Sonntag, 2. August 2026
Kommentar zu Ceuta von Karl Kolb
che2001, 03:25h
Der marokkanische Ironman vor Ceuta hat erneut gezeigt, wie dünnhäutig der europäische Kleinbürger, speziell der deutsche, auf die Bedrohung seines Wohlstands reagiert. Während der umgekehrte Weg per Flugzeug in die nordafrikanischen Sehnsuchtsorte des deutschen Urlaubs-Spießers - also etwa in das magische Marrakesch, das Badeparadies Agadir oder die charmante Hafenstadt Essaouira - als gelungener Höhepunkte der Saison gilt, ist der gefährliche Wasserweg nach Norden, zurückgelegt von muskulösen Minderjährigen, suspekt und natürlich ein Angriff auf unsere abendländische Zivilisation. Plötzlich ist von „Zombie-Horden“ die Rede, „von einem Ansturm krimineller Banden“, die vermutlich morgen schon die Domplatte unsicher machen, obwohl man ihnen gestern noch auf irgendeinem Basar einen orientalischen Schnickschnack abgekauft hat. Selten war die verhaltensauffällige Doppelmoral der Europäer verräterischer.
Tatsächlich ist - wie jeder inzwischen wissen sollte - Ceuta nicht Europa, nicht Schengenraum. Der Weg zur Fähre nach Spanien ist mit hohen Mauern abgesichert. Es ist so, als hätte ein Ossi vor 1989 in einem Intershop an der Transitautobahn Asyl gesucht.
Was genau diesen Massenansturm - ebenso wie die hysterischen Reaktionen darauf - ausgelöst hat, weiß man nicht. Ein Gerichtsurteil? Eine politische Volte der marokkanischen Regierung. Nicht einmal die Teilnehmer dieses partiell tödlichen Schwimmwettbewerbs wissen es. Ein Schwimmer aus Tanger gab gegenüber Reuter zu Protokoll: „Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, warum ich hergekommen bin, und jetzt gehe ich wieder zurück.“
Das haben offensichtlich inzwischen 48.000 getan. Also letztendlich ein merkwürdiges Massenphänomen, gespeist aus irgendeiner jugendlichen Sehnsucht nach Bedeutung, besserem Leben und der Bewältigung einer Herausforderung?
Also: Ball flach halten. Europa steht noch. Was nicht heißt, dass man Ceuta als Signal verharmlosen sollte. Der Hitzesommer, die Brände, die unübersehbaren Folgen einer ignoranten Klimapolitik, die vor allen Dingen von den kriminellen Idioten aus der AfD, verwandten Organisationen bis hin zu der dummen Reiche befeuert wird, zeigen, dass man hierzulande immer noch nicht begriffen hat, welche auch demographischen Folgen das Global Warming haben wird. Wenn sich irgendwann einmal die Bevölkerungen der bald unbewohnbaren Fluss-Deltas in Südostasien auf den Weg nach Westen machen, wird Ceuta in der Erinnerung nur noch ein nettes kleines Sommerloch-Event sei
Tatsächlich ist - wie jeder inzwischen wissen sollte - Ceuta nicht Europa, nicht Schengenraum. Der Weg zur Fähre nach Spanien ist mit hohen Mauern abgesichert. Es ist so, als hätte ein Ossi vor 1989 in einem Intershop an der Transitautobahn Asyl gesucht.
Was genau diesen Massenansturm - ebenso wie die hysterischen Reaktionen darauf - ausgelöst hat, weiß man nicht. Ein Gerichtsurteil? Eine politische Volte der marokkanischen Regierung. Nicht einmal die Teilnehmer dieses partiell tödlichen Schwimmwettbewerbs wissen es. Ein Schwimmer aus Tanger gab gegenüber Reuter zu Protokoll: „Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, warum ich hergekommen bin, und jetzt gehe ich wieder zurück.“
Das haben offensichtlich inzwischen 48.000 getan. Also letztendlich ein merkwürdiges Massenphänomen, gespeist aus irgendeiner jugendlichen Sehnsucht nach Bedeutung, besserem Leben und der Bewältigung einer Herausforderung?
Also: Ball flach halten. Europa steht noch. Was nicht heißt, dass man Ceuta als Signal verharmlosen sollte. Der Hitzesommer, die Brände, die unübersehbaren Folgen einer ignoranten Klimapolitik, die vor allen Dingen von den kriminellen Idioten aus der AfD, verwandten Organisationen bis hin zu der dummen Reiche befeuert wird, zeigen, dass man hierzulande immer noch nicht begriffen hat, welche auch demographischen Folgen das Global Warming haben wird. Wenn sich irgendwann einmal die Bevölkerungen der bald unbewohnbaren Fluss-Deltas in Südostasien auf den Weg nach Westen machen, wird Ceuta in der Erinnerung nur noch ein nettes kleines Sommerloch-Event sei
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manhartsberg,
Sonntag, 2. August 2026, 06:51
Der Kleinbürger, der Dich bei Bedarf im Krankenhaus pflegt, einmal im jahr per Reisebüroempfehlung womöglich in Marokko landet und nicht die Energie und Zeit hat, sich Deine Selbstverteidigungsskills anzueignen, darf aber schon hoffen, trotzdem nicht bei nächster Gelegenheit von einem wahlweise religiös verseuchten, psychisch herausgeforderten oder geheimdienstlich instrumentalisierten Messermann aus weniger zartbesaiteten Kulturkreisen ins Jenseits befördert zu werden?
Obacht, wenn dann alle Wiener in die Tiroler Alpen geflohen sind, wirds dort auch für Bergtouristen eng!
Obacht, wenn dann alle Wiener in die Tiroler Alpen geflohen sind, wirds dort auch für Bergtouristen eng!
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p.m.,
Sonntag, 2. August 2026, 07:11
Messermänner... Ihnen ist auch keine Worthülse zu platt.
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