Info-Veranstaltung über Syrien in Wuppertal
Etwas später als geplant begann im Autonomen Zentrum Wuppertal die
Veranstaltung mit den syrischen Oppositionellen Selam Shenan, Gassen
Lbebidy, Tawfik Lbebidy und Mohammad A. Al-Turk, ein Funktionär der
Demokratischen Volkspartei (Ex-KP/Politbüro). Anwesend waren etwa 25
Menschen aus verschiedenen Nationalitäten, Araber, Iraner und Kurden,
sowie Deutsche. Die Veranstaltung fand in lockerer Atmosphäre statt, hier
eröffnete Gassen seine Ausführungen über die geopolitische und historische
Lage Syriens, er informierte über den Widerstand der Syrer gegen das
Osmanische Reich und über die Entstehung der arabischen nationalen
Bewegung, sowie Widerstand der Syrer gegen die französischen Besatzer.
Heute leistet das Syrische Volk doppelten Widerstand intern gegen das
herrschende Militärregime und extern gegen die Bedrohung durch Israel.
1963 kam die Baath-Partei an die Macht und führte den Ausnahmezustand ein,
1970 putschte der Baathist Hafiz Al-Assad und blieb bis zu seinem Tod an
der Macht. Nach ihm übernahm sein damals 34-jähriger Sohn die
Präsidentschaft.
Tawfik sprach nach Gassen über die Problematik der nationalen Frage in
Syrien, so stellte er die Frage nach der arabischen Einheit der 22
Staaten, die aufgrund des Kolonialismus entstanden sind. Er blieb aber
nicht beim Pan-Arabismus, sondern sprach auch über die kurdische Frage.
Die syrischen Kurden werden durch das syrische Regime entrechtet, so gibt
es in Syrien 200 000 Kurden ohne Papiere und ohne jegliche bürgerliche
Rechte. Das syrische Regime ist vielmehr ignorant gegenüber die Kurden, so
spricht man erst gar nicht von den kurdischen Mitbürgern in Syrien. In
2004 fand eine Auseinandersetzung zwischen syrischen Geheimdienstler und
eine mobilisierte Menge gegen die Kurden. Tausende Kurden wurden infolge
dessen verhaftet. Tawfik befürwortete das demokratische Recht auf
Selbstbestimmung der Kurden in Syrien. Tawfik sprach als freier Marxist
über die ökonomische Basis der syrischen Gesellschaft und die
ideologischen Überbau anschauend an das Beispiel der iranisch-syrischen
Beziehung.
Nach den Erläuterungen des Herren Lbebidy über die Hintergrunde der
syrischen Gesellschaft und Staat, begann Herr Al-Turk über die
Machtwechsel zwischen den "old guards" und "new guards" nach dem Tod des
alten Al-Assad Präsidenten. Er verdeutlichte wie sein Sohn Baschar
Al-Assad zuerst Transparenz versprach, aus dem ein Damaszener Frühling der
syrischen Intellektuellen erwuchs. Nach kurzer Zeit jedoch stütze er sich
auf die alten Methoden der Repression. Politische Gegner wurden verhaftet,
unter anderem sein Parteigenosse, Faiq Ali Asaad (Almier), der aufgrund
eines Telefonats mit dem libanesischen Parlamentsabgeordneten verhaftet
wurde.
Als letzte sprach Frau Selam Shenan parteiloses Mitglied der Damaszener
Erklärung der deutschen Sektion über die Lage der politischen Gefangenen
in Syrien und beschrieb detailliert das Gefängnissystem in Syrien. So
haben die Gefängnisse oft mindestens zwei Untergrundetagen, in denen die
Gefangenen gefoltert werden. Zur Foltermethoden gehören Prügeln,
Stromschläge, der "Deutsche Stuhl" und andere Methoden. Sie sprach über
einige konkrete Fälle, so starb Mohammed Schaher Hasieh unter Folter im
April 2006. Selam sprach über die Probleme des Verschwindenlassens, Folter
und Geiselnahme von Verwandten eines politischen Aktivisten.
Die Referenten wünschen sich ein freies und demokratisches Syrien und den
Sturz des syrischen Regimes. In Ihren Bestrebungen wurden sie von den
Anwesenden unterstützt, die aktive Unterstützung bei der
Unterschriftenkampagne für die Freilassung der politischen Gefangene
zusicherten.
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http://avi.antville.org/stories/1781648
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http://schattenkontrastieren.blogspot.com/2008/04/der-antimuslimische-geschlechterdiskurs.html
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Die Steinpilze werden gründlich gewaschen, kleingeschnitten und mindestens zwei Stunden in Wasser eingeweicht.
Während man den Fisch 35 Minuten im Backofen schmoren lässt, zerhackt man die Pfefferschoten und brät sie gemeinsam mit den Steinpilzstücken in der Pfanne.


Das Steinpilzwasser mische man 1 : 1 mit Hummerfond, dazu kommt je ein Esslöffel voll Ketchup und Créme fraiche, das lässt man dann unter unentwegtem Umrühren aufkochen und gibt ein Dutzend brasilianische grüne Pfefferkörner und eine Prise Singapore-Curry hinzu. Am Schluss wird das mit einigen Spritzern Worcester-Sauce abgeschmeckt.
Parallel dazu lässt man den Reis kochen. Wenn der Fisch zerlegt ist, sieht das Ganze eher unspektakulär aus, schmeckt aber fantastisch.

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--- Ich kenne ja aus eigenem Erleben den Khan el Khalili und die Souks von Tunis, aber der heimische Flohmarkt steht dem an Exotik kaum nach ;-)
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http://www.derwesten.de/blogs/fliegendesauge/stories/1436/
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"Vor Reisen in die Demokratische Republik Kongo wird gewarnt", meint das Auswärtige Amt. Denn: "Die Sicherheitslage ist im gesamten Land weiterhin fragil."
Das gilt natürlich - einmal wieder nicht - für Flüchtlinge und MigrantInnen!
Die Bevölkerung Kogos zählt zu den ärmsten der Welt. Im November 2002 verfügte das OVG Münster die Aufhebung einer Abschiebeandrohung, da dem Betroffenen nach seiner Abschiebung "Gefahr für Leib und Leben in Form von Verhungern" drohe.
Ende letzten Jahres gab es (zum wiederholten Mal) in verschiedenen Zeitungen Berichte über Massenvergewaltigungen in den immer noch von Auseinandersetzungen geschüttelten Provinzen. "... Schätzungsweise 60 000 Frauen und Mädchen sind in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu in den vergangenen drei Jahren Opfer sexueller Gewalt geworden. ..." (Frankfurter Rundschau, 02.11.07: "Im Kongo herrscht ein Krieg gegen die Frauen".)
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so gilt das Ihme-Center eher als der Schandfleck von Linden. Nun gehört es der Carlyle-Group, und diese ist im Zuge der US-Immobilienkrise schwer angeschlagen. Momentan kursieren Gerüchte, der gesamte Gebäudekomplex solle verkloppt werden, was für Wohneigentumsbesitzer im Ihme-Center, die ihre Baufinanzierung noch nicht abbezahlt haben sehr unangenehm werden könnte. Happy verrecking, oder so.

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http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Internet-Hetze%3Bart128,2506268
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Feste Jungs, macht weiter so ;-)
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Anschließend gab es ein mehrgängiges Luxusmahl, und das ist wohl tatsächlich Foodporn






Von hochinteressanten Gesprächen abgesehen, schufen wir mit dem Essen die Grundlage, um zu siebt insgesamt 14 Liter große Weine zu bewältigen. Nennt man das Hektoliteratur?
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Uns mag dieser Stil heute altbacken erscheinen, verglichen mit den großbürgerlichen Häusern, die in den Jahren unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg errichtet wurden war er fast revolutionär. Und wenn ich beides sehe, finde ich retro gar nicht schlecht.

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http://195.137.172.122/
Es gibt den begründeten Verdacht, dass die Domain von Leuten aus der Abmahnerszene erworben wurde. Seit geraumer Zeit gibt es diverse Webseiten, die Dienstleistungen wie Berechnung der Lebenserwartung, Sexkontakte, social networkimg oder Ahnenforschung anbieten, vor allem aber denen, die sich dort einloggen, sehr hohe Rechnungen für diese Leistungen und dann kurz danach Abmahnungen bzw. Inkassobriefe schicken, mit denen sie wohl vor kaum einem Gericht durchkommen würden. Die Unternehmen, die diese Webseiten betreiben, sind Briefkastenfirmen auf den British Virgin Islands, in Dubai oder Nuie Island, die Betreiber leben eher so um Frankfurt und München herum. Beispiele hierfür gibt es viele:
http://gravenreuth.wordpress.com/category/ronny-neugeboren/
http://www.basicthinking.de/blog/2007/02/27/genealogiede-vorsicht-vor-dem-kleingedruckten/
http://www.jurablogs.com/de/online-service-ltd-beerbt-die-vitaactive-ltd
und auch schon Gerichtsurteile:
http://adressbuchbetrug-info.net/6-Online/Trickbetrug-weitere/Recht-und-Gerechtigkeit/Prozesse-gewonnen/LG-FfM-3-08_O_35-07-Unterlassung_genealogie.pdf
http://img524.imageshack.us/img524/6741/faz105357bejpgmf9yd1.jpg
Jedenfalls ist Boocompany-Gründerin Lanu der Auffassung, es mit einem Angriff aus diesen Kreisen zu tun zu haben. Immerhin war diese Thematik gerade Diskussionsgegenstand im Forum von Boocompany, als die Domain Lanu und Umfeld zufolge gegrabbt wurde.
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Berlin, 25. März 2008 - Fünf Jahre Haft wegen "Anstiftung zum Sturz der Regierung", so lautet das gestern verkündete Urteil gegen den chinesischen Menschenrechtler Yang Chunlin. amnesty international (ai) fordert die sofortige Freilassung des Olympiakritikers, der nach Ansicht der Organisation allein von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hat. "Yang Chunlin ist einer von vielen Bürgerrechtlern, die im Vorfeld der Olympischen Spiele Opfer des harten Vorgehens der chinesischen Behörden geworden sind" so Verena Harpe, Asien-Referentin von ai. "Kritiker werden gezielt eingeschüchtert, unter Hausarrest gestellt oder inhaftiert."
Yang Chunlin hatte 2007 eine Petition mit der Forderung "Wir wollen Menschenrechte und keine Olympischen Spiele" verfasst, um auf die Not der Bauern in seiner Heimatprovinz Heilongjiang aufmerksam zu machen. Über 10.000 Menschen, größtenteils landlose Bauern, sollen den Aufruf unterzeichnet haben. Yang Chunlin wurde daraufhin am 6. Juli 2007 verhaftet und Berichten zufolge in der Haft schwer misshandelt und gefoltert. Der Prozess gegen ihn fand am 19. Februar 2008 statt. Yang Chunlin wurde dabei mit einer Kapuze über dem Kopf sowie Handschellen und Fußfesseln vorgeführt. Während des Verfahrens konnte er sich kaum bewegen, da seine Beine mit einem Metallring fixiert wurden. Gestern dann verkündete der Richter das Urteil. Yang Chunlin legte Berufung ein.
ai bekräftigt die Forderung, den Druck gegenüber Peking zu erhöhen: "Wir rufen die Öffentlichkeit, Regierungen und das IOC weiterhin dazu auf, die versprochene Verbesserung der Menschenrechtslage konsequent von der chinesischen Regierung einzufordern", sagte Harpe. "Jeder kann etwas tun: Unterstützen Sie unsere Aktionen und Forderungen. Zensur und Repression dürfen nicht zu 'olympischen Disziplinen' werden!"
Urgent Action zugunsten von Yang Chunlin (UA-240/2007-2): www.amnesty.de/ua <http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.amnesty.de%2Fua>
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Erquickend, der Osterspaziergang an der guten Frühlingsluft.

Es ist Frühling, alles grünt und blüht, z.B. in unserem Garten die Forsythien.


Ich bekam eine typisch österliche Leckerei geschenkt.

Und ich freue mich auf ein typisch deutsches Osteressen, passend zum Frühjahrswetter. Wie wär´s mit Soljanka, gedünstetem Wels und Flußkrebs an Soleiern und Moskauer Gurken?
Übrigens flog einer über´s Osternest.
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Colditz (ddp-lsc). Mit einer Protestaktion bei Colditz (Muldentalkreis) haben am Dienstag rund 20 Bürgermeister ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Für etwa eine Viertelstunde sei dabei die Bundesstraße zwischen Colditz und Mittweida blockiert worden, teilte Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm (CDU) am Dienstag auf ddp-Anfrage mit. Mit der Aktion sollte gezeigt werden, dass sich die Bürgermeister der Region gemeinsam gegen Rechts engagierten.
Damm verwies auf die jüngsten Vorfälle in Mittweida am vergangenen Wochenende. Dort seien in der Nacht zu Samstag auf dem Innenhof des Rathauses rechte Schmierereien, darunter ein großes Hakenkreuz, festgestellt worden. Auch Damm selbst sei bei dieser Aktion verbal angegriffen worden. Die Schmierereien seien inzwischen entfernt worden.
Hintergrund für die Aktion der Bürgermeister war ein rechter Überfall vor etwa drei Wochen in Colditz. Dabei hatten etwa 100 rechte Jugendliche in der Stadt randaliert. Sie wollten ein linkes Konzert stören. Unter ihnen waren auch drei Mitglieder der verbotenen rechtsextremistischen Organisation Sturm 34 aus Mittweida.
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