Sonntag, 2. August 2026
Kommentar zu Ceuta von Karl Kolb
che2001, 03:25h
Der marokkanische Ironman vor Ceuta hat erneut gezeigt, wie dünnhäutig der europäische Kleinbürger, speziell der deutsche, auf die Bedrohung seines Wohlstands reagiert. Während der umgekehrte Weg per Flugzeug in die nordafrikanischen Sehnsuchtsorte des deutschen Urlaubs-Spießers - also etwa in das magische Marrakesch, das Badeparadies Agadir oder die charmante Hafenstadt Essaouira - als gelungener Höhepunkte der Saison gilt, ist der gefährliche Wasserweg nach Norden, zurückgelegt von muskulösen Minderjährigen, suspekt und natürlich ein Angriff auf unsere abendländische Zivilisation. Plötzlich ist von „Zombie-Horden“ die Rede, „von einem Ansturm krimineller Banden“, die vermutlich morgen schon die Domplatte unsicher machen, obwohl man ihnen gestern noch auf irgendeinem Basar einen orientalischen Schnickschnack abgekauft hat. Selten war die verhaltensauffällige Doppelmoral der Europäer verräterischer.
Tatsächlich ist - wie jeder inzwischen wissen sollte - Ceuta nicht Europa, nicht Schengenraum. Der Weg zur Fähre nach Spanien ist mit hohen Mauern abgesichert. Es ist so, als hätte ein Ossi vor 1989 in einem Intershop an der Transitautobahn Asyl gesucht.
Was genau diesen Massenansturm - ebenso wie die hysterischen Reaktionen darauf - ausgelöst hat, weiß man nicht. Ein Gerichtsurteil? Eine politische Volte der marokkanischen Regierung. Nicht einmal die Teilnehmer dieses partiell tödlichen Schwimmwettbewerbs wissen es. Ein Schwimmer aus Tanger gab gegenüber Reuter zu Protokoll: „Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, warum ich hergekommen bin, und jetzt gehe ich wieder zurück.“
Das haben offensichtlich inzwischen 48.000 getan. Also letztendlich ein merkwürdiges Massenphänomen, gespeist aus irgendeiner jugendlichen Sehnsucht nach Bedeutung, besserem Leben und der Bewältigung einer Herausforderung?
Also: Ball flach halten. Europa steht noch. Was nicht heißt, dass man Ceuta als Signal verharmlosen sollte. Der Hitzesommer, die Brände, die unübersehbaren Folgen einer ignoranten Klimapolitik, die vor allen Dingen von den kriminellen Idioten aus der AfD, verwandten Organisationen bis hin zu der dummen Reiche befeuert wird, zeigen, dass man hierzulande immer noch nicht begriffen hat, welche auch demographischen Folgen das Global Warming haben wird. Wenn sich irgendwann einmal die Bevölkerungen der bald unbewohnbaren Fluss-Deltas in Südostasien auf den Weg nach Westen machen, wird Ceuta in der Erinnerung nur noch ein nettes kleines Sommerloch-Event sei
Tatsächlich ist - wie jeder inzwischen wissen sollte - Ceuta nicht Europa, nicht Schengenraum. Der Weg zur Fähre nach Spanien ist mit hohen Mauern abgesichert. Es ist so, als hätte ein Ossi vor 1989 in einem Intershop an der Transitautobahn Asyl gesucht.
Was genau diesen Massenansturm - ebenso wie die hysterischen Reaktionen darauf - ausgelöst hat, weiß man nicht. Ein Gerichtsurteil? Eine politische Volte der marokkanischen Regierung. Nicht einmal die Teilnehmer dieses partiell tödlichen Schwimmwettbewerbs wissen es. Ein Schwimmer aus Tanger gab gegenüber Reuter zu Protokoll: „Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, warum ich hergekommen bin, und jetzt gehe ich wieder zurück.“
Das haben offensichtlich inzwischen 48.000 getan. Also letztendlich ein merkwürdiges Massenphänomen, gespeist aus irgendeiner jugendlichen Sehnsucht nach Bedeutung, besserem Leben und der Bewältigung einer Herausforderung?
Also: Ball flach halten. Europa steht noch. Was nicht heißt, dass man Ceuta als Signal verharmlosen sollte. Der Hitzesommer, die Brände, die unübersehbaren Folgen einer ignoranten Klimapolitik, die vor allen Dingen von den kriminellen Idioten aus der AfD, verwandten Organisationen bis hin zu der dummen Reiche befeuert wird, zeigen, dass man hierzulande immer noch nicht begriffen hat, welche auch demographischen Folgen das Global Warming haben wird. Wenn sich irgendwann einmal die Bevölkerungen der bald unbewohnbaren Fluss-Deltas in Südostasien auf den Weg nach Westen machen, wird Ceuta in der Erinnerung nur noch ein nettes kleines Sommerloch-Event sei
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manhartsberg,
Sonntag, 2. August 2026, 06:51
Der Kleinbürger, der Dich bei Bedarf im Krankenhaus pflegt, einmal im jahr per Reisebüroempfehlung womöglich in Marokko landet und nicht die Energie und Zeit hat, sich Deine Selbstverteidigungsskills anzueignen, darf aber schon hoffen, trotzdem nicht bei nächster Gelegenheit von einem wahlweise religiös verseuchten, psychisch herausgeforderten oder geheimdienstlich instrumentalisierten Messermann aus weniger zartbesaiteten Kulturkreisen ins Jenseits befördert zu werden?
Obacht, wenn dann alle Wiener in die Tiroler Alpen geflohen sind, wirds dort auch für Bergtouristen eng!
Obacht, wenn dann alle Wiener in die Tiroler Alpen geflohen sind, wirds dort auch für Bergtouristen eng!
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p.m.,
Sonntag, 2. August 2026, 07:11
Messermänner... Ihnen ist auch keine Worthülse zu platt.
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bersarin,
Sonntag, 2. August 2026, 19:24
Das schlimmste an solchem Salms wie dem von Kobs und Konsorten ist das Für-dumm-verkaufen der Bürger. Jeder, der für zehn Cent Verstand hat, weiß natürlich, daß 60.000 Menschen, die eine solche Enklave überrennen und eine Invasion machen, nicht alle dort versorgt werden können.
Sofern diese Invasoren nicht zurückgekehrt wären, hätte Spanien ein Problem. So hatte Spanien Glück.
Wären sie geblieben, hätte Spanien eine Teil dieser Menschen zur Versorgung und Registiertung - falls sie überhaupt registriert werden - aufs Festland verbringen müssen. Und damit sind sie de facto im Schengenraum - der hoffentlich bald Geschichte sein wird. Und genau diese grauenhafte Vorstellung motivierte auch Meloni - eine der wenigen guten Politiker in der EU, zusammen mit Mette Frederiksen. Und für alle, die gegen Meloni ätzen: die mögen sich dann bitte gerne vorstellen, was es bedeutet, wenn ein Matteo Salvini plötzlich Ministerpräsident würde. Auch im Blick auf die Einheit der EU und im Blick auf Rußland.
Tourismus bringt armen Ländern Geld. Migration in die Sozialsysteme bringt gar nichts. Da liegt der Unterschied. Vom Tourismus haben auch muslimische Länder in Nordafrika etwas.
Haben die Invasoren aus Marokko erst einmal das Festland erreicht, wird sie kein Mensch aufhalten, weiter ins vermeintliche Paradies Deutschland zu reisen. Dagegen helfen nur konsequente Mittel, vom Gerede haben die Bürger genug: Deutsche Grenzen müssen wieder kontrolliert werden. Jeglicher illegale Grenzübertritt muß geahndet werden. Wer den Boden der EU betritt, muß genau dort, wo er aufschlägt, einen Asylantrag stellen und wird von dort verteilt. Wer ohne Antrag und Verteilung weiterreist, wird automatisch abgeschoben. Das individuelle Asylrecht muß abgeschafft werden, es darf für solche Migranten lediglich eine Minimalversorgung geben: Bett, Brot, Seife. Oder wie der dänische Ministers für Einwanderung und Integration, Kaare Dybvad Bek (Sozialdemokrat) es sagte: sie sollen sich hier bei uns nicht wohlfühlen. "Härte statt Hygge".
Ceuta wird ganz sicherlich kein kleines nettes Sommerloch-Event sein, weil die Probleme, die die Massenmigration aus muslimischen Ländern mit sich bringt, bereits täglich in Deutschland ersichtlich sind: angefangen bei der Kriminalitätsstatistik, der Zunahme des Kopftuchs im öffentlichen Raum, was ich als eine islamische Landnahme bezeichne, denn das Kopftuch ist vor allem auch ein politisches Symbol, vom Stadtbild, insbesondere an vielen Bahnhöfen bis hin zum Merkellego bei Weihnachtsmärkten, Stadtfesten und Veranstaltungen - statt unsere Grenzen zu schützen und zu schauen, wer hier eigentlich einreist, schützen wir die Weihnachtsmärkte, statt Straftäter nach der ersten Straftat in ihre Heimatländer zurückzuschicken, laufen sie als lebende Zeitbomben frei herum. In den Freibädern vieler Großstädte, in der Kriminalitätsstatistik. Und wer es dann gerne im Detail möchte, der spreche gerne mal mit Polizisten, die in Berlin oder Düsseldorf ihre Einsätze fahren.
Kommentatoren wie El Mocho/Willy56 hatten vor solchen Szenarien schon vor zehn Jahren gewarnt. Er hatte recht.
Und natürlich gibt es auch die heimlichen Überfahrten von Ceuta in den Schengenraum:
https://x.com/Tim_Roehn/status/2083940963194450219
Immerhin wissen wir nach diesem Szenario, was Europa im schlimmsten Fall drohen könnte, wenn wir mit Ländern an unseren Außengrenzen Probleme bekommen und nicht mehr gewillt sind, deren Politik zu unterstützen. Aber ich gebe Europa eh nur noch zehn Jahre. Dannach sind wird der von Gottfried Benn in einem Gedicht so benannte Nasenpopel. Eigentlich sind wir es schon heute, wenn wir uns die Weltmacht China anschauen.
Sofern diese Invasoren nicht zurückgekehrt wären, hätte Spanien ein Problem. So hatte Spanien Glück.
Wären sie geblieben, hätte Spanien eine Teil dieser Menschen zur Versorgung und Registiertung - falls sie überhaupt registriert werden - aufs Festland verbringen müssen. Und damit sind sie de facto im Schengenraum - der hoffentlich bald Geschichte sein wird. Und genau diese grauenhafte Vorstellung motivierte auch Meloni - eine der wenigen guten Politiker in der EU, zusammen mit Mette Frederiksen. Und für alle, die gegen Meloni ätzen: die mögen sich dann bitte gerne vorstellen, was es bedeutet, wenn ein Matteo Salvini plötzlich Ministerpräsident würde. Auch im Blick auf die Einheit der EU und im Blick auf Rußland.
Tourismus bringt armen Ländern Geld. Migration in die Sozialsysteme bringt gar nichts. Da liegt der Unterschied. Vom Tourismus haben auch muslimische Länder in Nordafrika etwas.
Haben die Invasoren aus Marokko erst einmal das Festland erreicht, wird sie kein Mensch aufhalten, weiter ins vermeintliche Paradies Deutschland zu reisen. Dagegen helfen nur konsequente Mittel, vom Gerede haben die Bürger genug: Deutsche Grenzen müssen wieder kontrolliert werden. Jeglicher illegale Grenzübertritt muß geahndet werden. Wer den Boden der EU betritt, muß genau dort, wo er aufschlägt, einen Asylantrag stellen und wird von dort verteilt. Wer ohne Antrag und Verteilung weiterreist, wird automatisch abgeschoben. Das individuelle Asylrecht muß abgeschafft werden, es darf für solche Migranten lediglich eine Minimalversorgung geben: Bett, Brot, Seife. Oder wie der dänische Ministers für Einwanderung und Integration, Kaare Dybvad Bek (Sozialdemokrat) es sagte: sie sollen sich hier bei uns nicht wohlfühlen. "Härte statt Hygge".
Ceuta wird ganz sicherlich kein kleines nettes Sommerloch-Event sein, weil die Probleme, die die Massenmigration aus muslimischen Ländern mit sich bringt, bereits täglich in Deutschland ersichtlich sind: angefangen bei der Kriminalitätsstatistik, der Zunahme des Kopftuchs im öffentlichen Raum, was ich als eine islamische Landnahme bezeichne, denn das Kopftuch ist vor allem auch ein politisches Symbol, vom Stadtbild, insbesondere an vielen Bahnhöfen bis hin zum Merkellego bei Weihnachtsmärkten, Stadtfesten und Veranstaltungen - statt unsere Grenzen zu schützen und zu schauen, wer hier eigentlich einreist, schützen wir die Weihnachtsmärkte, statt Straftäter nach der ersten Straftat in ihre Heimatländer zurückzuschicken, laufen sie als lebende Zeitbomben frei herum. In den Freibädern vieler Großstädte, in der Kriminalitätsstatistik. Und wer es dann gerne im Detail möchte, der spreche gerne mal mit Polizisten, die in Berlin oder Düsseldorf ihre Einsätze fahren.
Kommentatoren wie El Mocho/Willy56 hatten vor solchen Szenarien schon vor zehn Jahren gewarnt. Er hatte recht.
Und natürlich gibt es auch die heimlichen Überfahrten von Ceuta in den Schengenraum:
https://x.com/Tim_Roehn/status/2083940963194450219
Immerhin wissen wir nach diesem Szenario, was Europa im schlimmsten Fall drohen könnte, wenn wir mit Ländern an unseren Außengrenzen Probleme bekommen und nicht mehr gewillt sind, deren Politik zu unterstützen. Aber ich gebe Europa eh nur noch zehn Jahre. Dannach sind wird der von Gottfried Benn in einem Gedicht so benannte Nasenpopel. Eigentlich sind wir es schon heute, wenn wir uns die Weltmacht China anschauen.
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avantgarde,
Sonntag, 2. August 2026, 22:50
Aus La Repubblica: "Die Migrationspolitik der spanischen sozialistischen Regierung hat den Zustrom illegaler Migranten im Vergleich zu 2025 um 36 % und im Vergleich zu 2024 um 40 % reduziert. Zwischen 2021 und 2026 erreichten laut Frontex-Daten 478.600 illegale Migranten Europa über Italien, gegenüber 234.760 über Spanien. Allein im Jahr 2025 wurden in Italien 66.000 illegale Einreisen registriert, gegenüber 36.000 in Spanien."
https://www.repubblica.it/politica/2026/07/31/news/ceuta_quattro_menzogne_destre_fact_checking-425505147/?ref=RHLF-BG-P3-S1-T1-s3992
Soviel zum "Verräter" Sánchez und der "guten" Meloni.
Die "Bedrohung" durch heimliche Überfahrten von Ceuta ist übrigens nachgerade lächerlich. Es gibt marokkanische Küstenorte, die der europäischen Küste Spaniens näher sind.
https://www.repubblica.it/politica/2026/07/31/news/ceuta_quattro_menzogne_destre_fact_checking-425505147/?ref=RHLF-BG-P3-S1-T1-s3992
Soviel zum "Verräter" Sánchez und der "guten" Meloni.
Die "Bedrohung" durch heimliche Überfahrten von Ceuta ist übrigens nachgerade lächerlich. Es gibt marokkanische Küstenorte, die der europäischen Küste Spaniens näher sind.
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che2001,
Montag, 3. August 2026, 02:33
@manhartsberg: "Der Kleinbürger, der Dich bei Bedarf im Krankenhaus pflegt" etc.- erstens sind das eher Proletarier als Kleinbürger, und zweitens überwiegend Polen, Rumänen, Araber, Mexikaner oder Leute aus Zentralasien, also im Groben die Etnien, unter denen Dumpfdeutsch die Messerstecher verortet.
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bersarin,
Montag, 3. August 2026, 08:13
Aus der neuen Rubrik: Frag die KI:
Dass über die zentrale Mittelmeerroute mehr Flüchtlinge nach Italien gelangen als über die westliche Mittelmeerroute nach Spanien, liegt primär an der geografischen Nähe zu instabilen nordafrikanischen Transitländern sowie an effektiveren Kontrollen und Abkommen entlang der spanischen Küste.
Die Hauptursachen für diese Verteilung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Geografische Lage und Routenlänge: Die Distanzen von den afrikanischen Küsten nach Italien (insbesondere von Tunesien und Libyen nach Lampedusa oder Sizilien) sind oft wesentlich kürzer und für Schlepperboote logistisch leichter zu bewältigen.
• Abkommen mit Marokko: Die spanische Route wird stark durch die Zusammenarbeit mit den marokkanischen Behörden beeinflusst. Durch verstärkte Grenzkontrollen und finanzielle Unterstützung der EU durch Marokko werden dort viele Überfahrten frühzeitig unterbunden oder Boote abgefangen.
• Stabilität der Transitländer: In Libyen und Tunesien herrschen teils politische Instabilität oder schwache staatliche Strukturen, was die Aktivitäten von Schmugglernetzwerken begünstigt.
• Herkunftsländer der Geflüchteten: Die zentrale Mittelmeerroute wird stark von Menschen aus Subsahara-Afrika, Ägypten und Bangladesch genutzt. Für viele dieser Menschen ist der Weg über Libyen oder Tunesien direkter erreichbar als der weite Weg über Marokko oder die Atlantikroute.
Meloni hat zahlreiche Verschärfungen in Gang gesetzt, um gegen die Massenmigration vorzugehen.
Fakt ist, daß über 60.000 Menschen in Ceuta nicht zu händeln gewesen wären - allein was die Versorgung betrifft. Außer man würde Plünderer umgehend erschießen oder eben Menschen zurück ins Meer treiben, was sicherlich auch keine gelungene Lösung wäre.
Wenn es, wie in der Enklave Ceuta, mal eben so gelingt, daß in zwei Tagen über 60.000 Menschen nach Spanien strömen können, dann muß das für die gesamte EU ein Alarmzeichen sein. Und wer dieses Zeichen nicht sieht und daraus keine massiven politischen Handlungen ableitet, um die Außengrenzen mit Mauern und Zäunen zu sichern und auch Pushbacks zuzulassen, so wie das Polen schon lange an der Grenze zu Belarus macht, weil der gute Putin dort immer einmal wieder massenhaft Menschen in die EU einschleust, dann ist das entweder naiv, dumm oder vorsätzlich. Kein Handeln ist schon lange keine Option mehr. Und genau darum geht es bei dieser Invasion nach Ceuta und aus genau diesem Grunde hat diese Invasion derartige Aufmerksamkeit erregt. Was nicht heißt, daß die Zustände in Italien deshalb besser sind. Die Gründe aber finden sich oben. Die Frage bleibt, wie man Abkommen mit einem Failed State Libyen hinbekommt. Es war geo- und großraumpolitisch genommen keine gute Idee, den Diktator Gaddafi derart zu stürzen.
Ein weiterer Punkt ist: Ceuta ist ein Ereignis, wo mit einem Schlag aufgrund der Masse die möglichen Folgen sichbar sind. Das ist von einer anderen Qualität. Während es in Italien tröpfchenweise geschieht und das dann medial keine Relevanz mehr besitzt. Was ein großer Fehler ist. Meloni versucht ihr möglichstes mit Maßnahmen, wird aber zum Teil auch von der EU ausgebremst.
Dass über die zentrale Mittelmeerroute mehr Flüchtlinge nach Italien gelangen als über die westliche Mittelmeerroute nach Spanien, liegt primär an der geografischen Nähe zu instabilen nordafrikanischen Transitländern sowie an effektiveren Kontrollen und Abkommen entlang der spanischen Küste.
Die Hauptursachen für diese Verteilung lassen sich wie folgt zusammenfassen:
• Geografische Lage und Routenlänge: Die Distanzen von den afrikanischen Küsten nach Italien (insbesondere von Tunesien und Libyen nach Lampedusa oder Sizilien) sind oft wesentlich kürzer und für Schlepperboote logistisch leichter zu bewältigen.
• Abkommen mit Marokko: Die spanische Route wird stark durch die Zusammenarbeit mit den marokkanischen Behörden beeinflusst. Durch verstärkte Grenzkontrollen und finanzielle Unterstützung der EU durch Marokko werden dort viele Überfahrten frühzeitig unterbunden oder Boote abgefangen.
• Stabilität der Transitländer: In Libyen und Tunesien herrschen teils politische Instabilität oder schwache staatliche Strukturen, was die Aktivitäten von Schmugglernetzwerken begünstigt.
• Herkunftsländer der Geflüchteten: Die zentrale Mittelmeerroute wird stark von Menschen aus Subsahara-Afrika, Ägypten und Bangladesch genutzt. Für viele dieser Menschen ist der Weg über Libyen oder Tunesien direkter erreichbar als der weite Weg über Marokko oder die Atlantikroute.
Meloni hat zahlreiche Verschärfungen in Gang gesetzt, um gegen die Massenmigration vorzugehen.
Fakt ist, daß über 60.000 Menschen in Ceuta nicht zu händeln gewesen wären - allein was die Versorgung betrifft. Außer man würde Plünderer umgehend erschießen oder eben Menschen zurück ins Meer treiben, was sicherlich auch keine gelungene Lösung wäre.
Wenn es, wie in der Enklave Ceuta, mal eben so gelingt, daß in zwei Tagen über 60.000 Menschen nach Spanien strömen können, dann muß das für die gesamte EU ein Alarmzeichen sein. Und wer dieses Zeichen nicht sieht und daraus keine massiven politischen Handlungen ableitet, um die Außengrenzen mit Mauern und Zäunen zu sichern und auch Pushbacks zuzulassen, so wie das Polen schon lange an der Grenze zu Belarus macht, weil der gute Putin dort immer einmal wieder massenhaft Menschen in die EU einschleust, dann ist das entweder naiv, dumm oder vorsätzlich. Kein Handeln ist schon lange keine Option mehr. Und genau darum geht es bei dieser Invasion nach Ceuta und aus genau diesem Grunde hat diese Invasion derartige Aufmerksamkeit erregt. Was nicht heißt, daß die Zustände in Italien deshalb besser sind. Die Gründe aber finden sich oben. Die Frage bleibt, wie man Abkommen mit einem Failed State Libyen hinbekommt. Es war geo- und großraumpolitisch genommen keine gute Idee, den Diktator Gaddafi derart zu stürzen.
Ein weiterer Punkt ist: Ceuta ist ein Ereignis, wo mit einem Schlag aufgrund der Masse die möglichen Folgen sichbar sind. Das ist von einer anderen Qualität. Während es in Italien tröpfchenweise geschieht und das dann medial keine Relevanz mehr besitzt. Was ein großer Fehler ist. Meloni versucht ihr möglichstes mit Maßnahmen, wird aber zum Teil auch von der EU ausgebremst.
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avantgarde,
Montag, 3. August 2026, 11:28
In den letzten zwölf Monaten sind die Migrantenzahlen in Spanien erheblich gesunken, in Italien steigen sie.
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willy56,
Montag, 3. August 2026, 17:07
Ich finde dieses Argument lächerlich. Als wenn nicht allein nach Deutschland seit 2015 5 bis 6 Millonen Migranten gekommen wären, von den kaum jemand wieder ausgereist ist und kaum mehr als 50% arbeiten.
Das ist das Problem, nicht der Rückgang auf weniger als 100.000 pro jahr.
Das ist das Problem, nicht der Rückgang auf weniger als 100.000 pro jahr.
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wuerg,
Montag, 3. August 2026, 17:58
Ein Rückgang ist erst erreicht, wenn mehr aus- als einwandern.
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avantgarde,
Montag, 3. August 2026, 18:24
Sollte die AfD an die Macht kommen, wird das sicher passieren. Einer der Auswanderer werde ich sein.
Ich weiß übrigens nicht, was an dem Argument lächerlich sein soll. Hast nicht Du Sánchez zum "Verräter" erklärt, der eingesperrt werden soll?
Ich weiß übrigens nicht, was an dem Argument lächerlich sein soll. Hast nicht Du Sánchez zum "Verräter" erklärt, der eingesperrt werden soll?
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willy56,
Dienstag, 4. August 2026, 16:59
Die aktuelle Situation mit täglichen gewaltsamen Übergriffen von Migranten auf Einheimische und Uberlastung von allen möglichen Institutionen wird nicht dadurch geändert, dass in Zukunft jedes jahr weniger als 100.000 neue Migranten hinzu kommen.
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che2001,
Dienstag, 4. August 2026, 17:10
Du kannst aber nicht statisch davon ausgehen dass die, die schon hier sind sich
1) alle nicht integrieren,
2) alle auch hierbleiben
und
3) die Überlastung ein Dauerzustand bleibt.
Ich erinnere mich da lebhaft an die Situation während des jugoslawischen Bürgerkriegs und wie sich das dann wandelte.
1) alle nicht integrieren,
2) alle auch hierbleiben
und
3) die Überlastung ein Dauerzustand bleibt.
Ich erinnere mich da lebhaft an die Situation während des jugoslawischen Bürgerkriegs und wie sich das dann wandelte.
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bersarin,
Montag, 3. August 2026, 10:07
Treffender Text von Ludwig Greven:
10 vorläufige Lehren aus den Ereignissen in Ceuta, nach den Diskussionen auch hier der vergangenen Tage:
1. Jede Migrationsbewegung stellt eine Herausforderung für die jeweils betroffenen Staaten und Gesellschaften dar, und sie ist oft mit menschlichem Leid verbunden.
2. Einfache Lösungen gibt es - anders als Populisten und Aktivisten behaupten – nicht. Weder kann und darf sich Europa abschotten noch kann und darf es jeden aufnehmen, weil das den Zustrom nur verstärken würde (Pull-Effekt).
3. Migration wird von autoritären Staaten wie Marokko, Türkei, Russland oder Weißrussland immer wieder als Druckmittel benutzt. Und um die EU zu destabilisieren. (Push)
4. Migration ist ein Milliarden-Geschäft der Schleussyndikate. Sie nutzen die Not und Verzweiflung von Menschen aus, die jeweils Tausende Dollar für das Ticket in das ersehnte Paradies zahlen.
5. Das Gros der Migranten sind keine Flüchtlinge und haben keinen Anspruch auf Asyl. Es sind vor allem junge Männer, die nach Europa drängen, in der Hoffnung auf Jobs und Sozialleistungen, und um später ihre Familien nachzuholen.
6. Für tatsächliche Flüchtlinge müssen die EU-Staaten andere Wege öffnen, mit Kontingentlösungen für Verfolgte, Opfer von Kriegen und Katastrophen, Kranke, Frauen, Kinder.
7. Die EU-Länder dürfen sich durch solche Ereignisse nicht auseinander dividieren lassen. Der neue Asyl- und Flüchtlingspakt ist ein Weg, die Probleme gemeinsam in den Griff zu bekommen.
8. Nationale und europäische Gerichte erschweren durch ihre Entscheidungen rationale Lösungen. Sie stellen sich über die Politik und haben das europäische Flüchlingsrecht de facto zu einem Recht auf Einwanderung gemacht, was wie im Fall Ceuta immer wieder Migrationsströme auslöst. Das müsste durch Änderung der rechtlichen Grundlagen revidiert werden, was aber wegen der nötigen Einstimmigkeit schwierig ist.
9. Migrationspolitik ist auch eine Frage der Sicherheit. Und eine staatliche Aufgabe. Private Flüchtlingshelfer und Seeretter dürfen sie nicht konterkarieren.
10. Jeder Migrant ist ein Mensch und muss so behandelt werden, auch wenn er oder sie keinen Anspruch auf Aufnahme und Schutz hat.
Wobei ich im Blick auf Punkt 2 meine Bedenken habe. Der gilt mit Einschränkung: Die Steuerung von Flüchtlingen kann nur durch Abschottung geschehen und durch massiven Grenzschutz. Wogegen wir uns nicht abschotten dürfen: gegen die Einwanderung von qualifizierten Fachkräften. Deren Qualifikation und deren Sprachkenntnisse freilich nachgewiesen sein muß.
10 vorläufige Lehren aus den Ereignissen in Ceuta, nach den Diskussionen auch hier der vergangenen Tage:
1. Jede Migrationsbewegung stellt eine Herausforderung für die jeweils betroffenen Staaten und Gesellschaften dar, und sie ist oft mit menschlichem Leid verbunden.
2. Einfache Lösungen gibt es - anders als Populisten und Aktivisten behaupten – nicht. Weder kann und darf sich Europa abschotten noch kann und darf es jeden aufnehmen, weil das den Zustrom nur verstärken würde (Pull-Effekt).
3. Migration wird von autoritären Staaten wie Marokko, Türkei, Russland oder Weißrussland immer wieder als Druckmittel benutzt. Und um die EU zu destabilisieren. (Push)
4. Migration ist ein Milliarden-Geschäft der Schleussyndikate. Sie nutzen die Not und Verzweiflung von Menschen aus, die jeweils Tausende Dollar für das Ticket in das ersehnte Paradies zahlen.
5. Das Gros der Migranten sind keine Flüchtlinge und haben keinen Anspruch auf Asyl. Es sind vor allem junge Männer, die nach Europa drängen, in der Hoffnung auf Jobs und Sozialleistungen, und um später ihre Familien nachzuholen.
6. Für tatsächliche Flüchtlinge müssen die EU-Staaten andere Wege öffnen, mit Kontingentlösungen für Verfolgte, Opfer von Kriegen und Katastrophen, Kranke, Frauen, Kinder.
7. Die EU-Länder dürfen sich durch solche Ereignisse nicht auseinander dividieren lassen. Der neue Asyl- und Flüchtlingspakt ist ein Weg, die Probleme gemeinsam in den Griff zu bekommen.
8. Nationale und europäische Gerichte erschweren durch ihre Entscheidungen rationale Lösungen. Sie stellen sich über die Politik und haben das europäische Flüchlingsrecht de facto zu einem Recht auf Einwanderung gemacht, was wie im Fall Ceuta immer wieder Migrationsströme auslöst. Das müsste durch Änderung der rechtlichen Grundlagen revidiert werden, was aber wegen der nötigen Einstimmigkeit schwierig ist.
9. Migrationspolitik ist auch eine Frage der Sicherheit. Und eine staatliche Aufgabe. Private Flüchtlingshelfer und Seeretter dürfen sie nicht konterkarieren.
10. Jeder Migrant ist ein Mensch und muss so behandelt werden, auch wenn er oder sie keinen Anspruch auf Aufnahme und Schutz hat.
Wobei ich im Blick auf Punkt 2 meine Bedenken habe. Der gilt mit Einschränkung: Die Steuerung von Flüchtlingen kann nur durch Abschottung geschehen und durch massiven Grenzschutz. Wogegen wir uns nicht abschotten dürfen: gegen die Einwanderung von qualifizierten Fachkräften. Deren Qualifikation und deren Sprachkenntnisse freilich nachgewiesen sein muß.
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che2001,
Montag, 3. August 2026, 11:58
Aktueller, lesenswerter Beitrag in der Süddeutschen zur Thematik
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avantgarde,
Montag, 3. August 2026, 14:43
Gerichte stellen sich nicht über die Politik
sondern urteilen gemäß der rechtlichen Lage. Es ist eher die Politik, die sich gern mal über das Recht hinwegsetzt.
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bersarin,
Montag, 3. August 2026, 16:56
Recht ist Auslegungssache. Was man schon daran sieht, daß unterschiedliche Juristen zu völlig anderen Bewertungen kommen und sie auch jeweils begründen können. Und es hängen solche politischen Entscheidungen, die an die Justiz delegiert werden, an einzelnen Richtern, die keineswegs demokratisch gewählt sind, wie etwa Parlamente und solche Organe, die politische Entscheidungen treffen. Recht gibt allenfalls einen Rahmen. Wenn dieser Rahmen aber mit der politischen Wirklichkeit nicht mehr korrespondiert, muß er geändert werden.
Jörg Baberowski bringt es im Blick auf die Juridifizierung der Politik auf den Punkt:
"Parlamente haben das erste Wort, Gerichte das letzte, wie Christoph Möllers sagt. Das Recht aber geht der Politik nicht voraus, es ist nicht einfach da. Es muss geschöpft, durchgesetzt, bewahrt und verteidigt werden, damit es wirken und Anerkennung finden kann. Denn eine Norm kann sich nicht selbst anwenden. Es sind Menschen, die Normen definieren, in die Welt setzen und durchsetzen und deshalb darüber befinden, auf welche Weise sie auszulegen sind. Wenn Gesetze ihren Zweck nicht länger erfüllen, muß der Gesetzgeber imstande sein, sie zu ändern. Kein demokratisches System kann sich auf Dauer durch bloße Behauptung am Leben erhalten, von Menschen geschaffenes Recht lasse sich nicht aufheben. Was immer man darüber denken mag: Wenn brisante Kontroversen von der politischen Arena in die Gerichte verlagert werden, dann ist die Demokratie in Gefahr." (Baberowski, Am Volk vorbei)
"Die Politisierung der Justiz aber erweist der Demokratie einen schlechten Dienst. Denn Richter, die vollziehen, was sich Legislative und Exekutive versagen, werden unweigerlich in den Streit der Parteien hineingezogen, aus dem sie sich doch eigentlich heraushalten sollen.
Die Allmacht der Verfassungsgerichte schränkt die Handlungsfreiheit der Politik ein und verengt den Raum für demokratische Entscheidungsprozesse. Denn woher soll denn das Recht die Kraft schöpfen, sich selbst zu suspendieren, wenn nicht durch einen Kraftakt des Souveräns? Nicht einmal die Anwälte der liberalen Demokratie glauben der Versicherung, Verfassungsrichter seien neutrale und unpolitische Akteure, denn sonst bestünden die Parteien nicht darauf, Kandidaten auf Richterstühle zu bringen. Philip Manow spricht von «schlechter Folklore, an die noch nicht einmal diejenigen glauben, die sie verbreiten.» Es wäre ehrlicher, wenn die Exekutive selbst all die Entscheidungen träfe, die sie in die Hände von Richtern legt." (Baberowski, Am Volk vorbei)
Und Philipp Manow:
"[J]e weniger wir zulassen, dass diese Stabilität und die Wahrung der Rechte aus sich heraus, also aus dem demokratischen Wettbewerb heraus entsteht, desto mehr schädigen wir unser politisches System. Nur wenn es einen gesunden Wettbewerb gibt, entsteht so etwas wie politische Verantwortlichkeit. Wir sehen das doch in Europa: Die Verrechtlichung aller Entscheidungen in der EU wirkt als totaler Brandbeschleuniger für Konflikte, weil dahinter keine repräsentativ legitimierten Entscheidungen stehen."
https://www.zeit.de/2024/38/demokratie-wahlergebnis-verfassung-philip-manow-christoph-moellers
Jörg Baberowski bringt es im Blick auf die Juridifizierung der Politik auf den Punkt:
"Parlamente haben das erste Wort, Gerichte das letzte, wie Christoph Möllers sagt. Das Recht aber geht der Politik nicht voraus, es ist nicht einfach da. Es muss geschöpft, durchgesetzt, bewahrt und verteidigt werden, damit es wirken und Anerkennung finden kann. Denn eine Norm kann sich nicht selbst anwenden. Es sind Menschen, die Normen definieren, in die Welt setzen und durchsetzen und deshalb darüber befinden, auf welche Weise sie auszulegen sind. Wenn Gesetze ihren Zweck nicht länger erfüllen, muß der Gesetzgeber imstande sein, sie zu ändern. Kein demokratisches System kann sich auf Dauer durch bloße Behauptung am Leben erhalten, von Menschen geschaffenes Recht lasse sich nicht aufheben. Was immer man darüber denken mag: Wenn brisante Kontroversen von der politischen Arena in die Gerichte verlagert werden, dann ist die Demokratie in Gefahr." (Baberowski, Am Volk vorbei)
"Die Politisierung der Justiz aber erweist der Demokratie einen schlechten Dienst. Denn Richter, die vollziehen, was sich Legislative und Exekutive versagen, werden unweigerlich in den Streit der Parteien hineingezogen, aus dem sie sich doch eigentlich heraushalten sollen.
Die Allmacht der Verfassungsgerichte schränkt die Handlungsfreiheit der Politik ein und verengt den Raum für demokratische Entscheidungsprozesse. Denn woher soll denn das Recht die Kraft schöpfen, sich selbst zu suspendieren, wenn nicht durch einen Kraftakt des Souveräns? Nicht einmal die Anwälte der liberalen Demokratie glauben der Versicherung, Verfassungsrichter seien neutrale und unpolitische Akteure, denn sonst bestünden die Parteien nicht darauf, Kandidaten auf Richterstühle zu bringen. Philip Manow spricht von «schlechter Folklore, an die noch nicht einmal diejenigen glauben, die sie verbreiten.» Es wäre ehrlicher, wenn die Exekutive selbst all die Entscheidungen träfe, die sie in die Hände von Richtern legt." (Baberowski, Am Volk vorbei)
Und Philipp Manow:
"[J]e weniger wir zulassen, dass diese Stabilität und die Wahrung der Rechte aus sich heraus, also aus dem demokratischen Wettbewerb heraus entsteht, desto mehr schädigen wir unser politisches System. Nur wenn es einen gesunden Wettbewerb gibt, entsteht so etwas wie politische Verantwortlichkeit. Wir sehen das doch in Europa: Die Verrechtlichung aller Entscheidungen in der EU wirkt als totaler Brandbeschleuniger für Konflikte, weil dahinter keine repräsentativ legitimierten Entscheidungen stehen."
https://www.zeit.de/2024/38/demokratie-wahlergebnis-verfassung-philip-manow-christoph-moellers
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willy56,
Montag, 3. August 2026, 17:25
2030 soll die nächste Fußball WM stattfinden in Spanien, Portugal und marokko. Der marokkanische König hat nun beschlossen, einige große, luxuriöse Fußballstadien mit mehr als 100.000 Plätzen zu bauen.
Die marokkanische Jugend ist damit nicht einverstanden und fordert mehr Arbeitsplätze und bessere Krankenhäuser. Im letzten Jahr kam es zu ausgedehnten, auch gewalttätigen Demonstrattionen im Lande, die aber von der Polizei niedergeschlagen wurden. Man hat nicht mehr viel davon gehört.
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/marokko-proteste-102.html
Sie haben nicht die Revolution gemnacht, sondern die meisten von ihnen dürften längst in Spanien sein und einen Asylantrag gestellt haben.
Eine der vielen negativen Folgen der Massenmigration, die Unzufriedenen gehen weg, anstatt für bessere Verhältniss in ihrer Heimat zu kämpfen.
Marokko bezieht 8,5% seines BIP aus Überweisungen seiner Bürger aus dem Ausland, das ist mehr als die Summe aller Auslandsinvestitionen.
Sehr gut analysiert hier: https://www.youtube.com/watch?v=D__Ekx86gKI
Leider nur auf Spanisch. Kann jemand mit KI einen deutschen Text herstellen?
Marokko ist ein echter Schurkenstaat, wie viele der Herkunftsländer der Migranten. Das ist gradezu ein perfektes System, der König und seine Bande haben alles unter Kontrolle und schöpfen den Reichtum des Landes ab, unterdrücken jede Opposition und drängen sie aus dem Lande. Die Lebensverhältnisse der breiten Bevölkerung können ihnen egal sein, die können ja migrieren und tragen so auch noch zum Staatshaushalt bei.
Und ihnen gegenüber sitzen solche Pfeifen wie Sanchez, der in etliche Skandale verwickelt ist, mit dem sie machen können, was sie wollen.
Die marokkanische Jugend ist damit nicht einverstanden und fordert mehr Arbeitsplätze und bessere Krankenhäuser. Im letzten Jahr kam es zu ausgedehnten, auch gewalttätigen Demonstrattionen im Lande, die aber von der Polizei niedergeschlagen wurden. Man hat nicht mehr viel davon gehört.
https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/marokko-proteste-102.html
Sie haben nicht die Revolution gemnacht, sondern die meisten von ihnen dürften längst in Spanien sein und einen Asylantrag gestellt haben.
Eine der vielen negativen Folgen der Massenmigration, die Unzufriedenen gehen weg, anstatt für bessere Verhältniss in ihrer Heimat zu kämpfen.
Marokko bezieht 8,5% seines BIP aus Überweisungen seiner Bürger aus dem Ausland, das ist mehr als die Summe aller Auslandsinvestitionen.
Sehr gut analysiert hier: https://www.youtube.com/watch?v=D__Ekx86gKI
Leider nur auf Spanisch. Kann jemand mit KI einen deutschen Text herstellen?
Marokko ist ein echter Schurkenstaat, wie viele der Herkunftsländer der Migranten. Das ist gradezu ein perfektes System, der König und seine Bande haben alles unter Kontrolle und schöpfen den Reichtum des Landes ab, unterdrücken jede Opposition und drängen sie aus dem Lande. Die Lebensverhältnisse der breiten Bevölkerung können ihnen egal sein, die können ja migrieren und tragen so auch noch zum Staatshaushalt bei.
Und ihnen gegenüber sitzen solche Pfeifen wie Sanchez, der in etliche Skandale verwickelt ist, mit dem sie machen können, was sie wollen.
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willy56,
Montag, 3. August 2026, 17:33
Nach diesem EU-Dokument gehört Ceuta übrigens sehr wohl zum Schengen-Raum:
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2022-000911-ASW_EN.html?utm_source=chatgpt.com
Es soll lediglich eine Passkontrolle stattfinden.
https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-9-2022-000911-ASW_EN.html?utm_source=chatgpt.com
Es soll lediglich eine Passkontrolle stattfinden.
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avantgarde,
Montag, 3. August 2026, 18:06
Ceuta gehört zwar wie Melilla grundsätzlich zum Schengen-Raum, jedoch bestehen laut Artikel 41 des Schengener Grenzkodex Sonderregelungen, wonach bei der Ausreise aus den beiden Städten in Richtung des spanischen Festlands oder in andere Schengen-Staaten Identitäts- und Dokumentenkontrollen durchgeführt werden müssen. Eine illegale Einreise in eine der beiden Städte ermöglicht also keine Weiterreise in den Rest des Schengen-Raums.
Das heißt, Bürger von Nicht-Schengen-Staaten benötigen ein Schengen-Visum, wenn sie von Ceuta nach Europa reisen wollen.
Da ich selbst schon mal von Algeciras einen Tagesausflug nach Ceuta gemacht habe, weiß ich, dass in beide Richtungen effizient kontrolliert wird. Der Zugang zur Fähre in Ceuta wird scharf bewacht und ohne Ausweiskontrolle kommt man nicht auf die Fähre. Falls aber doch: Beim Ausstieg in Algeciras wird ebenfalls kontrolliert und Spanien kann Leute ohne Schengen-Visum sofort nach Ceuta zurückschieben, da Ceuta ja spanisches Territorium ist.
Marokkaner, die in den Nachbarprovinzen Tétouan (Ceuta) und Nador (Melilla) beheimatet sind, dürfen im Zuge des kleinen Grenzverkehrs in die beiden Enklaven ohne Visum einreisen, aber nicht weiter. Alle übrigen Marokkaner benötigen ein Visum, das nur für Ceuta und Melilla gültig ist.
Das heißt, Bürger von Nicht-Schengen-Staaten benötigen ein Schengen-Visum, wenn sie von Ceuta nach Europa reisen wollen.
Da ich selbst schon mal von Algeciras einen Tagesausflug nach Ceuta gemacht habe, weiß ich, dass in beide Richtungen effizient kontrolliert wird. Der Zugang zur Fähre in Ceuta wird scharf bewacht und ohne Ausweiskontrolle kommt man nicht auf die Fähre. Falls aber doch: Beim Ausstieg in Algeciras wird ebenfalls kontrolliert und Spanien kann Leute ohne Schengen-Visum sofort nach Ceuta zurückschieben, da Ceuta ja spanisches Territorium ist.
Marokkaner, die in den Nachbarprovinzen Tétouan (Ceuta) und Nador (Melilla) beheimatet sind, dürfen im Zuge des kleinen Grenzverkehrs in die beiden Enklaven ohne Visum einreisen, aber nicht weiter. Alle übrigen Marokkaner benötigen ein Visum, das nur für Ceuta und Melilla gültig ist.
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manhartsberg,
Dienstag, 4. August 2026, 09:57
@willy Übersetzung
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1.Zahnrädchen
2.Untertitel
3.Automatisch übersetzen
4. Deutsch oder je nach Bedarf
Dank an @nachdenker
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txxx666,
Donnerstag, 6. August 2026, 14:58
Beneidenswert, dass bei dir noch so viel kommentiert wird - auch wenn da leider auch schon viel AfD-Denke und -Jargon bei ist...
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arboretum,
Donnerstag, 6. August 2026, 20:37
Dies ist der 23. Kommentar unter diesem Post. Das ist vergleichsweise viel heutzutage. Es ist doch schon seit Jahren sehr ruhig in den Blogs.
Mit donalphonsos Kommentarzahlen darfst Du das nicht vergleichen, der postet nur noch alle Jubeljahre und lässt es zu, dass sein unangenehmens Kommentariat sich darunter austobt. Viele von denen sind von der "Welt" rübergeschwappt.
Mit donalphonsos Kommentarzahlen darfst Du das nicht vergleichen, der postet nur noch alle Jubeljahre und lässt es zu, dass sein unangenehmens Kommentariat sich darunter austobt. Viele von denen sind von der "Welt" rübergeschwappt.
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che2001,
Donnerstag, 6. August 2026, 23:52
Ich messe mein Blog aber immer noch an den alten Zeiten, in denen ein Beitrag seine Tausend Leser hatte und ich mal auf über 100 Kommentare kam oder Beiträge von diesem Blog in der Atlantic Review verlinkt wurden.
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che2001,
Donnerstag, 6. August 2026, 23:53
True blogging ist dead. Es ist halt alles in die social media bubbles abgewandert.
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