Sonntag, 30. Juni 2019
Besuch der kleinen Nichte
che2001, 20:46h
Meine jüngste Nichte war zu Besuch. In ihrer Kindheit hatte ich sehr viel mit ihr zu tun und war nach der Trennung ihres Vaters von meiner Schwester ihre wichtigste männliche Bezugsperson. Als Teenager begegnete sie mir ab und zu, drei Jahre war völlige Funkstille, und nach einer kurzen Begegnung wieder für sieben Jahre. Jetzt war sie am Wochenende zu Besuch, und wir verstanden uns hervorragend. Wie der Opa vermutet hatte repräsentiert mein Elternhaus für sie eine heile Welt der frühen Kindheit, und selbst die Farben und Gerüche sind ihr wichtig. Eine Tour de la recherche du temps perdu - und sie ist nun kein Kind mehr sondern eine Frau von 26 Jahren, die gerade ihre erste Filmrolle hatte. Darin geht es darum wie sich Frauen gegen sexualisierte Gewalt zur Wehr setzen können. Daher hatten wir eine Diskussion zu den Themen Schöne-Frauen-Wetter
https://che2001.blogger.de/STORIES/2728294/#comments
Grenzen zwischen Flirt und Übergriff, harte sexualisierte Gewalt und Me-Too-Kampagne, und was sie dazu beisteuerte war so dermaßen differenziert und reflektiert, da könnten sich die Stokowskis und Wizoreks eine Scheibe von abschneiden.
https://che2001.blogger.de/STORIES/2728294/#comments
Grenzen zwischen Flirt und Übergriff, harte sexualisierte Gewalt und Me-Too-Kampagne, und was sie dazu beisteuerte war so dermaßen differenziert und reflektiert, da könnten sich die Stokowskis und Wizoreks eine Scheibe von abschneiden.
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Mittwoch, 26. Juni 2019
Svenja Flasspöhler sagt wie es ist
che2001, 16:48h
Mir sowas von aus der Seele gesprochen, dieser Beitrag:
https://taz.de/!168884/
Wobei ich mal sagen muss dass dieses Mimimi, diese Kultur der neuen Weinerlichkeit in linken Kreisen mehr und mehr zunimmt und in einem sehr großen Gegensatz zu dem steht was ich so von früher als linke Diskussionskultur kenne.
Da war Argument trifft Gegenargument, Argument wird geprüft und in der Sache harter Disput, vom menschlichen her Hochachtung voreinander mal die Norm - wobei es immer auch die Schreihälse, Wichtigtuer und Platzhirsche gegeben hat, keine Frage.
Während in der Hardcore-autonomem Szene in ganz alten Zeiten ursprünglich mal ein Umgangston wie in einer Rockergang herrschte und das auch noch der Umgangston ist mit dem ich sozialisiert wurde.
Typen die mehr von sich erzählten als sie zu tun bereit waren wurden Flachwichser und Frauen von der heute in Onlinefemidiskussionen dominanten Sorte Zuckerprinzessinnen genannt.
Um Welten entfernt von der aktuellen Sturzbetroffenheit.
Btw es stellt sich imho die Frage inwieweit ein linksidentitäres, essentialistisches Selbstverständnins sich sui generi mit einem kritischen Bewusstsein verträgt. In der Vergangenheit hatte ich öfter Probleme mit GenossInnen die fast immer etwas damit zu tun hatten dass private oder berufliche Lebensentwürfe sich nach Meinung dogmatischer Leute mit den politischen Ansprüchen bissen. So hatte mir tatsächlich mal jemand die Freundschaft aufgekündigt weil ich mich in der Privatwirtschaft verdingte. Wer links ist arbeitet entweder im Öffentlichen Dienst oder in der Alternativökonomie oder gar nicht, lieber ehrlich auf HartzIV als in der Wirtschaft, so lautete die Devise.
Selbst diese Position verträgt sich allerdings mit den heutigen Moraldiskursen auch schon nicht mehr, immerhin hat sie noch ökonomische Dinge zum Inhalt - die heutigen DiskutantInnen leben ja alle in bürgerlicher Sicherheit, zumeist auf bequemen Redakteursposten, und der rigide Karriere- und Konsumverzicht, der von früheren Linken normativ gefordert wurde dürfte heute für die junge Generation gar nicht mehr denkbar sein - oder tritt in Ersatzhandlungen auf wie Flugreisenboykott.
Btw die Altlinke war ja noch die Generation der durch die Welt jettenden Rucksacktouris.
https://taz.de/!168884/
Wobei ich mal sagen muss dass dieses Mimimi, diese Kultur der neuen Weinerlichkeit in linken Kreisen mehr und mehr zunimmt und in einem sehr großen Gegensatz zu dem steht was ich so von früher als linke Diskussionskultur kenne.
Da war Argument trifft Gegenargument, Argument wird geprüft und in der Sache harter Disput, vom menschlichen her Hochachtung voreinander mal die Norm - wobei es immer auch die Schreihälse, Wichtigtuer und Platzhirsche gegeben hat, keine Frage.
Während in der Hardcore-autonomem Szene in ganz alten Zeiten ursprünglich mal ein Umgangston wie in einer Rockergang herrschte und das auch noch der Umgangston ist mit dem ich sozialisiert wurde.
Typen die mehr von sich erzählten als sie zu tun bereit waren wurden Flachwichser und Frauen von der heute in Onlinefemidiskussionen dominanten Sorte Zuckerprinzessinnen genannt.
Um Welten entfernt von der aktuellen Sturzbetroffenheit.
Btw es stellt sich imho die Frage inwieweit ein linksidentitäres, essentialistisches Selbstverständnins sich sui generi mit einem kritischen Bewusstsein verträgt. In der Vergangenheit hatte ich öfter Probleme mit GenossInnen die fast immer etwas damit zu tun hatten dass private oder berufliche Lebensentwürfe sich nach Meinung dogmatischer Leute mit den politischen Ansprüchen bissen. So hatte mir tatsächlich mal jemand die Freundschaft aufgekündigt weil ich mich in der Privatwirtschaft verdingte. Wer links ist arbeitet entweder im Öffentlichen Dienst oder in der Alternativökonomie oder gar nicht, lieber ehrlich auf HartzIV als in der Wirtschaft, so lautete die Devise.
Selbst diese Position verträgt sich allerdings mit den heutigen Moraldiskursen auch schon nicht mehr, immerhin hat sie noch ökonomische Dinge zum Inhalt - die heutigen DiskutantInnen leben ja alle in bürgerlicher Sicherheit, zumeist auf bequemen Redakteursposten, und der rigide Karriere- und Konsumverzicht, der von früheren Linken normativ gefordert wurde dürfte heute für die junge Generation gar nicht mehr denkbar sein - oder tritt in Ersatzhandlungen auf wie Flugreisenboykott.
Btw die Altlinke war ja noch die Generation der durch die Welt jettenden Rucksacktouris.
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Donnerstag, 20. Juni 2019
Sommer in der Stadt oder Schöne-Frauen-Wetter 2019
che2001, 14:48h
ich las gerade im SPON einen Beitrag, der sich vordergründig mit der Frauen-Fußball-WM und der paternalistischen Berichtsweise über "unsere Mädchen" beschäftigte um dann allerdings allgemein zum Thema Heißes Wetter - knappe Kleidung - männliche Blicke auf knapp bekleidete Frauen und sexuelle Anmache zu kommen. Und da war dann die Darstellungsweise die dass die armen Frauen sich sehr genau überlegen müssten wie knapp sie sich anziehen und geradezu strategisch mit dem Thema umzugehen gezwungen seien weil sie ja nun mal männlichen Blicken schutzlos ausgeliefert seien. Männer die Frauen auf den Po oder die Brüste gucken wurden mit Lurchen verglichen.
Natürlich ist sexuelle Belästigung eklig und hat zu unterbleiben, es war auch von blöden Anmachen, ungefragtem Hintern fotografieren und ähnlichen Übergriffen die Rede. Was aber das Thema Blicke angeht fand ich die Darstellung doch sehr schematisierend und einseitig.
Mal abgesehen davon, dass Frauen ja ihre Körper selber inszenieren - jedenfalls würde kein Mann so viel Zeit und Energie auf Körperpflege und Kleidung aufwenden wie das Weibsvolk - möchte ich sehr bestreiten dass Männerblicke von Frauen immer und überall nur als unangenehm wahrgenommen würden, dann gäbe es nämlich keinerlei Flirts. Der Furor des Beitrags steigerte sich dann weiter in die Richtung dass Männer nicht einmal die Scheu hätten in öffentlichen Parks den Oberkörper freizumachen. "Ja und?" dachte ich, in meiner Welt legen sich Menschen beiderlei Geschlechts völlig nackt sonnenbadend in öffentliche Parks, das ist Freikörperkultur, und die ist tendenziell links. Nacktheit und Körperlichkeit haben ja nicht automatisch mit Sex zu tun, ich habe am FKK-Ufer eher selten mitbekommen dass es da zu sexuellen Anmachen mit übergriffigem Charakter kam, passiert auch in der Sauna selten, eher ist es die Regel dass Leute da gesittet, respekt- und rücksichtsvoll miteinander umgehen.
Abgesehen davon, wenn es um tatsächlichen Sex geht: Outdoor fucking wurde mal als Form der sexuellen Befreiung angesehen.
In meiner Nachbarschaft gibt es eine Baustelle, da arbeiten die Maurer mit nackten Oberkörper und die Maurerinnen mit Bikini-Oberteil, alles völlig normal heute. Ich hatte ja mal ein Gespräch mit einer Spanierin und eines mit einer Griechin, die beschwerten sich sogar darüber dass ihnen in Deutschland keine Männer hinterherpfeifen, es würde ihre weibliche Eitelkeit kränken dass das nicht stattfände. Die Griechin beschrieb das "Kamaki", die öffentliche Anmache junger Frauen durch junge Männer auf der Straße und das teils Geflirte und teils Gedisse mit dem die Frauen darauf reagieren als ein lustiges Gesellschaftsspiel.
Und insofern sind die Deutungsmöglichkeiten des Geschehens doch vielfältiger als diese regressive und zugleich Frauen ganz einseitig zu passiven Opfern erklärende Sichtweise.
Erst ganz zum Schluss las ich den Namen der Autorin des Beitrags: Margarete Stokowski.
Na, wiedermal typisch, hätte ich mir denken können.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sommer-und-feminismus-das-beduerfnis-nicht-angegafft-zu-werden-a-1271756.html
Natürlich ist sexuelle Belästigung eklig und hat zu unterbleiben, es war auch von blöden Anmachen, ungefragtem Hintern fotografieren und ähnlichen Übergriffen die Rede. Was aber das Thema Blicke angeht fand ich die Darstellung doch sehr schematisierend und einseitig.
Mal abgesehen davon, dass Frauen ja ihre Körper selber inszenieren - jedenfalls würde kein Mann so viel Zeit und Energie auf Körperpflege und Kleidung aufwenden wie das Weibsvolk - möchte ich sehr bestreiten dass Männerblicke von Frauen immer und überall nur als unangenehm wahrgenommen würden, dann gäbe es nämlich keinerlei Flirts. Der Furor des Beitrags steigerte sich dann weiter in die Richtung dass Männer nicht einmal die Scheu hätten in öffentlichen Parks den Oberkörper freizumachen. "Ja und?" dachte ich, in meiner Welt legen sich Menschen beiderlei Geschlechts völlig nackt sonnenbadend in öffentliche Parks, das ist Freikörperkultur, und die ist tendenziell links. Nacktheit und Körperlichkeit haben ja nicht automatisch mit Sex zu tun, ich habe am FKK-Ufer eher selten mitbekommen dass es da zu sexuellen Anmachen mit übergriffigem Charakter kam, passiert auch in der Sauna selten, eher ist es die Regel dass Leute da gesittet, respekt- und rücksichtsvoll miteinander umgehen.
Abgesehen davon, wenn es um tatsächlichen Sex geht: Outdoor fucking wurde mal als Form der sexuellen Befreiung angesehen.
In meiner Nachbarschaft gibt es eine Baustelle, da arbeiten die Maurer mit nackten Oberkörper und die Maurerinnen mit Bikini-Oberteil, alles völlig normal heute. Ich hatte ja mal ein Gespräch mit einer Spanierin und eines mit einer Griechin, die beschwerten sich sogar darüber dass ihnen in Deutschland keine Männer hinterherpfeifen, es würde ihre weibliche Eitelkeit kränken dass das nicht stattfände. Die Griechin beschrieb das "Kamaki", die öffentliche Anmache junger Frauen durch junge Männer auf der Straße und das teils Geflirte und teils Gedisse mit dem die Frauen darauf reagieren als ein lustiges Gesellschaftsspiel.
Und insofern sind die Deutungsmöglichkeiten des Geschehens doch vielfältiger als diese regressive und zugleich Frauen ganz einseitig zu passiven Opfern erklärende Sichtweise.
Erst ganz zum Schluss las ich den Namen der Autorin des Beitrags: Margarete Stokowski.
Na, wiedermal typisch, hätte ich mir denken können.
https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sommer-und-feminismus-das-beduerfnis-nicht-angegafft-zu-werden-a-1271756.html
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Sonntag, 16. Juni 2019
Der Jargon meiner Kindheit
che2001, 18:52h
Als ich ein Kind war, d.h. in den Siebziger Jahren, waren eine Reihe Ausdrücke im Gebrauch, die SO heute niemand mehr verwenden würde. Für Dinge, die man heute meist geil oder cool nennen würde sagte man klasse, toff, dufte, knorke, töfte oder groovy. Push-Up-BHs im XXL-Format wurden "Atombusen" genannt weil die Form an Reaktorkuppeln erinnere. Wollte man Mitschüler beleidigen nannte man sie "Tropi". Das stand für "Trotz Pille", meinte Missgeburt und stand für eine ganze Reihe von damals eingängigen Beschimpfungen und Mobbereien, die sich um den Komplex geistige Behinderung - NS-"Euthanasie" drehten. War Dauerthema beim Schulhof-Gedisse.
BtW Einige Jahrzehnte später, in den Neunzigern, sagte man in der linken Szene wenn man etwas gut fand "Das finde ich voll PC", was für political correct stand, aber alles mögliche bedeuten konnte bis hin zu einem gut schmeckenden Bier.
BtW Einige Jahrzehnte später, in den Neunzigern, sagte man in der linken Szene wenn man etwas gut fand "Das finde ich voll PC", was für political correct stand, aber alles mögliche bedeuten konnte bis hin zu einem gut schmeckenden Bier.
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Donnerstag, 23. Mai 2019
Vom faulen Zauber der Homöpathie
che2001, 17:56h
Dieser Beitrag hier ist ja Wasser auf meine sämtlichen Mühlen:
https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/homoeopathie-natalie-grams-kaempft-gegen-die-glaubenslehre-ld.1481938?utm_source=pocket-newtab
Wir hatten vor langer Zeit ja mal einen größeren Thread zu der Thematik
https://che2001.blogger.de/stories/1699322/#1699617
https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/homoeopathie-natalie-grams-kaempft-gegen-die-glaubenslehre-ld.1481938?utm_source=pocket-newtab
Wir hatten vor langer Zeit ja mal einen größeren Thread zu der Thematik
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Donnerstag, 16. Mai 2019
Zum Tod von John Singleton
che2001, 19:38h
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Wiglaf Droste ist tot
che2001, 19:35h
Er war ein Mann von großem Sprachwitz, der die linke Szene, namentlich ML (nicht Marxisten-Leninisten, sondern die Moralische Linke, das politisch überkorrekte Spektrum, von uns meist die Spackenfraktion genannt) und SDL (Sonderbar durchgeknallte Linke) mit all ihrer Lustfeindlichkeit und ihrem Dogmatismus herrlich auf die Schippe nahm. Dennoch mochte ich ihn nicht, hatte er sich doch im Zusammenhang mit der Mißbrauch-mit-dem-Mißbrauch-Kampagne selber zu sehr verrannt.
In die damaligen Auseinandersetzungen selbst involviert fällt es mir auch schwer neutral zu bleiben.
Statt hier selber einen Nachruf zu schreiben verlinke ich daher auf das Blog von Bersarin:
https://bersarin.wordpress.com/2019/05/16/kein-elefant-mehr-im-paul-celan-laden-zum-tod-von-wiglaf-droste/
In die damaligen Auseinandersetzungen selbst involviert fällt es mir auch schwer neutral zu bleiben.
Statt hier selber einen Nachruf zu schreiben verlinke ich daher auf das Blog von Bersarin:
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Dienstag, 30. April 2019
Comedy, die niemand braucht
che2001, 10:50h
Zunehmend genervt höre ich morgens im NDR-Radio "Wir sind die Freeses". Gespräche, die in einer bildungsfernen, ach was, Hartprol-Familie ohne weiteres so ablaufen könnten, mit stark verzerrten Stimmen erzählt. Was soll das?
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Freitag, 19. April 2019
Alarm in den Rockies
che2001, 20:29h
David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelly, alles Weltklassebergsteiger und Bergkameraden zweier befreundeter Extrembergsteigerinnen, eine davon meine Führerin, sind im Baniff Nationalpark wahrscheinlich tödlich verunglückt, mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Lawine erwischt.
https://www.dw.com/de/weltklasse-bergsteiger-nach-lawine-vermisst/a-48396373
https://web.de/magazine/panorama/david-lama-hansjoerg-auer-jess-roskelly-lawinenabgang-gestorben-33666510
https://www.spiegel.de/reise/aktuell/david-lama-familie-aeussert-sich-zum-bergsteiger-unglueck-a-1263731.html
https://www.dw.com/de/weltklasse-bergsteiger-nach-lawine-vermisst/a-48396373
https://web.de/magazine/panorama/david-lama-hansjoerg-auer-jess-roskelly-lawinenabgang-gestorben-33666510
https://www.spiegel.de/reise/aktuell/david-lama-familie-aeussert-sich-zum-bergsteiger-unglueck-a-1263731.html
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Mittwoch, 17. April 2019
Konversionstherapie
che2001, 14:13h
Kürzlich ging durch die Medien dass Krankenkassen keine Kosten für sogenannte Konversionstherapien zur heterosexuellen Umpolung von Schwulen und Lesben übernehmen würden. Mein Vater war geschockt darüber dass es so etwas überhaupt gibt und meinte "Was soll der Blödsinn, schwul oder lesbisch sein ist doch keine Krankheit. Da meinen wohl ein paar Therapeuten im durchkapitalisierten Gesundheitsmarkt eine Nische gefunden zu haben."
Hat halt nie von Evangelikalen gehört, der alte Mann. Immerhin: Jemand, der noch eine nationalsozialistische Erziehung erlebt hat findet Homosexualität völlig normal. Beruhigend.
BTW ich meine ja wenn schon Umpolung dann sollte die nach dem Gesetz der Gleichbehandlung in beide Richtungen möglich sein, alle oder keiner, von Hetero nach Homo oder sonstwohin. Dass hieße dann Umschwulung;-)
Hat halt nie von Evangelikalen gehört, der alte Mann. Immerhin: Jemand, der noch eine nationalsozialistische Erziehung erlebt hat findet Homosexualität völlig normal. Beruhigend.
BTW ich meine ja wenn schon Umpolung dann sollte die nach dem Gesetz der Gleichbehandlung in beide Richtungen möglich sein, alle oder keiner, von Hetero nach Homo oder sonstwohin. Dass hieße dann Umschwulung;-)
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