Sonntag, 2. November 2014
Und ich düse, düse, düse im Sauseschritt
Geile Sache, das: Selbstarter-Segelflugzeug mit ausfahrbarem Düsentriebwerk, eine ASW 17 J (J steht für Jet). Von Null auf 190 in zwei Sekunden, und dabei dann von Null auf 500 Höhenmeter, dann geht es im Segelflug weiter - gemütlich mit 190.







Das Düsentriebwerk ist gerade mal 30cm lang und nach einer knappen Minute wieder eingefahren.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 21. Oktober 2014
Vögel der Berge
Adler, Falken und Geier sind spektakulär. Kleine Vögel können das aber auch sein.

Ein Stieglitz ist zumindest schön.




Eine Wasseramsel, die ihr Nest unter einem Wasserfall baut und jedesmal durch die Wasserwand hindurchstößt finde ich hingegen äußerst erstaunlich.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 8. September 2014
Sonnenaufgang in der Wand
Um 6 Uhr Morgens Einstieg in die Südwand. Ein fantastisches Erlebnis - der Beginn eines Abenteuers!
12 Stunden am Berg, keine Sekunde bereut. Alle Kräfte und alle Sinne sind gefordert. Glück, einfach nur Glück. Die ganze NORMale Welt lasse ich hinter mir. Nur der eigene Rhythmus, die eigene Kraft und das eigene Können sind gefragt. Es könnte tödlich enden, aber das weiß ich ja. Der Berg war heute sehr gut zu uns. Für derartige Erfahrungen lebe ich schließlich. Und danke allen, die mir durch ihr überlegenes Können ermöglicht haben, solcher Erfahrungen teilhaftig zu werden.



Der weitere Aufstieg war ein Gedicht, eine Orgie in Erfahrungen und Ausblicken.







... link (4 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 26. August 2014
Verwunschene Berge
In den Dolomiten gibt es von Alters her den Mythos um den Elbenkönig Laurin, der Berge unter seiner Tarnkappe verschwinden und wiederauftauchen lässt. Wenn man erlebt hat, wie binnen Sekunden ganze Massive unter Wolken verschwinden oder im strahlenden Licht wieder auftauchen lässt sich verstehen, wie in alten Zeiten derartige Vorstellungen sich entwickeln konnten. Als es hoch oben noch keine markierten Steige gab muss es äußerst gefährlich und nur dem wirklich Kundigen möglich gewesen sein, sich in diesem Gelände zu bewegen - unproblematisch ist es bis heute nicht. Und es ist schon mit einer Art Magie verbunden, den ständigen Wandel, die dauernde Ungewissheit über die sich permanent neu formenden Sichtverhältnisse zu erleben.









Die Hauptgefahr in den Bergen besteht ja nicht in der Schwierigkeit der Berge an sich, sondern Erstens in Wetterumstürzen und Zweitens in menschlicher Unzulänglichkeit. Was Letztere angeht bin ich möglicherweise zu oft umgekehrt, weil ich mein Potenzial zu klein einschätzte, aber das ist vielleicht auch der Grund dafür, dass mir nie Ernstes passiert ist, trotz lebensgefährlicher Situationen, in denen ich schon war. Der Berg verzeiht nichts, aber er ist ja auch nicht von sich aus bedrohlich. Zu den wichtigsten Touren gehe ich sehr früh los, diesmal morgens um 5 mit der Halogenleuchte. Um 12 waren wir unten und hatten fantastische Sichtverhältnisse gehabt, die Normaltouris die lange ausschliefen nur Nebel.



... link (4 Kommentare)   ... comment


Klettern!
Endlich wieder. Diese Art der Fortbewegung, die das Abenteuer ganz unmittelbar erzeugt - Naturgenuss, Glück und Thrill sind eins - und meins.










... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 25. August 2014
Dieses unglaubliche Licht
In Bergeshöhen sieht alles deswegen anders aus, weil UV-Strahlung und polarisiertes Licht die Sehverhältnisse ändern - und wohl auch mit der Psyche etwas machen. Was genau kann ich nicht sagen, aber es wirkt.



... link (0 Kommentare)   ... comment


Montag, 18. August 2014
Die unglaubliche Schönheit in der Höhe
Vermitteln lässt sich das nur insofern, als dass man unmusikalischen Menschen etwas über Symphonien, Kindern über Orgasmen oder Farbenblinden etwas über Malerei erzählen kann und hofft, dass die eigene Darstellungskraft so aussagefähig ist, dass sie etwas vermittelt, das selbst erlebt werden muss. Das polarisierte und das ultraviolette Licht, der Duft der Kräuter, die dünne Luft, derv permanente Kampf mit dem inneren Schweinehund, das ständige Sich-Selbst-in-Frage-Stellen, die Angst vorm Absturz, das muss erlebt, das kann nicht erzählt werden. Dafür lebe ich. Und riskiere mein Leben dafür, Berge zu besteigen und würde lieber sterben, als von dieser Möglichkeit ausgeschlossen zu werden.








... link (3 Kommentare)   ... comment


Der Biss
Es ist schon klar, dass Landschaften an der Grenze zwischen Wildnis und Weidewirtschaft etwas Anderes sind als öffentliche Parks. Und es mag ja wirklich Sinn machen, Herdenschutzhunde als Wächter gegen Wölfe und Bären einzusetzen, damit auf deren Bejagung verzichtet werden kann. Die Schafe allerdings ziehen sich zum Teil in Zonen zurück, in denen ihnen weder Hüte- noch Schutzhunde folgen und wo sie mit ihren fliegenden Feinden alleine sind (gibt es überhaupt adlerverbellende Hunde?).



Kurz und schlecht, wir durchquerten eine Weide, wo es weder Schafe noch Hirten, wohl aber Schutzhunde gab, und ein Prachtexemplar von denen, eine besonders edle Mischung aus Pyrenäen- und Abruzzenschutzhund, die werden 80 KG schwer, gegen die ist der Pitbull ein Kläffer, die werden nur noch vom Timber Shepherd übertroffen (einer Kreuzung aus Schäferhund und kanadischem Wolf) griff eine Bergkameradin hinterrücks an und biss ihr durch die Outdoorhose hindurch so tief ins Bein, dass Fleisch fehlte. Also mit Wölfen habe ich keine Probleme, mit solchen Schutzhunden schon. Wenn ich die Strecke nochmal allein gehen sollte habe ich eine Tölenknarre dabei. Der kann beißen? Ich kann Beretta. Mir egal, was für eine tolle Hundezüchtung und was für ein wegweisender Modellversuch das ist.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Mittwoch, 13. August 2014
Der Geländewagen für Leute, die wirklich gar kein Statussysmbol brauchen
Der hängt nun wirklich jeden Landrover und jede G-Klasse an der Böschung ab, kostet aber nicht mehr als mancher Kleinwagen. Die Geländetauglichkeitsklasse liegt so zwischen Unimog und Pistenraupe.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 12. August 2014
An alle Leute, die mich auf Linked In kontakten oder die mir SMS schicken
Lasst es bleiben. Mailt mir lieber. Auf Linked In kann ich nicht antworten, weil mir die Premium Mitgliedschaft zu teuer ist und SMS oder MMS kann ich keine schreiben weil jede Tastatur unter 30 cm Breite für mich eine Zumutung ist. Es ist mir auch ein Rätsel, wie sich aus Handy-Tasten mit jeweils drei möglichen Buchstaben für eine Taste Sätze formen lassen. Bei mir kommen nur Zufallsfolgen von Buchstaben heraus, zum Beispiel auf "Hast Du dieses Wochenende abends schon etwas vor?" die Antwort: "Jokntxa".


Ich bin zu alt für diese New-Media-Welt.

... link (3 Kommentare)   ... comment