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Mittwoch, 10. August 2005
Lob der Kritischen Kritik
che2001, 17:07h
Dass der Qualitätsjournalismus vor die Schakale geht, wissen wir. Umso positiver mutet mir folgendes Anliegen der IG Metall an:
IG Metall-Stiftung lobt erstmalig Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus aus
Frankfurt/Main - Die Otto Brenner Stiftung - eine Fördereinrichtung der IG Metall - wird erstmalig den Otto Brenner Preis zum Thema "Kritischer Journalismus - gründliche Recherchen statt bestellter Wahrheiten" verleihen. Prämiert werden Beiträge, die für einen kritischen Journalismus vorbildlich und beispielhaft sind und für demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung im Sinne von Otto Brenner, dem ersten Vorsitzenden der IG Metall von 1956 bis 1972, stehen. Das politische Leitmotiv des Gewerkschafters lautete: "Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit." Es sollen journalistische Beiträge ausgezeichnet werden, die Themen aufgreifen, die in den Medien sonst zu kurz kommen, aber für die Bürger und Arbeitnehmer von großer Bedeutung sind, teilte die Pressestelle der IG Metall am Mittwoch in Frankfurt mit.
Der Otto Brenner Preis ist mit insgesamt 20 000 Euro dotiert. Es werden die drei besten eingereichten Beiträge ausgezeichnet und drei Recherche-Stipendien vergeben. Für Nachwuchs-Journalisten aus Schüler- und Jugendzeitungen, aus Videogruppen oder anderen Projekten gibt es einen Newcomer-Sonderpreis. Teilnehmen und vorgeschlagen werden können alle Journalistinnen und Journalisten, die für Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und Internet-Publikationen arbeiten. Der Jury gehören Sonia Mikich (Redaktion Monitor), Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung), Harald Schumann (Der Tagesspiegel), Dr. Volker Lilienthal (epd-medien) sowie Verwaltungsratsmitglieder der Otto Brenner Stiftung an. Die Preisverleihung findet im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Otto Brenner Stiftung am 23./24. November 2005 in Berlin statt. Die detaillierten Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen können unter www.otto-brenner-stiftung.de abgerufen werden.
Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2005.
IG Metall-Stiftung lobt erstmalig Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus aus
Frankfurt/Main - Die Otto Brenner Stiftung - eine Fördereinrichtung der IG Metall - wird erstmalig den Otto Brenner Preis zum Thema "Kritischer Journalismus - gründliche Recherchen statt bestellter Wahrheiten" verleihen. Prämiert werden Beiträge, die für einen kritischen Journalismus vorbildlich und beispielhaft sind und für demokratische und gesellschaftspolitische Verantwortung im Sinne von Otto Brenner, dem ersten Vorsitzenden der IG Metall von 1956 bis 1972, stehen. Das politische Leitmotiv des Gewerkschafters lautete: "Nicht Ruhe und Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit." Es sollen journalistische Beiträge ausgezeichnet werden, die Themen aufgreifen, die in den Medien sonst zu kurz kommen, aber für die Bürger und Arbeitnehmer von großer Bedeutung sind, teilte die Pressestelle der IG Metall am Mittwoch in Frankfurt mit.
Der Otto Brenner Preis ist mit insgesamt 20 000 Euro dotiert. Es werden die drei besten eingereichten Beiträge ausgezeichnet und drei Recherche-Stipendien vergeben. Für Nachwuchs-Journalisten aus Schüler- und Jugendzeitungen, aus Videogruppen oder anderen Projekten gibt es einen Newcomer-Sonderpreis. Teilnehmen und vorgeschlagen werden können alle Journalistinnen und Journalisten, die für Printmedien, Hörfunk, Fernsehen und Internet-Publikationen arbeiten. Der Jury gehören Sonia Mikich (Redaktion Monitor), Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung), Harald Schumann (Der Tagesspiegel), Dr. Volker Lilienthal (epd-medien) sowie Verwaltungsratsmitglieder der Otto Brenner Stiftung an. Die Preisverleihung findet im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Otto Brenner Stiftung am 23./24. November 2005 in Berlin statt. Die detaillierten Ausschreibungs- und Bewerbungsunterlagen können unter www.otto-brenner-stiftung.de abgerufen werden.
Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2005.
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Montag, 8. August 2005
Transpluto
che2001, 15:46h
Eigentlich wurde er ja schon 2003 entdeckt, der zehnte Planet im solaren System. Aber die Astronomen konnten sich über die Klassifizierung und Benennung nicht einig werden, und so wurde er jetzt in der Bloggosphäre "entdeckt". http://www.wired.com/news/space/0,2697,68373,00.html?tw=wn_tophead_11
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Lizenzschwein
che2001, 15:27h
In der Zukunft wird um Regress gebeten, wer das falsche Schwein gegessen hat http://www.bootsektorblog.de/2005/08/haftstrafen_fr_.html. Tröstlich aber, dass offensichtlich gar nicht alle blogger und Onliner nerdige Nerds, sondern mitunter sogar klassische echte Kerle sind: http://www.bootsektorblog.de/2005/08/bikini_statt_bl.html.
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Sonntag, 7. August 2005
Pisa neu oder Rechtschreibdeform ab 18
che2001, 20:52h
Bevor die tolle Rechtschreibkommission sich an die Groß- und
Kleinschreibung macht, sollte man die folgenden Beispiele bedenken:
Er hatte liebe Genossen.
Er hatte Liebe genossen.
Wäre er doch nur Dichter!
Wäre er doch nur dichter!
Sich brüsten und anderem zuwenden.
Sich Brüsten und anderem zuwenden.
Die nackte Sucht zu quälen.
Die Nackte sucht zu quälen.
Sie konnte geschickt Blasen und Glieder behandeln.
Sie konnte geschickt blasen und Glieder behandeln.
Der Gefangene floh.
Der gefangene Floh.
Helft den armen Vögeln.
Helft den Armen vögeln.
Und die Zusammenschreibung oder Auseinander Schreibung ist auch nicht ohne:
Gestern abend sind Schröder und Merkel im Kanzleramt zusammengekommen.
Gestern abend sind Schröder und Merkel im Kanzleramt zusammen gekommen.
Wie schön für sie!
Kleinschreibung macht, sollte man die folgenden Beispiele bedenken:
Er hatte liebe Genossen.
Er hatte Liebe genossen.
Wäre er doch nur Dichter!
Wäre er doch nur dichter!
Sich brüsten und anderem zuwenden.
Sich Brüsten und anderem zuwenden.
Die nackte Sucht zu quälen.
Die Nackte sucht zu quälen.
Sie konnte geschickt Blasen und Glieder behandeln.
Sie konnte geschickt blasen und Glieder behandeln.
Der Gefangene floh.
Der gefangene Floh.
Helft den armen Vögeln.
Helft den Armen vögeln.
Und die Zusammenschreibung oder Auseinander Schreibung ist auch nicht ohne:
Gestern abend sind Schröder und Merkel im Kanzleramt zusammengekommen.
Gestern abend sind Schröder und Merkel im Kanzleramt zusammen gekommen.
Wie schön für sie!
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Samstag, 23. Juli 2005
Von wegen Wachstum in der IT-Branche
che2001, 21:24h
Während Bitkom und auch einige Wirtschaftsjournalisten eine Gesundung der ITK-Branche, ja sogar eine Sonderkonjunktur herbeireden wollen, kann man nur leider sagen reality bytes ähem bites. HP geht mit dem Rasenmäher durch seine Personalbestände und feuert selbst den Erfinder des Begriffs Personal Computer , Alan Kay http://www.testticker.de/news/home_computing/news20050, 719013.aspx, und andernorts, nämlich bei uns, findet gerade ein Kettensägenmassaker statt http://www.bootsektorblog.de/2005/07/das_itkettensge.html.
Ach ja, CISCO schluckt die dänische Kiss
http://www.testticker.de/news/peripherie/news20050722020.aspx,
aber das dürfte für Kiss langfristig die Rettung sein. Ein "guter" Final sozusagen.
Ach ja, CISCO schluckt die dänische Kiss
http://www.testticker.de/news/peripherie/news20050722020.aspx,
aber das dürfte für Kiss langfristig die Rettung sein. Ein "guter" Final sozusagen.
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Niger
che2001, 20:46h
Während nach der Flutkatastrophe im Indischen Ozean mehr internationale Hilfe da war, als überhaupt benötigt wurden, bleibt bei der Hungerkatastrophe im Niger bislang fast jegliche Hilfe aus. Wenige Wochen nach dem World-Life-8-Konzert sterben dort Menschen an Hunger, ohne dass es die Welt interessiert. Hier wird halt nicht so telegen gestorben wie anderswo. Ich erinnere mich an das, was seinerzeit mein Freund Mohamed sagte: "You couldn´t call the Niger or the Tchad countries, this are only tribal areas in the desert, potential disaster areas.", und an die Erzählung eines Freundes, der auf dem Weg nach Ghana liegenblieb, weil es keinen Sprit gab. Die Tankstellen waren leer, die Polizei musste Räuberbanden entkommen lassen, weil sie kein Benzin zum Betanken ihrer Dienstfahrzeuge hatten. Schließlich wurden sie von einem Plantagenbesitzer zum E$$en eingeladen, der ihnen 100 Liter schenkte. Sie erfuhren, dass die Reichen, wie ihr Gastgeber, alles Benzin aufgekauft hatten und in riesigen Tankanlagen unter ihren Anwesen horteten, um den Preis in die Höhe zu treiben. Ich weiß nicht, ob die Verhältnisse dort wirklich so sind, aber, um die Life8 - Tradition aufzugreifen: die sterben dort nackt im Wind, und es interessiert niemanden.
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Politische Bizarrologie
che2001, 20:38h
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Sharm el Sheikh
che2001, 19:06h
Der Anschlag in der "Medina as Salaam", Stadt des Friedens, genannten Perle des Südsinai, mit der ich angenehmste Erinnerungen verbinde (Danke, Mohamed, Ashraf, Ihab und Hisham!), zeigt die ganze Monstrosität von Al Kaida: Ein sprengstoffgefülltes Auto rast in eine Gruppe von ägyptischen Arbeitern, die Wasserpfeife rauchend Backgammon spielen. Nicht, dass ich Bombenanschläge auf Touristen tolerabel finden würde, aber wie krank ist denn so etwas?
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Umzug
che2001, 18:22h
Verschiedene Probleme mit meiner alten Domain http://che.environ.de haben mich zum Unzug auf dieses Blog veranlasst. Meine alten Archive werde ich nach und nach herüberholen; wer Beiträge auf http://che.environ.de kommentieren möchte, kann das weiterhin dort tun, die Präsenz bleibt noch ein paar Monate aktiv.
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