Samstag, 9. August 2014
Es ist gepackt
che2001, 18:27h
Outdoorjacke, Regenhose, kurze Hose, Rangerhose, Handschuhe, Schal, ein voller Klettergurt mit der kompletten Metallwarensammlung, Schwerbergstiefel, Klettersteigschuhe, Leichtbergschuhe, Kletterschuhe, Helm, Helmlampe, Notfallset, Tomahawk, Eispickel, Seil, Fotoausrüstung doppelt (Nikon und Medion, dies ist ein Test), Zelt, Primuskocher, Sauerstoffflasche. The Adventure can start!
BTW. normalen Urlaub könnte ich mir nicht leisten, es ist das erste Mal, dass ich für Geld klettere.
BTW. normalen Urlaub könnte ich mir nicht leisten, es ist das erste Mal, dass ich für Geld klettere.
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Mittwoch, 16. Juli 2014
Oh holde Jugend!
che2001, 03:06h
Auf dem Weg zum Büro gingen zwei schöne Frauen vor mir her (jetzt im Hochsommer ist ja eh Schöne-Frauen-Wetter). Die eine war brünett und so Anfang 30, die andere eine sehr klassisch, traumhaft sexy aussehende Blondine Anfang 20. Letztere erzählte ziemlich lautstark etwas über BDSM-Rollenspiele, vom Thema her sehr zotig, von der Stimmlage und Wortwahl hingegen geradezu kindlich-rührend-naiv, geradezu "unschuldig".
Ach holde Jugend, wie schade, dass ich der nicht mehr angehöre! Und Euch Ladies, viel Spaß noch!
Ach holde Jugend, wie schade, dass ich der nicht mehr angehöre! Und Euch Ladies, viel Spaß noch!
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Donnerstag, 10. Juli 2014
True blogging is dead! Isn´t it?
che2001, 17:52h
Dieses Blog gibt es nun fast 11 Jahre lang und es hat seine Höhen und Tiefen erlebt. Den meisten Traffic gab es hier von 2006 bis 2010, in der Zeit der großen Diskussionsschlachten mit wirtschaftsliberalen und neokonservativen Bloggern, die damals als großes Bündnis daherkamen und denen "wir", d.h. eine lockere Allianz linksliberaler, sozialdemokratischer, grüner, feministischer und linksradikaler Bloggerinnen gegenüberstanden. Die tiefsten und menschlich anrührendsten Diskussionen fallen eher in die Zeit davor, als der inner circle der hier Diskutierenden aus Leuten bestand, die im echten Leben miteinander befreundet waren.
Seither ist viel passiert. Der Traffic sank von Tausenden von Besucherinnen am Tag auf vielleicht ein gutes Dutzend, und kommunikationstechnisch habe ich manches falsch gemacht - indem ich nämlich Blogs, mit denen Differenzen unüberbrückbar waren bzw. Diskussionen zu nichts mehr führten entlinkte und dadurch meinen Rezipientenkreis selber einschränkte.
Mit anderen, ehemals verbündeten bis befreundeten Bloggern lebte ich mich auseinander. Da war einer, mit dem ich in vielen weltanschaulichen Fragen übereinstimmte oder zwar querlag, über gemeinsame Interessen im Bereich politische Philosophie aber doch auch große Gemeinsamkeiten hatte und der irgendwann holterdipolter nicht nur mit mir sondern auch praktisch allen StammkommentatorInnen hier brach. Seine Eigenschaft, inhaltlich begründete, themenbezogene Kritik an von ihm geäußerten Standpunkten als Mißachtung seiner Persönlichkeit oder sogar existenziellen Angriff auf ihn zu mißdeuten bei einer Grundstimmung des Dauerbeleidigtsein und seiner völligen Fehleinschätzung emotionaler Reaktionen Anderer machten zumindest eines deutlich: Die kommunikativen Grenzen des Mediums Blog sind eng. Da Minenspiel, Tonfall, Lautstärke, Gestik nicht stattfinden scheinen die Mistverständnisse, wie Genossin Netbitch in ihrem blumigen Deutsch das nennt vorprogrammiert zu sein.
Blogger entwickeln sich, Bündnisse lösen sich auf, Wege diversifizieren sich. Wenn ein alter Weggefährte inzwischen schreibt als hätte man Elsässer mit Broder gekreuzt kann ich nur noch den Kopf schütteln.
Es scheint aber auch so zu sein dass die Hochzeit der politischen Blogs (wobei das Meinige immer auch ein persönliches ist und keiner Programmatik folgt) schon wieder vorbei ist.
Das Hochkommen von Twitter hat die Blogs in den Hintergrund gedrängt, wobei ich mich allerdings frage, wie denn bei einem Kurzmitteilungsdienst diskutiert werden solle. Aber vielleicht sind wirkliche Diskussionen mit Standpunkt und Gegenstandpunkt ja gar nicht erwünscht. Das Verhalten etlicher FilterblasenbewohnerInnen lässt das ja vermuten. Große Bloggerzeit 2003 - 2010, ich trauer Dir nach.
Seither ist viel passiert. Der Traffic sank von Tausenden von Besucherinnen am Tag auf vielleicht ein gutes Dutzend, und kommunikationstechnisch habe ich manches falsch gemacht - indem ich nämlich Blogs, mit denen Differenzen unüberbrückbar waren bzw. Diskussionen zu nichts mehr führten entlinkte und dadurch meinen Rezipientenkreis selber einschränkte.
Mit anderen, ehemals verbündeten bis befreundeten Bloggern lebte ich mich auseinander. Da war einer, mit dem ich in vielen weltanschaulichen Fragen übereinstimmte oder zwar querlag, über gemeinsame Interessen im Bereich politische Philosophie aber doch auch große Gemeinsamkeiten hatte und der irgendwann holterdipolter nicht nur mit mir sondern auch praktisch allen StammkommentatorInnen hier brach. Seine Eigenschaft, inhaltlich begründete, themenbezogene Kritik an von ihm geäußerten Standpunkten als Mißachtung seiner Persönlichkeit oder sogar existenziellen Angriff auf ihn zu mißdeuten bei einer Grundstimmung des Dauerbeleidigtsein und seiner völligen Fehleinschätzung emotionaler Reaktionen Anderer machten zumindest eines deutlich: Die kommunikativen Grenzen des Mediums Blog sind eng. Da Minenspiel, Tonfall, Lautstärke, Gestik nicht stattfinden scheinen die Mistverständnisse, wie Genossin Netbitch in ihrem blumigen Deutsch das nennt vorprogrammiert zu sein.
Blogger entwickeln sich, Bündnisse lösen sich auf, Wege diversifizieren sich. Wenn ein alter Weggefährte inzwischen schreibt als hätte man Elsässer mit Broder gekreuzt kann ich nur noch den Kopf schütteln.
Es scheint aber auch so zu sein dass die Hochzeit der politischen Blogs (wobei das Meinige immer auch ein persönliches ist und keiner Programmatik folgt) schon wieder vorbei ist.
Das Hochkommen von Twitter hat die Blogs in den Hintergrund gedrängt, wobei ich mich allerdings frage, wie denn bei einem Kurzmitteilungsdienst diskutiert werden solle. Aber vielleicht sind wirkliche Diskussionen mit Standpunkt und Gegenstandpunkt ja gar nicht erwünscht. Das Verhalten etlicher FilterblasenbewohnerInnen lässt das ja vermuten. Große Bloggerzeit 2003 - 2010, ich trauer Dir nach.
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Sonntag, 29. Juni 2014
Neue Regelungen im internationalen Fußball
che2001, 01:47h
Als Konsequenz unklarer Entscheidungen bei der aktuellen WM werden demnächst einige Neuregelungen eingeführt:
Das Sanktionstrumentarium der Schiedsrichter wird erweitert. Zu den gelben und roten Karten kommen grüne und blaue hinzu. Beim Zeigen der grünen Karte muss der Bezeigte 20 Liegestütze absolvieren, während bei der blauen Karte er 2 mal um den Platz rennen muss und dabei: "Ich tu´s auch nie mehr wieder" unablässig rufen muss. Die meisten Stadien müssen dafür umgebaut werden, da die hierfür notwendigen Tatranbahnen wiedergebaut werden müssen, die FIFA rechnet mit einem Aufwand von 20 Milliarden Euro.
Außerdem wird die Abseitsregel erweitert: Als Abseits gilt jetzt auch, wenn ein Spieler während des Spiels das Spielfeld verlässt, um sich einen Döner zu holen. In der Diskussion ist aufgrund der immensen Kosten der WM in Brasilien und der damit verbundenen sozialen Einschnitte ins soziale System und der Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen für den Bau von Stadien auch, künftig den Gewinn von Meisterschaften durch den Proporz am Verhandlungstisch zu entscheiden. In diesem Kontext erklärte die Ukraine sich bereits dafür, dies auch auf andere Sportarten auszuweiten, da Russland die Weltmeisterschaft im Gewichtheben verdiene, da sie in der Lage sei, die Belastung durch die Regierung Putin auszuhalten.
Das Sanktionstrumentarium der Schiedsrichter wird erweitert. Zu den gelben und roten Karten kommen grüne und blaue hinzu. Beim Zeigen der grünen Karte muss der Bezeigte 20 Liegestütze absolvieren, während bei der blauen Karte er 2 mal um den Platz rennen muss und dabei: "Ich tu´s auch nie mehr wieder" unablässig rufen muss. Die meisten Stadien müssen dafür umgebaut werden, da die hierfür notwendigen Tatranbahnen wiedergebaut werden müssen, die FIFA rechnet mit einem Aufwand von 20 Milliarden Euro.
Außerdem wird die Abseitsregel erweitert: Als Abseits gilt jetzt auch, wenn ein Spieler während des Spiels das Spielfeld verlässt, um sich einen Döner zu holen. In der Diskussion ist aufgrund der immensen Kosten der WM in Brasilien und der damit verbundenen sozialen Einschnitte ins soziale System und der Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen für den Bau von Stadien auch, künftig den Gewinn von Meisterschaften durch den Proporz am Verhandlungstisch zu entscheiden. In diesem Kontext erklärte die Ukraine sich bereits dafür, dies auch auf andere Sportarten auszuweiten, da Russland die Weltmeisterschaft im Gewichtheben verdiene, da sie in der Lage sei, die Belastung durch die Regierung Putin auszuhalten.
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Donnerstag, 26. Juni 2014
WM-Spiele sind sehr praktisch
che2001, 20:15h
Zumindest wenn Schland spielt. Man kann in Ruhe arbeiten und es kommen einem keine Dölmer íns Büro gelaufen. Die Uhrzeit, um Javascripte zu testen und Fotos zu entwickeln;-)
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Dienstag, 10. Juni 2014
Mal wieder Nomen est omen
che2001, 21:06h
Mit verschiedenen Leuten gesprochen, die alle sehr viel mit Bergsteigen zu tun haben. Und wie heißen die mit Nachnamen? Steiln, Schwingshackl und Klimbelgrat. Ungelogen.
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Dienstag, 27. Mai 2014
Oma fiel ins Klo - heute: Conchita Wurst
che2001, 14:20h
Erst jetzt bekam ich mit, dass der Erfolgstitel "Rise like a phenix" heißt. Ich hatte bisher immer "Rise like a penis" verstanden und mich sehr darüber gewundert, wie erfolgreich ein solch kühner Titel ist;-)
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Samstag, 24. Mai 2014
My private Babylon: Pimperanto
che2001, 20:23h
Der große Moers beschrieb einmal in einem seiner unsterblichen Werke die Weltsprache Pimperanto. Sie setze sich zusammen aus dem Arabisch deutscher Ägypten-Urlauber, dem Spanisch deutscher Ballermänner, dem Türkisch deutscher Türkeiurlauber, dem Deutsch illegaler Bauarbeiter aus Osteuropa und der Umgangssprache kroatischer Zuhälter. Wichtige Ausdrücke dieser Sprache, die praktisch jede Bedeutung annehmen können und auch untereinander austauschbar sind sind die Begriffe "Hogla" und "Bogla".
Kürzlich stand ich neben einer Gruppe junger Osteuropäer an einer Kreuzung, die in so einer Mischung aus Russisch und Kanaksprak daherredeten, und ich muss sagen: "Hogla! Bogla!" passt.
Kürzlich stand ich neben einer Gruppe junger Osteuropäer an einer Kreuzung, die in so einer Mischung aus Russisch und Kanaksprak daherredeten, und ich muss sagen: "Hogla! Bogla!" passt.
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Sonntag, 18. Mai 2014
Mutterwitz 2014
che2001, 17:58h
Ich komme gerade vom Grab meiner Mutter und erinnere mich an eine ihrer Skurrilitäten. Sie hatte, als wir noch Kinder waren sehr gerne Spaghetti oder Makkaroni mit "Original Zwiebackskrümeln" zubereitet. Das Rezept hatte sie aus ihrer "Pflichtzeit" (Reichsarbeitsdienst) von italienischen "Fremdarbeiterinnen", die den in Deutschland nicht erhältlichen Parmesan durch Zwieback ersetzten, der mit dem Nudelholz zu Krümeln zermahlen wurde, die dann in der Bratpfanne in heißem Fett gebraten und über die Nudeln gestreut wurde. Für meine Mutter waren das "original italienische Zwiebackskrümel", zeitlebens weigerte sie sich, Parmesan zu verwenden. Als ich sie darauf hinwies, dass Parmesan das Original sei und eigentlich auch noch sehr schön Basilikum zum Würzen verwendet werden könne meinte sie, so neumodischer Kram käme ihr nicht ins Haus. Da wies ich darauf hin, dass Basilikum in Italien schon seit Jahrhunderten als Gewürz verwendet wird, worauf sie erwiderte: "Dann wird es höchste Zeit, dass man damit aufhört."
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Freitag, 9. Mai 2014
Happy Birthday, Billy Joel!
che2001, 23:48h
Zum 65. :
http://www.youtube.com/watch?v=oPpKfnNkDB0
http://www.youtube.com/watch?v=eYkjzEc6IJc
http://www.youtube.com/watch?v=VElFWpNH5GM
http://www.youtube.com/watch?v=L79rarVPloo
http://www.youtube.com/watch?v=oPpKfnNkDB0
http://www.youtube.com/watch?v=eYkjzEc6IJc
http://www.youtube.com/watch?v=VElFWpNH5GM
http://www.youtube.com/watch?v=L79rarVPloo
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