Sonntag, 10. März 2024
Fasten
Passend zum Ramadan und der bald kommenden Karwoche hörte ich im Radio einen Beitrag über Fasten, in dem betont wurde, wie gut das sowohl für die körperliche wie für die seelische Gesundheit wäre.

Ich aber frage mich: Wie halten die Leute das aus?

Vor langer Zeit hatte ich, in Ägypten weilend, versucht, im Ramadan zu fasten und das einen Tag durchgehalten.

In meiner alten WG hatte ein Mitbewohner, zugleich damals mein bester Freund, ebenso wie seine Partnerin jedes Jahr für 10 Tage gefastet, und das hieß dann überhaupt gar keine Nahrung zu sich nehmen. Und dabei nicht nur zu arbeiten, sondern auch einen kalorienverschleißenden Kampfsport betreiben.

Ich hatte dann für den gleichen Zeitraum keinen Alkohol, keinen Kaffee, keine Zigaretten und kein Fleisch zu mir genommen und das als "anders fasten" bezeichnet. Ich bekomme das wirkliche Fasten metabolisch überhaupt nicht hin. Schon wenn ich morgens mit nüchternem Magen zu einer medizinischen Untersuchung muss bestelle ich mir ein Taxi, denn für fahrtauglich halte ich mich mit der Unterzuckerung nicht, auch nicht in der Lage, einen Kilometer zur Praxis zu gehen (mit Grundlage im Magen sind 30 Km im Gebirge kein Problem). Zumindest bewirkt der leere Magen migräneartige Kopfschmerzen mit Ohrensausen, die erst weggehen, wenn ich etwas esse.

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