Die folgende Woche verläuft ruhiger als erwartet. Die Hausbesitzerin sagt überhaupt nichts zu der Angelegenheit, sondern fährt erstmal auf Urlaub in die Schweiz. Von den Bullen ist, bis auf die üblichen Zivis, nichts zu sehen oder zu hören, und Britt, Alfie und Heike entwickeln einen Sport daraus, sie regelmäßig zu foppen. Deren Devise scheint zu lauten: "Nicht provozieren lassen!" Sie reagieren so gut wie gar nicht.
Die Hausgemeinschaft beginnt sich einzuleben. Zwischen Elke und Azad entwickelt sich ein unverfängliches Techtel. Elke hat Probleme, ihr Wohnen in dem Haus und ihren Job zu koordinieren und bleibt von Renovierungsarbeiten, Wacheschieben und Streife fahren ausgenommen. Herbert und Dorit nerven öfter mal rum, bis Heike ein Machtwort spricht. Der extreme Alkoholkonsum von Herbert, der so wenig zu seinem rigiden Moralismus zu passen scheint, stimmt so Einige bedenklich. Ernsthafte Konflikte bleiben aus. Für einiges Hallo sorgt die Tatsache, daß der Baron, also Bernie, in dem von Alfie bewohnten Zimmer eine Klimaanlage installiert. Alfie hatte, wenn auch völlig verwundert über Bernies Vorschlag, eine Aircondition Marke Eigenbau zu installieren, schließlich zugestimmt. Bernie ist zwei Tage am basteln. Erst bricht er mit Hammer und Stemmeisen ein paar Backsteine aus der Außenwand, dann setzt er einen Ventilator ein. Schließlich ist die Konstruktion fertig und wird der interessierten Hausgemeinschaft feierlich vorgeführt. Alles, was zu sehen ist, ist ein mit Spanplatten verstärkter Umzugskarton unter dem Zimmerfenster. In ihn sind Luftschlitze geschnitten, und daneben befindet sich ein archaischer Elektromotor. Bernie startet ihn. Ein Klappern ist zu vernehmen, der Ventilator in der Wand kommt in Schwung, dann fängt der Karton an zu zittern und zu wackeln, ein laues Lüftchen strömt durch die Schlitze ein. "Na, wie findet ihr das?" fragt Bernie begeistert und voll offensichtlichem Stolz. "Na ja, es rappelt im Karton." kommentiert Alfie, der offensichtlich bemüht ist, nicht laut zu lachen. Die Gesichtsausdrücke der übrigen Anwesenden schwanken zwischen völligem Unverständnis, Belustigung und offener Ablehnung. Bernie bekommt die Reaktionen gar nicht mit. "Und man muß den Motor nur umpolen" - er vertauscht tatsächlich die Polstecker - "und der Ventilator läuft rückwärts!" Tatsächlich fängt er nun an, Luft aus dem Zimmer abzusaugen und nach draußen zu blasen. "Bernie, eine Frage." meint Alfie mit breitem Grinsen. "Normalerweise hat eine Klimaanlage ein Kühl- und Heizaggregat und einen Thermostaten. Hast du das vergessen?" "Nein, das ist gar nicht nötig." entgegnet Bernward. "Einen Ofen hat das Zimmer ja, und für Kühlung wird durch Frischluftzufuhr oder Luftabsaugung gesorgt." "Sehr schön, nur: Der Ventilator befindet sich unter dem Fenster. Ich kann auch schlicht und einfach lüften." Es hilft nichts, Bernward muß die Anlage demontieren. Das Zumauern übernehmen Britt und Alfie.
Den ersten Ärger gibt es erst zehn Tage nach der Besetzung. Gegen zwei Uhr nachts wird Alfie von lautem Gegröhle aus dem Schlaf geschreckt. "Deutsche, macht euch frei - haut die Zecken zu Brei!" hallt es durch die Nacht. "Zündet sie an!" Aufgesprungen, angezogen, die Anderen geweckt, so sie nicht schon auf den Beinen sind. Alfie, Henning, Kalle, Heike und Azad schnappen sich ihre Stöcke und Tonfas und stürmen zum Hauseingang, Britt und Rock kommen mit, ohne sichtbar was dabei zu haben.
Vor dem Haus stehen vielleicht dreißig Skins. Die meisten sind mit Baseballschlägern ausgerüstet, ein paar halten brennende Fackeln in den Händen. Scheiße! Es gibt kein Telefon, um eine Kette auszulösen. Sie sind auf sich allein gestellt.
Zuerst versuchen sie, die Haustür zu verrammeln, doch der Anprall der Faschos, die sich mit gleich zehn Leuten dagegen werfen, macht das zunichte. Gerade noch können sie vor den nach innen schwingenden Türflügeln zurückspringen, dann stehen sie im weiträumigen Treppenhausflur den Angreifern gegenüber.
Alfie wird als erster attackiert. Ein Bär von Typ geht mit nem Baseballschläger auf ihn los, Alfie duckt sich, der Schlag geht über ihn weg, ohne zu treffen, dann stößt er mit seinem Tonfa zu, direkt in den Magen des Skins. Der stürzt zu Boden, Alfie, von plötzlichem Kampfrausch gepackt, haut den nächsten weg. Gleichzeitig gehen Heike und Kalle mit ihren Prügeln auf die Faschos los. Solchen Widerstand haben sie nicht erwartet. Blitzartig sind sie draußen, die Leute aus dem Haus hinterher.
Da stehen sich vor dem Haus sieben gegen etwa dreißig Leute gegenüber, während die Menschen im Haus - Herbert, Dorit, Elke und Sabine, die jetzige Freundin von Herbert und frühere von Alfie - die Szenerie ängstlich aus einem Fenster im ersten Stock beobachten und Polizeikommissar Bley und Polizeihauptmeister Schmantzkowsky sich Selbige aus ihrem etwa fünfzig Meter weit entfernten Dienstwagen ansehen. Dieser ist vom Haus aus nicht wahrzunehmen.
Die Faschos sind etwas unschlüssig. Sie hatten wohl erwartet, das Haus relativ einfach stürmen und die BewohnerInnen niederknüppeln zu können.
Und jetzt sehen sie sich einer Schar von Leuten gegenüber, die sich nicht nur zur Wehr zu setzen versteht, sondern augenscheinlich auch Ahnung von asiatischen Kampfsportarten hat.
Britt fängt an, die Faschos anzupöbeln. "Ihr erbärmlichen Wichser!" ruft sie. "Ihr glaubt wohl, uns beeindrucken zu können! Toll, wenn die Scheiße im Schädel umherschwappt! Ihr seid schlau wie Kruppstahl, flink wie Leder und zäh wie Flitzkacke!"
Britt ist ziemlich weit vorne. So, wie sie dasteht, eine auffallend schöne Frau in schwarzer Lederkluft, wild fluchend, ist sie das erste Angriffsziel für die Skinheads. "Die Ische fick ich!" brüllt einer von ihnen und geht auf sie los. Er blickt in den Lauf eines großkalibrigen Revolvers. "Du motherfucker, ich puste dich ins Jenseits!" meint sie in einem Tonfall, der keine Zweideutigkeiten zuläßt. Sie hebt die Waffe, richtet sie auf die gegenüberliegemde Straßenlaterne und drückt ab. Ein Knall wie von einer Kanone. Der Rückstoß schlägt ihr das Ding fast in die Fresse. Die Lampe ist weg.
"Wer von euch will als erster sein Gehirn vom Pflaster kratzen?" fragt Britt wild, bevor die Fascho-Skins in Panik verschwinden.
Puh, das kommt heavy! Alfie hatte nach dem Erlebnis mit Valentin nicht gedacht, noch einmal Vergleichbares zu erleben. Und jetzt das! Alle blicken wortlos und entsetzt auf Britt.
Heike ist es, die als Erste die Sprache wiederfindet. "Alte, wo hast du denn ne scharfe Knarre her?" will sie wissen. "Connections!" erwidert Britt kurz angebunden. "Wollte sie eigentlich gar nicht aus Hamburg mitnehmen, aber im letzten Augenblick hatte ich eine Eingebung, die mir riet, es zu tun." "Gehen wir schleunigst rein!" mischt Azad sich ein. "Wir wissen nicht, ob hier Zivis sind, und was mit den umgehauenen Skins im Eingang ist."
Die Skins haben sich aufgerappelt und verpißt, und auch sonst bleibt alles ruhig. Sabine und Herbert fahren mit Alfies Wagen in die Stadt, um den antifaschistischen Notruf zu verständigen. Dies vom Telefon in Alfies WG zu tun, erscheint zu riskant. Britt verbuddelt ihre Knarre sicherheitshalber im Garten.
Der Rest der Nacht verläuft friedlich, aber verständlicherweise bekommt niemand ein Auge zu. Am
nächsten Vormittag, beim gemeinsamen Frühstück, platzt dann die Bombe,
Mit geheimnisvollem Gesicht tuschelt Herbert Alfie und Heike zu, er müsse sie mal unter sechs Augen sprechen. Sie gehen in einen Nebenraum. "Also, um es kurz zu machen," eröffnet Herbert, wir haben einen Spitzel in unseren Reihen." "Wie bitte?" entfährt es Alfie. "Weißt du, was du da sagst?!" "Ja, ich weiß es genau." antwortet Herbert betont. Er weiß, daß er in Alfies und Heikes Achtung nicht allzu hoch angesiedelt ist. "Es wurde ein Funkspruch von den Bullen abgehört. Die Hauerei wurde von einem Ziviwagen beobachtet, und die fragten im Präsidium nach, ob Einsatzkräfte angefordert werden sollten. Die Antwort war nein, das wäre nicht nötig, schließlich sei ja eine Kontaktperson im Haus." "Scheiße!" faucht Heike. "Da haben wir den Schlamassel. Das war alles?" "Ja!" "Na toll, dann können wir jetzt `who done it' raten. Was tun?" "Ich glaube," sagt Alfie, "das Beste ist, wir lassen das erstmal sacken, machen uns unsere Gedanken dazu, sagen niemandem was und treffen uns heute abend nochmal."
Es ist nicht so ganz einfach, sich abends zu einem Spaziergang loszueisen, aber nach dem Essen gelingt es den Dreien.
"Also, zu was für Überlegungen seid ihr gekommen?" will Alfie wissen. "Wir drei scheiden ja wohl aus." entgegnet Herbert. "Sabine und Dorit auch und Azad auch. Wie genau kennt ihr den Rest?" "Für meine WG lege ich die Hand ins Feuer." meint Alfie. "Britt, Elke und Rock kennen wir eigentlich nicht richtig. Was sagt euch euer Gefühl?" "Wieso kennst du Britt nicht?" erkundigt sich Herbert erstaunt. "Das ist doch die Freundin von Henning!" "Aber erst seit ein paar Wochen." antwortet Alfie. "Davor habe ich sie auf einem Treffen in Hamburg kennengelernt, sie war dann sehr anhänglich und wollte unbedingt mit zu mir nach Hause. Und Henning hat sehr seltsame Sachen von ihr berichtet. Sie verkehrt in der Kleinkriminellenszene und hat ziemlich viel Geld, das jedenfalls nicht von ihrem Job stammt. Das heißt aber nicht, daß die Anderen koscherer sind. Elke ist ne Normalofrau, die nie Szenekontakte gehabt hat und sich plötzlich in den Kopf setzt, bei ner Hausbesetzung mitzumischen. Und Rock ist ein Typ von Nirgendwo, den ich als Tramper mitgenommen habe und sich sehr aufdringlich verhalten hat."
"Also, wenn mich meine Menschenkenntnis nicht völlig im Stich läßt, " meldet sich Heike zu Wort, Britt und Elke - nee! Rock kann ich mir als Spitzel vorstellen." "Ja, schnallt ihrs denn noch?" entrüstet sich Herbert. "Da ist ne Frau, die redet wie niemand aus der Szene, spielt sich ständig in den Vordergrund, wie toll wild und radikal sie doch ist, gräbt nen Szenetypen an und ballert in einer Kurzschlußreaktion mit ner scharfen Knarre rum. Wahrscheinlich ihre Dienstwaffe!" "Moment!" unterbricht Alfie den Redefluß. "Bullen haben normalerweise keine schweren Trommelrevolver. Sie ist aus Hamburg, das ist ein heißes Pflaster. Vor kurzem habe ich in Frankfurt eine ganz ähnliche Situation mit Faschos erlebt, wo ein Genosse von mir zur Schrotflinte gegriffen hat. Wir sind hier halt Provinz." "Und was lernt uns das?" fragt Heike, sichtbar genervt. "Nichts." meint Alfie sachlich. "Wir können nichts weiter tun, als abwarten, Maul und die Augen offen halten." "Das ist doch nicht dein Ernst!" ruft Herbert empört. "Und in der Zwischenzeit werden wir von nem eingeschleusten Bullenschwein verladen!" "Was ist die Alternative?" fragt Heike zurück. "Willst du nen Zivi-Schauprozeß veranstalten, dem am Ende eine völlig unschuldige Person zum Opfer fällt? Ich halte es sogar für möglich, daß es gar keinen Spitzel gibt. Daß die Bullen über einen Kanal, den jeder Taxifahrer und jeder Rettungssanitäter mithören kann, ohne Code, solch brisante Dienstgeheimnisse ausplaudern, finde ich schon höchst seltsam. Und sie wissen, daß unsere Leute ihren Funk abhören. Vielleicht sollen wir glauben, daß es einen Spitzel gibt, um Verunsicherung zu stiften?" "Das ist nicht dein Ernst!" wütet Herbert. "Die ganze Zeit interessiert sich niemand für diese Hausbesetzung, sie lassen uns frei schalten und walten - klar - weil sie wen eingeschleust haben! Und da zweifelt ihr noch?" "Vor dem Funkspruch ist dir das aber nicht aufgefallen." antwortet Heike. "Und wenn sie es schaffen, daß wir uns gegenseitig fertigmachen, haben sie auch gar keinen Spitzel nötig. Es hilft nichts, wir stecken nicht drin. Alles ist gleich wahrscheinlich, solange wir nichts Neues erfahren. Also sollten wir abwarten und uns von Zeit zu Zeit austauschen."
"Aber sie wissen schon eine Menge über uns. Das kann uns alle teuer zu stehen kommen." meint Herbert hasenfüßig. "Natürlich wollen sie gerne Bewegungsbilder der Szene haben und interessieren sich prinzipiell für alles." erwidert Alfie. "Aber außer Hausfriedensbruch und vielleicht Sachbeschädigung können die uns gar nichts anhängen - außer Britt ihre Knarre." "Es gibt hier genug Leute, die kiffen!" wendet Herbert ein. "Ich bitte dich! Das bißchen Kifferei interessiert doch heute niemanden mehr. Ob die wissen, wer hier kifft oder in der Inneren Mongolei fällt ein Eimer Joghurt um..."
In der Folgezeit passiert nichts Aufsehenerregendes.
Die üblichen Szene-Besuche im Haus lassen nach, nach Feten ist die Stimmung nicht, und alle sind etwas gedämpfter Laune- außer der stets lustigen und quirligen Britt, was Herberts Verdacht gegen sie bestärkt. Kunze-Schröder, obwohl aus dem Urlaub zurück, hat sich noch immer nicht gemeldet und verweigert auch der Presse gegenüber jede Auskunft.
Ärger gibt es dann mit Junkies und Berbern, die sich immer häufiger im Haus aufhalten und rumsstressen. So richtig verbieten will ihnen den Aufenthalt niemand, bis Britt und Alfie einen Drogi handgreiflich rausschmeißen und den Anderen gegenüber klarmachen, daß ihrer Meinung nach solche Leute im Haus nichts verloren hätten. Das wird mehrheitlich akzeptiert, bringt ihnen aber von Dorit den Vorwurf ein, menschenverachtend zu sein.
Drei Wochen nach der Besetzung ziehen dann Elke und Herbert aus. Elke begründet es offen damit, daß ihr alles zu heiß wird. Bevor sie eine neue Wohnung hat, kann sie in Azads WG knacken. Für Herbert ist es schon lange viel zu gefährlich, aber das erzählt er natürlich nicht. Er schiebt Studiengründe vor - ausgerechnet der alte Hänger!
Wenige Tage darauf stellen sich drei neue Leute vor, die einziehen wollen. Ibrahim, ein Freund von Azad, dessen Freundin Ines und Curt, ein alter Kommilitone von Alfie, der sich seit etwa zwei Jahren aus allen Politaktivitäten zurückgezogen hat, nun aber wieder etwas machen will.
Sie sind hochwillkommen und bringen in den nächsten Tagen Schwung in die Bude. Ibrahim und Ines mit ihren hervorragenden Couscousgerichten und Curt mit seinen witzigen Storys und seinem erstklassigen Sozialverhalten.
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http://reboot.fm/2012/09/21/the-voice-6/
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Trotzdem sind sie natürlich immer noch vertreten, die Supersportler, und beim Probesitzen im Cockpit von einem der Schlitten bekam ich den Spruch zu hören "Damit kriegen sie jede Frau!". Ich war ja kurz davor, zu antworten "Ich bin sicher, dass ich das auch mit diesem Auto nicht hinbekomme", wollte mir diese Blöße aber dann doch nicht geben.

Beim Weiterschlendern zeigte sich aber, dass solche Denkweisen und Wahrnehmungen extrem verbreitet sind. Bei abgefahrensten Luxushighspeedschlitten kamen wiederholt Sprüche wie "Wer den fährt legt jeden Abend eine Andere flach!" usw.


Wo kommt das her? Dass es einen ausgeprägten Motorradfahrermachismo gibt, der sich so ähnlich auch bei vielen Sportcabriofahrern findet ist bekannt, Manni mit dem Manta war davon mal die proletarische Ausgabe. Die Vorstellung allerdings, aufgrund des geführten Fahrzeugs jede ins Bett zu bekommen ist ja wohl einer der blödesten und unzutreffendsten Machomythen die es gibt. Es sei denn, mann will unbedingt die Frauen abschleppen, die am Fahrzeugtyp Einkommen und Spendierfreudigkeit festmachen und natürlich nicht den Mann sondern sein Geld lieben. Aber ehrlich: Ist die Zuneigung der Kreditkartowas so erstrebenswert?

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http://www.akweb.de//ak_s/ak575/23.htm
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https://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/application/navigator?CUSTOMERNO=9503030&t=de94934103.1347912664.f37b3c0d
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Es ist zu spät für die NPD, um aufzuschreien! Protestmarsch der
Flüchtlinge wird zum Marsch für die Würde aller Unterdrückten! Von
Karawane Netwerk ... http://thecaravan.org/node/3388
Stellungnahme zum Aufruf der NPD zur Ablenkung vom Protestmarsch nach
Berlin und von der Bewegung der Flüchtlinge in Deutschland - The VOICE
Refugee Forum
Schritt für Schritt haben wir in unserem Kampf die rassistische Propaganda
der NPD schon lange hinter uns gelassen die Missachtung unseres
öffentlichen Raums mit der Absicht die Entschlossenheit der Bewegung der
Flüchtlinge und den Protestmarsch nach Berlin zu untergraben.
Ebenso kämpfen die Bewegung der Flüchtlinge und der Protestmarsch gegen
den Rassismus der deutschen Behörden und der Politiker, die es vorziehen
zu schweigen statt die Isolation gegen die Ausbeutung und Unterdrückung
der Flüchtlinge in den Lagern zu beenden.
Wir wollen immer wieder daran erinnern, dass die Verschleierung der
Wahrheit und die Verhinderung von Gerechtigkeit im Mordfall Oury Jalloh,
der 2005 in der Polizeistation in Dessau verbrannt wurde, unseren Kampf
gegen jegliche Form der Einschüchterung nicht stoppen konnte.
Wir sind auf dem Weg!
Mit dem Protest Marsch manifestiert sich ein neues Kapitel der
Internationalen Solidarität in unserer Würde, die allein in unserer
physischen Präsenz hier begründet ist. Wir sind die Menschen der Welt die
Isolation des kolonialen Erbes zu brechen bereit sind.
Wir werden den Kampf gegen die Faschismen der Staaten und Politiker
fortsetzen!
Keine Lager, Keine Residenzpflicht, Keine Abschiebung!
Ohne Gerechtigkeit wird es keinen Frieden geben!
Flüchtlingsprotestmarsch nach Berlin:
Ankündigung: Aktionstag des Protestmarsches am 18.09.2012 in Erfurt beim
Thüringer Landtag
http://thevoiceforum.org/node/2735
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Unterwegs im moorigen Naturschutzgebiet.






Auf dieser Insel brüten Nilgänse, sorgfältig von Vogelwarten und Rangern beobachtet.



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http://www.youtube.com/watch?v=jJqzCdALpDo&feature=related
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http://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&NR=1&v=XHTklVbDrYk
http://www.youtube.com/watch?v=bLByHBqM73g&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=D2A2nrfFQVk
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Am Vorabend seiner Hinrichtung in Teheran schrieb er: "Was ist dieser Kerker? Was sind diese niedrigen Mauern? Nichts als brüchige Hindernisse im Wege einer reissenden Strömung, einer Strömung, die alles entwurzelt. Hinter dieser langen Nacht, dieser greisen, gebrechlichen Nacht wird sichtbar der klare Morgen des Volkes, der Tagesanbruch des Erwachens."
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http://www.youtube.com/watch?v=Z6j60m-nJPw&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=pvCZMj8nq7s&feature=relmfu
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http://www.youtube.com/watch?v=Q6dAV5kB9CY
http://www.youtube.com/watch?v=rauZMrXqRu0
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http://www.youtube.com/watch?v=23AljT8B6gI&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=TkH-nDNXEq0&feature=fvwrel
http://www.youtube.com/watch?v=G4Yes7Z4zxM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Hink8jGlI8I
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In der Nachbarschaft von Alfies WG steht seit Längerem ein zweistöckiges Haus leer. Es ist ein schönes Gebäude, Jahrhundertwende, freistehend mit Garten, weiß gekalkt. Das Haus gehört einer pensionierten Schulrätin, Margarethe Kunze-Schröder, und war früher von WGs bewohnt, zu denen Alfie und Co enge Kontakte pflegten. Irgendwann hatte die Vermieterin aufgehört, beim Auszug früherer MieterInnen neue Verträge abzuschließen, bis dort niemand mehr wohnte.
Heike ist die erste, welche die Idee einer Hausbesetzung aufbringt - wie fast immer, wenn es um ernstere Aktionen geht. Beim gemeinsamen Abendessen, als sie, Alfie, Kalle und der vor einigen Tagen aus Hamburg zurückgekommene Henning endlich einmal wieder in kompletter Kombination zusammensitzen, kommt sie mit dem Vorschlag, den Laden etwas gründlicher zu beschauen.
"Bevor wir uns überlegen, ob wir uns für uns selber eine Besetzung vorstellen können, müssen wir erst einmal Infos einholen. Wichtig ist es vor allem, die ehemaligen Leute aus dem Haus zu kontakten." argumentiert Heike.
"Ich kenne noch Rosa und Jörn." kommt es von Kalle, während Alfie auf Bernward hinweist. Als dessen Name fällt, geht ein allgemeines Stirnrunzeln durch den Raum, aber niemand sagt was.
Eine Woche später haben sie es geschafft, alle noch erreichbaren Leute aus dem Haus in ihrer geräumigen Küche zu versammeln. Bernward, Jörn, Rosa, Martina und Silke, außerdem ist noch Azad dabei, der dort nicht gewohnt hat, aber als enger Freund von Alfie und Heike hinzugezogen wird.
Zunächst geht es um Kunze-Schröder. Die Frau scheint ein Quadratarschloch zu sein. Eine krude Story reiht sich an die andere.
So hatte sie versucht, MieterInnen die Nutzung des hauseigenen Gartens zu verbieten und den völlig leerstehenden Keller, statt Kellerräume an die BewohnerInnen zu vermieten, verschlossen, eifersüchtig darüber wachend, daß ihn niemand betrat.
Bernward hatte sie, nachdem er ausgezogen war, versucht, zehntausend Mark Renovierungskosten anzuhängen, nach dem in diesem Fall nicht so zutreffenden Motto "Der Adel ist reich".
Rosa hatte, als sie allein in ihrer WG war, unangemeldet von ihrer Vermieterin Besuch bekommen, die sie ermahnte, falls sie, wie sie sich ausdrückte, einen "Liebhaber" hätte, dürfte sie den aber nicht bei sich wohnen lassen, da ihr Zimmer nur an sie vermietet wäre. Ganz allgemein drangsalierte und schikanierte sie ihre MieterInnen fortlaufend. Offensichtlich entspricht Kunze-Schröder allen Klischees eines Arschlochs von Vermieterin.
Die sonstigen Facts erscheinen nicht minder interessant. Trotz ihres beschissenen Umgangs mit den HausbewohnerInnen war die Dame redselig. Sie hatte kein Hehl daraus gemacht, was sie mit dem Haus beabsichtigt. Es soll luxussaniert und in Studioappartements umgewandelt werden, die sie als Eigentumswohnungen zu verkaufen gedenkt.
Als diese ganzen Informationen auf dem Tisch sind, wird aus der anfänglich vagen Idee einer Hausbesetzung ein fester Plan.
In den nächsten Wochen sind sie dabei, zu sondieren. Infos über die wirtschaftlichen und privaten Verbindungen von Frau Kunze-Schröder werden ebenso eingeholt, wie die Stimmung in der Szene für eine Hausbesetzung vorgecheckt, die gut zu sein scheint. Werkzeug und Baustoffe werden besorgt. Als praktisch alles steht, schneit Britt zusammen mit Rock herein. Beide sind von dem Plan begeistert, haben bannig viel Zeit und wollen mitmachen.
In einer klaren Augustnacht schnackelt es. Mit ein paar Drähten fingert Britt das Hausschloß auf, Minuten später stehen sie, Alfie, Henning, Rock und Heike in einer geräumigen Wohnung im Parterre, während der Rest der Crew - Kalle und Azad - draußen aufpaßt.
Die Wohnung ist in gutem Zustand. Die sanitären Einrichtungen sind noch da, sogar ein Herd ist vorhanden. Nicht einmal die Wasserzufuhr ist verplombt, und mit ein paar Überbrückungen am Zählerkasten fließt auch wieder Strom. Alles klappt wie am Schnürchen.
Bis Sonnenaufgang richten sie es sich in der Wohnung ein und öffnen alle Weiteren. Alfie düst kurz in seine WG hinüber und ruft Bernie an. "Operation Zimtzicke läuft." gibt er durch. Das ist das vereinbarte Zeichen für Bernie, Rosa, Silke und Jörn, die vorbereitete Erklärung zur Hausbesetzung in die Briefkästen von ASTA, Jugend- und Frauen-Lesbenzentrum, Morgenblatt und Pressebüro zu werfen. Der Text lautet:
"Heute morgen, am ...19...haben wir das Haus Kohnstraße 14 besetzt. Die Besitzerin, Margarethe Kunze-Schröder, läßt es bewußt leerstehen, um InteressentInnen für eine Luxussanierung zu finden. In Anbetracht der katastrophalen Wohnungsnot in unserer Stadt und der Tatsache, daß es sich um eines der schönsten Wohnhäuser in einem sehr armen Stadtteil handelt, halten wir diesen Schritt für notwendig und fordern alle, die dringend eine Wohnung brauchen oder es in ihren überteuerten Appartements oder ihren verwanzten Drecklöchern nicht mehr aushalten auf, vorbeizuschauen und vielleicht auch einzuziehen. Wir setzen durch, was BürgerInnen wünschen, sich aber nie zu machen trauen: Schneller wohnen!
Kämpfende Einheit Ghettoblaster."
Das Echo ist enorm. Noch am selben Tag gibt sich die halbe Szene im Haus ein Stelldichein, ein paar türkische Jugendliche und zwei Obdachlose sind auch dabei. Die Leute, die in der folgenden Nacht bleiben und sich vorstellen können, hier auch ne Weile zu wohnen, sind aber nur drei: Herbert, Dorit und eine blonde Schicki-Frau namens Elke, die nicht zur Szene gehört, der aber gerade ihre Ein-Zimmer-Wohnung gekündigt worden ist. Für alle gibt es erst einmal einen Rieseneintopf, dann findet das Einzugsplenum statt. Wie meistens in solchen Situationen, führt Heike das Wort.
"Also, erst einmal geht es darum, ob wir uns vorstellen können, in dieser Zusammensetzung hier miteinander zu wohnen. Unsere Gruppe hat die Initiative übernommen, weil wir den Erhalt des Hauses als billigen Wohnraum politisch für notwendig halten. Wir selbst haben Wohnungen und wollen diese auch nicht aufgeben. Wir haben dieses Projekt also nur angeschoben und hoffen, daß es Leute gibt, die hier bleiben möchten - solange es geht." "Heißt das, ihr zieht aus, wenn wir sagen, daß wir hier bleiben wollen?" fragt Elke. "Nicht unbedingt. Ein paar Wochen bleiben wir auf jeden Fall hier, wenn wir nicht vorher rausgeschmissen werden. Das ist ja auch nicht von uns abhängig, sondern davon, wie die Gegenseite reagiert. Wir hoffen auch, daß noch mehr Leute kommen, als heute abend. Wie sieht es mit euren Vorstellungen aus?"
Mit wichtigem Gesichtsausdruck meint Herbert: "Also, für mich steht die Frage im Mittelpunkt, welche langfristigen politischen Impulse und Synergieeffekte sich hier ergeben..." "Synergie?" wirft Britt lachend ein "Klugscheißereffekte oder was?" Herbert schweigt beleidigt, während Britt lustig weitermacht. "Weiß doch jeder, daß die Akademiker der letzte Kegelverein sind!" Alfie glättet die Wogen, als er einwirft: "Statt uns gegenseitig zu nerven, sollten wir doch solidarisch klarfahren, was wir miteinander und voneinander wollen!"
Und da meldet sich Elke zu Wort, für die es ein gewaltiger Akt der Selbstüberwindung ist, in diesem Augenblick den Mund aufzumachen. "Also, ich kenne hier niemanden, die Situation hier schreckt mich ab, aber ich brauche eine Wohnung. Ich habe mit solchen Geschichten überhaupt keine Erfahrung, bin auch keine Studentin. Ich arbeite in einem Laden, kenne niemand aus der Szene, aber ich bewundere euch. Ich will endlich mal politisch was machen, und ich will hier wohnen, wenn das möglich ist." Heike nimmt sie spontan in den Arm, während Herbert und Dorit höhnisch gucken, nach dem Prinzip: "Was ist das denn für eine?"
Azad antwortet spontan. "Wer hier mitmacht, ist willkommen." Und lächelt sie freundlich an.
Herbert und Dorit sagen nichts mehr, sind jedoch als Erste dabei, als es darum geht, Wachen aufzustellen.
Außer der Tatsache, daß ein unverkennbarer Ziviwagen vorm Haus steht, tut sich aber in dieser Nacht nichts mehr.
Am nächsten Morgen findet auf dem Markt eine kleine Kundgebung statt, bei der Alfie durchs Megaphon einen Redebeitrag hält, und anschließend eine Pressekonferenz im Haus. Abgesehen von den Zivis, die sich alle sechs Stunden ablösen, ist von Bullen nichts zu sehen, und Kunze-Schröder meldet sich auch nicht.
Am zweiten Abend ist Fete im Haus. Über hundert Leute sind gekommen, es wird mächtig abgetanzt, gesoffen und gekifft.
Azad gräbt Elke an. Er erzählt ihr ruhmreiche Geschichten vom Widerstand in der Westsahara und geht dann auf seinen Namen ein. "Azad ist kein arabisches oder berberisches Wort." erklärt er. "Es heißt auf kurdisch `Freiheit'. Mein Großvater war zur Zeit der Republik von Mahabad in Kurdistan." "Mahabad?" "Das war der erste Versuch der Gründung eines kurdischen Staates. War anfangs erfolgreich, scheiterte dann aber an einem Öldeal zwischen der Sowjetunion und Iran." Azad macht eine faszinierende Konversation. Eine Mischung aus politischem Gespräch in lockerem Plauderton und unverhohlenem Angebalze. Elke scheint voll drauf abzufahren. Nach etwa anderthalb Stunden liegen sie sich küssend in den Armen. Dorit beobachtet sie mißbilligend aus der Entfernung. "Ganz schön heftig!" meint sie zu Heike, die sie für gleichgesinnt hält. "Allerdings!" kichert diese. "Possierlich anzusehen!" "Das ist doch ein Sexist!" empört sich Dorit. "Sich einfach an eine wildfremde Frau ranzuschmeißen, die er für leichte Beute hält!" Heikes Antwort haut sie fast um. "Dir haben sie wohl ins Gehirn geschissen!" poltert sie. "Dazu gehören immer zwei. Ich frage mich, ob du auch so reagieren würdest, wenn Azad ein Deutscher wäre. Das übliche Klischee vom ewig lüsternen Südländer, wa?" Dorit gerät ins Stottern. Wenn Alfie oder Henning das gesagt hätte, würde sie ihn jetzt moralisch zur Sau machen. Aber eine szeneprominente Powerfrau...das geht nicht. Beschämt steht sie auf und begibt sich auf die Tanzfläche.
Am Morgen sind alle am Frühstücken. Britt hat eine Idee. Spontan nimmt sie eine volle Kaffeekanne und zwei Tassen, stellt alles auf ein Tablett und verschwindet damit nach draußen. Nach einer Weile kehrt sie ohne Tassen und mit einer halbleeren Kanne zurück. Über ihr Gesicht geht ein breites, schimmliges Grinsen, ihre Augen blitzen. "Was hast du denn gemacht?" will Alfie wissen. "Den Bullen draußen Kaffee angeboten!" gluckst sie. "Deren Fressen hättet ihr sehen müssen! Ich habe gesagt: `Eine Aufmerksamkeit des Hauses für die Stasi-West! Die Herren Kommissare kann man stets bagare.' Erst hatten sie Beton in den Mundwinkeln, dann nahmen sie an. Haben ja auch beschissene Schichten, die Jungs."
Die Reaktionen sind bezeichnend. Alfie, Heike, Henning, Azad und Elke lachen sich kaputt, Kalle grinst gutmütig, Dorit stockt förmlich der Atem, Herbert schüttelt würdevoll das Haupt, und die mostly-PC-Gestalten um ihn herum wissen augenscheinlich nicht genau, welchen Gesichtsausdruck sie an den Tag legen sollen.
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Langsam setzen sie sich in Bewegung. Jedes jedes erst langsame und sanfte, dann immer schneller und heftiger werdende ineinander Eindringen ist ein Höhepunkt für sich; kein Orgasmus am Schluß, sondern eine ständige Folge von inneren Explosionen.
Henning hat jedes Zeitgefühl verloren. Er weiß nicht mehr, ob sie zehn Minuten oder drei Stunden ineinander verschlungen sind, als er seinen Samen ejakuliert. Noch nie war das Erlebnis so intensiv. Ihr dunkles, langgezogenes "Aaaaahhhhh!" mischt sich mit seiner Stimme, schließlich kann er nicht mehr unterscheiden, wessen Lustschrei da zu hören ist, auch nicht mehr, wann dieser aufhört. Die Zeit steht still.
Britt ist es, die sich zuerst zurückzieht. Langsam erhebt sie sich und wälzt sich auf den Rücken. Schwer atmend blickt sie an die von einem gedimmten Fluter erleuchtete Decke. Ihre Klitoris ist auf eine Größe angeschwollen, die jenseits des Normalen liegt. Auch eine der Wirkungen von Ischtar. Gleichzeitig spürt sie die Ekstase in jeder Faser ihres Körpers. Ihr ganzer Organismus - eine einzige erogene Zone!
Sie dreht sich um und blickt Henning an. In diesem Augenblick, nur für den Moment, hat sie das Gefühl, noch nie jemanden so geliebt zu haben. Komisch, eigentlich war sie hinter Alfie her. Nun denn, auf ein Neues. Sie beugt sich sanft über Henning und nimmt seinen Schwanz in den Mund.
Um nicht allzu indiskret zu sein und im Übrigen den Eindruck zu vermeiden, dieses Buch wäre ein Porno, überlassen wir die Beiden aber jetzt besser sich selber ("Ooch! Schade!"). Immerhin sei darauf hingewiesen, daß sie noch mehrmals hintereinander kommen und am Schluß beide so weit sind, daß sie glauben, ihren Körper zu verlassen und weißes Licht sehen, dessen Herkunft sich nicht erklären läßt. Am Morgen ist das Fenster des Zimmers beschlagen, das Bettlaken läßt sich auswringen.
Den Tag über ist Britt beschäftigt, schiebt ihre Schicht in der Buchhandlung, in der sie gerade arbeitet. So kommt Henning, dem alles wehtut und der das Gefühl hat, sein Blutdruck sei auf der tiefsten denkbaren Kellersohle (Orgasmuskater), dazu, etwas über die Frau nachzudenken. Sie ist nicht nur schön, faszinierend, buntschillernd. Etwas an ihr macht ihm Angst. Nie, auch nur für eine Sekunde, hat sie ihre Souveränität verloren. Es scheint sie nichts umwerfen zu können. Und sie hat einen seltsamen Freundeskreis; tendenziell fast alles Leute wie Franco. Bunte, verwegene, existenzialistische Gestalten, mehrere davon Kriminelle. Sie hat Geld; und von den zwei Tagen in der Woche, die sie in der Buchhandlung arbeitet, kann sie das nicht haben. Und da ist noch was. Als er, auf der Suche nach Zigaretten, vor einigen Stunden ihre Nachttischublade geöffnet hat, fand er darin eine großkalibrige Wumme. Nen Trommelrevolver. Irgend etwas stimmt mit der Frau nicht. Der kleine, brave Henning, universitärer Durchschnittsautonomer, ist mitten in das große Abenteuer reingerasselt. Eigentlich ist für die sexuellen Abenteuer doch sein Bruder Kalle zuständig, und für die kriminellen Alfie. Tel Aviv, so ist das Leben.
Am Abend gehen Henning und Britt in eine Kneipe in der Nachbarschaft. Im Thekengespräch lernen sie einen etwas sonderbaren Typen kennen, der sich Rock nennt und gerade von einem Besuch aus Kassel kommt. Als gebürtige Kasselanerin fängt Britt mit ihm einen small talk über die Stadt an. Sie und Henning werden stutzig, als er von seiner Hinfahrt nach Kassel erzählt und berichtet, wer ihn das letzte Stück dorthin mitgenommen hat. Ein Mann auf dem Weg nach Frankfurt, dessen Beschreibung - und die seines Wagens - haargenau auf Alfie zutrifft. "Was macht Alfie denn in Frankfurt?" wundert sich Henning. Britt grinst schelmisch. "Vielleicht das Gleiche wie du in Hamburg?"
Die nächsten Tage unternehmen sie ein bißchen was zusammen mit Rock, der in Altona wohnt, seinen Angaben zufolge arbeitslos ist und noch einen Wohnsitz in Amsterdam hat. Er ist etwas klettig. Henning kommt er suspekt vor, aber Britt zerstreut seine Bedenken. Sie meint, daß er wohl einfach einsam ist und Anschluß sucht.
Nach sechs Tagen in Hamburg fährt Henning nach Hause zurück. Und so wunderschön die Zeit war, er hat das Gefühl, daß mit Britt etwas oberfaul ist.
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fordert einen leichteren Zugang von Asylbewerbern zum Arbeitsmarkt.
Begründet wird dieser Vorstoß mit "der wachsenden Fachkräftelücke im
ländlichen Raum". Besonders die "Vorrangprüfung" ist den Mittelständlern
ein Dorn im Auge. Sie bedeutet, dass Asylbewerber nur dann eine Arbeit
annehmen dürfen, wenn sich kein deutscher Bewerber dafür findet.
Der NRW-Geschäftsführer des BVMW, Herbert Schulte, nennt die
Vorrangprüfung in einer Mitteilung, die den Titeln der WAZ-Mediengruppe
(Dienstagausgaben) vorliegt, "unfair". Sie trage den "Charakter des ewig
Gestrigen". Schulte weiter: "In der Zeit, in der Unternehmen und
Arbeitsagenturen die ärgerlichen Formalitäten der Vorrangprüfung
abarbeiten, könnten Menschen, die in Deutschland Asyl gefunden haben,
auf ihre Qualifikationen hin geprüft und mit lokalen Unternehmern in
Kontakt gebracht werden. Bislang finden gerade einmal knapp vier Prozent
der Asylbewerber in Deutschland einen Job."
Nach Einschätzung des Verbandes gehöre auch die Residenzpflicht für
Asylbewerber ausgesetzt.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS :
http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon:
0201 - 804 6519 zentralredaktion@waz.de
© 2012 news aktuell
Link:
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-09/24551745-waz-arbeitgeber-halten-vorrangpruefung-fuer-asylbewerber-fuer-nicht-mehr-zeitgemaess-007.htm
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mit High-Riser-Sätteln von Bonanzarädern und Chopperlenkern getunt, das Ergebnis nannten wir Velo Davidson. Die wurden nach kurzer Zeit von der Bullei aus dem Verkehr gezogen, aber damit herumzucruisen - herrlich!
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Beginn: 14 Uhr am Marktplatz
Bereits seit März diesen Jahres protestieren Flüchtlinge in Würzburg mit einem Zeltcamp in der Innenstadt. Flüchtlinge aus acht Städten folgten ihrem Beispiel und protestier(t)en ebenfalls mit öffentlichen Protestzelten gegen ihre Diskriminierungen, zeitweise traten sogar immer wieder Flüchtlinge in den Hungerstreik.
Am Samstag, den 08.09.2012, werden die sechsmonatigen Proteste in einem gemeinsamen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin gipfeln. Auf einer Route zu Fuß und einer anderen mit dem Bus werden die Flüchtlinge ihre Forderungen nach einer Abschaffung der Flüchtlingslager und der Residenzpflicht sowie eines Abschiebestopps zu den politisch Verantwortlichen nach Berlin tragen.
Die Route zu Fuß führt dabei auf einer Strecke von 600 Kilometern von Würzburg aus ca. einen Monat lang durch Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg nach Berlin.
Zum Start des Marschs an diesem Samstag findet eine Demonstration in Würzburg statt. Die protestierenden Flüchtlinge rufen dazu auf am um 14 Uhr am Marktplatz Solidarität zu zeigen und gemeinsam gegen ihre permanente Unterdrückung, Diskriminerung und gegen rassistische Sondergesetze zu demonstrieren.
Mehr Informationen zu dem Protestmarsch und zur Demonstration unter: www.refugeetentaction.net
Außerdem sind die Flüchtlinge für den Protestmarsch dringend auf Spenden für Verpflegung und Logistik während des Marsches angewiesen.
Spendenkonto:
Förderverein Karawane e.V.
GLS Gemeinschaftsbank eG
Kontonummer: 4030780800
Bankleitzahl: 43060967
Stichwort: Protestmarsch Berlin
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http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2012/09/04/teesieder-und-abkocher.aspx
Dazu fällt mir dann allerdings noch die ganz eigene Perspektive ein, die an Schweinefirmen absolut nichts relativieren soll, aber doch gewisse Zweifel an dem aufkommen lässt, was in alternativen Travellerkreisen so als "natürlich" und "authentisch" gilt. Als Rucksacktouris in arabischen Ländern unterwegs waren wir ganz begeistert, den Chai, den arabischen Tee zu trinken, und nahmen Einiges davon nach Hause mit. Es galt halt als cooler, diesen Tee zu trinken als den Darjeeling oder langblättrigen Assam aus dem Teeladen, obwohl er keineswegs besser schmeckte und nicht einmal blättrig, sondern Powder war. Inzwischen weiß ich, wo der herkommt. Das ist der Ausschuss, der nach dem Abfüllen von Ceylon-Tee in Sri Lanka und und Darjeeling in Indien übrigbleibt. Da werden sozusagen Reste zusammengefegt, und die werden dann nach Ägypten, Marokko oder Syrien exportiert. Das ist dann der "original arabische Chai".
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Flüchtlingsfrauenkonferenz im Frühjahr 2013
Solidaritätsaufruf mit dem Protestmarsch der Flüchtlinge nach Berlin Kampagne für die Schließung des Lagers in Breitenworbis
Rassistische Kontrollen stoppen - Polizei kontrollieren
Internationales Tribunal gegen die Bundesrepublik Deutschland - 13. bis
16. Juni 2013 in Berlin
Vom 23. August bis zum 2. September 2012 folgten Flüchtlingsaktivistinnen
und -aktivisten sowie Aktivistinnen und Aktivisten antirassistischer
Gruppen dem Ruf von THE VOICE Refugee Forum und der KARAWANE für die
Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen nach Erfurt zum BREAK ISOLATION
Flüchtlingssommercamp 2012.
ZUSAMMENKÜNFTE GEGEN KOLONIALES UNRECHT UND ENTWICKLUNG GEMEINSAMER
POLITISCHER BASIS
Mit einer Kundgebung gegen rassistische Polizeikontrollen am Erfurter
Hauptbahnhof wurde ein deutliches Zeichen gegen die Residenzpflicht und
Abschiebungen gesetzt. Diskussionen über Imperialismus und Kolonialismus
erweiterten das kollektive Verständnis über Unterdrückungs- und
Spaltungsmechanismen und unsere Rolle als Flüchtlinge und
Nicht-Flüchtlinge in dem Kampf gegen das koloniale Unrecht hier in
Deutschland. Im täglichen Kampf ist es essentiell, die von den
Herrschenden geschriebene Geschichte und ihre Lügen mit der Wahrheit über
Ausbeutung und Dominanzstrukturen zu widerlegen, die Grausamkeiten und die
vom System ausgehende Zerstörung offenzulegen.
Denn im Recht kein Mensch
FLÜCHTLINGSFRAUENKONFERENZ IM FRÜHJAHR 2013
Am ersten Wochenende fand an zwei Tagen ein erstes Treffen der
Flüchtlingsfrauen und aktive deutsche Frauen innerhalb des KARAWANE
Netzwerks statt. Sie beschlossen im Frühjahr nächsten Jahres die erste
Flüchtlingsfrauenkonferenz zu organisieren und bis dahin verstärkt die
Frauen in den Isolationslagern zu informieren.
SOLIDARITÄTSAUFRUF MIT DEM PROTESTMARSCH DER FLÜCHTLINGE NACH BERLIN
www.refugeetentaction.net
Am 8. September 2012 beginnt der Marsch der Flüchtlinge von Würzburg nach
Berlin. Dieser Protest ist eine klare Ablehnung der Residenzpflicht, die
jeden Landkreis zu einem Gefängnis ohne Mauern verwandelt. Es begann in
Würzburg, nach dem Mohammad Rahsepar am 29. Januar 2012 sich das Leben
nahm. Er erhängte sich mit seinen eigenen Händen, die Mörder sind aber
diejenigen, die das Lagersystem trotz jahrzehntelanger Proteste der
Flüchtlinge weiterführen. Seine jungen Nachbarn aus dem Iran wollten nicht
so enden wie er und andere, die nach jahrelangem Leben in einem
Isolationslager psychisch zerstört waren. Am Vorjahresabend des
Frühlingsbeginns traten sie auf die Straße und begannen einen bis heute
fortwährenden Streik in Würzburg. Sie ließen die Isolationslager hinter
sich und wählten den Widerstand. In Würzburg demonstrierten sie ihre
Entschlossenheit mit Aktionen, Hungerstreiks, Durststreiks und dem
zunähen ihrer Lippen.
Wir sind die Stimme aller Asylbewerber, die ihr Recht einfordern.
Wir haben laut geschrien, aber niemand hat uns gehört.
Jetzt haben wir unsere Lippen zugenäht, weil alles gesagt wurde.
Ihr Protest für die Schließung aller Lager und für die vollständige
Aufhebung der Residenzpflicht wurde von anderen Flüchtlingen in anderen
Städten aufgenommen und in Zelten weitergeführt. In Aub, Bamberg, Berlin,
Düsseldorf, Nürnberg, Osnabrück, Passau, Regensburg wurden ebenfalls Zelte
aufgeschlagen. Um alle Proteste zusammenzuführen und weitere Flüchtlinge
zu mobilisieren, marschieren die Flüchtlinge ab dem 8.September 2012
Richtung Berlin. Auf dem Weg werden die Flüchtlinge in den Isolationslager
aufgesucht und unterwegs wird die Verachtung gegen Residenzpflicht an
jedem Landkreis zum Ausdruck gebracht.
Am ersten Wochenende unseres BREAK ISOLATION Flüchtlingssommercampes hier
in Erfurt haben wir in Diskussionen mit dem Koordinationsrat der
protestierenden Flüchtlinge aus den Zelten und vielen anderen
Flüchtlingsaktivisten den Marsch diskutiert. Der Marsch wird von den
Flüchtlingsaktivistinnen und -aktivisten von THE VOICE und des
KARAWANE-Netzwerks begleitet. Alle Möglichkeiten werden genutzt, um die
Flüchtlinge über diese Aktion zu informieren. In Thüringen und
Sachsen-Anhalt wird THE VOICE Refugee Forum den Fußmarsch mit Aktionen,
politischen Inputs aus den Lagerkämpfen heraus und Infrastruktur stärken.
In Nordrheinwestfalen wird die KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und
MigrantInnen aus Wuppertal und Bielefeld gemeinsam mit anderen
antirassistischen und antifaschistischen Gruppen die Bustour
organisatorisch stärken.
Das wichtigste Ziel dieser Aktion wurde in einer gemeinsamen Sitzung mit
dem Koordinationsrat der protestierenden Flüchtlinge seitens THE VOICE
Refugee Forum formuliert: Während diesen Marsches müssen wir alle daran
arbeiten, dass die Flüchtlingskämpfe zusammengeführt und eine noch
stärkere Einheit gebildet wird. Für die Kontinuität der Arbeit ist es
besonders wichtig, die im Kampf gemachten Erfahrungen zu berücksichtigen.
Dies wurde bereits in dem Camp selbst in 10 Tagen praktisch gelebt.
Flüchtlinge, die das Netzwerk der KARAWANE und THE VOICE Refugee Forum
seit kurzem kennen, konnten im Flüchtlingssommercamp in Diskussionen
miteinander und mit Flüchtlingsaktivistinnen und aktivisten sich
praktisches und theoretisches Wissen aneignen. Unser Verständnis von
Isolation und zwar nicht nur der Flüchtlinge selbst sondern auch ihrer
Kämpfe in den vorherrschenden Dominanzstrukturen wurde kritisch
analysiert.
Wo Unterdrückung herrscht, gibt es auch Widerstand
KAMPAGNE FÜR DIE SCHLIEßUNG DES LAGERS IN BREITENWORBIS
Das praktische Wissen wurde bei zwei Besuchen des Lagers in Breitenworbis
erweitert. Flüchtlinge aus dem Lager nahmen am Camp teil und berichteten
über die Drohungen durch die Lagerverwaltung (Sozialamt, Ausländerbehörde,
Hausmeister und Polizei). Daraufhin wurden spontan zwei Delegationsreisen
organisiert und bei gemeinsamen Treffen im Lager selbst, die
Unterdrückungselemente mit unserer physischen Präsenz konfrontiert. Bei
den Besuchen wurde klar formuliert, dass die Betreiber des Lagers ab heute
unter Beobachtung und Kontrolle der Flüchtlinge und der
Flüchtlingsaktivistinnen und aktivisten stehen. Die Besuche markieren den
Beginn einer gemeinsamen Kampagne für die Schließung des Lagers.
Bewohnerinnen und Bewohner des Lagers rufen zusammen mit THE VOICE Refugee
Forum für den 11. September 2012 zu einer Kundgebung vor der
Ausländerbehörde in Heilbad Heiligenstadt auf.
RASSISTISCHE KONTROLLEN STOPPEN POLIZEI KONTROLLIEREN
Pressemitteilung vom 31.8.
Die ersten Tage des aktuell stattfinden Break Isolation Camps verliefen
zunächst ohne Provokationen durch staatliche Organe. Rassistisch
motivierte Kontrollversuche am Erfurter Hauptbahnhof konnten durch
entschlossene Interventionen der Betroffenen in Einzelfällen unterbunden
werden. Nach unseren Besuchen der Flüchtlinge im Isolationslager
Breitenworbis wurden am Abend Aktivisten unseres Netzwerks kontrolliert
und in einem Fall frei von jeder Rechtsgrundlage mit Gefängnis bedroht.
Mit einer scharf formulierten öffentlichen Erklärung wurden die Kontrollen
verurteilt. Gleichzeitig wurde vom Camp aus eine Kontrolle der
Bundespolizei mit minimalem Aufwand am Erfurter Hauptbahnhof durchgeführt,
um das Programm des Camps nicht durch die Provokationen zu
vernachlässigen. Praktische Handlungsmöglichkeiten für einen Umgang mit
rassistischen Kontrollen wurden in gemeinsamen Diskussionen ausgearbeitet.
INTERNATIONALES TRIBUNAL GEGEN DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND - 13. BIS
16. JUNI 2013 IN BERLIN
Es wurde im Camp deutlich, dass für die Selbstorganisierung der notwendige
Raum und Zeit notwendig ist. Kampferfahrung, die gemeinsame Ausarbeitung
unserer Geschichte fern der Lehrbücher und der staatlichen Propaganda
helfen uns, die Konfrontation mit den Unterdrückungsorganen konkret zu
gestalten. Der Kampf gegen die einzelnen Aspekte der Unterdrückung ist
gleichzeitig mit der Offenlegung der Ausbeutungs- und Dominanzstrukturen
zu führen. Um dieses koloniale und rassistische System anzuklagen, wird im
Sommer 2013 vom 13. bis zum 16. Juni ein internationales Tribunal gegen
die Bundesrepublik in Berlin organisiert. Der tägliche Kampf sowie jede
Aktion wird vor allem geprägt durch unsere physische Präsenz und Sein.
Wir rufen alle auf, die Ergebnisse des BREAK ISOLATION
Flüchtlingssommercamps 2012, d.h. den bald erscheinenden Kurzfilm Embryo
der Freiheit, diesen Text sowie die anderen Texte (als pdf im Anhang) und
Beiträge den Flüchtlingen und MigrantInnen in eurer Nachbarschaft zur
Verfügung zu stellen.
Vereint gegen koloniales Unrecht in Deutschland
BREAK ISOLATION -- Flüchtlingssommercamp Koordinationsnetzwerk: Karawane
Netzwerk und Flüchtlingsinitiativen in Thüringen, Wuppertal, Hamburg,
Berlin, Möhlau, Hannover, Augsburg und Würzburg.
Kontakt:
The VOICE Refugee Forum - Schillergaesschen 5, 07745 Jena
Tel.: ++49 (0) 176 24568898 - Email: thevoiceforum@gmx.de
oder
Kontakt:
KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
c/o AZ Wuppertal, Markomannenstr. 3, 42105 Wuppertal
Telefon: 01578 65 46 336
E-Mail: wuppkarawane {ät] yahoo.de
Internet: http://thecaravan.org
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