Freitag, 25. Januar 2019
Lungenärzte und Marketing
Gefunden in der W&V, von Jochen Kalka:



"Wie dufte ist das denn? Vereinigte Lungenärzte hingen jahrelang mit offenem Mund an Diesel-geschwärzten Auspuffrohren, um festzustellen, dass Abgase Vitamine enthalten und das Leben verschönern? Wir alle schreiben und berichten das völlig ernsthaft ungefiltert in sämtlichen seriösen Medien?

Nein, das ist keine Kritik an den Medien, das wäre zu einfach, es ist ein respektvolles Lob für einen Marketingcoup.

Um ehrlich zu sein, wäre ich Lungenarzt, was würde ich wohl sagen? Dass die Leute zumindest sonntags keine Abgase inhalieren sollen oder gar das Rauchen aufgeben? Womit soll ich denn dann in Zukunft als Doktor Lunge mein Geld verdienen? Woher kommt wohl der Begriff Pneumologie? Ja, vom Pneu, dem Reifen. Hier ist für Ärzte echt noch Luft nach oben.
Was das mit Marketing zu tun hat?

Nun ja, die Sache ist sehr einfach. Für Ferrero, Haribo und Nestlé eröffnen sich völlig neue Kommunikations-Atemwege: Denn Tausende von Zahnärzten kritisieren zurecht Grenzwerte für Zuckerverbote in Innenstädten. Zahnärzte können nachhaltig beweisen, wie gut Zuckerzusätze sind. Für ihren eigenen Umsatz.

Das Ärztewesen ist damit noch lange nicht ausgereizt: Neurologen können endlich ein Prüfsiegel für Computerspiele entwickeln, die im wahrsten Sinne des Wortes Nerven kitzeln. Gegen ein Tempolimit auf Autobahnen wehren sich namhafte Chirurgen, damit könnten Porsche, BMW und Audi werben. Wenn Tempolimit, dann mindestens 130. Und zwar in geschlossenen Ortschaften – oder Anstalten."

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Freitag, 18. Januar 2019
Gernot Hassknecht zum Thema Verkehrssicherheit
https://www.runtervomgas.de/hassknechts-welt.html

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Mittwoch, 16. Januar 2019
Ach, FDP-Lindner!
Deine Äußerung die FDP müsse vom Image der Apothekerpartei herunterkommen und sei auch keine ist wie vieles bei Dir nicht so wohlüberlegt. Eine Partei die gerade erst das Wachkoma überstanden hat und immer mal wieder vor sich hindeliriert sollte es sich nicht ausgerechnet mit den Apothekern verderben.

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Montag, 14. Januar 2019
nothing else matters than beer
Metallica gibt jetzt eine eigene Biermarke heraus:

https://www.wuv.de/marketing/die_band_metallica_braut_ihr_eigenes_bier?utm_source=newsletter-redaktion&utm_campaign=mai-ling&utm_medium=teaserbutton

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Samstag, 12. Januar 2019
Gruß aus den Alpen

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Freitag, 11. Januar 2019
Snow Patrol
Großglockner 135cm, Zermatt 155, Montblanc 175,Brenta 230!

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Sonntag, 6. Januar 2019
Dark Side of the Moon
https://www.youtube.com/watch?v=P7YMI39sObY

http://netbitch1.twoday.net/stories/1022662654/#comments

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Mittwoch, 2. Januar 2019
Feist beim Che
Sylvester war kultisch .... öhm kulturell interessant .... öhm kulinarisch!







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Dienstag, 1. Januar 2019
Gutes Neues Jahr für Alle!

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Montag, 31. Dezember 2018
Singlebörse für Verhaltensgestörte
Über meine Erfahrungen mit Online-Singlebörsen hatte ich hier ja schon Einiges gepostet:


https://che2001.blogger.de/STORIES/2704119/#2704601

https://che2001.blogger.de/stories/2359567/

https://che2001.blogger.de/STORIES/2426649/


Bei der Singlebörse wo ich aktuell bin - neu.de - hat sich der Eindruck weiter verstärkt, dass hier überwiegend merkwürdige Leute unterwegs sind. Den meisten Frauen dort erscheinen meine Wortbeiträge, die ich guten Ratschlägen von hier Mitschreibenden wie Mark, Arboretum und Bersarin folgend inzwischen nicht mehr in Brieflänge, sondern in 5 - 10 Sätzen verfasse noch immer ungewöhnlich lang, was allerdings oft eher gut kommt. Wie gesagt: Ein Anschreiben in der für mich üblichen Brieflänge war für Copy-and-Paste gehalten worden, weil die Dame sich gar nicht vorstellen konnte dass jemand einen so langen und sprachlich so anspruchsvollen Text selbst verfasst. Immerhin, ein Date habe ich fürs neue Jahr vereinbart, bin mal gespannt drauf.

Ansonsten immer wieder Überraschungen, Absagen mit Begründungen wie: "Ich habe weder kurze blonde noch lange schwarze Haare, was willst Du von mir?". Da, wo Wunschprofile anzugeben sind hatte ich ohne groß nachzudenken irgendetwas angekreuzt um mein Suchprofil fertig zu bekommen, ich hätte gar nicht gedacht dass sich das jemand groß durchliest sondern angenommen dass der eigene Messagetext und das eigene Profilfoto entscheidend sind. Stattdessen ist es offensichtlich so, dass Userinnen die Suchprofile der Kontaktierenden nach Übereinstimmungen wie in einem Multiple-Choice-Test abscannen um dann bei Nichtübereinstimmung auszusieben.

Mir drängt sich da der Eindruck auf dass diese Leute ein ziemlich verdinglichtes Verhältnis zu den eigenen Bedürfnissen haben, sie halten sich scheinbar lieber an stichwortartig beschriebenen Vorlieben auf als in einem ergebnisoffenen Gedankenaustausch jemanden unbefangen kennenzulernen.

Ich bekam dann auch zu lesen: "Danke für Deine nette Mail, aber wir haben ja leider keine Gemeinsamkeiten!". In dem Fall hatte die Matching-Software 19 gemeinsame Interessen festgestellt, was ich der Dame dann auch mitteilte und erklärte dass ich sie ja gerade wegen so vieler Übereinsimmungen angeschrieben hätte. Als Antwort kam dann: "Ich schreibe schon mit einem Anderen."

Hmm. Gibt es jetzt schon den Zwang zur Monogamie beim Austausch von Onlinemessages? Ich schreibe mit einem Dutzend Frauen gleichzeitig, und ob ich mit einer eine Beziehung wünsche weiß ich frühestens wenn ich das dritte Mal mit ihr geschlafen habe.

BTW. Als mein alter Freundeskreis noch beisammen war rotierten bei denen die keine Ehen oder eheähnlichen Verhältnisse führten die Beziehungen die Lebensabschnittspartnerschaften waren und auch so hießen innerhalb des Freundeskreises alle paar Monate bis alle paar Jahre, nach jeder größeren Party hatte sich irgendwo der beziehungshydraulische Bäumchenwechsel abgespielt, viele Männer in meinem Freundeskreis hatten mit mehreren Frauen dieses Kreises teils nur gevögelt und teils feste Beziehungen gehabt und umgekehrt, und es gehörte zum gesellschaftlichen Talk einander zu erzählen wie wer im Bett war. Ich hatte das für normal gehalten. Wenn ich neueren Kontakten davon erzähle werde ich von vielen für verrückt gehalten.

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