Mittwoch, 22. Juni 2022
Alarme Phone Sahara - Infotour Solidarität gegen das EU Grenzregime in der Sahara mit Azizou Chehou und Moctar Dan Yayé aus Niger
Die Grenzen, die die europäischen Staaten gegen Migrant*innen und Flüchtende hochziehen, verlaufen längst nicht mehr nur an den EU-Außengrenzen, sondern weit darüber hinaus, u.a. durch viele Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Dieses repressive Grenzregime schafft lebensgefährliche Bedingungen und lässt Menschen nicht nur im Mittelmeer und im Atlantik sterben, sondern auch auf den Reisewegen durch die Sahel-Staaten und Nordafrika. Es führt zu brutalen Massenabschiebungen zwischen afrikanischen Staaten und zur Internierung von Migrant*innen und Flüchtenden in Folterlagern in Libyen. Zudem sorgt es dafür, dass tausende von Menschen, denen ein Weiterkommen versperrt ist, mit leeren Händen und unter prekären Bedingungen in Ländern wie dem Niger, einem der ärmsten Länder der Welt, festsitzen. Die historisch seit langem bestehende zirkuläre Migration insbesondere in sowie zwischen West- und Nordafrika wird dadurch immer mehr eingeschränkt. Folglich zerstört diese von der EU durchgesetzte Politik in kolonialer Tradition an vielen Orten wirtschaftliche Existenzgrundlagen und damit das Leben der Menschen aus diversen Regionen.

Das Alarme Phone Sahara (APS) setzt diesem brutalen EU-Grenzregime in Agadez und an anderen Orten im Norden Nigers solidarische Intervention entgegen. Moctar Dan Yayé und Azizou Chehou des APS Niger werden auf ihrer Info-Tour von Hintergründen und aktuellen Entwicklungen in Niger zur repressiven Migrationspolitik und von ihrer alltäglichen Arbeit berichten.

Dabei geht es unter anderem um folgende Themen:
● ?Wüstennot-Rettung? durch beim APS aktive Einheimische aus der Region Bilma & Suche nach Vermissten in der Sahara, die sich auf den Weg nach Libyen machen,
● Dokumentation von immer massiveren Abschiebungen aus Algerien & solidarische Arbeit vor Ort in Assamaka,
● kollektive Küche für Geflüchtete und Migrant*innen in Agadez
● täglicher Kampf gegen Korruption, Repression & erlebte Kriminalisierung von APS Aktivist*innen für ihre Solidaritätsarbeit,
● Klage gegen das von der EU forcierte Gesetz ?2015 -036?, das die regionale Migration kriminalisiert, vor dem Gerichtshof der westafrikanischen Union,
● Folgen des Klimawandels: politische Arbeit bei steigenden Wüstentemperaturen & fast permanentem Stromausfall

Dr. Azizou Chehou ist Koordinator des Alarme Phone Sahara (APS) in Agadez. Moctar Dan Yayé ist für die Medienarbeit des APS in Niger verantwortlich.


Veranstaltungen Alarme Phone Sahara - Infotour 2022:

21.06.2022, 19:00 Uhr, Möckern-Friedensau
Ort: Kulturscheune, An der Ihle 10, 39291 Möckern-Friedensau

27.06.2022, 18:00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen Bahnhofsvorplatz
Öffentliches Hearing mit Alarme Phone Sahara und Alarmphone Watch the Med im Rahmen der Dauerkundgebung gegen den G7-Gipfel in Elmau bei Garmisch

28.06.2022, 18:00 Uhr, Lüneburg
Ort: Leuphana Universität Lüneburg, Universitätsallee 1, Raum C 40.606.

29.06.2022, 19:00 Uhr, Braunschweig
Ort: Kinder- und Jugendzentrum Mühle, An der Neustadtmühle 3, Braunschweig

30.06.2022, 19:30 Uhr, Leipzig
Ort: t.b.a.

30.06.2022, 13:00 Uhr, Kulturkosmos Fusion-Festival
Ort: Flugplatz Müritz Airpark, Lärz
Workshop mit Alarme Phone Sahara und Matthias Monroy zu Frontex und Grenzregime in Nord- und Westafrika

01.07.2022, 19:00 Uhr, Hamburg
Ort: Werkstatt 3 (W3), Nernstweg 32, Hamburg

03.07.2022, 18:00 Uhr, Göttingen
Ort: "OUR HOUSE OM10" Obere Maschstr. 10, Göttingen

05.07.2022, 20:00 Uhr, Kassel, Documenta
Ort: aka, Werner-Hilpert-Straße 22 (WH22), Kassel
Veranstaltung mit Alarme Phone Sahara und Migration Control zur Externalisierung des Grenzregimes

06.07.2022, 19:00 Uhr, Kassel, Documenta
Ort: Kassel, aka, Werner-Hilpert-Straße 22 (WH22)
Alarme Phone Sahara spricht im Rahmen der Documenta 15 über transnationale kollektive Kämpfe um Veränderung

06.07.2022, 20:00 Uhr, Basel
Veranstaltung beim Klimacamp / widerständigen Sommercamp.
Alarme Phone Sahara spricht über Kämpfe um Bewegungsfreiheit, Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit vor dem Hintergrund der aktuellen Situation im Niger

07.07.2022, 19:00 Uhr, Kriens bei Luzern
Ort: Teiggi, Schachenstrasse 15A, Kriens bei Luzern

08.07.2022, 20:30 Uhr, Bern
Ort: Brasserie Loraine, Quartiergasse 17, 3013 Bern

11.07.2022, 20:00 Uhr, Freiburg
Ort: Haus der Jugend, Uhlandstraße 2, Freiburg

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22. Juni. Was gemerkt? Ähm .. ja. Wohl eher nicht.

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Doch, natürlich wissen wir, was das für ein Jahrestag ist.

Werden Sie auch an den 23. August 1939 erinnern?

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Nicht so ganz schön, wie du hitlersolidarisch dessen Trick ins Heute perpetuierst. Auf welches Konto gehen siebenundzwanzig Millionen Tote der Völker der UdSSR? Na, du kleines Arschloch, willst du das mit denen aufnehmen?

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Was denn doch irritiert
ist Ches Ignoranz am heutigen Tage gegenüber dem Start des "Unternehmens Barbarossa", welches als Präludium des "Generalplans Ost" intendiert ward.
Wie kann es sein, dass Du Che, dies nicht erinnerst?

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Frage an den Drückeberger
Bersarin: Ist der lebende Kapitulant besser als der tote Held, oder ist es umgekehrt. Du, Bersarin, hattest nun viele Wochen, um über diese Frage nachzudenken. Wie lautet Deine Antwort?

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Niemand braucht hier Nachhilfestunden in Geschichte von Ihnen. Jeder weiß auf wessen Konto 27 Millionen Tote gehen - von denen übrigens in Relation zur Bevölkerungszahl prozentual die meisten in Belarus und der Ukraine zu beklagen sind.

Und Stalin nutzte diesen Pakt, um von Belarus aus in Ost-Polen einzumarschieren, die drei baltischen Staaten zu Verträgen zu zwingen und Finnland zu überfallen.

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Unverständlich. Bitte nochmal versuchen.

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Nö. Ihnen ist eh nicht zu helfen.

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Nörgler, ich erinnere auch, dass Einige, die als Freiwillige auf Seiten der Ukraine in den Krieg gezogen sind sich selbst in der Tradition der Internationalen Brigaden gegen Franco verorten.

Ansonsten stellt sich bei Dir die Frage, ob der alkoholbedingte Frontallappenfraß schon dem Alzheimer begegnet ist, hinsichtlich der Nichtwahrnehmung monatelanger Diskussionen auf diesem Blog, die dann zu Formulierungen wie: "Du, Bersarin, hattest nun viele Wochen, um über diese Frage nachzudenken. Wie lautet Deine Antwort?" führt, die ja der Nachweis dieser Nichtwahrnehmung ist.

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Und wo es gerade passt:

https://www.youtube.com/watch?v=UZeIEONbeVE


https://www.youtube.com/watch?v=JvofXfXwUuI

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Schon mal was vom Hitler-Stalin Pakt gehört? Von 1939 bis 1941 waren Hitler und Stalin beste Verbündete.

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Was ist an arboretums Beitrag "unverständlich"?

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Nix. Die Intention von noerglers ersten Kommentar oben ist offensichtlich (die seines zweiten Kommentars auch).

2020 störte er sich kein bisschen daran, dass che nicht an den 79. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion erinnerte.

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@ Nörgler: "22. Juni. Was gemerkt?"

Wir alle haben es gemerkt. Putin wütet immer noch in seinem blutigen Angriffskrieg in der Ukraine.

Ansonsten erinnere ich noch des Nörglers Ausführungen dazu, daß der Vietkong hätte kapitulieren müssen, um viel Leid zu vermeiden. All das Napalm und die Wälderentlaubungen wären Vietnam erspart geblieben. Und in den Augen des des Nörglers hätten die Engländer und die Sowjets wohl auch besser kapituliert, denn der lebende Kapitulant ist allemal besser als der tote Held.

Oder hast Du irgendwo den Verteidigungskrieg der Sowjets kritisiert, weil Stalin ein Verbrecher war und weil ein Land, das sich zusammen mit Hiltler Polen unter den Nagel riß und dazu noch das Baltikum annektierte? (Dieses Muster kommt einem im Blick auf die Krim und den Donbass übrigens irgendwie bekannt vor.)

Du, nörgler, drehst Dir leider die Dinge, so wie sie Dir passen.

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Du, nörgler, hast im übrigen immer noch nicht diese Frage von arboretum beantwortet:

"Das ist dann die nächste Frage. Erst einmal möchte noergler doch bitte die Frage beantworten, wie es für die Ukraine und die ukrainische Bevölkerung weitergehen würde, wenn sie machen, was er für am besten hält.

Eine Antwort à la "Putin lässt in den eroberten Regionen Referenden abhalten und die Mehrheit stimmt für den Beitritt zur Russischen Föderation" reicht nicht als Antwort."

https://che2001.blogger.de/stories/2841262/#2841484


Kleiner Hinweis noch, so als Geschichtsstunde für Dich: Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion ist 81 Jahre her. Der Überfall Rußlands auf die Ukraine ist heute auf den Tag genau vier Monate her. Das eine ist Vergangenheit, das andere die Gegenwart. Und im übrigen würde ich Dir raten, nicht auf eine dieser Putin-Erzählungen hereinzufallen, sie hier zu reproduzieren und den 22. Juni zu instrumentatlisieren.

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Wenn das, was Putin sich da leistet, seine Atom- und Weltkriegsdrohungen, je die USA getan hätten, wäre beim Nörgler Tobetanz angesagt. Soviel dann auch noch zum Schweigen zum 22.6.

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Hungerkünstler
1) "Unsere Hoffnung ist der Hunger“, sagt Chefpropagandistin von RT Simonjan am Montagnachmittag in Anwesenheit eines in sich hineingrinsenden Putin beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg. Mitgelesen? In St. Petersburg.

2) Annalena Baerbock wirft Russland vor, den Hunger in der Welt "ganz bewusst als Kriegswaffe" einzusetzen.

3) Mit Spott reagiert der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew auf den Vorwurf. Baerbock sei schließlich Vertreterin eines Landes, das "Leningrad 900 Tage lang in einer Blockade abriegelte, wo fast 700.000 Menschen an Hunger starben", sagte er mit Bezug zu dem NS-Verbrechen aus dem Zweiten Weltkrieg.

So läuft das.

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Sehr treffender Kommenar, Avantgarde. Lustig finde ich auch immer die Hinweise unserer Putinversteher, von Ken Jebsen bis zu Dirk Pohlmann und Tom J. Wellbrock und wie die ganze Meute heißt: einerseits sei Putin immer an Frieden interessiert, aber "provozieren" und sich wehren darf der Westen sich dann doch nicht, weil das ja Putin provozieren könnte: Putin jener Friedensfürst, der aus lauter Friedensfreude mit Atomkrieg und mit einem neuen Holodomor für die Welt droht.

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Das folgende Schmankerl hatte ich vor acht Tagen schon einmal bei Monsieur avantgarde verlinkt, da twitterte Julia Davis:

Current mood in Russia: they are not interested in peace or negotiations. The host suggests striking Germany. Pundit Alexander Sosnovsky - who lives in Germany - agrees with that idea. State Duma member, Major General Andrei Gurulyov says that Russia is ready for a big, colossal war.

Das Video mit englischen Untertiteln sollten sich alle anschauen.

Sosnovsky lebt meines Wissens seit 1990 in Deutschland und besitzt wohl auch die deutsche Staatsbürgerschaft.

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Watschengesicht Andrey Gurulyov (Mitglied des parlamentarischen Verteidigungs-Komitees) hat auch wieder zugeschlagen. Russland solle das Baltikum angreifen, um die Blockade um die russische Exklave Kaliningrad aufzuheben.

Dabei wird es zwangsweise zum Ausbruch des 3. Weltkriegs kommen und man werde als Erstes London bombardieren. Als nächstes würde man das Stromnetz Europas angreifen.

Er lasse einige Details aus, weil diese nicht im TV diskutiert werden sollten.

https://www.mirror.co.uk/news/world-news/vladimir-putin-ally-says-london-27316132

https://www.youtube.com/watch?v=3sLuck88IXQ

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Noch was für den Nörgler
Putin hat die polnische Flagge auf der Gedenkstätte von Katyn entfernen lassen.

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