... link (2 Kommentare) ... comment
http://bloegi.wordpress.com/2009/11/22/rassismus-in-hessen-als-lustiges-volksfest/#091220
... link (0 Kommentare) ... comment
... link (5 Kommentare) ... comment
... link (26 Kommentare) ... comment
http://www.youtube.com/watch?v=5JXq-LWaWEM
... link (0 Kommentare) ... comment
... link (11 Kommentare) ... comment
... link (27 Kommentare) ... comment
Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo sucht dringend Hilfe für 2 Menschen aus dem
Iran, die bei vorliegender Bedrohung durch die Todesstrafe in den IRAN durch deutsche Behörden abgeschoben werden sollen
in Baden-Württemberg.
Die John Baptist Mission of Togo hilft MENSCHEN ungeachtet ihres Glaubens, auch Moslems und Atheisten.
Einer der jungen Männer, die jetzt von der Abschiebung bedroht werden, teilte mit, dass ihn seine eigene Rechtsanwältin
in Mannheim angelogen habe. Diese sagte dem Mann, es soll ein zweiter Anhörigungs-Termin beim Bundesamt für Migration
und Flüchtlinge in Karlsruhe stattfinden.
Der Mann ist Musiker und hat Regime-kritische Lieder gegen die derzeitige Iranische Regierung in der Islamischen Republik
Iran produziert und wird bereits vom Geheimdienst des Irans überwacht - auch in Deutschland.
Die Verhör-Protokolle liegen vor, eigentlich müssten beide betroffenen Musiker ASYL auch in Deutschland erhalten.
Beide sind von der Todesstrafe bedroht und befinden sich noch in Baden-Württemberg.
Eingeschaltet wurden schon (vergebens)
* Pro Asyl
* Amnesty international
* Füchtlingsrat Baden-Württemberg - hat sich auf die DRINGENDE HILFE-ANFRAGE im September 2009 bis heute NICHT gemeldet !
Mit anderen Worten es gibt zur Zeit KEINE Helfer !
Die John Baptist Mission of Togo hat kein Geld und auch keine Erfahrung in der Rechtsvertretung von Flüchtlingen aus dem Iran. Alles, was sie empfehlen kann, ist die Beschreitung des Rechtswegs und externe Unterstützung dafür.
Doch jetzt hat er Depressionen, nachdem ihn seine Anwältin, so schreibt er angelogen hat.
Ein zweiter Anhörungs-Termin hat leider NICHT stattgefunden.
Wir BITTEN alle, die HELFEN können um Hilfe!
Persischkenntnisse wären gut, beide sprechen kaum deutsch, aber einigermaßen englisch.
Kontakt über:
thevoiceforum@emdash.org
Von einer internationalen Künstler-Agentur liegt die Bescheinigung über die Verfolgung wegen politischer
Musik bereits in englischer Sprache vor !
... link (0 Kommentare) ... comment
... link (15 Kommentare) ... comment
Betroffen sind 62 Personen, davon 28 Roma.
Nach unseren Erkenntnissen geht der Flug am 14.12. um 12:00 Uhr mit Czech Airlines ab Düsseldorf. Es ist also mit Abholungen in der Nacht bzw. am frühen Morgen zu rechnen! Und hoffentlich mit fantasievollen Protesten auf dem Flughafen.
... link (0 Kommentare) ... comment
Tariflohn Reinigung Hotelzimmer
Glasscherben Herero
... link (13 Kommentare) ... comment
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/9458590-Gratis-Sex-bei-Weltklimagipfel.html
... link (0 Kommentare) ... comment
http://www.medea.be/
... link (28 Kommentare) ... comment
http://www.n-tv.de/politik/Angriff-auf-BKA-Polizei-Zoll-article624641.html
... link (24 Kommentare) ... comment
Sklavenarbeit Zimmermädchen
Der historische Hintergrund Arbeitsmoral
Beschnittene Mösen
29.11. Hessen
... link (3 Kommentare) ... comment
http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/9428408-Schwule-kommen-nicht-in-den-Himmel.htm
... link (39 Kommentare) ... comment
Was war das für ein Jahr! Ich kann gar nicht glauben, dass so viel Zeit
vergangen ist, seit ich
meinen Asylantrag stellte. Ich möchte heute Euch allen herzlich für Eure
Liebe und
Unterstützung in dieser schwierigen, aber aufregenden Zeit danken.
Zunächst möchte ich Euch über den aktuellen Stand des Verfahrens
informieren. Im Moment
führt das Bundesamt für Migration immer noch Nachforschungen durch, um eine
Entscheidung darüber zu treffen, ob ich Asyl erhalte oder nicht. Ich weiß,
dass sich viele von
Euch fragen, warum diese Entscheidung so viel Zeit braucht. Wir müssen aber
begreifen,
dass eine Entscheidung dieser Tragweite nicht leichtfertig getroffen wird.
Macht Euch bewusst, dass ein Ja faktisch dem Eingeständnis gleichkäme, dass
der "Krieg
gegen den Terror" illegal und unmoralisch ist. Die Auswirkungen einer
solchen Entscheidung
wären ungeheuerlich, insbesondere, weil die Entscheidung von einem wichtigen
Verbündeten der USA käme. Ein Ja könnte auch dafür sorgen, dass es einen
sicheren Platz
für KriegsgegnerInnen in Europa gäbe, was die Behörden in höchstem Maße in
Verlegenheit
bringen würde. Es könnte auch den Druck auf die US-Regierung erhöhen,
Kriegsverbrechen
gegen die Menschlichkeit gerichtlich zu ahnden, anstatt weiter Kriegsgegner
zu verfolgen, die
eine begründete moralische Entscheidung getroffen haben.
Wenn die deutsche Regierung Nein sagt, haben wir eine ganz merkwürdige
Situation, da es
reichlich Beweise gibt, dass dieser Krieg ein Angriffskrieg ist und er
US-amerikanisches,
deutsches und internationales Recht verletzt. Es wäre sehr interessant, die
Erklärung für
solch eine Entscheidung zu erfahren und zu sehen, wie die Welt darauf
reagieren würde.
Ich sehe, dass dies möglicherweise eine politische Zeitbombe ist angesichts
der langen
Geschichte der Freundschaft zwischen den beiden Staaten. Trotzdem glaube ich
an wahre
Gerechtigkeit und auch daran, dass es unter Freunden möglich sein muss, die
Fehler des
anderen offen zu benennen.
Im Lauf dieses Jahres bin ich durchs Land gereist, habe Veranstaltungen
gemacht und
Vorträge gehalten, um Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu gewinnen.
Es gab ein
großes Echo in den Medien wie auch im Internet, dank der Hilfe einiger
Unermüdlicher.
Wenn ich zurückschaue, denke ich, dass wir erfolgreich waren; trotzdem
müssen wir weiter
dran bleiben, um möglichst weite Teile der Bevölkerung zu erreichen. Dem
gewöhnlichen
Menschen fällt es schwer, eine Verbindung zu den Kriegen in Irak,
Afghanistan und Pakistan
herzustellen, einfach weil sie so weit weg sind. Ziel unserer Arbeit muss es
sein, diese Leute
zu erreichen, damit sie verstehen, was in jenen Ländern geschieht, und wir
endlich den dort
herrschenden Wahnsinn stoppen können. Ich muss auch betonen, dass uns die
Völker jener
Länder nicht etwa wegen unserer "Freiheit" und unseres Glaubens hassen. Sie
sind einfach
deshalb gegen uns, weil wir ihre Länder besetzt haben. Wie würden wir denn
handeln, wenn
fremde Streitkräfte unsere Heimatstädte besetzen würden? Wir würden mit
Klauen und
Zähnen kämpfen, um sie zu vertreiben. Und genau das tun die Menschen dort
auch.
Ich bin nicht glücklich darüber, dass unsere Soldaten aus Gründen sterben,
die ihnen selbst
gar nicht bewusst sind. Niemand sollte sinnlos sterben müssen, erst recht
nicht unter
falschen Vorwänden. Mein Herz blutet für die Männer, Frauen und Kinder, die
auf allen
Seiten des Konfliktes leiden, weil sie alle Opfer einer perversen Politik
sind.
Um die Botschaft weiter zu verbreiten, fordere ich jede und jeden auf:
Berichtet über meinen
Asylantrag und bittet Eure Freunde und Kollegen, die deutsche und die
US-Regierung
aufzufordern, sich sofort aus diesen Ländern zurückzuziehen! Nur gemeinsam
können wir
hoffen, Erfolg zu haben. Deshalb bitten wir Euch weiter um Eure
Unterstützung in dieser sehr
wichtigen Sache.
Heute ist in den USA Erntedankfest (Thanksgiving). Ich möchte das zum Anlass
nehmen,
Euch allen zu danken, dass ihr mich in meinem Kampf so unermüdlich
unterstützt habt.
Dadurch, dass Ihr Zeit, Kraft und Geld investiert habt, war es uns möglich,
Dinge zu
erreichen, die wir noch vor einem Jahr gar nicht für möglich gehalten
hätten. Vom Winter
Soldier Hearing in Freiburg im März dieses Jahres bis zur Veranstaltung von
Ethecon am
letzten Wochenende in Berlin: Wir haben unsere Botschaft überall an die
Menschen bringen
können. Besonders wichtig ist mir, dass wir vor Schulkindern darüber
sprechen konnten, was
es wirklich bedeutet, Soldat zu sein. Das ist enorm wichtig, da junge
Menschen bereits als
Schüler eine Entscheidung treffen müssen, die vielleicht Auswirkungen auf
den Rest ihres
Lebens hat. Wir müssen ihnen richtige und sachgemäße Informationen geben,
damit sie
selbst eine gute Entscheidung für ihr Leben treffen können. Wir haben uns
viel zu lange
einreden lassen, was wir glauben und was wir über die Welt um uns herum
denken sollen.
Es ist Zeit für uns, aufzuwachen und die Welt so zu sehen, wie sie wirklich
ist, indem wir
unsere eigenen Köpfe gebrauchen.
Insbesondere möchte ich mich bedanken bei Connection e.V., dem Military
Counseling
Network, Iraq Veterans Against the War (in den USA und Europa), den Tübingen
Progressive Americans, der DFG-VK, Stop the War Brigade und Ethecon, die mir
dabei
geholfen haben, die Botschaft des Friedens weiterzutragen. Es gibt noch
viele andere
Organisationen und Einzelpersonen, die ich jetzt nicht genannt habe, die
aber ebenfalls viel
dazu beigetragen haben. Herzlichen Dank Euch allen! Möge Gott Euch eine gute
Zukunft
schenken.
Leider wird der US-amerikanische Krieg gegen die Menschheit fortgesetzt.
Präsident Obama
ist dabei, weitere 38.000 Soldaten nach Afghanistan zu entsenden und den
versprochenen
Rückzug aus dem Irak aufzugeben. Die Zahl der Todesopfer wächst stetig und
Soldaten aus
vielen Ländern sind durch diesen ungerechten Krieg traumatisiert. Die
Menschen aus den
betroffenen Ländern fliehen massenhaft, weil sie einen sicheren Ort zum
Leben suchen. Die
Grundversorgung in jenen Ländern reicht nicht einmal annähernd aus, um ein
normales
Funktionieren der Gesellschaft zu ermöglichen.
Angesichts dieser Situation mag man versucht sein, zu verzweifeln. Aber es
gibt Grund zur
Hoffnung. Die Stimme der Opposition wird von Tag zu Tag stärker, da immer
mehr
Menschen aus der ganzen Welt diese ständigen Verbrechen nicht länger mit
ansehen wollen
und sich auf unsere Seite stellen. Wir dürfen nicht nachlassen, wir müssen
weiterkämpfen.
Nur wenn wir zusammenstehen und gemeinsam fordern, dass die Kriege beendet
werden,
können wir die Wunden der Vergangenheit heilen und eine bessere Welt für
unsere Kinder
aufbauen.
Ich wünsche Euch allen Glück und Gottes Segen.
... link (5 Kommentare) ... comment
... link (21 Kommentare) ... comment
Stephanikirchhof 8, 28195 Bremen
Vertretene Organisationen:
• Pro Asyl
• Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge
• Jugendliche ohne Grenzen (JOG)
• Flüchtlingsrat Bremen
• Roma-Verbände
Für Flüchtlinge in Deutschland wird dieses Jahr ein Weihnachten in
Angst. Roma-Flüchtlingen droht die Abschiebung in den Kosovo, eine
Abschiebewelle in den Folterstaat Syrien rollt an und 30.000
Bleibeberechtigten droht der Rückfall in den Angstzustand Duldung.
Gleichzeitig leben 100.000 Menschen immer noch ohne Lebensperspektive in
Deutschland, sie werden nur Geduldet. Das heißt: Sie haben kein
Aufenthaltsrecht, können nicht abgeschoben werden. Ihre Heimatländer
nehmen sie nicht zurück, es herrscht Bürgerkrieg oder die Papiere
fehlen. Sie leben mit Arbeits- und Ausbildungsverbote, oft in
Sammellagern und sind ausgeschlossen von Integrationsmaßnahmen wie
Sprachkursen. Die meisten schon seit über 6 Jahren.
Die bisherigen Vorschläge von Unions- und SPD-Innenministern sind mehr
als enttäuschend. Lediglich für die 30.000 Probe-Bleibeberechtigten soll
etwas nach gebessert werden. Damit sie nicht in die Duldung
zurückfallen, will die Union Ihnen zwei Jahre mehr Zeit geben Arbeit zu
finden. Lediglich Niedersachsen Innenminister Uwe Schünemann will
darüber hinaus auch jungen Geduldeten eine Chance geben. Die
Jugendlichen Ohne Grenzen, junge Flüchtlinge aus ganz Deutschland,
veranstalten daher ein viertägiges Protestprogramm: Für ein echtes
Bleiberecht und gegen Abschiebungen.
„Wir fordern ein Bleiberecht für Alle! Die Mogelpackungen bei den
Innenministerkonferenzen sind wir Leid. Wir leben hier und werden
sowieso bleiben.“, erklärt Mohammed Jouni von der
Flüchtlingsjugendinitiative JOG.
2. bis 5.12.2009 | Flüchtlings-Jugendkonferenz | Jugendherberge Bremen
2.12.2009 | Bleiberechtsdemo | Bürgerweide, Bremen
3.12.2009 | Gala „Abschiebeminister und Initiativenpreis“ | St.
Stephani-Gemeinde, Bremen
4.12.2009 | Jugendworkshops | Jugendherberge Bremen
... link (0 Kommentare) ... comment
... link (3 Kommentare) ... comment
http://www.youtube.com/watch?v=IwSnUfvf9Zk&feature=PlayList&p=8BEEF5CF611A16AD&playnext=1&playnext
http://www.youtube.com/watch?v=6sSJDKju1Zw&feature=PlayList&p=50B68DA90DDB121F&playnext=1&playnex
http://www.youtube.com/watch?v=4Trn4l8_5Tc&feature=related
... link (0 Kommentare) ... comment
... link (6 Kommentare) ... comment
Ich musste an den Inder denken, den ich vor Jahren getroffen hatte und der per Zug durch Deutschland reisend meinte, er fände es bemerkenswert, wie aufgeräumt die Slums an den Rändern der deutschen Städte wären. Er meinte die Gartenkolonien.
Schräg gegenüber saß eine junge deutsche Frau, der man die Armut in Bekleidung, Ausstrahlung und allem einfach ansah. Die erzählte davon, dass sie ihren Ex im Klinikum besuchen fahre, der im Wachkoma läge.
Zwischendurch bekam ich noch die Probleme einer Polin mit, deren polnische Bahncard der deutsche Schaffner nicht akzeptieren wollte und die unterwegs war, um ihren herzkranken Sohn in der MHH zu besuchen.
Wie winzig doch meine Probleme angesichts dessen sind. Im ICE hätte ich all dies nicht erlebt. Es war die richtige Fahrt.
... link (2 Kommentare) ... comment
... link (0 Kommentare) ... comment
am Samstag, 5. Dezember, ab 13 Uhr (genauer Treffpunkt wird in den
kommenden Tagen bekannt gegeben!!), findet in Hannover eine Demonstration
gegen Abschiebungen nach Syrien statt. Die Initiative dazu ging von Aktiven
von "Jugendliche ohne Grenzen" und "Karawane für die Rechte der
Flüchtlinge und MigrantInnen" in Zusammenarbeit mit "Newroz e.V." und dem
Flüchtlingsrat Niedersachsen aus.
Das deutsch-syrische Abschiebe-Rückübernahmeabkommens bedroht 7000
Menschen mit Abschiebung. Neben StaatsbürgerInnen und Staatenlosen aus
Syrien sind auch Leute betroffen, die nur als Transitflüchtlinge durch
Syrien durchgereist sind.
Gegen das skandalöse Vetragswerk der deutsch-syrischen
Abschiebe-Kollaboration gilt es jetzt ein Zeichen zu setzen - gerade jetzt,
wo die alarmierenden Folgen immer deutlicher werden: Khalid Kenjo sitzt
seit seiner Abschiebung im September bis heute in Syrien im Gefängnis und
wird vor dem Militärgericht verhört. Tarek Rashou befindet sich in
Abschiebehaft nachdem er den ersten Abschiebeversuch verhindert hat, er
kämpft mit einem Hungerstreik verzweifelt um seine Freiheit.
Wir müssen die Abschiebungen von Menschen an einen Folterstaat stoppen.
Darum beteiligt euch an der Demo, verbreitet den Aufruf über eure
Internetseiten und e-mail-Verteiler!
aktuelle Infos auch unter:
www.carava.net
solidarische Grüße,
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen / München
Aufruf zur Demo am 5. Dezember in Hannover:
-------------------------------------------------------------------------
Schluss mit den Abschiebungen nach Syrien!
Weg mit dem deutsch-syrischen Abschiebe-Rückübernahmeabkommen!
Bleiberecht jetzt!
... link (0 Kommentare) ... comment
Zunächst einmal herzlichen Dank für Ihre Unterstützung für mich und meine Familie. Ihre Online-Unterschrift wurde dem Petitionsausschuss im Hessischen Landtag zugeschickt....
Mein Fall ist jedoch leider kein Einzelfall, deshalb werden wir "Jugendliche Ohne Grenzen" (JOG) nächste Woche bei der Innenministerkonferenz in Bremen für eine echte Bleiberechtsregelung protestieren:
2. bis 5.12.2009 | Flüchtlings-Jugendkonferenz | Jugendherberge Bremen
2.12.2009 | 17.00 Uhr | Bleiberechtsdemo | Bürgerweide, Bremen
3.12.09 um 10.00 Uhr | Pressekonferenz | Gemeindehaus St.Stephani | Stephanikirchhof 8, 28195 Bremen
3.12.2009 | 19.00 Uhr | Gala "Abschiebeminister und Initiativenpreis"* | St. Stephani-Gemeinde, Bremen
Unter http://twitter.com/hier_geblieben könnt ihr live dabei sein.
Mehr Infos: http://imk2009.blogspot.com und http://www.jogspace.net
Wenn Sie uns auf irgendeine Weise bei unseren Protesten unterstützen könnt wären wir sehr dankbar (Verbreitung des Aufrufs, Vermitteln von Pressekontakten, Teilnahme an den Aktionen, etc...). Im Anhang finden sie unsere Pressemitteilung und den Flyer zur Demonstration.
viele Grüße auch von meiner Familie, es tut sehr gut zu wissen das es in diesem Land viele tolle Menschen gibt die uns unterstützen.
Hassan von Jugendliche Ohne Grenzen
... link (0 Kommentare) ... comment
Wahl des Abschiebeministers + Preis der Initiativen 2009
Am 3.12.2009 in Bremen...
● küren Jugendliche den zynischsten Innenminister
● zeichnen Rita Kantemir, Phillip Dinkelacker und Ibrahim Ismail
vorbildliche Initiativen aus
Gala-Abend: Wahl des Abschiebeministers 2009
Donnerstag, 3.12.2009, Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt frei
Gemeindehaus der St. Stephani-Gemeinde, Stephani-Kirchhof 8, 28195 Bremen
http://jogspace.net/die-gala.html
Anlässlich der Innenministerkonferenz in Bremen wählen die
„Jugendlichen Ohne Grenzen“ im Rahmen eines Gala-Abends den
Abschiebeminister 2009. Mit diesem Negativpreis zeichnen junge Flüchtlinge
jährlich einen Landesinnenminister für dessen herausragend unmenschliche
Flüchtlingspolitik aus. Parallel dazu werden Initiativen geehrt, die sich
gegen die Abschiebung ihrer MitschülerInnen, NachbarInnen, FreundInnen und
Bekannten einsetzen. Die Menschenrechtsaktivistin und Berliner
Frauenpreisträgerin Rita Kantemir, der Sänger Phillip Dinkelacker sowie
Streetworker und Sportpädagoge Ibrahim Ismail vergeben dazu den
Initiativenpreis 2009. Der von GRIPS-Theater und „Jugendliche Ohne
Grenzen“ gestaltete Gala-Abend ist ein Teil der Proteste für
Kinderrechte und für das Bleiberecht zur Innenministerkonferenz in Bremen.
Nominiert für den Initativenpreis 2009:
• Arbeitskreis Flüchtlinge aus Tenever, eine spontan gebildete rührige
Gruppe engagierter Menschen in einem internationalen Quartier, die sich
immer wieder mit großem Erfolg für das Bleiberecht ihrer von Abschiebung
bedrohten Nachbarn einsetzen
• Unterstützerkreis der Familie Kpakou, der die elf seit Jahren
Abgeschobenen an deren Wohnorten in der afrikanischen Diaspora
ununterbrochen mit Spenden und Rechtsmitteln unterstützt und sich dafür
regelmäßig berät und abspricht
• Verein Vive le Courage e.V., der unermüdlich mittels sozialer und
Bildungsarbeit gegen rassistische Haltung und rechte Ideologie kämpft und
über kreative Projekte, Veranstaltungen und Aktionswochen für eine sozial
gerechtere Gesellschaft eintritt.
... link (0 Kommentare) ... comment
"Boche hat das Kapital-Wesen nicht gesehen, was einleuchtet, denn selbst Marx, und gerade er, fand den Begriff des Kapitals nicht im Wege einer Fabrikbesichtigung. Da geht es dem Marx wie dem Kant mit der “Transzendentalen Einheit der Apperzeption”: Man kann lange des Denkers Studierstube durchwühlen oder sein Gehirn vom Neurowissenschaftler scannen lassen – die Transzendentale Einheit der Apperzeption wird man nicht finden. Und dennoch hat Kant deren Existenz nachgewiesen.
Das mag nun alles etwas schwierig sein. Ich aber werde es für Dich einfach machen:
Ich darf davon ausgehen, dass wir zwei beide darin übereinstimmen, dass die menschliche Spezies existiert? Schön. Nun kann man einzelne Menschen anfassen, sehen, einsperren und erschießen, die Spezies als solche aber nicht, denn “Spezies” ist eine Abstraktion. “Spezies” ist etwas, das kein Gegenstand möglicher Erfahrung ist. Selbst wenn ich alle Menschen dieser Erde persönlich kennen würde, wäre ich diesem “Spezies”-Ding nie begegnet. Denn “Spezies” ist eine Abstraktion – und zugleich nichts bloß Ausgedachtes.
Du siehst: Es gibt Sachen, die nicht Bestandteile der empirischen Dingwelt sind, und dennoch sind sie da. Auf die argumentativen Begründungen Kants und Marx’ für die Tr. Einheit d. Apperzeption bzw das Kapital mit ‘Was ich nicht sehe, gibt’s auch nicht’ zu reagieren, ist doch recht holzschnittartig.
Aristoteles stellt zutreffend fest, man kann Gegenstände sehen, “aber das Sehen selbst kann nicht gesehen werden.” Würdest Du nun behaupten, Sehen gibt es nicht, weil man es nicht sehen kann?
Na also. War doch nicht so schwer, oder?
_____________________
“Ich halte den Artikel für Mumpitz, da er – nicht unüblich für linke Argumentationen – Systemen oder Dingen einen Quasi-Subjektstatus zuweist.”
Würdest Du meinen, es ist eine linke Argumentation, wenn man mit Äußerungen wie “Der Markt kann das besser” oder “Das muß man dem Markt überlassen” oder “Das regelt der Markt” dem System des Marktes doch ebenfalls einen Subjektstatus zuweist? Vermutlich würdest Du das nicht meinen, und doch wird von, nun ja, liberaler Seite ständig in dieser Weise geredet – was daran liegen könnte, dass der Markt tatsächlich Subjekteigenschaften besitzt. Er hat sogar eine Hand: die unsichtbare."
http://www.bissige-liberale.net/2009/11/22/diskriminierung/#comments
... link (12 Kommentare) ... comment
Samstag, 28.11.2009 · 11:05 Uhr
Deutschlandfunk
Mit Beiträgen von: Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum
"Sie haben uns schlechter behandelt als die Tiere", sagt der Mittdreißiger aus dem Westjordanland. Ein halbes Jahr saß er in einem ukrainischen Flüchtlingslager. Zusammengepfercht mit Dutzenden Mitgefangenen. Sie alle wollten nach Europa, um dort Asyl zu beantragen. Doch ihr Weg endete in den Bergen von Transkarpatien.
Durch die unwegsame Region in der Ukraine, die hier an die Slowakei und Ungarn grenzt, führt eine der fünf Hauptmigrationsrouten in die EU. Rund 5.000 Flüchtlinge wurden im letzten Jahr an der ukrainischen Grenze in Transkarpatien abgefangen. Viermal soviel wie vor drei Jahren. Sie kommen aus Indien, Pakistan, Afghanistan, Somalia, aus dem Irak oder aus Sri Lanka. In der Ukraine werden sie interniert, Dolmetscher gibt es nur in Ausnahme-, medizinische Versorgung nur in Notfällen. Die Chancen auf eine Anerkennung des Asylantrags sind gering. Sie liegen unter drei Prozent. Bis zu sechs Monate dürfen die Flüchtlinge festgehalten werden, danach irren sie im Land herum und sind auf sich selbst gestellt. Menschenrechtsorganisatoren kritisieren das Verfahren und das Aufnahmesystem in der Ukraine aufs Schärfste. Die zuständige UN-Stelle verweist darauf, dass das Land mit der Flüchtlingssituation überfordert ist.
Im nächsten Jahr dürften die Flüchtlingszahlen noch einmal dramatisch ansteigen. Denn dann tritt das europäisch-ukrainische Rückübernahmeabkommen in vollem Umfang in Kraft. Asylsuchende, die über Transkarpatien eingereist und in Europa abgelehnt wurden, können dann in die Ukraine abgeschoben werden.
http://www.dradio.de/dlf/programmtipp/gesichtereuropas/1074484/
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 2.12.2009 - 17 Uhr
Treffpunkt: Bürgerweide, hinter Hauptbahnhof Bremen
Umfassendes Bleiberecht für alle!
Aufhebung der Stichtagsregelung!
Absehen von der Voraussetzung der Lebensunterhaltssicherung!
Verzicht auf weitere Ausschlussgründe!
Abschaffung der Residenzpflicht!
Abschaffung der Unterbringung in Lagern!
Vollständiger Aufruf und mehr Infos zur Demo siehe http://papiere-fuer-alle.org/node/546 und
http://imk2009.blogspot.com/
... link (0 Kommentare) ... comment
