Dienstag, 28. März 2006
Abschied von Lem
Trauer und Ehrbezeigung für den gerade verstorbenen Stanislaw Lem, dessen Romane meine Jugend prägten.

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Es geht mir da sehr ähnlich.

Als ich als kleiner Junge sein Werk "Der Futurologistische Kongress" las, fiel mir das Blendwerk wie Schuppen von den Augen und ich sah die Welt wie sie wirklich ist.

Seitdem habe ich meinen auch von dort geprägten Berufswunsch, die Tür zur Hölle mit hübschen Ornamenten zu bemalen, halbwegs realisieren können.

Prägend, der Mann, ein Visionär, Mensch und ein großer Verlust für eine zunehmend geistig versteppende Welt.

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Stanislaw Lems "Der Unbesiegbare" hat sich bei mir eingebrannt, zusammen mit "Who's Next", die ich damals vorwärts und rückwärts hörte. - Die alte Vinyl-Scheibe muss ich unbedingt mal wieder vom Speicher holen, zusammen mit dem Plattenspieler. Lems Bücher kann ich zum Glück ohne Suche und Vorbereitung lesen: die haben einen Ehrenplatz im Bücherregal ...

Telepolis bringt nochmal ein längeres Interview mit Stanislaw Lem von 1996: “Wir stehen am Anfang einer Epoche, vor der mir graut”.

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Ein faszinierendes Interview. Danke für den Link!

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zitat:
Als ich als kleiner Junge sein Werk "Der Futurologistische Kongress" las, fiel mir das Blendwerk wie Schuppen von den Augen und ich sah die Welt wie sie wirklich ist.

dito ;-)
zumindest wenns das mit den "Bemben" war.

Wenn ich mich recht erinnere gabs auf TP mehrere Beitaege von Lem.

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