Mittwoch, 16. Mai 2018
Neues zum NSU-Prozess
Nach Monaten des Wartens und der Verzögerungen tut sich wieder etwas
im
NSU-Prozess. Am 24. April begannen die Plädoyers der Verteidigung.
Zuerst plädierten die neuen Verteidiger der Hauptangeklagten Beate
Zschäpe, Borchert und Grasel. Es folgen die Plädoyers der
Verteidiger*innen von Carsten Schultze, André Eminger, Holger Gerlach
und Ralf Wohlleben. Zum Schluss sind die Altverteidiger*innen von Beate
Zschäpe an der Reihe.

Borcherts Plädoyer ließ erkennen, wie wenig Ahnung er von
organisiertem Rechtsterrorismus hat. Beispielsweise bezweifelte er,
dass
der NSU den rassistischen Plan verfolgte, mit Morden und
Sprengstoffanschlägen ohne Bekennerschreiben in migrantischen
Communities Angst und Schrecken zu verbreiten, um diese letztlich aus
Deutschland zu vertreiben. Diese Vorgehensweise würde doch gar keinen
Sinn ergeben, wenn die Opfer nicht wüssten, wer die Täter seien. Dass
Anschläge ohne Bekenntnis zu dieser Zeit eine vieldiskutierte
Strategie
unter Neonazis waren und entsprechende Dokumente auch bei den
Mitgliedern des Kerntrios gefunden wurden, ignorierte Borschert. Das
Beispiel gibt einen Vorgeschmack von dem, worauf wir uns in den
kommenden Wochen bei den Plädoyers der Verteidiger*innen einstellen
müssen: Auf die erneute Verharmlosung der Taten des NSU, die
Ausblendung von Rassismus und neonazistischer Gewalt - bis hin zu
rechter Propaganda.

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Borcherts Plädoyer ließ erkennen, wie wenig Ahnung er von organisiertem Staatsterrorismus hat.
FTFY

Es gibt keine NSU. Habe ich nach 3 Minuten gesagt.

Kein Spuren (vor Ort), keine Zeugen, jede Menge Phantombilder aber nicht von Böhnhardt/Mundlos.

Eine Regierung, die ihre eigenen Bürger ermordet, um Einwanderungsprogramme durchzuziehen.

P.S. Die Ermittlungsakten sind längst geleaked.

P.P.S. Verharmlosung der Taten der NSU. *rofl*

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Dass Du hier eine schwarzbraune paranoide Gülle abgibst ist nichts Neues, alles Andere hätte mich gewundert.

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Tja,dann liefere wenigstens einen Beweis(!), daß Böhnhardt und Mundlos an wenigstens einem Mord beteiligt waren. Einen einzigen Zeugen, irgendwo Spuren vor Ort. Dürfte schwierig werden.

Die Zeitungsberichte sind alle gefälscht. Z.B.
Verfassungsschutzmann Temme war nicht nur am Tag des Mordes in dem entsprechenden Internet-Café, sondern alle 1-2 Wochen über mind. 6 Monate. Paßt leider nicht zur NSU-Klamotte.

Die Polizei hatte, anders von unserer Presse und dem Hetzer Daimagüler behauptet, von Anfang selbstverständlich auch Ermittlungen gegen "Rechtsterror" aufgenommen. Es gab nur leider auch nicht den geringsten Hinweis. Keine Quelle, keine Ergebnisse von Abhörungen, etc..

Kennzeichnend für die Dönermorde waren große Geldtransfers, die mit "Dönerstand" oder Blumenhandel nicht zu erklären waren und div. Kontakte zur Drogenszene, auch Drogenfunde. Auch ängstliches Verhalten späterer Opfer, die Familienangehörige vor der Tat gezielt aus den Läden ferngehalten haben. Kann man alles nachlesen.

https://fdik.org/nsuleaks/BAO_Bosporus_2007_und_2008_Sachstandsberichte.pdf

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Es gab überdies weitere Ceska-Morde.
Zur Abwechslung wieder mal ein Blumenhändler in Laichingen (BW) und ein Dönermord in Döbeln.

Leider, leider gab es zu viele deutsche Zeugen. Konnte man also nicht "einbringen".

Ein zweiter Sohn von Prof. Mundlos, ein Behinderter, ist ebenfalls tot aufgefunden worden. Die Polizei kann leider, leider keine Erklärung, keine Tatverdächtigen vorweisen.

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"Die Zeitungsberichte sind alle gefälscht." Lieber Herold, damit unterstellen Sie, dass sämtliche deutschen Zeitungen entweder unisono lügen oder aber zentral gesteuert werden. Und für so eine ungeheuerliche Aussage würde ich gerne erstmal einen "Beweis" sehen. Überdies müssten Berge von Ermittlungsakten ebenfalls gefälscht sein, z.B. die, die die Fahrten des Trios an die Tatorte belegen. Und ich würde gern auch mal wissen, wie die Tatwaffe (die sich nachweislich im Besitz des Trios befand) dann an irgendwelche Dritte übergeben worden sein soll usw. und so fort.
Es verblüfft mich immer wieder, dass Menschen in politischen Dingen offensichtlich lieber die abstrusesten und kindischsten "Alles Lügen"-Behauptungen glauben, als einmal zuzugeben, dass ihnen Informationen nur lückenhaft vorliegen.
Lieber Herold, kränkt Sie die Tatsache, dass es Geheimdiensten gelungen ist, mit der Vertuschung einiger Zusammenhänge an Ihrem persönlichen "Ich weiß alles!"-Anspruch zu kratzen, wirklich so so sehr?

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Oh, Herr !
Es gibt keine Belege für die "Fahrten ... an die Tatorte". Es gibt Mietverträge für diese Wohnmobile - die ebenfalls von keinem Zeugen gesehen wurden, weder an den Tatorten, noch irgendwo in der Nähe - und diese Mietverträge sind gefälscht. So gar ziemlich plump (oder ein Polizeibeamter wollte "aufmerksam" machen).

Die Tatwaffe im Besitz ? Wo ist der Beweis ? Sie wurden "gefunden" ... selbstverständlich ohne jede DNA-Spuren.

Und klar sind die Zeitungen - nicht nur dort - eindeutig gesteuert. Reihenweise Fake-Artikel.

Schon mal aufgefallen, daß nach der Nachricht über die NSU KEIN Journalist vor Ort war ? Alle blieben 3, 4 Wochen lang an ihren Schreibtischen und schrieben: "Wie die Sicherheitbehrden mitteilen ..." ... die gleichen Sicherheitsbehörden, die doch tief verstrickt sind mit dem "Rechtsterrorismus".

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P.S. Es gab auch keine internationale Berichterstattung.

Kein Artikel der NYT oder Jerusalem Post, keine BBC, kein Le Monde-Artikel vom "größten Nazi-Mord-Prozeß der letzten 30 Jahre". ... übrigens auch nicht von Hürriyet. *lol*

P.P.S. Eva Hörgl von der SPD hat sich bereits zum politischen Mord bekannt. Mundlos/Böhnhardt hätten eine "verbrecherische Ideologie" verbreitet. Was auf dem Boden der ehem. DDR mit ihren Stalin-Elogen und der PolPot-Vergangenheit von W. Kretschmanns Freunden eine ziemlich originelle Begründung ist.

Fragt doch Frau Hörgl, was der behinderte Sohn von Prof. Mundlos verbrochen hat, um ebenfalls ermordet zu werden.

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Ein Schmankerl für Euch:

https://www.mz-web.de/politik/ingmar-knop-von-der-rechtsextremen-fuehrungsfigur-zum-chef-in-oeffentlichem-auftrag-24096282

Zwei Fragen:
1. Wie kann einer der höchsten Nazi-Funktionäre Geschäftsführer einer Förderungsgesellschaft werden, wenn jeder kleine NPD-Pimpf nicht einmal bei der kommunalen Straßenreinigung den Besen schwingen darf.

2. Wo bleibt die antifaschistische Empörung ? Wenn sie nicht "gesteuert" sind, warum wissen dann Spiegel, Zeit, konkret, taz, Stern, daß sie über diesen "Skandal" nicht berichten dürfen ?

P.S. Woher wußte unsere Presse wenige Tage nach dem TV-Auftritt, daß sie icht mehr vom palästinensischen Flüchtingsmädchen Reem reden dürfen, sondern nur vom Flüchtlingsmädchen Reem ? ;-)

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Wenn Sie von den Belegen für die Fahrten bis jetzt noch nichts gehört haben, und auch noch nicht von den Beweisen in puncto Tatwaffe, dann wird es vermutlich auch nichts nützen, wenn es hier wiederholt wird - Sie würden dann nur behaupten, dass auch das "gefälscht" ist.
Natürlich gibt es im NSU-Fall auch Lügen und Manipulationen, wie in vielen Kriminalfällen, und wenn, wie hier, (mindestens) ein Geheimdienst involviert ist, ist die Existenz von Manipulationen geradezu selbstverständlich. Deshalb braucht es engagierte und differenzierte Aufklärungsarbeit, um rauszubekommen, was nun eigentlich stimmt und was nicht. (Die von Ihnen benannten Hinwiese aufs Drogenmilieu z.B. - zumindest für den Rostocker Mordfall wissen wir inzwischen, dass der Verfassungschutz die Fehlinformation gestreut hat.)
Wenn Sie "nach drei Minuten" wussten, was los ist und auch Jahre später nur diejenigen der zahlreichen in den öffentlichen Raum geworfenen Fakten wahrnehmen, die Ihrer sowieso schon vorgefassten Meinung entsprechen, dann ist das nicht das Niveau, auf dem man diskutieren kann.

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Erstens gibt keine "Beweise" von DNA-Spuren oder Fingerabdrücken an den Waffen, an den Tatorten, etc. Zweitens sind die Mietverträge gefälscht, wie man den Falscheintragungen bezgl. Daten und Nummernschildern, etc. erkennen kann. Again: Die Ermittlungsakten sind geleaked.

Ehrlich gesagt habe ich keine 3 Minuten, sondern nur 30 Sekunden gebraucht. Wer das glaubte, weiß nicht, in welchem Staat er lebt.

Zum Thema Drogen. Siehe o.g. Sachstandsbericht der SOKO Bosporus auf S. 107 ("Page 119"). Und suchen Sie dort auch unter "Serientätertheorie" (=fremdenfeindliches Motiv), die ausgiebig untersucht wurde, allerdings ohne kleinste Hinweise auf Tatverdächtige. (Erinnern Sie sich ? BMI Friedrich: "Alle haben es gewußt !" Man hat KEINEN EINZIGEN präsentieren können.

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@damals, es gibt vier "Komplexe":
a) das angebliche Untertauchen dieses Trios ab 1998,
b) die Dönermord-Serie mit 5 kurdischen Opfern,
c) der Polizistenmord von Heilbronn, beinahe Doppelmord,
d) das Thema "Rocker".

Die 4 Komplexe haben nichts miteinander zu tun !

Schon mal aufgefallen, daß dieses Trio ab 2000 gemordet haben soll (1 Mord in MV, 9 in Westdeutschand) aber alle "Ermittlungspannen" der "Sicherheitsbehörden", die uns von unserer tapferen Presse vorgesetzt werden, aus Sachsen und Thüringen 1998-2000 stammen ?

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Empfehlenwertes Buch hierzu: Wolfgang Wetzel, Der Rechtsstaat im Untergrund. Stellt eine Verbindung zwischen NSU und Stay Behind/Gladio her.

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Danke für den Hinweis und danke an den Herold, dass Sie einmal grob zusammengefasst haben, wie sich die Sache für darstellt.
Aus meiner Sicht gibt es drei wichtige Komplexe der Vertuschung:
- durch Ermittlungsbehörden, die Ihre aus Rassismus entstandenen Ermittlungspannen kleinreden wollen
- durch den Verfassungschutz, der vertuschen will, in welchem Umfang er um 2000 herum in Ostdeutschland rechtsradikale Strukturen aufgebaut, gefördert und den NSU toleriert hat
- und natürlich durch rechtsradikale Ideologen, die die für sie peinliche Tatsache erschüttern wollen, dass die brutalen Morde aus rechsradikalen Motiven heraus begangen wurden - und die von der Verquickung von rechtsradikalen und organisiert kriminellen Strukuren abzulenken versuchen.

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Wetzel ist ein Schwätzer. Der hat nichts.

Und ich wiederhole:
Sämtliche "Ermittlungspannen" stammen aus dem angeblichen Untertauchen in Sachsen und Thüringen.

Alle Indizien deuten darauf hin, daß die drei Pappnasen für den Staat "Nazi-Terroristen" gespielt haben. Mit allem, was dazugehört: Kontakte machen, sich Waffen besorgen lassen, sich von "Unterstützerkreisen" (hello, RAF !) "helfen" lassen, eine Legende mit einer (angeblichen) Rohrbombe.
... und selbstverständlich vollständige Stasi-unterlagen, sodaß die Polizei ab Nov. 2011 binnen Tagen Leute festnehmen kann, die die 3 zuletzt vor 10, 11, 12 jahren gesehen hatten. Klingelt es ?

Wohlgemerkt: VOR 2000 bzw. VOR den Morden.

Selbstverständlich baut der Verfassungsschutz "Strukturen" auf. Das ist sein Job. Oder wie es die Kollegen vom MfS nannten: infiltrieren, zersetzen.

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Teil der Komödie: RAFisieren !

Da werden Elemente des "heißen Herbstes" eingebaut,
damit Leute wie Thomas Fischer, Heribert Prantl und das Mittelmaßgeschwader (Zitat Rainald Grebe) erwartungsgemäß speichelt.

Einsatz der GSG9 bei Zeugen(!), Unterstützerkreise (VOR 2000, wohlgemerkt), "geheime Nachrichten" des Häftlings Wohllebe (die Kassibernummer in Stammheim), der daraufhin, na was wohl, bekommt ?
Rrrichtig: "Isohaft ist Folter !" *lol*

Ab 2000 bzw. bei den Morden:
Keine "Ermittlungspannen", keine Zeugen, keine Spuren, keine Phantombilder, keine DNA-Spuren.

Quizfrage. 1.000 Punkte:
Verantwortlich für die Geheimdienste - also auch bei den Dönermorden - ist der jeweilige Kanzleramtsminister. Wer war das 1999-2005 und wer wurde in der gesamten Presse nicht erwähnt und taucht bei keinem "Untersuchungsausschuß" auf" ?

Yes, man hat den polit. Verantwortlichen für die Dönermorde zum BuPrä gemacht. :-))

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Das ist nicht sein Job. In einem demokratischen Staat nicht. Wir haben auch im NSU-Fall genug Beispiele von Verfassungschützern, die sich korrekt verhalten haben.
Ich warne davor, den politischen Gegner zum bösen Monster aufzublasen. Das dient in der Regel nur als Ausrede, auch selbst Regeln übertreten zu dürfen. Und man deckt die wahren Täter.

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Welcher "demokratische Staat" ?

Ein Unterschied zwischen DDR und BRD ist, daß die BRD stärker mit politischen Vorfeldorganisationen arbeitet, hier: die Volksstasi, die in jeder Stadt installiert ist: Die Gesicht zeigt, "aufklärt", denunziert.

Und diese Volksstasi ist seit 2011 nicht in der Lage zu sagen, was die 3 seit 2001 gemacht haben. Bei welcher Kameradschaft, welchem Szenetreffpunkt, wo bei der NPD, welchem rechten Rockkonzert BMZ auftauchten.

Das heißt was ?
Daß BMZ ab 2001 "abgeschaltet" waren und sich - abgesehen von einem pers. Kontakt hier und dort - nicht mehr in der rechtsextremen Szene bewegt haben können.

Und damit fallen sie als Täter aus. Denn (gewaltaffine) Radikale - was @ché und bssw. @netbitch wissen - leben vom "Gemeinschaftserlebnis".

P.S. Ist übrigens aufgefallen, daß Böhnhardt und Mundlos 10 Jahre in keiner Kneipe waren, ihre Wohnmobile nicht auftanken mußten, nicht im Supermarkt waren und keinerlei Sex (außer mit Beate) haben wollten ?
Zeugen gibt es nämlich keine. Finde den Fehler !

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Eigentlich will ich schon seit mehren Posts nicht mehr auf den Blödsinn antworten, aber Sie schaffen es immer wieder, mich anzupieken:
Die Öffentlichkeit weiß von vielen, vielen Kontakten der drei Haupttäter in den besagten 10 Jahren, wo sie gelebt, wen sie getroffen, wo sie gejobbt haben. Derjenige, der die These von den fehlenden Zeugen rausgesteckt hat, hat wohl gedacht, dass seine Kumpels aus der rechten Szene dichthalten werden. Seid euch da mal nicht so sicher!
(Und damit solls genug sein - Sie können gern auch noch Ihren letzten Kommentar druntersetzen und dann lassen wir che mal wieder Platz für konstruktive Diskussionen, okay?)

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Dass kontaktpersonen des Trios aus ihrer ursprünglichen mitteldeutschen Naziszene und keine späteren Kontakte vernommen wurden kann durchaus daran liegen das letztere Geheimnisträger im aktuell operativen Dienst sind, etwa beim MAD und KSK. Gladio lässt Grössen. Gladio hatte in Zusammenarbeit mit P2 auch die Rechtsterroristen der Ordine Nuovo gesteuert. Ich halte von Wetzel, einem alten Genossen, ausgesprochen viel und kann seiner Argumentation gut folgen.

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Im Ausgangspost, "Strafverteidiger handelt im Sinne seiner Mandantin". Aus so einer Binse einen Aufreger machen zu wollen, zerbröselt alles an Satisfaktionsfähigkeit, das vielleicht noch übrig war.

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