Donnerstag, 5. Dezember 2019
Weihnachtsfresserei
che2001, 16:51h
Das Weihnachtsessen meiner Firma hatte ich abgesagt, und außer Weihnachten mit meiner Familie gehe ich zu keiner Weihnachtsfeier. Den Weihnachtsmarkt boykottiere ich auch. Weihnachtsfeier vor dem 24. 12. finde ich abartig. Ich finde auch dieses ganze Gefresse nicht gut, überlege mir ernsthaft bis zum 24. ein paar Wochen Intervallfasten zu schieben, dafür mein Training zu intensivieren. Die ganzen Schoko-Marzipan- etc. Dinge die man mir schenkt wandern gleich in die Grüne Tonne, ein paar nehme ich für die Bettler in der FuZo mit.
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Sonntag, 1. Dezember 2019
Das Osmanische Reich in Frauenhänden
che2001, 20:09h
Es ist wenig bekannt dass das Osmanische Reich im späten 16. Jahrhundert de facto von einer Frau regiert wurde. Die Rede ist von Nurbanu Sultan, mit bürgerlichem Namen Cecilia Baffo Venier, Haremsname Zafiye ("Die Leichtfüßige").
Sie war von Piraten entführt und auf den Sklavenmarkt gebracht worden, wo sie der Großwesir kaufte und in den Topkapisaray, den Harem brachte. Sie avancierte dort zur Lieblingsfrau Selims II., der früh verstarb weil er sturzbesoffen im Hamam ausrutschte und sich das Genick brach. Da der Thronfolger noch ein Bub war übernahm seine Mutter die Regierungsgeschäfte.
Die "Weiberherrschaft" wie das damals genannt wurde hatte ihre Vorteile: Die gebürtige Venezianerin schloss Frieden mit Venedig und korrespondierte intensiv mit Katharina von Medici und Elisabeth I., mit denen sie eine Allianz gegen Spanien und Russland schmiedete.
Sie war von Piraten entführt und auf den Sklavenmarkt gebracht worden, wo sie der Großwesir kaufte und in den Topkapisaray, den Harem brachte. Sie avancierte dort zur Lieblingsfrau Selims II., der früh verstarb weil er sturzbesoffen im Hamam ausrutschte und sich das Genick brach. Da der Thronfolger noch ein Bub war übernahm seine Mutter die Regierungsgeschäfte.
Die "Weiberherrschaft" wie das damals genannt wurde hatte ihre Vorteile: Die gebürtige Venezianerin schloss Frieden mit Venedig und korrespondierte intensiv mit Katharina von Medici und Elisabeth I., mit denen sie eine Allianz gegen Spanien und Russland schmiedete.
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Mittwoch, 27. November 2019
Wider Identitäterä
che2001, 16:55h
Die linke Szene in der ich mich lange Zeit bewegte und der ich mich teilweise, aber auch nur teilweise noch immer verbunden fühle – mein heutiges politisches Engagement hat eher den Charakter von befristeten Interventionen ohne lebensweltliche Eingebundenheit in Szenestrukturen, wenn auch in Kontakt zu diesen –
war und ist ganz eindeutig linksidentitär und essenzialistisch ausgerichtet. Das heißt mit anderen Worten, links ist nicht einfach eine Frage des politischen Standpunkts, linkssein ist eine Seinsform, ein Linker eine Lebensform. Also ich sehe das nicht so, explizit hat das auch noch niemand so formuliert, praktisch ist das aber das kollektive Lebensgefühl der linken, zumindest der autonomen Szene.
Und nicht nur in der Szene selbst wurde das so gesehen. Ich erinnere mich dass ich, als ich mich in jungen Jahren als Anarchist definierte, von anderen, in unserer damaligen Spontivilla in Nachbar-WGs wohnenden Leuten, dafür kritisiert wurde, man sagte mir ich sei kein Anarchist. Ein Anarchist sei eine abenteuerliche, wildromantische Gestalt wie aus einem italienischen Partisanenfilm, aber es könne nicht jemand der vom Anarchismus als Ideologie oder Philosophie überzeugt sei sich einfach so als Anarchist bezeichnen. Außerdem hätte ich ein Auto, äße Fleisch, ginge einer normalen Tätigkeit nach, da sei ich doch kein Anarchist.
Na gut, ich stimmte dieser Wahrnehmung nie zu sondern hielt sie für völlig absurd, stieß dann aber später auch in der autonomen Szene auf jede Menge von Zu- und Einordnungen die darauf hinausliefen, dass es ein festgelegtes linkes Menschenbild gibt.
Als ich meinem damals besten Freund erzählte dass ich zwei Bekannte habe, die beide linke Positionen vertreten und spekulative Börsengeschäfte, genauer gesagt Insidergeschäfte tätigen und meinten sie würden sich dabei an den kranken Seiten des Kapitalismus weiden meinte der: „Aha, zwei so richtige Schweine!“ und führte aus, dass Leute die so etwas tun alles, was Linke ausmache, längst verraten hätten und außerhalb alles Akzeptablen lägen.
Generell wurden von meinem damaligen Umfeld alle Leute, die linke Gesellschaftskritik praktizieren, aber nicht in eine linke Szene eingebunden leben und nicht regelmäßig an Demos und sonstigen Aktionen teilnehmen für unglaubwürdig und eigentlich keine richtigen Linken gehalten.
Dazu kamen Normierungen des persönlichen Lebensstils. Es schickte sich, einen interessanten Lebenslauf mit ein paar Vorstrafen oder zumindest Ermittlungsverfahren vorweisen zu können, das trug sehr zur Street Credibility bei. Es galt die Regel „Ein Linker redet nicht unbedacht irgendetwas daher“, stringent im Diskurs zu diskutieren wurde ebenso erwartet wie eine gewisse materielle Bedürfnislosigkeit.
Nach Reichtum zu streben war völlig unmöglich, schon wer Lotto spielte machte sich als Linker unglaubwürdig. Es war auch klar dass ein linker Mann kein Rasierwasser benutzt und eine linke Frau sich nicht schminkt, Linke keine Pornos konsumieren und politisch korrekten Sex haben, also z.B. keine BDSM-Praktiken. Nicht umsonst suchten sich viele Männer ihre Partnerinnen außerhalb der Szene mit ihren extremen moralischen Ansprüchen.
Das Schlimmste war nach einer Karriere in der Privatwirtschaft zu streben. Als ich nach Promotion und Weiterbildung als Textredakteur bei einer Softwareschmiede anheuerte und neun Tage später zum Marketingmanager befördert wurde bekam ich einen Brief, in dem es hieß: „Genosse, eine Karriere in der IT-Branche ist keine Karriere, sondern Verrat an der guten Sache!“. Da kündigte mir jemand wegen meiner Jobwahl tatsächlich die Freundschaft auf.
Heute, mehr als 15 Jahre später ist es immer noch so, dass MitstreiterInnen von damals Befremden und Misstrauen äußern wenn sie erfahren dass ich inzwischen selbstständiger Unternehmer bin. Zwar bin ich immer noch im Flüchtlingsrat und im Deutsch-Arabischen Freundschaftsverein und einer Initiative für PatientInnenrechte aktiv und habe einige Jahre für eine linke Liste im Rat gesessen, aber das schließt die Glaubwürdigkeitslücke für manche nicht wirklich. Da scheiße ich allerdings auch drauf. Ich brauche kein Szenedasein um weiterhin ein kritisches Bewusstsein zu pflegen. Im Kopf und im Herzen weiterhin Autonomer habe ich trotzdem Sinn für pragmatische Politik, und mein persönlicher Lebensstil ist eher der eines Yuppies als der eines Szenelinken. Ich kann mit dieser Bandbreite echt gut leben.
Und fühle mich dabei sehr authentisch.
war und ist ganz eindeutig linksidentitär und essenzialistisch ausgerichtet. Das heißt mit anderen Worten, links ist nicht einfach eine Frage des politischen Standpunkts, linkssein ist eine Seinsform, ein Linker eine Lebensform. Also ich sehe das nicht so, explizit hat das auch noch niemand so formuliert, praktisch ist das aber das kollektive Lebensgefühl der linken, zumindest der autonomen Szene.
Und nicht nur in der Szene selbst wurde das so gesehen. Ich erinnere mich dass ich, als ich mich in jungen Jahren als Anarchist definierte, von anderen, in unserer damaligen Spontivilla in Nachbar-WGs wohnenden Leuten, dafür kritisiert wurde, man sagte mir ich sei kein Anarchist. Ein Anarchist sei eine abenteuerliche, wildromantische Gestalt wie aus einem italienischen Partisanenfilm, aber es könne nicht jemand der vom Anarchismus als Ideologie oder Philosophie überzeugt sei sich einfach so als Anarchist bezeichnen. Außerdem hätte ich ein Auto, äße Fleisch, ginge einer normalen Tätigkeit nach, da sei ich doch kein Anarchist.
Na gut, ich stimmte dieser Wahrnehmung nie zu sondern hielt sie für völlig absurd, stieß dann aber später auch in der autonomen Szene auf jede Menge von Zu- und Einordnungen die darauf hinausliefen, dass es ein festgelegtes linkes Menschenbild gibt.
Als ich meinem damals besten Freund erzählte dass ich zwei Bekannte habe, die beide linke Positionen vertreten und spekulative Börsengeschäfte, genauer gesagt Insidergeschäfte tätigen und meinten sie würden sich dabei an den kranken Seiten des Kapitalismus weiden meinte der: „Aha, zwei so richtige Schweine!“ und führte aus, dass Leute die so etwas tun alles, was Linke ausmache, längst verraten hätten und außerhalb alles Akzeptablen lägen.
Generell wurden von meinem damaligen Umfeld alle Leute, die linke Gesellschaftskritik praktizieren, aber nicht in eine linke Szene eingebunden leben und nicht regelmäßig an Demos und sonstigen Aktionen teilnehmen für unglaubwürdig und eigentlich keine richtigen Linken gehalten.
Dazu kamen Normierungen des persönlichen Lebensstils. Es schickte sich, einen interessanten Lebenslauf mit ein paar Vorstrafen oder zumindest Ermittlungsverfahren vorweisen zu können, das trug sehr zur Street Credibility bei. Es galt die Regel „Ein Linker redet nicht unbedacht irgendetwas daher“, stringent im Diskurs zu diskutieren wurde ebenso erwartet wie eine gewisse materielle Bedürfnislosigkeit.
Nach Reichtum zu streben war völlig unmöglich, schon wer Lotto spielte machte sich als Linker unglaubwürdig. Es war auch klar dass ein linker Mann kein Rasierwasser benutzt und eine linke Frau sich nicht schminkt, Linke keine Pornos konsumieren und politisch korrekten Sex haben, also z.B. keine BDSM-Praktiken. Nicht umsonst suchten sich viele Männer ihre Partnerinnen außerhalb der Szene mit ihren extremen moralischen Ansprüchen.
Das Schlimmste war nach einer Karriere in der Privatwirtschaft zu streben. Als ich nach Promotion und Weiterbildung als Textredakteur bei einer Softwareschmiede anheuerte und neun Tage später zum Marketingmanager befördert wurde bekam ich einen Brief, in dem es hieß: „Genosse, eine Karriere in der IT-Branche ist keine Karriere, sondern Verrat an der guten Sache!“. Da kündigte mir jemand wegen meiner Jobwahl tatsächlich die Freundschaft auf.
Heute, mehr als 15 Jahre später ist es immer noch so, dass MitstreiterInnen von damals Befremden und Misstrauen äußern wenn sie erfahren dass ich inzwischen selbstständiger Unternehmer bin. Zwar bin ich immer noch im Flüchtlingsrat und im Deutsch-Arabischen Freundschaftsverein und einer Initiative für PatientInnenrechte aktiv und habe einige Jahre für eine linke Liste im Rat gesessen, aber das schließt die Glaubwürdigkeitslücke für manche nicht wirklich. Da scheiße ich allerdings auch drauf. Ich brauche kein Szenedasein um weiterhin ein kritisches Bewusstsein zu pflegen. Im Kopf und im Herzen weiterhin Autonomer habe ich trotzdem Sinn für pragmatische Politik, und mein persönlicher Lebensstil ist eher der eines Yuppies als der eines Szenelinken. Ich kann mit dieser Bandbreite echt gut leben.
Und fühle mich dabei sehr authentisch.
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Sonntag, 3. November 2019
Das Silberne Diplom
che2001, 20:15h
Wenige Wochen nach meiner 35-Jahre-Abi-Feier fand an der Uni Göttingen meine 25-Jahre Diplom-Feier statt, zusammen mit etwa 300 anderen Alumnis. Von vorne bis hinten eine sehr schöne Veranstaltung, auch wenn sich bei der Auftaktführung, einem Besuch der Nord Uni mit dem in seiner aktuellen Form nagelneuen Max-Planck-Institut für Sonnensystemkunde unser Führer, ein sehr sympathischer Quantenphysiker, um eine dreiviertel Stunde verspätete. Das hing damit zusammen dass er einen Lehrstuhl in Oxford hat, gerade aus Chicago zurückkam und davor in Indien war und aufgrund dieser Umstände keine Mitteleuropäische Zeit auf seiner Uhr hatte.
Dass ein Quantenphysiker sozusagen durch die Zeit fällt hat einen gewissen Charme;-)
Sehr gut fand ich auch den Vortrag von Prof. Dr. Albert Busch zum Thema Hasssprache mit anschließender Diskussion.
Der Germanist erläuterte wie Sprache Hass hervorbringt und erklärte die Strategien rechter Sprache unter anderem am Beispiel des Hetzblogs german victims.
Er zitierte Victor Klemperer:
"Was war das stärkste Propagandamittel der Hitlerei? Waren es Hitlers und Goebbels´Einzelreden, ihre Ausführungemn zu dem und jenem Gegenstand, ihre Hetze gegen das Judentum, gegen den Bolschewismus? Fraglos nicht, denn vieles blieb von der Masse missverstanden oder langweilte sie in seinen ewigen Wiederholungen... Die stärkste Wirkung wurde nicht durch Einzelreden ausgeübt, auch nicht durch Artikel oder Flugblätter, duch Plakate oder Fahnen, sie wurde durch nichts erzielt, was man mit bewusstem Denken oder bewusstem Fühlen in sich aufnehmen musste."
In diesem Sinne konstituierte die LTI, die Lingua Tertii Imperii selber das Bewusstsein der Menschen, indem sie sprachliche Konventionen, Normen setzte, die die Unmenschlichkeit des Systems bereits zur Voraussetzung hatten. Dinge wie Freiheit und Gleichheit sollten gar nicht mehr formulierbar werden. Und in gleicher Weise wirkt die Sprache von Pegida oder Höcke. Inhalt ist eine kollektive, auf bestimmte Gruppen wie z.B. MigrantInnen, liberale oder linke JournalistInnen oder bestimmte subkulturelle Milieus bezogene Menschenfeindlichkeit, die narrativ verfestigt wird. Typische Formulierungen wie "linksgrün versyphte geheuchelte Umwelt-Logik" generieren ein Weltbild, das Verschwörungstheorien nahesteht und zugleich ein Ekelgefühl gegenüber dem politischen Gegner erzeugt. Populismus ist eine Strategie des Machterwerbs, die folgenden Prinzipien unterliegt:
Versprich schnelle einfache Antworten auf komplexe Fragen!
Differenziere nicht!
Lüge, wo es Deinen Zwecken dient!
Emotionalisiere!
Polarisiere!
Versprich Deiner Gruppe Vorteile!
Finde Follower!
Finde eine "Wirtsideologie"!
Berufe Dich auf den gesunden Menschenverstand!
Werte die ANDEREN ab!
Mit diskriminierender Sprache, mithilfe institutioneller Macht, mithilfe von Feindbildern.
Humor sei der beste Weg, rechter Sprache zu begegnen.
Nun, dem wusste ich aus eigenem Erleben einiges beizufügen, etwa, als wir mit kurdischen Genossen im Wald grillten. Eine Polizeistreife forderte uns auf, das Feuer auszumachen, obwohl es sich um einen offiziellen Grillplatz mit betonummantelter Feuerstelle handelte und wir eine Genehmigung hatten. "In Deutschland darf man im Wald kein Feuer machen, wir wissen ja nicht wo sie herkommen." "Aus dem Irak. Und wir sind vor deutschem Giftgas geflohen" "Verarschen kann ich mich selber!"
Als die Bullen das Feuer mit saftigen Kebapspießen darauf löschten tanzten die Kurden um den Streifenwagen, klatschten rhytmisch in die Hände und skandierten "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!".
Im Polizeibericht stand später: "Eine Gruppe ausländischer Extremisten mit ihren deutschen Sympathisanten hatte im Wald bei Reinhausen Feuer gelegt. Wir bekamen das Feuer unter Kontrolle, mussten uns dann sehr schnell zurückziehen."
Diese Anekdote war für Busch gefundenes Fressen, und er sezierte die Sprachfiguren meisterlich.
Im späteren Verlauf erfuhr ich dann was aus alten KommilitonInnen so geworden ist - eine Romanistin und Slawistin war dabei die zu den Schöpfern von Alexa gehörte - und schließlich, vor Abendessen und Party, bei der Professoren als DJs auflegten, hielt Xioxün Clever einen hochinteressanten Impulsvortrag über Digitalisierung, und es wurden die drei besten Doktoren des Vorjahrs geehrt: Eine Frau, die seit Jahrhunderten ungelesen verstaubende lateinische Monografien u.a. von Petrarca übersetzt und historisch eingeordnet hat was die Forschung zur Alltagsgeschichte Italiens im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit wesentlich voranbringt, ein Mann der eine Versuchsanordnung zum Nachweis von Leben auf dem Mars entwicklelt hat die nächstes Jahr mit einer Sonde losfliegt und eine Frau die nachgewiesen hat dass es bei der intuitiven Situationsbeurteilung keine Unterschiede zwischen Menschen und Menschenaffen gibt.
Wie gesagt, am Schluss war Party. Eine dolle Mischung aus Science, Politik, Talk und Fun.
Dass ein Quantenphysiker sozusagen durch die Zeit fällt hat einen gewissen Charme;-)
Sehr gut fand ich auch den Vortrag von Prof. Dr. Albert Busch zum Thema Hasssprache mit anschließender Diskussion.
Der Germanist erläuterte wie Sprache Hass hervorbringt und erklärte die Strategien rechter Sprache unter anderem am Beispiel des Hetzblogs german victims.
Er zitierte Victor Klemperer:
"Was war das stärkste Propagandamittel der Hitlerei? Waren es Hitlers und Goebbels´Einzelreden, ihre Ausführungemn zu dem und jenem Gegenstand, ihre Hetze gegen das Judentum, gegen den Bolschewismus? Fraglos nicht, denn vieles blieb von der Masse missverstanden oder langweilte sie in seinen ewigen Wiederholungen... Die stärkste Wirkung wurde nicht durch Einzelreden ausgeübt, auch nicht durch Artikel oder Flugblätter, duch Plakate oder Fahnen, sie wurde durch nichts erzielt, was man mit bewusstem Denken oder bewusstem Fühlen in sich aufnehmen musste."
In diesem Sinne konstituierte die LTI, die Lingua Tertii Imperii selber das Bewusstsein der Menschen, indem sie sprachliche Konventionen, Normen setzte, die die Unmenschlichkeit des Systems bereits zur Voraussetzung hatten. Dinge wie Freiheit und Gleichheit sollten gar nicht mehr formulierbar werden. Und in gleicher Weise wirkt die Sprache von Pegida oder Höcke. Inhalt ist eine kollektive, auf bestimmte Gruppen wie z.B. MigrantInnen, liberale oder linke JournalistInnen oder bestimmte subkulturelle Milieus bezogene Menschenfeindlichkeit, die narrativ verfestigt wird. Typische Formulierungen wie "linksgrün versyphte geheuchelte Umwelt-Logik" generieren ein Weltbild, das Verschwörungstheorien nahesteht und zugleich ein Ekelgefühl gegenüber dem politischen Gegner erzeugt. Populismus ist eine Strategie des Machterwerbs, die folgenden Prinzipien unterliegt:
Versprich schnelle einfache Antworten auf komplexe Fragen!
Differenziere nicht!
Lüge, wo es Deinen Zwecken dient!
Emotionalisiere!
Polarisiere!
Versprich Deiner Gruppe Vorteile!
Finde Follower!
Finde eine "Wirtsideologie"!
Berufe Dich auf den gesunden Menschenverstand!
Werte die ANDEREN ab!
Mit diskriminierender Sprache, mithilfe institutioneller Macht, mithilfe von Feindbildern.
Humor sei der beste Weg, rechter Sprache zu begegnen.
Nun, dem wusste ich aus eigenem Erleben einiges beizufügen, etwa, als wir mit kurdischen Genossen im Wald grillten. Eine Polizeistreife forderte uns auf, das Feuer auszumachen, obwohl es sich um einen offiziellen Grillplatz mit betonummantelter Feuerstelle handelte und wir eine Genehmigung hatten. "In Deutschland darf man im Wald kein Feuer machen, wir wissen ja nicht wo sie herkommen." "Aus dem Irak. Und wir sind vor deutschem Giftgas geflohen" "Verarschen kann ich mich selber!"
Als die Bullen das Feuer mit saftigen Kebapspießen darauf löschten tanzten die Kurden um den Streifenwagen, klatschten rhytmisch in die Hände und skandierten "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!".
Im Polizeibericht stand später: "Eine Gruppe ausländischer Extremisten mit ihren deutschen Sympathisanten hatte im Wald bei Reinhausen Feuer gelegt. Wir bekamen das Feuer unter Kontrolle, mussten uns dann sehr schnell zurückziehen."
Diese Anekdote war für Busch gefundenes Fressen, und er sezierte die Sprachfiguren meisterlich.
Im späteren Verlauf erfuhr ich dann was aus alten KommilitonInnen so geworden ist - eine Romanistin und Slawistin war dabei die zu den Schöpfern von Alexa gehörte - und schließlich, vor Abendessen und Party, bei der Professoren als DJs auflegten, hielt Xioxün Clever einen hochinteressanten Impulsvortrag über Digitalisierung, und es wurden die drei besten Doktoren des Vorjahrs geehrt: Eine Frau, die seit Jahrhunderten ungelesen verstaubende lateinische Monografien u.a. von Petrarca übersetzt und historisch eingeordnet hat was die Forschung zur Alltagsgeschichte Italiens im Spätmittelalter und der frühen Neuzeit wesentlich voranbringt, ein Mann der eine Versuchsanordnung zum Nachweis von Leben auf dem Mars entwicklelt hat die nächstes Jahr mit einer Sonde losfliegt und eine Frau die nachgewiesen hat dass es bei der intuitiven Situationsbeurteilung keine Unterschiede zwischen Menschen und Menschenaffen gibt.
Wie gesagt, am Schluss war Party. Eine dolle Mischung aus Science, Politik, Talk und Fun.
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Mittwoch, 16. Oktober 2019
Ein schwieriger Abschied
che2001, 01:15h
Meine alte Terminassistentin ist verstorben. Ich habe sie bis fast zuletzt begleitet, wobei diese Sterbebegleitung sich vor dem Hintergrund eines nicht unproblematischen Verhältnisses abspielte. Im Reinen miteinander waren wir erst in der letzten Phase. Sie war eine treue und zuverlässige Mitarbeitern, die einerseits ungeheuer tüchtig war, aber andererseits schlecht über mich redete so dass ich ihr gekündigt hatte und sie dann auf flehentlichen Wunsch wieder einstellte.
Ihr schlecht über mich reden sah so aus dass sie bei Kollegen über mich ablästerte, Negativreaktionen von Kunden auf die Weise an mich weiterreichte indem sie meinte ich solle mir deren Unzufriedenheit zu eigen machen und einsehen dass ich schlecht beraten würde, in einem Fall wo eine Kundin meinte sie wäre nicht meine Kundin sondern würde von einem anderen Kollegen betreut rief sie meinen Chef im Italienurlaub an um zu fragen wie sie damit umgehen sollte, und sie bezeichnete mich ihm gegenüber als unmenschlich und als geistig verwirrt.
Später stellte sich heraus dass sie semantisch gar nicht wusste was sie da sagte, da ihr nicht klar war was mit Unmenschlichkeit und geistiger Verwirrtheit überhaupt gemeint ist. Mit unmenschlich meinte sie dass ich keine auf intuitiver Empathie beruhende Menschenkenntnis hätte und mit geistiger Verwirrtheit dass ich der Typ zerstreuter Professor bin der öfter mal etwas liegenlässt oder sich verspätet. In geheimnisvoll raunendem Tonfall erzählte sie auch wiederholt sie wüsste da von Intrigen und Machenschaften von denen ich nichts ahne und davon wie schlecht andere über mich redeten aber das dürfe sie mir nicht sagen. Wann immer ich ihre Erzählungen nachprüfte stellte sich heraus dass das alles nicht stimmte. Eine bis heute sehr gute Kundin die gerne meinen Rat sucht soll angeblich bei ihr angerufen haben um ihr mitzuteilen dass sie von mir nicht mehr betreut werden wolle. Sie zitierte Kunden in wörtlicher Rede mit Bemerkungen über mich wie "das ist doch kein Mensch", die in dieser Diktion ausschließlich sie gebrauchte.
Ihrerseits bat sie mich ständig um Honorarvorschüsse und zwar im flehenden Tonfall eines Junkies der um Geld bettelt. Sie war überhaupt extrem vom Stamme nimm und klaute zum Beispiel einem Bekannten eine Flasche Wein aus seinem Keller mit der Begründung dass die ihr zustehe. Für meinen Workaholic-mäßigen Arbeitseinsatz in Phasen der Geldknappheit hatte sie keinerlei Verständnis und meinte ich müsste doch nur meinen Vater anpumpen.
Irgendwann, als sie schon krank war und ich sie beim Einkaufen begleitete weil sie das alleine nicht mehr konnte bekam ich mit warum sie immer pleite war: Sie gab große Summen für teuerste Weine aus und hatte einen Kosmetikaverbrauch wie eine Diva, unter anderem eine Wimperntusche für 60 Euro das Fläschchen. Von sich sagte sie sie leiste sich Lebensqualität die es in meinem Leben nicht gäbe. Hmm, kettenrauchen, sich besaufen und sinnlos Teuerkosmetika verbrauchen, das ist also Lebensqualität, mein Leben, unter anderem ausgefüllt mit aktivem Sport, Fotografie, Museumsbesuchen, großen Bergtouren, sehr gutem Essen, tanzen und Beschäftigung mit wissenschaftlichen Theorien wäre hingegen ohne Lebensqualität.
Bei all dem hatte ich das Gefühl sie hätte gleichzeitig einen Minderwertigkeitskomplex und eine narzisstische Störung und produziere ihr Selbstbewusstsein aus der Abwertung anderer.
Rest in peace.
Ihr schlecht über mich reden sah so aus dass sie bei Kollegen über mich ablästerte, Negativreaktionen von Kunden auf die Weise an mich weiterreichte indem sie meinte ich solle mir deren Unzufriedenheit zu eigen machen und einsehen dass ich schlecht beraten würde, in einem Fall wo eine Kundin meinte sie wäre nicht meine Kundin sondern würde von einem anderen Kollegen betreut rief sie meinen Chef im Italienurlaub an um zu fragen wie sie damit umgehen sollte, und sie bezeichnete mich ihm gegenüber als unmenschlich und als geistig verwirrt.
Später stellte sich heraus dass sie semantisch gar nicht wusste was sie da sagte, da ihr nicht klar war was mit Unmenschlichkeit und geistiger Verwirrtheit überhaupt gemeint ist. Mit unmenschlich meinte sie dass ich keine auf intuitiver Empathie beruhende Menschenkenntnis hätte und mit geistiger Verwirrtheit dass ich der Typ zerstreuter Professor bin der öfter mal etwas liegenlässt oder sich verspätet. In geheimnisvoll raunendem Tonfall erzählte sie auch wiederholt sie wüsste da von Intrigen und Machenschaften von denen ich nichts ahne und davon wie schlecht andere über mich redeten aber das dürfe sie mir nicht sagen. Wann immer ich ihre Erzählungen nachprüfte stellte sich heraus dass das alles nicht stimmte. Eine bis heute sehr gute Kundin die gerne meinen Rat sucht soll angeblich bei ihr angerufen haben um ihr mitzuteilen dass sie von mir nicht mehr betreut werden wolle. Sie zitierte Kunden in wörtlicher Rede mit Bemerkungen über mich wie "das ist doch kein Mensch", die in dieser Diktion ausschließlich sie gebrauchte.
Ihrerseits bat sie mich ständig um Honorarvorschüsse und zwar im flehenden Tonfall eines Junkies der um Geld bettelt. Sie war überhaupt extrem vom Stamme nimm und klaute zum Beispiel einem Bekannten eine Flasche Wein aus seinem Keller mit der Begründung dass die ihr zustehe. Für meinen Workaholic-mäßigen Arbeitseinsatz in Phasen der Geldknappheit hatte sie keinerlei Verständnis und meinte ich müsste doch nur meinen Vater anpumpen.
Irgendwann, als sie schon krank war und ich sie beim Einkaufen begleitete weil sie das alleine nicht mehr konnte bekam ich mit warum sie immer pleite war: Sie gab große Summen für teuerste Weine aus und hatte einen Kosmetikaverbrauch wie eine Diva, unter anderem eine Wimperntusche für 60 Euro das Fläschchen. Von sich sagte sie sie leiste sich Lebensqualität die es in meinem Leben nicht gäbe. Hmm, kettenrauchen, sich besaufen und sinnlos Teuerkosmetika verbrauchen, das ist also Lebensqualität, mein Leben, unter anderem ausgefüllt mit aktivem Sport, Fotografie, Museumsbesuchen, großen Bergtouren, sehr gutem Essen, tanzen und Beschäftigung mit wissenschaftlichen Theorien wäre hingegen ohne Lebensqualität.
Bei all dem hatte ich das Gefühl sie hätte gleichzeitig einen Minderwertigkeitskomplex und eine narzisstische Störung und produziere ihr Selbstbewusstsein aus der Abwertung anderer.
Rest in peace.
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Alte Beiträge, revisited
che2001, 14:04h
https://che2001.blogger.de/stories/1014192
https://che2001.blogger.de/stories/1014192
Aus der zeitlichen Distanz betrachtet sehr lesenswert.
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Sonntag, 6. Oktober 2019
David Hasselhoff und der Fall der Mauer
che2001, 14:40h
In meinem Bekanntenkreis gibt es jemanden der meint, das "I´ve been looking for freedom"-Konzert David Hasselhoffs an der Berliner Mauer hätte deren endgültigen Fall ausgelöst. Der meint das nicht als Satire und auch nicht als frechen Popkultur-Spruch, sondern in vollem Ernst.
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Freitag, 27. September 2019
Öfter mal was neues: Fridays for Hubraum
che2001, 14:54h
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Mittwoch, 25. September 2019
Der soziale Status, das alltägliche Konsumverhalten, die Moral und der Distinktionsgewinn
che2001, 18:12h
Von Haus aus habe ich ein in erster Linie qualitätsbewusstes Konsumverhalten. Es muss vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen, und Produkte bestimmter Schweinefirmen wie etwa Nestlé oder kik sind out. Im Wesentlichen geht dieses Konsumverhalten auf mein Elternhaus zurück, meine Mutter hatte mich zu Nachaltigkeit erzogen, auch wenn das Wort damals noch niemand kannte. Dazu gehörte zum Beispiel, Erbsen in Dosen nur von Bonduelle und solche tiefgekühlt nur von Iglo zu kaufen und überhaupt bei den Grundlagen zuzubereitender Speisen auf hochwertige Nahrungsmittel zu achten. Dies behielt ich ein Leben lang bei.
In einer, ich sage mal, Szenekader-WG, in der ich in den Neunzigern gelebt hatte hatte ich damit echte Probleme bekommen: Mein Einkaufsverhalten sei bürgerliches Distinktionsverhalten mit dem sich der Bürgersohn über die Proleten erhebe, akzeptabel sei nur entweder ein proletarisches Einkaufsverhalten - quasi das billigste von Aldi - oder ein konsequent auf Vollwertigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtetes wie etwa Mitglied in einer Food-Coop zu werden.
Wichtig war daran vor allem wohl mir moralisch einen reinzuwürgen, leider bin ich immer wieder in enge Partnerschaften oder konfliktreiche Zusammenarbeitsfelder mit für mich toxischen Menschen geraten.
Was das "bürgerliche Abgrenzungsverhalten" anging war das das Ergebnis der Erziehung durch meine Mutter, eine gelernte Hauswirtschafterin und Lebensmittelchemikerin, der es um Nahrungsmittelqualität ging.
Im Gegensatz zu den auf freiwillige Armut oder zumindest zur Schau getragenen Schmudligkeit abhebenden Performaces meiner sich als proletarische Linke definierenenden Genossen habe ich die tatsächlichen Industeriearbeiter als Einfamilienhausbesitzende GTI- und AudiTT-Fahrer erlebt, und noch meine aus ausgesprochen armem Arbeiterhaushalt stammende Ex-Assistentin zeichnete sich nicht durch proletarische Bescheidenheit aus sondern durch ständiges Pleitesein aufgrund eines Hangs zum Luxus den sie sich eigentlich nicht leisten konnte (Wimpernmascara für 60 Euro die Flasche, Gucci und Prada). Die moralisierende Kritik meiner früheren Szenegenossen darüber dass ich Rasierwasser benutze (Na gut, es ist Azzaro; es ging da aber nicht um die Marke sondern dass ich überhaupt eins verwandte) würde kaum ein Malocher verstehen; die Basecap tragenden Türken und Araber in meinem Bekanntenkreis benutzen alle teure Herrendüfte, von den Frauen ganz zu schweigen.
Es bleibt abzuwarten, was für Askesemoden die aktuelle Klimabewegung hervorbringen wird, ich denke da wird einiges Altbekannte auf uns zukommen.
In einer, ich sage mal, Szenekader-WG, in der ich in den Neunzigern gelebt hatte hatte ich damit echte Probleme bekommen: Mein Einkaufsverhalten sei bürgerliches Distinktionsverhalten mit dem sich der Bürgersohn über die Proleten erhebe, akzeptabel sei nur entweder ein proletarisches Einkaufsverhalten - quasi das billigste von Aldi - oder ein konsequent auf Vollwertigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtetes wie etwa Mitglied in einer Food-Coop zu werden.
Wichtig war daran vor allem wohl mir moralisch einen reinzuwürgen, leider bin ich immer wieder in enge Partnerschaften oder konfliktreiche Zusammenarbeitsfelder mit für mich toxischen Menschen geraten.
Was das "bürgerliche Abgrenzungsverhalten" anging war das das Ergebnis der Erziehung durch meine Mutter, eine gelernte Hauswirtschafterin und Lebensmittelchemikerin, der es um Nahrungsmittelqualität ging.
Im Gegensatz zu den auf freiwillige Armut oder zumindest zur Schau getragenen Schmudligkeit abhebenden Performaces meiner sich als proletarische Linke definierenenden Genossen habe ich die tatsächlichen Industeriearbeiter als Einfamilienhausbesitzende GTI- und AudiTT-Fahrer erlebt, und noch meine aus ausgesprochen armem Arbeiterhaushalt stammende Ex-Assistentin zeichnete sich nicht durch proletarische Bescheidenheit aus sondern durch ständiges Pleitesein aufgrund eines Hangs zum Luxus den sie sich eigentlich nicht leisten konnte (Wimpernmascara für 60 Euro die Flasche, Gucci und Prada). Die moralisierende Kritik meiner früheren Szenegenossen darüber dass ich Rasierwasser benutze (Na gut, es ist Azzaro; es ging da aber nicht um die Marke sondern dass ich überhaupt eins verwandte) würde kaum ein Malocher verstehen; die Basecap tragenden Türken und Araber in meinem Bekanntenkreis benutzen alle teure Herrendüfte, von den Frauen ganz zu schweigen.
Es bleibt abzuwarten, was für Askesemoden die aktuelle Klimabewegung hervorbringen wird, ich denke da wird einiges Altbekannte auf uns zukommen.
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Samstag, 21. September 2019
Kurzer Zwischenruf zum Thema SUV
che2001, 21:20h
Ich las einen Kommentar zum Thema SUV in dem es sinngemäß hieß: "Es kann ja sein dass es Menschen gibt die ihren SUV benutzen um eine sehr umfangreiche Angelausrüstung zu transportieren oder sonstwie eine überdurchschnittlichen Transportbedarf haben, aber ich habe noch keinen kenengelernt, und vielleicht gibt es ja auch gar keinen."
Ohne dass ich mich jetzt an die Seite der Autokultidioten stellen will ist meine Wahrnehmung da doch eine ganz andere. Alle SUV-Fahrer in meinem Bekanntenkreis benutzen die Dinger um ihre Skier und Skiausrüstungen, Berg- und Campingequipment zu befördern oder den geschossenen Hirsch abzutransportieren. Ich bin mal sehr gespannt wie weit man kommt wenn man drei Paar Skier bei 30cm Neuschnee ungeräumt und 20% Steigung mit dem Smart befördern will.
Ohne dass ich mich jetzt an die Seite der Autokultidioten stellen will ist meine Wahrnehmung da doch eine ganz andere. Alle SUV-Fahrer in meinem Bekanntenkreis benutzen die Dinger um ihre Skier und Skiausrüstungen, Berg- und Campingequipment zu befördern oder den geschossenen Hirsch abzutransportieren. Ich bin mal sehr gespannt wie weit man kommt wenn man drei Paar Skier bei 30cm Neuschnee ungeräumt und 20% Steigung mit dem Smart befördern will.
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