Freitag, 30. Juni 2006
Das Proletariat ist auch nicht mehr, was es mal war
Ich hatte kürzlich ein äußerst interessantes Gespräch mit einem VW-Arbeiter. Der Mann arbeitet als Lackierer und beklagte sich über die verschärfte Gangart da. Ich, normalerweise für jede klassenkämpferische Position zu haben, erwiderte, mit einer Umstellung von einer 28-auf eine 35-Stundenwoche ohne Lohnausgleich oder 150 000 Euro Abfindung könne ich kein Mitleid haben. Letztlich würden die Leute nur auf den normalen IG-Metall-Tarif umgestellt. Ich selbst würde 40-50 Stunden in der Woche arbeiten, ohne dass meine Arbeitszeit überhaupt erfasst würde. Wenn die Arbeiter bei VW aber so unzufrieden mit ihrer Situation wären, warum überlegten sie sich dann nicht zu streiken? Er erwiderte, dass man nichts machen könne, außerdem sei ich als Akademiker so privilegiert, dass ich mir seine Situation nicht vorstellen könne. Das kommt von jemandem, der das Mehrfache an Vermögen gebildet hat wie ich, und ich antwortete, nach 150 000 Euro Abfindung würde ich mir die Finger lecken. Dann kam ich mit dem Beispiel eines Freundes, der seinen Job als Regionalleiter eines Versicherungsunternehmens verloren hatte und jetzt mit der ganzen Familie nach Kanada umzieht, weil er nur da einen Job bekommen hat, und der VW-Mann sagte, das sei ja ein Rabenvater, der seinen Kindern einen so weiten Umzug zumutet, vor allem bei der Stellung und dem Gehalt.

Das ist in den workers irgendwie so drin: Die Stellung und das Gehalt von uns Akademikern. Dabei verdient die Krankengymnastin oder der Psychotherapeut mit eigener Praxis vielfach nicht mehr als ein ungelernter Akkordarbeiter bei VW und hat eine weitaus schlechtere Absicherung. Ich kenne Pizzaboten und Putzkräfte mit Doktortitel und einen Callcenteragent mit journalistischem Hintergrund.

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Alte Vorstellungen
Das sind noch ganz alte Bilder von Akademikern, streikende Ärzte hat sich auch niemand vorstellen können. Das Proletariat ist korrumpiert worden und die Gewerkschaften haben hier einen ganz entscheidenden Beitrag geleistet. Wer viel Geld in seine Ausbildung steckt, und viele tun es Jahre nach dem Abschluss noch immer, kann nur beknackt sein.

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Ja. Ähnlich sieht es mit den Vorstellungen von der Selbstständigkeit aus. Mich macht das manchmal wirklich wütend.

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oder das hier:

Kaufleute für Dialogmarketing verstärken Call Center

Die Deutsche Telekom AG bildet für Leipzig und Chemnitz zum 1. September 2o junge Leute im neuen Beruf Kaufmann für Dialogmarketing aus. Annegret Terpte, Ausbilderin in Chemnitz, erklärt, warum dieser neue Beruf für die Telekom interessant ist: "Der Bedarf an klassischen Sekretariatsberufen geht zurück, denn es gibt neue Anforderungen in der Praxis.

Der Kaufmann für Dialogmarketing ist ein Facharbeiter für Call Center, der auch über kaufmännische und personalwirtschaftliche Kenntnisse verfügt. Aufgrund des Zuwachses an Call Centern bei der Deutschen Telekom sollen bundesweit 500 Jugendliche ausgebildet werden.

In Westsachsen werden Fachkräfte in den T-Com-Niederlassungen und Kundencentern gebraucht. " Massgeblich an der Erarbeitung des Rahmenlehrplans beteiligt war Reinhild Teichmann, Berufsschullehrerin am BSZ für Wirtschaft II in Chemnitz. Dort wird eine so genannte Landesfachklasse für die neuen Lehrlinge gebildet, d.h. alle sächsischen Azubis habn Berufsschulunterricht in Chemnitz. Dafür bestehen in Chemnitz mit einem speziellen Sprachkabinett auch sehr gute technische Voraussetzungen.

Die Telekom hat in der Praxix z.B. folgende Inhalte für das 1. Ausbildungsjahr geplant: Kennen lernen der Tätigkeiten eines Call Center Agents, einfache Kundengespräche führen, zielorientiert Kaufabschlüsse herbeiführen, kompletter Verkauf einschließlich Nachbearbeitung.

Im 2. Jahr liegt der Schwerpunkt auf Marketing und Produktmanagement, im 3. Jahr werden Tätigkeiten im so gemannten Back Office trainiert, wie z.B. Beschwerdemanagement und Assistenz der Teamleitung.

Die Mindestanforderung der Teklekom für die Ausbildungsplatzbewerber können von vielen Jugendlichen erfüllt werden. Wer einen Realschulabschluss mit Notendurchschnitt 2,5 und in den Hauptfächern 2 - 3 vorweisen kann, sollte sich bewerben.

Gute Chancen haben Jungen, weil ein Mindestmaß an technischem Interesse für Telekommunikationstechnik vorhanden sein muss.

Seit 1993 wurden im Regierungsbezirk Chemnitz jährlich etwa 50 Jugendliche von der Telekom in verschiedenen kaufmännischen und IT-Berufen ausgebildet.

Marion Fiedler


wo hats gestanden? Wirtschaft in Südwestsachsen 6/2006, (das ist die Zeitschrift der IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau).

nachsatz: das ganze gibts jetzt auch im baukasten, und zwar so: Ausbildung zur Servicefachkraft für Dialogmarketing möglich (2 Jahre), dann noch 1 Jahr Ausbildung zur/zum Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing.

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im nachgang zum vorigen:

es gibt da einige neue ausbildungsberufe, beispielsweise

- Berufsausbildung im Holz- und Bautenschutzbereich
anmerkung: holz- und bautenschützer war zu zeiten einer rigideren handwerksordnung eine möglichkeit, ohne meisterprüfung im handwerklichen bereich tätig zu werden

- Fachangestellte/r für Markt- und Sozialforschung
anmerkung: heisst im volksmund: umfragen machen

- Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
anmerkung: möbelaufbau, ggf. in verbindung mit kleintransporten war zu zeiten einer rigideren handwerksordnung eine möglichkeit, ohne meisterprüfung im handwerklichen bereich tätig zu werden

- Fachkraft für Hafenlogistik
anmerkung: die braucht man für den güterumschlag

- Fachverkäufer für das Lebensmittelhandwerk
anmerkung: neuordnung der bisherigen ausbildung bäckerei-/konditorei-/metzgerei- fachverkäufer, dauer drei jahre

- Flechtwerkgestalter, bisher: Korbflechter
anmerkung: dauer drei jahre

- Hafenschiffer
In den modernisierten Ausbildungsberuf wurden die alten Ausbildungsberufe Hafenschiffer / Hafenschiffe-rin sowie Ewerführer / Ewerführerin und das Tätigkeitsfeld „des Festmachers / der Festmacherin“ integ-riert, um den gegenwärtigen Anforderungen gerecht zu werden.

- Holzmechaniker (IH)
Einzelberuf mit Spezialisierung in 2 Fachrichtungen
Möbel- und Innenausbauindustrie / Bauteile- und Bauzubehörindustrie
anmerkung: "einbazu von normteilen" war zu zeiten einer rigideren handwerksordnung eine möglichkeit, ohne meisterprüfung im handwerklichen bereich tätig zu werden

- Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau (IH), bisher: Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft
Die Neuordnung ist erforderlich, weil die Inhalte der bisherigen Ausbildungsordnung nicht mehr den Anforderungen entsprechen. Die zunehmende internationale Ausrichtung vieler Unternehmen und geänderte Bedingungen der Nachfrage erfordern mehr kommunikative Fremdsprachenkenntnisse, soziale Kompetenzen sowie technisches Verständnis. Auch Produktwissen, Kundenorientierung und moderne Methoden der Unternehmensführung sollen stärker als bisher vermittelt werden.
anmerkung: da werden sich die heuschrecken aber freuen.

- Kaufmann/Kauffrau für Dialogmarketing
anmerkung: der ehemalige call-center-agent erhält höhere weihen, die ausbildung wird sogar zu einem möglichen zweistufigen ausbildungsgang aufgebohrt. dauer: drei jahre

- Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (IH), bisher: Versicherungskaufmann
Die Neuordnung des Kaufmanns / der Kauffrau für Versicherungen und Finanzen modernisiert die bisherige Ausbildungsordnung Versicherungskaufmann / Versicherungskauffrau und erweitert sie zugleich um Aspekte der Finanzberatung.
Aktuellen Entwicklungen in der Branche folgend verstärkt die Neuordnung die Kunden- und Vertriebsorientierung, die Beratungs- und Verkaufskompetenz sowie die Produktkenntnisse insbesondere bei den Vorsorge und Finanzprodukten.
Die Struktur des Ausbildungsberufes mit den beiden Fachrichtungen Versicherung und Finanzberatung sowie einer weiteren Differenzierung in Form von Wahlqualifikationseinheiten (in der Fachrichtung Versicherung) berücksichtigt ein breiteres Spektrum unterschiedlicher Unternehmensprofile und erhöht damit die Ausbildungsmöglichkeiten für die Unternehmen.
anmerkung: das wird die rechtsanwälte freuen, wenn jetzt auch noch bankprodukte verkloppt werden.

- Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel (IH)
Für den Ausbildungsberuf Kaufmann im Groß- und Außenhandel / Kauffrau im Groß- und Außenhandel von 1997 bestand Neuordnungsbedarf, weil sich zum Teil die betrieblichen Anforderungen, insbesondere im Bereich der Logistik, verändert haben. Daher kam es zu einer Teilnovellierung, d.h. die Ausbildungsordnung und der Ausbildungsrahmenplan wurden nur teilweise überarbeitet.

- Kaufmann in der Kommunikationswirtschaft
Der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Marketingkommunikation löst den bisherigen Beruf Werbekaufmann/ Werbekauffrau ab. Dies wurde notwendig, da sich die Werbebranche in den vergangenen Jahren grundlegend verändert hat. Neben den klassischen Werbemedien TV, Print, Außenwerbung, Radio, Kino usw. wurden neue Geschäftsfelder entwickelt, die von Agenturen, Agenturverbänden und der Branche unter dem Begriff der Kommunikation zusammengefasst werden. Zum Tätigkeitsfeld gehören heute vielfältige Aktionen der Verkaufsförderung, die Beteiligung an Messen und Ausstellungen, Einsatz von Werbeartikeln, Sponsoring und Event, Telefonmarketing und Öffentlichkeitsarbeit (PR). Diese Erweiterung ermöglicht ein vielfältiges und integriertes Kommunikationsangebot, das von Kaufleuten für Marketingkommunikation entwickelt, gesteuert und kontrolliert wird. Dazu benötigen sie fachliche Kompetenzen, die das gesamte Spektrum der verschiedenen Kommunikationsbereiche umfassen und insbesondere soziale und personale Kompetenzen, wie Kommunikations- und Teamfähigkeit. Da viele Agenturen mittlerweile im internationalen Rahmen tätig sind, sind Fremdsprachenkenntnisse ebenfalls von besonderer Bedeutung.
anmerkung: die sauerei ist riesengross, kaum ausgelernt, schon arbeitslos

- Mediengestalter Bild und Ton
Seit dem erstmaligen Erlass einer Ausbildungsordnung für die Produktion elektronischer Medien 1996 hat sich die technologische Basis gewandelt – die Medienproduktion ist weitgehend digitalisiert. Deshalb wurden bei der jetzigen Neuordnung des Berufs elektrotechnische Inhalte reduziert, informationstechnische Ausbildungsinhalte ausgeweitet. Dies betrifft insbesondere den Rahmenlehrplan für die Berufsschule.· Die Ausbildungsordnung wurde die prozessbezogene Ausbildung, das Handeln im betrieblichen Gesamtzusammenhang und die Erweiterung der Handlungsfähigkeit entsprechend des jeweiligen betrieblichen Geschäftsprozesses festgeschrieben. Im Ausbildungsrahmenplan (Berufsbildposition „Projektmanagement im Einsatzgebiet“) wurden die Ausbildungsinhalte zur Organisation von Projekten ausgeweitet.· In der Ausbildungsordnung 1996 waren keine Spezialisierungen vorgesehen. In der jetzigen Ausbildungsordnung wurden Einsatzgebiete aufgenommen. Dadurch soll spezialisierten Betrieben signalisiert werden, dass auch sie in ihrem spezifischen Geschäftsfeld ausbilden können. Gleichzeitig haben dadurch die Auszubildenden Gelegenheit, spezifische Berufserfahrungen in dem jeweiligen Einsatzgebiet zu erwerben.· Die Prüfungskonzeption wurde überarbeitet (Erstellung eines Bild-Ton- oder eines Ton-Produktes auf Grund einer redaktionellen Vorgabe, Einbeziehen von schriftlichen Unterlagen in die Bewertung, Aufnahme eines Fachgespräches), um eine vergleichbarere Bewertung zu erzielen.

- Medienkaufmann Digital und Print, bisher: Verlagskaufmann
Das Internet revolutioniert die Verlagswelt. Der Verlagskaufmann / Verlagskaufmann wurde daher in seinen Inhalten den neuen Anforderungen der Verlagswirtschaft angepasst und erhält den Namen Medienkaufmann / Medienkauffrau Digital und Print. Eine Ausrichtung des Berufes auf einzelne Produkte macht daher keinen Sinn.
Das neue Berufsbild soll sowohl für die Allrounder und Spezialisten der Medien- und Verlagswelt wie auch für verlagsnahe Multimediaunternehmen Relevanz haben. Medienkaufleute Digital und Print arbeiten prozess- und kundenorientiert. Ihr Schwerpunkt liegt im Marketing und Vertrieb. Die Kundenberatung und der Verkauf von Medienprodukten und Dienstleistungen basiert auf fundierte Kenntnisse der Entwicklung, Gestaltung und Herstellung der Produkte und wird durch kommunikative Fähigkeiten gestaltet. Der selbstverständlich Umgang mit modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien prägt das Berufsbild, Fremdsprachenkenntnisse sind im Feld international agierenden Medienmärkten immer mehr erforderlich.

- Medizinischer Fachangestellter (FB)
Das Gesundheitswesen befindet sich gegenwärtig in einem tiefgreifenden Wandlungsprozess. In den ärztlichen Praxen ist die Prävention zu einem wesentlichen Handlungsgebiet in der Medizin geworden. In dem Maße wie Vorsorge zum Behandlungskonzept wird, wird die Qualifizierung von Medizinischen Fachangestellten auf diesem Gebiet immer wichtiger, um mit entsprechend ausgebildetem Personal ein adäquates Leistungsspektrum in den Praxen anbieten zu können. Die dazu notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse, insbesondere zu Themen der Gesundheitsvorsorge, der Früherkennung von Krankheiten und der Gesundheitsförderung (u.a. gesunde Lebensweise) sind verstärkt in die neue Ausbildungsordnung aufgenommen worden. Die gewachsenen Anforderungen im Bereich der Hygiene und des Arbeitsschutzes sowie des Notfallmanagements spielen in der neuen Ausbildungsordnung ebenfalls eine wichtige Rolle.
Neben der Prävention berücksichtigt die Neuordnung auch eine personenorientierte, situationsgerechte Beratung und Betreuung von Patienten, während und nach der Behandlung durch die Medizinische Fachangestellte. Dementsprechend erwerben Auszubildende Fertigkeiten und Kenntnisse zur Berücksichtigung von psychosozialen und somatischen Bedingungen des Patientenverhaltens, zu Methoden und Techniken der Kommunikation, zur Patientenmotivation, zum Arbeiten im Team, zur Lösung von Konfliktsituationen und zum eigenverantwortlichen Handeln.
anmerkung: man beachte das newspeak, einfach herrlich

- Ofen- und Luftheizungsbauer, bisher: Kachelofen-, Luftheizungs- und Backofenbauer
Die Anwendung bzw. Einbindung nachhaltiger Energietechniken und die Verlagerung des Schwerpunktes von rein handwerklichen zu mehr dienstleistungsorientierten Tätigkeiten (Kundenorientierung) prägen die neue Berufsausbildung. Des weiteren hat die Anwendung von Qualitätsmanagementsystemen und die Einbindung der Elektrotechnik einen wesentlich höheren Stellenwert eingenommen, hier geht es vor allem um die Optimierung von Anlagen durch Vernetzung der Systeme.

- Servicefachkraft für Dialogmarketing
Monoberuf
Die Ausbildung der Servicefachkraft (2 Jahre) kann im dritten Ausbildungsjahr in der Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Dialogmarketing fortgeführt werden.
anmerkung: siehe kaufleute für dialogmarketing

ein ziemlich langer riemen, zugegeben.

ich wollte weniger darauf hinweisen, dass die ausbildungsgänge durchaus und auch zügig den wirtschaftlichen gegegebenheiten angepasst werden, als vielmehr:

erschreckend ist der trend zur professionalisierung und verschulung von ehemals anlernberufen.

es ist inzwischen schon der angelernte arbeiter zu teuer, angestrebt wird über die sogenannte ausbildung die bereitstellung von arbeitskräften im durchlaufverfahren. oder anders, der generation praktikum entspricht weiter unten eine generation lehre. vergleiche hierzu auch die forderungen nach einer senkung dser ausbildungsvergütung (fehlt nur noch die einführung des aus früheren zeiten bekannten lehrgeldes).

quelle: http://www.bibb.de/de/index.htm

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Im prinzip ist es ja zu begruessen wenn zB fuer den Onlinemedienbereich alternative Berufsbilder zum klassischen Tonmeister oder Cutter angeboten werden.
Oder das durch Neuregelungen Selbststaendigkeit im Handwerk erleichtert wird.

Insgesammt wirkt dieser Katalog aber, wie auch-einer anmerkt vielmehr so, als waere das Ziel Barrieren zu errichten um den Einstieg in klassische Anlernberufe zu erschweren.
Und das mit dem Lehrgeld kommt auch noch. Abwarten.

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da ich einen der aufgeführten berufe gelernt habe (nein nicht hafenschiffer) kann ich leider nur bestätigen, dass es sich um durchlauferhitzer handelt. von den damals 28 leuten sind 4 übernommen worden. die anderen machen jetzt das, was sie "schon immmer" machen wollten...

die ausbildung ist eben nur noch ein arbeitsverhältnis unter dem mindestlohn, mehr nicht.

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Immerhin bedeuten diese Ausbildungsgänge, dass viele Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler, Grafik-Designer und Diplomjournalisten ihr Studium an den Nagel hängen können.

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