
Ob allerdings das Eis nicht möglicherweise das einzig Tragfähige Anfang 2009 sein wird muss sich erst noch erweisen. Ob der Löwe aus dem Reich der Mitte weiterhin versuchen wird, die Welt in den Griff seiner Pranke zu bekommen oder ihm eine ebensolche Eiszeit droht wie Teilen der Finanzwirtschaft steht ebenso in den Sternen, wie unklar ist, wen die Wirtschaftskrise nun genau betrifft und wen nicht.

Für die Bewohner/Besitzer der topprenovierten, hochwärmegedämmten und mit Solartechnik und Wärmepumpen oder Blockheizanlagen ausgestatteten Bürgerhäuser am Fluss wird sich aber sicher wenig ändern. Bei den Happy Few ist die Krise nicht angekommen, und vielleicht wird sie es auch nie.



Was das Ganze für mich bedeutet ist noch völlig unklar. Anyway, Happy New Year to all!
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Na, dann mal guten Putsch ins Neue Jahr, was macht eigentlich die DFLP?
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http://www.occupiedlondon.org/blog/2008/12/25/merry-crisis-and-a-happy-new-fear/
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http://www.news.de/politik/1216748699305/100-tonnen-sprengstoff-als-vergeltung.html
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20081228_OTS0022
http://www.n24.de/news/newsitem_4360224.html
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"Oh Tannebaum,
oh Tannebaum,
der Kaiser hat in´Sack gehaun.
Auguste muss Granaten drehn,
ihr Willi muss nach Holland gehn.
Oh Tannebaum,
oh Tannebaum,
der Kaiser hat in´Sack gehaun!".
Meine Oma hatte das noch life erlebt
und sang es auch in meiner Gegenwart,
und gestern griff Vater das auf.
Manche Traditionen halten sich lange;-)
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Der kommt ins Buch der coolen Leute.
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Hmm, vielleicht erfinde ich mich als Sektengründer neu, das theologische Modell wurde mir ja gerade frei Haus geliefert.
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- Zum anderen gibt es in der radikalen Linken einen Theioriestrang, der bestreitet, dass Dinge wie die Hartz-Gesetzgebung noch etwas mit Neoliberalismus zu tun haben. Für die Arranca!-Redaktion und für die Materialien für einen neuen Antiimperialismus steht die Verbindung aus neoliberalen Versatzstücken in der ideologischen Begründung von Sozialabbau- und Deregulierungsmaßnahmen ("Eigenverantwortung", "Fördern und fordern", "schlanker Staat") mit durch und durch antiliberalen obrigkeitsstaatlichen Zwangsmaßnahmen im Mittelpunkt. Für sie formiert sich gerade eine neue Form von Gouvernementalität, die in ihrer Disziplinierung der ökonomisch Schwachen und der zunehmenden Tendenz, diese zur Verinnerlichung ihnen zugemuteter Leistungsnormen zu zwingen ("Griff nach der Seele") zunehmend totalitären Charakter annimmt. In dieser Sichtweise war der Neoliberalismus eine frühe Phase des postfordistischen Umbaus der kapitalistischen Gesellschaften, die inzwischen abgeschlossen und überholt ist. In beiden Szenarien ist der Gegner der Staatsautoritarismus.
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Ende der Durchsage.
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http://autismuskritik.twoday.net/stories/notiz-krisennews-und-gedanken-11
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http://dasnagelneuetestament.blogg.de/eintrag.php?id=17
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*c/o ADW, Postfach 5328, D - 79020 Freiburg, *
*Tel. (0049) 0761 - 2088408 - Fax (0049)0761 – 709866*
Zum Prozessausgang beim Landgericht Dessau halten wir fest:
Der Ausgang der Justizverfahrens kommt nicht unerwartet. Ein Mann
verbrennt in der Zelle, die angeklagten Polizisten werden
freigesprochen. Zeitgleich wird in Bremen ein Arzt freigesprochen, der
einen tödlichen Brechmitteleinsatz zu verantworten hatte.
Im Verfahren in Dessau wie auch in anderen Justizprozessen sind
zahlreiche Widersprüche aufgedeckt worden und offen geblieben (vgl.
Bericht des Rechtsanwalts Rolf Gössner, von Proasyl beauftragt, das
Verfahren in Dessau zu beobachten, vgl.
_www.proasyl.de/de/presse/index.html_
<http://www.proasyl.de/de/presse/index.html>)
Die These, Oury Jalloh sei umgebracht worden, ist bislang nicht
widerlegt worden. Allerdings wird sich keine deutsche Justiz zu dieser
Einsicht durchringen können.
Aus diesem Grund ist eine vielfach geforderte unabhängige Kommission zur
Aufdeckung dieser Ereignisse unabdingbar.
Schließlich ist auch festzuhalten, dass eine Untersuchung derartiger
Ereignisse voraussetzt, dass die Fehler schon stattfanden.
Vor dem Landgericht Freiburg werden im Frühjahr zwei Verfahren
stattfinden, in deren Mittelpunkt zwei Migranten stehen, die von der
Polizei in Freiburg misshandelt worden sind. Dazu gehört auch die
Geschichte mit dem Polizeihund, der auf einen Mann afrikanischer
Herkunft losgelassen wurde.
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Der 74jährige Vassilikos wurde durch seinen 1966 verfassten dokumentarischen Roman „Z – Die Orgie der Macht“ berühmt, der die staatlich gedeckte Ermordung des progressiven Parlamentsabgeordneten Grigoris Lambrakis am 22. Mai 1963 nach einer Friedenskundgebung in Saloniki durch zwei Faschisten behandelt und später von dem Regisseur Costa-Gavras verfilmt wurde. Vassilikos war lange Zeit Vorsitzender des griechischen Schriftstellerverbandes und von 1996 – 2005 Botschafter bei der UNESCO.
Interessantes Detail am Rande: Der gegenwärtige Ministerpräsident und Parteichef der rechten Nea Demokratia, Kostas Karamanlis, ist ein Neffe des für den damaligen Mord zumindest mitverantwortlichen Regierungschefs Kostatinos Karamanlis.
„Wir haben auf die Gelegenheit gewartet, um zu explodieren.“
Interview mit Vassilis Vassilikos
Vassilis Vassilikos, vor 30 Jahren haben sie in dem Roman „Z – Orgie der Macht“ beschrieben, wie es, ausgehend von einem Mord, zu einem Staatsstreich kommen konnte ((aus dem das reaktionäre Obristenregime von 1967 bis 1974 hervorging)). Auch heute ist ein Mord der Funke. Wohin wird er führen?
„Sie sehen es. Es ist ein ganzer Baum, der brennt. Jedes Feuer beginnt mit einem Funken und der Auslöser ist heute der Tod von Alexis Grigoropoulos. Das, was die Jugendlichen – und nicht nur seine 15jährigen Altersgenossen – mobilisiert, ist all das, was in den letzten Jahren geschehen ist und ein negatives Klima in der Gesellschaft geschaffen hat.“
Also nicht nur die Finanzkrise?
„Die zählt mit Sicherheit auch zu den Ursachen, aber davor kommt noch der Immobilienskandal, in den das Kloster Vatopedi auf dem Berg Athos verwickelt ist. Und die gefälschten Prozesse, mit Richtern, die ihre Entscheidungen entsprechend den politischen Spielen ändern. Und der versuchte Selbstmord des dreisten Generaldirektors des Kultusministeriums, der die EU-Subventionen verwaltet und die Grundstücke in der Nähe der archäologischen Stätten zu Schleuderpreisen verscherbelt hat. Dann das Rentengesetz und der Beschluss der Regierung, 28 Milliarden Euro an Hilfsgeldern für die Banken bereitzustellen und nicht für die Menschen, die Probleme haben, sich Lebensmittel zu kaufen.“
Ist das also das Unterholz, das für den Brand bereit ist?
„Ja, die Griechen hatten seit langem die Neigung, sich zu erheben, aber es fehlte der Auslöser. Als sie ihn fanden, haben alle trockenen Zweige Feuer gefangen.“
Sehen Sie Analogien zur Pariser Banlieue, in der es nach zwei Morden brannte?
„Nein, hier gibt es kein Einwandererproblem. Das ist eine innere Angelegenheit der griechischen Gesellschaft. Niemand hatte erwartet, dass die Revolte solche Ausmaße annimmt.“
Und die Anarchisten?
„Die profitieren von der Gelegenheit, um zu zerstören, aber sie sind nicht der Motor.“
Und der Staat? Warum reagiert er nicht?
„Der ist paralysiert. Er hat Angst vor einem weiteren Zwischenfall, vor einem weiteren Toten. Deshalb gehen die Polizisten zu den Demonstrationen auf Distanz.“
Gibt es Parolen?
„Eine gibt es: ‚Alexis lebt, Alexis führt uns!’ Im Augenblick existiert keine politische Führung, die die Linie vorgibt. Es protestieren die Jugendlichen aller Schulen, egal ob sie links, rechts oder Mitte sind. Das ist eine spontane Revolution gegen das System im Allgemeinen und vielleicht auch gegen Bush.“
Fordert niemand den Sturz der Mitte-Rechts-Regierung von Costas Karamanlis?
„Im Moment nicht. Das ist keine politische, sondern eine soziale Revolte. Auf der Straße ist die Generation derjenigen, die 700 Euro im Monat verdienen und diejenige, die weiß, dass sie nur noch gut 500 Euro haben wird.“
Sie haben in Ihrem Leben viele Dinge erlebt. Wie beurteilen Sie diesen Moment?
„Das ist ein schwerer Moment für Griechenland, auch weil noch nicht klar ist, wohin das führt. Alles ist neu, nichts ist so ähnlich wie vor 30 Jahren. Die Technologien haben alles verändert. Das hier ist keine virtuelle Revolution, aber es waren die E-Mails und die SMS, mit denen die Revolte so schnell ins ganze Land getragen und das Signal gegeben wurde: ‚Steht auf! Rebelliert!’ Und jetzt fragen wir uns alle, was in den kommenden Tagen passieren wird. Noch gibt es keine Köpfe, aber die werden – genau wie im Mai 68 – sehr schnell kommen.“
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http://netbitch1.twoday.net/stories/5375046
und fragt sich, ob mit den Unruhen in Griechenland die Möglichkeit der Revolution in Zeiten der Finanzkrise wieder auf die Tagesordnung oder zumindest in den Bereich des Möglichen rückt. Da stellt sich zunächst die Frage, wohin uns diese Finanzkrise bisher geführt hat und ob diese eine Krise des Kapitalismus an sich darstellt. Tatsache ist ja, dass die mikroelektronische Revolution, deren Wurmfortsatz die Dotcomblase darstellte, nachdem bereits die durch die Computerisierung bewirkte Gesamtrationalisierung der kapitalistischen Produktionsweise weitgehend abgeschlossen war, den grundsätzlichen Binnenwiderspruch des Systems nicht zu lösen vermochte. Die Menge der Waren explodierte, die der benötigten lebendigen Arbeit implodierte. Da bot die Liberalisierung der Finanzmärkte und die monetaristische und auf Deregulierung abzielende Wirtschafts- und Sozialpolitik scheinbar einen Ausweg: Das Kapital, das in der Realwirtschaft sich nicht mehr sinnvoll rentabel investieren ließ, wich erst in eigentlich unproduktive Bereiche aus, wurde in Fußballvereine, Eventbusiness, neugegründete Publikumszeitschriften usw. investiert, dann in neue Medien und IT-Firmen mit z.T. buntschillernd-fragwürdigen Geschäftsmodellen und zuletzt in fiktives Kapital. Mit Derivaten, organisierten Wetten auf die Kursentwicklung von Aktien usw. rückten hochspekulative Möglichkeiten der Kapitalvermehrung in den Fokus der Wertschöpfung. Das fiktive Kapital wurde zu einer Art Basisindustrie weltweiter Kapitalverwertung (auch zur Refinanzierung produzierender Industrien z.B. über Hedgefonds). Im Platzen der Finanzblase zeigt sich das kumulierte und bislang nicht direkt an reale Kaufkraft gekoppelte Krisenpotenzial, das seit den späten 1970ern angestaut wurde. Das bedeutet aber: Staatliche Rettungsprogramme für bankrottierende Banken oder Autokonzerne vermehren nur das fiktive Kapital. Billionenpakete zur Stabilisierung der Weltwirtschaft operieren mit Geldern, die real gar nicht vorhanden sind. Sie sind so etwas wie Wechsel, die hoffentlich nicht eingelöst werden, denn zur Einlösung ist nicht genug Substanz da. Ich fürchte, dass die "Rettungsprogramme" nicht Anderes sind als das Aufpumpen einer noch gigantischeren Blase, auf deren Platzen eine noch gigantischere Katastrophe folgen wird. Wie die ZEIT schreibt, stellen die derzeitigen Konjunktur- und Stabilisierungsprogramme die größte Wette der Wirtschaftsgeschichte dar. Was passiert, wenn die Wette verloren wird?
Die militanten Auseinandersetzungen in Griechenland sind meiner Meinung durch die Kulmination von besonders eklatanter Misswirtschaft (schon Asterix wusste: "Demonstratos, der Fremdenführer erwähnt, Geld könne bei seinem Vetter Zehnprozentos umgetauscht werden. Der Wagenlenker des „Reisebusses“ sei sein Vetter Mietkarros. Untergebracht würden die Touristen in der Herberge seines Vettern Plexiglas, gegessen werde im Restaurant seines Vettern Bratensos, und auf die Pferde, die den Wagen ziehen, sei absolut Verlass: Alles Vettern!"), extremer Jugendarbeitslosigkeit bei hohem Ausbildungsstand junger Leute, einer schon immer extrem brutalen Polizei und einer aufgrund der Erfahrung der Obristen-Diktatur sehr militanten und kompromisslosen radikalen Linken bedingt, zu der nun die Weltfinanzkrise hinzukam, als das alles dramatisch verschärfende Komponente. Die Todesschüsse auf einen jugendlichen Demonstranten waren nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die 67er Revolte wurde in Deutschland durch die Erschießung von Benno Ohnesorg ausgelöst, weil andere Determinanten dazu passten. In beiden Fällen war der Tod eines Demonstranten nicht Ursache, sondern Katalysator. Es dampfmaschint, wenn das Zeitalter der Dampfmaschine gekommen ist.
Ob also Unruhen wie in Griechenland Begleitumstände einer schmerzhaften Umorganisierung des bisherigen Kapitalismus sind oder schon Vorboten eines Umsturzes wird sich in den nächsten Jahren herausstellen. Revolutionäre Situationen entstehen aus Anspruchshaltungen der Massen, die sich nicht befriedigen lassen und Intransigenz, d.h. Unmöglichkeit eines Krisenmanagements. Warten wir mal ab.
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http://www.stattweb.de/baseportal/NewsDetail&db=News&Id=4180
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http://che2001.blogger.de/stories/1194658/
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