Sonntag, 15. August 2010
Staying tuned
In den Bergen im Höchstleistungsmodus bewegt, fast jeden Tag auf Tour, Muskeln und Gelenke in keiner Weise geschont und wohlgefühlt. Kaum zu Hause und abgeschlafft meldet sich der Körper. Offensichtlich sagt er "Ich will bewegt werden". Es gilt jetzt also das Training zu intensivieren, wenn es geht jeden zweiten Tag.

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Mene tekel ofarsim
Ein erst irre heißer und in der zweiten Hälfte, ausgerechnet den traditionell eher trocken-heißen Hundstagen völlig verregneter Sommer hier, glühende Hitze und riesige Flächenbrände in Russland, beispiellose Überschwemmungskatastrophen in China und Pakistan mit 20 Millionen Obdachlosen in letzterem Land - da muss ich an Frank Schätzings "Der Schwarm" denken. Bin gesoannt, was uns die Klimakatastrophe in den nächsten Jahren beschert.

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Jawohl, Oskar Negt, so kann man das sagen!
Wenigstens ein lebender Vertreter der Kritischen Theorie sagt auch heute noch Dinge, die ich für voll und ganz richtig erachte, und wenigstens einmal macht es Spaß, im SPIEGEL zu lesen.



"Wir befinden uns in einer Phase des Umbruchs und vor allen Dingen auch in einer Zwischenwelt der Ratlosigkeit. Die Probleme unserer Arbeitsgesellschaft spitzen sich derart krisenhaft zu, dass der innere Zusammenhalt des demokratischen Gemeinwesens nicht mehr gesichert scheint. In dieser brisanten Lage zwischen einem Nicht-Mehr und einem Noch-Nicht müsste die gesellschaftliche Phantasie eigentlich alle Kräfte darauf konzentrieren, Auswege zu suchen und zu finden. Stattdessen bildet sich eine zwiespältige Wirklichkeit, eine Aufteilung von Wirklichkeitsschichten."......"Das sind ja keine richtigen Reformen, sondern bestenfalls kosmetische Korrekturen, Randerscheinungen halt. Vergleichen Sie das gegenwärtige Flickwerk mal mit den preußischen Reformen von Stein und Hardenberg nach der Niederlage gegen Napoleon, mit Bismarcks Sozialgesetzgebung oder mit der Domestizierung des Kapitalismus durch den Sozialstaat bei der Gründung der Bundesrepublik!

SPIEGEL: Mit Verlaub: Das sind Wendepunkte der Geschichte, zum Teil erzwungen durch große Katastrophen, mit denen die Wirtschafts- und Finanzkrise, die wir heute erleben, kaum vergleichbar ist.

Negt: Mein erkenntnisleitendes Interesse, meine Idee von der sozialen Verantwortung des politischen Menschen besteht gerade darin, solche historischen Unglückskonstellationen rechtzeitig aufzudecken und sie durch eingreifendes Denken zu verhindern, statt zu warten, bis die kollektive Katastrophe passiert ist. Insofern ist mein Buch auch als eine Art Notschrei gemeint.

SPIEGEL: Nach dem Scheitern des Sozialismus ist aber kein neues Weltprojekt, kein radikal anderer Gesellschaftsentwurf zu sehen.

Negt: Ja, das bestimmende Merkmal der Krisenbewältigung ist heute die gleichsam betriebswirtschaftliche Rationalisierung der gesellschaftlichen Einzelbereiche. Die Realität, mit der wir konfrontiert sind, hat eine gespensterhafte Qualität. Ein Rettungsfonds von 480 Milliarden für angeschlagene Banken - das ist für mich eine negative Utopie. Noch vor zwei, drei Jahren hätte man sich so etwas nicht vorstellen können. Die Realitätslosigkeit dieses Umgangs mit der Krise ist eines der wesentlichen Motive, die mich umtreiben."

"als kritische Methode enthält das Denken von Marx und Engels nach wie vor tragfähige Leitmotive. Der Tod der Utopien, der nach 1990 so lauthals gefeiert wurde, hat dazu geführt, dass wir es in Politik und Wirtschaft mit sogenannten Realisten, Tatsachenmenschen zu tun haben, die nur noch darauf verweisen, was nicht geht, so dass die Potentiale, die in der Gesellschaft stecken, nicht zur Entfaltung kommen.

SPIEGEL: Das heißt, es bildet sich keine Kraft, die eine tragfähige Alternative aufbauen könnte? Droht die politische Ordnung an ihrem Stillstand zu scheitern, nicht an äußeren Mächten?

Negt: Die gegenwärtig vorherrschende Form des falschen, verdrehten Bewusstseins, das, was ich die Ideologie betriebswirtschaftlicher Rationalisierung mit ihrer Umverteilung nach oben und dem Sparzwang nach unten nenne, läuft den traditionellen Emanzipationsidealen von Aufklärung, Gerechtigkeit, Solidarität, Gleichheit zuwider. Dieser verkürzte, auf Anpassung an das Bestehende ausgerichtete Realitätssinn höhlt die politische Moral aus und gefährdet damit das Fundament unserer Demokratie."


http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,710880,00.html

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Freitag, 13. August 2010
Mutterwitz im August
Meine Mutter bekommt alle 6 Wochen Hausbesuch von ihrer Ärztin. Als Vater ihr sagte, dass am nächsten Tag wieder Besuchstag wäre fragte sie: "Welche Krankheiten sind denn gerade im Angebot?"

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Donnerstag, 12. August 2010
Mal eine andere Perspektive auf den Gardasee

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Ausnahmsweise mal kein Referrer-Müll
Tatsächlich sind die aktuellen Besucher auf meinem Blog fast alle solche, die mit Fragen zu Themen, die hier tatsächlich behandelt werden zu tun haben oder von shiftingreality, momorulez, netbitch, antibureaukratieteam, rebellmarkt und anderen, ich sag mal "regulären" Verlinkern hier gelandet sind. Erstaunlich. Unfugfreier Tag?

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Dienstag, 10. August 2010
Ja, Hansa-Fans, Ihr habt Recht!
150 Hansa-Rostock-Fans haben verhindert, dass NPD-Vorsitzender Pastörs mit enthaarter Gefolgschaft das Ostseestadion betrat. Coole Aktion!

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Leseempfehlung: Die definitiven Abgründe
http://www.ngo-online.de/2010/08/2/entwicklung-vom-tierqualer-zum-morder/

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Wegezoll in Deutschland
Ich sage es noch mal ganz deutlich, dieses Land ist ein rassistischer Apartheidsstaat.


http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/wegezoll-ohne-rechtsgrundlage/

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Montag, 9. August 2010
Demo gegen den Abschiebeknast Büren
Die Bürendemos sind in meinem Leben ja schon ein traditional. Diesen Herbst geht es wieder los:
(Aufruf der VeranstalterInnen)

Es reicht!

Abschiebeknäste schließen - Abschiebungen stoppen!
Demonstration gegen den Abschiebeknast in Büren am Samstag, den 25. September 2010 um 12:00 Uhr

Ein Urlaub am Mittelmeer, ein Studienaufenthalt in den USA, ein
beruflicher Neuanfang in Schweden - für viele Deutsche ist das
Normalität und integraler Bestandteil ihres Lebens. Für die meisten
Menschen jedoch ist das Recht auf Freiheit und Freizügigkeit nur ein
Traum.
Vor zwanzig Jahren feierte der kapitalistische Westen den Fall der
Berliner Mauer als einen Sieg der Freiheit. Endlich sollte der Artikel
13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 Geltung
erlangen: "Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines
eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren."
Doch während innerhalb Europas die Reisefreiheit zunahm, forcierten die
EU-Innenminister eine Militarisierung der Grenzkontrollen – mit
tödlichen Folgen. Im Osten verlangte die Europäische Union von ihren Beitrittskandidaten eine entschlossene Überwachung der Grenzen. Jeder
dieser neuen Mitgliedstaaten sollte seine eigene Berliner Mauer errichten. Nach Süden wurde die Grenze schrittweise auf den afrikanischen Kontinent vorverlagert. Bis heute hat die Festung Europa
mehr als 12.000 Opfer gefordert, die meisten im Mittelmeer. Das Recht zu reisen und zu leben, wo man möchte, gilt nicht für Menschen
mit der “falschen” Hautfarbe, Staatsangehörigkeit und niedrigem Kontostand. MigrantInnen werden abwechselnd als "Illegale" oder als
"Opfer" eingestuft und wie international operierende Menschenhändler verfolgt, sobald sie einander beistehen.

Flucht und Migration sind einerseits Reaktionen auf die massive Ausplünderung und die fortgesetzten Verwüstungen nicht nur im globalen Süden. Sie drücken aber gleichzeitig den Anspruch auf ein besseres Leben und Einkommen aus, der sich in der Konfrontation mit dem globalen Apartheidregime zu einem Kampf um gleiche soziale Rechte verdichtet.
MigrantInnen hier und auf der ganzen Welt unterlaufen die staatlichen Versuche der Steuerung und Verhinderung von Wanderungsbewegungen. Indem die MigrantInnen gegen das globale Ausbeutungsgefälle wandern, wird ihre Bewegung zu einer vor allem sozialen, zumeist stillen und politisch
nicht artikulierten (Wieder-)Aneignungsbewegung.

Abschiebehaft, Lager, Residenzpflicht

In Deutschland sind Flüchtlinge vielfachen rassistischen Diskriminierungen unterworfen. Mit dem Asylbewerberleistungsgesetz wurde ein Sonderrecht geschaffen, das die Rechte der Betroffenen in
gravierender Weise mit Füßen tritt. Flüchtlinge im Asylverfahren unterliegen der so genannten Residenzpflicht, die sie daran hindert, den eigenen Landkreis ohne Genehmigung zu verlassen. Die Fahrt zum Arzt in die nächstgrößere Stadt wird so zur Straftat. Vielfach sind die Menschen gezwungen, in Lagern außerhalb von Dörfern und Städten zu leben, unter miserablen Bedingungen, versorgt nur mit Lebensmittelgutscheinen oder Esspaketen. Und nicht zuletzt steht über allem die ständige Drohung von
Inhaftierung und Abschiebung.

Warum wir in Büren demonstrieren

Zwischen der Kleinstadt Büren im Kreis Paderborn und einer Autobahnauffahrt liegt versteckt im Wald der mit mehr als 300 Haftplätzen größte Abschiebeknast Deutschlands. Für 35 Millionen Mark
ließ die nordrheinwestfälische Landesregierung vor 17 Jahren ein früheres Kasernengelände der belgischen Armee zum Hochsicherheitsknast
umbauen. Die Menschen, die hier eingesperrt sind, haben gegen kein Gesetz verstoßen. Die meisten von ihnen sind vor Bürgerkrieg, Armut, Folter und
Mord aus ihrer Heimat geflohen. Um einen Menschen in Abschiebehaft zu stecken, reicht allein der "begründete Verdacht" aus, dass sich dieser seiner Abschiebung entziehen will. Bis zu 18 Monate kann dann die Inhaftierung dauern, was keine Seltenheit ist. Zur "Disziplinierung" von Gefangenen werden Arreststrafen verhängt, d.h.: bis zu vier Wochen Leben in totaler Isolierung, ohne Radio, Zeitung, Fernsehen, Bücher, Telefon, ohne Kontakt zu Mithäftlingen.
Am 30.8.99 verbrannte Rachid Sbaai in einer Isolationszelle des Bürener
Knastes, als eines von vielen Opfern in Abschiebehaft. Erst jüngst haben
sich zwei Häftlinge in Hamburg und ein Inhaftierter in Hannover in
Abschiebehaft das Leben genommen. Tote, die die herrschende Abschiebepolitik zu verantworten hat.

Abschiebungen stoppen!

Nach dem offiziellen Ende des Bürgerkrieges im ehemaligen Jugoslawien haben die EU-Staaten damit begonnen, Menschen aus dieser
Region rigoros dorthin zurück zu schieben. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange diese Menschen bereits hier leben. Für viele ist Deutschland zu ihrem Lebensmittelpunkt geworden. Sie haben hier Arbeit und Freunde gefunden, Familien gegründet und Kinder bekommen, die hier zur Schule gehen. Im Kosovo erwartet sie meist nichts. Besonders hart trifft es Angehörige von Minderheiten, Roma, Ashkali und Ägypter. Ihr Besitz ist im Krieg entweder zerstört oder geplündert worden, nach wie vor werden Minderheiten im Kosovo diskriminiert und rassistisch verfolgt. Sie sind gezwungen, in Flüchtlingslagern zu leben oder bei Verwandten
unterzukommen, sich von Müll und Almosen zu ernähren. Viele Kinder lernen ihre angebliche „Heimat“ zum ersten Mal in ihrem Leben kennen.
Die Abschiebung von Roma in das Kosovo steht beispielhaft für das Unrecht der zwangsweisen Deportation von Menschen aus Deutschland und
der EU.

Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht

Immer wieder setzen sich Betroffene gegen Abschiebungen und Abschiebehaft zur Wehr. Dabei handelt es sich nicht nur um individuelle Widerstandshandlungen, sondern auch um kollektiv geführte Kämpfe. Im September 2007 traten etwa 60 Gefangene im Bürener Knast in einen
Hungerstreik, um gegen ihre Inhaftierung und Abschiebung zu protestieren. Auch im Abschiebeknast Hannover-Langenhagen sind im Juli
diesen Jahres mehrere Häftlinge in einen Hungerstreik getreten.

Wir beharren auf dem Recht zu wandern, auf dem Recht zu bleiben, auf dem
Recht auf Bewegungsfreiheit. Unsere Solidarität gilt den Verfolgten, den Illegalisierten, den Ausgebeuteten, den Abenteurern. Wer kommen will,
soll kommen dürfen; wer bleiben will, soll bleiben dürfen!

Schlagbäume zu Zahnstochern! Abschiebeknäste zu Lichtungen!
Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle!

Demo am 25. September 2010 ab 12:00 am Abschiebeknast Büren-Stöckerbusch
Shuttlebusse ab Paderborn Hauptbahnhof
Anschließend ab ca. 14:00 Uhr: Demo ab Domplatz Paderborn



http://www.aha-bueren.de/

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Sieg des Lebens
Als ich vom Einkaufen kam begegnete mir meine 98jährige Nachbarin. "Na, auch zu Aldi?" fragte ich sie, und sie erwiderte "Nein, ich will in die Stadt ins Café, ein bißchen unter die Leute, zu Hause zu sitzen ist mir zu langweilig."

Mit 98. Toll, die Frau. So will ich mit 98 auch sein.

An meinem Auto hatte, seit ich aus den Bergen zurück bin eine Spinne ihr Netz gebaut, genauer gesagt unter meinem linken Außenspiegel. In der Zwischenzeit habe ich das Auto dreimal gewaschen, und jedesmal war nach wenigen Tagen das Spinnennetz wieder da. Schon beachtlich.

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Samstag, 7. August 2010
Ne touche pas à mon pote, Sarko le raciste!
Die neuen Sondergesetze gegen französische StaatsbürgerInnen mit Migrationshintergrund, die Sarkozy da plant sind das Allerletzte. Die Eltern straffällig gewordener Kinder aus den Banlieues sollen für ihre nicht strafmündigen Kinder mit bis zu 2 Jahren Haft bestraft werden, also Sippenhaft, und man will französische StaatsbürgerInnen afrikanischer, asiatischer oder südamerikanischer Herkunft in ihre "Herkunftsländer" abschieben können, selbst wenn sie in Frankreich geboren wurden.

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Freitag, 6. August 2010
Angela Davis nimmt Stellung zu Judith Butlers CSD-Absage
Gefunden bei Rhizom:


http://rhizom.blogsport.eu/2010/08/04/angela-davis-racism-homophobia-intersectionality/

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Die kleine gelbe Katze
Ein Märchen aus Ghana, das ich schön finde.


Die kleine gelbe Katze beschloss, sich Verbündete zu suchen, die sie vor Feinden schützen würden. So schloss sie sich einer Pavianhorde an. Die Paviane akzeptierten sie. Da kamen die Gorillas und vetrieben die Paviane. Sie sagte sich: "Das sind viel größere und stärkere Affen, die mich besser beschützen können." und schloss sich den Gorillas an. Doch eines Nachts wurde der Leitgorilla vom Leoparden gerissen. Da sagte sie sich: "Das ist die Lösung, da hätte ich gleich drauf kommen sollen. Man muss aussehen wie ich, aber viel größer und stärker sein" und schloss sich dem Leoparden an, der sie wie ein Jungtier annahm. Doch eines Tages begegneten sie dem Löwen, der brüllte laut und schlug den Leoparden in die Flucht. Da sagte sie sich "Man muss also nicht nur eine große und starke Katze sein, sondern auch eine Mähne haben und laut brüllen können." und schloss sich dem Löwen an. Eines Tages saßen der Löwe und die Katze an der Tränke, als das Nashorn kam. Der Löwe machte ihm respektvoll Platz. Da sagte sich die Katze: "Das Tier ist zwar furchtbar hässlich, aber so ein Horn scheint ihm doch enorme Vorteile zu verschaffen." und schloss sich dem Nashorn an. Eines Tages begegnete ihnen der Elefant, und die Katze sagte sich: "Solche Körpergröße, sein Rüssel und seine Stoßzähne machen ihn zum Herrscher der Tiere. Ihm will ich folgen." und folgte ihm. Eines Tages erschien eine Art großer Affe ohne Fell, nur am Kopf ein bißchen Fell und richtete einen Stock auf den Elefanten, dann traf diesen ein Blitz und es donnerte, und der Elefant fiel um. "Elefant, was ist mit Dir?" fragte die Katze. "Das ist ein Trick, ich springe auf und renne weg, wenn er sein Gewehr nachlädt" und tat dies auch. So schloss sich die Katze dem Mann an und folgte ihm in seine Hütte. Da erschien eine weibliche Vertreterin der spärlich beaarten Affen und sagte: "Mann, Du hast keine Jagdbeute mitgebracht, gehe los und jage erneut, nur vom Hirsebrei können wir uns nicht ernähren!" und der Mann ging fort. Da sagte sich die Katze: "Wenn sie nun dem gebietet, der Elefanten töten kann, dann ist sie wohl sehr mächtig. Bei ihr will ich bleiben." und legte sich neben der Frau auf die Bank, und die Frau streichelte die Katze. Da erschien eine Maus, und die Frau schrie entsetzt, stieg auf den Stuhl und zeigte mit dem Finger auf die Maus. Die Katze stürzte sich auf die Maus und tötete sie sofort. Die Frau bedankte sich und gab ihr eine Schale Milch. Da sagte sich die Katze: "Wenn diejenige, die dem Elefantenjäger gebietet, mich benötigt, um gegen Mäuse verteidigt werden und mich beschenkt, wenn ich dies tue, vielleicht habe ich ihr ja gerade das Leben gerettet, so bin ich ich selber das stärkste und mächtigste Tier. Sollen die Menschen mir dienen." Und so ist es noch heute.

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Uhuru, Umoya!
Gratulation an das kenianische Volk zum gelungenen Verfassungsreferendum.

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Donnerstag, 5. August 2010
Blick zurück aufs nächste Jahr
Es waren großartige Touren, die ich unternommen habe, und der Blick geht zurück auf stolze Berge auf denen ich dieses und die letzten Jahre Touren unternommen habe.












Bei diesem hier habe ich mich hinterher bedankt, wie gut er mit mir umgegangen ist. Beim Abklettern hatte ich eine Nahbegegnung mit einem Steinadler, ein unglaubliches Erlebnis, und als ich unten war brach ein furchtbares Gewitter los, bei dem die Blitze von einem Horizont zum anderen zuckten, vorher hatte ich noch einen vermissten Bergsteiger lokalisieren müssen, der zum Glück heil wieder runterkam. Das sind so die Erlebnisse, die man nie vergisst. Auch Talhänge sind mitunter so steil, dass die Wege, die an ihnen entlang führen wie Klettersteige angelegt sind, das Richtige für die Nach-der-Tour-Entspann-Wanderung.





Und dann fixiert der Blick die Ziele für nächsten Sommer (spätestens).







I´m alive!

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Dienstag, 3. August 2010
Blöde Gadgetmanie
Da bietet mir ein Telekommunikationsprovider, bei dem ich meinen Handyvertrag gekündigt habe ein iPhone an, wenn ich zurückkomme. Von wegen. Das Ding sollen sie behalten. Mir geht das ganze iPhone- und Blackberry-Gekulte gewaltig auf die Nüsse, ich will das allein schon nicht, WEIL die Dinger so hip sind. Was Apple gut kann sind Grafik-Workstations, die Rechner sind richtig Klasse, die Mode-Artikel können sie sich schenken. Es gibt ja auch keine Armbanduhren von Leica oder Taschenrechner von Yamaha.

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Meinungsfrechheit ohne Kompromisse
So liebe ich meinen Don. Keinen Millimeter den Zensoren, Schnüfflern und Sicherheitsexperten! Stasi Ost und Stasi West, überall dieselbe Pest.

http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1674277/#comments

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Dienstag, 3. August 2010
Nebenan gelesen und sehr richtig
<<Sacco und Vanzetti halten die doch heute auch für eine italienische Herrenmodemarke. Total befreit nach dem Motto "Here's to you, Dolce und Gabana!">>


Ja, und Prada ist die Hauptstadt von Böhmen, ach nee, Tschechien. Camillo Torres ist ein Heilmittel (Achtung, Doppel- und Schrägbedeutung!), Fuzzi-Logic ist das Denken von Gucci, und Emiliano Zapata eine touristische Schwerpunktregion in Mexiko, Pancho Villa ein Rindersteak, Geronimo ein Modell von Cadillac und Garibaldi ein Schnellkochtopf. Bakunin - ist das nicht ein Brötchen zum Aufbacken?

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Sonntag, 1. August 2010
Es singt der Chor der Blöden
der schon immer war zu laut. Heute im Presseclub quatschte Birgit Marschall von der Rheinischen Post, Ex-FTD, davon, dass nicht etwa Lohnerhöhungen oder gesetzliche Mindestlöhne angesichts der fortschreitenden Gesundung der deutschen Wirtschaft angesagt wären (so lautete die thematische Ausgangsfrage), sondern vielmehr die Zeitarbeit ausgeweitet werden sollte, gewaltig ausgeweitet. Sie war sich nicht zu schade, das Klischee vom Couch-Potato zu bemühen ("Es ist doch besser, auch eine schlecht bezahlte Arbeit zu haben als auf dem Sofa zu liegen") und meinte, wenn Zeit-Arbeitskräfte nicht mehr benötigt würden vermiete z.B. eine Leiharbeitsfirma die einfach an einen anderen Arbeitgeber, so würden die nie arbeitslos. Und im Übrigen könnten die Unternehmen ihren Belegschaften ja Firmenbeteiligungen anbieten. Ah ja. Den Zeitarbeitskräften?

Krumrey war schon schlimm genug, bekam von Rudolf Hickel aber auch mächtig Gegenwind. Was diese Else da von sich gab und die Tatsache, dass sie Wirtschaftsredakteurin ist, das passt so gut zusammen wie ein Flugkapitän ohne Augenlicht, ein analphabetischer Drehbuchautor oder eine Krankenschwester, die ihr Handwerk beim Abdecker gelernt hat.
Es gibt Tage, da möchte man in den Fernseher hineinschlagen.

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Seligkeit
sieht für mich z.B. so aus:


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Samstag, 31. Juli 2010
Weil es gerade gut passt
der Songtext zur Zuverlässigkeit des inneren Friedens unserer Gesellschaft


http://www.bap.de/musik_songtexte_popup.php?id=55

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Schluss mit lustig
Nachdem dort gerade freudig darüber diskutiert wird, wie viel ein Menschenleben wert sei, in Geld gemessen, habe ich die Bissigen Liberalen entlinkt. Möglich, dass ich zum persönlichen Blog von Stefanolix ein Link legen werde, aber die Diskussion, die auf diesem Blog gerade abgeht, ist so unterirdisch, dass ich da nicht als mittelbarer Multiplikator wirken will.

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Und auf einmal ist alles ganz anders
Nach dem letzten Tomogramm weiß ich, dass ich eine bestimmte diagnostizierte Verletzung nicht habe, dafür aber ein anderes, sehr gut austherapierbares Problem. Hallelujah! Eiger-Nordwand ist möglich.

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Donnerstag, 29. Juli 2010
Meine aktuellen Referrertreffer
Super, da sieht man gleich wieder, welche Themen auf diesem Blog hauptsächlich behandelt werden!


Breastenlargement Pills

Pharmacy Shops Whitewater-Manitoba

Zimmermädchen nur am Wochenende Wochenendzuschlag

Kakerlakenbekämpfung-Soldaten


Bügerkriegserklärung witzig

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Mittwoch, 28. Juli 2010
Antifaschistische Stadtrundfahrt in Erfurt
Die Projektgruppe "Erfurt im Nationalsozialismus" läd ein, sich auf Spurensuche der Erfurter Geschichte zu begeben!

Diesmal wird dies in Form einer Rundfahrt zur lokalen Geschichte Erfurts im Nationalsozialismus auf dem Fahrrad geschehen:



Treff: Sonntag, den 1. August 2010, 10 Uhr an der Thüringenhalle (Werner-Seelenbinder-Str.2)



Dabei wird an Orten halt gemacht, die aufgrund der Entfernung bei sonstigen historischen Rundgängen nicht betrachtet werden können. Die Fahrradrundfahrt beginnt 10 Uhr an der Thüringenhalle, die gleichzeitig die erste Station sein wird. Von dort geht es über das Steigerwaldstadion zum Landtag und über weitere Stationen schließlich zum ehemaligen Arbeiterviertel Erfurt Nord. Die letzte Station wird das ehemalige Schutzhaftlager in der Feldstraße sein. Hier wurden zu Beginn des NS in Erfurt viele Gegner des Regimes unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten. Die Rundfahrt wird ungefähr 2 Stunden dauern - die Teilnahme ist kostenlos.

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