Montag, 15. Dezember 2014
Und weil Solidarität noch immer eine Waffe ist: Kommt nach Hannover! Abschiebungen stoppen!
che2001, 01:33h
Am nächsten Samstag, den 20.12. um 13:00 Uhr, findet eine Demonstration der Refugees in Hannover ab dem Weißekreuzplatz statt. Die Route verläuft durch die Innenstadt.
Bitte kommt zahlreich und sagt es euren Freund*innen und Bekannten, Kolleg*innen, Chef*innen und allen anderen Menschen weiter und zeigt Solidarität mit den Geflüchteten am Weißekreuzplatz in Hannover, die seit nun mehr als ein halbes Jahr für ihre Rechte und Forderungen demonstrieren. Dabei sind sie allen möglichen Ressentiments und Strapazen ausgesetzt. Letzten Donnerstag gab es nachts einen Brand im Camp! Dabei wurde eine Person leicht verletzt und zwei Zelte mit vielen Habseligkeiten sind komplett abgebrannt.
Nun sind sie auf (finanzielle und materielle) Spenden angewiesen, um ihren Kampf für die Umsetzung der MENSCHENrechte fortsetzen zu können! Bei der Brandursache darf ein rassistisch motivierter Anschlag keineswegs ausgeschlossen werden, sondern eher vermutet werden! Was die Refugees jedoch nicht davon abhalten wird, weiterzumachen! Denn es brennt schon lange - jetzt erst RECHT!
Es sind alle willkommen, die die Aktivist*innen auf irgendeine Art und Weise unterstützen wollen!
SOLIDARITÄT MUSS PRAKTISCH WERDEN!
DAS RECHT AUF ASYL IST EIN MENSCHENRECHT - KEIN PRIVILEG!
KOMMT ZAHLREICH UND SAGT ES WEITER!
Bitte kommt zahlreich und sagt es euren Freund*innen und Bekannten, Kolleg*innen, Chef*innen und allen anderen Menschen weiter und zeigt Solidarität mit den Geflüchteten am Weißekreuzplatz in Hannover, die seit nun mehr als ein halbes Jahr für ihre Rechte und Forderungen demonstrieren. Dabei sind sie allen möglichen Ressentiments und Strapazen ausgesetzt. Letzten Donnerstag gab es nachts einen Brand im Camp! Dabei wurde eine Person leicht verletzt und zwei Zelte mit vielen Habseligkeiten sind komplett abgebrannt.
Nun sind sie auf (finanzielle und materielle) Spenden angewiesen, um ihren Kampf für die Umsetzung der MENSCHENrechte fortsetzen zu können! Bei der Brandursache darf ein rassistisch motivierter Anschlag keineswegs ausgeschlossen werden, sondern eher vermutet werden! Was die Refugees jedoch nicht davon abhalten wird, weiterzumachen! Denn es brennt schon lange - jetzt erst RECHT!
Es sind alle willkommen, die die Aktivist*innen auf irgendeine Art und Weise unterstützen wollen!
SOLIDARITÄT MUSS PRAKTISCH WERDEN!
DAS RECHT AUF ASYL IST EIN MENSCHENRECHT - KEIN PRIVILEG!
KOMMT ZAHLREICH UND SAGT ES WEITER!
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Scheiße!
che2001, 10:11h
Wirklich scheiße, das!
http://www.haz.de/Hannover/Fotostrecken-Hannover/Zelte-brennen-im-Fluechtlingscamp-Weissekreuzplatz#p1
http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Ost/Feuer-im-Refugee-Protest-Camp-Weissekreuzplatz-Hannover
Sind wir wieder so weit wie damals in Rostock, Hoyerswerda und Mölln? Ist das die Frucht von Bewegungen wie HoGeSa und Pegida?
http://www.haz.de/Hannover/Fotostrecken-Hannover/Zelte-brennen-im-Fluechtlingscamp-Weissekreuzplatz#p1
http://www.haz.de/Hannover/Aus-den-Stadtteilen/Ost/Feuer-im-Refugee-Protest-Camp-Weissekreuzplatz-Hannover
Sind wir wieder so weit wie damals in Rostock, Hoyerswerda und Mölln? Ist das die Frucht von Bewegungen wie HoGeSa und Pegida?
... link (0 Kommentare) ... comment
Abschiebungen lassen sich immer öfter verhindern
che2001, 01:32h
Mail aus Osnabrück:
am heutigen frühen Morgen machte sich erneut eine große Gruppe engagierter Menschen aus ganz Osnabrück und naher Umgebung auf den Weg
zu einer Flüchtlingsunterkunft im Norden der Stadt. Trotz Kälte und Nieselregens kamen ca. 80 Geflüchtete und Unterstützer_innen zusammen,
um Ideen auszutauschen, Tee und Kaffee zu trinken und -schließlich- die Zufahrt zum Kasernengelände, auf welchem sich die Unterkunft befindet,
zu verstellen, als ein Bulli mit BS-Kennzeichen vorfuhr, um einen jungen Somalier abzuholen, der im Rahmen der Dublin-Verordnung nach Italien
abgeschoben werden sollte. Zwei Beamte sondierten kurz die Lage und entfernten sich dann rasch wieder, womit heute in Osnabrück bereits zum 27. Male eine Abschiebung verhindert werden konnte !
Herzliche Grüße aus Osnabrück sendet
Kathrin Heinen
P.S.: Knüppelbullen in die Arme zu fallen und ihnen die Stöcke wegzunehmen ist auch keine schlechte Idee. Gegen Gewalt hilft Gegengewalt. Millie, tanz!
am heutigen frühen Morgen machte sich erneut eine große Gruppe engagierter Menschen aus ganz Osnabrück und naher Umgebung auf den Weg
zu einer Flüchtlingsunterkunft im Norden der Stadt. Trotz Kälte und Nieselregens kamen ca. 80 Geflüchtete und Unterstützer_innen zusammen,
um Ideen auszutauschen, Tee und Kaffee zu trinken und -schließlich- die Zufahrt zum Kasernengelände, auf welchem sich die Unterkunft befindet,
zu verstellen, als ein Bulli mit BS-Kennzeichen vorfuhr, um einen jungen Somalier abzuholen, der im Rahmen der Dublin-Verordnung nach Italien
abgeschoben werden sollte. Zwei Beamte sondierten kurz die Lage und entfernten sich dann rasch wieder, womit heute in Osnabrück bereits zum 27. Male eine Abschiebung verhindert werden konnte !
Herzliche Grüße aus Osnabrück sendet
Kathrin Heinen
P.S.: Knüppelbullen in die Arme zu fallen und ihnen die Stöcke wegzunehmen ist auch keine schlechte Idee. Gegen Gewalt hilft Gegengewalt. Millie, tanz!
... link (2 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Flüchtlinge aus dem Sudan in Hannover fordern Solidarität ein
che2001, 10:34h
1.) Einladung zur DEMONSTRATION "Talk is cheap" am 6.12.2014 um 13
Uhr
am Weißekreuzplatz --> Flyer s. Anhang
Eisige Kälte des Winters, eisige Kälte von Regierung und Behörden:
Wintervorbereitungen des Camps sind unter Androhung der Räumung
UNTERSAGT!
Die Anwendung des subsidiären Schutzes nach § 23 wurde vom
niedersächsichen Innenministerium ABGELEHNT!
Unsere Forderungen, die wir im Juni eingereicht haben, werden IGNORIERT!
Wir, die sudanesischen Flüchtlinge am Weißekreuzplatz, verurteilen das
Verhalten, das die deutschen Behörden auf nationaler, föderaler und
kommunaler Ebene gegen uns als Flüchtlinge an den Tag legen.
Wir protestieren hier am Weißekreuzplatz seit über 6 Monaten. Und wir
BLEIBEN und kämpfen weiter für unsere Anliegen und Forderungen:
Das Recht, als Flüchtlinge anerkannt zu werden und in Deutschland
bleiben zu können,
Das Recht auf Arbeitserlaubnis
Das Recht, nicht abgeschoben zu werden, in den Sudan und andere
unsichere europäische Länder wie Italien, Ungarn oder Bulgarien,
Den sofortigen Stop der Zusammenarbeit der deutschen Regierung mit der
sudanesischen Regierung,
Das Recht einen selbstorganisierten Raum für Flüchtlinge in der Stadt zu
haben (Flüchtlingswillkommenscenter)
Das Recht auf volle Gesundheitsversorgung
Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen
Seid am 6.12. mit dabei und geht mit uns auf die Straße.
Unser RECHT Genau HIER Genau JETZT
Refugee Protestcamp Hannover
2.) Überwintern für die Menschenrechte - Ein halbes Jahr Refugee
Protestcamp auf dem Weißekreuzplatz – wie geht es weiter?
Am Internationalen Tag der Menschenrechte laden wir die Anwohner*innen
des Weißekreuzplatzes, Unterstüzter*innen des Protestcamps,
Politiker*innen von der lokalen bis zur Bundesebene und alle
Interessierten zu einer offenen Diskussion ein. Die aus dem Sudan
Geflüchteten lassen kurz die letzten 6 Monate ihres Protestes Revue
passieren, um danach mit allen Teilnehmenden über die Zukunft zu
sprechen: Wie steht es um die im Juni der Politik präsentierten
Vorschläge und Forderungen? Was sind sinnvolle nächste Schritte? Wie ist
die Situation im Camp und auf dem Weißekreuzplatz? Und wie kommt das
Camp sowohl politisch wie aber auch ganz materiell durch die kalte
Jahreszeit?
Eine gemeinsame Veranstaltung des Refugee Protestcamp Hannover, des
Flüchtlingsrat Niedersachsen und des Kulturzentrum Pavillon.
http://pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=10375
3.) Unter dem folgenden Link findet ihr die neueste Sendung von/mit/über
Refugees vom Weißekreuzplatz bei radio flora - mit Mitschnitten von der
Diskussionsveranstaltung in den ver.di-Höfen, Stellungnahmen von
SchülerInnen der IGS Langenhagen zu einem Projekttag , an dem einige
Gruppen sich mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigten, und mit
Redebeiträgen, Musik und Eindrücken vom Campfest am 29.11. zum
halbjährigen Bestehen des Protestcamps:
http://www.radioflora.de/contao/index.php/Beitrag/items/achte-sendung-der-refugees-vom-protestcamp-weissekreuzplatz.html
4.) Spendenbedarf an "Wintersachen"
Aktuell besteht bei den Refugees vor Allem Bedarf an dicken Socken,
Winterschuhen, Handschuhen, Mützen, Stirnbändern, Wärmflaschen und
Taschenwärmen. Auch alles Andere, was warm hält, kann im Moment gut
gebraucht werden.
5.) "Ask me" - Gedicht eines Campbewohners
One second Ask one who not sleep at night
One Moment Ask one who Need one Moment of warmth
One hour Ask one who waiting for message
One day Ask one who Sitting Outside in cold of the morning until the
evening
One week Ask one who’s Trying to learn German language
One month Ask one who Waiting for a response from the court
One half year Ask one who’s living in camp Hannover
One year Ask one who lives in Germany without human rights
source: https://ageeb1999.wordpress.com/_______________________________________________
flucht mailing list
flucht@asyl.org
http://www.asyl.org/mailman/listinfo/flucht
Uhr
am Weißekreuzplatz --> Flyer s. Anhang
Eisige Kälte des Winters, eisige Kälte von Regierung und Behörden:
Wintervorbereitungen des Camps sind unter Androhung der Räumung
UNTERSAGT!
Die Anwendung des subsidiären Schutzes nach § 23 wurde vom
niedersächsichen Innenministerium ABGELEHNT!
Unsere Forderungen, die wir im Juni eingereicht haben, werden IGNORIERT!
Wir, die sudanesischen Flüchtlinge am Weißekreuzplatz, verurteilen das
Verhalten, das die deutschen Behörden auf nationaler, föderaler und
kommunaler Ebene gegen uns als Flüchtlinge an den Tag legen.
Wir protestieren hier am Weißekreuzplatz seit über 6 Monaten. Und wir
BLEIBEN und kämpfen weiter für unsere Anliegen und Forderungen:
Das Recht, als Flüchtlinge anerkannt zu werden und in Deutschland
bleiben zu können,
Das Recht auf Arbeitserlaubnis
Das Recht, nicht abgeschoben zu werden, in den Sudan und andere
unsichere europäische Länder wie Italien, Ungarn oder Bulgarien,
Den sofortigen Stop der Zusammenarbeit der deutschen Regierung mit der
sudanesischen Regierung,
Das Recht einen selbstorganisierten Raum für Flüchtlinge in der Stadt zu
haben (Flüchtlingswillkommenscenter)
Das Recht auf volle Gesundheitsversorgung
Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen
Seid am 6.12. mit dabei und geht mit uns auf die Straße.
Unser RECHT Genau HIER Genau JETZT
Refugee Protestcamp Hannover
2.) Überwintern für die Menschenrechte - Ein halbes Jahr Refugee
Protestcamp auf dem Weißekreuzplatz – wie geht es weiter?
Am Internationalen Tag der Menschenrechte laden wir die Anwohner*innen
des Weißekreuzplatzes, Unterstüzter*innen des Protestcamps,
Politiker*innen von der lokalen bis zur Bundesebene und alle
Interessierten zu einer offenen Diskussion ein. Die aus dem Sudan
Geflüchteten lassen kurz die letzten 6 Monate ihres Protestes Revue
passieren, um danach mit allen Teilnehmenden über die Zukunft zu
sprechen: Wie steht es um die im Juni der Politik präsentierten
Vorschläge und Forderungen? Was sind sinnvolle nächste Schritte? Wie ist
die Situation im Camp und auf dem Weißekreuzplatz? Und wie kommt das
Camp sowohl politisch wie aber auch ganz materiell durch die kalte
Jahreszeit?
Eine gemeinsame Veranstaltung des Refugee Protestcamp Hannover, des
Flüchtlingsrat Niedersachsen und des Kulturzentrum Pavillon.
http://pavillon-hannover.de/programm/veranstaltung/?nr=10375
3.) Unter dem folgenden Link findet ihr die neueste Sendung von/mit/über
Refugees vom Weißekreuzplatz bei radio flora - mit Mitschnitten von der
Diskussionsveranstaltung in den ver.di-Höfen, Stellungnahmen von
SchülerInnen der IGS Langenhagen zu einem Projekttag , an dem einige
Gruppen sich mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigten, und mit
Redebeiträgen, Musik und Eindrücken vom Campfest am 29.11. zum
halbjährigen Bestehen des Protestcamps:
http://www.radioflora.de/contao/index.php/Beitrag/items/achte-sendung-der-refugees-vom-protestcamp-weissekreuzplatz.html
4.) Spendenbedarf an "Wintersachen"
Aktuell besteht bei den Refugees vor Allem Bedarf an dicken Socken,
Winterschuhen, Handschuhen, Mützen, Stirnbändern, Wärmflaschen und
Taschenwärmen. Auch alles Andere, was warm hält, kann im Moment gut
gebraucht werden.
5.) "Ask me" - Gedicht eines Campbewohners
One second Ask one who not sleep at night
One Moment Ask one who Need one Moment of warmth
One hour Ask one who waiting for message
One day Ask one who Sitting Outside in cold of the morning until the
evening
One week Ask one who’s Trying to learn German language
One month Ask one who Waiting for a response from the court
One half year Ask one who’s living in camp Hannover
One year Ask one who lives in Germany without human rights
source: https://ageeb1999.wordpress.com/_______________________________________________
flucht mailing list
flucht@asyl.org
http://www.asyl.org/mailman/listinfo/flucht
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 26. November 2014
Migration und Flucht in Bremen
che2001, 00:31h
Präsentiert vom Nordwestradio widmet sich das Theater Bremen in der Spielzeit 2014/15 verstärkt den Themen Migration und Flucht.
Ausgehend von Mirko Borschts Inszenierung von Elfriede Jelineks Flüchtlingsdrama "Die Schutzbefohlenen" werden im Rahmen vom Themenschwerpunkt "in transit?" Vorträge, Workshops, Diskussionen, Konzerte und andere Veranstaltungen angeboten, u. a. die monatlich stattfindende Podiumsdiskussion "Flucht im Fokus" mit dem Bremer Radio- und Fernsehjournalisten Rainer Kahrs. Damit soll der öffentlichen Debatte zur Siuatione von Migrant_innen und Geflüchteten in Bremen ein Raum der Wissenserweiterung am Theater auch jenseits des Bühnengeschehens hinzugefügt werden. "in transit?" ist ein Versuch, auf die in Jelineks "Die Schutzbefohlenen" formulierte Forderung zu antworten: "Bitte bemühen Sie sich ein wenig, zu erfahren, was Sie niemals wissen können, bitte."
Weitere Infos und Programm unter www.theaterbremen.de/intransit
Ausgehend von Mirko Borschts Inszenierung von Elfriede Jelineks Flüchtlingsdrama "Die Schutzbefohlenen" werden im Rahmen vom Themenschwerpunkt "in transit?" Vorträge, Workshops, Diskussionen, Konzerte und andere Veranstaltungen angeboten, u. a. die monatlich stattfindende Podiumsdiskussion "Flucht im Fokus" mit dem Bremer Radio- und Fernsehjournalisten Rainer Kahrs. Damit soll der öffentlichen Debatte zur Siuatione von Migrant_innen und Geflüchteten in Bremen ein Raum der Wissenserweiterung am Theater auch jenseits des Bühnengeschehens hinzugefügt werden. "in transit?" ist ein Versuch, auf die in Jelineks "Die Schutzbefohlenen" formulierte Forderung zu antworten: "Bitte bemühen Sie sich ein wenig, zu erfahren, was Sie niemals wissen können, bitte."
Weitere Infos und Programm unter www.theaterbremen.de/intransit
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 24. November 2014
Brauner Mob gegen Roma
che2001, 18:30h
Nach Aufmärschen in Köln und Hannover: Neonazis und rechte Hooligans rufen zu rassistischer Großdemo in Halle-Silberhöhe auf
Neonazis haben Roma-Familien in Halle (Sachsen-Anhalt) zum Angriffsziel erklärt. Auf der einschlägigen rechten Internetseite »Hallemax« wird zu einem Aufmarsch mit 3.000 geplanten Teilnehmern im südlichen Stadtviertel Silberhöhe aufgerufen. Demonstriert werden soll »gegen die Islamisierung, die Zigeunerplage und den Asylantenwahnsinn« in der Plattenbausiedlung. Zu den Organisatoren gehörten danach auch Mitglieder des rechten Netzwerks »Hooligans gegen Salafisten« (HoGeSa) und »weiterer Organisationen«. Eine Anmeldung lag bis Freitag nicht vor, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd junge Welt informierte.
Betrieben wird das Internetportal »Hallemax« von dem bekennenden Hallenser Neonazi Rolf Brückner. Der macht aus seiner Liebe zu seinen »Kameraden« von der NPD und seinen »Freunden« von HoGeSa keinen Hehl. Seine Fußtruppe in der Saalestadt nennt er »Brigade in Halle«. Täglich hetzt er gegen Antifaschisten, Linke und Asylsuchende, wobei »Zigeuner und Islamisten« ganz oben auf seiner Hassliste stehen. Brückner und seine »Kameraden« heizen seit Monaten einen Mob in der Silberhöhe an. Inzwischen hat sich dort eine »Bürgerwehr gegen Roma« gegründet, »Streifen« wurden mobilisiert. Immer wieder kam es in der Vergangenheit in dem Wohngebiet zu brutalen Übergriffen auf Menschen ausländischer Herkunft. Auch vor Kindern machten rechte Schläger nicht halt. So attackierten Jugendliche Anfang September eine rumänische Mutter und ihren zweijährigen Sohn. Ende Oktober wurde ein zehnjähriges dunkelhäutiges Mädchen von Kindern derart verprügelt, dass es im Krankenhaus behandelt werden musste. Anfang November geriet ein Kleintransporter auf einem Parkplatz in Brand, der einer Roma-Familie gehörte. An dem Fahrzeug fand die Polizei fremdenfeindliche Parolen. Sie geht von Brandstiftung aus, wie sie mitteilte. Bereits mehrfach kam es in der Silberhöhe zu Aufmärschen. Dabei waren bis zu 200 Anwohner und Neonazis hasserfüllte Beschimpfungen brüllend durch das Stadtviertel gezogen.
Mit »HoGeSa« hat Halle bereits Erfahrungen gemacht. Am 15. November hatten sich rund 60 Anhänger der Hooligans nach ihrer Rückkehr von einem Aufmarsch in Hannover am Hauptbahnhof von Halle versammelt und rassistische Parolen skandiert. Gegen deren mutmaßlichen Rädelsführer, einen 36jährigen, sei eine Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet worden, hieß es seitens der Polizei.
Die Mobile Opferberatung Halle sorgt sich um die Roma-Familien in der Silberhöhe. Seit Juli nehme die Hetze auffallend zu, die Betroffenen hätten Angst, warnte sie. Um den zerstörten Transporter zu ersetzen, sammeln der Verein und das Bündnis »Halle gegen Rechts« Spenden. Die satirische Organisation »Front deutscher Äpfel«, die deutsche Neonazis parodiert, ruft zu Protestaktionen am 5. Dezember auf. David Begrich vom Verein Miteinander sieht aber wenig Mobilierungspotential für die Neonazis in Halle, auch wenn es »das Klientel« gebe, erklärte er letzten Mittwoch gegenüber der regionalen Tageszeitung Volksstimme. Jochen Hollmann, Leiter des sachsen-anhaltischen Verfassungsschutzes, bezeichnete die Lage hingegen als »schwierig einzuschätzen«. »Die Rechtsradikalen sind in Sachsen-Anhalt vor allem im Internet aktiv«, zitiert ihn das Blatt. Die entscheidende Frage, wann und wie sie in der Realität auftreten, sei offen.
https://www.jungewelt.de/inland/brauner-mob-gegen-roma
Neonazis haben Roma-Familien in Halle (Sachsen-Anhalt) zum Angriffsziel erklärt. Auf der einschlägigen rechten Internetseite »Hallemax« wird zu einem Aufmarsch mit 3.000 geplanten Teilnehmern im südlichen Stadtviertel Silberhöhe aufgerufen. Demonstriert werden soll »gegen die Islamisierung, die Zigeunerplage und den Asylantenwahnsinn« in der Plattenbausiedlung. Zu den Organisatoren gehörten danach auch Mitglieder des rechten Netzwerks »Hooligans gegen Salafisten« (HoGeSa) und »weiterer Organisationen«. Eine Anmeldung lag bis Freitag nicht vor, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd junge Welt informierte.
Betrieben wird das Internetportal »Hallemax« von dem bekennenden Hallenser Neonazi Rolf Brückner. Der macht aus seiner Liebe zu seinen »Kameraden« von der NPD und seinen »Freunden« von HoGeSa keinen Hehl. Seine Fußtruppe in der Saalestadt nennt er »Brigade in Halle«. Täglich hetzt er gegen Antifaschisten, Linke und Asylsuchende, wobei »Zigeuner und Islamisten« ganz oben auf seiner Hassliste stehen. Brückner und seine »Kameraden« heizen seit Monaten einen Mob in der Silberhöhe an. Inzwischen hat sich dort eine »Bürgerwehr gegen Roma« gegründet, »Streifen« wurden mobilisiert. Immer wieder kam es in der Vergangenheit in dem Wohngebiet zu brutalen Übergriffen auf Menschen ausländischer Herkunft. Auch vor Kindern machten rechte Schläger nicht halt. So attackierten Jugendliche Anfang September eine rumänische Mutter und ihren zweijährigen Sohn. Ende Oktober wurde ein zehnjähriges dunkelhäutiges Mädchen von Kindern derart verprügelt, dass es im Krankenhaus behandelt werden musste. Anfang November geriet ein Kleintransporter auf einem Parkplatz in Brand, der einer Roma-Familie gehörte. An dem Fahrzeug fand die Polizei fremdenfeindliche Parolen. Sie geht von Brandstiftung aus, wie sie mitteilte. Bereits mehrfach kam es in der Silberhöhe zu Aufmärschen. Dabei waren bis zu 200 Anwohner und Neonazis hasserfüllte Beschimpfungen brüllend durch das Stadtviertel gezogen.
Mit »HoGeSa« hat Halle bereits Erfahrungen gemacht. Am 15. November hatten sich rund 60 Anhänger der Hooligans nach ihrer Rückkehr von einem Aufmarsch in Hannover am Hauptbahnhof von Halle versammelt und rassistische Parolen skandiert. Gegen deren mutmaßlichen Rädelsführer, einen 36jährigen, sei eine Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet worden, hieß es seitens der Polizei.
Die Mobile Opferberatung Halle sorgt sich um die Roma-Familien in der Silberhöhe. Seit Juli nehme die Hetze auffallend zu, die Betroffenen hätten Angst, warnte sie. Um den zerstörten Transporter zu ersetzen, sammeln der Verein und das Bündnis »Halle gegen Rechts« Spenden. Die satirische Organisation »Front deutscher Äpfel«, die deutsche Neonazis parodiert, ruft zu Protestaktionen am 5. Dezember auf. David Begrich vom Verein Miteinander sieht aber wenig Mobilierungspotential für die Neonazis in Halle, auch wenn es »das Klientel« gebe, erklärte er letzten Mittwoch gegenüber der regionalen Tageszeitung Volksstimme. Jochen Hollmann, Leiter des sachsen-anhaltischen Verfassungsschutzes, bezeichnete die Lage hingegen als »schwierig einzuschätzen«. »Die Rechtsradikalen sind in Sachsen-Anhalt vor allem im Internet aktiv«, zitiert ihn das Blatt. Die entscheidende Frage, wann und wie sie in der Realität auftreten, sei offen.
https://www.jungewelt.de/inland/brauner-mob-gegen-roma
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 23. November 2014
Als Silvio Meier starb
che2001, 18:59h
Nicht nur der Tod von Conny jährt sich. Vor 22 Jahren wurde in Berlin der linke Bürgerrechtsaktivist und Antifaschist Silvio Meier von Neonazis niedergestochen und erlag seinen Verletzungen. Dafür gab es jetzt eine Gedenkveranstaltung. Kein Vergessen, und keinen Fuß breit den Faschisten!
https://linksunten.indymedia.org/node/127879
http://che2001.blogger.de/stories/972991/
https://linksunten.indymedia.org/node/127879
http://che2001.blogger.de/stories/972991/
... link (0 Kommentare) ... comment
Freitag, 21. November 2014
Mbolo Yufanji zum Thema rassistische Verfolgung von Oury-Yallo-Aktivisten
che2001, 16:41h
Mbolo's Nigerian Embassy Appeal on Police Terrorism - Prosecution Terror
on Oury Jalloh Activists
http://thevoiceforum.org/node/3783
RACIST POLICE TERROR – LEGAL IMPUNITY – JURIDICAL CRIMINALIZATION
Unlawful police brutalities and connected juridical prosecutions have been
accompanying our struggles for self-determination in this country ever
since. This continuously repeating history has led us to realize: there
is more beyond these brutalities and repressions that kill, hurt and
humiliate our brothers and sisters in the name of state and law – this is
terrorism!
“Terror, is from the French terreur, from Latin terror meaning "great
fear", a noun derived from the Latin verb terrere meaning "to frighten",
is a policy of political repression and violence intended to subdue
political opposition…The modern definition of terrorism refers to criminal
or illegal acts of violence at randomly chosen targets, in an effort to
raise fear…Terror on the other hand is practiced by governments and law
enforcement officials, usually within the legal framework of the state…
…David Forte states that the primary difference between terror and
terrorism is that while terror can be neutrally evil (i.e., random
violence committed by robbers, rapists, and even military personnel),
terrorism has the additional political or moral dimension, being the
systematized use of randomly focused violence by organized groups against
non-combatants to effect a political objective.”
(http://en.wikipedia.org/wiki/Terror)
On these grounds police terrorism at itself should be seen as enforced arm
of the brutal militarization in the racist repressions of migrants to
scare off the people from their self-determination and to make us
venerable – vulnerable to the discrimination perpetrated on us by
oppressions and injustice of the state.
We call on the refugees’ community to fight back in solidarity with those
who have been hit by police brutality and are additionally casted to
arbitrary prosecution in the aftermath, while on the other hand the
unlawfulness of the initial police measures have been established but none
of the perpetrators has been legally trialed for their approved abuses in
a matter to cover up the terror.
This fight cannot be won by just achieving sole acquittals for those who
have been dragged to court to criminalize their right to act in
self-defense against the terror – we need to break this mentality of
institutionalized brutalization, of legal impunity for the offenders and
juridical criminalization of the actual victims which is an established
culture of social discrimination and destruction.
If we do not want the same history of racial discrimination to be repeated
endlessly in Germany, we have to break the silence about the terror of
police by racially profiled abuses in juridical impunity.
on Oury Jalloh Activists
http://thevoiceforum.org/node/3783
RACIST POLICE TERROR – LEGAL IMPUNITY – JURIDICAL CRIMINALIZATION
Unlawful police brutalities and connected juridical prosecutions have been
accompanying our struggles for self-determination in this country ever
since. This continuously repeating history has led us to realize: there
is more beyond these brutalities and repressions that kill, hurt and
humiliate our brothers and sisters in the name of state and law – this is
terrorism!
“Terror, is from the French terreur, from Latin terror meaning "great
fear", a noun derived from the Latin verb terrere meaning "to frighten",
is a policy of political repression and violence intended to subdue
political opposition…The modern definition of terrorism refers to criminal
or illegal acts of violence at randomly chosen targets, in an effort to
raise fear…Terror on the other hand is practiced by governments and law
enforcement officials, usually within the legal framework of the state…
…David Forte states that the primary difference between terror and
terrorism is that while terror can be neutrally evil (i.e., random
violence committed by robbers, rapists, and even military personnel),
terrorism has the additional political or moral dimension, being the
systematized use of randomly focused violence by organized groups against
non-combatants to effect a political objective.”
(http://en.wikipedia.org/wiki/Terror)
On these grounds police terrorism at itself should be seen as enforced arm
of the brutal militarization in the racist repressions of migrants to
scare off the people from their self-determination and to make us
venerable – vulnerable to the discrimination perpetrated on us by
oppressions and injustice of the state.
We call on the refugees’ community to fight back in solidarity with those
who have been hit by police brutality and are additionally casted to
arbitrary prosecution in the aftermath, while on the other hand the
unlawfulness of the initial police measures have been established but none
of the perpetrators has been legally trialed for their approved abuses in
a matter to cover up the terror.
This fight cannot be won by just achieving sole acquittals for those who
have been dragged to court to criminalize their right to act in
self-defense against the terror – we need to break this mentality of
institutionalized brutalization, of legal impunity for the offenders and
juridical criminalization of the actual victims which is an established
culture of social discrimination and destruction.
If we do not want the same history of racial discrimination to be repeated
endlessly in Germany, we have to break the silence about the terror of
police by racially profiled abuses in juridical impunity.
... link (0 Kommentare) ... comment
Biji PKK! Biji Komala! Berxwedan Jiyane!
che2001, 01:34h
Es ist mir sowas von scheißegal, ob mich jetzt jemand als verfassungsfeindlich oder gewaltverherrlichend bezeichnet, dann bin ich das eben, aber in der aktuellen Situation ist die kurdische Guerrilla die vernünftigste Alternative.
https://www.youtube.com/watch?v=LyjSW1E9PvI
https://www.youtube.com/watch?v=6M4v5w_ptuA
https://www.youtube.com/watch?v=BYSXh7j6494
https://www.youtube.com/watch?v=LyjSW1E9PvI
https://www.youtube.com/watch?v=6M4v5w_ptuA
https://www.youtube.com/watch?v=BYSXh7j6494
... link (0 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 20. November 2014
Zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge in Bestform:
che2001, 00:47h
hier zwei Homepages von Einzelpersonen, die engagierte Menschen dabei unterstützten (wollen) ihre Energie in Projekte für Flüchtlinge zu stecken.
das erste Projekt sammelt Flüchtlings- und Willkommens-Initiativen und kurze Angaben zu deren "Aufgaben", Projekten, Zielen und erstellt damit eine Deutschland-weite Karte, sodass Menschen, die etwas tun wollen Ansprechpartner_innen einfacher finden können. Wie kann ich helfen?
Solch eine Übersicht ist wirklich toll und hilfreich und wird hoffentlich mehr und mehr vervollständigt.
Die zweite Seite beschäftigt sich offensichtlich mit der "Unterbringung" von Flüchtlingen in Wohngemeinschaften (WG's). Das Grundprinip von der Aufnahme von noch nicht anerkannten Flüchtlingen in WG#s find ich auch hier noch nicht hinreichend durchdacht und die Bedürfnisse und besonderen Herausforderungen auch noch nicht ausreichend aufgefangen, dennoch ist die Überlegung (da ja auch vermehrt Anfragen dazu kommen) mehr als interessant. Flüchtlinge in Wg's aufnehmen
http://www.fluechtlinge-willkommen.de/
http://wie-kann-ich-helfen.info/
https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.fluechtlingshilfe-langfoerden.de
das erste Projekt sammelt Flüchtlings- und Willkommens-Initiativen und kurze Angaben zu deren "Aufgaben", Projekten, Zielen und erstellt damit eine Deutschland-weite Karte, sodass Menschen, die etwas tun wollen Ansprechpartner_innen einfacher finden können. Wie kann ich helfen?
Solch eine Übersicht ist wirklich toll und hilfreich und wird hoffentlich mehr und mehr vervollständigt.
Die zweite Seite beschäftigt sich offensichtlich mit der "Unterbringung" von Flüchtlingen in Wohngemeinschaften (WG's). Das Grundprinip von der Aufnahme von noch nicht anerkannten Flüchtlingen in WG#s find ich auch hier noch nicht hinreichend durchdacht und die Bedürfnisse und besonderen Herausforderungen auch noch nicht ausreichend aufgefangen, dennoch ist die Überlegung (da ja auch vermehrt Anfragen dazu kommen) mehr als interessant. Flüchtlinge in Wg's aufnehmen
http://www.fluechtlinge-willkommen.de/
http://wie-kann-ich-helfen.info/
https://3c.gmx.net/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.fluechtlingshilfe-langfoerden.de
... link (1 Kommentar) ... comment
... nächste Seite
