Sonntag, 2. September 2007
Von der Aktualität des Anarchismus
In seinem Buch "Anti-Aging für die Anarchie. Das libertäre Barcelona und seine anarchistischen Gewerkschaften" berichtet Horst Stowasser, eingebettet in eine Geschichte des katalanischen Anarchismus davon, dass Anarchosyndikalismus für die Gewerkschaftsbewegung in Barcelona durchaus heute noch ein Thema ist.

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Eine neue Kategorie oder new kids on the blog
findet sich in meiner Blogroll. Sie nennt sich "Spezialisten". Lange Zeit hatte ich mir überlegt, wie ich hier die Bissigen Liberalen und Statler&Waldorf unterbringen sollte. An sich sind, der pathetischen Revolutionsfolklore entsprechend, mit der ich mich hier selbstironisch auf die Schippe nehme, alle Blogs und Webseiten mit "GenossInnen" verlinkt, auch wenn dies realiter teils Leute sind, die mit meinen politischen Ansichten nicht konform gehen. Bei den BLOGs und S&W sieht die Sache nun aber so aus, dass es sich um explizit politische Blogs wirtschaftsliberaler Ausrichtung handelt, deren Vertreter sicherlich nicht begeistert wären, hier als GenossInnen verlinkt zu werden. "Lesenswerte Klassenfeinde" haben Andere schon, und zudem möchte ich künftig noch andere Blogs und Webprojekte zu wissenschaftlichen und kulturellen Themen sowie Klettern und Bergsteigen verlinken. Daher eröffnet hier also die neue Kategorie "Spezialisten".

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On the eightest day
God created Harley Davidson


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Freitag, 31. August 2007
Noch´n Nachschlag zur Architektur
Ganz Barcelona steht voll von sowas:

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Von Stil und Geschmack
In einer HInsicht muss ich Don Recht geben: Es kommt drauf an, was man aus dem eigenen Ambiente macht. Sicher hat der Hüter eines Stadtpalais in Oberbayern, der Besitzer eines Bauernhofs in Norddeutschland, die Bewohnerin einer Eigentumswohnung in einer Jugendstilvilla im Vorderen Westen oder der künftige Erbe eines mehrstöckigen MIetshauses in einer alten Hansestadt andere Möglichkeiten als die Bewohnerin eines WG-Zimmers im Industriegebiet oder jemand, der zur Miete in einem Altbau in einem Berliner Problemviertel lebt und zum Luftholen in die Hasenheide muss, trotzdem kommt es darauf an, ob man es versteht, stilvoll mit dem Vorgefundenen umzugehen oder nicht. Ein Nachbargrundstück ist wesentlich größer als unseres, aber mit einem Garagenhof verziert. Bringt viel Kohle, sieht aber scheußlich aus. Ein anderer Nachbar hat seinen Garten mit Schuppen und Verschlägen verunstaltet - auch nicht schön.

Ich hingegen erfreue mich eines wunderschönen Gartens, ach was, Parks, der auf einem alten Hinterhof entstand.

















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Nachtrag zu Le Corbusier
Vergleiche ich die moderne Monstralarchitektur hiermit, ist klar, wer gewonnen hat:









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Eilmeldung: Nigerianer von griechischer Polizei umgebracht
http://thecaravan.org/node/1326

Tony Onouha killed by the greek police

The state repression hasn't degraded at all, despite the upcoming
elections and the hot summer. During the evening of Saturday 18th of
August 2007, according to reports, undercover policemen were after the
25-year-old Tony Onouha, immigrant from Nigeria, who had been selling CDs
in a cafe in Kalamaria, Thessaloniki.Tony Onouha, let your spirit go after
the policemen that killed you Based on denouncements of his fellow
countrymen, Tony Onouha, recognised those policemen as the ones who had
beaten him up, one year ago. He tried to run away and finally fell from
the first floor of the cafe, 5 meters height, to the street, where he died
instantly. [photos]
Some reports say that the immigrant was pushed by the police officers. In
any case, the death of Tony Onouha is one more assassination by the state
repression mechanism, the Hellenic Police.

Right after Onouha's death, his fellow countrymen and anarchists in
solidarity had a vigil at the place of the incident. Some of them
protested and had a conflict with the riot police and undercover policemen
who went there to suppress the protest. Roadblocks were set up and the
riots kept on until Sunday 4am. [photos]

On Monday afternoon, 500 hundred people participated in demonstration
including many people from the black community and people in solidarity,
including the antiracist initiative of Thessaloniki, left and
anarchist/antiauthoritarian groups. When the march was in front of the
Polce Department, the demonstrators threw a lot stones against the
guarding riot police.

http://thecaravan.org/node/1326

The protests have been announced to go on during the following days

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Mittwoch, 29. August 2007
Der Antisemitismus der Antideutschen
Ein sehr wahrer Text aus aufgeklärt-muslimischer Sicht:

http://www.trend.infopartisan.net/trd0105/t280105.html

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Psychopathische Think-tank-Pläne
Die in diesem speziellen Fall den Begriff "Neoconnazis" als so falsch nicht erscheinen lassen. Gefunden beim Spiegelfechter:

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/195/us-think-tank-dreht-durch

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Rütlischule revisited
Ein paar wesentliche Erkenntnisse, die eigentlich am Anfang der Debatte hätten stehen müssen, gefunden bei Ringfahndung:

"Am Beispiel der Rütli-Hauptschule in Berlin Neukölln mit ihren vielen arabischen Jugendlichen ist die Ignoranz der politischen Mitte schnell erzählt. Seit fünfzehn Jahren haben Sozialarbeiter, Sozialwissenschaftler, Journalisten und GEW-Vertreter vor den Problemen vor allem mit den palästinensischen und libanesischen Familien Neuköllns gewarnt. Die Großeltern und Eltern der Kinder der Rütli-Hauptschule kamen in den Achtzigerjahren als Bürgerkriegsflüchtlinge nach Berlin. Sie erhielten keinen sicheren Aufenthaltsstatus, sondern stets auf wenige Monate befristete Duldungen, die ihnen die Aufnahme von Arbeit verwehrten. Die Familien wurden auf Dauer in ein System reduzierter Sozialhilfe gezwungen und hatten nur selten die Möglichkeit, ihr Leben durch eigene Arbeit zu finanzieren. Integrations- oder gar Deutschkurse gab es nicht, und die Schulpflicht für ihre Kinder wurde erst Anfang der Neunzigerjahre durch den rot-grünen Senat verfügt. Dieses Leben im Transit währte 10, 15 oder gar mehr als 20 Jahre.

Das Ergebnis dieser Politik sind zerrüttete Familien, die von Analphabetismus geprägt sind, und Überlebensstrategien, die nicht immer mit bürgerlichen Wertvorstellungen übereinstimmen. Wer nun in kulturkämpferischer Pose über diese Jugendlichen herfällt und meint, sie seien ein weiterer Beweis mangelnden Integrationswillens von Muslimen, ist nicht nur zynisch, sondern zeigt: Das Interesse ist nicht Erkenntnisgewinn, sondern die schiere Lust auf Krawall."

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2006/04/04/a0162

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Montag, 27. August 2007
Kritiklose Theorie oder vom Elend der Antideutschen
abdelkader bringt es knackig auf den Punkt:
http://abdelkader.blogsport.de/2007/08/14/gegen-die-barbarei-der-zivilisation/

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Freitag, 24. August 2007
Das Nichts ist entdeckt
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,501791,00.html

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Video ergo sum oder coito ergo sum?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,501713,00.html

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Antirassismus vom Feinsten on Tour
re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus,
Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland

Buchvorstellung und AutorInnengespräch über Community und politische
Selbstorganisationen
mit Ekpenyong Ani (ADEFRA - Schwarze deutsche Frauen/Schwarze Frauen in
Deutschland), Sun-ju Choi (Koreanische Frauengruppe), Gaston Ebua (The Voice
Refugee Forum), Isidora Randjelovic (Bashe Rroma) und Kien Nghi Ha


b_books, Lübbener Str. 14, 10997 Berlin-Kreuzberg, Metro: Schlesisches Tor
am Montag, den 10.9.2007 und 21 Uhr

Mit re/visionen erscheint im deutschsprachigen Raum erstmals ein Buch, das
ausnahmslos Stimmen von People of Color versammelt. Entsprechend stehen hier
die vielfältigen Perspektiven von Afro, Asiatisch- und anderen Schwarzen
Deutschen sowie von Menschen mit außereuropäischen Flucht- und
Migrationshintergründen im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Diese
konzeptionelle Grundlegung ist zentral, um uns auf den Zusammenhang zwischen
rassifizierten Subjektpositionen und kritische Wissensproduktion zu
konzentrieren.
In den 1960er Jahren erhielt der Begriff "People of Color" in den USA -
beeinflusst durch die weltweiten Befreiungskämpfe anti-kolonialer
Revolutionär/-innen - neue politische Impulse. Inspiriert durch die
Anfangserfolge der Black Panther zielten diese radikalen Bewegungen auf
Selbstbehauptung und interkommunale Ansätze für die politische
Zusammenarbeit. Aufbauend auf diese Erfahrungen wurde People of Color zu
einer gemeinsamen Selbstbezeichnung, die Solidarität unter allen rassistisch
Diskriminierten herstellt und quer zur rassistischen Politik des Teilens und
Herrschens verläuft.
Dieses Buch knüpft insoweit an diese historischen Kämpfe und ihre
Subjektperspektive an, in dem wir die Erfahrungen und das Wissen von People
of Color als vielschichtigen Ausgangsrahmen für eine breitangelegte
Auseinandersetzung mit vernachlässigten Themen begreifen. In vier Kapiteln
mit 40 Beiträgen kommen Theoretiker/-innen, Aktivist/-innen und
Kulturarbeiter/-innen zu Wort. Sie eröffnen einen gemeinsamen
Diskussionsraum für postkoloniale Denkansätze und suchen nach Möglichkeiten
der Übersetzung wie Weiterentwicklung.
Während im ersten Kapitel aktuelle Analysen zu Rassismus, anti-islamischer
Kopftuch-Hysterie sowie dem ausgrenzenden Migrations- und Integrationsregime
mit seinen kolonial-rassistischen Hintergründen im Vordergrund stehen, wird
im zweiten Teil der Macht zur Konstruktion und Produktion kultureller
Selbst- wie Fremdbilder nachgegangen. Die anschließenden Beiträge erörtern
die Bedeutungen antirassistischer Kulturpolitik und werfen Fragen nach einer
Kunst der kollektiven Selbstbestimmung auf. Abschließend werden unter
anderem durch Gespräche mit ADEFRA und The VOICE sowie durch Beiträge der
Koreanischen Frauengruppe und Karawane (München) das Verhältnis zwischen
Widerstand, Individuum und Community thematisiert und durch eine Diskussion
mit einem Mitglied von Kanak Attak partiell dokumentiert.
Um der hier vertretenen Diversität in ihren verschiedenen Ausdrucksformen
gerecht zu werden, arbeiten wir nicht nur mit wissenschaftlichen Analysen
und politischen Essays, sondern auch mit Interviews, literarischen
Textformen, Kurzportraits, Geschichtssplittern und Comics. Durch diese
unterschiedlichen Zugänge und Wahrnehmungsebenen entsteht ein komplexes
Bild, das nicht abgeschlossen, vollständig oder einheitlich ist und auch
nicht danach strebt.
Der Versuch marginalisierte Subjektperspektiven mit einer
grenzüberschreitenden Identitätspolitik zu verbinden, um mit befreienden
Impulsen in aktuelle politische Debatten einzugreifen, ist das Anliegen von
re/visionen.

Kien Nghi Ha, Nicola Lauré al-Samarai, Sheila Mysorekar (Hg.): re/visionen.
Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik
und Widerstand in Deutschland, ISBN: 978-3-89771-458-8, 456 Seiten, 24 Euro,
Unrast Verlag.

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Solidarität mit den Dicken oder lieber dünn sein?
http://shiftingreality.wordpress.de/2007/08/22/gestern-sind-mal-wieder-dicke-von-einem-aufgebrachten-mob-durch-ein-westdeutsches-dorf-gehetzt-worden/

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Donnerstag, 23. August 2007
Polizeistaat 1.0, damals war´s oder vom klandestinen Kampf der Stasi-West
Kürzlich hatten so einige meiner Leser bezweifelt, dass meine durchaus auf Tatsachenmaterial gestützten Vermutungen, die Rostocker Krawalle im Vorfeld des G8-Gipfels könnten zumindest in Teilen Resultat einer staatlichen Inszenierung sein richtig sein könnten und angenommen, es handle sich meinerseits um eine Beschönigung autonomer Gewaltbereitschaft. Was würdet Ihr denn hierzu sagen: Das BKA erwirbt eine private Firma, die Wecker herstellt, nur, damit diese als Zünder für Bombenattentate zum Einsatz kommen und observiert die KäuferInnen dieser Wecker systematisch? Eine Käuferin landet nur für den Kauf eines Weckers für längere Zeit im Knast? Zuviel Fantasie, sagt Ihr? Mir sitzt der Schalck im Nacken? Die Stasi würde so etwas machen, aber doch niemand im freien Westen? Nun, es war für unsereins längere Zeit Thema in der täglichen politischen auseinandersetzung, sehr lehrreich dafür, wie in diesem Lande die Staatsgewalt wirklich tickt:

http://www.tolmein.de/linke-geschichte,revolutionaere-zellen,200,da-haben-alle-mitgezogen.html

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Dienstag, 21. August 2007
HartzIV nur ein Sommerlochthema
Armut ist wahrscheinlich allein deswegen eine Petitesse, weil die Leute nicht viel Geld haben. In den 1980ern war der klassische Yuppie-Spruch mal "Eure Armut kotzt mich an". Das hat der Herr Stelzner wohl kultiviert. Wo war noch gleich der "Ich bremse nicht für Yuppies!" Aufkleber?

Solche Leute sähe ich gerne langzeitarbeitslos, das volle Programm, mit ein paar Junkies, die sich über Rezepte aus Kokain und Rattengift unterhalten neben sich im Gang sitzend, mit sadistischen Sachbearbeitern, die einen Antragsteller 8 Stunden im Gang warten lassen, um ihn dann mit den Worten: "Ihr Antrag kann diese Woche nicht mehr bearbeitet werden" nach Hause zu schicken, die angebrochene Sektflasche auf dem Schreibtisch.

http://ecoblog.blog.de/2007/08/17/freitagskolumne_der_zynismus_des_zaren~2825888

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Die applaudierende Masse
Wenn ich das hier so lese:


http://www.antibuerokratieteam.net/2007/08/20/gaffen-sabbern-applaudieren

fällt mir spontan ein, wie bei der Niederschlagung einer Revolte von Abschiebehäftlingen in einem Knast in Kassel die Menschenmennge es sich draußen mit Klappstühlen und Bierkästen gemütlich machte. BAP hat den Geist der toitschen Massen schon gut getroffen: "Heil Halali und grenzenlos geil". Widerlich.

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Dienstag, 21. August 2007
Damals, 1648
ritt ein Bote durch Deutschland und verkündete: "Der Frieden ist im Land!" Da fragten die Leute ihn: "Wer ist der Frieden? Verbrennt der auch wieder unsere Dörfer und treibt unser Vieh weg?"

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Doitsche Freizeitgestaltung: Hetzjagd auf Inder
Und ein ausländerfeindlicher Hintergrund ist mal wieder "nicht auszuschließen". Na, ich denke, man sollte dringend mal über die Frage diskutieren, ob Hitler möglicherweise Antisemit war und am Ende gar ein Nazi.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,500795,00.html

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Gesellschaftskritik feiern
Während Eva Haule, die Frau mit der an Deutlichkeit nicht zu übertreffenden Aussprache ("Frau Haule, können Sie etwas über die internen Strukturen der RAF erzählen?" - "Mit Leuten wie Ihnen rede ich nicht, auf Leute wie Sie schieße ich.") nun auch wieder auf freiem Fuß ist, meinen andere "vergesst die RAF!". Damit haben sie zumindest insofern Recht, als dass die gewalttätigste Sackgasse unter den Verirrungen der westdeutschen Linken nichts ist, an das man irgendwie anknüpfen könnte. Lehrreich bleibt ihre Geschichte trotzdem, nicht nur als Beispiel, wie man es nicht machen sollte, sondern auch als Lehrstück für die Funktionsweise von Strukturen und Mechanismen dieser Gesellschaft.


http://aus-in-der-vorrunde.de/taxonomy/term/101

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Montag, 20. August 2007
Kennt noch jemand diese zwei Herren?

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Fast wie bei Asterix
aber tatsächlich passiert: Im Jahre 998 hielten sich normannische Pilger, die aus Jerusalem zurückkamen, in der süditalienischen Stadt Salerno auf. Man mochte sie dort nicht besonders, galten sie doch als wüste Raufbolde, und schmiss sie nur deswegen nicht raus, weil sie sehr viel Silbermünzen für Wein, leichte Mädchen und üppiges Essen bezahlten. Als eine Flotte sarazenischer Piraten vor der Stadt auftauchte, verhielten sich die Bewohner, wie sie sich immer in solchen Fällen verhielten: sie ließen ihre gesamte Habe zurück und flüchteten sich in die Burg, in der Hoffnung, dass die Piraten ihren Besitz mitnehmen und ihr Leben verschonen würden. Die Normannen verhielten sich auch, wie sie sich immer verhielten: Sie tauschten das Priestergewand gegen das Kettenhemd, brachten die von den Einwohnern in den Stallungen zurückgelassenen Pferde an sich und zogen den Piraten entgegen, die sie fast restlos niedermetzelten - angeblich ließen sie nur deshalb Gegner entkommen, damit diese vom Sieg der Normannen berichten konnten. Der Herzog von Salerno bot ihnen überglücklich den Job seiner Leibgarde an. Die Normannen aber erwiderten brüsk, sie hätten Besseres zu tun, und zogen weiter.

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Nomen est Omen? Zu mittelalterlichen Herrschernamen
Es ist keineswegs so, dass die Beinamen mittelalterlicher, antiker oder frühneuzeitlicher Herrscherpersönlichkeiten immer das aus heutiger Sicht Offenkundige widerspiegeln. Zwar war Karl der Kahle tatsächlich kahl, doch war weder sein Vorgänger Ludwig der Fromme fromm noch sein Nachfolger Karl der Einfältige dumm. Ludwig der Fromme war vielmehr ein gewiefter und machtbewusster Herrscher, und Karl der Einfältige ein strategischer Planer. Ludwig hieß der Fromme, weil er sich ausschließlich mit Priestern und Mönchen als Beratern umgab und die karolingische Familie systematisch von Entscheidungsprozessen ausschloss, was zu einem Bruderkrieg im Wortsinne führte. Karl der Einfältige war hingegen tatsächlich fromm, zugleich aber geradlinig, ehrlich und straight, und diese Mischung hieß damals "Einfalt". Ludwig der Gebartete war, nun ja, bärtig, Waldemar Atterdag auf das Geschehen der zukünftigen Tage ausgerichtet, Johanna die Wahnsinnige nicht ganz bei Trost, und dass die besondere Kategorie der Menschenschlächter wie Bloody Mary und Iwan der Schreckliche ihre Namen nicht aus Jux und Dollerei bekommen hatte versteht sich wohl von selbst. Hier gab es allerdings zwei Prachtexemplare, deren Namen noch etwas krasser ausfielen, die man heute aber nicht mehr kennt: Der Wikingerkönig Erik Blutaxt und der Tatarenherrscher Kara Norgai Khan, genannt "Der Schwarze Höllenhund".

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Im Mövenpick
Ich war gerade mit dem G. im Mövenpick essen, das wir früher einmal "Mösenfick" nannten, da das zugehörige gleichnamige Hotel mal als Stundenhotel benutzt worden war. Erinnerungen an vor 12 Jahren kamen auf, als wir nach einer Demo in lausiger Kälte, zu der wir aus weiterer Entfernung angereist waren, dorthin gingen, um uns aufzuwärmen. Außer dem T., der meinte, das wäre ein Bonzenrestaurant, da isst ein anständiger Linker nicht, außerdem wären da auch die Promis, die auf der Demo geredet hatten, es wäre Scheiße, sich mit Promis an einen Tisch zu setzen. Nun, die C. und ich setzten uns an einen Tisch mit einer Abgeordneten, was langfristig für mich die Folgen hatte, dass ich einen interessanten Job bekam, eine Korruptionsaffäre aufdeckte, einige ausgesprochene Schweineprojekte verhinderte - ach ja, und das Ticket fürs zu lange Parken aus Landesmitteln ersetzt bekam - während der T. sich politisch korrekt den Arsch abfror. Mann, was für ein klasse Kerl mit untadeliger Haltung, nicht so ein Opportunist wie ich ;-)

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Damals, in Vietnam
Das Bild gehört zu meinen prägendsten Eindrücken aus der frühen Kindheit. Es zeigt eine Reihe junger Burschen mit Stricken oder auch Holzgabeln um den Hals, aufgestellt wie eine Sklavenkarawane und in Schach gehalten von US-Soldaten mit Gewehren im Anschlag und der Ansage dazu "Das sind 17 jährige Kriegsgefangene in Vietnam". Ich erinnere mich auch an eine Tagesschau, in der davon die Rede war, dass auf einer Konferenz beschlossen wurde, die 12 jährigen Kriegsgefangenen freizulassen, während über das Schicksal der 17 jährigen Gefangenen noch keine Einigkeit erzielt worden sei. Da wurden also Minderjährige nach Altersklassen unterteilt als Kriegsgefangene gehalten und offensichtlich entsprechend den Alterklassen Unterschiede in ihrer Behandlung gemacht. Nirgendwo in der mir bekannten Literatur zum Vietnamkrieg oder zu den 68ern taucht das auf. Als Kindheitserinnerung sehe ich es überdeutlich, finde aber keine Quellen. Kann mir da jemand helfen? Ich wüsste gerne etwas über den Hintergrund.

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Samstag, 18. August 2007
Gedankensplitter zur Stadtplanung
Sozusagen ausgekoppelte Fragmente zu einem Shifting-Reality-Thread: Der große Stadtplaner Haussmann baute die Boulevards als Ersatz der mittelalterlichen Mauergassen (Boulevard=Bollwerk) und ordnete sie sternförmig um zentrale Plätze (Place de L´ Étoile, Place de la Bastille, Place de La Concorde, Place Vendome)an, weil sich auf diese Weise am Leichtesten ganze Stadtviertel mit Artillerie bestreichen ließen. Die Vorbereitung der Aufstandsbekämpfung schuf das heutige Straßenbild von Paris. Er führte die Asphaltierung der Straßen ein, weil sich Asphalt im Gegensatz zu Pflastersteinen nicht als Wurfgeschoss eignet. Die Höfe hinter Plattenbauten in der DDR waren nicht für den Wendekreis einer Feuerspritze, sondern für einen Panzer konstruiert.
Autobahnauffahrten werden heute kürzer und stärker gekrümmt als früher angelegt, um Trampern keine Standplätze zu bieten.

Autobahnen und Bundesstraßen in Niedersachsen und Hessen haben vor allem in Brückennähe mitten in der Fahrbahn Deckel, die aussehen, als gehörten sie zu Gullis oder Wartungsschächten. Das sind Sprengschächte, die dazu dienen, im Kriegsfall die Straßen unpassierbar zu machen, um eine Panik der Bevölkerung zu “verhindern”, was in der Praxis heißt, dass erstens keine Migration aus der Kampfzone nach Westen erfolgen soll, die die dortige Bevölkerung verunsichern oder logistische Probleme verursachen könnte, und zweitens Flüchtlingstrecks nicht die Beweglichkeit der Kampftruppen beeinträchtigen sollen. Optional können die Sprengschächte auch nuklear bestückt werden. Solche Sprengschächte finden sich auch in der Umgebung von Atomkraftwerken.

Stadtplaner teilen die Städte nach der Einkommensstruktur der Bevölkerung in A-B-und C-Konsumzonen ein, wonach sich die Ausweisung und Preisklasse neuer Einkaufszentren, der dort erhobene Mietzins und die vorgehaltene Polizeipräsenz richten.

Gemütlich, nicht? Unsere wohnlichen Städte...

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Ein tiefergelegtes Tirol
Vor kurzem unterhielt ich mich mit Don, bei ihm in Ingolstadt weilend, über das Bayernbild der Außerbayerischen. Lederbuxn-und Trachtenhutträger sind in Ingolstadt grundsätzlich Zugroaste, es gibt in der bayerischen Ebene nichts, was mit alpenländischer Alltagskultur zu tun hätte. Bei uns im Norden sind die Vorstellungen vom bayerischen Leben vielfach so schräg wie die in Bayern über Selbiges in Norddeutschland (z.B. hatte mein Gastgeber keine Ahnung von den Bremer Verhältnissen). So grübelte ich ein wenig nach über die Bayern-Klischees der Norddeutschen, und jetzt hab ich´s:

BAYERN IST EIN TIEFERGELEGTES TIROL!

Tirol ist für den deutschen Touri ein Land für Aktivurlauber, in dem man sich mit Bergsteigen, Skilaufen, Rafting, Kajaking, Trekking, Canyoning und Hiking beschäftigt. Die dortige Bevölkerung besteht aus Bergführern und Skilehrern in roter Goretex-Kleidung, knackigen Aprés-Ski-Girls, Trachtenkapellen und Kellnerinnen. Bayern ist eine entschärfte, weitgehend subalpine Ausgabe vom Ganzen plus Neuschwanstein, Deutschem Museum und Pinakothek sowie Biergärten, Weißwurst und Brezn.

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Verstand in Gefahr
Ein lesenswertes Blog:


http://www.verstandingefahr.de/index.php?/plugin/tag/justiz

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Ein Beitrag, auf den wir gewartet haben
http://politicallyimpotent.narod.ru/

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Freitag, 17. August 2007
In Festtagsstimmung präsentiert man Kurt Beck eine Vorrichtung zur Selektion von Menschen
Natürlich ohne das so zu sagen, ischa klar:

http://netbitch1.twoday.net/stories/4172362/

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Donnerstag, 16. August 2007
Calabresi
Die Berichterstattung über die N´dranghetta-Morde in Duisburg offenbart mal wieder einen Ausbund an Ahungslosigkeit. Die N´dranghetta ist nicht der "kalabresische Zweig der Mafia", sie ist eine völlig eigene Organisation. Mafia steht für "Morte alla Francia Italia arriva", ähnlich wie "FIAT" eine dieser typisch italienischen Sinnspruch-Abkürzungen, und war ursprünglich eine Widerstandsorganisation gegen Napoleon, aus der später ein Gangstersyndikat wurde. Niemand würde heute sagen, dass er zur Mafia gehört, sondern man sagt "la cosa nostra", "unsere Sache". Camorra und N´dranghetta sind völlig andere Syndikate mit völlig eigenen Banditentraditionen. Ein Freund erlebte mal die N´dranghetta life. Er war im Urlaub in Kalabrien und kam in ein kleines Dorf, wo alle am Feiern waren und man ihn spontan einlud und köstlich mit Wein und Essen bewirtete. Irgendwann erfuhr er, was da gefeiert wurde: Ein erfolgreicher Überfall auf einen Schwerlaster mit Delikatessen.

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Offener Brief eines Gefangenen an den Leiter der Abschiebehaftanstalt Büren
Sehr geehrter Herr Berg,



mit zunehmender Besorgnis machen wir auf die Irregularitäten und Fehlurteile
des Rechtsapparates in Büren aufmerksam. Dort sehen sich Immigranten unter
Ihrer Rechtssprechung verfolgt.

Es gibt ein Komplott zwischen der ZAB und dem Paderborner Landgericht, um
Immigranten willkürlich vor Gericht zu stellen. Es ist offensichtlich, dass
Urteile bereits im Vornherein entschieden wurden und bei der
Gerichtsverhandlung lediglich dem Verfolgten verlesen werden. Dies ähnelt
der Rechtssprechung in rechtslosen Staaten und der im Deutschland der
Vorkriegszeit.

Das Justizwesen, unter welchem Immigranten verfolgt werden, ist
diskriminierend und schlecht. Es dient dem Zweck, Opfer von Umständen wie
politischer Verfolgung, Krieg sowie Flucht vor Gewalt und religiösem
Fanatismus festzunehmen und unter dem Vorwand der Abschiebung einzusperren.
Die Aufeinanderfolge von Richtersprüchen für drei Monate Haft bis zu einer
gesamten Haftzeit von 18 Monaten ist eine schlechte und rassistische
Rechtssprechung.

Sind Sie sich bewusst, dass die Methoden, unter denen Sie diese Immigranten
abschieben, korrupt und nicht übereinstimmend mit den internationalen Normen
sind?

Sind Sie sich auch darüber bewusst, dass ZAB Bearbeiter Geld im Austausch
gegen Passersatzpapiere von ausländischen Repräsentanten fließen lassen?

Wissen Sie, dass Immigranten in Länder abgeschoben werden, die nicht ihre
Heimatländer sind? Ist Ihnen der Abschiebungsskandal von 2003-2004 bekannt,
von dem Deutschland weitestgehend betroffen war? Afrikaner wurden nach Ghana
abgeschoben und dort von der ghanaischen Regierung nach Deutschland
zurückgeschickt. Ähnliche Skandale gab es in der Demokratischen Republik
Kongo und in Kamerun.

Sind Sie sich bewusst, dass Behören das Gesetz manipulieren, um ihre
rassistischen Vorstellungen zu befriedigen?

Sind Sie sich außerdem bewusst, dass die Ideologie, jemanden mehr als drei
Monate unter der Bedrohung einer Abschiebung festzuhalten, darauf abzielt,
diese Person geistig und seelisch zu zerstören?

Wissen Sie, dass in Büren Fälle von Geisteskrankheiten festgestellt wurden,
und, dass diese Anzahl an Fällen zunimmt?

Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass ein Krimineller mit deutscher
Staatsangehörigkeit- Rassist oder Mörder- möglicherweise ein milderes Urteil
erhält als ein politisch Verfolgter, der ein Jahr unter dem Vorwand der
Abschiebung festgehalten wird.

Wir sind der Meinung, dass dies eine schwere Verletzung der menschlichen
Würde ist und international nicht verfassungskonform. Es verstößt gegen die
internationale Menschenrechtskonvention, die auch die Bundesrepublik
Deutschland unterzeichnet hat.

Wir bitten um Aufmerksamkeit und kündigen hiermit unsere Streikbereitschaft
(ziviler Ungehorsam und Hungerstreik) für die unmittelbare Freilassung der
Immigranten an, die nicht eines Strafverbrechens angeklagt sind.



Ich hoffe auf eine baldige Nachricht von Ihnen.



Verfasst in Büren, am 8.Juni 2007 und zur Aktion gegen illegale und korrupte
Haft und Abschiebung.



Nuel Asanga Fon

Kamerunischer Politikstudent auf der Flucht und Kämpfer für die
Menschenrechte

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Am rechten Rand der Bloggosphäre
Bei Kewil sind gerade solche Kommentare zu lesen:

"Schlagstock her und immer feste drauf ... wenn die ersten Zähne eines Arabers am Boden herumkugeln sind die meisten dieser Helden ganz schnell ganz zahm ... wenn nicht legt man die Zähne der nicht Zahmen gleich daneben ... und wenn alles nicht hilft einfach mal ein komplettes Magazin in die Menge ... "

"Wo ist das Problem, Prügel, Peitschenhiebe und Kültürbereicherer ausweisen, denn das ist nur der Anfang vom Ende Deutschlands!"

"@murat
Hör mal du Knalltütte Murat, wir haben 270.000 Polizisten, 265.000 Soldaten, locker 10.000.000 einsatzfähige Reservisten. Was willst du Kinderschreck eigentlich. Macht nur weiter so und es gibt ordentlich Dresche!!!

@murat
Du kannst schon mal zu Allah beten du Clown

(Drei feuernde Gewehre abgebildet)"

"Als grundsätzlich Liberaler stehe ich jedem Menschen das Recht zu, so zu leben wie er will. Soll heißen: was du, lieber Murat und deine Verwandten, Freunde und Glaubensbrüder in Vorderasien macht, interessiert mich nicht im geringsten. Hier dagegen seid ihr mit freundlicher Einladung von einigen grenzdebilen Gutmenschen und auch nur solange, wie diese euch von jeglichen Konsequenzen für eure Handlungen abschirmen.

Genauer gesagt gibt es nur zwei Dinge, die euch diese Leichtsinnigkeit, Idiotie und Gewalttätigkeit erlauben: die endlos sprudelnde deutsche Sozialhilfe und das restriktive deutsche Waffenrecht, das verhindert, das natürlich nur für Einheimische irgendeine Bedeutung hat.

Sobald diese beiden Stützpfeiler wegfallen, kollabiert das Kalifat Almanya in seiner bisherigen Form innerhalb weniger Jahre. Dann lernt ihr arbeiten wie wir, euch benehmen wie wir oder ihr müsst wohl nach Vorderasien ausreisen. Denn dann klappt faul sein und rauben nicht mehr, was 80% eurer Einnahmequellen versiegen lässt.

Die Gesetze und die Polizei schützen euch und eure merkwürdige Lebensweise, ich würde euch raten, nicht leichtfertig dagegen vorzugehen. Das könnte ganz dumm für euch ausgehen, wenn plötzlich jeder Kartoffeldeutsche eine Waffe zur Selbstverteidigung hat."



Herr Staatsanwalt, bitte übernehmen Sie!

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Mittwoch, 15. August 2007
Ohne Worte und Ratschlag berücksichtigen
http://telegehirn.wordpress.com/2007/08/15/ein-ratschlag-an-die-kollegen

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Statler&Waldorf sind Migranten
und vereinigen sich mit dem Antibürokratieteam. Hmm, ich hätte jetzt eher gedacht, mit Rayson&Co. Egal, müssen sie selbst wissen. Begründet wird dies damit, dass das Interesse und die wirklich guten Kommentare in der letzten Zeit zurückgegangen sind und ein größer aufgestelltes Gruppenblog für die Zukunft vielleicht mehr verspricht. Die Trolls und entschieden Seltsamen unter den Lesern will man nicht mitnehmen. Nun gut, es scheint so, dass die Konjunktur für Netzliberale nachgelassen hat. Leider, muss man in diesem Fall sagen, denn der Rückgang in diesem Spektrum ist gleichbedeutend mit einem gewaltigen Anstieg in der islamophoben Haselnusszone der Bloggosphäre.

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Montag, 13. August 2007
Kampf um des Antideutschen Bart
Hier geht´s ja richtig ab: Telegehirn liefert eine Herleitung und Definition dessen, was Antideutschtum ist. Ich bin mit ihm ja selten einer Meinung, aber, Seitenhiebe gegen Mitdiskutanten und seine reduktionistische Klischeevorstellung von Antiimperialismus ausgenommen, (und natürlich einen inflationär gebrauchten Antisemitismus-Begriff) würde ich das ursprüngliche Posting in Teilen sogar unterschreiben. Allerdings ist es eine Zustandsbeschreibung von dem, was so um 1995 antideutsche Positionen ausgemacht hat - die militant antiislamische Zuspitzung und die unsäglichen Verrenkungen der Kritischen Theorie, die in den letzten Jahren für einen Großteil der antideutschen Diskussion (nicht die Antideutschen als Gesamtkollektiv) typisch sind, finden sich hier nicht wieder, was Lysis sogleich richtig stellt, dabei allerdings auch etwas monoptisch ist. Im Endeffekt würde ich den Positionen von Lysis unter der Einschränkung zustimmen, dass es in der autonomen Szene auch "Antideutsche light" gibt, die mit der Definition des Telegehirns, oben genannte Abstriche mit eingerechnet, durchaus beschreibbar sind und nicht die seltsame Mischung aus Lobhudelei für das israelische Militär, verdrehter Adorno-Exegese und Antiislamismus darstellen, als die antideutsche Gesinnung meist in die Öffentlichkeit tritt. Doch dieser Freiburger Cocktail beherrscht nun einmal den Diskurs.

http://telegehirn.wordpress.com/2007/08/13/antideutsch-ist-nur-ein-schlagwort/#comments


Das Niveau des Kommentarbereichs ist dann bald wieder auf Ground Zero.

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