Donnerstag, 6. Oktober 2022
Campact ruft zu "solidarischem Herbst" auf
che2001, 20:26h
"Solidarischer Herbst
In sechs Städten: Solidarisch durch die Krise ? soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden
In diesem Herbst treffen uns die Folgen von Putins Angriffskrieg mit voller Wucht: Viele von uns wissen nicht, wie sie Gas- und Stromrechnung bezahlen sollen. Etliche haben sogar Angst, ihre Wohnung zu verlieren und vom gesellschaftlichen Leben weiter ausgeschlossen zu werden ? weil alles teurer wird, Löhne und Transferleistungen reichen nicht mehr aus. In dieser Krise stehen wir solidarisch an der Seite der Ukraine. Doch wir brauchen jetzt eine solidarische Politik auch bei uns, die gleichzeitig die Weichen stellt, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden.
Für Millionen Menschen braucht es in dieser Krise verlässliche Entlastungen, Unterstützung und soziale Sicherheit, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Gleichzeitig drohen die langfristigen Klima- und Umweltkrisen ins Hintertreffen zu geraten. Wir können es uns nicht leisten, Investitionen aufzuschieben, die uns endlich unabhängig machen von fossilen Energien und unsere bedrohten Lebensgrundlagen schützen ? vom Klima bis zur Artenvielfalt. Die Regierung darf Soziales und Ökologisches nicht gegeneinander ausspielen. Sie muss beides anpacken, damit wir alle sicher durch diese Krise kommen.
Solidarische Politik heißt auch: Um diese Anstrengungen zu finanzieren, müssen all jene beitragen, die es sich leisten können. Wie schon in der Corona-Pandemie sind die Vermögen der Reichsten noch gewachsen, viele Konzerne und Banken fahren gewaltige Übergewinne ein. Die Ampel muss Vermögende und Krisengewinnler zur Solidarität verpflichten und endlich angemessen belasten ? damit der Staat gezielt entlasten und in unsere Zukunft investieren kann.
Ob es in diesem Winter gelingt, unsere Gesellschaft vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren und gleichzeitig die klimapolitischen Weichen zu stellen ? das hängt entscheidend davon ab, wie viel Solidarität die Ampel einzufordern bereit ist. Sie hat es in der Hand, wie dieser Winter wird: Einer der Verzweiflung und Wut. Oder einer mit neuer Zuversicht für eine sozial gerechtere, ökologische und lebenswerte Zukunft.
Bisher wird in der Ampel ein konsequenter, solidarischer Wandel blockiert. Das wollen wir ändern. Gemeinsam gehen wir auf die Straßen ? für solidarische Politik und Klimaschutz, gegen Spaltung und Hetze! Mit tausenden Menschen in 6 Städten fordern wir am Samstag, den 22. Oktober ?
● ? zielgerichtete Entlastungen für jene, die Unterstützung dringend brauchen: einen Mietenstopp, ein höheres Bürgergeld, eine 500-Euro-Brutto-Soforthilfe, eine bezahlbare Nachfolge für das 9-Euro-Ticket und einen Schutzschirm für die Daseinsvorsorge ? von Stadtwerken und Schulen bis zu Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen.
● ? eine Gesamtstrategie für eine nachhaltige, bezahlbare Grundversorgung: Energie, Mobilität, Ernährung und Wohnen sowie soziale und kulturelle Teilhabe muss für alle bezahlbar sein.
● ? massive Investitionen, um uns für die Zukunft krisenfest zu machen: einen Schub für den naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien, dauerhafte Energieeinsparungen und Gebäudesanierung, groß angelegter Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur wie dem öffentlichen Nahverkehr und die Förderung der Ökologisierung der Landwirtschaft.
All diese Herausforderungen können wir nur stemmen, wenn wir eine grundlegende Wende in der Finanz- und Haushaltspolitik vornehmen. Dazu braucht es eine Übergewinnsteuer für Konzerne und eine Vermögensbesteuerung für die Reichsten ? sowie ein erneutes Aussetzen der Schuldenbremse und ein Abbau klimaschädlicher Subventionen."
https://www.solidarischer-herbst.de/
In sechs Städten: Solidarisch durch die Krise ? soziale Sicherheit schaffen und fossile Abhängigkeiten beenden
In diesem Herbst treffen uns die Folgen von Putins Angriffskrieg mit voller Wucht: Viele von uns wissen nicht, wie sie Gas- und Stromrechnung bezahlen sollen. Etliche haben sogar Angst, ihre Wohnung zu verlieren und vom gesellschaftlichen Leben weiter ausgeschlossen zu werden ? weil alles teurer wird, Löhne und Transferleistungen reichen nicht mehr aus. In dieser Krise stehen wir solidarisch an der Seite der Ukraine. Doch wir brauchen jetzt eine solidarische Politik auch bei uns, die gleichzeitig die Weichen stellt, um die Abhängigkeit von fossilen Energien zu beenden.
Für Millionen Menschen braucht es in dieser Krise verlässliche Entlastungen, Unterstützung und soziale Sicherheit, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Gleichzeitig drohen die langfristigen Klima- und Umweltkrisen ins Hintertreffen zu geraten. Wir können es uns nicht leisten, Investitionen aufzuschieben, die uns endlich unabhängig machen von fossilen Energien und unsere bedrohten Lebensgrundlagen schützen ? vom Klima bis zur Artenvielfalt. Die Regierung darf Soziales und Ökologisches nicht gegeneinander ausspielen. Sie muss beides anpacken, damit wir alle sicher durch diese Krise kommen.
Solidarische Politik heißt auch: Um diese Anstrengungen zu finanzieren, müssen all jene beitragen, die es sich leisten können. Wie schon in der Corona-Pandemie sind die Vermögen der Reichsten noch gewachsen, viele Konzerne und Banken fahren gewaltige Übergewinne ein. Die Ampel muss Vermögende und Krisengewinnler zur Solidarität verpflichten und endlich angemessen belasten ? damit der Staat gezielt entlasten und in unsere Zukunft investieren kann.
Ob es in diesem Winter gelingt, unsere Gesellschaft vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren und gleichzeitig die klimapolitischen Weichen zu stellen ? das hängt entscheidend davon ab, wie viel Solidarität die Ampel einzufordern bereit ist. Sie hat es in der Hand, wie dieser Winter wird: Einer der Verzweiflung und Wut. Oder einer mit neuer Zuversicht für eine sozial gerechtere, ökologische und lebenswerte Zukunft.
Bisher wird in der Ampel ein konsequenter, solidarischer Wandel blockiert. Das wollen wir ändern. Gemeinsam gehen wir auf die Straßen ? für solidarische Politik und Klimaschutz, gegen Spaltung und Hetze! Mit tausenden Menschen in 6 Städten fordern wir am Samstag, den 22. Oktober ?
● ? zielgerichtete Entlastungen für jene, die Unterstützung dringend brauchen: einen Mietenstopp, ein höheres Bürgergeld, eine 500-Euro-Brutto-Soforthilfe, eine bezahlbare Nachfolge für das 9-Euro-Ticket und einen Schutzschirm für die Daseinsvorsorge ? von Stadtwerken und Schulen bis zu Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen.
● ? eine Gesamtstrategie für eine nachhaltige, bezahlbare Grundversorgung: Energie, Mobilität, Ernährung und Wohnen sowie soziale und kulturelle Teilhabe muss für alle bezahlbar sein.
● ? massive Investitionen, um uns für die Zukunft krisenfest zu machen: einen Schub für den naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien, dauerhafte Energieeinsparungen und Gebäudesanierung, groß angelegter Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur wie dem öffentlichen Nahverkehr und die Förderung der Ökologisierung der Landwirtschaft.
All diese Herausforderungen können wir nur stemmen, wenn wir eine grundlegende Wende in der Finanz- und Haushaltspolitik vornehmen. Dazu braucht es eine Übergewinnsteuer für Konzerne und eine Vermögensbesteuerung für die Reichsten ? sowie ein erneutes Aussetzen der Schuldenbremse und ein Abbau klimaschädlicher Subventionen."
https://www.solidarischer-herbst.de/
... link (0 Kommentare) ... comment
Dienstag, 4. Oktober 2022
Boa sorte, Lula!
che2001, 18:22h
... link (3 Kommentare) ... comment
Sonntag, 2. Oktober 2022
Der desolate Ausrüstungsstand der russischen Reservisten
che2001, 21:36h
Das verspricht ja ein toller Entsatz zu werden - willige russische Reservisten kaufen sich winterfeste Tarnjacken, taktische Stiefel und Rucksäcke in Armeeshops, weil sie kein Zutrauen in die Ausrüstung haben, die sie bei der Armee bekommen. Bewaffnet werden sie zum Teil mit Uralt-Kalaschnikows aus Magazinbeständen, der Original-Ak47 mit Holzschaft- und Kolben oder auch Maschinenpistolen statt Sturmgewehren, auch die provisorische Ausrüstung mit Weltkrieg2- Karabinern oder Jagdgewehren und Handgranaten statt Kalaschnikows soll schon gesehen worden sein, ebenso 60 Jahre alte Panzer und der Abtransport zur Front mit Kettenschleppern oder LKWS statt Schützenpanzern.
Schukow lässt grüßen.
https://www.focus.de/politik/ausland/nach-teilmobilisierung-putins-reservisten-muessen-sich-ausruestung-von-eigenem-geld-kaufen_id_157062615.html
https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100057576/ukraine-krieg-russische-soldaten-sollen-mit-uraltwaffen-kaempfen.html
https://www.merkur.de/politik/ak-ak47-ausstattung-russland-rekruten-teilmobilisierung-ukraine-krieg-waffen-rost-91814302.html
Schukow lässt grüßen.
https://www.focus.de/politik/ausland/nach-teilmobilisierung-putins-reservisten-muessen-sich-ausruestung-von-eigenem-geld-kaufen_id_157062615.html
https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100057576/ukraine-krieg-russische-soldaten-sollen-mit-uraltwaffen-kaempfen.html
https://www.merkur.de/politik/ak-ak47-ausstattung-russland-rekruten-teilmobilisierung-ukraine-krieg-waffen-rost-91814302.html
... link (8 Kommentare) ... comment
Freitag, 30. September 2022
Die Bundeszentrale für politische Bildung über Russlands Propaganda - eine Zusammenfassung
che2001, 18:44h
... link (0 Kommentare) ... comment
Herr Solowjow jammert
che2001, 18:11h
... link (2 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 28. September 2022
Ukrainekrieg-Mythen im Faktencheck
che2001, 19:28h
... link (0 Kommentare) ... comment
Mittwoch, 21. September 2022
Zeichen der Zeit - kommt ein Wandel in Russland?
che2001, 14:46h
Wiktor Jerofejew über Alla Pugatschowa
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/viktor-jerofejew-mit-alla-pugatschowa-beginnt-ein-gro%C3%9Fer-wechsel-in-russland/ar-AA122Sw7?ocid=entnewsntp&pc=U531&cvid=10bb39e750794738a5e952388c8faa22
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/viktor-jerofejew-mit-alla-pugatschowa-beginnt-ein-gro%C3%9Fer-wechsel-in-russland/ar-AA122Sw7?ocid=entnewsntp&pc=U531&cvid=10bb39e750794738a5e952388c8faa22
... link (2 Kommentare) ... comment
Dienstag, 20. September 2022
Corona und die Rolle der Gates-Stiftung
che2001, 18:35h
Grundsätzlich neu ist nichts davon, dennoch finde ich diesen gut recherchierten Artikel in der Welt sehr lesenswert. Er berichtet über den neoliberalen Ausverkauf der WHO und die Tatsache, dass Konzerne demokratisch gewählten Regierungen ihre Bedingungen diktieren, wie das zustandekam und abläuft. Im Gegensatz zu den Verschwörungsmythen die zu diesem Thema durchs Netz schwirren geht es hier um belegbare Tatsachen.
Und die sind erschreckend genug, auch ohne Weltvergifter-Thesen und Great-Reset-Geraune.
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus241078911/Corona-Politik-Die-Machtmaschine-des-Bill-Gates.html
Und die sind erschreckend genug, auch ohne Weltvergifter-Thesen und Great-Reset-Geraune.
https://www.welt.de/politik/deutschland/plus241078911/Corona-Politik-Die-Machtmaschine-des-Bill-Gates.html
... link (5 Kommentare) ... comment
Donnerstag, 15. September 2022
Die Partei, die Partei oder Karl Kraus im Parlament
che2001, 14:25h
hat bekanntlich immer Recht. Martin Sonneborn tut einige unbequeme Wahrheiten kund und beweist, dass er keineswegs nur zum Spaß im Europaparlament sitzt:
https://twitter.com/MartinSonneborn/status/1570003244725698561
Kleines Dankeschön an Manhartsberg, die diesen Tweed gefunden hatte.
https://twitter.com/MartinSonneborn/status/1570003244725698561
Kleines Dankeschön an Manhartsberg, die diesen Tweed gefunden hatte.
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 4. September 2022
Panzerkunde
che2001, 21:18h
Seit das neue Aufrüstungsprogramm der Bundeswehr beschlossen wurde ist davon die Rede, nicht bis zur Serienreife des Leopard 3 warten zu wollen, die erst 2035 erreicht sein soll, sondern den jetzt schon lieferbaren Panther von Rheinmetall beschaffen zu wollen, nicht als Ersatz für den Leopard 2, sondern zur Aufstockung. Über die technischen Details dieses Panzers habe ich nun sehr widersprüchliche Informationen. Zum Einen heißt es, der basiere weitgehend auf dem Schützenpanzer Lynx, auch seine Panzerung. Bei der handelt es sich um 3-5cm starke Platten aus einem neuartigen Spezialstahl, der die Festigkeit von 5-7cm starkem herkömmlichen Panzerstahl aufweist, plus einer Beschichtung aus sehr harten Nanopartikeln, möglicherweise Korund oder Bornitrat. Eine solche Panzerung bietet Schutz gegen MK-Feuer, MG-Feuer mit gehärteter Munition und einfache Panzerfäuste, aber weder gegen Panzergranaten noch Panzerabwehrraketen.
Gegen letztere soll er einerseits durch ein "Hardkill"-System geschützt sein, eine Art Selbstschussanlage, die Panzerabwehrraketen aus nächster Nähe mit einem Wirbel aus Metallsplittern abwehrt, zum anderen durch Drohnen - jeder Panzer soll seine eigene Drohne haben - die feindliche Panzerabwehrstellungen ortet und zu umfahren ermöglicht.
Und eine andere Quelle sagt, die Panzerung des Panther sei identisch mit der des Leopard 2. Die ist aber um die 20 Zentimeter dick und besteht aus zwei Schichten Stahlplatten und einer Art Laminat aus hochhitzebeständigen Keramikplatten mit Titanunterlage, so an die 10 Schichten übereinander und ausgelegt, einem Volltreffer mit einer Panzerabwehrrakete TOW standzuhalten. Was stimmt denn nun?
Gegen letztere soll er einerseits durch ein "Hardkill"-System geschützt sein, eine Art Selbstschussanlage, die Panzerabwehrraketen aus nächster Nähe mit einem Wirbel aus Metallsplittern abwehrt, zum anderen durch Drohnen - jeder Panzer soll seine eigene Drohne haben - die feindliche Panzerabwehrstellungen ortet und zu umfahren ermöglicht.
Und eine andere Quelle sagt, die Panzerung des Panther sei identisch mit der des Leopard 2. Die ist aber um die 20 Zentimeter dick und besteht aus zwei Schichten Stahlplatten und einer Art Laminat aus hochhitzebeständigen Keramikplatten mit Titanunterlage, so an die 10 Schichten übereinander und ausgelegt, einem Volltreffer mit einer Panzerabwehrrakete TOW standzuhalten. Was stimmt denn nun?
... link (5 Kommentare) ... comment
... nächste Seite
