Montag, 7. April 2008
Von Dortmund in den Kongo - Deportationclass Extra Service
Meines Wissens wird am 17.04. in der Zentralen Ausländerbehörde Dortmund, Kaiserstraße 129 - 131, eine Sammelanhörung für (vermeintliche) Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo stattfinden.

"Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt", meint das Auswärtige Amt. Denn: "Die Sicherheitslage ist im gesamten Land weiterhin fragil."
Das gilt natürlich - einmal wieder nicht - für Flüchtlinge und MigrantInnen!

Die Bevölkerung Kogos zählt zu den ärmsten der Welt. Im November 2002 verfügte das OVG Münster die Aufhebung einer Abschiebeandrohung, da dem Betroffenen nach seiner Abschiebung "Gefahr für Leib und Leben in Form von Verhungern" drohe.

Ende letzten Jahres gab es (zum wiederholten Mal) in verschiedenen Zeitungen Berichte über Massenvergewaltigungen in den immer noch von Auseinandersetzungen geschüttelten Provinzen. "... Schätzungsweise 60 000 Frauen und Mädchen sind in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu in den vergangenen drei Jahren Opfer sexueller Gewalt geworden. ..." (Frankfurter Rundschau, 02.11.07: "Im Kongo herrscht ein Krieg gegen die Frauen".)

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>>Meines Wissens wird am 17.04. in der Zentralen Ausländerbehörde Dortmund, Kaiserstraße 129 - 131, eine Sammelanhörung für (vermeintliche) Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo stattfinden.>>
Da höre ich mal nach!

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Aktueller Nachrichtenstand zur Sammelanhörung
16.4.2008 Sammelanhörung Burundi (durch Bundespolizei)
17.4.2008 + 18.4.2008 Sammelanhörung DR Kongo

Vor Ort in Dortmund wird versucht, dass ein lokaler Anwalt die Betreffenden begleitet. Dies muss in Vorfeld koordiniert werden.

Vorgeladene Flüchtlinge bzw. deren Anwälte können sich hierzu bei Heinz Schröder melden unter dieser Nummer 0231 - 10 56 13 (wegen des ABs)

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