Plan traten, dann war das keine Kritik, sondern diesen Leuten ging es darum, Propaganda zu verbreiten und auf einen Zug aufzuspringen, um Wirkungsmacht zu erhalten. Ken Jebsen hat bemerkt, daß es nicht funkioniert. Er hat sich ein anderes Feld für seine Scharlatanerien nun ausgedacht, um Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit demselben Faselgehalt.

Daß ausgerechnet Leute wie Du, manhartsberg, in dieser Sache ihren Mund aufreißen, ist schon erstaunlich. Wer wie Du in Dauerschleife sachlich Falsches und Unfug schrieb und dann meint damit durchzukommen, um dann hinterher herumzujammern, wie das bei den Verschwörungsdödeln allenthalben üblich ist, wenn man nicht damit durchkommt, weil sie mit Fakten widerlegt werden, der muß schon damit leben, daß dieser von Dir hier fabrizierte Blödsinn gehörig abgewatscht wird und daß Blödsinn eben als Blödsinn bezeichnet wird, zumal wenn solcher Quatsch ad nauseam immer wieder und wieder vorgetragen wird - resistent gegen jegliche Fakten und unter dem Motto: Irgendwas wird schon hängenbleiben, wenn ich Lügen und Fake nur oft genug wiederhole.

Und noch einmal: es geht hier nicht um Leute, die sachlich argumentieren – genau so, wie che es oben beschrieb. Die unsachlichen Angriffe auf Streeck und auch auf die Satire #allesdichtmachen wurden auch von Maßnahmenbefürwortern wie mir kritisiert. Die langanhaltenden Schulschließungen und daß die Merkel-Scholz-Regierung nicht in der Lage war, Reinigungsgeräte für die Schulen bereitzustellen wurden bereits zu den Maßnahmezeiten von vielen ernstzunehmenden Kritikern heftig moniert. All das waren Positionen, über die man debattieren kann. Weil sie nämlich von Leuten vorgetragen wurden, die Argumente und keine Pauschalkritik brachten. Auch ich habe mit Avantgarde darüber gestritten, ob Ausgangssperren in Bayern zu einem bestimmten Zeitpunkt sinnvoll sind oder nicht. Und ich gehörte zu denen, die sie für einen kleinen Zeitraum, nämlich im April 2020, in Städten und Ballungsgebieten für angebracht gehalten haben. Zumal eben zu diesem Zeitpunkt und nach einer Vielzahl von Toten durch Corona und durch den Mangel an Betten in den Krankenhäusern überhaupt nicht absehbar war, in welche Richtung sich die Ausbreitung des Virus entwickelt. Im Zuge einer erheblichen Gefahr ist es die Aufgabe des Staates, die Bevölkerung zu schützen. Und wie geschrieben: hätte es Bilder wie in Bergamo und in New York gegeben, dann hätten wir hier in Deutschland ganz andere Probleme gehabt, als die Frage, ob es sinnvoll ist, für eine Zeit lang Masken zu tragen oder ob Ungeimpfte Restaurants besuchen dürfen. (Daß sie es nicht durften, halte ich bis heute hin angesichts des Ausmaßes dieser Seuche für richtig.)

Dieselben AfD-Hanseln und Querfaseler, die damals jegliche Maßnahme in Pauschalphrasen kritisierten, hätten Bilder wie aus Bergamo mit tausenden von Toten naturgemäß dann noch viel mehr für ihre perfide Propaganda benutzt.

Und hier ist dann auch ches letztem Absatz und auch denen davor genau zuzustimmen. Leuten wie Dir oder dem Entwurmungsmittel"doktor" Chronist und vielen anderen, ging es nie um eine sachlich fundierte Kritik, die sich an wissenschaftlichen Fakten orientierte.

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Bergamo, Entwurmungsmittel, Vielzahl an Toten durch den Mangel an Betten.. Vielleicht ist Dir noch ein letztes Zipfelchen heiß ersehnter Wirkungsmacht als Redenschreiber von Steinmeier vergönnt.
https://www.br.de/nachrichten/kultur/der-militaerkonvoi-aus-bergamo-wie-eine-foto-legende-entsteht,TJZE6AQ
https://www.br.de/mediathek/podcast/breitengrad/fuenf-jahre-corona-wie-die-bergamo-apokalypse-italien-veraendert-hat/2104286
Der BR kann es ja bald mit Drosten aufnehmen.
Ja, Schweden takes it all, Wien allerdings nur knapp vor Bergamo. Dabei sind wir doch Testweltmeister.
https://x.com/dobssi/status/1862603565987967233/photo/4
https://x.com/dobssi/status/1898769708104475044

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Allein im März gab es in der Bergamo-Region über 2000 Corona-Tote, in der Stadt Bergamo waren es im März etwa 670 Tote - eine signifikante Übersterblichkeit. Insofern sind die Bilder mit den Militärfahrzeugen eine noch sehr freundliche Visualierung. Anders und damit deutlich dramatischer sähe es aus, wenn da auf einer Photographie 2000 Särge gezeigt würden, die in Dreierreihen auf einer Straße stünden.

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Es stimmt auch nicht, dass es nur dieses eine Bild von den LKWs gäbe. Ich habe in der Tagesschau eine Aufnahme gesehen wo man die im Bewegtfilm fahren sah.

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https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/bergamo-zwischen-pandemie-trauma-und-aufbruch-106043677
https://apa.at/faktencheck/militaer-in-bergamo-brachte-leichen-zu-krematorien/
Auch wenn es nur dieses eine Bild gäbe, waren es trotzdem mehr Transporte. Sagt zumindest der Pfarrer im zweiten BR-Bericht.
"Die Anzahl der Verstorbenen war damals nicht höher als bei manchen Grippewellen in Italien (Stand April Anfang 2020). Es war die Angst vor dem "Killervirus" genannten Erreger. Um Fakten zu schaffen, beschloss man die sofortige Einäscherung der an COVID Verstorbenen. Normalerweise werden in Italien aber nur die Hälfte aller Verstorbenen eingeäschert. Deshalb reichten die Kapazitäten des Krematoriums in Bergamo nicht aus und die Leichen mussten in umliegende Orte transportiert werden." Das ist aus dem ersten, stimmt das mit den Grippewellen? Ich erinnere mich, gelesen zu haben, in der Gegend fanden vorher -kokken-Impfungen statt. Wie wurden die großteils älteren Opfer behandelt? Dazu fällt mir Dr. Kellermayr ein, die behauptete, dank eines von ihr angewandten cortisonhältigen Asthmamittels hätte keiner ihrer Patienten ins Krankenhaus gemusst.

Sehr beliebt ist er nicht mehr.
"Wenn nicht Schweden, dann eben Norwegen. Ich bin hier Lehrer und habe in der gesamten Coronapandemie nicht eine einzige Mundbinde auf dem Schulgelände gesehen."
"In D durfte ich nach 20 Uhr nicht einmal alleine spazieren gehen. In Schweden durfte ich beinahe alles. Ich war während Corona permanent beruflich in Schweden. Fast keine Einschränkungen. Drosten erzählt also entweder wissentlich die Unwahrheit oder er hat schlicht keine Ahnung. "Nur ein Ballungsraum...": ja klar, Göteborg und Malmö sind kleinere Ortschaften mit nur wenigen Einwohnern. Verkackeiern kann ich mich selbst, dafür brauche ich diesen sonderbaren "Experten" nicht."
https://www.welt.de/gesundheit/article255695386/Corona-Pandemie-Drosten-denkt-Schwedischer-Weg-waere-in-Deutschland-nicht-umsetzbar-gewesen.html

Ich schließe mich da ganz vertrauensvoll Herrn Lübberding an.
https://www.welt.de/kultur/plus255305572/Merkels-Corona-Berater-Wir-brauchen-eine-Aufarbeitung-der-Rolle-von-Christian-Drosten.html

Che, lies dieses Interview mit der Virologin Dr. Kämmerer erst mal, bevor Du es löschst.
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/drosten-muss-als-einer-der-ersten-vom-laborursprung-gewusst-haben

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Ulrike Kämmerer ist keine Virologin und auch keine Lehrstuhlinhaberin, sondern Expertin für Ernährungsfragen bei Krebserkrankungen, einfache wissenschaftliche Mitarbeiterin und eine der verstrahltesten Ideologinnen rund um die Querdenkerpartei "Die Basis." Im Zusammenhang mit "Illas" PCR-Test-Buch das hier von mir rezensiert wurde trat sie erstmals als Covid-Experten auf die sie nicht ist.

https://che2001.blogger.de/stories/2814677/#2814800


https://che2001.blogger.de/stories/2801190/

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Und der Drosten hat doch Recht
Aus gegebenem Anlass dann nochmal was zu den oben angedeuteten Besonderheiten von Schweden und Norditalien. Drosten hat insofern Recht als dass die lebensräumlichen Verhältnisse von Schweden sich von den deutschen sehr stark unterscheiden. Zwischen den verschiedenen städtischen Ballungsräumen gibt es sehr viel weites Land, überwiegend in Form großer zusammenhängender Wälder, teilweise Wildnis. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte liegt bei 24 Einwohner pro Quadratkilometer, in Deutschland bei 237 Einwohner pro Quadratkilometer und in Norditalien ohne die Alpen bei 300 Einwohner pro Quadratkilometer.

Im Durchschnitt ist in schwedischen Städten die Bebauungsdichte geringer als in Deutschland und Italien. Die schwedische Körperkontaktkultur unterscheidet sich von der Italiens oder des Alpenraums erheblich: Umarmen und küssen tut man sich nur in der Familie und Liebesbeziehungen, so etwas wie die Bussikultur des Alpenraums oder Italiens gibt es nicht. Meistens gibt man sich zum Gruß nicht einmal die Hand. Ist bei uns in Norddeutschland übrigens nicht so viel anders, die Umarmerei wie in Bayern oder Österreich würde hier als befremdlich wahrgenommen. Hinsichtlich der Hygiene ist Schweden noch sauberer als Deutschland, etwa mit der Schweiz vergleichbar. Wie auch in Deutschland leben alte Menschen normalerweise nicht mit ihren Kinder- und Enkelgenerationen zusammen, in Italien ist das bis auf die pflegebedürftigen Alten fast die Regel.

Aufgrund von Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen und gegenüber Deutschland und Schweden viel schlechteren und relativ zum Einkommen teureren Krankenkassenleistungen geht man in Italien seltener zum Arzt, verschreiben auch Ärzte häufiger rezeptpflichtige Medikamente ohne Untersuchung, gibt es einen Schwarzmarkt mit rezeptpflichtigen Medikamenten und eine ausgeprägte Selbstmedikation, hart gesagt: Viele Leute beziehen rezeptpflichtige Medikamente quasi beim Dealer. All das hat Auswirkungen auf das Immunsystem und die Infektanfälligkeit wie auch auf die Ausbreitung von Viren.

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Tja, diese befremdlichen Umarmer des Südens. Seltsames Völkchen,von einer moralischen Pflicht zum jugendlichen Herumhuren habe ich hier auch noch nichts gehört;)
Jetzt verkauf mir noch die angerotzten Staubmasken und die Spikeerzeugung als gesund und ich bin beruhigt.
Ein Knackpunkt bleibt trotzdem die verordnete Falsch- oder Nichtbehandlung.

https://www.rnd.de/gesundheit/ich-musste-meinen-patienten-helfen-arztin-gibt-bereits-asthmamittel-gegen-corona-6N7QEVOB4JAPJJLSYWWEQPNZII.html

Mal abgesehen vom üblichen Verschwörungsideologie- und Coronaleugner-Spin nicht schlecht recherchiert. Dass Frau K. nach eigenen Angaben vom Hersteller wegen off-label-use kontaktiert und von div. Medienleuten nicht ganz uneigennützig instrumentalisiert wurde, fehlt allerdings.:
https://www.belltower.news/hass-auf-twitter-gegen-dr-lisa-maria-kellermayr-wie-kritische-stimmen-sich-schuetzen-koennen-136087/

https://www.sn.at/panorama/oesterreich/kellermayr-prozess-172092265

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Deine Äußerungen zu Spikes und Masken
tue ich mal als blödsinnigen Schmarrn ab mit dem ich mich nicht befasse.


@"von einer moralischen Pflicht zum jugendlichen Herumhuren habe ich hier auch noch nichts gehört;)" ----
Meine Schwester gehört halt zu einer speziellen Generation. Für akademische Linksradikale, deren Studienzeit zwischen späten Siebzigern und frühen Achtzigern lag war überwiegend die offene Zweierbeziehung mit erlaubten Seitensprüngen DAS Beziehungsmodell überhaupt und Sex and Drugs and Rock´n roll ein Lebensmodell. Und so, wie noch die Generation davor solche Verhaltensweisen bei ihren Kindern moralinsauer abgestraft hatte meierte sie ihren kleinen Bruder ab weil er das nicht praktizierte. Nicht dass ich nicht die gleichen Vorstellungen gehabt
hätte wie sie - ich konnte sie nur nicht umsetzen. Fiel einer Frau mit ihrem Äußeren ja aber auch leicht genug, die brauchte ja nur dazustehen um sofort von Männern angesprochen zu werden.

Später, während meines Studiums, das Mitte der Achtziger begann hatte sich das nach dem Aids-Gap schon alles relativiert, aber es war noch immer so dass nach jeder der viermal im Jahr stattfindenden Fachschaftsfeten die Beziehungen in unserer erweiterten Clique etwas neu verteilt waren. Viele Leute gingen auf Parties um da wen aufzureißen und abzuschleppen, ich betrachtete das damals als den Sinn einer Party.

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che, das war nur ein Schmäh im Hinblick auf die norddeutschen Berührungsängste, die Du erwähnt hast. Das mit der offenen Zweierbeziehungsideologie gab es in Wien in diesen Kreisen exakt genau so. Ein Ex, bei dem das damals schief gegangen ist, versucht jetzt in der Rente nochmal sein eigentlich anvisiertes Langhans-Paradies zu verwirklichen.. Schaumermal:) Der deutschen Gründlichkeit muss doch auch dieses ganze komplizierte Regelwerk der (immer noch?) gehypten Polyamorie sehr entgegenkommen.

Falls sich doch jemand mit blödsinnigem Schmarrn befassen möchte - hier (um Minute 35 herum) werden auch die von manchen meiner Freunde begeistert herbeigesehnten zukünftigen Krebsimpfungen thematisiert: https://x.com/punktpreradovic/status/1900443434160161006

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Manhartsberg, ich hätte hier eigentlich erwartet dass Du mal darauf eingehst, was ich zu den Gründen weshalb ich der Auffassung bin dass das Schwedische Modell in Schweden funktioniert hat und anderswo wohl nicht funktioniert hätte geschrieben habe.

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Nach 5 Jahren solltest Du es eigentlich besser wissen.

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War jetzt ein rhetorisch-hermeneutischer.

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Das ist ja schlüssig, warum sollte ich darauf näher eingehen. Aber die europaweit ausgegebene Order, Behandlungsmöglichkeiten auszuschließen in Verbindung mit mehr oder weniger gefinkelten Strategien, Panik zu verbreiten, hat wohl im Norden auch nicht so gezogen.

Auf besondere Panik hinsichtlich des entfleuchten Laborvirus unter Politikern scheint ihr Umgang mit Masken auch nicht unbedingt hinzudeuten. Oder wissen die um den "Schützt nicht gegen Viren"- Aufdruck?
https://tkp.at/2025/03/17/dokument-aus-holland-enthuellt-masken-show/

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Masern?

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Cum ira et studio
https://x.com/totalreporter/status/1902437958445093040
(Vorhofflimmern)

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